Rassismus macht krank
Rassismus macht krank
Das Projekt zielt darauf ab, Rassismus und Diskriminierung im Gesundheitswesen abzubauen, indem Migrantinnen- und Migranten-Selbstorganisationen (MSO) qualifiziert und stärker mit Akteurinnen und Akteuren des Gesundheitswesens vernetzt werden. Durch Empowerment-Workshops, Bildungsangebote und gezielte Qualifizierungsmaßnahmen werden die Handlungsmöglichkeiten von Migrantinnen und Migranten sowie MSO gestärkt. MSO nehmen dabei eine zentrale Rolle ein, indem sie Aufklärungsarbeit leisten, Netzwerke auf- und ausbauen und als vermittelnde Instanz zwischen Patientinnen und Patienten und dem Gesundheitssystem wirken.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sensibilisierung medizinischen Personals, insbesondere in Krankenhäusern, sowie auf der Entwicklung und Umsetzung diskriminierungskritischer Strategien im Gesundheitssystem. Regelmäßige Dialogformate zwischen MSO und Krankenhauspersonal ermöglichen einen kontinuierlichen Austausch und fördern die Zusammenarbeit. In diesem Rahmen erarbeiten MSO und Beschäftigte im Gesundheitswesen gemeinsam Konzepte für eine rassismuskritische Weiterentwicklung von Krankenhäusern.
Begleitende Öffentlichkeitsarbeit und regelmäßige Fachtagungen tragen dazu bei, sowohl Betroffene als auch die Mehrheitsgesellschaft für Rassismus im Gesundheitswesen zu sensibilisieren und das Thema langfristig stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.





