Veranstaltungen
März 2026
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11.03.2026
Kinderbücher prägen früh, wie Kinder sich selbst und andere wahrnehmen. Sie vermitteln Werte, Normen und Rollenbilder und spiegeln gesellschaftliche Machtverhältnisse wider. Gleichzeitig wachsen Kinder in einer Welt auf, in der unterschiedliche Diskriminierungsformen ihren Alltag beeinflussen – direkt oder indirekt.
Der dreitägige Workshop setzt sich mit Kinderbüchern als Medium vorurteilsbewusster Bildung auseinander. Anhand ausgewählter Bücher wird diskutiert, wie Vielfalt dargestellt wird, welche Perspektiven fehlen und wo sich Stereotype oder Mechanismen der Ausgrenzung zeigen. Gemeinsam werden konkrete Strategien für eine diskriminierungssensible pädagogische Praxis entwickelt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reflexion der eigenen Haltung: Die Teilnehmenden setzen sich mit Diskriminierungsformen, eigenen Vorurteilen und gesellschaftlichen Strukturen auseinander, um Kinder im Alltag bewusster begleiten und stärken zu können. Der Workshop findet in einem geschützten Lernraum statt und setzt die Bereitschaft zur aktiven Auseinandersetzung voraus.
Ein umfangreicher Büchertisch mit diversitätsorientierten Kinderbüchern (Schwerpunkt Alter 0–7 Jahre) sowie ergänzenden Materialien lädt zum Stöbern, Ausprobieren und Diskutieren ein.
Zielgruppe: Erzieher:innen, Sozialpädagog:innen, Eltern, Großeltern sowie alle Erwachsenen, die mit Kindern arbeiten oder sich für Kinderbücher und Vielfalt interessieren.





