Veranstaltungen

Dezember 2021

01.04.2021
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01.09.2022
Online
Oeins
Im November hatten oeins und Radio Globale in Zusammenarbeit mit vielen Kooperationspartner*innen mit den Aktionswochen gegen Diskriminierung – für mehr Toleranz und Respekt ein umfangreiches Programm im Radio und TV gesendet. Aufgrund der guten Resonanz und der vielen Nachfragen sind die Beiträge nun als Online-Ausstellung zeitunabhängig zu lesen, hören oder sehen.

September 2021

10.09.2021
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31.12.2021
Niedersachsen
Multiplikator*innen-Schulung
Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. - VNB

Gesellschaftliche Vielfalt ist heutzutage Normalität und prägt alle Bereiche unseres Zusammenlebens. Vielfalt bedeutet, dass Menschen unterschiedlicher Sprachen, Geschlechter, Hintergründe und sexueller Lebens- und Liebesformen in einer Gesellschaft zusammenleben.

Dieser Vielfalt in den verschiedenen Arbeitskontexten mit Jugendlichen gerecht zu werden, ist nicht immer einfach. Häufig begegnen uns im Alltag verschiedene Formen von Diskriminierung wie z.B. Rassismus oder Sexismus. Viele Institutionen sind zudem noch nicht auf die gesellschaftliche Vielfalt eingestellt und verhindern dadurch, dass sich Menschen aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen können. Auch in schulischen Kontexten finden sich kaum Bildungsangebote zu den Themen Diskriminierung und Diversität, wodurch junge Menschen wenig darüber lernen, wie man sich aktiv gegen Diskriminierung einsetzen kann.

Du bist im engeren oder weiteren Sinne in der Jugendarbeit tätig und hast Lust, Dich zur Trainer*in der politischen Bildungsarbeit weiterzubilden? Dann bewirb Dich für die Multiplikator*innen-Schulung „Vielfalt gemeinsam gestalten“.


10.09.2021
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16.12.2021
Hiltenspergerstraße 76, 80796 München
Qualifizierungskurs
Caritas Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement
Ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen stehen schwerstkranken und sterbenden Menschen ehrenamtlich zur Seite, entlasten und unterstützen Angehörige, stehen als Gesprächspartner zur Verfügung, begleiten beim Spaziergang, Arztbesuch oder Einkauf, sie lesen vor, hören zu, helfen im Alltag, sind einfach da und haben Zeit, halten mit aus. Ziel der Interkulturellen Hospizbegleitung ist es, Sterbenden mit Migrationshintergrund eine kultursensible Hospizbegleitung zu ermöglichen. Die Qualifizierung richtet sich an Interessierte mit eigener Migrationserfahrung, die als Kultur- und Sprachmittler*innen Patient*innen und ihre An- und Zugehörigen begleiten und als Multiplikator*innen für die Hospizidee tätig sein wollen.

Dezember 2021

02.12.2021
Online
Web-Seminar
KOK – Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V.

Menschen auf der Flucht sind besonders gefährdet, Gewalt zu erfahren und/oder ausgebeutet zu werden. Die besondere Gefährdung bleibt auch im europäischen Aufnahmeland bestehen. Faktoren wie prekäre Unterbringung, eingeschränkte Rechte, Lücken im Unterstützungssystem sowie fehlende Informationen zur eigenen rechtlichen Situation können das Risiko erhöhen, in ausbeuterische Situationen zu gelangen.

In Deutschland stehen Betroffenen von Menschenhandel besondere Schutzrechte zu. Doch nur, wenn sie als Betroffene von Menschenhandel erkannt werden, können sie ihre Rechte wahrnehmen und Unterstützung erhalten.


06.12.2021
Online
Online-Seminar
ECPAT Deutschland e.V.
Die Online-Seminare für Jugendämter, Kinder- und Jugendhilfe, Vormünder, Polizei, BAMF u.w. vermittelt grundlegendes Wissen zu Handel mit Kindern und den Betroffenen. Sie lernen, welche Anzeichen es für Handel mit und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen gibt und wie Sie Betroffene erkennen können. Außerdem beleuchtet werden spezielle Phänomene des Menschenhandels und besondere Vulnerabilitäten im Migrations- und Asylkontext sowie die aufenthalts- und asylrechtliche Relevanz von Menschenhandel.

07.12.2021
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08.12.2021
Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg
Fachtagung
Katholische Akademie Stapelfeld
Landesweite Fachtagung zu aktuellen Fragen im Arbeitsfeld Migration Die Migrationsfachtagung findet nun schon zum 30. Mal statt. Sie hat sich mit den Jahren als ein wichtiges Instrument in der Diskussion und Begleitung von wichtigen Fragen im Umfeld von Migration etabliert. Als Tagung in Kooperation mit dem Diakonischen Werk der Ev.-luth. Kirche Oldenburg, dem Landes-Caritasverband für Oldenburg e. V., dem DRK Aurich und dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, wird sie auch in diesem Jahr aktuelle Themen der Migrationsentwicklung in Niedersachsen aufgreifen und zur Diskussion stellen. Natürlich darf in diesem Jahr ein wenig Rückblick nicht fehlen.

07.12.2021
Zur Bettfedernfabrik 3; 30451 Hannover
Vortrag
MiSO-Netzwerk Hannover e.V.
Themen der Veranstaltung sind Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung der Menschen mit Fluchtgeschichte und Langzeitfolgen von Flucht und Migration unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Es soll insbesondere um die Ungleichheiten bei der Verteilung der Corona-Impfstoffe und um die besonderen Schwierigkeiten der Impfkampagne bei Geflüchteten gehen.

09.12.2021
Online
Online-Fachtagung
Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft

Obwohl die sozialwissenschaftliche Forschung zu Rassismus in Deutschland bereits seit Jahrzehnten vor allem in akademischen und aktivistischen Nischen existiert, gewinnt sie erst seit Kurzem zunehmend öffentliche Aufmerksamkeit: Zum einen durch die Auseinandersetzung mit rassistischen Gewaltverbrechen und der extremen Rechten, zum anderen auch durch die erstarkten gesellschaftlichen, medialen und politischen Debatten um Rassismus in jüngster Vergangenheit.

Im Fokus der wissenschaftlichen Auseinandersetzung stehen dabei Phänomene und Erfahrungen des alltäglichen, institutionellen und strukturellen Rassismus sowie rassistischer Hasskriminalität, Auswirkungen von Rassismus auf gesellschaftliche Teilhabe und Ungleichheiten, aber auch seine historischen Kontinuitäten und ihre Aufarbeitung. Um diese Forschung mit einer interdisziplinären Zusammenhaltsforschung zu verknüpfen, sind theoretische, empirische und (ideen-)geschichtliche Zugänge ebenso hilfreich wie die Untersuchung konkurrierender normativer Orientierungen, Konzepte sozialer Identitäten sowie emanzipatorischer Bewegungen und Praktiken. Rassismussensible Forschung braucht auch den Dialog mit jenen, innerhalb und außerhalb der Forschungslandschaft, deren Lebensrealität durch Rassismus beeinflusst ist. Diesen Dialog soll die Fachtagung durch unterschiedliche Formate verstärken.

Ziel der digitalen Fachtagung ist es, die Verknüpfung zwischen unterschiedlichen wissenschaftlichen Forschungsansätzen, Fragestellungen und interdisziplinären Forschungstraditionen voranzutreiben. Sie fördert den wechselseitigen Transfer zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft, in dem lebensweltliche und zivilgesellschaftliche Perspektiven auf die Probleme und Herausforderungen in Bezug auf Rassismus und Zusammenhalt nicht fehlen dürfen.

Die Fachtagung wird vom IDZ als Teilinstitut Jena des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt ausgerichtet und wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.


09.12.2021
Online
Online-Argumentationstraining
Deutscher Volkshochschul-Verband e. V.

"Wir diskutieren und üben mit Ihnen die Grundprinzipien Radikaler Höflichkeit im Umgang mit Rechtspopulismus in verschiedenen Alltagssituationen. Dafür arbeiten wir mit den Erfahrungen, die Sie mitbringen – und diskutieren gemeinsam mit Ihnen, wie sich unsere Ansätze in Ihrem Alltag anwenden lassen. Sie erwartet eine Mischung aus Inputs, praktischen Übungen und moderierten Diskussionen. Sie erhalten anwendbares Basiswissen über Rechtspopulismus, werden für seine Auswirkungen im Alltag sensibilisiert und lernen, verschiedene Situationen und Ihren Umgang mit ihnen zu differenzieren.

Das Argumentationstraining wird von dem Projekt Prävention und Gesellschaftlicher Zusammenhalt (PGZ) organisiert."


12.12.2021
-
13.12.2021
Erfurt
BfDT; Jüdischen Landesgemeinde Thüringen; Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA)
Das BfDT lädt in Kooperation mit der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen und dem Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA) am 12./13. Dezember zur Veranstaltung "Zivilcourage im Ehrenamt - Aktiv gegen Antisemitismus" in Erfurt ein.

