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- EPIZ e.V. – Zentrum für Globales Lernen
Globale Zusammenhänge verstehen und Handlungsmöglichkeiten für eine gerechtere und nachhaltigere Welt entwickeln: Das EPIZ e.V. Berlin bietet vielfältige Materialien, Workshops und Fortbildungen zum Globalen Lernen. Die Angebote richten sich an Schulen, pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen und behandeln Themen wie globale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Kolonialismus, Klima und Weltwirtschaft.
- extremismus.info – Online-Archiv für die Präventionsarbeit
Extremistische Szenen, ihre Strategien und digitalen Ansprachen besser verstehen: extremismus.info bündelt evidenzbasierte Informationen für Prävention und Bildungsarbeit. Kurzanalysen, Infografiken und weitere Materialien behandeln unter anderem Rechts-, islamistischen und Linksextremismus, Verschwörungsideologien sowie Gaming und Online-Radikalisierung.
- SCENOR – Forschung und Praxis für Extremismusprävention
Extremismusforschung mit direktem Bezug zur Präventionspraxis steht im Mittelpunkt der Arbeit von SCENOR. Die unabhängige Wiener Forschungseinrichtung untersucht Radikalisierung, gewalttätigen Extremismus und Hass – darunter auch aktuelle digitale Entwicklungen. Aus den Erkenntnissen entstehen praxisorientierte Trainings, Materialien und Instrumente für Fachkräfte und Organisationen.
- Intermigrantische Rassismen und Solidaritäten
Rassismus wirkt nicht nur zwischen Mehrheitsgesellschaft und migrantischen Communitys. Auch historische Konfliktlinien, Nationalismen und Ungleichwertigkeitsvorstellungen können innerhalb und zwischen Communitys fortwirken. Das Forschungsprojekt "Intermigrantische Rassismen und Solidaritäten" untersucht diese Dynamiken am Beispiel von Personen mit Türkeibezug und fragt, wie verschiedene Rassismen und Diskriminierungserfahrungen in Deutschland zusammenwirken.
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- Report: Grok: Hass und Extremismus-Content durch KI
Generative KI kann auch zur Verbreitung menschenfeindlicher und extremistischer Inhalte beitragen. Ein Report von jugendschutz.net zeigt erhebliche Schutzlücken beim Chatbot Grok: Der Dienst generierte unter anderem NS-Symbole und Inhalte zur Holocaustleugnung; Interaktionen eskalierten teilweise bis zu drastischen Gewaltfantasien. Der Report weist zudem auf offenbar gelockerte Inhaltsbeschränkungen hin.
- The Role of Gender in Far Right and Islamist Online Communities
Geschlechterbilder können in extremistischen Online-Communitys Orientierung, Zugehörigkeit und klare Feindbilder vermitteln. Eine ICCT-Analyse untersucht rechtsextreme und islamistische Telegram-Kanäle und zeigt, wie Vorstellungen von Männlichkeit, Weiblichkeit und Familie genutzt werden, um gesellschaftliche Krisen zu erklären und Hierarchien zu legitimieren. Die Autorin plädiert dafür, Gender stärker in Prävention und Radikalisierungsforschung einzubeziehen.
- Gender und Queer Studies in der Sozialen Arbeit: Feministische Perspektiven auf Intersektionalität, Heteronormativitätskritik und Professionalität
Geschlechterpolitische Errungenschaften und demokratische Grundverständnisse geraten zunehmend unter Druck. Der neue Sammelband „Gender und Queer Studies in der Sozialen Arbeit“ nimmt dies zum Anlass, queerfeministische und intersektionale Perspektiven auf die Soziale Arbeit zusammenzuführen. Die Beiträge behandeln unter anderem Kinder- und Jugendhilfe, digitale Gewalt sowie den Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Der Band steht kostenlos als Open Access zur Verfügung.
- Prävention & gesellschaftlicher Frieden: Ausgewählte Beiträge des 30. Deutschen Präventionstages
Gesellschaftlicher Frieden braucht konstruktive Konfliktbearbeitung, Teilhabe, Zusammenhalt und wirksame Prävention. Der neue Band „Prävention & gesellschaftlicher Frieden“ sammelt ausgewählte Beiträge des 30. Deutschen Präventionstages. Das thematische Spektrum reicht von digitaler und sexualisierter Gewalt über Desinformation und Hass bis zu Konfliktmanagement, Suchtprävention und städtebaulicher Prävention.
