Faire Bedingungen für Arbeitsmigrant:innen in Europa

 

Faire Bedingungen für Arbeitsmigrant:innen in Europa

In Europa arbeiten viele Menschen mit prekärem oder irregulärem Aufenthaltsstatus unter unsicheren Bedingungen. Fehlende oder befristete Arbeitserlaubnisse, kein formaler Arbeitsvertrag und eingeschränkter Zugang zu Arbeitsrechten machen Arbeitsmigrant:innen besonders verletzlich gegenüber Ausbeutung und Diskriminierung. Gleichzeitig bildet die europäische Arbeitsmigrationspolitik die tatsächlichen Bedürfnisse von Arbeitnehmer:innen, Arbeitgeber:innen und Gesellschaft oft nur unzureichend ab und trägt zur Reproduktion sozialer Ungleichheiten bei.

Um dem entgegenzuwirken, arbeitet die Stiftung mit der Platform for International Cooperation on Undocumented Migrant Workers (PICUM) zusammen. Unterstützt werden sowohl die Advocacy-Arbeit von PICUM auf EU-Ebene zu Arbeitsrechten und Arbeitsmigration als auch die Aktivitäten der Mitgliedsorganisationen in verschiedenen europäischen Ländern.

Ziel des Projekts ist es, die Lohn- und Arbeitsbedingungen von Arbeitsmigrant:innen nachhaltig zu verbessern, den Zugang zu arbeitsrechtlicher Beratung und Unterstützung zu stärken und Wege in reguläre Beschäftigungsverhältnisse zu eröffnen. Darüber hinaus fördert das Projekt Solidarität, Selbstorganisation und Vernetzung von Arbeitsmigrant:innen in Europa.

Kontakt

Hannes Einsporn

Tel.: 030 220025-362