Veranstaltungen

Oktober 2021

01.04.2021
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01.09.2022
Online
Oeins
Im November hatten oeins und Radio Globale in Zusammenarbeit mit vielen Kooperationspartner*innen mit den Aktionswochen gegen Diskriminierung – für mehr Toleranz und Respekt ein umfangreiches Programm im Radio und TV gesendet. Aufgrund der guten Resonanz und der vielen Nachfragen sind die Beiträge nun als Online-Ausstellung zeitunabhängig zu lesen, hören oder sehen.

August 2021

01.08.2021
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30.11.2021
Online
Online-Fortbildungen
PLAN International Deutschland und Papilio
Fluchterfahrungen stellen für Kinder ein enormes Entwicklungsrisiko dar. Oft müssen nicht nur belastende Erlebnisse verarbeitet, sondern auch völlig neue Lebensumstände bewältigt werden. Umso wichtiger ist es, geflüchteten und zugewanderten Kindern in Kindergärten eine sichere und für die weitere Entwicklung bestmögliche Betreuung zu ermöglichen. Um dazu beizutragen, bieten wir im Rahmen unseres Projektes „Gemeinsam stark für den Start“ gemeinsam mit Papilio gGmbH und der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport kostenfreie Online-Fortbildungen zur kultursensiblen Erziehung für Kitas an.

September 2021

10.09.2021
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31.12.2021
Niedersachsen
Multiplikator*innen-Schulung
Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. - VNB

Gesellschaftliche Vielfalt ist heutzutage Normalität und prägt alle Bereiche unseres Zusammenlebens. Vielfalt bedeutet, dass Menschen unterschiedlicher Sprachen, Geschlechter, Hintergründe und sexueller Lebens- und Liebesformen in einer Gesellschaft zusammenleben.

Dieser Vielfalt in den verschiedenen Arbeitskontexten mit Jugendlichen gerecht zu werden, ist nicht immer einfach. Häufig begegnen uns im Alltag verschiedene Formen von Diskriminierung wie z.B. Rassismus oder Sexismus. Viele Institutionen sind zudem noch nicht auf die gesellschaftliche Vielfalt eingestellt und verhindern dadurch, dass sich Menschen aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen können. Auch in schulischen Kontexten finden sich kaum Bildungsangebote zu den Themen Diskriminierung und Diversität, wodurch junge Menschen wenig darüber lernen, wie man sich aktiv gegen Diskriminierung einsetzen kann.

Du bist im engeren oder weiteren Sinne in der Jugendarbeit tätig und hast Lust, Dich zur Trainer*in der politischen Bildungsarbeit weiterzubilden? Dann bewirb Dich für die Multiplikator*innen-Schulung „Vielfalt gemeinsam gestalten“.


10.09.2021
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16.12.2021
Hiltenspergerstraße 76, 80796 München
Qualifizierungskurs
Caritas Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement
Ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen stehen schwerstkranken und sterbenden Menschen ehrenamtlich zur Seite, entlasten und unterstützen Angehörige, stehen als Gesprächspartner zur Verfügung, begleiten beim Spaziergang, Arztbesuch oder Einkauf, sie lesen vor, hören zu, helfen im Alltag, sind einfach da und haben Zeit, halten mit aus. Ziel der Interkulturellen Hospizbegleitung ist es, Sterbenden mit Migrationshintergrund eine kultursensible Hospizbegleitung zu ermöglichen. Die Qualifizierung richtet sich an Interessierte mit eigener Migrationserfahrung, die als Kultur- und Sprachmittler*innen Patient*innen und ihre An- und Zugehörigen begleiten und als Multiplikator*innen für die Hospizidee tätig sein wollen.

Oktober 2021

21.10.2021
Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Neue deutsche Medienmacher*innen e.V.

"Live, analog und erstmals in Köln

In diesem Jahr schreiben wir mit unserer Bundeskonferenz Geschichte: Wir treffen uns erstmals in Köln statt in Berlin – wow! Nach einer gefühlten Ewigkeit Pandemie wollen wir uns endlich wieder sehen, quatschen, lachen, austauschen und später am Abend auch tanzen, trinken, torkeln – selbstverständlich im Rahmen der dann geltenden Coronaschutzverordnung. 

