Februar 2023

26.01.2023
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14.02.2023
Sachsen-Anhalt
Workshop
Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt
Das neue „Chancenaufenthaltsrecht“ ist am 31.12.2022 in Kraft getreten. Geflüchtete erhalten ein 18-monatiges Aufenthaltsrecht, um Voraussetzungen für ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland zu erfüllen, u.a. durch Nachweise über die Lebensunterhaltssicherung durch eine Erwerbstätigkeit, Kenntnisse der deutschen Sprache und den Erwerb eines Identitätsnachweises. Thomas Stöckl stellt die Inhalte des Gesetzes vor, erklärt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und zeigt praktisch auf, wie der Antrag gestellt werden kann. Es wird Raum für Fragen und
Erfahrungsaustausch geben.

10.02.2023
Online
Kamingespräch
IPA Institut für Prävention und Aufarbeitung

Im Februar 2022 begann Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Zu Beginn der Kämpfe wurde auch von sexualisierter Gewalt durch russische Soldaten gegen die ukrainische Zivilbevölkerung berichtet. Diese Form der Gewalt ist immer Teil kriegerischer Auseinandersetzungen. Dennoch wird sie viel zu selten als das erkannt, was sie ist: eine Menschenrechtsverletzung!

Anlässlich des ersten Jahrestages des Krieges in der Ukraine greift das IPA dies im Rahmen des bevorstehenden Kamingesprächs auf. Gäste sind:

  • Dr. Monika Hauser (Gründerin der Frauenrechtsorganisation Medica Mondale)
  • Dr. Regina Mühlhäuser (International Research Group 'Sexual Violence in Armed Conflict', Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur)
  • Moderation: Nadia Kailouli (Journalistin, Podcasterin)

Sie ordnen das Phänomen der sexualisierten Gewalt im Krieg ein, stellen Bezüge zur aktuellen Situation in der Ukraine her und sprechen über Möglichkeiten und Grenzen von Unterstützung, Prävention und Aufarbeitung.


14.02.2023
Online
Online-Veranstaltung
Freiwilligenakademie Niedersachsen

Um Kriege in einen Friedensprozess zu überführen ist eine zivile Konfliktbearbeitung eine zentrale Strategie. Wie dies aussehen kann, stellt die Referentin Verena Sauer, Politikwissenschaftlerin mit mehrjähriger Erfahrung im Feld vor. Wir loten aus, wie die Chancen dafür in der Ukraine stehen und welche Akteure was dazu beitragen könnten.

Im Anschluss kommentieren zwei Kolleg/-innen aus der Erwachsenenbildung mit ihren Erfahrungen das Themenfeld. Danach gehen wir gemeinsam in den Dialog, wie diese Erfahrungen weiter in die Erwachsenenbildung getragen werden können.


21.02.2023
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22.02.2023
Online
Nds. Lotto-Sport-Stiftung & Initiative Spielfeld Gesellschaft

Wie gewinne ich Unterstützer:innen und Reichweite für meinen Verein, mein Projekt oder meine Idee?

Um diese Fragen dreht sich in der Arbeit von Vereinen und ehrenamtlichen Organisationen (fast) alles.
Nicht zuletzt die Corona-Krise stellt viele Engagierte und Non-Profits in der Mittelbeschaffung, Aufrechterhaltung und Erreichung ihrer Zielgruppen und Projektumsetzung vor besondere Herausforderungen.

Inhaltliche Kernpunkte der Veranstaltung sind die Bereiche Mittelbeschaffung, Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit.


23.02.2023
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12.05.2023
Bundesweit
Inhouse-Schulungen
Save the Children Deutschland e.V.

Viele Kinder, die nach Deutschland geflohen sind, sind psychisch stark belastet. Sie leiden etwa unter Alpträumen, können sich nicht konzentrieren oder haben Kopf- und Bauchschmerzen. Auch Eltern und anderen Bezugspersonen geht es mitunter ähnlich.

In Deutschland engagieren sich viele Haupt- und Ehrenamtliche, um geflüchteten Menschen ein gutes und sicheres Ankommen zu ermöglichen. Sie sind häufig erste Kontaktpersonen und nehmen eine wichtige Rolle für die geflüchteten Kinder und Familien ein. Doch viele sind sich unsicher, wie sie mit psychisch belasteten Menschen umgehen sollen.

Um ihre Handlungskompetenzen und -sicherheit zu stärken und sie vor Überlastung zu schützen, bietet Save the Children daher zweitägige Trainings zur psychosozialen Unterstützung geflüchteter Kinder und Familien an.


25.02.2023
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30.03.2023
Berlin
Workshopreihe

Sprache ist ein mächtiges Instrument – sie kann verwirren, verletzen, empören, sie kann verstummen. Und sie kann empowern! Und diese Kraft möchten wir nutzen.

In der Workshop-Reihe „Fight for your rights, write for your fights“ wird die Spoken Word-Poetin und Künstlerin Mariam Rasheed gemeinsam mit den Teilnehmer*innen die Macht der Sprache erforschen und nutzen.

„Bei der Workshop-Reihe „Fight for your rights, write for your fights” wird Spoken-Word Poesie vorgestellt und durch verschiedene Übungen den Teilnehmer*innen nähergebracht. Dann werden durch kreatives Brainstorming und Mindmapping Themen gefunden, über die die Teilnehmer*innen in 10- bis 20-minütigen Runden kurze Gedichte schreiben werden. Am Ende werden die Teilnehmer*innen Zeit haben, über selbst gewählte Themen zu schreiben und in Feedback-Runden sowohl von der Workshop-Leiterin als auch von den anderen Teilnehmer*innen Unterstützung und konstruktive Kritik kriegen. Als Vorbereitung für die Abschlussveranstaltung wird geübt, wie man Spoken-Word Poesie vor einem Publikum vorträgt und die Konzepte von Rhythmus und Fluss kennengelernt.

Bei der Abschlussveranstaltung werden die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, ihre während des Workshops geschriebenen Texte einem Publikum zu präsentieren.“


28.02.2023
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01.03.2023
Hochschule Fresenius, Wiesbaden
MOTRA (Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung)

"Multiple Krisen ... multiple Radikalisierung?" Unter diesem Titel findet die 4. MOTRA-Jahreskonferenz statt. MOTRA (Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung) ist ein Forschungsverbund im Kontext der zivilen Sicherheitsforschung.

Das erklärte Ziel der jährlich stattfindenden MOTRA-Konferenzen ist es, den Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis zu befördern. Die MOTRA-K versteht sich hierbei als offenes Forum, um Beiträge aus der Radikalisierungsforschung und -prävention vorzustellen, Ideen auszutauschen und Personen sowie Institutionen miteinander zu vernetzen. Das Programm umfasst vielfältige Beiträge, die über aktuelle Entwicklungen zum prognostizierten ‚heißen Herbst‘ und ‚Wut-Winter‘ sowie den anhaltend relevanten Herausforderungen im Feld des Islamismus und Rechtsextremismus hinausgehend das thematische Gesamtspektrum des Radikalisierungsgeschehens in jüngerer Zeit ausmisst: Neben religiös motivierter Radikalisierung rücken gleichfalls die Spielarten politisch motivierter Radikalisierung in Betrachtungsfokus – und zwar sowohl in Gestalt von On- als auch Offline-Radikalisierungsprozessen sowie aus Sicht der Forschung als auch Praxis.


März 2023

07.03.2023
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08.03.2023
Augustinerstraße 10, 99084 Erfurt
Tagung
BAG Kirche und Rechtsextremismus

Herzlich möchten wir Sie zu unserer Tagung im März 2023 nach Erfurt einladen. Dort stellen wir die Frage, wie Demokratie in Jugendwelten gestärkt werden kann. Was sind erfolgreiche Handlungsstrategien gegen rechts? Welche Phänomene gilt es zu verstehen und zu analysieren? Wie muss sich Jugendsozialarbeit, politische Jugendbildung und Jugendarbeit aufstellen, um angesichts der aktuellen Herausforderungen handlungssicher agieren zu können?
Bei der Tagung werden die aktuellen Entwicklungen im Rechtsextremismus beleuchtet und in Workshops einzelne jugendrelevante Einflussbereiche rechter Akteur*innen untersucht, z.B. Naturschutz, Kampfsport, Musik und Social Media.

Bei einer Gesprächsrunde diskutieren verschiedene lokale und regionale Akteur*innen aus der Beratungs-, Bildungs- und Jugendarbeit die Herausforderungen in Thüringen.
Den internationalen Frauentag am 8.3. nehmen wir zum Anlass, die Verknüpfung von Antifeminismus und rechtem Gedankengut zu thematisieren. Der Umgang mit antifeministischen Positionen, nicht nur in Kirche, wird in einem Workshop vertieft.
Weitere Workshops beschäftigen sich mit kritischer Medienkompetenz, christlicher Antisemitismuskritik sowie mit Gegenstrategien migrantisch-gelesener junger Menschen in Ostdeutschland.

Ziele der Tagung sind der bundesweite Austausch zwischen Fachkräften aus unterschiedlichen Projekten und Arbeitsfeldern, die Vernetzung unter den Teilnehmenden und die Entwicklung von Handlungsstrategien.


10.03.2023
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11.03.2023
Evangelische Tagungsstätte Bad Boll
Fachtagung
Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus

Wie hält es die Rechte mit der Religion? Ob Neonazismus, Rechtspopulismus oder „Neue“ Rechte – die verschiedenen Strömungen machen auch Sinnangebote. Bei Neonazis ist der Slogan „Odin statt Jesus“ populär, in Rechtsrocktexten werden germanische Götter besungen. Ideologieangebote der Neuen Rechten stellen mit der Parole von der „Rettung des christlichen Abendlandes“ hingegen einen positiven Bezug zur christlichen Religion dar. Für die Kirchen ist dies eine ernst zu nehmende Herausforderung: Sie müssen sich gegen falsche Vereinnahmungen wehren, aber auch die eigene Theologie kritisch auf mögliche Anknüpfungspunkte für die Ideologie der Neuen Rechten hin befragen. Und sie müssen verstehen, dass sie für Neonazis ein verhasstes Feindbild sind. In der Auseinandersetzung mit rechten Weltbildern ist es notwendig, religiöse Traditionen zu klären und zu bearbeiten, um Strategien der Überwindung von Menschenfeindlichkeit zu entwickeln.