Veranstaltungen
Februar 2026
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18.06.2026
Städte, Gemeinden und Landkreise sind mit einer Vielzahl an Konflikten konfrontiert. So wirken sich Krisen und gesellschaftliche Spannungsfelder häufig direkt vor Ort aus. Hinzu kommen lokale und regionale Herausforderungen und konflikthafte Auseinandersetzungen, etwa um Veränderungsprozesse in Stadtgesellschaften oder im sozialen Nahraum. Der Fokus unserer Qualifizierung liegt daher auf sozialen Konflikten, die öffentlich ausgetragen werden. Dies können z.B. Konflikte zum Umgang mit Vielfalt, demokratiefeindlichen Akteur:innen, um Identitäts- und Zugehörigkeitsfragen oder auch Nutzungskonflikte sein.
Die Qualifizierungsreihe
- vermittelt grundlegendes Handwerkszeug für die Demokratische Konfliktbearbeitung,
- stärkt Kompetenzen, um Konflikte im kommunalen Raum zu erkennen und systemische Zusammenhänge zu analysieren, und
- erweitert das Methodenrepertoire für den strategischen Umgang mit kommunalen Konflikten.
Zielgruppe
- Mitarbeitende aus der kommunalen Verwaltung,
- Zivilgesellschaftliche Akteure aus den Bereichen der Demokratieförderung / Integration / Gemeinwesenarbeit und
- Multiplikator:innen, die in ihrer Tätigkeit mit kommunalen Konflikten konfrontiert sind.
Die mehrtägige Qualifizierung findet als Online-Veranstaltung von Februar bis Juni 2026 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldungen sind über diesen Link bis Ende Mai möglich.
April 2026
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30.04.2026
In vielen Pflegeeinrichtungen arbeiten Kolleg:innen aus Drittstaaten. Sie bringen wertvolle Kompetenzen mit und sind zugleich mit besonderen Herausforderungen konfrontiert – etwa durch Anerkennungsverfahren, sprachliche Hürden oder rechtliche Unsicherheiten. Diese Rahmenbedingungen können im Arbeitsalltag zu Missverständnissen, Spannungen oder diskriminierenden Situationen führen, häufig subtil und unbeabsichtigt.
Die dreiteilige Qualifizierungsreihe „Diskriminierung verstehen – Haltung entwickeln“ setzt hier an. Im Fokus stehen Diskriminierungserfahrungen, die im Arbeitskontext mit (zugeschriebener) Herkunft verbunden sind, sowie der professionelle Umgang damit im Team.
Die Reihe richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der ambulanten und stationären Alten- und Krankenpflege mit Interesse an Vielfalt, Teamkultur und diskriminierungssensiblem Handeln.
Termine
- 16. April, 12–14 Uhr – Modul 1: Hinschauen & Verstehen
- 23. April, 12–14 Uhr – Modul 2: Handeln mit Haltung
- 30. April, 12–13 Uhr – Modul 3: Reflexion & Transfer
Ziel ist es nicht, Menschen zu kategorisieren, sondern eigene Strukturen, Routinen und Haltungen zu reflektieren. Gemeinsam werden praxisnahe Strategien entwickelt, die im Arbeitsalltag umsetzbar sind und zu mehr Handlungssicherheit, Fairness und Zugehörigkeit im Team beitragen.
Die Teilnehmenden erhalten kompakte Werkzeuge und Impulse, darunter Reflexionsfragen für Teams, Gesprächsansätze bei Grenzverletzungen sowie ein Transferblatt mit konkreten Umsetzungsideen.
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30.04.2026
Die Themenwoche „Mentale Gesundheit in der Sozialen Arbeit“ richtet sich an Fachkräfte, die im Arbeitsalltag zwischen hoher Verantwortung, Zeitdruck und emotionalen Anforderungen stehen. Im Fokus stehen alltagstaugliche Strategien zur Selbstfürsorge, ein bewusster Umgang mit Stress sowie die Frage, wie langfristig gesundes Arbeiten im sozialen Bereich gelingen kann.
Die Online-Veranstaltung bietet neben inhaltlichen Impulsen auch Raum für Austausch mit Kolleg:innen aus der Praxis. Ziel ist es, gemeinsam Wege zu finden, um Belastungen besser zu bewältigen und die eigene mentale Gesundheit nachhaltig zu stärken.
Die Teilnahme an der Reihe ist kostenfrei.
Mai 2026
Das Online-Vernetzungstreffen „Safer Spaces – Gemeinsam achtsame und verbindende Räume schaffen“ widmet sich der Frage, wie diskriminierungskritische, inklusive und achtsame Lern- und Austauschräume gestaltet werden können. Nach einem einführenden Input werden praxisnahe Ansätze zu Prävention und Umgang mit Diskriminierung, zur Bedeutung gemeinsamer Regeln sowie zum konstruktiven Umgang mit Konflikten und Fehlern diskutiert. Darüber hinaus werden Konzepte wie „Braver Spaces“ vorgestellt, die ein reflektiertes und mutiges Miteinander fördern.
Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich insbesondere an Fachkräfte und Engagierte aus der Bildungsarbeit und bietet Raum für Austausch, Vernetzung und Einblicke in Projektlandschaften.
Die Veranstaltung findet online über Zoom statt.
Eine Anmeldung ist erforderlich.





