Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Information, neue Publikationen und Hinweise zu Integrations- und Migrationsthemen sowie zur Prävention von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus.

 

27.01.2021

Auftaktveranstaltung „Praxis und Zukunft des sozialen Zusammenhalts“

Im April 2021 lädt das Göttinger Teilinstitut zur Auftaktveranstaltung "Praxis und Zukunft des sozialen Zusammenhalts" ein.

Mit Gästen aus Wissenschaft und Praxis möchte das Göttinger FGZ-Team über die Frage des Zusammenhalts in Zeiten neuer gesellschaftlicher Verwundbarkeiten diskutieren. Im Mittelpunkt stehen die Forschungsthemen des Standorts Göttingen: Arbeit, Haushalt und öffentliche Güter.

Die Veranstaltung ist im Tagungs- und Veranstaltungshaus „Alte Mensa“ am Wilhelmsplatz in Göttingen geplant.

Beteiligte:
Prof. Dr. Berthold Vogel
Dr. Natalie Grimm
M. A. Ina Kaufhold
Dr. Jennifer Villarama

29.04.2021 - 30.04.2021 in Wilhelmsplatz 3, 37073 Göttingen
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


22.01.2021

Podcasts „Wovon träumst du eigentlich nachts?“

In der Podcastreihe „Wovon träumst du eigentlich nachts?“ spricht ufuq.de mit jungen Gästen aus der Zivilgesellschaft über gesellschaftliche Themen, die sie im Alltag beschäftigen. Die Podcasts eignen sich für die Arbeit mit Jugendlichen und erleichtern den Einstieg in Gespräche über ebenso aktuelle wie kontroverse Fragen. Produziert wird der Podcast im Rahmen der Fachstelle für Pädagogik zwischen Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus in Berlin.

Folge 1: “Black Lives Matter” mit Jamila Hassan

Folge 2: “Kritisches Weißsein” mit Christian Kautz

Folge 3: “Liebe, Ehe und Sexualität im Islam mit Samia El-Dakhloul

 


22.01.2021

26. Deutsche Präventionstag

Große Veranstaltungen wie der jährliche Deutsche Präventionstag müssen in Zeiten der Corona-Pandemie ganz besonders auf präventive Sicherheit achten und größtmöglichen Infektionsschutz gewährleisten. Derzeit kann niemand wissen, wie die Situation im Mai 2021 sein wird, aber gewiss ist, dass der 26. Jahreskongress in jedem Fall ausgerichtet werden wird.
Der 26. Deutsche Präventionstag findet am 10. & 11. Mai 2021 im Congress-Centrum Ost Koelnmesse in Köln (Deutz-Mülheimer Straße 51) statt.

Der Kongress wird mit einer flexiblen Varianz von Präsenz- und Onlineformaten im sogenannten „Hybridkonzept“ geplant. Ziel ist es, die Präsenzanteile so groß wie möglich zu gestalten und verantwortungsvoll der aktuellen Lage entsprechend umzusetzen. Daneben wird es in jedem Fall ein attraktives Onlineangebot geben, so dass ein lohnender Kongressbesuch immer auch ohne Anreise möglich ist.

Das Schwerpunktthema lautet:

Prävention orientiert!
... planen ... schulen ... austauschen ...

Darunter verstehen wir eine Debatte über die zentrale Rolle der Prävention gerade in Krisenzeiten sowie über die Bedeutung von Bildung und lebenslangem Lernen in diesem Prozess.
Zum Schwerpunktthema werden Expertisen sowie Videostatements erstellt, die im Vorfeld des Kongresses veröffentlicht werden.


21.01.2021

Stellenausschreibung: Gewaltprävention - Fachberatungsstelle Gewaltprävention Stuttgart

Zur Verstärkung des Teams der Fachberatungsstelle Gewaltprävention (Standort Stuttgart) wird ab sofort eine pädagogische Fachkraft (Sozialarbeiter/Sozialpädagogen/Pädagogen (m/w/d) mit einem Stellenumfang von zunächst 85%) für das Arbeitsfeld „Prävention Jugendgewalt“ gesucht.


21.01.2021

STARK! Töchter und Väter gemeinsam für Gleichberechtigung

Mit dem Projekt möchten wir Väter mit und ohne Migrations-/Fluchthintergrund sichtbar machen, die sich für ihre Töchter und deren gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben einsetzen, und gleichzeitig den interkulturellen Dialog fördern. Die Väter und Töchter nehmen gemeinsam ein halbes Jahr an Workshops, Gesprächen und Freizeitaktivitäten teil. Bei den monatlichen Treffen wird über die Rolle des Vaters, Vater-Tochter-Beziehungen, Rollenbilder und Frauenrechte gesprochen. Insgesamt wird es vier Durchläufe mit verschiedenen ProjektteilnehmerInnen geben. Das Projekt wird für drei Jahre von Aktion Mensch gefördert und in Berlin umgesetzt.


20.01.2021

Online-Fachtagung: Digitale In-/Exklusion Geflüchteter in der Erwachsenenbildung

Mit den im Titel zitierten Worten beschreibt Dr. Stephan Dünnwald, Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl, im Mai 2020 ein zentrales Problem für Geflüchtete in der COVID-19-Krise. Während in der Pandemie Bildung vielerorts digitalisiert und auf Onlineangebote umgestellt wird, werden sozial benachteiligte Gruppen dadurch eher abgehängt als einbezogen. Für Geflüchtete gilt dies in besonderem Maße. Am täglichen Sprachkurs über das Smartphone teilzunehmen, ist irgendwo zwischen unmöglich und unzumutbar. Zudem ist die oft und gerne wiederholter Tatsache, alle Geflüchteten hätten ein Smartphone, eher als Mythos einzuordnen. Und selbst wenn: Wer schon einmal an einem Zoom-Meeting über mobile Daten teilgenommen hat, der kann abschätzen, wie wenig Unterrichtsstunden man auch bei großzügig limitierten Handyverträgen im Monat absolvieren kann.

Auf dieser vollständig digital stattfindenden Fachtagung wollen wir uns mit dem Themenkomplex digitale Erwachsenenbildung für Geflüchtete auseinandersetzen. Welche Schwierigkeiten birgt das 'Allheilmittel' Digitalisierung in der Erwachsenenbildung für Geflüchtete, welche Exklusionsmechanismen werden auf- und ausgebaut? Welche Möglichkeiten bietet die Technik andererseits gerade für diese Zielgruppe? Durch eine Keynote, eine Reihe von Workshops und eine abschließende gemeinsame Diskussionsrunde werfen wir einen breiten Blick auf den Themenkomplex, der ebenso Hard- und Software, wie soziale und pädagogische Aspekte umfasst.

18.03.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:
 


19.01.2021

Handbuch "Zusammenleben im Mehrfamilienhaus-Grundregeln"

Erfahrungen der letzten Zeit haben immer wieder Konflikte aufgezeigt, die aufgrund unterschiedlicher Lebensgewohnheiten entstehen. Oft laufen Mieter Gefahr, aus Unkenntnis die mit großem Aufwand gefundene Wohnung wieder zu verlieren. Um dies zu verhindern und den Start in der eigenen Wohnung zu erleichtern, ist ein weiteres Angebot der Mieterqualifizierung entstanden.


19.01.2021

ZeitZentrum Zivilcourage

ZeitZentrum Zivilcourage

Ein Ort für Fragen an Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Menschen in Hannover. Wie können wir zusammen mutiger sein? Was hat das mit Geschichte und Demokratie zu tun?
 

Das ZeitZentrum Zivilcourage [Z]ist ein interaktiver Lernort zur hannoverschen Stadtgesellschaft im Nationalsozialismus und ein offener Diskussionsraum für Zivilcourage.

Der außerschulische Lernort ZeitZentrum Zivilcourage [Z] der Landeshauptstadt Hannover eröffnet am 12. März 2021 In zentraler Lage gegenüber dem Neuen Rathaus im Gebäudekomplex Rathauskontor und steht ab März 2021 sowohl für Schüler*innen als auch für alle Interessierten offen.

Das [Z] vermittelt die Geschichte der hannoverschen Stadtgesellschaft im Nationalsozialismus, von Verfolgung, aber auch von Widerstand, Zuschauer- und Täterschaft. Unter den Leitfragen „Mitmachen oder Widerstehen“ und „Bleiben oder gehen?“ werden die Besucher*innen dazu angeregt, sich kritisch mit den Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten der Menschen in der Vergangenheit auseinanderzusetzen und ein demokratisches Zusammenleben in Gegenwart und Zukunft zu reflektieren.


18.01.2021

Arbeitshilfe: Mindesteinkommen und Sicherung des Lebensunterhalts bei Aufenthalten zu Bildungs- und Erwerbszwecken

In der Regel wird für die Erteilung und Verlängerung eines Aufenthaltstitels vorausgesetzt, dass der Lebensunterhalt gesichert ist. Dies gilt insbesondere für die Aufenthaltstitel nach Kapitel 2, Abschnitt 3 und 4 des Aufenthaltsgesetzes (das sind die Aufenthalte zum Zwecke einer Ausbildung, eines Studiums oder der Erwerbstätigkeit). In manchen Fällen werden bestimmte Mindesteinkommen gefordert. Dies gilt vor allem für die Blaue Karte-EU sowie bei einigen Aufenthaltserlaubnissen zum Zwecke einer Erwerbstätigkeit für Personen, die bereits über 44 Jahre alt sind. In anderen Fällen ist das geforderte Mindesteinkommen abhängig von der individuellen Lebenssituation (z. B. von der Höhe der individuellen Unterkunftskosten) oder von vorgegebenen unterschiedlich hohen Richtwerten.

Da es somit sehr unterschiedliche Werte für die jeweils geforderten Mindesteinkommen bzw. die Prüfung der Lebensunterhaltssicherung gibt, soll die vorliegende Arbeitshilfe des IQ Netzwerks Niedersachsen hierzu Hilfestellung geben: In einem ersten Teil wird für die jeweiligen Aufenthaltstitel eine Orientierung über das geforderte Mindesteinkommen gegeben. In einem zweiten Teil gibt die Arbeitshilfe ergänzende Hinweise zu den Grundlagen der Berechnung und speziellen – zum Teil auch strittigen – Auslegungsfragen.


15.01.2021

Video: Beratung und Therapie mit Geflüchteten. Arbeit mit Sprachmittlung

Wie funktioniert die Beratung und Therapie mit Geflüchteten zu dritt? Welche Rolle spielt die Sprachmittlung und welche Regeln sollten beachtet werden, damit die Beratung oder Therapie zu dritt gut funktioniert? Diese und weitere Fragen klärt die BAfF in einem Video.