Veranstaltungen

September 2025

29.09.2025
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30.06.2026
Online
Veranstaltungsreihe
Nexus: Psychotherapeutisch-Psychiatrisches Beratungsnetzwerk
Die Veranstaltungsreihe nexus.dialog 2025/26 thematisiert Radikalisierung in der Adoleszenz. Sie untersucht, wie extremistische Ideologien in Krisen als Bewältigungsstrategien wirken können, und beleuchtet individuelle wie soziale Dynamiken. In Online-Vorträgen und Diskussionen werden Fachkräften aus Beratung, Pädagogik, Psychotherapie, Sozialer Arbeit, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft neue Perspektiven eröffnet.

Februar 2026

19.02.2026
-
10.03.2026
Online
Fortbildung
Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V.

Digitale Plattformen und KI-Systeme beeinflussen zunehmend, wie Menschen Informationen suchen, bewerten und verbreiten. Gleichzeitig bleiben die zugrunde liegenden Mechanismen – algorithmische Empfehlungen, Moderationslogiken und KI-gestützte Inhalte – für viele schwer durchschaubar. Die dreiteilige Online-Fortbildungsreihe „Kritisch digital“ setzt genau hier an und macht das Unsichtbare sichtbar.

Im Mittelpunkt stehen Funktionsweisen von Algorithmen, Empfehlungssystemen und KI-Tools sowie deren gesellschaftliche Auswirkungen. Die Reihe zeigt auf, wie digitale Technologien bestehende Ungleichheiten verstärken, die Verbreitung von Desinformation begünstigen und wie menschenfeindliche oder antifeministische Akteur*innen insbesondere auf Plattformen wie TikTok visuelle Codes, Ästhetiken und Trends strategisch einsetzen. Gemeinsam wird erarbeitet, wie diese Muster erkannt, analysiert und kritisch hinterfragt werden können.

Ergänzend werden medienpädagogische Methoden erprobt, die sich unmittelbar in der politischen Bildung einsetzen lassen. Ziel ist es, Menschen zu befähigen, digitale Medien reflektiert zu nutzen und sich in einer zunehmend algorithmisch strukturierten Informationsumgebung selbstbestimmt zu orientieren.

Kooperationspartner*in der Reihe ist mediale pfade, eine Organisation, die emanzipatorische digitale Bildungsarbeit fördert und innovative Lernformate entwickelt, um eine offene, gerechte und solidarische Gesellschaft zu unterstützen.


26.02.2026
-
18.06.2026
Online
Fachstelle Demokratische Konfliktbearbeitung der Stiftung SPI - Sozialpädagogisches Institut Berlin Walter May

Städte, Gemeinden und Landkreise sind mit einer Vielzahl an Konflikten konfrontiert. So wirken sich Krisen und gesellschaftliche Spannungsfelder häufig direkt vor Ort aus. Hinzu kommen lokale und regionale Herausforderungen und konflikthafte Auseinandersetzungen, etwa um Veränderungsprozesse in Stadtgesellschaften oder im sozialen Nahraum. Der Fokus unserer Qualifizierung liegt daher auf sozialen Konflikten, die öffentlich ausgetragen werden. Dies können z.B. Konflikte zum Umgang mit Vielfalt, demokratiefeindlichen Akteur:innen, um Identitäts- und Zugehörigkeitsfragen oder auch Nutzungskonflikte sein.

Die Qualifizierungsreihe

  • vermittelt grundlegendes Handwerkszeug für die Demokratische Konfliktbearbeitung,
  • stärkt Kompetenzen, um Konflikte im kommunalen Raum zu erkennen und systemische Zusammenhänge zu analysieren, und
  • erweitert das Methodenrepertoire für den strategischen Umgang mit kommunalen Konflikten.

Zielgruppe

  • Mitarbeitende aus der kommunalen Verwaltung,
  • Zivilgesellschaftliche Akteure aus den Bereichen der Demokratieförderung / Integration / Gemeinwesenarbeit und
  • Multiplikator:innen, die in ihrer Tätigkeit mit kommunalen Konflikten konfrontiert sind.

Die mehrtägige Qualifizierung findet als Online-Veranstaltung von Februar bis Juni 2026 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldungen sind über diesen Link bis Ende Mai möglich.


März 2026

17.03.2026
Online
Online-Workshop
Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.; Projekt: Schnack'n Roll 2.0
Viele Fachkräfte und Engagierte fragen sich, wie sie ihre Bildungs- und Austauschangebote diskriminierungskritischer und diversitätsorientierter gestalten können. Bei der Entwicklung und Gestaltung von Projekten ist es wichtig, möglichst früh schon viel Wert darauf zu legen, sowohl Machtstrukturen als auch verschiedene Perspektiven, Lebensrealitäten und Identitätsmerkmale von Projektbeteiligten und Teilnehmenden zu berücksichtigen. Dadurch kann eine inklusive Lernumgebung geschaffen und der Diversität aller Rechnung getragen werden.

