Veranstaltungen

März 2020

01.03.2020
-
01.03.2021
Online
Webinar
Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge

Das Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge bietet verschiedene Webinare an, bei denen Expertinnen und Experten zu unterschiedlichen Aspekten der Beschäftigung von Geflüchteten zu Wort kommen.

Die vergangenen Webinare sind zudem online aufrufbar.


Januar 2021

22.01.2021
Online
Online-Veranstaltung
Max-Planck-Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity Department of Socio-Cultural Diversity

Auf dieser Veranstaltung wird es thematisch darum gehen, wie zivilgesellschaftliche Organisationen (zgO) mit den Themen Migration und Diversität sowie der Partizipation und Repräsentation von Migrant*innen in den eigenen Strukturen umgehen.

Das Projekt „ZOMiDi- Zivilgesellschaftliche Organisationen und die Herausforderung von Migration und Diversität“ kommt damit zu einem Abschluss. 3 Jahre lang haben das Max-Planck-Institut in Göttingen, die Ludwig-Maximilian Universität München sowie das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität den migrationsbezogenen Wandel in ausgewählten zivilgesellschaftlichen Organisationen untersucht.

Inhaltlich erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm: Die Teilprojekte präsentieren Ihnen relevante Ergebnisse aus der Forschung zu den einzelnen zivilgesellschaftlichen Organisationen. Zudem wird es spezifischer um die Frage der migrantischen Repräsentation und Partizipation gehen. Es wird diskutiert, mit welchen Herausforderungen zivilgesellschaftliche Organisationen konfrontiert sind und welche Spannungsfelder sich innerorganisational dadurch ergeben. Natürlich werden Sie auch selbst die Möglichkeit haben, sich mit Fragen und Diskussionsbeiträgen einzubringen.


27.01.2021
-
02.06.2021
Hamburg
Weiterbildung
Aktion Gemeinwesen und Beratung e. V.
Bei der Weiterbildung der Aktion Gemeinwesen und Beratung (AGB e. V.) steht das siebenstufige Clearingverfahren im Mittelpunkt. Dieses soll im schulischen Kontext dabei helfen, Radikalisierungsprozesse zu erkennen und mit pädagogischen Maßnahmen darauf zu reagieren. Ziel der Weiterbildung ist die Ausbildung von Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen zu Clearingbeauftragten. Sie sollen befähigt werden, das Konzept des Clearingverfahrens an ihren Schulen zu implementieren.

Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen.

Im ersten Durchgang der Weiterbildung 2021 ist das Einzugsgebiet Norddeutschland (Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) – die weiteren Bundesländer folgen im Herbst 2021 und Frühjahr 2022.

28.01.2021
Online
Online-Seminar
Bundesinitiative "Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften"

(Anti-)Diskriminierung ist ein herausforderndes Thema für Mitarbeitende in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete. Diese Veranstaltung soll Mitarbeitende in Gemeinschaftsunterkünften für verschiedene Formen von Diskriminierung sensibilisieren und auch dabei unterstützen, mögliche (unbeabsichtigte) Diskriminierungen in Abläufen und Strukturen aufzudecken. Weiterhin soll eine Abgrenzung und Unterscheidung zum Thema (Alltags-) Rassismus erfolgen. Es sollen Handlungsoptionen im Umgang mit rassistischen und diskriminierenden Äußerungen und Aktionen entwickelt werden, um den Mitarbeiter*innen Handlungssicherheit und Strategien zu wirkungsvollen Interventionen in diesen Situationen zu vermitteln.

Welche Maßnahmen können in Einrichtungen ergriffen werden, um die Gefahr von Diskriminierung zu verringern? Was können Mitarbeiter*innen und Betreiberorganisationen tun, um eine diskriminierungs- und rassismusfreie Umgebung in den Unterkünften zu schaffen?


Februar 2021

05.02.2021
Online
Hybrid-Veranstaltung
NTFN e.V

"Wie wird die Gesundheit von Geflüchteten gewährleistet, die in Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht sind? Die Ärzt*innen Dr. Miriam Bitzer und Dr. Karl-Heinz Utescher werden von ihren Erfahrungen mit der Versorgung von Geflüchteten in zwei Unterkünften berichten. Gemeinsam mit Vertreter*innen der Politik und der Flüchtlingssozialarbeit wollen wir einen Blick auf die Gesundheitsversorgung von Geflüchteten werfen und dabei auch über körperliche und psychische Risiken sprechen, die von der CoronaPandemie ausgehen. Vorgestellt wird auch der Leitfaden unserer Mitarbeiterin Jenny Thomsen zum Umgang mit traumatisierten und psychisch erkrankten Geflüchteten in Aufnahmeverfahren. Moderation: Henning Röhrs, Kinder- und Jugendtherapeut, Vorstand NTFN e.V

Aufgrund der aktuellen Corona-Kontaktbeschränkungen haben wir uns entschieden, die Veranstaltung (ursprünglich geplant für den 27.11.) auf Freitag, den 5. Februar 2021 zu verschieben. Wir hoffen, diese dann als Präsenzveranstaltung mit Publikum durchführen zu können, planen aber auch digitale Teilnahmemöglichkeiten."