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle (Saale) zu Yom Kippur am 9. Oktober 2019, bei dem zwei Menschen getötet und die Ermordung von vielen weiteren Personen nur durch eine verschlossene Tür verhindert wurde, zeigte in bestürzender Weise, dass Antisemitismus in Deutschland allgegenwärtig ist. Erst zu Yom Kippur dieses Jahr wurde ein solcher Angriff auf die Synagoge in Hagen vereitelt.

Auf unserer zweitägigen Veranstaltung widmen wir uns aber nicht nur der Frage, wie zivilgesellschaftliches Engagement gegen die verschiedenen Erscheinungsformen von Antisemitismus gestaltet werden kann, sondern vor allem wollen wir kennenlernen und erarbeiten, wie jüdisches Leben in Deutschland heute sichtbar gemacht und unterstützt werden kann.

Die Veranstaltung dient der bundesweiten und nachhaltigen Vernetzung von Vereinen, Initiativen und Projekten gegen Antisemitismus. Wir wollen zu neuen Formen des Engagements ermutigen, anhand von Praxisbeispielen Lösungsmöglichkeiten und präventive Strategien diskutieren sowie weiterentwickeln und den Engagierten Hilfestellungen für aktuelle Herausforderungen im ehrenamtlichen Alltag mitgeben.

13.12.2021
Online
Online-Seminar
BumF e.V.

Im Seminar werden kind- bzw. jugendspezifische Fluchtgründe erörtet und eine Abgrenzung zu Fluchtgründen volljähriger Menschen vorgenommen. Weiter wird auf die Besonderheiten bei der Anhörungsvorbereitung eingegangen und diskutiert, welche besonderen Punkte zu beachten sind.
Zum Abschluss werden die Folgen von kind- und jugendspezifischen Fluchtgründen bei Erreichen der Volljährigkeit thematisiert.

Referent: Dr. Stephan Hocks, Rechtsanwalt und Autor (u.a. Fachbuch Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge), Frankfurt am Main


14.12.2021
Online
Online-Veranstaltung
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Wie konnten die Taliban in den letzten zwanzig Jahren wieder erstarken? Gab es eine Weiterentwicklung in ihrer religiösen und politischen Ideologie? Welche konkreten Auswirkungen hat die Herrschaft der Taliban für die afghanische Zivilgesellschaft, insbesondere auf gefährdete Personengruppen? Welche Optionen und Verhandlungsstrategien bleiben der internationalen Politik noch? Darüber diskutieren wir mit drei ExpertInnen.

März 2022

02.03.2022
CongressPark Wolfsburg
Landespräventionsrat Niedersachsen

In den letzten Jahren ist die Thematik „Hass und Gewalt gegen Amtsträger*innen und Personen des öffentlichen Lebens“ besonders in den Fokus gerückt und erreichte im Jahr 2019 durch den Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke einen traurigen Höhepunkt.
Auch die großen Veränderungen der Lebensumstände durch die Maßnahmen während der Corona-Pandemie stellten die politischen Entscheidungsträger*innen mehr denn je in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung.
Unter anderem im Rahmen der neuen Querdenker*innen-Bewegung, aber auch in anderen Kontexten wurden und werden Personen des öffentlichen Lebens Beleidigungen, Bedrohungen und Nötigungen bis hin zu tätlichen Angriffen ausgesetzt.

In zwei Keynote-Vorträgen wird dieses Schwerpunktthema des 13. Niedersächsischen Präventionstages aus Sicht der Forschung sowie im Rahmen eines persönlichen Erfahrungsberichts beleuchtet.


Eine Podiumsdiskussion mit hochrangigen Vertreter*innen der Polizei, Feuerwehr, Kommunalpolitik, kommunalen Prävention, Betroffenenberatung etc. beschäftigt sich unter dem Titel „Was bedeuten Beleidigungen, Drohungen, Hass und Gewalt für Amts- und Mandatsträger*innen und für das Gemeinwohl?  Konsequenzen für die Präventionsarbeit“ mit diesem herausfordernden Problemfeld.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung ist die Anerkennung der kommunalen Präventionsarbeit im Rahmen der Verleihung des 1. Niedersächsischen Präventionspreises an drei kommunale Präventionsgremien durch die Niedersächsische Justizministerin.

Neben dem Schwerpunktthema soll die Vielfalt der Präventionsthemen und –projekte in Niedersachsen nicht zu kurz kommen.

Eine Auswahl an Workshops zu unterschiedlichen Themenfeldern der Prävention sowie der „Markt der Möglichkeiten“ werden den 13. Niedersächsischen Präventionstag abrunden und unter anderem wertvolle Informationen für interessierte Teilnehmende bereitstellen.