Veranstaltungen

Januar 2022

28.01.2022
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30.01.2022
Online
Online-Tagung
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Inwieweit, in welcher Form und mit welchen Mitteln kann Deutschland in seinem Selbstverständnis als Einwanderungsland gefördert, gestärkt und weiterentwickelt werden? Wie können diese Perspektiven in die politische und rechtliche Praxis umgesetzt werden? Die Tagung diskutiert aktuelle migrationsrechtliche Entwicklungen, Probleme und Erwartungen – nicht nur im nationalen Kontext, sondern auch im Rahmen der EU.
In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Diakonischen Werk Württemberg und dem DGB-Bezirk Baden-Württemberg

31.01.2022
Online
Online-Schulung
Flüchtlingsrat NRW e.V.

Viele Flüchtlinge leben mit dem unsicheren Status einer Duldung: Sie sind ausreisepflichtig, ihre Abschiebung ist nur vorübergehend ausgesetzt.
Wann und warum erhalten Flüchtlinge eigentlich eine Duldung? Welche verschiedenen Duldungsformen gibt es? Und welche Rechte und Pflichten sind mit diesem Status verbunden? Das klären wir in dieser Kurzschulung für Ehrenamtliche. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Anmeldung bitte bis zum 27.01.2022 bei Maria Fechter unter ehrenamt2 (at) frnrw.de


Februar 2022

09.02.2022
Online
Online-Fortbildung
refugio thüringen e.V.

Die Erlebnisse und Erfahrungen, die Kinder und Jugendliche im Krieg und auf der Flucht machen, können tiefe seelische Wunden hinterlassen. Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen, aggressives Verhalten und jahrelange psychosomatische Leiden sind häufige Folgen und beeinträchtigen die weitere Entwicklung oft nachhaltig.

In der Februar-Veranstaltung der REFUGIO Online-Fortbildungsreihe wird Dr. Marco Walg einen Einblick in die Spezialambulanz für geflüchtete, häufig unbegleitete Kinder und
Jugendliche in Wuppertal geben. Diese wurde vom Zentrum für seelische Gesundheit des Kindes- und Jugendalters des Sana-Klinikums Remscheid eingerichtet und gibt dieser besonderen Klientel Unterstützung und emotionalen Halt.

Dr. Walg wird sein Gruppenstabilisierungstraining für jugendliche Geflüchtete mit Traumafolgestörungen vorstellen, welches er gemeinsam mit Kolleg*innen entwickelt hat. Das Stabilisierungstraining bietet eine praxistaugliche, effiziente und wirksame Intervention und Prophylaxe bei Traumafolgestörungen. Das Konzept des Stabilisierungstrainings basiert auf Methoden der Verhaltenstherapie, der Dialektisch-Behavioralen Therapie und der Zeitperspektiven-Therapie. Visualisiertes Arbeitsmaterial und eine eigens dafür entwickelte App ermöglichen eine spracharme Durchführung. Darüber hinaus kann Dr. Walg auf eigene Forschungsergebnisse in diesem Kontext eingehen sowie auf Vernetzungsbestrebungen, wie zum Beispiel ein multiprofessioneller Qualitätszirkel.


15.02.2022
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17.02.2022
Ryerson University, Toronto
Konferenz
Canada Excellence Research Chair (CERC) in Migration and Integration

Migration is at the heart of urban growth, both as a lever of development and as a set of challenges for cities. By 2050, two-thirds of the world’s population will live in cities, external link, with migration driving significant change. In the decades ahead, we will see the continued rise of the megacity and, at the same time, population decline in many regional settings. Increasingly, cities will welcome migration’s contribution to diversity and cultural vibrancy, while they will also struggle to provide services for rising migrant populations or for refugees in need of sanctuary.

This conference reflects on cities as hubs of creativity but also as places of tension where different types of minorities and migrants meet and mingle. We look at top-down urban policies that aim to build on diversity or provide shelter, and to grassroots mobilizations advocating for solidarity and inclusion; we consider how cities negotiate the different levels of governance (local, national and transnational) in managing transit migrant or refugee populations; and we examine the role of diasporas in urbanization. While our focus is transnational, we will also address issues that are unique to Canada. We seek to bring together insights from different world regions to better understand the relationship between migration and the city in the 21st century.


15.02.2022
Online
Online-Veranstaltung
Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Niedersachsen
Hasskampagnen, Gewalt, rechter Terror und neue rechte Gruppen haben die Mitte in den vergangenen Jahren getroffen. Nun kommt die Corona – Pandemie mit globalen Unsicherheiten und unkalkulierbaren Folgekrisen dazu.
Was heißt das für die demokratische Orientierung der Gesellschaft?
Alle zwei Jahre untersucht die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in der deutschen Gesellschaft. Die aktuelle repräsentative Umfrage von Dezember 2020 bis Frühjahr 2021 zeigt: Die „Mitte“ ist gefordert, Haltung zu zeigen, Position zu beziehen und ihre Demokratie zu stärken! Die Studie erkennt sowohl Entwicklungen, die die Demokratie fördern, als auch solche, die sie gefährden. Die Mitte selbst schätzt den Rechtsextremismus als größte Bedrohung für die Demokratie ein, und hierin liegt die Chance, ihm zu begegnen.
Über die Ergebnisse der Studie und die Folgerungen für unser Bundesland wollen wir am 15. Februar 2022 ab 17.30 Uhr ONLINE diskutieren mit Boris Pistorius, Innenminister des Landes Niedersachsen, Franziska Schröter, FES Berlin und Herausgeberin der Studie sowie Lars Niggemeyer, Abteilungsleiter Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, DGB Niedersachsen.

24.02.2022
Online
Online-Seminar
Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. - VNB
Während sich in den vergangenen Jahren der Fokus der Unterstützungsarbeit verstärkt auf migrantische Frauen* gerichtet hat, wird in letzter Zeit die Frage präsenter, wie geschlechterreflektiert und zugewandt mit migrantischen Männern* gearbeitet werden kann. Wie kann dabei ein offener und nachhaltiger Dialog über Männlichkeits*-Thematiken mit Männern* gestaltet werden? Der Onlineworkshop bietet einen ersten Einblick in das Themenfeld der gendersensiblen Männerarbeit* und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Lebenswirklichkeiten migrantischer Männer*.

Die Veranstaltung richtet sich an Engagierte und Interessierte im Themenfeld. Wir setzen eine aktive Beteiligung während der Veranstaltung voraus. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie fest vorhaben, an der Veranstaltung teilzunehmen.

März 2022

02.03.2022
CongressPark Wolfsburg
Landespräventionsrat Niedersachsen

In den letzten Jahren ist die Thematik „Hass und Gewalt gegen Amtsträger*innen und Personen des öffentlichen Lebens“ besonders in den Fokus gerückt und erreichte im Jahr 2019 durch den Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke einen traurigen Höhepunkt.
Auch die großen Veränderungen der Lebensumstände durch die Maßnahmen während der Corona-Pandemie stellten die politischen Entscheidungsträger*innen mehr denn je in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung.
Unter anderem im Rahmen der neuen Querdenker*innen-Bewegung, aber auch in anderen Kontexten wurden und werden Personen des öffentlichen Lebens Beleidigungen, Bedrohungen und Nötigungen bis hin zu tätlichen Angriffen ausgesetzt.

In zwei Keynote-Vorträgen wird dieses Schwerpunktthema des 13. Niedersächsischen Präventionstages aus Sicht der Forschung sowie im Rahmen eines persönlichen Erfahrungsberichts beleuchtet.


Eine Podiumsdiskussion mit hochrangigen Vertreter*innen der Polizei, Feuerwehr, Kommunalpolitik, kommunalen Prävention, Betroffenenberatung etc. beschäftigt sich unter dem Titel „Was bedeuten Beleidigungen, Drohungen, Hass und Gewalt für Amts- und Mandatsträger*innen und für das Gemeinwohl?  Konsequenzen für die Präventionsarbeit“ mit diesem herausfordernden Problemfeld.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung ist die Anerkennung der kommunalen Präventionsarbeit im Rahmen der Verleihung des 1. Niedersächsischen Präventionspreises an drei kommunale Präventionsgremien durch die Niedersächsische Justizministerin.

Neben dem Schwerpunktthema soll die Vielfalt der Präventionsthemen und –projekte in Niedersachsen nicht zu kurz kommen.

Eine Auswahl an Workshops zu unterschiedlichen Themenfeldern der Prävention sowie der „Markt der Möglichkeiten“ werden den 13. Niedersächsischen Präventionstag abrunden und unter anderem wertvolle Informationen für interessierte Teilnehmende bereitstellen.


April 2022

27.04.2022
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29.04.2022
Klosterweg 4 . 29549 Bad Bevensen
Fortbildung

Es ist kompliziert – so ähnlich könnte die Beziehung zwischen Polizei und Zivilgesellschaft in einem kurzen Satz beschrieben werden. Demonstrationsgeschehen sowie alltägliche Polizeieinsätze bieten wiederholt Anlass für Auseinandersetzungen, die die Gesellschaft polarisieren. Das angespannte Verhältnis zwischen den beiden ungleichen Akteurinnen spiegelt sich auch in öffentlichen Debatten wider, wie z.B. um die Notwendigkeit einer Studie zu Rassismus oder zum Umgang mit bekanntgewordenen Fällen rechter Gesinnung in den Behörden. Nicht zuletzt entzünden sich Diskussionen an der Frage der Legitimität und Angemessenheit staatlicher Gewaltanwendung.

Getreu dem Leitspruch besser miteinander statt übereinander reden, bringt das Modellprojekt „Haltung zeigen. Zum Dialog zwischen Polizei und Zivilgesellschaft“ daher eine Gruppe von Vertreter*innen beider Seiten aus der Region im Rahmen einer Fortbildung in 3 Modulen in einen Dialog.