Veranstaltungen

Juni 2021

01.01.2021
-
30.06.2021
Fortbildung

Kostenlose Fortbildung für transkulturellen Austausch und gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund 

Die Fortbildung befähigt Sie einen Einstieg in verschiedene Bereiche des gesellschaftlichen Lebens in Deutschlands zu finden und Ihre eigenen Kompetenzen zu stärken. Durch die interaktiven Formate erhalten Sie bereits während der Fortbildung verstärkt die Möglichkeit, sich am sozialen Leben zu beteiligen.

Die diverse Ausrichtung der Teilnehmer*innen trägt zusätzlich zu neuen Begegnungen und Austausch bei. Gleichzeitig werden durch Exkursionen Zugänge zum städtischen Raum ermöglicht.

Die kostenlose Fortbildung richtet sich explizit sowohl an Menschen mit – als auch an Menschen ohne Migrationshintergrund.


April 2021

01.04.2021
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01.09.2022
Online
Oeins
Im November hatten oeins und Radio Globale in Zusammenarbeit mit vielen Kooperationspartner*innen mit den Aktionswochen gegen Diskriminierung – für mehr Toleranz und Respekt ein umfangreiches Programm im Radio und TV gesendet. Aufgrund der guten Resonanz und der vielen Nachfragen sind die Beiträge nun als Online-Ausstellung zeitunabhängig zu lesen, hören oder sehen.

Juni 2021

23.06.2021
Online
Online-Austausch
Flüchtlingsrat NRW e.V.
Um auf kommunaler Ebene grundsätzliche oder punktuelle Verbesserungen der aufenthaltsrechtlichen oder sozialen Situation von Flüchtlingen zu erreichen, können Kontakte zu kommunalpolitischen Akteurinnen oder Gremien hilfreich sein. Inwieweit arbeiten Sie als Ehrenamtliche in Ihrer Kommune beispielsweise mit dem kommunalen Integrationsrat bzw. Integrationsausschuss zusammen? Oder gibt es Kontakte zu Ratsmitgliedern/-fraktionen? Anhand Ihrer Erfahrungen möchten wir uns gerne mit Ihnen über flüchtlingspolitische Gestaltungsmöglichkeiten vor Ort austauschen.

24.06.2021
Online
Online-Tagung

"Resettlement als internationales Instrument trägt zur Lösung langanhaltender Fluchtsituationen bei. Es sollen Menschen dadurch Schutz finden, die weder in ihre Heimat zurück können noch in dem Land bleiben können, in das sie geflohen sind, weil dort ihr Leben, ihre Freiheit, ihre Sicherheit, Gesundheit gefährdet sind oder andere fundamentale Rechte nicht gewährt werden. Resettlement zielt auf eine dauerhafte „Neuansiedlung“ in einem sicheren Land.


Seit 10 Jahren beteiligt sich die Bundesrepublik Deutschland am weltweiten Resettlement für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in Zusammenarbeit mit dem UNHCR. Seit zwei Jahren gibt es das Pilotprogramm „NesT.Neustart im Team“ als zusätzliches staatlich-gesellschaftliches Aufnahmeprogramm. Nach coronabedingter Einschränkung und zeitweiser Aussetzung sollen im Sommer 2021 die Einreisen von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen wieder intensiviert werden.
Rebecca Einhoff vom UNHCR Deutschland, Berlin, wird über die globale Situation der Flüchtlinge, über Grundfragen des Resettlements (besonders zum Thema Schutzbedarf) und zu den aktuellen Herausforderungen referieren.

  • Ben Mason, Mitarbeiter von Global Refugee Sponsorship Initiative (GRSI) bei der kanadischen Botschaft in Berlin, wird das deutsche „community sponsorship“ Programm NesT.Neustart im Kontext ähnlicher Programme in anderen Ländern betrachten.
  • Katharina Nicole Mayr, Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle in NesT.Neustart im Team, Freiburg, wird das Programm vorstellen und über den aktuellen Stand informieren
  • Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die ehren- und hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig sind, in Behörden, Beratungsstellen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und Vereinen - oder in der Flüchtlingshilfe tätig werden wollen.

Juli 2021

08.07.2021
-
16.07.2021
Online
cultures interactive e.V.

Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die sich nicht nur am Rand der Gesellschaft oder bei Jugendlichen verorten lässt. Deshalb wollen wir auf dieser Summer School die Lebensphasen Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter hinsichtlich rechtsextremer Phänomene und Ausprägungen beleuchten sowie Handlungsansätze aus der jeweiligen Praxis vorstellen. Mit dieser erweiterten Perspektive möchten wir den fachlichen Austausch unter den Teilnehmenden anregen und Impulse für Ihre Arbeit geben.

Alle vier Veranstaltungstage haben einen thematischen Schwerpunkt, der vormittags durch einen Vortrag oder eine Panel-Diskussion eingeführt wird. Daran schließen sich am Nachmittag parallel stattfindende Online-Workshops zur Vertiefung des Tagesthemas an. Den Abschluss bildet das gemeinsame Outro, in dem die Ergebnisse aus den verschiedenen Workshops vorgestellt und diskutiert werden.

Die Summer School richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen aus der Jugend(sozial)arbeit sowie der politischen Bildungsarbeit, die in der Prävention von Rechtsextremismus bzw. der Bearbeitung von Phänomenen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit tätig sind. Neben dem Wissenstransfer liegt ein weiterer Fokus auf dem gegenseitigen Kennenlernen der Teilnehmenden, dem Austausch und der Vernetzung.


