Veranstaltungen

April 2021

01.01.2021
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30.06.2021
Fortbildung

Kostenlose Fortbildung für transkulturellen Austausch und gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund 

Die Fortbildung befähigt Sie einen Einstieg in verschiedene Bereiche des gesellschaftlichen Lebens in Deutschlands zu finden und Ihre eigenen Kompetenzen zu stärken. Durch die interaktiven Formate erhalten Sie bereits während der Fortbildung verstärkt die Möglichkeit, sich am sozialen Leben zu beteiligen.

Die diverse Ausrichtung der Teilnehmer*innen trägt zusätzlich zu neuen Begegnungen und Austausch bei. Gleichzeitig werden durch Exkursionen Zugänge zum städtischen Raum ermöglicht.

Die kostenlose Fortbildung richtet sich explizit sowohl an Menschen mit – als auch an Menschen ohne Migrationshintergrund.


Januar 2021

27.01.2021
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02.06.2021
Hamburg
Weiterbildung
Aktion Gemeinwesen und Beratung e. V.
Bei der Weiterbildung der Aktion Gemeinwesen und Beratung (AGB e. V.) steht das siebenstufige Clearingverfahren im Mittelpunkt. Dieses soll im schulischen Kontext dabei helfen, Radikalisierungsprozesse zu erkennen und mit pädagogischen Maßnahmen darauf zu reagieren. Ziel der Weiterbildung ist die Ausbildung von Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen zu Clearingbeauftragten. Sie sollen befähigt werden, das Konzept des Clearingverfahrens an ihren Schulen zu implementieren.

Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen.

Im ersten Durchgang der Weiterbildung 2021 ist das Einzugsgebiet Norddeutschland (Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) – die weiteren Bundesländer folgen im Herbst 2021 und Frühjahr 2022.

April 2021

01.04.2021
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01.09.2022
Online
Oeins
Im November hatten oeins und Radio Globale in Zusammenarbeit mit vielen Kooperationspartner*innen mit den Aktionswochen gegen Diskriminierung – für mehr Toleranz und Respekt ein umfangreiches Programm im Radio und TV gesendet. Aufgrund der guten Resonanz und der vielen Nachfragen sind die Beiträge nun als Online-Ausstellung zeitunabhängig zu lesen, hören oder sehen.

23.04.2021
Online
Online-Seminar
Malteser in Dresden-Meißen und Görlitz

Oft stellt die Unterbringung Geflüchteter mit Behinderung und Pflegebedarf eine große Herausforderung für die Länder und Kommunen dar. Aber auch die Leistungen und Anschluss-versorgungen, die für die Geflüchteten mit Behinderung und schweren Krankheiten möglich sind, sind teilweise im Antragsverfahren und der Zugangsberechtigung nicht immer bekannt.


Das Online-Seminar „Unterbringung und Versorgung Geflüchteter mit Behinderung“ infor-miert und gibt Orientierung. Experten vermitteln den Teilnehmenden neben theoretischem Wissen auch Best Practice Beispiele und zeigen zukünftige Handlungsmöglichkeiten auf, die in der Unterbringungspraxis relevant sind. Auf diese Weise werden Hemmschwellen abgebaut, Kooperationen und Wissen von erfahrenen Partnern dieser Bereiche zu nutzen.


29.04.2021
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30.04.2021
Wilhelmsplatz 3, 37073 Göttingen
Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ)

Im April 2021 lädt das Göttinger Teilinstitut zur Auftaktveranstaltung "Praxis und Zukunft des sozialen Zusammenhalts" ein.

Mit Gästen aus Wissenschaft und Praxis möchte das Göttinger FGZ-Team über die Frage des Zusammenhalts in Zeiten neuer gesellschaftlicher Verwundbarkeiten diskutieren. Im Mittelpunkt stehen die Forschungsthemen des Standorts Göttingen: Arbeit, Haushalt und öffentliche Güter.

Die Veranstaltung ist im Tagungs- und Veranstaltungshaus „Alte Mensa“ am Wilhelmsplatz in Göttingen geplant.

Beteiligte:

Prof. Dr. Berthold Vogel
Dr. Natalie Grimm
M. A. Ina Kaufhold
Dr. Jennifer Villarama


Mai 2021

10.05.2021
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11.05.2021
Köln
Hybrid-Kongress

Große Veranstaltungen wie der jährliche Deutsche Präventionstag müssen in Zeiten der Corona-Pandemie ganz besonders auf präventive Sicherheit achten und größtmöglichen Infektionsschutz gewährleisten. Derzeit kann niemand wissen, wie die Situation im Mai 2021 sein wird, aber gewiss ist, dass der 26. Jahreskongress in jedem Fall ausgerichtet werden wird.

Der 26. Deutsche Präventionstag findet am 10. & 11. Mai 2021 im Congress-Centrum Ost Koelnmesse in Köln (Deutz-Mülheimer Straße 51) statt.

Der Kongress wird mit einer flexiblen Varianz von Präsenz- und Onlineformaten im sogenannten „Hybridkonzept“ geplant. Ziel ist es, die Präsenzanteile so groß wie möglich zu gestalten und verantwortungsvoll der aktuellen Lage entsprechend umzusetzen. Daneben wird es in jedem Fall ein attraktives Onlineangebot geben, so dass ein lohnender Kongressbesuch immer auch ohne Anreise möglich ist.

Das Schwerpunktthema lautet:

Prävention orientiert!
... planen ... schulen ... austauschen ...

Darunter verstehen wir eine Debatte über die zentrale Rolle der Prävention gerade in Krisenzeiten sowie über die Bedeutung von Bildung und lebenslangem Lernen in diesem Prozess.

Zum Schwerpunktthema werden Expertisen sowie Videostatements erstellt, die im Vorfeld des Kongresses veröffentlicht werden.


11.05.2021
Online
Onlinefortbildung

Viele Fachkräfte und Engagierte stehen vor der Herausforderung, Projekte gestalten zu wollen, die eine bestimmte Zielgruppe adressieren (wie beispielsweise Frauen* oder Männer* mit Migrationserfahrungen). Dabei ist es schwierig, einerseits nicht in genderstereotype und kulturalisierende Vorstellungen zu verfallen und andererseits keine Projekte zu konzipieren, die an der Lebenswirklichkeit der Zielgruppe vorbeigehen.

In der Online-Fortbildung wollen wir gemeinsam über dieses Spannungsfeld nachdenken und dazu einladen, den Blick auf die Bedürfnisse von marginalisierten Personen(gruppen) zu lenken. Die Veranstaltung bietet Ihnen mit Inputs der Referent*innen, Methodenbeispielen und Transferaufgaben Impulse und Gestaltungsmöglichkeiten für gender- und vielfaltssensible Projekte in Ihrem Wirkungsfeld.

Darüber hinaus werden Sie sowohl in Kleingruppen als auch in selbstreflexiver Einzelarbeit dazu eingeladen, Ihren Blick für die eigenen stereotypisierenden Vorstellungen zu öffnen sowie praktische Ideen für die eigene Praxis mitzunehmen.


20.05.2021
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21.05.2021
Online
Virtuelle Konferenz
ReGES – Refugees in the German Educational System

In den vergangenen Jahren kamen zahlreiche Geflüchtete nach Deutschland — unter ihnen viele Kinder und Jugendliche. Lange Zeit lagen jedoch keine belastbaren Forschungsergebnisse zu ihrer Situation im deutschen Bildungssystem vor.

Die BMBF-geförderte Studie „ReGES — Refugees in the German Educational System“ untersucht, unter welchen Bedingungen die Integration von Geflüchteten in unser Bildungssystem gelingen kann.
Nach fünf Jahren Datenerhebung und sieben Befragungswellen soll nun im Rahmen einer virtuellen Konferenz mit empirischen Beiträgen zur Situation geflüchteter Kinder und Jugendlicher im deutschen Bildungssystemein Resümee gezogen werden.


20.05.2021
Online
Webseminar

Während sich in den vergangenen Jahren der Fokus der Unterstützungsarbeit verstärkt auf migrantische Frauen* gerichtet hat, wird in letzter Zeit die Frage präsenter, wie geschlechtersensibel und zugewandt mit migrantischen Männern* gearbeitet werden kann. Wie kann dabei ein offener und nachhaltiger Dialog über Männlichkeits*-Thematiken mit Männern* gestaltet werden? Das Webseminar bietet einen ersten Einblick in das Themenfeld der gendersensiblen Männerarbeit* und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Lebenswirklichkeiten migrantischer Männer*.

Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte und Einsteiger*innen im Themenfeld. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie fest vorhaben, an der Veranstaltung teilzunehmen.


Juni 2021

04.06.2021
Online
Online-Fachveranstaltung
Deutsche Verein e.V.
Die Versorgung mit eigenem Wohnraum ist zentral für die Integration Geflüchteter. Deshalb ist der Übergang von Sammelunterkünften in Wohnungen ein wichtiger Schritt, insbesondere nach der Anerkennung und dem daraus folgenden Rechtskreiswechsel vom Asylbewerberleistungsgesetz ins Sozialgesetzbuch II oder Sozialgesetzbuch XII.
Praktisch begegnet der Übergang aber Hürden. Viele Schutzberechtigte finden keine Wohnung und bleiben in Gemeinschaftsunterkünften, Pensionen oder anderen Wohnformen. Neben teils angespannten Wohnungsmärkten mit hohem Wettbewerb erschweren fluchtspezifische Faktoren und die soziale Situation der Betroffenen das Anmieten einer eigenen Wohnung.
Auf der Fachtagung sollen Herausforderungen und Lösungen für einen besseren Übergang in Wohnungen aufgezeigt werden. Dabei soll auch auf Erfahrungen zurückgegriffen werden, die verschiedene Kommunen mit lokalen Vernetzungsstrukturen gesammelt haben.

05.06.2021
Online
Fachtag
Deutsche Aidshilfe (DAH)

Wie leben Menschen mit HIV heute? In welchen Bereichen erleben sie am meisten Diskriminierung? Spielt Diskriminierung im Gesundheitswesen immer noch eine so große Rolle? Hat „Schutz durch Therapie“ eine Entstigmatisierung von HIV mit sich gebracht? Welchen Einfluss haben andere Diskriminierungsmerkmale bei HIV-positiven Menschen? Welche Maßnahmen sollen ergriffen werden, um ein selbstverständliches Leben mit HIV zu fördern?

Diesen – und anderen – Fragen sind die Deutsche Aidshilfe (DAH) gemeinsam mit dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) im partizipativen Forschungsprojekt „positive stimmen 2.0“ nachgegangen. Im Rahmen des weltweiten PLHIV-Stigma-Index-Projekts wurden ca. 500 Menschen mit HIV von Peer-Forscher:innen befragt. Außerdem haben ca. 1.000 Menschen mit HIV an einer online-Umfrage teilgenommen. Ergänzt durch mehrere qualitative Fokusgruppendiskussionen hat das Gesamtprojekt „positive stimmen 2.0“ aktuelle Daten und viele Erkenntnisse zum Thema HIV-bezogene Diskriminierung und Stigmatisierung gewonnen.

Die Ergebnisse möchten wir auf einem Fachtag am 05.06.2021 vorstellen und mit Menschen mit HIV, Vertreter:innen aus Aids- und Drogenhilfe, Wissenschaft, Selbsthilfe, Politik, Verwaltung und Gesellschaft diskutieren und gemeinsam Handlungsempfehlungen erarbeiten, wie HIV-bezogene Diskriminierung abgebaut werden kann. 


08.06.2021
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09.06.2021
Haus Grillensee Freizeit- und Bildungszentrum, Ammelshainer Str. 1, 04683 Naunhof
Seminar
AGJF Sachsen e.V.
Die Lebensrealitäten junger Menschen mit Flucht-/Migrationserfahrung bzw. junger Menschen of Colour sind von unterschiedlichen Rassismuserfahrungen geprägt. Anfeindungen im öffentlichen Raum oder in der Schule, rassistische Polizeikontrollen und Benachteiligungen bei der Ausbildungsplatz- oder Wohnungssuche sind nur einige der offensichtlichsten Beispiele. Rassismus findet jedoch auch auf viel subtilere Weise statt, so dass dieser teilweise unerkannt bleibt und auch ungewollt und unbemerkt Eingang in die pädagogische Praxis findet. Das Seminar eröffnet den Raum dafür, den eigenen Umgang mit jungen Menschen mit Migrationsgeschichten sowie die institutionelle Praxis, Prozesse und Strukturen zu reflektieren. Es vermittelt Fachwissen über Rassismus und bietet eine Einführung in den Ansatz der rassismuskritischen Migrationspädagogik. Die Teilnehmer*innen werden eingeladen, ihrem Wissen über geflüchtete und migrantisierte Menschen auf die Spur zu gehen und die Perspektive zu wechseln. Dabei werden auch Gefühle einbezogen und thematisiert. Das Erkennen von Rassismus und rassistischen Zuschreibungsmustern wird so eingeübt und ein Aufbrechen eindeutiger Unterscheidungen und Zugehörigkeiten ermöglicht. Auf dieser Basis sollen das Handeln gegen Rassismus gestärkt und Perspektiven für eine pädagogische Praxis eröffnet werden, welche den Weg für Empowerment ebnet.

17.06.2021
Eubaer Str. 233, 09128 Chemnitz
Seminar
AGJF Sachsen e.V.
Sprache schafft Wirklichkeiten und im sozialpädagogischen Handlungsfeld ist die Sprache neben analogen Mitteln ein wichtiges Medium, in Kontakt zu kommen sowie Veränderungs- und Klarlegungsprozesse anzuregen. Die Auseinandersetzung mit der Macht von Sprache und ihren möglichen Wirkungen ist daher insbesondere in diesem Kontext sinnvoll und wichtig. Bewusst oder unbewusst können mittels Worten Ungleichbehandlung und Ausgrenzung z. B. aufgrund von Herkunft, sexueller Orientierung oder Hautfarbe stattfinden. Struktureller Rassismus und andere diskriminierende Strukturen werden gefestigt. Eine bewusste, diskriminierungssensible Sprache ist ein Mittel, um Jugendarbeit und –hilfe inklusiv(er) zu gestalten. Sie trägt dazu bei, Schutzräume für von Diskriminierung betroffene junge Menschen zu schaffen und setzt Impulse für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Ungleichheiten. Die Debatte um gesellschaftlich sanktionierte Worte, z. B. zu redaktionellen Eingriffen in der Kinder- und Jugendliteratur, braucht jedoch gute Argumente, um ein Mitdenken sowie die Reflexion und ggf. Veränderung von Einstellungen anzuregen. Das Seminar bietet Gelegenheit, Argumente zwischen »Das sagt man nicht!« und »Das wird man wohl noch sagen dürfen!« kennenzulernen. In einem Gedanken- und Reflexionsraum geht es nicht um das »Recht haben«, sondern um die Auseinandersetzung mit Meinungen und Haltungen, die für eine gerechte und bewusste Sprache werben.