In dieser Online-Fortbildung wird anhand von Praxis-Leitfäden und Projektbeispielen aufgezeigt, wie genau das besser gelingen kann: Von der Idee bis zur Umsetzung. Zudem bietet die Veranstaltung Raum zum Erfahrungsaustausch, zur Selbstreflexion und zum gegenseitigen Empfehlungen und Bestärkung geben.
 

25.03.2026
Online
Konfliktforum
ConflictA

Internationale Krisen und nationale politische Entwicklungen wirken auf das Miteinander in Städten, Gemeinden und Nachbarschaften. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Wie können identitätsstiftende Wertekonflikte deeskaliert oder präventiv bearbeitet werden?

Was für Konflikte sind (nicht) verhandelbar – und durch wen? Und welche Rolle nehmen Konfliktexpert*innen für Verständigung und friedliches Zusammenleben in vielfältigen Gemeinschaften ein?

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus Mediation, Beratung, Moderation, Training sowie alle, die an Fragen zu Konfliktbearbeitung im lokal-kommunalen Raum interessiert sind.

Die Zoom-Einwahldaten erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung per Email zugeschickt. Anmeldung hier


April 2026

16.04.2026
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30.04.2026
Online
Fortbildungsreihe
Präventionsnetzwerk Nord

In vielen Pflegeeinrichtungen arbeiten Kolleg:innen aus Drittstaaten. Sie bringen wertvolle Kompetenzen mit und sind zugleich mit besonderen Herausforderungen konfrontiert – etwa durch Anerkennungsverfahren, sprachliche Hürden oder rechtliche Unsicherheiten. Diese Rahmenbedingungen können im Arbeitsalltag zu Missverständnissen, Spannungen oder diskriminierenden Situationen führen, häufig subtil und unbeabsichtigt.

Die dreiteilige Qualifizierungsreihe „Diskriminierung verstehen – Haltung entwickeln“ setzt hier an. Im Fokus stehen Diskriminierungserfahrungen, die im Arbeitskontext mit (zugeschriebener) Herkunft verbunden sind, sowie der professionelle Umgang damit im Team.

Die Reihe richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der ambulanten und stationären Alten- und Krankenpflege mit Interesse an Vielfalt, Teamkultur und diskriminierungssensiblem Handeln.

Termine

  • 16. April, 12–14 Uhr – Modul 1: Hinschauen & Verstehen
  • 23. April, 12–14 Uhr – Modul 2: Handeln mit Haltung
  • 30. April, 12–13 Uhr – Modul 3: Reflexion & Transfer

Ziel ist es nicht, Menschen zu kategorisieren, sondern eigene Strukturen, Routinen und Haltungen zu reflektieren. Gemeinsam werden praxisnahe Strategien entwickelt, die im Arbeitsalltag umsetzbar sind und zu mehr Handlungssicherheit, Fairness und Zugehörigkeit im Team beitragen.

Die Teilnehmenden erhalten kompakte Werkzeuge und Impulse, darunter Reflexionsfragen für Teams, Gesprächsansätze bei Grenzverletzungen sowie ein Transferblatt mit konkreten Umsetzungsideen.


16.04.2026
Online
Online-Fortbildung
Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.; Projekt: Schnack'n Roll 2.0

Lange Redebeiträge, lautes Zwischenkommentieren, Ironie, Themenwechsel, Handytelefonate, Infragestellung der Kompetenzen und Erfahrungen anderer Personen im Raum: Nicht selten können das bewusste und unbewusste Strategien einiger männlicher Teilnehmender in heterogenen Lernräumen sein, wenn die Lern- und Diskussionsinhalte bei ihnen Unwohlgefühle auslösen und/oder sie sich zu wenig gehört fühlen.

Der Umgang mit diesem Phänomen kann für Menschen, die diese Räume anleiten, herausfordernd sein. Viele fragen sich daher:

  • Welche Grenzen sollte ich setzen, damit alle im Lernraum sich wohlfühlen können? Wann sind Interventionen nötig?
  • Mit welchen Methoden kann ich problematische männliche Teilnehmende begrenzen, ohne dass sie in noch größere Verweigerung gehen oder den Raum verlassen?
  • Und welche Rolle können in Lernräumen meine eigenen (unbewussten) Vorurteile und Einstellungen und Sozialisierung spielen?

Diesen und weiteren Fragen wird in der Online-Fortbildung gemeinsam nachgegangen.

Ein Input zu "geschlechterreflektierter Arbeit mit Männern" schafft dafür die Basis. Methoden und Tipps zum Umgang mit problematischen Männlichkeits-Performances in Lernräumen werden vorgestellt und in Austauschrunden diskutiert. Zudem wird Raum zur Selbstreflexion und zum Praxistransfer geboten.

Dieser Online-Workshop richtet sich an pädagogische Fachkräfte und alle im Themen- und Arbeitsfeld Interessierte.

Datum und Uhrzeit: Donnerstag, den 16.04.2026 | 09.30-13.00 Uhr
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei

Anmeldeschluss: 13.04.2026