- Verfestigte Abwertungen, fragiles Vertrauen - Rassismus und Diskriminierung in Deutschland
Rassistische Einstellungen bleiben verbreitet und Diskriminierungserfahrungen weiterhin ungleich verteilt. Der NaDiRa-Monitoringbericht 2026 untersucht, wie Menschen in Deutschland direkte und indirekte Diskriminierung erleben. Ein besonderer Fokus liegt auf den gesellschaftlichen Folgen: Häufige Diskriminierung geht insbesondere bei rassistisch markierten Menschen mit geringerem Vertrauen in staatliche Institutionen einher.
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- 14.09.2026 - 16.09.2026, Hannover
Fachkräfte für den Umgang mit Online-Radikalisierung stärken
Online-Radikalisierung stellt auch Beratungs- und Präventionsarbeit vor neue Herausforderungen. „Praxis Digital“ qualifiziert Fachkräfte für einen professionellen Umgang mit digitalen Radikalisierungsprozessen. Eine dreiteilige Schulung in Hannover vermittelt Wissen zu Plattformlogiken, Nutzer*innen und Medienkompetenz sowie zum Erkennen von Radikalisierung und zur Gesprächsführung in der Beratung. Die Module sind einzeln buchbar und kostenfrei.
- 30.09.2026, Online
Radikalisierung verstehen – Handlungsmöglichkeiten erkennen und im Unterkunftsalltag umsetzen
Radikalisierungsprozesse können durch das Zusammenspiel individueller Belastungen, sozialer Erfahrungen und institutioneller Bedingungen begünstigt werden. Ein Online-Seminar von DeBUG 2.0 Nord-West stellt Erkenntnisse aus dem Projekt „PrExinar“ vor und vermittelt Fachkräften in der Unterbringung geflüchteter Menschen Ansätze, um Entwicklungen sensibel wahrzunehmen, Handlungssicherheit zu gewinnen und Prävention im Arbeitsalltag zu verankern.
- 06.10.2026, Online
German-Canadian Virtual Practitioner Dialogue on Disengagement and Exit from Violent Extremism
Grenzüberschreitender Fachaustausch kann neue Perspektiven für die Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit eröffnen. Beim German-Canadian Practitioner Dialogue kommen Fachkräfte aus Deutschland und Kanada zusammen, um Methoden, aktuelle Herausforderungen und praktische Ansätze zu diskutieren. Fachinputs, moderierte Kleingruppen und die Vorstellung von Praxistools stehen im Mittelpunkt. Das detaillierte Programm folgt in Kürze.
- 07.10.2026 - 27.10.2026, Nordhorn
Lernen aus der Geschichte – Gegenwart gestalten: Antisemitismuskritische Bildungsarbeit
Antisemitische Äußerungen, Verschwörungserzählungen und emotional aufgeladene Debatten können Fachkräfte im pädagogischen Alltag vor Herausforderungen stellen. Die Fortbildungsreihe „Lernen aus der Geschichte - Gegenwart gestalten“ verbindet Wissen über aktuelle Erscheinungsformen von Antisemitismus mit Selbstreflexion, kollegialem Austausch und konkreten Handlungsmöglichkeiten. Anmeldeschluss ist der 30. September.
- 24.11.2026 - 25.11.2026, Berlin
Under Pressure. Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit für eine wehrhafte Demokratie
Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit steht vor vielfältigen fachlichen und strukturellen Herausforderungen. Das dist[ex]-Community Event „Under Pressure“ bringt Fachkräfte zusammen, um aktuelle Rahmenbedingungen und Zukunftsfragen zu diskutieren. Zwei Tage lang stehen Austausch, Vernetzung und gemeinsame Arbeitsphasen zu Themen aus Praxis, Forschung und Politik im Mittelpunkt. Interessierte können sich bereits vormerken lassen.
- 08.12.2026, Gifhorn
Lern- und Lebensort Schule: Impulse für die Zukunft
Schule als Lern- und Lebensort weiterdenken: Ein Fachtag in Gifhorn bringt Perspektiven aus Schule, Jugendhilfe, Jugendarbeit und weiteren Praxisfeldern zusammen. Ein Impulsvortrag und Workshops widmen sich unter anderem sozialräumlicher Bildungsarbeit, Schulabsentismus, Beteiligung junger Menschen, multiprofessioneller Zusammenarbeit und digitalen Medien im Schulalltag.
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