August 2021

01.08.2021
-
30.11.2021
Online
Online-Fortbildungen
PLAN International Deutschland und Papilio
Fluchterfahrungen stellen für Kinder ein enormes Entwicklungsrisiko dar. Oft müssen nicht nur belastende Erlebnisse verarbeitet, sondern auch völlig neue Lebensumstände bewältigt werden. Umso wichtiger ist es, geflüchteten und zugewanderten Kindern in Kindergärten eine sichere und für die weitere Entwicklung bestmögliche Betreuung zu ermöglichen. Um dazu beizutragen, bieten wir im Rahmen unseres Projektes „Gemeinsam stark für den Start“ gemeinsam mit Papilio gGmbH und der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport kostenfreie Online-Fortbildungen zur kultursensiblen Erziehung für Kitas an.

12.08.2021
-
08.10.2021
Online
Online-Qualifizierungskurs
Fachstelle Rechtsextremismusprävention (fa:rp)

Der Kurs vermittelt ein Handlungskonzept zum Umgang mit Phänomenen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF) und des Rechtsextremismus in der Jugendarbeit sowie zur Gestaltung partizipativer und diversitätsbewusster Jugendräume. Das Handlungskonzept wurde im Rahmen eines Modellprojekts gemeinsam mit Praxispartner*innen und Wissenschaftler*innen entwickelt und erprobt. Anhand eines 5-stufigen Interventionsplans und praktischer Beispiele der Teilnehmenden können situationsgerechte Strategien entwickelt werden, um präventiv, aber auch durch konkrete Interventionen abwertenden, menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Haltungen bzw. rechtsextremen Äußerungen im eigenen Arbeitsfeld zu begegnen.


Die Module finden im 14-tägigen Turnus jeweils donnerstags und freitags online per Zoom statt. Inhalte werden in Inputs, gemeinsamen Diskussionen, Breakout-Sessions (Kleingruppenarbeit) sowie Einzelarbeit (Heimlektüre) vermittelt. Zusätzlich wird es einen online-Kursraum geben, in dem Literatur, Materialien, Arbeitsaufträge und Arbeitsergebnisse bereitgestellt werden. Ein Teilnahmezertifikat wird ausgestellt.


September 2021

14.09.2021
Haus der Kirche, Hauptstr. 23, 01097 Dresden
Fachtag
Malteser Hilfsdienst e.V.
Mit Inkrafttreten der Regelungen im Asylgesetz in 2019, denen zufolge Länder und Kommunen „geeignete Maßnahmen“ zum Schutz von vulnerablen Personen in Unterkünften für geflüchtete Menschen treffen sollen, haben die rechtlichen Träger einen gesetzlichen Auftrag, den Gewaltschutz voranzubringen. Damit das gelingt ist ein effektives Zusammenwirken von allen für die Unterbringung relevanten Akteuren aus der Praxis der Sozialen Arbeit, der Zivilgesellschaft und der zuständigen Landes- und kommunalen Behörden unerlässlich. Insbesondere vor dem Hintergrund sehr unterschiedlicher Ausgangsbedingungen in Unterkünften für geflüchtete Menschen kann der fachliche Austausch wichtige Impulse für die Verbesserung des Gewaltschutzes geben.
Der Fachtag „Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen“ hat zum Ziel, diesen fachlichen Austausch zu befördern und legt den Fokus auf den Transfer gewonnener Erfahrungen und Erkenntnisse. Im Zentrum stehen Fragen, die sich unter dem Gesichtspunkt des Gewaltschutzes im Unterbringungskontext immer wieder als besonders virulent erwiesen haben.

14.09.2021
Haus der Kirche, Hauptstr. 23, 01097 Dresden
Fachtag
Bundesinitiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften DeBUG

Mit Inkrafttreten der Regelungen im Asylgesetz in 2019, denen zufolge Länder und Kommunen „geeignete Maßnahmen“ zum Schutz von vulnerablen Personen in Unterkünften für geflüchtete Menschen treffen sollen, haben die rechtlichen Träger einen gesetzlichen Auftrag, den Gewaltschutz voranzubringen. Damit das gelingt ist ein effektives Zusammenwirken von allen für die Unterbringung relevanten Akteuren aus der Praxis der Sozialen Arbeit, der Zivilgesellschaft und der zuständigen Landes- und kommunalen Behörden unerlässlich. Insbesondere vor dem Hintergrund sehr unterschiedlicher Ausgangsbedingungen in Unterkünften für geflüchtete Menschen kann der fachliche Austausch wichtige Impulse für die Verbesserung des Gewaltschutzes geben.


Der Fachtag „Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen“ hat zum Ziel, diesen fachlichen Austausch zu befördern und legt den Fokus auf den Transfer gewonnener Erfahrungen und Erkenntnisse. Im Zentrum stehen Fragen, die sich unter dem Gesichtspunkt des Gewaltschutzes im Unterbringungskontext immer wieder als besonders virulent erwiesen haben:

  • Welche Ansätze gibt es zum Umgang mit Sucht, welche Angebote der Suchprävention sind besonders vielversprechend?
  • Wie lässt sich der Gewaltschutz in unterkunftsspezifischen Konzepten verankern, welche Eckpunkte sollten berücksichtigt werden?
  • Wie stellt sich Gewaltschutz aus der Perspektive des Sicherheitsdienstes dar, welchen Beitrag kann der Sicherheitsdienst zum Gewaltschutz leisten?
  • Welche Maßnahmen sind im Falle von häuslicher Gewalt möglich, wie können Opfer von häuslicher Gewalt geschützt werden?