In einem Premium-Panel übers Karrieremachen sprechen wir mit denen, die schon da sind, wo viele von uns hin möchten. Und wir prämieren das Medium mit der unterirdischsten Berichterstattung im Einwanderungsland Deutschland mit der Goldenen Kartoffel 2021.

Wer dabei sein will, muss schnell die Anmeldung ausfüllen. Wir können nicht mehr als 100 NdMedienmacher*innen zulassen, sorry!"


29.10.2021
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31.10.2021
Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter (bei Bonn)
Tagung
forumZFD

Spätestens seit dem Mord an George Floyd in den USA und den darauf folgenden Protesten der Black-Lives-Matter-Bewegung wird auch in der deutschen Mehrheitsgesellschaft verstärkt über Rassismus debattiert. Das gilt auch für die Friedens- und Entwicklungsarbeit.  Bei der Aktionstagung wollen wir uns (selbst-)kritische Fragen stellen: Gibt es eine ‚weiße‘ Vorstellung von Frieden und Entwicklung? Wie wirkt das koloniale Erbe in Friedens- und Entwicklungsprojekten bis heute nach? Und wie können wir alle dazu beitragen, rassistische Strukturen und Denkmuster zu überwinden?

Die Aktionstagung 2021 des forumZFD gibt Denkanstöße und ermutigt dazu, in offener Atmosphäre zu lernen. Sie zeigt Möglichkeiten auf, unser eigenes Engagement für Frieden, Entwicklung und die Eine Welt anti-rassistisch zu gestalten. Die Tagung bietet einen geschützten Raum zum Austausch und zum Voneinander Lernen: für Menschen mit unterschiedlichen Wissensständen zum Thema Rassismus, für weiße Menschen ebenso wie für Menschen, die von Rassismus betroffen sind.


30.10.2021
Online
Online-Workshop

Wie können Geflüchtete dabei unterstützt werden, wieder Gestalter*innen ihrer Belange und Umgebung zu werden? Und wie kann eine Unterstützung auf Augenhöhe gelingen?
Im Workshop werden sowohl der Begriff als auch der Anspruch von Empowerment thematisiert, Hindernisse erörtert, gute Beispiele gesammelt sowie die Arbeit der Flüchtlingshilfe Sprockhövel als Good Practice-Beispiel vorgestellt.


Im Rahmen des Workshops erhalten Sie außerdem Tipps und Anregungen, wie Sie Ihre Arbeit auch in Pandemie-Zeiten aufrechterhalten können.


Schließlich können eigene Vorhaben und Projekte mit Blick auf eine stärkere Beteiligung und das Empowerment von Geflüchteten konzipiert und optimiert werden.
Dieses Seminar richtet sich an ehren- und hauptamtliche Kräfte in der Arbeit mit Neuzugewanderten.


30.10.2021
Online
Online-Veranstaltung
LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V.

Gute Nachbarschaft ist eine entscheidende Grundlage für den Zusammenhalt und die Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft und der Schlüssel für ein sicheres und gutes Leben im Quartier oder Dorf. Gerade die Corona Pandemie hat uns dies noch einmal deutlich gemacht. Aber gute Nachbarschaft geschieht nicht von alleine. Sie kann nur gelingen, wenn unterschiedliche Akteure zusammenarbeiten.

Genau hier setzt das Bündnis an: Ziel ist es, gemeinsam mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren das nachbarschaftliche Zusammenleben in Niedersachsen zu stärken.

Die Auftaktveranstaltung

  • stellt die Ziele des Bündnisses vor
  • berichtet aus den ersten Arbeitsgruppen
  • präsentiert Beispiele von guten Nachbarschaften
  • zeigt Möglichkeiten, wie Sie sich beteiligen können.

November 2021

02.11.2021
Online
Onlineworkshop
Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. - VNB

Die Lebenslagen von geflüchteten Männern* sind vielfältig; genauso wie ihre Erwartungen und Hoffnungen für ihre Zukunft in Deutschland. Viele der Männer* haben hohe Eigenerwartungen und wollen selbstermächtigt handeln. Doch oftmals sind die Hürden für den selbstständigen Aufbau einer Zukunft durch Ausbildung, Beruf und Familiengründung hoch. Die Eigenerwartungen an „Männlichkeit“ können dann (zu) hoch sein und zu Verunsicherungen führen.

Viele Ehrenamtliche fragen sich, wie sie die Männer* bei ihren Unsicherheiten und Suchbewegungen orientierend begleiten und beraten können. Und welche Rolle kann es eigentlich im ehrenamtlichen Engagement spielen, selbst beispielsweise als Mann* oder Frau* von den Männern* gelesen zu werden?

Der Workshop bietet für Ehrenamtliche zu diesen und weiteren Fragen ein Forum zum Austausch. Praxis- und Methodenbeispiele geben Impulse und Antworten, wie das ehrenamtliche Engagement männlichkeits*kritisch und -sensibel zugleich gestaltet werden kann.


03.11.2021
Online
Webinar
Pufii

Am Mittwoch, 3. November 2021, 10.00-11.00 Uhr veranstaltet Pufii gemeinsam mit dem Forum Ziviler Friedensdienst und dem Fachdienst Soziales und Integration der Stadt Salzgitter ein Webinar zum Thema Kommunale Konfliktberatung.

Bei der Kommunalen Konfliktberatung werden Kommunen und zivilgesellschaftliche Akteure durch externe Konfliktberater*innen bei der Analyse integrationsbezogener gesellschaftlicher Konflikte sowie beim Formulieren wirksamer und effektiver Maßnahmen begleitet. Kern und Besonderheit der Methode ist, dass integrationsbezogene Herausforderungen anhand von konkreten Konfliktdynamiken vor Ort analysiert und deren Ursachen bearbeitet werden. So werden auch die Besonderheiten der lokalen Akteuren, der vorhandenen Ressourcen, der konfliktierenden Interessen sowie der lokale Kontext beim Ausarbeiten wirksamer Maßnahmen berücksichtigt.

Im Webinar stellt Bart Denys (forumZFD) zunächst den Ansatz der Kommunalen Konfliktberatung vor. Anschließend wird Katharina Wunderling (Stadt Salzgitter) über die konkrete Arbeit vor Ort und die Wirksamkeit der Methode sprechen. Seit 2015 unterstützt das forumZFD die Stadt Salzgitter bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Evaluation des städtischen Integrationskonzepts sowie der Bearbeitung von Konfliktpotentialen angesichts neuer Herausforderungen von Zuwanderung, vor allem im präventiven Bereich.

  • Bart Denys ist Programmleiter Kommunale Konfliktberatung (KKB) beim Forum Ziviler Friedensdienst. Er erzielte universitäre Abschlüsse in der Kriminologie, im öffentlichen Management und der Politikgestaltung und in den internationalen Beziehungen und Konfliktmanagement. Als Verantwortlicher für Prävention bei der Stadt Oostende (Belgien) sowie in Projekten der Demokratieförderung, der guten Regierungsführung auf lokaler Ebene und des Konfliktmanagements auf den Balkan und im nahen Osten vertiefte er seine Expertise in diesen Themen. Seit 2017 führt er die Kommunale Konfliktberatung in Deutschland.
  • Katharina Wunderling leitet seit 2009 den Fachdienst Soziales und Integration der Stadt Salzgitter. Aufgrund des betriebswirtschaftlichen Hintergrundes stand in den ersten Jahren neben der Leitung des Fachdienstes mit 150 Mitarbeiter*innen die Betrachtung von Wirtschaftlichkeit und Kostentransparenz des Budgets im Vordergrund. In den letzten Jahren verlagerte sich der Fokus auf die Weiterentwicklung der Konzepte der kommunalen Sozialarbeit zur Schaffung von sozialräumlichen Strukturen in enger Zusammenarbeit mit der freien Wohlfahrtspflege.

Kostenlose Anmeldung per Mail an team@pufii.de

Den Zugangslink erhalten die angemeldeten Personen einen Tag vor der Veranstaltung.


05.11.2021
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06.11.2021
Online
Bundestentrale für politische Bildung

Europaweit können gewaltverzichtende islamistische Gruppierungen und Bewegungen Zulauf verzeichnen und gelangen durch medienwirksame Aktionen in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Von den Gruppierungen gehen unter dem Aspekt der Gewaltbereitschaft kaum Gefahren aus, als problematisch erweist sich aber ihre langfristige gesellschaftliche und politische Wirkung. Die meisten vertreten Ziele und Ideologien, die demokratische Strukturen zu überwinden versuchen, sich gegen ein offenes pluralistisches Gesellschaftsbild richten und damit bestimmte Menschengruppen grundlegend abwerten. Die Gruppierungen üben v.a. große Attraktivität und Anziehung auf junge Menschen aus, denn sie versprechen soziale Bindung und Unterstützung, Integration und Geborgenheit und thematisieren individuelle Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen.

Referierende:

  • Noman Mehmood: Islamwissenschaftler, gegenwärtig stellvertretende Projektleitung von Kick-off – Prävention und Deradikalisierung in Strafvollzug und Bewährungshilfe in Schleswig-Holstein bei der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. Zuvor arbeitete er als zertifizierter Onlineberater im Themenfeld religiös begründeter Extremismus und beschäftigte sich mit aktuellen Trends und Entwicklungen der islamistischen Onlineszene.
  • Hanna Baron: Islamwissenschaftlerin, derzeit wissenschaftliche Begleitung von PROvention, der Präventions- und Beratungsstelle gegen religiös begründeten Extremismus der Türkische Gemeinde in Schlewsig-Holstein e.V. und Mitglied bei FoPraTEx (Forschung-Praxis-Transfer islamistischer Extremismus. Themenschwerpunkte: gewaltverzichtende (‚legalistische‘) islamistische Gruppierungen in Deutschland, Online-Propaganda, Geschlechterrollen und sexualisierte Gewalt im Islamismus

08.11.2021
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09.11.2021
Domplatz 3 60311 Frankfurt a.M. & online
Hybridtagung
Bundesfachverband umF

Die diesjährige Herbsttagung des Bundesfachverbands umF steht unter dem Motto „Gut vernetzt – wo steht die Arbeit mit jungen Geflüchteten?“. Sie stellt neben aktuellen Themen aus der Praxis der Arbeit mit (unbegleiteten) minderjährigen Geflüchteten vor allem die Vernetzung in den Vordergrund.

Durch sinkende Fallzahlen vor Ort, damit Abbau von Strukturen und Expertise, Einzelkämpfer*innentum und coronabedingten Wegfall von Arbeitsgruppen und Fachgremien hat die Vernetzung vor Ort gelitten. Wir wollen gemeinsam schauen, welche Vernetzungsstrukturen und -angebote es wo (noch) gibt, wovon wir auch überregional profitieren können und wie wir gute Strukturen stärken können.

Im Fokus steht zudem die Situation von jungen volljährigen Geflüchteten, da dies eine stetig wachsende Gruppe mit ganz eigenen Bedarfen und Voraussetzungen für Betreuung und Beratung ist. Mehr noch als bei Minderjährigen greifen hier aufenthaltsrechtliche und jugendhilferechtliche Aspekte ineinander und bestimmen den Alltag von jungen Menschen und Betreuungssettings. Die Reform des SGB VIII hat Care Leaver in den Blick genommen. Damit ergeben sich auch Änderungen für die Zielgruppe der ehemaligen umF.

Die Tagung findet als eine Hybridveranstaltung statt, 50-60 Teilnehmende haben die Möglichkeit vor Ort dabei zu sein, Weitere können digital teilnehmen. Ggf. wird die Teilnehmendenzahl in den kommenden Wochen noch erhöht werden können.


10.11.2021
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11.11.2021
Online
Online-Fachtag
BAG RelEx
Versicherheitlichung ist ein Thema, das in diversen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit und Politischen Bildung seit Jahren diskutiert und kritisch hinterfragt wird. Speziell in der Präventionsarbeit von religiös begründetem Extremismus erhöht die gesamtgesellschaftliche Wahrnehmung und die mediale Berichterstattung den Druck auf die beteiligten Akteure aus Zivilgesellschaft, Sicherheitsbehörden und Politik jedoch noch einmal zusätzlich. Welche Auswirkungen hat der Sicherheitsdiskurs auf die beteiligten Organisationen und Institutionen? Wie und in welchem Rahmen kann die Zusammenarbeit in diesem Spannungsfeld gestaltet werden? Und vor allem, wie ist sie unter der Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen überhaupt realisierbar?

10.11.2021
Online
Online-Schulung
NTFN e.V.
In der Arbeit mit Geflüchteten sehen wir uns manchmal mit eigenem Befremden konfrontiert oder der Unsicherheit, etwas falsch zu machen. Der Diversity-Ansatz kann dabei helfen, Vielfalt wertfrei wahrzunehmen und konstruktiv damit umzugehen. Hierbei ist es hilfreich, eigene kulturelle Prägungen und Stereotype zu reflektieren. Dieser Workshop soll einen ersten Einblick in den Diversity-Ansatz geben.

13.11.2021
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14.11.2021
Steinsche Gasse 26, 47051
Online-Seminar
VHS Duisburg

Projekte bestimmen mehr und mehr unsere professionelle als auch ehrenamtliche Arbeit im Team. Doch häufig laufen Projekte nicht so wie gewünscht. Das Lösen von Problemen kostet dann viel Zeit und Energie und drückt auf die Stimmung und Produktivität des Projektteams. Ein durchdachtes Projektmanagement und die passenden Methoden für das jeweilige Projekt können helfen, Schwierigkeiten im Vorfeld zu vermeiden und gelassener mit Unwegsamkeiten umzugehen.

In diesem kompakten Projektmanagement-Seminar eignen Sie sich in kürzester Zeit die hierfür nötigen Grundlagen und Werkzeuge an.
Sie lernen, wie Sie Projekte erfolgreich initiieren, planen, durchführen und abschließen. Klassische Projektmanagement-Tools wie bspw. die Projektcharta, der Projektstrukturplan und die Meilensteinplanung helfen Ihnen dabei, den Überblick zu behalten. Zudem sind Sie in der Lage, agile Methoden und Techniken zu nutzen, um flexibel auf Veränderungen reagieren zu können. Agiles Arbeiten muss man erfahren, daher werden die bekanntesten agilen Methoden "Scrum" und "Kanban" im Rahmen von Teamübungen simuliert.

Am Ende des Seminars sind Sie in der Lage, die für Ihre Projekte passenden Strategien zu entwickeln und bewusst Entscheidungen zu treffen - klassisch, agil oder auch kombiniert: hybrid.
Methoden und Techniken sind aber nur die halbe Miete im Projekt - daher wird im Seminar auch besonderer Wert auf die Teamarbeit, Projektleitung und den Umgang mit Konflikten gelegt. Der Workshop richtet sich insbesondere an Jugendliche und ehrenamtliche Akteure.


19.11.2021
Online
Online-Fortbildungen
Albatros gGmbH, Projekt Dezentrale Beratungsund Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften
Veranstaltung der Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften (DeBUG).
Weitere Informationen zum Projekt:

30.11.2021
Maritim Airport Hotel Hannover, Maritimstraße 1, 30855 Langenhagen
Fachtag
"Im Rahmen des Landesprogramms für Demokratie und Menschenrechte wurden 2021 zwei neue Konzepte zur universellen Prävention des Linksextremismus entwickelt. Beide basieren auf den Handlungsempfehlungen aus der ‚Wissenschaftlichen Analyse zum Phänomen des Linksextremismus in Niedersachsen, seiner sozialwissenschaftlichen Erfassung sowie seiner generellen und spezifischen Prävention’ (Treskow/Baier 2020). Sie sind wirkungszentriert ausgerichtet und verfolgen einen frühen, demokratiebildenden Ansatz. Wir möchten die Konzepte vorstellen und dazu mit Ihnen ins Gespräch kommen."

