Veranstaltungen
September 2026
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07.10.2026
Das neue virtuelle Fortbildungsangebot „Rechts(staats)vermittlung“ digital“ richtet sich an Menschen aus den Bereichen Bildung und Soziales, an vermittlungsinteressierte Jurist:innen sowie an weitere Personen mit Interesse am Thema aus ganz Deutschland. In einem kompakten Webinar bietet die Stiftung Einblick in Themen, Methoden und Materialien für eine gelungene Rechts- und Rechtsstaatsvermittlung und bietet Raum für Fragen und Austausch.
Den Beginn macht der Vermittlungsbereich der Stiftung Forum Recht selbst. Wir werden unsere im Bildungskontext nutzbaren, zumeist kostenlos abrufbaren Materialien vorstellen und Tipps zu ihrer Nutzung geben. Außerdem gehen wir kurz auf unsere Angebote für Gruppen und für Multiplikator:innen ein und freuen uns auf Fragen und einen interdisziplinären Austausch.
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31.03.2027
„Zukunftskompetenz KI“ ist eine praxisnahe Online-Fortbildungsreihe für pädagogische Fachkräfte in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahre. Die Fortbildung wird in zwei Durchgängen angeboten: von September 2026 bis März 2027 für schulische pädagogische Fachkräfte sowie von April bis Oktober 2027 für außerschulische Fachkräfte. Dank der Förderung durch die Sozialstiftung des Landkreises Darmstadt-Dieburg ist die Teilnahme kostenfrei.
Einblick in die Kursinhalte:
- Bewusstsein für digitale Medien sowie deren Chancen und Risiken
- Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und Handlungskompetenz im Umgang mit digitalen Medien
- Digitale Mündigkeit als Bestandteil demokratischer Teilhabe
In fünf Terminen und einer dreimonatigen Praxisphase setzen sich die Teilnehmenden praxisnah mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinander, lernen Projekte aus der Praxis kennen und entwickeln eigene Projektideen.
Die Veranstaltung ist auf 25 Teilnehmende begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen; die Anmeldefrist wurde verlängert, sodass eine Anmeldung auch über den Sommer hinweg möglich ist.
Die Fortbildung ist für hessische Lehrkräfte über die Lehrkräfteakademie akkreditiert. Lehrkräfte aus anderen Bundesländern sind ebenfalls willkommen und erhalten auf Wunsch eine Teilnahmebescheinigung.
Ausführliche Informationen zu Referierenden, Inhalten, Aufbau und Teilnahmebedingungen sind im Veranstaltungsflyer zu finden. Für Rückfragen steht das Organisationsteam unter jbw@ladadi.de zur Verfügung.
Islamistische Akteur*innen greifen auf Social Media gezielt Themen und Bedürfnisse junger Menschen auf, präsentieren einfache Antworten auf komplexe Fragen und inszenieren sich nahbar und authentisch. Dabei können sich religiöse Inhalte mit demokratiefeindlichen Botschaften, Kalifatsforderungen oder der Glorifizierung dschihadistischer Akteure verbinden. Die kostenfreie Online-Fortbildung von weitklick nimmt aktuelle Erscheinungsformen islamistischer Online-Propaganda in den Blick und zeigt, wie Jugendliche mit demokratiegefährdenden und extremistischen Inhalten in Kontakt kommen können. Neben Einblicken in jugendliche Medienwelten geht es um Radikalisierungsrisiken sowie konkrete Impulse für Medienbildung, Unterricht und pädagogische Praxis.
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24.09.2026
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01.10.2026
Die DeBUG 2.0-Kontaktstellen Süd und Nord-West setzen ihre Online-Veranstaltungsreihe zur Partizipation in Unterkünften für geflüchtete Menschen mit zwei weiteren Modulen fort. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Beteiligungsansätze für Menschen mit besonderen Schutzbedarfen und richtet sich an Mitarbeitende und Leitungskräfte in Unterkünften für geflüchtete Menschen, kommunalen und Landesbehörden sowie Beratungsstellen.
Teil 3 widmet sich der bedarfsgerechten Beteiligung von Kindern, Menschen mit Behinderungen und LGBTQIA+-Personen. Teil 4 beleuchtet, wie Beteiligung zum Gewaltschutz in Unterkünften beitragen kann und welche Rolle Leitungen und Verwaltungen bei der Entwicklung von Schutzkonzepten, der Bedarfsermittlung und der Gestaltung partizipativer Strukturen übernehmen.
Die kostenfreie Veranstaltungsreihe Eine Teilnahme ist auch ohne den Besuch der vorherigen Module möglich.
Digitale Medien, soziale Netzwerke und Online-Kommunikationsräume spielen auch bei Radikalisierungsprozessen junger Menschen eine wichtige Rolle. Eine Online-Fortbildung der AG Strafvollzug und Bewährungshilfe widmet sich der Frage, wie Medienkompetenz und digitale Mündigkeit als Schutzfaktoren wirken und welche Ansätze sich daraus für die pädagogische und präventive Arbeit mit jungen Inhaftierten und Proband*innen der Bewährungshilfe ergeben.
Referent Dr. Steven Avanzato-Driesner stellt Forschungsergebnisse zur Bedeutung von Medienbildung in Radikalisierungs- und Distanzierungsbiografien vor. Grundlage sind unter anderem qualitative Interviews mit inhaftierten und haftentlassenen Personen mit extremistischem Hintergrund. Neben dem Transfer der Erkenntnisse in die Praxis geht es um Grenzen und Herausforderungen digitaler Ansätze sowie um den kollegialen Austausch eigener Erfahrungen.
Mitarbeitende in Unterkünften für geflüchtete Menschen können im Arbeitsalltag mit Ausgrenzungserfahrungen, Identitätskonflikten, Vorurteilen und Perspektivlosigkeit konfrontiert sein – Faktoren, die im Zusammenspiel mit individuellen und institutionellen Bedingungen auch Radikalisierungsprozesse begünstigen können. Das Online-Seminar von DeBUG 2.0 Nord-West vermittelt Ansätze, um Unterstützungsbedarfe und problematische Entwicklungen sensibel wahrzunehmen und die eigene Handlungssicherheit zu stärken.
Vorgestellt werden Erkenntnisse aus dem Projekt „PrExinar – Prevention of extremism in accommodation for refugees“, das Ansätze der Radikalisierungs- und Gewaltprävention auf die Arbeit von Fachkräften in Unterkünften überträgt. Neben Erfahrungen aus der Projektumsetzung stehen Reflexionskompetenz, Handlungsmöglichkeiten für den Unterkunftsalltag und ein entwickeltes Schulungsschema für weitere Einrichtungen im Mittelpunkt.
Das Seminar richtet sich unter anderem an Mitarbeitende und Leitungen von Unterkünften, Fachkräfte der Sozialberatung und -betreuung, Gewaltschutzkoordinatorinnen sowie Akteurinnen aus Prävention, Integration und Gewaltschutz.
Oktober 2026
Der virtuelle German-Canadian Practitioner Dialogue bringt Fachkräfte und Expert*innen aus Deutschland und Kanada zusammen, um Erfahrungen, Methoden und gute Praxis in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit grenzüberschreitend auszutauschen. Die Veranstaltung wird vom IZRD e. V. im Rahmen des Verbundprojekts dist[ex] in Kooperation mit dem Canadian Practitioners Network for the Prevention of Extremist Violence (CPN-PREV) organisiert.
Geplant sind fachliche Inputs zu Ansätzen der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit in beiden Ländern, moderierte Kleingruppen zu aktuellen Herausforderungen in unterschiedlichen Extremismusbereichen sowie die Vorstellung praktischer Instrumente und Ressourcen für die Präventionsarbeit. Das Angebot richtet sich an Fachkräfte und weitere Akteur*innen der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit. Das ausführliche Programm folgt.
Die Fachstelle politische Bildung – Wissens Hub stellt am 14. Oktober 2026 in einer Online-Veranstaltung zwei aktuelle empirische Abschlussarbeiten zur nonformalen politischen Bildung vor. Präsentiert werden jeweils die Forschungsfragen, das methodische Vorgehen und zentrale Ergebnisse.
Eine der Arbeiten untersucht strukturelle Ausschlussmechanismen in der politischen Erwachsenenbildung. Im Mittelpunkt steht, warum Menschen nicht von sich aus an Angeboten politischer Bildung teilnehmen und mit welchen transformativen Strategien die aufsuchende politische Bildungsarbeit darauf reagieren kann. Die zweite Forschungsarbeit beschäftigt sich mit den nachhaltigen Wirkungen politischer Jugendbeteiligung am Beispiel einer Mitgliedschaft im Jugendstadtrat Solingen. Untersucht wird, inwiefern die Beteiligung für junge Menschen zu einer biografisch prägenden Erfahrung werden und längerfristige politische Bildungs- und Engagementprozesse anstoßen kann. Die Veranstaltung ist Teil des Unterstützungsangebots der Fachstelle für empirische Abschlussarbeiten.
November 2026
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03.12.2026
ufuq.de bietet auch 2026 eine bundesweite Online-Fortbildung für Trainerinnen, Multiplikatorinnen und Fachkräfte aus Bildungs-, Jugend- und Präventionsarbeit an. An drei ganztägigen Terminen (5. und 19. November sowie 3. Dezember 2026) werden aktuelle Entwicklungen im Themenfeld Islam, antimuslimischer Rassismus und Islamismus sowie deren Bedeutung für die pädagogische Praxis behandelt. Neben fachlichen Impulsen stehen der Austausch anhand von Fallbeispielen, praxisnahe Methoden und Handlungsmöglichkeiten für die universelle Präventionsarbeit im Mittelpunkt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 75 Euro, Bewerbungen sind bis zum 14. August 2026 möglich.





