Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Information, neue Publikationen und Hinweise zu Integrations- und Migrationsthemen sowie zur Prävention von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus.

 

18.09.2020

Handreichung: Islamismusprävention in Deutschland

Ob Bund, Länder oder Kommunen, ob staatliche oder zivilgesellschaftliche Akteure: Sie alle verfolgen das gleiche Ziel - die Prävention und Bekämpfung von extremistischem Islamismus in Deutschland. Dabei ist es schwierig, in einem dynamischen Arbeitsfeld wie der Islamismusprävention den Überblick zu behalten: Welche Programme zur Islamismusprävention haben Bund und Länder aufgelegt? Welche zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteure sind aktiv? Wem kommt welche Aufgabe in der Präventions-, Interventions- und Deradikalisierungsarbeit zu? In welchen Gremien tauschen sich die Akteure aus und wie ist die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Akteuren geregelt?

Diese Publikation bietet erstmals eine systematische Übersicht über die Organisation der Präventionslandschaft im Bereich Islamismus in Deutschland und bildet den aktuellen Stand der Präventionsarbeit und ihrer Akteure ab. Sie hilft Fachleuten dabei, angesichts komplexer Strukturen der Zuständigkeiten und Zusammenarbeit den Überblick zu behalten, schneller an die benötigten Informationen zu gelangen und ihre jeweiligen Netzwerk- und Ansprechpartner rasch zu identifizieren. Die Publikation bietet Links zu den zentralen Akteuren der Islamismusprävention aller Bundesländer und Überblicksgrafiken der Strukturen in Bund und Ländern.


17.09.2020

Fachtag Mehrfachdiskriminierung - (k)ein Thema für uns?!

In NRW gibt es eine breite Arbeit im Kontext Migration: Von den Kommunalen Integrationszentren über die Integrationsagenturen, den Migrationsberatungsstellen oder dem vielfältigen haupt- oder ehrenamtlichen Engagement in Selbstorganisationen migrantischer und rassismuserfahrener Menschen.

Menschen mit Rassismuserfahrung, Migrationsbiografie und Fluchterfahrung erleben Verletzungen und Ausschlüsse durch ihre multiplen Identitäten. Es kommt zu Mehrfachdiskriminierungen, d.h. Menschen erleben z.B. Diskriminierungen aufgrund von Herkunft, sexueller Identität, sozialem Geschlecht, Körperform und Be_hinderungen. Diese Mehrfachdiskriminierungen müssen in den Queeren Strukturen mitgedacht werden.

29.09.2020 - Cäcilienstr. 29-33 50676 Köln
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


17.09.2020

Ausschreibung: Ideeninitiative "Kulturelle Vielfalt mit Musik"

Die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung sucht kreative Projektideen, die das Miteinander von Kindern und Jugendlichen verschiedener kultureller Herkunft fördern. Insgesamt stehen dafür Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro bereit, Einsendeschluss ist der 15. Oktober.

Gefördert werden Projektideen von Bildungseinrichtungen, Vereinen und individuellen Akteuren mit gemeinnützigen Partnern gleichermaßen. Es werden auch gezielt Projektinitiativen berücksichtigt, die sich in der Hilfe für Geflüchtete engagieren. In 2020 werden ebenso digitale Projekte gesucht, die sich für ein Miteinander der Kulturen einsetzen.


16.09.2020

Fachtag: „Sag mir, wer du bist! – Flucht & Identität von jungen unbegleiteten Geflüchteten“

Für junge Geflüchtete, die nach Deutschland kommen, hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Ankunftszahlen, Hilfelandschaft und die rechtlichen Voraussetzungen unterliegen einem starken Wandel. Besonders in Hinblick auf die veränderten gesetzlichen Regelungen zur Identitätsklärung stehen die Betroffenen und Fachkräfte in Jugendhilfe und Asylsozialberatung vor Herausforderungen. Mit einem gemeinsamen Fachtag wollen der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die Münchner Mentoren und der Münchner Flüchtlingsrat einen Überblick über die neue Situation geben und Austausch zu Problemen sowie eine stärkere Vernetzung der Akteur*innen ermöglichen.

25.09.2020 - Schwanthalerstr. 80 RGB, 80336 München
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


16.09.2020

Studie: IW-Report 38/2020: Zuwanderung aus den neuen EU-Mitgliedsländern kommt in vielen Regionen an

Die Zahl der Einwanderer aus den neuen EU-Ländern ist deutlich gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft hervor. Die meisten Menschen kommen aus Rumänien, Polen, Bulgarien und Kroatien.

In den letzten Jahren ist eine sehr starke Zuwanderung aus den seit dem Jahr 2004 der EU beigetretenen Ländern nach Deutschland erfolgt. Lag die Gesamtzahl der Personen mit Staatsangehörigkeiten dieser Länder am 31.12.2015 noch bei 2,11 Millionen, waren es am 31.12.2019 mit 2,86 Millionen rund 744.000 mehr.


16.09.2020

Online Fachveranstaltung: Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften – jetzt erst recht!

Für Landesbehörden, Kommunen und Einrichtungsleitungen ist es eine zentrale Aufgabe, geflüchteten Menschen eine schützende Unterbringung anzubieten. Mit den Neuerungen im Asylgesetz aus dem letzten Jahr wird die Verpflichtung der Bundesländer unterstrichen, „geeignete Maßnahmen“ zum Schutz von besonders schutzbedürftigen Personen in Flüchtlingsunterkünften zu ergreifen.

Auch bereits vor der gesetzlichen Verpflichtung haben zahlreiche zuständige Landesbehörden oftmals im Zusammenwirken mit Trägern der Freien Wohlfahrtspflege, zivilgesellschaftlichen Akteuren und engagierten Praktiker*innen vielfältige Maßnahmen für den Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften erprobt und implementiert. Immer mehr Bundesländer und Kommunen bündeln Schutzmaßnahmen in Schutzkonzepte, die den Anspruch haben, Gewaltschutz fest im tagtäglichen Umgang mit geflüchteten Menschen in Unterkünften zu verankern.

Doch wie steht es aktuell tatsächlich um den Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen? Welche konkreten Maßnahmen zur Umsetzung des Gewaltschutzes wurden auf Landes- und kommunaler Ebene auf den Weg gebracht, welche haben sich bewährt? Welche weiteren Handlungsbedarfe und Anknüpfungspunkte auf kommunaler und Länderebene bezüglich des Gewaltschutzes in Unterkünften für geflüchtete Menschen lassen sich erkennen?

Auf der Fachveranstaltung nehmen wir die jüngsten Entwicklungen und gewonnenen Erfahrungen seit Einführung der neuen Regelungen im Asylgesetz in den Fokus. Ziel ist es, Vertreter*innen der zuständigen Behörden, der Praxis und der Zivilgesellschaft in einen konstruktiven Austausch zu bringen.

29.09.2020 - 02.10.2020 in Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


15.09.2020

Veranstaltungsaufzeichnung: Mitreden im Mainstream - JIK Diskussionsveranstaltung

Wie können junge Menschen in den öffentlichen Debatten um Vielfalt, (Post-)Migration, Islam und Muslime in Deutschland ihre Perspektive einbringen? Wie das geht, diskutierten die Junge Islamkonferenzam am 3. September digital mit Expert*innen aus den Bereichen Politik, Medien und Zivilgesellschaft. Die Veranstaltung wurde gestreamt und steht weiterhin auf YouTube zur Verfügung.


15.09.2020

Studie: Vielfalt der Einheit - Wo Deutschland nach 30 Jahren zusammengewachsen ist

"Auch nach drei Jahrzehnten deutscher Einheit bestehen einer neuen Studie zufolge noch Trennlinien zwischen Ost und West. Diese verlieren aber im Vergleich zu den deutschlandweiten Unterschieden zwischen Stadt und Land oder zwischen strukturschwachen und prosperierenden Regionen immer mehr an Gewicht, wie es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie „Vielfalt der Einheit“ des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung heißt. Unterschiede gebe es vor allem noch beim Einkommen und der demografischen Entwicklung." [MIGAZIN]


14.09.2020

Gratis Deutsch-Arabische Grundschulmaterialien

Das Material unterstützt die Bildung des deutschen Grundwortschatzes, die Integration im Klassenzimmer und hilft die neuen SchülerInnen willkommen zu heißen. Die Sammlung enthält Materialienbündel, Arbeitsblätter, Wort- und Bilderkarten und vieles mehr. 


11.09.2020

YouTube-Projekt : "Deine Fluchtexperten"

Um Geflüchteten eine erste Orientierungshilfe zu geben, startete im Juni ein neues Video-Projekt auf dem YouTube-Kanal „Deine Beratungsexperten“. Dort erklären die Berater*innen der Flüchtlingssozial- und Migrationsberatung wie beispielsweise der Arbeitsmarkt, das Gesundheits- oder das Schulsystem in Deutschland funktionieren oder was es mit der Lohnbescheinigung auf sich hat. Die Videos werden in den Sprachen Persisch, Kurdisch, Arabisch, Französisch, Englisch und Deutsch produziert.