09.02.2021
Online
Online-Schulung
Flüchtlingsrat NRW e.V.

In dieser Online-Schulung vermitteln wir Ihnen ein Grundverständnis der rechtlichen Situation, in der sich Flüchtlinge während und nach dem Asylverfahren befinden. Dies ermöglicht es Ihnen, die Anliegen der Flüchtlinge besser einzuordnen und einzuschätzen, wann Beratung oder rechtliche Vertretung notwendig werden. Es besteht die Gelegenheit für Fragen und Austausch.

Anmeldung bitte bis zum 04.02.2021 bei Mira Berlin unter ehrenamt1@frnrw.de


10.02.2021
Online
Online-Veranstaltung
RLC Hannover

Fast jeder ehrenamtliche Helfer kommt im Laufe seiner Tätigkeit mit Geflüchteten in Kontakt, die stark unter den traumatisierenden Folgen ihrer Flucht leiden. Die Veranstaltung soll allgemeine Informationen und Hilfestellung für die Zusammenarbeit mit den Betroffenen liefern.

Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen bieten ein vielfältiges Angebot an Unterstützung und lässt mit der Referentin Sandra Steinkühler (Standortleitung Osnabrück) alle Interessierten einen Einblick in ihrer tägliche Arbeit gewinnen.


19.02.2021
Online
Online-Seminar

Die meisten sexualisierten Gewalttaten werden überwiegend von Frauen und Mädchen erlitten und von Männern und Jungen verübt. Doch auch die Vergewaltigung von Männern und Jungen durch Männer und Frauen ist ein erkanntes Problem. Die WHO geht für Deutschland davon aus, dass eine Million Mädchen und Jungen sexualisierte Gewalt erlebt haben oder erleben. Das sind pro Schulklasse ein bis zwei betroffene Kinder. Doch nicht nur Kinder und Jugendlichen erleiden sexualisierte Gewalt, auch Erwachsene, insbesondere Frauen sind von sexualisierter Gewalt immens betroffen. Sexualisierte Gewalt wirkt sich einschneidend auf die physische und psychische Gesundheit ihrer Opfer aus. Sie führt nicht nur zu Verletzungen, sondern erhöht auch das Risiko einer Reihe von Problemen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, wobei die Folgen nur zum Teil sofort sichtbar werden, teilweise aber auch erst Jahre nach dem Übergriff zutage treten.

In dieser Fortbildung wird zum einen das Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche beleuchtet. Um Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch schützen zu können, brauchen pädagogische Fachkräfte ein fundiertes Wissen über dieses Thema. In der Fortbildung werden neben der Definition von sexualisierter Gewalt sowie Zahlen und Fakten auch Einblicke in die Dynamik des Missbrauchsgeschehens und in die Täterstrategien vermittelt. Denn diese Kenntnisse sind die Grundlage für eine erfolgversprechende präventive Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen sowie Intervention. Sexualisierte Gewalt ist eine Kindeswohlgefährdung und verpflichtet uns zum Handeln. Im Fokus der Fortbildung stehen somit auch unsere Handlungsoptionen, wenn wir Verdacht oder Kenntnis von sexualisierter Gewalt unter Kindern und Jugendlichen, durch Familienangehörige, Bekannte, das soziale Umfeld sowie durch Mitarbeiter*innen haben. Zudem geht es um die Unterstützung von Betroffenen und den Umgang mit Gewaltausübenden. Wir werden gemeinsam überlegen, was Sie dafür tun können, damit ihre Einrichtungen Schutzräume für Kinder und Jugendliche sind.
Zum anderen wird in dieser Fortbildung auf sexualisierte Gewalt gegen Erwachsene, insbesondere im Beziehungskontext eingegangen. Im Mittelpunkt stehen zum einen Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten im Kontext der Arbeit in Unterkünften, zum anderen werden straf- und zivilrechtliche Möglichkeiten aufgezeigt. Nicht zuletzt werden Hinweise für die Erstellung eines sexualpädagogischen Konzeptes für die gesamte pädagogische Einrichtung gegeben.


24.02.2021
Online
Online-Seminar
Flüchtlingsrat NRW e.V.

Viele Flüchtlinge haben im Herkunftsland, auf der Flucht und nach der Ankunft in Deutschland traumatische Erfahrungen gemacht. Einige von ihnen erkranken darüber langfristig psychisch.
Wir möchten ehrenamtlichen Unterstützerinnen mehr Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen geben – und zwar ganz unkompliziert in einem Online-Seminar. Dabei werden wir diesen und weiteren Fragen nachgehen: Was ist ein Trauma und wie entsteht eine Traumafolgestörung? Welche therapeutischen Möglichkeiten, Schutz- und Risikofaktoren gibt es? Wie können Ehrenamtliche die betroffenen Flüchtlinge unterstützen, stabilisieren und besser mit Krisensituationen umgehen?

Anmeldung bitte bis zum 18.02.2021 bei Maria Fechter unter ehrenamt2@frnrw.de