Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Information, neue Publikationen und Hinweise zu Integrations- und Migrationsthemen sowie zur Prävention von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus.

 

27.11.2020

Integration durch gemeinsame Werte | 70+1 Jahre Grundgesetz - Digitale Ausstellung - Audio, Foto, Text, Video

Die Redaktionsgruppe Radio Globale im Lokalsender Oldenburg Eins hat sich das Jubiläum des Grundgesetzes zum Anlass genommen, sich genauer mit unseren Freiheits- und Gleichheitsrechten auseinanderzusetzen - als gemeinsame Basis für ein friedliches demokratisches Zusammenleben in unserer sich wandelnden pluralen Gesellschaft. Die Ergebnisse wurden multimedial aufgearbeitet.


26.11.2020

Let's improvise! Brücken bauen mit Musik

Der Wunsch, mit Schülerinnen und Schülern gemeinsam Musik zu erfinden und sie leidenschaftlich zum Klingen zu bringen, treibt die Professorin für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover schon ein Weilchen um. Andrea Welte ist überzeugt, dass die musikalische Improvisation Menschen ein großes Spektrum an Lernmöglichkeiten eröffnet. In der Forschung zum Projekt hat sich bestätigt, dass der kreative Umgang mit Neuem und Unbekanntem nicht nur das eigene Tun verändert, sondern auch neue Perspektiven freisetzen kann. Im Rahmen des von ihr entwickelten Projekts ImproKultur kommen Sieben- bis Siebzehnjährige mit und ohne Migrationsgeschichte wöchentlich zusammen, um entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse gemeinsam zu musizieren, zu improvisieren und das Erschaffene voller Stolz und mit viel Engagement aufzuführen. Ihr pädagogischer Ansatz ist innovativ: Jeweils drei Musikpädagogen und-pädagoginnen begleiten gemeinsam eine Gruppe von Schülern und Schülerinnen. Auf unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche kann so flexibel eingegangen werden. Die Kinder und Jugendlichen entdecken eigene Stärken. Sie lernen, sich selbstbewusst und mit viel Spaß und Freude, auch unabhängig von ihren jeweiligen Vorkenntnissen, in die Gruppe einzubringen. Musik und Gemeinschaft werden unmittelbar erfahrbar.

Der Vortrag wurde aufgezeichnet und steht online zur Verfügung:


26.11.2020

Studie: Schwer erreichbare Zielgruppen für die Radikalisierungsprävention – Erfahrungen und Ansätze der Sozialen Arbeit

Das Gutachten stellt zum einen verschiedene Perspektiven von Praxiseinrichtungen der Sozialen Arbeit auf schwer erreichbare Zielgruppen vor. Zum anderen werden anhand von Best-Practice-Beispielen Strategien und Methoden besprochen, um diese Zielgruppen zu erreichen. Schwerpunkte sind unter anderem die zielgruppenspezifische Ansprache, Beziehungs- und Vertrauensarbeit sowie die Lebenswelt- und Sozialraumorientierung.


25.11.2020

Online-Forum: Umgang mit Anfeindungen im Ehrenamt – Wie kann ich Stammtischparolen und Hass im Netz kontern?

Das wichtige Engagement im Ehrenamt stößt nicht nur auf Verständnis. In dieser digitalen Kurzeinführung gibt es einen Überblick zu Umgangsmöglichkeiten mit Hass im Netz oder sogenannten Stammtischparolen. Was macht sie aus und was kann man als Einzelperson oder als Organisation on- und offline tun, um sich den Anfeindungen zu widersetzen? Neben einem inhaltlichen Teil und der Vorstellung der App Konterbunt gibt es Hinweise, an wen man sich wenden kann, wenn man sich tiefergehend mit dem Thema auseinandersetzen möchte und welche Organisationen Hilfe bieten. Im Anschluss ist Platz für Fragen und Diskussion.

Das Online-Forum wird über Edudip angeboten. Die Webinar-Software ist browserbasiert und ohne vorherige Installation sofort einsatzbereit. Für eine uneingeschränkte Teilnahme empfiehlt es sich jedoch, den Browser Google Chrome zu nutzen.

04.12.2020 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


25.11.2020

MITEINANDER LEBEN – für mehr Respekt und Toleranz

Im November sendet oeins in Zusammenarbeit mit der Redaktionsgruppe Radio Globale. Der Programmschwerpunkt ist MITEINANDER LEBEN - für mehr Respekt und Toleranz. Angesichts von zunehmendem Rechtspopulismus und fremdenfeindlichen Haltungen geht es um die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, Alltagsrassismus, Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Ebenso werden  Beispiele von gelungenem sozialem, kulturellem und nachbarschaftlichem Miteinander medial kommuniziert und dargestellt.

