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März 2026
ob „Stadtbild”, „Ausländer” oder „Migrantin”, ob „Flüchtlingswelle” oder „Einwanderungsland”: Wie wir über Einwanderung nach Deutschland, die einwandernden Personen und die sich dadurch verändernde Gesellschaft sprechen, ist nicht nebensächlich. Sprache prägt Wahrnehmung und schafft Tatsachen. Politische, gesellschaftliche und mediale Diskurse stehen nicht im luftleeren Raum, sondern in unmittelbarem Zusammenhang mit Gesetzgebung, Bürokratie und individuellen Lebensläufen. Das gilt heute genauso wie zu Zeiten der „Gastarbeiter:innen” oder in den Debatten um die Einschränkung des Asylrechts Anfang der 1990er Jahre.
„Einwanderungsgeschichte(n) – Wie wollen wir Migration erzählen?“ Unter dieser Leitfrage wollen wir im Vorfeld der baden-württembergischen Landtagswahl am Donnerstagabend, 5. März 2026, darüber diskutieren, wie wirkmächtig das Sprechen über Migration ist und wie wir – sowohl aus historischer als auch aus aktueller und praktisch-politischer Perspektive – zu neuen Narrativen über das Einwanderungsland Deutschland gelangen können. Dazu haben wir gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg die Migrationshistorikerin Dr. Maria Alexopoulou, den Mitgründer der „Hohenheimer Tage zum Migrationsrecht” Klaus Barwig sowie den syrisch-deutschen Musiker Mazen Mohsen eingeladen.