Dezember 2021

12.12.2021
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13.12.2021
Erfurt
BfDT; Jüdischen Landesgemeinde Thüringen; Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA)
Das BfDT lädt in Kooperation mit der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen und dem Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA) am 12./13. Dezember zur Veranstaltung "Zivilcourage im Ehrenamt - Aktiv gegen Antisemitismus" in Erfurt ein.

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle (Saale) zu Yom Kippur am 9. Oktober 2019, bei dem zwei Menschen getötet und die Ermordung von vielen weiteren Personen nur durch eine verschlossene Tür verhindert wurde, zeigte in bestürzender Weise, dass Antisemitismus in Deutschland allgegenwärtig ist. Erst zu Yom Kippur dieses Jahr wurde ein solcher Angriff auf die Synagoge in Hagen vereitelt.

Auf unserer zweitägigen Veranstaltung widmen wir uns aber nicht nur der Frage, wie zivilgesellschaftliches Engagement gegen die verschiedenen Erscheinungsformen von Antisemitismus gestaltet werden kann, sondern vor allem wollen wir kennenlernen und erarbeiten, wie jüdisches Leben in Deutschland heute sichtbar gemacht und unterstützt werden kann.

Die Veranstaltung dient der bundesweiten und nachhaltigen Vernetzung von Vereinen, Initiativen und Projekten gegen Antisemitismus. Wir wollen zu neuen Formen des Engagements ermutigen, anhand von Praxisbeispielen Lösungsmöglichkeiten und präventive Strategien diskutieren sowie weiterentwickeln und den Engagierten Hilfestellungen für aktuelle Herausforderungen im ehrenamtlichen Alltag mitgeben.

März 2022

02.03.2022
CongressPark Wolfsburg
Landespräventionsrat Niedersachsen

In den letzten Jahren ist die Thematik „Hass und Gewalt gegen Amtsträger*innen und Personen des öffentlichen Lebens“ besonders in den Fokus gerückt und erreichte im Jahr 2019 durch den Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke einen traurigen Höhepunkt.
Auch die großen Veränderungen der Lebensumstände durch die Maßnahmen während der Corona-Pandemie stellten die politischen Entscheidungsträger*innen mehr denn je in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung.
Unter anderem im Rahmen der neuen Querdenker*innen-Bewegung, aber auch in anderen Kontexten wurden und werden Personen des öffentlichen Lebens Beleidigungen, Bedrohungen und Nötigungen bis hin zu tätlichen Angriffen ausgesetzt.

In zwei Keynote-Vorträgen wird dieses Schwerpunktthema des 13. Niedersächsischen Präventionstages aus Sicht der Forschung sowie im Rahmen eines persönlichen Erfahrungsberichts beleuchtet.


Eine Podiumsdiskussion mit hochrangigen Vertreter*innen der Polizei, Feuerwehr, Kommunalpolitik, kommunalen Prävention, Betroffenenberatung etc. beschäftigt sich unter dem Titel „Was bedeuten Beleidigungen, Drohungen, Hass und Gewalt für Amts- und Mandatsträger*innen und für das Gemeinwohl?  Konsequenzen für die Präventionsarbeit“ mit diesem herausfordernden Problemfeld.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung ist die Anerkennung der kommunalen Präventionsarbeit im Rahmen der Verleihung des 1. Niedersächsischen Präventionspreises an drei kommunale Präventionsgremien durch die Niedersächsische Justizministerin.

Neben dem Schwerpunktthema soll die Vielfalt der Präventionsthemen und –projekte in Niedersachsen nicht zu kurz kommen.

Eine Auswahl an Workshops zu unterschiedlichen Themenfeldern der Prävention sowie der „Markt der Möglichkeiten“ werden den 13. Niedersächsischen Präventionstag abrunden und unter anderem wertvolle Informationen für interessierte Teilnehmende bereitstellen.