Veranstaltungen

August 2025

27.08.2025
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10.09.2025
Online
Online-Fortbildung
Schwimmverband NRW e.V.
Rassismus ist ein aktuelles Thema unserer Gesellschaft – auch im Sport. Eine neue Online-Fortbildung geht den Fragen nach, was Rassismus bedeutet, wie er wirkt und wo er im Sport sichtbar wird. Darüber hinaus bietet sie Anstöße zur Selbstreflexion: Warum betrifft mich das Thema? Wie kann ich im Verein handeln? Und wie gut ist mein Sportverein bereits aufgestellt?

September 2025

03.09.2025
Online
Online-Fortbildung
DeBUG 2.0 Kontaktstelle Nord-West

Die Fortbildung vermittelt Grundlagenwissen zu traumatischen Ereignissen und Traumafolgestörungen bei geflüchteten Menschen sowie zum Thema „Sexualisierte Gewalt gegen geflüchtete Mädchen* und Frauen*“. Ziel ist es, das Schweigen über diese Erfahrungen zu durchbrechen und Handlungssicherheit in Beratung und Begleitung zu stärken.

Das Angebot richtet sich vor allem an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen in Gemeinschaftsunterkünften, Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen und Landesbehörden. Durchgeführt wird die Fortbildung in Kooperation mit dem Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen gGmbH.


04.09.2025
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04.12.2025
Online
Webtalk-Reihe
ufuq.de

Antifeminismus ist in sozialen Medien, Alltagskultur und extremistischen Ideologien weit verbreitet und stellt Pädagog*innen vor neue Herausforderungen. Die vierteilige Webtalkreihe von ufuq.de beleuchtet antifeministische Narrative, ihre Attraktivität für Jugendliche sowie Anschlussstellen an patriarchale Milieus, Popkultur und religiöse Argumentationen. Im Fokus stehen Fragen wie: Welche Rollenbilder und Identitätsangebote stecken hinter diesen Narrativen? Wie können Fachkräfte handlungsfähig bleiben, ohne zu verharmlosen oder zu stigmatisieren?

Von September bis Dezember 2025 findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat ein Webtalk via Zoom statt. Themen sind u. a. Misogynie als Motor extremistischer Gewalt (mit Prof. Cynthia Miller-Idriss), religiös begründeter Antifeminismus (mit Mehmet Koç) sowie der Umgang mit antifeministischen Positionen in sexueller Bildung und gendersensibler Jungen*arbeit. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.


08.09.2025
Online
Friedrich-Ebert-Stiftung
Extrem rechter Aktivismus präsentiert sich häufig als rebellisch und unangepasst, verfolgt jedoch das Ziel einer autoritären Gesellschaftsordnung, die auf strikten Normvorstellungen basiert. Der Workshop geht der Frage nach, weshalb es für extrem rechte Content Creator attraktiv ist, ein rebellisches Image zu pflegen, und wie sich dieser Widerspruch erklären lässt. Anhand aktueller Beispiele werden diese Dynamiken gemeinsam analysiert. Die interaktive Veranstaltung findet online über Zoom und Conceptboard statt.
Referent: Prof. Dr. Vincent Knopp, Professor für Soziale Arbeit an der International University (IU), mit den Schwerpunkten Wandel des Kapitalismus, soziale Ungleichheit und Rechtsaußenspektrum.

11.09.2025
Online
Online-Fortbildung
Violence Prevention Network

Eine Online-Fortbildung thematisiert, wie extremistische Akteur*innen Social Media nutzen, um Narrative zu verankern, Ängste aufzugreifen und genderspezifische Aspekte einzubeziehen. Meike Krämer und Luis Kreisel (Violence Prevention Network, Projekt „dist[ex]“) geben Einblicke in aktuelle Monitoring-Erkenntnisse und diskutieren Herausforderungen für Präventions- und Distanzierungsarbeit.


18.09.2025
Online
Digitaler Fachtag
Save the Children Deutschland e.V.

Kinder und Jugendliche, die in Unterkünften für geflüchtete Menschen leben, haben dieselben Rechte, wie nicht geflüchtete Kinder. Die Kinderrechte sollten dazu genutzt werden, um eine angemessene Unterbringungsqualität für Eltern und Kinder sicherzustellen bzw. zu verbessern. Doch wie lassen sich das Recht auf Schutz, Partizipation oder eine kindgerechte Umgebung in der Praxis umsetzen? Der digitale Fachtag bietet zuständigen Behörden, Betreibern, Einrichtungsleitungen und Fachkräften Gelegenheit, praxisnahe Beispiele/Ansätze zur Verbesserung der Unterbringung kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.


23.09.2025
Online
Flüchtlingsrat Thüringen e.V.

Im Rahmen des Projektes „SENSA – Sensibilisierung  zu besonderen Schutzbedarfen von asylsuchenden Menschen in Sachsen-Anhalt und Thüringen“ bietet die Qualifizierungsreihe „Einführung Asylverfahren“ in zwei Online-Modulen einen Überblick über 1) den Ablauf des Asylverfahrens und das materielle Flüchtlingsrecht (Schutzformen) und 2) die Anhörung im Asylverfahren. Die Teilnehmenden bekommen einen umfassenden Einblick in die Grundlagen für die alltägliche Beratungspraxis unter besonderer Berücksichtigung von besonderen Schutzbedarfen im Asylverfahren (z.B. LGBTIQ*-Personen, Personen mit Traumata, Personen mit Behinderung).

Die Qualifizierungsreihe ist eine Grundlagenfortbildung und wird innerhalb des Projektzeitraumes bis 2026 viermal wiederholt. Sie richtet sich insbesondere an Mitarbeitende aus der Flüchtlingssozialarbeit und Asylverfahrensberatung, als auch an Mitarbeitende aus Regelstrukturen, welche in ihrer täglichen Praxis Kontakt mit Menschen im Asylverfahren haben. Eine konsekutive Teilnahme an beiden Fortbildungsteilen der Qualifizierungsreihe ist erstrebenswert.


29.09.2025
-
30.06.2026
Online
Veranstaltungsreihe
Nexus: Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk
Die Veranstaltungsreihe nexus.dialog 2025/26 thematisiert Radikalisierung in der Adoleszenz. Sie untersucht, wie extremistische Ideologien in Krisen als Bewältigungsstrategien wirken können, und beleuchtet individuelle wie soziale Dynamiken. In Online-Vorträgen und Diskussionen werden Fachkräften aus Beratung, Pädagogik, Psychotherapie, Sozialer Arbeit, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft neue Perspektiven eröffnet.

Oktober 2025

09.10.2025
Online
Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Krisen der letzten Jahre – von Pandemie über Klimakatastrophen bis zu Kriegen – haben auch das Vertrauen in die Demokratie erschüttert. Gemeinsam soll der weltweite Zustand der Demokratien beleuchtet, aktuelle Trends analysiert und Strategien gegen demokratiefeindliche Strömungen diskutiert werden. Einblicke aus dem internationalen FES-Netzwerk zeigen zudem positive Entwicklungen, die Mut machen und zum Lernen einladen.


13.10.2025
Online
Workshop
Antisemitismus ist allen gesellschaftlichen Bereichen präsent, auch wenn es zuweilen gar nicht im Bewusstsein ist – so auch im Museumsbereich. Der Workshop will eine Reflexion darüber in Gang setzen, wie Antisemitismus wahrgenommen und eingeordnet wird und welche kollektiv gelagerten Hürden einer produktiven Auseinandersetzung möglicherweise im Wege stehen können. Er bietet Impulse für die Erweiterung des eigenen Antisemitismusverständnisses und fördert einen professionellen Umgang mit Antisemitismus – sowohl als gesellschaftliche Struktur als auch als konkrete Erfahrung von Jüdinnen_Juden. 

November 2025

20.11.2025
Online
Workshop
Multikulturelles Forum e.V.

Der Workshop zur „Ülkücü Bewegung“ richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Multiplikator:innen.

Zunächst wird im Workshop auf die Ideologie der Bewegung eingegangen. Hier steht die sogenannte „Türkisch-Islamische Synthese“ im Vordergrund. Anschließend gibt es einen Einblick in die Organisationsstruktur der „Ülkücü-Bewegung“ in der BRD. Im Fokus stehen hier die Gewalt und Terror bis in die 90er Jahre und der Strategiewechsel in den 1990er Jahren hin zum „legalistischen Islamismus“.

Es wird eine Einschätzung über aktuelle und zukünftige Entwicklungen gegeben und die Teilnehmenden werden über die Symboliken der Anhänger:innen aufgeklärt. Abschließend wird ein Vergleich zwischen dem „deutschen“ und „türkischen“ Rechtsextremismus angestellt und über Möglichkeiten der Prävention gesprochen.


28.11.2025
Online
Pädagogische Hochschule Heidelberg - University of Education
Berufstätige und Ehrenamtliche, die mit jungen Menschen arbeiten, können sich ab sofort für die Online-Weiterbildung zur Prävention von Extremismus und Radikalisierung anmelden. Der berufsbegleitende Zertifikatskurs unter Leitung von Prof. Dr. Havva Engin läuft über die Pädagogische Hochschule Heidelberg.
Die Teilnahmegebühr beträgt 490€. Anmeldeschluss ist der 15.10.