In Solidarität mit Collien Fernandes

 

In Solidarität mit Collien Fernandes

Mehr als 250 Frauen aus Politik, Wirtschaft und Kultur haben sich in einem offenen Brief solidarisch mit Collien Fernandes positioniert und einen umfassenden Forderungskatalog an die Bundesregierung gerichtet. Anlass ist die aktuelle Debatte um digitale und sexualisierte Gewalt, die durch die öffentlich gemachten Vorwürfe von Fernandes neue Aufmerksamkeit erhalten hat. Initiiert wurde der Appell unter anderem von Akteurinnen aus Zivilgesellschaft und Politik, darunter das Centre for Feminist Foreign Policy.

Die zehn formulierten Forderungen zielen insbesondere auf strukturelle Verbesserungen im Umgang mit digitaler Gewalt. Dazu zählen die Strafbarkeit nicht-einvernehmlicher sexualisierter Deepfakes, strengere Regulierung von Plattformen, ein digitales Gewaltschutzgesetz mit klaren Betroffenenrechten sowie die konsequente Umsetzung bestehender Schutzstandards. Die Initiative verweist damit auf bestehende rechtliche Lücken und fordert einen systematischen Ausbau von Schutz, Prävention und Rechtsdurchsetzung.

 

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