Aus den oeins-Archiven stammen zahlreiche interessante und immer noch aktuelle Beiträge zum Thema. Es werden Blicke auf die jüngere Oldenburger Geschichte geworfen, die Flüchtlingsmigration aus verschieden-en Blickwinkeln betrachtet und aktuelle Diskussionen zu gesellschaftlichem Unrecht und gesellschaftlicher Ausgrenzung aufgegriffen.


24.11.2020

Bericht: Eine neue Rolle für Städte in globaler und regionaler Migrationsgovernance?

Immer mehr Städte ergreifen die Initiative, in Partnerschaft mit Staaten, internationalen Organisationen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft Migrationsfragen auf regionaler und globaler Ebene konstruktiv und inklusiv anzugehen. Warum ist lokale Expertise von Städten unabdingbar für die politische Gestaltung von Migration? Und was brauchen Städte, um in wirksamen Partnerschaften mit anderen Akteuren Migrationsfragen effektiv anzugehen? Das Policy Paper gibt differenzierte Einblicke in aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Weltregionen. Die Expertise zeigt Handlungsspielräume und Wege zur Stärkung der Rolle von Städten in internationalen Foren im Zusammenspiel mit Staaten und internationalen Organisationen auf. 


23.11.2020

Migrationsfachtagung 2020

Die Fachtagung in Kooperation mit dem Diakonischen Werk der Ev.-luth. Kirche Oldenburg, dem Landes-Caritasverband Oldenburg, dem DRK Aurich und dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, greift jeweils aktuelle Themen der Migrationsentwicklung in Niedersachsen auf und stellt sie zur Diskussion. In diesem Jahr findet die Migrationsfachtagung online (Zoom-Konferenz) statt. Interessierte können nicht nur zuhören, sondern online mitdiskutieren.

01.12.2020 -  Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


20.11.2020

Studie: Teilhabe ohne Teilnahme? Wie Ostdeutsche und Menschen mit Migrationshintergrund in der bundesdeutschen Elite vertreten sind

In vielen gesellschaftlichen Bereichen sind Ostdeutsche und Menschen mit Migrationshintergrund besonders selten in Führungspositionen vertreten. Welche gesellschaftlichen Bereiche sind das? Wie wird dieser Umstand von der Bevölkerung und von den Betroffenen selbst wahrgenommen? Und welche Maßnahmen, um den Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund und von Ostdeutschen in Führungspositionen zu erhöhen, werden von einer Mehrheit der Bevölkerung befürwortet? Diese Fragen haben Forscher*innen des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), der Universität Leipzig und der Hochschule Zittau/Görlitz untersucht.


20.11.2020

Online-Fachaustausch: Verarbeitung von Verlusterfahrungen geflüchteter Menschen

In der Begleitung von Menschen mit Fluchterfahrung nehmen Beschäftigte in der Migrationssozialarbeit, als Reaktion auf einschneidende Verlusterfahrungen, häufig eine tiefe Traurigkeit der zu Betreuenden wahr. Traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit können die Verarbeitungdieser Verluste noch zusätzlich erschweren. Um in solchen Situationen angemessene Unterstützung zu leisten, ist eine Sensibilisierung für die Trauerprozesse und für die emotionalen, kognitiven und körperlichen Reaktionen trauernder Menschenauf ihre Umgebung notwendig.

09.12.2020 -  in Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


19.11.2020

Online-Netzwerktreffen: Flucht und Männlichkeit - Herausforderungen und Perspektiven in der Unterbringungspraxis

Die meisten Asylerstanträge in der Altersgruppe der 18 bis unter 25-Jährigen werden von Männern gestellt. Die spezifischen Bedarfe von jungen geflüchteten Männern finden in den Strukturen der Unterbringung und der Angebotslandschaft hingegen wenig Berücksichtigung. Zugleich werden junge geflüchtete Männer im  öffentlichen Diskurs oftmals als Problemgruppe und Sicherheitsrisiko dargestellt.

Das diesjährige Netzwerktreffen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ widmet sich dem Themenfeld Männlichkeit und Flucht. Ziel ist, ein differenziertes Bild der Herausforderungen und Bedarfe für junge geflüchtete Männer zu zeichnen, das zum einen kriminologische Erkenntnisse zu Schutz- und Risikofaktoren, zum anderen Praxiserfahrungen in der psychosozialen Arbeit mit jungen geflüchteten Männern berücksichtigt.

27.11.2020 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung: