Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

20.01.2020

Ausstellung: WELTENBEWEGEND. Migration macht Geschichten

Auf der ganzen Welt sind und waren Menschen in Bewegung. Mit ihnen wandern auch Lebensstile, Sprachen, Musik, Kunst und Handwerk. Vieles, was für eine Kultur als „authentisch“ gilt, erweist sich auf den zweiten Blick als „Import“. Ausgehend von den eigenen Sammlungen greift das Weltkulturen Museum assoziativ Fragen auf, die zeigen, wie die verschiedenen Kulturen der Welt schon seit jeher im Austausch stehen: Ob historische Siedlungsbewegungen, Arbeitsmigration oder Globalisierung – Menschen und damit auch ihre unterschiedlichen Kulturen stehen in stetigem Austausch. Ist Migration wirklich nur Ursache von Problemen oder vielmehr wichtiger Motor für neue Wege des Zusammenlebens in einer sich ständig verändernden Welt?

24.10.2019 - 30.08.2020;  Schaumainkai 29-37, 60594 Frankfurt am Main
Weitere Informationen:


17.01.2020

Studie: "Migration und berufliche Integration in Thüringen 2019"

Der erste Teil der Broschüre gibt einen statistischen Überblick zur Lebens- und Arbeitsmarktsituation der ausländischen Bevölkerung. Im Anschluss wird das Thema Fachkräftesicherung unter dem Blickwinkel Zuwanderung ausländischer Fachkräfte beleuchtet. Im Mittelpunkt des letzten Teils stehen Akteure der Integrationsarbeit, die zum einen in Regionalporträts dargestellt und zum anderen entlang ihrer Förderung für den Bereich der beruflichen Integration zusammengefasst sind.
Die Broschüre steht online kostenlos zur Verfügung:


16.01.2020

"Wir haben etwas unglaublich Großes geschafft"

Ein Buch zur Stärkung von Kindern mit Flüchtlingshintergrund

Aufgrund von Krieg und Gewalt muss Karim mit seinen Eltern und seiner Schwester Yara aus seinem Heimatland fliehen. In diesem Buch erzählt Karim von seiner Flucht, der ersten Zeit im neuen Land und was ihm hilft, mit den schweren Erinnerungen umzugehen und Momente der Angst zu überwinden. Karims Geschichte soll geflüchteten Kindern und ihren Familien als niederschwellige Psychoedukation dienen. Beim (Vor-) Lesen soll Kindern das Gefühl vermittelt werden, nicht allein mit ihrer Situation der Flucht und den daraus folgenden Belastungen zu sein. Auch Anregungen zur Bewältigung von Ängsten und von Belastungen durch Erinnerungen an die Flucht können durch die Geschichte und die zusätzlichen Mitmachseiten gegeben werden.


15.01.2020

Studie: "Ein Zeitfenster für Vielfalt" - Migranten im öffentlichen Dienst stark unterrepräsentiert

Die Babyboomer-Generation geht ab Ende 2019 in Rente. Damit öffnet sich ein Zeitfenster für Vielfalt in der öffentlichen Verwaltung. Behörden können durch Neueinstellungen den Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund erhöhen. Dadurch leisten sie einen Beitrag zu Repräsentanz und Teilhabe von Zugewanderten und deren Nachkommen. Die Studie zeigt, dass diese strategische Möglichkeit vielen Behörden kaum bewusst ist. Es fehlt an Konzepten, vor allem für höhere Berufspositionen, an Zielwerten und Monitoring.


15.01.2020

Mitwirkungspflichten bei der Identitätsklärung / Passbeschaffung für Menschen mit Duldung

  • Was sind aber Mitwirkungspflichten konkret?
  • Was kann passieren, wenn die betroffenen Personen nicht mitwirken?
  • Was genau muss unternommen werden, um mitzuwirken?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Arbeitshilfe "Mitwirkungspflichten bei der Identitätsklärung/ Passbeschaffung für Menschen mit Duldung", die im Rahmen des Projektverbunds "BLEIBdran" erstellt wurde.


14.01.2020

Fachtagung: Respect Diversity! Anti-Bias in der Praxis

Die Neue Mitte-Studie zeigt, dass ein Großteil unserer Bevölkerung eine demokratische und vielfältige Gesellschaft befürwortet. Gleichzeitig äußert ein Drittel der Bevölkerung Zustimmung zu menschenfeindlichen Einstellungen und Vorurteilen. Unsere Antwort auf diese Herausforderung ist der Anti-Bias Ansatz! Er eröffnet für die pädagogische Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe einen Möglichkeitsraum Vielfalt zu fördern, für Diskriminierung zu sensibilisieren und die Mechanismen von
Vorurteilen kritisch zu reflektieren. Somit können wir Diskriminierungen besser erkennen und den Abbau von Benachteiligungen fördern.

  • Wie kann Vorurteilen und menschenfeindlichen Haltungen entgegen gewirkt werden?
  • Was benötigen pädagogische Fachkräfte, um in analogen und digitalen Räumen eine bessere Positionierung gegen Vorurteile und menschenverachtende Äußerungen einzunehmen?
  • Wie können Handlungsstrategien für eine vorurteilsreflektierte Praxis und das eigene Umfeld entwickelt werden?

11.03.2020 - Stadtweinhaus Münster
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


13.01.2020

Tagung: Präventionsarbeit in digitalen Lebenswelten

Islamistische und antimuslimische Agitation als Gegenstand von Digitaler Bildung und Online-Streetwork

 

Das Internet ist Ort der Begegnung. Insbesondere für junge Menschen sind mediale Plattformen meist ein fester Bestandteil ihres Alltags – als Ort, an dem sie, Austausch, Bestätigung und Entspannung suchen und als Ort kreativer Betätigung, der Partizipation und des informellen Lernens. Gleichzeitig spiegeln sich im Internet gesellschaftliche Diskurse und Ausschlüsse, sodass das Netz auch ein Ort von sozialem Druck, Diskriminierungserfahrungen und antidemokratischer Agitation ist.

Im Präventionsprogramm der Bundesregierung (NPP) wird das Internet als einer der "Orte der Prävention" herausgestrichen. Aber auch für grundständige lebensweltlich orientierte politische Bildung und Soziale Arbeit liegen in der digitalen Lebenswelt mannigfaltige Potentiale und Herausforderungen.

Doch welche Angebote digitaler Bildungs- und Präventionsarbeit gibt es und wie können sie dabei helfen, neue Zielgruppen zu erreichen, Partizipation zu fördern und Pluralität abzubilden? Welche Strategien verfolgen antidemokratische Akteur/-innen im Netz und welche Möglichkeiten gibt es für Eltern, Pädagog/-innen, politische Bildner/-innen, Sozialarbeiter/-innen und Lehrkräfte, junge Menschen so zu fördern, dass sie tolerant und wertschätzend mit der gesellschaftlichen Vielfalt umgehen und sich resilient gegenüber antiemanzipatorischer, rassistischer und demokratiefeindlicher Agitation im Internet zeigen können?

Diese und viele weitere Fragen sollen im Rahmen der Tagung "Präventionsarbeit in digitalen Lebenswelten" thematisiert und diskutiert werden. Wir wollen uns mit den diesbezüglichen Gefahren sowie dem Potenzial des Internets auseinandersetzen und den Fokus auf Digitale Bildung, Webvideos und Online-Streetwork als präventive Vermittlungsformen legen.

09.03.2020 - 10.03.2020 - H4 Hotel Kassel, Baumbacher Str. 2, 34119 Kassel
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


10.01.2020

Fachtag: Extremismusprävention zwischen YouTube und Jugendtreff

Ein Fachtag mit Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis im Rahmen des Projektes „RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus“

Medien bieten wichtige Ansatzpunkte für die Präventionsarbeit. Gerade soziale und audiovisuelle Medien eignen sich, um Jugendliche zu einer reflektierten und aktiven Mediennutzung zu motivieren und ihre Urteilsfähigkeit zu fördern. Medienpädagogische Ansätze unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf, um sich in gesellschaftliche Debatten einzubringen. 

Das von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) geförderte Präventionsprojekt „RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus“ ist im März 2019 gestartet und verbindet aktive Medienarbeit mit einem Peer-to-Peer-Ansatz. Im ersten Jahr entstanden sieben Filme, welche die Perspektive von jungen Menschen auf die Themen Pluralität, Rassismus, Werte & Religion, Gender und Gesellschaftskritik aufgreifen. Die Filme sind ergänzt mit pädagogischem Material und Hintergrundinformationen für Multiplikator*innen für den Einsatz in der Präventionsarbeit und auf einer Online-Plattform zugänglich.

Der Fachtag richtet sich an pädagogische Fachkräfte und bietet einen Einblick in erste Ergebnisse des RISE-Projektes. Die Veranstaltung verbindet wissenschaftlichen Input und Praxiserfahrungen und bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Akteur*innen aus Präventionsarbeit, Politik, Wissenschaft und Jugendarbeit auszutauschen und zu vernetzen.

13.02.2020 - silent green Kulturquartier, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin
Die Anmeldung ist kostenfrei und noch bis 31. Januar möglich.


10.01.2020

Ich – du – wir: Nachbarn im Gespräch

Die Integration von Geflüchteten und  Menschen mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft lebt vom Verständnis füreinander. Dieses Verständnis zu  schaffen und gegenseitigen Respekt und Akzeptanz zu stärken, ist ein Ziel des Projektes „Ich – du – wir: Nachbarn im Gespräch“.  Das Projekt bietet die Möglichkeit für einen moderierten Austausch, in dem sich Zugewanderte und Einheimische auf Augenhöhe begegnen. Dabei stehen der Erfahrungsaustausch sowie ein Einblick in das Leben und die Wahrnehmung der Nachbarn im Mittelpunkt. Das Projekt richtet sich an Einheimische und Zugewanderte in Rostock und im Landkreis Rostock  – mit Schwerpunkten in Bad Doberan, Güstrow, Gelbensande und Bützow.
Ziele:

  • die Kontakte zwischen Einheimischen und Zugewanderten werden gestärkt
  • Zugewanderte können sich besser im Alltag orientieren
  • Konflikten und kultureller Verallgemeinerung wird entgegenwirkt

09.01.2020

Sprache. Studium. Integration. Mein Studium in Deutschland.

Fünf geflüchtete Testteilnehmerinnen und -teilnehmer haben ihre persönliche Geschichte erzählt. Entstanden sind zwei Videos, die nicht nur Einblicke bieten in die Besonderheiten eines Studiums in Deutschland für Geflüchtete, sondern auch davon berichten, was der Alltag in Deutschland für jeden Einzelnen von ihnen bedeutet, was ihren persönlichen Weg ausmacht und wie sie sich integriert haben.

Die Videos sind online auf YouTube zu finden: