Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Information, neue Publikationen und Hinweise zu Integrations- und Migrationsthemen sowie zur Prävention von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus.

 

22.07.2021

Workshop: Empowerment & Selbstorganisation von jungen Geflüchteten und Migrant:innen

"Wir als BPOC (Black and People of Color) und Migrant*innen erleben täglich Rassismus auf der Straße, in der Schule, dem Arbeits- oder Ausbildungsplatz, bei der Wohnungssuche und bei Behörden. Die Frage für uns ist, wie wir uns als COMMUNITY selbstorganisieren, empowern und für uns Räume schaffen, in denen wir ohne Angst über unsere Situation sprechen können. Dafür laden wir euch  am 31.07.2021 ab 11 Uhr zum Workshop mit Jugendliche ohne Grenzen (JoG) ein.

An dem Tag werden wir uns mit den Fragen beschäftigen:

  •     Was genau bedeutet eigentlich Rassismus? 
  •     Was heißt es, Rassismus zu erleben? 
  •     Wo kann ich Unterstütung bekommen und dagegen Stand halten?"

31.07.2021 - Schillerstraße 44, Erfurt
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


21.07.2021

KompRex Fachtagung: Ungewöhnliche Allianzen

"Rechtsextremismus lebt von Allianzen zwischen seinen Akteur*innen und sucht gezielt Anknüpfungspunkte in der Mitte der Gesellschaft. Die Querdenken-Bewegung zeigt erschreckende Bezüge zwischen ökologisch orientierten Kreisen und völkischen Siedler*innen, neue Allianzen zwischen Impfskeptiker*innen und Wissenschaftsleugner*innen verfestigen sich und oft fällt die Abgrenzung gegenüber demokratiefeindlichen Bewegungen aus. Als plurale und bunte Zivilgesellschaft brauchen auch wir starke und demokratische Allianzen: daher laden wir als Kompetenznetzwerk Rechtsextremismusprävention, kurz KompRex, für Anfang September nach Berlin zu unserer ersten Fachtagung ein, um uns mit allen Interessierten über die neuesten Entwicklungen im Rechtsextremismus auszutauschen sowie Ideen und Visionen für starke Allianzen in der Rechtsextremismusprävention zu schmieden.

Im Mittelpunkt stehen kluge Ideen und spannende Menschen: Vertreter*innen aus Kultur, Politik, Kirche, Gewerkschaften, Wissenschaft und natürlich der Rechtsextremismusprävention. Mit dabei sind Prof. Dr. Esther Lehnert, Gilda Sahebi, Franziska Schröter, Tijan Sila, Natascha Strobl und viele mehr."

01.09.2021 - 03.09.2021, Alt-Moabit 99, 10559 Berlin
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


20.07.2021

Fortbildung: Rechtliche Grundlagen des Ausländerstrafrechtes und Abschiebungshaftrechtes für die Beratungspraxis

Die Fortbildung beschäftigt sich mit den rechtlichen Grundlagen des Ausländerstrafrechtes und Abschiebehaftrechtes. Strafrechtliche Verurteilungen können oft auch weitreichende aufenthaltsrechtliche Folgewirkungen haben, deren Kenntnis für die Beratungspraxis wichtig ist. Gerade im Bereich der Abschiebungshaft ist oft nur wenig Zeit, um noch Rechtsmittel geltend zu machen. Deswegen kann eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Rechtsanwält:innen und Unterstützer:innen besonders wichtig sein, um die Rechte der Betroffenen zu wahren.

Zu den Schwerpunkten der Fortbildung zählen:

  • Überblick über die Straftatbestände im Ausländerrecht, insbesondere Strafbefehl wegen illegaler Einreise/ illegalem Aufenthalt
  • aufenthaltsrechtliche Folgewirkungen incl. Ausweisungsinteressen
  • Überblick über die verschiedenen Haftarten (Abschiebehaft, Ausreisegewahrsam, etc.) im Ausländerrecht und deren Rechtsgrundlagen
  • Rechte und Pflichten der Betroffenen, Rechtsmittelmöglichkeiten sowie Frage nach der Erforderlichkeit anwaltlicher Vertretung incl. Kosten
  • Chancen der Zusammenarbeit von Unterstützer:innen und Rechtsanwält:innen zur Wahrung der Rechte der Betroffenen

08.09.2021 - Fachhochschule Erfurt, Altonaerstr. 25
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


19.07.2021

Studie: Young People with Migrant Parents

The OECD series Making Integration Work summarises, in a non-technical way, the main issues surrounding the integration of immigrants and their children into their host countries. This fourth volume explores the integration of young people with migrant parents, a diverse and growing cohort of youth in the OECD area.


16.07.2021

Online-Fortbildung für Lehrkräfte und Bildner*innen »Fluchtpunkte«

Wie kann ich mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen Lern- und Reflexionsprozesse über den »Nahen Osten« in Gang setzen und dabei der Komplexität des Themas gerecht werden? Wie kann eine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und mit der europäischen (Nahost-)Politik verbunden werden?

Das Lernmaterial »Fluchtpunkte. Bewegte Lebensgeschichten zwischen Europa und Nahost« zeigt anhand von sieben Lebensgeschichten Verflechtungen der deutschen und österreichischen Geschichte mit jener des arabisch-jüdischen "Nahen Ostens" auf. Der biografische Ansatz erleichtert Jugendlichen die Annäherung an die vielfältigen geschichtlichen Zusammenhänge und ermöglicht Diskussionen über geschichtliche und politische Prozesse sowie über Identitätsbilder und Geschichtserzählungen.
Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte und Multiplikator*innen, die innerhalb oder außerhalb der Schule mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen ab 14 Jahren zu den Themen des Lernmaterials arbeiten wollen.

19.08.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


15.07.2021

Online-Austausch: Besondere Bedarfe jugendlicher Flüchtlinge

Für Jugendliche mit Fluchterfahrung sind Zugehörigkeit und Partizipation besonders bedeutend für die weitere Entwicklung.  Geprägt von Erlebnissen im Herkunftsland und fehlenden familiären Strukturen nimmt die Arbeit von Ehrenamtlichen als Vertrauenspersonen einen grundlegenden Stellenwert ein.

Welche Unterstützungsangebote haben Sie für Jugendliche als besonders hilfreich erlebt? Wie sieht die Lebenssituation Jugendlicher in Gemeinschaftsunterkünften aus? Wie können die Eingliederung in die Schule und ein erfolgreicher Schulverlauf gelingen? Was bleibt in Ihrer Arbeit herausfordernd? Wie kann eine Vermittlung in Freizeitangebote erfolgen und welche Hürden haben Sie dabei erfahren?

24.08.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


15.07.2021

Studie: ReGES - Refugees in the German Educational System

Die Studie ReGES –Refugees in the German Educational System hat über 4.800 geflüchtete Kinder und Jugendliche über einen längeren Zeitraum hinweg begleitet und untersucht, wie gut die Integration in das deutsche Bildungssystem gelingt. Ein Transferbericht fasst nun zentrale Befunde zur Betreuung geflüchteter Kinder in Kindertageseinrichtungen und zur Beschulung geflüchteter Jugendlicher zusammen.

Die Auswertungen der erhobenen Daten zeigen, dass die Integration in verschiedenen Bildungsbereichen durchaus gelingt, aber sie geben auch Hinweise auf Unterstützungsbedarfe und Herausforderungen. Besonders der Sprachförderung kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.


14.07.2021

PRIF Spotlight: Evaluationsstrukturen gestalten. Herausforderungen in der Extremismusprävention im internationalen Vergleich

Politik und Verwaltung verschiedener Länder stehen vor ähnlichen Heraus­forderungen beim Aufbau von Organisations­strukturen für die Evaluation von Maß­nahmen zur Extremismus­prävention. Die international vergleichende Analyse dieser Strukturen und der länder­übergreifende Austausch können wertvolle Erkenntnisse zur Aus­gestaltung von Evaluations­strukturen in Deutschland beitragen. Dieses Spotlight präsentiert erste Ergebnisse der Länder­studien, die im Rahmen des PrEval-Projekts durchgeführt wurden. Im Fokus stehen die Herstellung einer ausgewogenen Balance zwischen Lernkultur und Rechenschafts­pflicht sowie Fragen zur Finanzierung und der Durch­führung passgenauer Evaluations­formate.


13.07.2021

Kommunale Konfliktberatung

Kommunen stehen heute durch gesellschaftliche Veränderungsprozesse wie demografischen Wandel, Strukturwandel oder die Folgen von Zuwanderung vor großen Herausforderungen. Insbesondere bei der Aufnahme und Integration von Geflüchteten kommt ihnen eine große Verantwortung zu, weil sie die Lebenswelt sind, in der Zusammenleben von Zugewanderten und Alt-Eingesessenen stattfindet. Zuwanderung verändert die Lebenswelten vor Ort und kann zu gesellschaftlichen Spannungen und Konflikten führen, für die es einen zielgerichteten und präventiven Umgang braucht.
 
Das Projekt unterstützt Kommunen dabei, Veränderungsprozesse und Integration erfolgreich zu gestalten und spannungsgeladene Situationen und Konflikte nachhaltig und gewaltfrei zu bearbeiten. Dabei schöpfen wir aus der über zwanzigjährigen Erfahrung in der Friedensförderung und Konfliktbearbeitung im In- und Ausland sowie unserer Qualifizierungsarbeit von Menschen im Bereich der gewaltfreien Konfliktbearbeitung.
 
Das Projekt "Kommunale Konfliktberatung" wird durchgeführt vom Forum Ziviler Friedensdienst e. V. (forumZFD).
 

12.07.2021

Handreichung: Kultursensibler Unterricht in der Altenpflege(hilfe)ausbildung

In dieser Handreichung werden nach einer Definition des Begriffes „Interkulturelle Kompetenz“ die zwei Prototypen aller heute vorhandenen kulturellen Modelle dargestellt. Ferner werden die mit diesen Prototypen oder Ur-Modellen einhergehenden Erziehungsmodelle und die daraus resultierenden Auswirkungen erläutert. Diese zwei Ur-Modelle sind zum einen das kulturelle Modell der „psychologischen Autonomie“ (Keller 2013, S.13), basierend auf einer individualistischen Gesellschaftsstruktur, welche das in Deutschland allgemein gelebte kulturelle Modell darstellt.

Dieses Modell werden wir im Folgenden als „Individualismus“ bezeichnen. Zum anderen wird das kulturelle Modell der „Handlungsautonomie“ (Keller 2013, S.15) erläutert, welches die Mehrheit der Migrantinnen und Migranten mitbringen und welches auf einer kollektivistischen Gesellschaftsstruktur basiert. Dieses werden wir „Kollektivismus“ nennen. Auf den ersten Blick mag die folgende Darstellung dieser beiden kulturellen Modelle und die Vereinfachung der Vielfalt der weltweiten Kulturen auf zwei Modelle als pauschalisierend erscheinen. Für Bildungseinrichtungen und Lehrpersonen ist jedoch die Kenntnis dieser beiden Ur-Modelle eine unbedingte Notwendigkeit. Liegen doch darin einige interessante Lösungsansätze in interkulturellen Konfliktsituationen.


09.07.2021

Online-Seminar: Umgang mit Kindeswohlgefährdung in Unterkünften für Geflüchtete

Der Umgang mit dem Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung stellt eine herausfordernde Situation für Mitarbeiter*innen in Unterkünften für Geflüchtete dar.
Dieses Online-Seminar soll Mitarbeiter*innen in ihrer Handlungssicherheit im Umgang mit diesem Thema stärken.
Zum einen geht es um das Erkennen von Gefährdungsmomenten für eine Kindeswohlgefährdung, zum anderen geht es um das Handeln auf der Grundlage der geltenden rechtlichen Grundlagen, wie zum Beispiel dem Bundeskinderschutzgesetz.
Kinderschutz im Kontext von Flucht und Migration erfordert zudem ein migrations- und kultursensibles Arbeiten mit den Familien.
Thematisiert werden auch die Kooperation mit den Eltern und ihren Kindern sowie die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt.

Eigene Fallbeispiele und Fragen können im Vorfeld gerne formuliert und anonymisiert per Mail eingesendet werden. Auch während des Seminars können über die Chatfunktion Fragen gestellt werden.

06.08.2021 -  Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


08.07.2021

Arbeitshilfe: Ausbildung und Arbeit für Geflüchtete

Viele Menschen, die mit einer Aufenthaltsgestattung oder einer Duldung in Deutschland leben, wollen arbeiten oder eine Ausbildung absolvieren. Bürokratische Hürden und ein Labyrinth rechtlicher Regelungen gestalten den Weg zu einer Arbeits- oder Ausbildungsstelle aber oft unübersichtlich, mühsam und steinig. Der Ratgeber soll hier eine bessere Übersicht und Unterstützung bieten.


08.07.2021

Online-Seminar: Einführung in das Phänomen Menschenhandel in Deutschland im Kontext Flucht – Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene

Menschen auf der Flucht sind besonders gefährdet, ausgebeutet zu werden. Betroffenen von Menschenhandel stehen in Deutschland besondere Schutzrechte zu, Menschenhandel kann auch im Asylverfahren eine Rolle spielen, unter anderem kann Menschenhandel ein Asylgrund sein. Doch nur, wenn sie auch als Betroffene von Menschenhandel erkannt werden, können sie Unterstützung erhalten und ihre Rechte wahrnehmen.
Mitarbeitende in Unterkünften und Beratungsstellen stehen vor der Herausforderung der Identifizierung und Unterstützung Betroffener.

Es konnte eine Referentin des KOK – Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V. und eine Referentin von Nadeschda, einer Mitgliedsorganisation des KOK gewonnen werden, die über die zugrundeliegenden Gesetze, Schutzrechte und Schutzformen informieren. Sie erläutern, welche Indikatoren auf das Vorliegen von Menschenhandel hindeuten und gehen auf die besondere Situation von Betroffenen ein. Sie berichten aus der Beratungspraxis und gehen anhand von Fallbeispielen auf Handlungsmöglichkeiten und das Unterstützungssystem bei Verdacht auf Menschenhandel ein. 

Das Projekt Flucht & Menschenhandel – Prävention, Sensibilisierung und Schutz des KOK wird über die Diakonie Deutschland e.V. von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration finanziert. Die Fortbildung richtet sich vorrangig an Mitarbeiter*innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen und Landesbehörden, wie auch an Mitarbeitende der Fachberatungsstellen.

29.07.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


07.07.2021

Förderung von Migrant*innenselbstorganisationen in Nordrhein-Westfalen (MSO-Förderung)

Viele Migrant*innen organisieren sich in Vereinen und leisten einen wertvollen Beitrag zur Integration und zum Kulturleben vor Ort. Migrant*innenselbstorganisationen (MSO) sind Ausdruck kultureller Selbstbestimmung und Vielfalt in unserer Gesellschaft. So unterschiedlich ihre Zielgruppen und Schwerpunkte auch sind, nehmen alle MSO eine Scharnierfunktion zwischen Zugewanderten und Einheimischen wahr. Sie stärken mit ihrem ehrenamtlichen Engagement die Teilhabe und damit die Integration von Migrant*innen.
Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration (TIntG) am 14. Februar 2012 hat sich das Land Nordrhein-Westfalen dazu verpflichtet, den veränderten Bedarfen und den unterschiedlichen Entwicklungen von MSO Rechnung zu tragen. Das Kompetenzzentrum für Integration (KfI) der Bezirksregierung Arnsberg ist Bewilligungsbehörde für Förderprogramme des Landes.

Alle weiteren Informationen zu Förderbedingungen, Förderhöhe, Antragstellung usw.:


06.07.2021

Handreichung: Voraussetzungen für Berufsausbildung und Berufsausbildungsförderung für Geflüchtete

Der Zugang zu Maßnahmen der Berufsausbildungsvorbereitung und -förderung ist wichtig für die nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt und fördert gesellschaftliche Teilhabe. Der Deutsche Verein möchte mit dieser Handreichung eine verständliche Praxishilfe zur Verfügung stellen.


06.07.2021

Flucht in den Medien. Arbeitshilfe – Handreichung – Materialpaket

Die Materialien eignen sich für die Arbeit mit jungen Menschen zwischen 12 und 16 Jahren und umfassen mehrere Video-Impulse. Themen sind die mediale Darstellung der Not von Geflüchteten, die Rolle von Medien im gesellschaftlichen Diskurs, das Zusammenspiel von Social Media und Journalismus sowie die Beteiligung am medienvermittelten gesellschaftlichen Diskurs. Sie wurden so konzipiert, dass sie

  • auf den Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen aufbauen,
  • den Austausch untereinander anregen,
  • mit gezielten Informationen unterstützen und so
  • die Handlungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen stärken

Materialien und Videos wurden in einem partizipativen Prozess mit Kindern und Jugendlichen, Medienschaffenden und pädagogischen Fachkräften gemeinsam im Team von JFF und HTWK Leipzig entwickelt.

Nutzung und Bearbeitung der Materialien durch die Creative-Commons-Lizenz CC-BY.


05.07.2021

PRIF Spotlight 7/2021: Prävention von Rechtsextremismus: Erfahrungen und Herausforderungen für Evaluation und wissenschaftliche Begleitung

Rechtsextremismusprävention hat sich zu einem vielfältigen Arbeits- und Handlungsfeld entwickelt. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich teils eigene Qualitätsstandards sowie umfassende Evaluationserfahrungen herausgebildet. Auf Grundlage einer standardisierten Befragung sowie von Hintergrundgesprächen und Workshops im Rahmen des PrEval-Projekts fasst dieses Spotlight Erfahrungen und Herausforderungen zusammen, die von Praktiker.innen der Präventionsarbeit berichtet werden. Die Bedarfe und Anforderungen der Praxis, die sich daraus ergeben, sollten bei der Konzeption von Evaluationen und Maßnahmen zur Qualitätssicherung berücksichtigt werden.


02.07.2021

Handreichung: Journalistische Praxis: Konstruktiver Journalismus

Kinder und Jugendliche wünschen sich Medien, die verständlich berichten, Hintergründe und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Wie das Konzept des konstruktiven Journalismus dabei hilft und wie es in der Journalismusausbildung eingesetzt werden kann, zeigt die Handreichung, welches im Rahmen des MeKriF-Projekts entstanden ist.


01.07.2021

Wissen schafft Demokratie 09/2021: Demokratiegefährdungen in der Coronakrise

Die weltweite Corona-Pandemie ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe, sondern in ihrer Totalität und ihren Auswirkungen eine gesellschaftliche Krise ungeahnten Ausmaßes. Seit dem Frühjahr 2020 hält sie auch Deutschland und Thüringen im Griff, sie ist allgegenwärtig und hat unser aller Leben teils auf drastische Weise verändert. Die gewöhnungsbedürftigen Hygiene-Maßnahmen und die Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, in der Arbeitswelt, im Schul- und Kita-Betrieb und im Freizeitbereich, die Schließungen und Einbußen im Hotel- und Gaststättengewerbe, im Einzelhandel und im Kultursektor, Kurzarbeit, Jobverlust und gestiegene Armutsrisiken, Komplikationen durch Homeoffice, Homeschooling und veränderte Settings der Pflege und Betreuung von Angehörigen – die sozialen und psychischen Herausforderungen und Belastungen waren und sind erheblich, ebenso die volkswirtschaftlichen Schäden. Deutlich hat sich gezeigt, dass der akute Handlungsdruck, der auf demokratischer Politik lastet, in Krisenzeiten so stark ansteigt, dass die hastig herbeigeführten Entscheidungen sehr kontrovers sind, heftig debattiert werden und nicht nur auf Zustimmung, sondern auch auf scharfe Kritik, Zweifel, Ablehnung und Proteste stoßen.
Für demokratiegefährdende Akteur:innen, extreme und populistische Rechte sowie menschenfeindliche Narrative und Verschwörungsideologen hat sich durch die Coronakrise und ihre Folgen ein Möglichkeitsfenster geöffnet. Antisemitismus und Rassismus, zum Beispiel gegen als asiatisch gelesene Menschen, sowie Wissenschafts- und Medienfeindlichkeit sind Probleme, die größte Brisanz besitzen. Der vorliegende Sammelband widmet sich diesen Aspekten und fragt: Wie nutz(t)en welche antidemokratischen Akteur:innen die Coronakrise in Thüringen und Deutschland aus? Welche Folgen hat(te) die Krise auf die demokratische Kultur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Welche Perspektiven ergeben sich daraus für Akteur:innen im Feld des zivilgesellschaftlichen Engagements und für Verantwortungsträger:innen in Politik und Behörden?


01.07.2021

Kompetenzzentrum für Integration der Bezirksregierung Arnsberg

Das landesweit zuständige Kompetenzzentrum für Integration (KfI – Dezernat 36) der Bezirksregierung Arnsberg unterstützt und begleitet den Zuwanderungs- und Integrationsprozess in Nordrhein-Westfalen durch einen dialogorientierten Wissenstransfer.

Zentrale Aufgabe des (größtenteils) landesweit zuständigen Kompetenzzentrums für Integration (KfI / Dezernat 36) der Bezirksregierung Arnsberg ist die Bewilligung von Landesmitteln für:

  • •    Kreise, kreiszugehörige Gemeinden und kreisfreie Städte, 
  • •    Kommunale Integrationszentren (KI),
  • •    Migrant*innenselbstorganisationen (MSO)
  • •    Integrationsagenturen (IA),
  • •    Interkulturelle Zentren, 
  • •    Vertriebenenverbände, Vereine und Einzelpersonen sowie
  • •    Strafrechtlich rehabilitierte Opfer der SED-Diktatur.

Darüber hinaus ist das KfI zuständig für Resettlement- beziehungsweise humanitäre Aufnahmeprogramme sowie für die Verteilung von Spätaussiedler*innen und jüdischen Zugewanderten auf die nordrhein-westfälischen Kommunen.


30.06.2021

Online-Workshop: Rechtsextremismus als Herausforderung für die Soziologie

In dem Workshop soll sich mit den (fehlenden) Kenntnissen zur Entwicklung des Rechtsextremismus in Deutschland auseinandergesetzt und über die Rolle diskutiert werden, welche die Soziologie dabei einnehmen könnte. Damit stehen die Gefährdungen der Gesellschaft ebenso im Fokus der Veranstaltung wie die Herausforderungen, die sich daraus für das Fach ergeben. Denn obwohl Rechtsextremismus die Frage nach sozialer Ordnung und gesellschaftlichen Verträgen akut aufwirft, spiegelt die Soziologie den gesellschaftlichen Umgang mit ihm bislang eher wieder als seine gesellschaftliche Hervorbringung und (fehlende) Aufarbeitung zu reflektieren. Dies macht sich v. a. auf den Ebenen der soziologischen Be-griffskonzeptionen und Theorien, der methodologischen Reflexionen und des tatsächlichen Wissens (etwa zum Rechtsterrorismus), der curricularen, akademischen und beruflichen Infrastruktur sowie schließlich beim Verhältnis bemerkbar, das die Soziologie zum NS(U) (nicht) einnimmt.

Mit diesen Strängen soll sich im Rahmen des Arbeitskreises "Sociology of the far right" befasst werden, zu dessen Gründung der Workshop beitragen soll. Die Veranstaltung stellt somit einen ersten Schritt der Öffnung des beim 40. DGS-Kongress 2020 über eine Ad hoc-Gruppe gestarteten AKs für und in eine größere Fachöffentlichkeit dar. Sie steht interessierten Kolleg*innen (nicht ausschließlich!) der Soziologie nach Anmeldung offen und soll vor allem eine weitere konzeptionelle, methodologische, theoretische sowie strukturelle Bestandsaufnahme ermöglichen.

30.09.2021 - online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:
Einladungsflyer:


30.06.2021

PRIF Spotlight 8/2021: Evaluationsbedarfe der Praxis: Ergebnisse einer Bedarfsabfrage im Präventionsfeld Islamistischer Extremismus

Die große Mehrheit der deutschen Präventionspraxis im Bereich Islamistischer Extremismus steht der Evaluation und wissenschaftlichen Begleitung von Maßnahmen grundsätzlich offen und positiv gegenüber. Mehr als die Frage nach dem „Ob“ steht das „Wie“ im Zentrum. Es gibt den Wunsch nach stärker bedarfsorientierten Evaluationsformaten, die so gestaltet werden, dass sie Perspektiven und Erfahrungen der evaluierten Praxis systematisch miteinbeziehen. Das vorliegende Spotlight präsentiert erste Zwischenergebnisse einer umfangreichen Abfrage zu Evaluationserfahrungen und -bedarfen, die unter Maßnahmenträgern im Präventionsfeld islamistischer Extremismus in Deutschland durchgeführt wurde.


29.06.2021

Qualifizierungskurs „Interkulturelle Hospizbegleitung“

Ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen stehen schwerstkranken und sterbenden Menschen ehrenamtlich zur Seite, entlasten und unterstützen Angehörige, stehen als Gesprächspartner zur Verfügung, begleiten beim Spaziergang, Arztbesuch oder Einkauf, sie lesen vor, hören zu, helfen im Alltag, sind einfach da und haben Zeit, halten mit aus. Ziel der Interkulturellen Hospizbegleitung ist es, Sterbenden mit Migrationshintergrund eine kultursensible Hospizbegleitung zu ermöglichen. Die Qualifizierung richtet sich an Interessierte mit eigener Migrationserfahrung, die als Kultur- und Sprachmittler*innen Patient*innen und ihre An- und Zugehörigen begleiten und als Multiplikator*innen für die Hospizidee tätig sein wollen.

Voraussetzungen: 

  • Eigene Migrationserfahrung
  • Empathie und Sensibilität
  • Bereitschaft sich mit den Themen Sterben, Tod, Trauer und Hospizarbeit intensiver auszusetzen
  • Sehr gute Kenntnisse der Muttersprache und Deutsch (mind. Niveau B2)
  • Langfristiges Interesse an einem Ehrenamt 
  • Einfach da sein!

10.09.2021 - 16.12.2021 in Hiltenspergerstraße 76, 80796  München
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


29.06.2021

PrEval – Evaluationsdesigns für Präventionsmaßnahmen

Das Projekt PrEval (Evaluations­designs für Präventions­maßnahmen – Multi­methodische Ansätze zur Wirkungs­ermittlung und Qualitäts­sicherung in der Extremismus­prävention sowie den Schnitt­stellen zur Gewalt­prävention und politischen Bildung)  ist ein Forschungs- und Transfer­vorhaben zur Erhebung von Evaluations­bedarfen und -kapazitäten in der Extremismus­prävention in Deutschland. PrEval zielt auf die Entwicklung multi­methodischer Evaluations­designs und schließt dabei die Schnitt­stellen zur Kriminal­prävention und zur politischen Bildung mit ein. Ein zentraler Mehr­wert des Vorhabens ist die Einbindung verschiedener Präventions­akteure - der Ver­waltung, der Wissen­schaft und der Fach­praxis - die durch den Dialog zu einem gemeinsamen Problem­verständnis gelangen. Teile der Projekt­arbeit sind umfang­reiche Maßnahmen zum Transfer der Erkennt­nisse in die Praxis.

Der PrEval-Verbund zielt darauf, Fragen der Qualitäts­sicherung und Evaluation stärker als bisher in der Extremismus­prävention, der Kriminal­prävention und der politischen Bildung zu verankern. PrEval befasst sich mit einem weiten Phänomen­bereich, der politische und religiöse Extremismen umfasst und dabei Maß­nahmen aus der politischen Bildung, der primären, sekundären und tertiären Prävention sowie Schnitt­stellen zur Kriminal­prävention adressiert. PrEval nutzt dabei Analyse, Monitoring- und Mapping-Formate und entwickelt multi­methodische Evaluations­designs auf Basis ausgewählter Pilot­studien.


25.06.2021

Studie: Die geforderte Mitte. Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2020/21

Selten war die gesellschaftliche Mitte so „gefordert“ wie heute. Rechtsextremismus, Populismus, Rassismus setzen ihr zu. Alle zwei Jahre untersucht die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in der deutschen Gesellschaft. Die aktuelle repräsentative Umfrage von Dezember 2020 bis Frühjahr 2021 zeigt: Die „Mitte“ ist gefordert, Haltung zu zeigen, Position zu beziehen und ihre Demokratie zu stärken! Dazu hat sie das Potenzial.

Hasskampagnen, Gewalt, rechter Terror und neue rechte Gruppen haben die Mitte in den vergangenen Jahren getroffen. Nun kommt die Coronapandemie mit globalen Unsicherheiten und unkalkulierbaren Folgekrisen dazu. Was heißt das für die demokratische Orientierung der Gesellschaft? Die hier vorliegende Mitte-Studie 2020/21 erkennt sowohl Entwicklungen, die die Demokratie fördern, als auch solche, die sie gefährden. Die Mitte selbst schätzt den Rechtsextremismus als größte Bedrohung für die Demokratie ein, und hierin liegt die Chance, ihm zu begegnen.


24.06.2021

Multiplikator*innen-Schulung zu Diversität, Diskriminierung und Gender

Gesellschaftliche Vielfalt ist heutzutage Normalität und prägt alle Bereiche unseres Zusammenlebens. Vielfalt bedeutet, dass Menschen unterschiedlicher Sprachen, Geschlechter, Hintergründe und sexueller Lebens- und Liebesformen in einer Gesellschaft zusammenleben.

Dieser Vielfalt in den verschiedenen Arbeitskontexten mit Jugendlichen gerecht zu werden, ist nicht immer einfach. Häufig begegnen uns im Alltag verschiedene Formen von Diskriminierung wie z.B. Rassismus oder Sexismus. Viele Institutionen sind zudem noch nicht auf die gesellschaftliche Vielfalt eingestellt und verhindern dadurch, dass sich Menschen aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen können. Auch in schulischen Kontexten finden sich kaum Bildungsangebote zu den Themen Diskriminierung und Diversität, wodurch junge Menschen wenig darüber lernen, wie man sich aktiv gegen Diskriminierung einsetzen kann.

Du bist im engeren oder weiteren Sinne in der Jugendarbeit tätig und hast Lust, Dich zur Trainer*in der politischen Bildungsarbeit weiterzubilden? Dann bewirb Dich für die Multiplikator*innen-Schulung „Vielfalt gemeinsam gestalten“.

10.09.2021 - Mitte Dezember 2021 in Niedersachsen
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


24.06.2021

Dokumentation Digitale Resettlement-Fachtagung 2021

Dokumentation zur Digitalen Fachtagung zu Resettlement von 2021.
Unter anderem ging es um folgende Themen: Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Integration von Resettlement-Flüchtlingen, Die Verteilung von Flüchtlingen nach Ankunft: Sind Kriterien und Praxis angemessen, Frauenrechte und Gewaltschutz für eingereiste Frauen,  Resettlement für LGBTIQ, Resettlement und HAP 2021: Aktuelle Zahlen, Herausforderungen und ein politischer Ausblick.


23.06.2021

#weexplainforeveryone - mehrsprachige Informationsvideos zur Corona-Impfung

Der Flüchtlingsrat Niedersachen hat zusammen mit der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, der Lotto-Sport-Stiftung und der Agentur FUTUR III eine Reihe von Videos in verschiedenen Sprachen veröffentlicht, um mehr Informationen über die Corona-Impfungen zu geben.

Die Videos stehen online zur Verfügung:


23.06.2021

Präsenz und Online-Fachtag: Möglichkeits(t)räume für Vielfalt: Der Weg zur Teilhabe – ein lebenslanger Barriereparcours?

Vielfalt und Inklusion brauchen Möglichkeits(t)räume, wo immer Menschen zusammenleben:
In der Nachbarschaft, in der Stadt, in der Gemeinde, in Institutionen.
  • Räume für die wir als Fachkräfte und Bürger*innen Verantwortung übernehmen.
  • Räume, in denen gleichberechtigte Teilhabe nicht länger durch Barrieren behindert wird.
  • Räume, die wir immer wieder spielerisch, kreativ und humorvoll, mit Gelassenheit und mit Herz, ohne Perfektionismus gestalten.

Dazu braucht es neben „Werkzeugen“ auch Selbstreflexion, Offenheit und Lernbereitschaft aller.

09.07.2021 - Ruppertstraße 5, 80337 München & Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


22.06.2021

Studie zur Berichterstattung über Flucht, Migration und Integration und zur themenbezogenen Aneignung durch Kinder und Jugendliche

Flucht, Migration und Integration sind zentrale Themen gesellschaftspolitischer Diskussionen und medialer Berichterstattung in Deutschland. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekt „Flucht als Krise?“ wurde untersucht, wie über diese Themen berichtet wird und wie sich Kinder und Jugendliche diese Themen aneignen. Im Fokus standen somit Heranwachsende – eine mit Blick auf ihre politische Sozialisation besonders relevante und doch selten untersuchte Altersgruppe.


21.06.2021

Factsheet: Imamausbildung in Deutschland

Die meisten Imame in Deutschland wurden im Ausland ausgebildet. Das steht immer wieder in der Kritik. Ein neues Ausbildungsprogramm soll das nun ändern. Die wichtigsten Informationen zum Thema hat der MEDIENDIENST in einem Factsheet zusammengestellt.


18.06.2021

GFF – Studie: Ohne Angst zum Arzt – Das Recht auf Gesundheit von Menschen ohne geregelten Aufent-haltsstatus in Deutschland

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) und Ärzte der Welt veröffentlichten am 06.05.2021 die Studie „Ohne Angst zum Arzt – Das Recht auf Gesundheit von Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus in Deutschland. Eine grund- und menschenrechtliche Bewertung der Übermittlungspflicht im Aufenthaltsgesetz“. In dem Papier kommen die Wissenschaftlerinnen zu dem Schluss, dass wegen der ärztlichen Verpflichtung, Menschen ohne Papiere an die Ausländerbehörden zu melden, viele Betroffene den Gang zu Ärztinnen meiden würden. Damit bliebe den Menschen ihr Grund- und Menschenrecht auf Gesundheitsversorgung aus Angst vor Abschiebung verwehrt.


17.06.2021

Online Summer School 2021: Rechtsextremismusprävention und Bildungsarbeit

Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die sich nicht nur am Rand der Gesellschaft oder bei Jugendlichen verorten lässt. Deshalb wollen wir auf dieser Summer School die Lebensphasen Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter hinsichtlich rechtsextremer Phänomene und Ausprägungen beleuchten sowie Handlungsansätze aus der jeweiligen Praxis vorstellen. Mit dieser erweiterten Perspektive möchten wir den fachlichen Austausch unter den Teilnehmenden anregen und Impulse für Ihre Arbeit geben.

Alle vier Veranstaltungstage haben einen thematischen Schwerpunkt, der vormittags durch einen Vortrag oder eine Panel-Diskussion eingeführt wird. Daran schließen sich am Nachmittag parallel stattfindende Online-Workshops zur Vertiefung des Tagesthemas an. Den Abschluss bildet das gemeinsame Outro, in dem die Ergebnisse aus den verschiedenen Workshops vorgestellt und diskutiert werden.

Die Summer School richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen aus der Jugend(sozial)arbeit sowie der politischen Bildungsarbeit, die in der Prävention von Rechtsextremismus bzw. der Bearbeitung von Phänomenen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit tätig sind. Neben dem Wissenstransfer liegt ein weiterer Fokus auf dem gegenseitigen Kennenlernen der Teilnehmenden, dem Austausch und der Vernetzung.

08.07.2021 - 16.07.2021, Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


17.06.2021

Ausschreibung: Wissenstransfer Gutachten 2021

Die Koordinierungsstelle des Landesprogramm für Demokratie und Menschenrechte (KostLP) vergibt für die Jahre 2021/2022 Aufträge an Referenten, die Fortbildungen anbieten, um die Ergebnisse aus dem Gutachten "Entwicklungsorientierte Radikalisierungsprävention - Was man tun kann und sollte" zu verbreiten.

Auftragszweck:
Für die Konzeption und Umsetzung von Fortbildungen zum Wissenschaftsgutachten „Entwicklungsorientierte Radikalisierungsprävention. Was man tun kann und sollte“ (Beelmann, Lutterbach, Rickert, Sterba 2021) vergibt die KostLP 2021 und 2022 im Wege einer Verhandlungsvergabe Dienstleistungsverträge an externe Auftragnehmer:innen (AN). Dies können Freiberufler:innen, Vereine oder Institutionen sein, die geeignete Personen für die Aufgabe einsetzen.

Bewerbungsfrist ist der 9. Juli.


16.06.2021

Impfen gegen Corona - Informationen zur Coronaimpfung in 11 Sprachen

Die Initiative „Impfen gegen Corona“ möchte aufklären und informieren. Sollte man sich impfen lassen? Wie wirken die Impfstoffe? Was sind die Risiken? Mit Antworten  auf  diese  und  weitere  Fragen  richten  sich  die  Initiatoren  an alle  in  Deutschland  lebenden Menschen, um ihnen die Entscheidung über eine Corona-Impfung zu erleichtern. Informationen stehen in 11 Sprachen zur Verfügung


16.06.2021

Podcast PolBiP - Fokus Rechtsextremismus

In dem Podcast „Fokus Rechtsextremismus. Themen für die polizeiliche Bildungsarbeit.“ sprechen Expertinnen und Experten aus Polizei, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und politischer Bildung darüber, wie die Polizei mit dem Thema „Rechtsextremismus“ umgeht und was politische Bildung zur Stärkung polizeilicher Kompetenzen betreffs des Erkennens, der Analyse und Bekämpfung rechtsextremistischer Aktivitäten, Straftaten und Anschläge sowie des Schutzes von (potentiellen) Opfern leisten kann. Im Verlauf der zehn Folgen wird regelmäßig auch an aktuelle Debatten um Rassismus und Extremismus in den Reihen der Polizei angeknüpft.


15.06.2021

Studie: Die Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie auf Geflüchtete und andere Migrantinnen und Migranten

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat in einem aktuellen Forschungsbericht seine Untersuchungsergebnisse zu Arbeitsmarktwirkung der Corona-Pandemie auf Geflüchtete und Migrant:innen veröffentlicht.
Das IAB kommt darin zu der ernüchternden Erkenntnis, dass der „bisher günstige Integrationsverlauf durch die Pandemie deutlich zurückgeworfen“ wurde. Geflüchtete und Migrant:innen seien stärker in Branchen beschäftigt, die durch den Einbruch der Wertschöpfung besonders hart getroffen wurden. Die Arbeitsverhältnisse speziell von Geflüchteten seien zudem überdurchschnittlich von Entlassungsrisiken und Arbeitszeitverkürzungen betroffen, „weil Verträge häufiger befristet sind, die durchschnittliche Beschäftigungsdauer kürzer ist und ein überdurchschnittlicher Anteil in der Arbeitnehmerüberlassung und in Kleinunternehmen angesiedelt ist.“ Und drittens seien Migrant:innen und Geflüchtete in vielfach in Arbeitsverhältnissen angestellt die einen überdurchschnittlichen Anteil an manuellen Tätigkeiten aufweisen, die z.B. nicht ins Homeoffice verlagert werden können.


14.06.2021

Online-Austausch: Flüchtlingspolitik vor Ort gestalten – mit Hilfe kommunaler Gremien

Um auf kommunaler Ebene grundsätzliche oder punktuelle Verbesserungen der aufenthaltsrechtlichen oder sozialen Situation von Flüchtlingen zu erreichen, können Kontakte zu kommunalpolitischen Akteurinnen oder Gremien hilfreich sein. Inwieweit arbeiten Sie als Ehrenamtliche in Ihrer Kommune beispielsweise mit dem kommunalen Integrationsrat bzw. Integrationsausschuss zusammen? Oder gibt es Kontakte zu Ratsmitgliedern/-fraktionen? Anhand Ihrer Erfahrungen möchten wir uns gerne mit Ihnen über flüchtlingspolitische Gestaltungsmöglichkeiten vor Ort austauschen.

23.06.2021 -  Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


11.06.2021

Studie: Migration. Familie. Soziale Beziehungen.

Zugewanderte aus Krisengebieten des Nahen und Mittleren Ostens sowie aus Afrika stellen mittlerweile einen Anteil von rund 17 Prozent aller Ausländerinnen und Ausländer, die gegenwärtig in Deutschland leben. Menschen aus Syrien sind mit rund 790.000 Männern und Frauen die drittgrößte ausländische Herkunftsgruppe, mit etwa 74.000 Menschen ist Eritrea hinter Marokko das zweitwichtigste Herkunftsland in Afrika. In einer neuen Studie, die zugewanderte Menschen aus Eritrea und Syrien in den Mittelpunkt stellt, haben das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) und das Forschungszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) neben den Wanderungsmotiven auch Familienstrukturen, Unterstützungsnetzwerke und die soziale Einbindung untersucht.

Die vollständige Studie steht online zur Verfügung:


11.06.2021

Prävinar: Cutting Crime Impact – Addressing Citizens' Feelings of Insecurity

Low levels of security incidents can coincide with feelings of insecurity. These feelings of insecurity are relevant, as they can impact on everyday life. People that feel unsafe tend to isolate, to avoid common spaces and become consequently more unsafe. Authorities should tackle outbreaks that lead to feelings of insecurity regardless of the level of the incident. Low levels of subjective security constitute a public problem because it can cause cities to decline. It is important to understand the grounds that make people feel unsafe and how different societal groups are affected by it. Otherwise, authorities won’t be able to employ adequate measures.

In this webinar we will introduce two instruments devised to check the perceptions of insecurity in different areas/groups: We will look at the Ministry of Interior of Catalonia, within the framework of the Cutting Crime Impact (CCI) Project, who have created the toolkit “Perception matters”. It is a practical guide to orientate practitioners, firstly in the detection of the grounds of insecurity outbreaks and, secondly, to provide adequate responses that can tackle problems. It is based on the principle that everything that makes people unsafe should be tackled, regardless of if it is a crime, incivilities or disorders.

15.06.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


10.06.2021

Politik Akademie der Vielfalt (PAdV)

Die Politik Akademie der Vielfalt (PAdV) bringt Menschen mit eigener oder familiärer Migrations- bzw. Flucht­er­fahrung und Politik­landschaft näher zusammen. Sie unterstützt dabei, Interessen für politisches Engage­ment in der Gesel­lschaft zu ak­ti­vie­ren und demo­kratische Parti­zi­pa­tions­­rech­te ein­­zu­setzen. Dafür werden Zu­gänge zu for­mel­len und in­formellen politischen Netz­werken ge­schaffen, in denen Teil­nehmende ihre eigenen Ideen für viel­fältige Gesell­schaft aktiv realisieren können. Die Akademie rüstet die Trainees mit theo­­re­tischen Grund­sätzen des politischen Han­delns und dem Wissen über das praktische Han­deln von In­teressen­ver­tretungen aus und er­mög­licht so­mit den Teil­nehmenden, ihre Po­ten­zia­le ent­falten und diese in einem po­li­tisch­en Engage­ment ihrer Wahl (Parteien, Stiftungen, NGO etc.) umsetzen zu können.


10.06.2021

Online-Seminar: Veranstaltungen intersektional gestalten

Wie können Veranstaltungen intersektional (also möglichst inklusiv und diskriminierungssensibel) gestaltet werden? Wie spreche ich die Menschen an, die ich erreichen will? Wen denke ich bei meiner Veranstaltungskonzeption bereits mit und wen habe ich noch nicht im Blick?

Die Veranstaltung lenkt den Blick auf die Wahrnehmungslücken, die wir alle besitzen, wenn es darum geht, Veranstaltungen inklusiv und diskriminierungssensibel zu gestalten. In einem ersten Teil geht es um das Konzept der Intersektionalität (die Anerkennung von Mehrfachdiskriminierungen) und um die Frage, was dies für die konkrete Veranstaltungsplanung bedeuten kann. In zweiten Teil des Seminars geht es um den Bezug zur eigenen Praxis und um eine Reflexion der eigenen Tätigkeit.

15.06.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


09.06.2021

Policy Paper zu den Ansprüchen auf Gesundheitsleistungen für Asylsuchende in Deutschland

Das aktuelle Policy Paper "Ansprüche auf Gesundheitsleistungen für Asylsuchende in Deutschland. Rechtslage und Reformbedarfe" des Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM), gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmen­bedingungen der gesundheitlichen Versorgung von Asylsuchenden auf nationaler und supranationaler Ebene und weist unter Einbeziehung von wissenschaftlichen Forschungsbefunden Handlungsempfehlungen aus.


09.06.2021

Online-Tagung: Resettlement - Neustart für das Schutzprogramm in NRW

"Resettlement als internationales Instrument trägt zur Lösung langanhaltender Fluchtsituationen bei. Es sollen Menschen dadurch Schutz finden, die weder in ihre Heimat zurück können noch in dem Land bleiben können, in das sie geflohen sind, weil dort ihr Leben, ihre Freiheit, ihre Sicherheit, Gesundheit gefährdet sind oder andere fundamentale Rechte nicht gewährt werden. Resettlement zielt auf eine dauerhafte „Neuansiedlung“ in einem sicheren Land.


Seit 10 Jahren beteiligt sich die Bundesrepublik Deutschland am weltweiten Resettlement für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in Zusammenarbeit mit dem UNHCR. Seit zwei Jahren gibt es das Pilotprogramm „NesT.Neustart im Team“ als zusätzliches staatlich-gesellschaftliches Aufnahmeprogramm. Nach coronabedingter Einschränkung und zeitweiser Aussetzung sollen im Sommer 2021 die Einreisen von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen wieder intensiviert werden.

  • Rebecca Einhoff vom UNHCR Deutschland, Berlin, wird über die globale Situation der Flüchtlinge, über Grundfragen des Resettlements (besonders zum Thema Schutzbedarf) und zu den aktuellen Herausforderungen referieren.
  • Ben Mason, Mitarbeiter von Global Refugee Sponsorship Initiative (GRSI) bei der kanadischen Botschaft in Berlin, wird das deutsche „community sponsorship“ Programm NesT.Neustart im Kontext ähnlicher Programme in anderen Ländern betrachten.
  • Katharina Nicole Mayr, Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle in NesT.Neustart im Team, Freiburg, wird das Programm vorstellen und über den aktuellen Stand informieren
  • Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die ehren- und hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig sind, in Behörden, Beratungsstellen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und Vereinen - oder in der Flüchtlingshilfe tätig werden wollen.

24.06.2021 -  Online
Weitere Informationen sowie zur Anemdlung:


08.06.2021

2. Fachtag Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Mitteldeutschland

Mit Inkrafttreten der Regelungen im Asylgesetz in 2019, denen zufolge Länder und Kommunen „geeignete Maßnahmen“ zum Schutz von vulnerablen Personen in Unterkünften für geflüchtete Menschen treffen sollen, haben die rechtlichen Träger einen gesetzlichen Auftrag, den Gewaltschutz voranzubringen. Damit das gelingt ist ein effektives Zusammenwirken von allen für die Unterbringung relevanten Akteuren aus der Praxis der Sozialen Arbeit, der Zivilgesellschaft und der zuständigen Landes- und kommunalen Behörden unerlässlich. Insbesondere vor dem Hintergrund sehr unterschiedlicher Ausgangsbedingungen in Unterkünften für geflüchtete Menschen kann der fachliche Austausch wichtige Impulse für die Verbesserung des Gewaltschutzes geben.
Der Fachtag „Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen“ hat zum Ziel, diesen fachlichen Austausch zu befördern und legt den Fokus auf den Transfer gewonnener Erfahrungen und Erkenntnisse. Im Zentrum stehen Fragen, die sich unter dem Gesichtspunkt des Gewaltschutzes im Unterbringungskontext immer wieder als besonders virulent erwiesen haben:

  • Welche Ansätze gibt es zum Umgang mit Sucht, welche Angebote der Suchprävention sind besonders vielversprechend?
  • Wie lässt sich der Gewaltschutz in unterkunftsspezifischen Konzepten verankern, welche Eckpunkte sollten berücksichtigt werden?
  • Wie stellt sich Gewaltschutz aus der Perspektive des Sicherheitsdienstes dar, welchen Beitrag kann der Sicherheitsdienst zum Gewaltschutz leisten?
  • Welche Maßnahmen sind im Falle von häuslicher Gewalt möglich, wie können Opfer von häuslicher Gewalt geschützt werden?

14.09.2021 - Haus der Kirche, Hauptstr. 23, 01097 Dresden
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


07.06.2021

Der Deutschlandatlas

Wie geht es eigentlich den Menschen in Deutschland? Für eine ehrliche und umfassende Antwort muss man genauer hinsehen: Deutschland ist ein Land der Vielfalt. Nicht nur geografisch oder kulturell, sondern auch demografisch und wirtschaftlich gibt es Unterschiede zwischen den Regionen, urbanen Zentren und ländlichen Räumen. Der Deutschland­atlas, der gemeinsam vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erstellt wurde, zeigt diese Verschiedenheit umfassend und anschaulich.

Insgesamt 56 interaktive Deutschland-Karten bilden die wichtigsten Fakten über das Leben in Deutschland ab und erlauben detaillierte Vergleiche zwischen den Regionen. Die Karten illustrieren wichtige Lebensbereiche der Menschen, von Infrastruktur und Demografie bis hin zu Gesundheitsversorgung und Sicherheit. Sie werden regelmäßig aktualisiert und schrittweise erweitert.


04.06.2021

Podcast: Grünkohl mit Pita

Das fünfjährige Jubiläum von NIEDERSACHSEN PACKT AN Ende 2020 war Anlass, Bilanz zu ziehen und neue Ziele zu formulieren. Eines lautete: das Bündnis noch sichtbarer zu machen, auch digital. Das Thema: Wie kann das Miteinander in unserer durch Vielfalt geprägten Gesellschaft gelingen?

Grundvoraussetzung dafür ist die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen aus Einwandererfamilien. Dazu werden bereits viele wichtige Beiträge in ganz Niedersachsen und darüber hinaus geleistet. Einmal im Monat spricht die freie Journalistin und Podcasterin Eva Völker in „Grünkohl mit Pita“ mit den unterschiedlichsten Akteurinnen und Akteuren – mit engagierten Menschen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Politik, Sport und Wissenschaft.

Der Podcast macht verschiedene Perspektiven auf Vielfalt in der Einwanderungsgesellschaft sichtbar. Er stellt Fragen, zum Beispiel: Wie steht es um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen aus Einwandererfamilien in Niedersachsen? Welche Alltagserfahrungen machen sie? Welche Strategien sind hilfreich, um Rassismus und Antisemitismus zu bekämpfen? Wo funktionieren die bestehenden Strukturen, wo sollte nachgebessert werden? Welchen Beitrag leisten die Akteurinnen und Akteure von NIEDERSACHSEN PACKT AN?


03.06.2021

restart:BAMF | Fachtag der RLCD e.V.

Die Veranstaltung behandelt Themen rund um die Digitalisierung des Bundesamtes für Migration und Flucht. Es werden verschiedene Fachvorträge zum Oberthema der Digitalisierung im Asyl- und Ausländerrecht zu hören sein. Geplant ist u.a. eine Vorstellung der Digitalisierungsagenda des BAMF aus 2020, sowie ein Vortrag zur Datenverarbeitung im Ausländerzentralregister und zur Funktionsweise biometrischer Bilderkennung und Dialekterkennung. Der Tag wird mit einer Podiumsdiskussion, in der weitere Expert*innen der Frage nachgehen, inwiefern die Digitalisierungsmaßnahmen des BAMFs verfassungsmäßig sind, beendet.

12.06.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


03.06.2021

Volunteer Awards 2021

Du kennst Menschen, deren Engagement Dich besonders beeindruckt? Menschen, die angepackt haben, kreative Ideen verwirklicht haben oder seit vielen Jahren verlässlich Projekten zur Seite stehen? Gehörst Du sogar selbst zu diesen Menschen? Dann nominiere diese Personen oder Dich selbst bis zum 13. Juli für die #VolunteerAwards2021!

Die folgenden Kategorien stehen dieses Jahr zur Wahl:

1. Young & Social

Ein Mensch, der sich bereits in jungen Jahren sozial engagiert und dabei besonderen Einsatz zeigt
 

2. Exceptional Commitment

Exceptional Commitment: Ein Mensch, der sich schon seit vielen Jahren tatkräftig und hingebungsvoll engagiert
 

3. Social Innovator

Ein Mensch, der mit neuen Ideen und sozialen Innovationen große Wirkung für die Gesellschaft erzielt
 

4. Newcomer Volunteer

Ein Mensch, der neu in Deutschland ist und sich in besonderer Weise sozial engagiert
 

5. Volunteer for Future

Ein Mensch, der sich in besonderer Weise für unseren Planeten und unsere Natur engagiert
 

6. Digital Hero

Ein Mensch, der sich in der digitalen Welt auf besondere Weise und mit großer Wirkung engagiert


02.06.2021

BAMF-Kurzanalyse: Kursverläufe im Allgemeinen Integrationskurs

Die BAMF-Kurzanalyse 7|2021 beschäftigt sich als Teilstudie des Forschungsprojekts "Evaluation der Integrationskurse (EvIk)" mit Kursverläufen von Teilnehmenden an Allgemeinen Integrationskursen in Deutschland und untersucht vorzeitige Kursaustritte und Kurswechsel.

Auf Basis eines Sonderdatenauszugs der Integrationsgeschäftsdatei (InGe) für den Zeitraum von Januar 2018 bis September 2020 wird zunächst untersucht, welche Kursabschnitte die Teilnehmenden an einem Allgemeinem Integrationskurs der Reihe nach durchlaufen und nach welchem Kursabschnitt der begonnene Integrationskurs gegebenenfalls vorzeitig beendet wird. Anschließend wird der Frage nachgegangen, ob Kursteilnehmende, die den Integrationskurs vorzeitig beendet haben, im Analysezeitraum erneut an einem Integrationskurs teilnehmen und somit ihren Deutschspracherwerb fortsetzen. Auch erfolgt eine erste Annäherung an die Gründe, welche potenziell zu einer Kursunterbrechung geführt haben könnten.


02.06.2021

Online-Workshop: Was können wir gegen Rassismus tun?

Rassismus und Antisemitismus lassen sich als strukturelles, gesellschaftliches Problem von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit verstehen. Für die betroffenen Personen sind die persönlichen Auswirkungen oft gravierend. Wir alle sind aufgefordert, uns zu solidarisieren und aktiv gegen Anfeindungen zu stellen.

Inhalt des Workshops:
Im Rahmen dieses Workshops werden Muster der „Feindbildkonstruktion“ verständlich erläutert und die Funktions- und Wirkungsweisen von Rassismus und Antisemitismus veranschaulicht.

Der Workshop beginnt mit einer kurzen Einführung in die Themen Rassismus und Antisemitismus. Unterschiede und Gemeinsamkeiten werden aufgezeigt, Beispiele für verwendete Symbolik, Codes oder (unterschwellige) Äußerungen gegeben und typische Muster anhand plastischer Beispiele erklärt.
Im zweiten Teil des Workshops werden Optionen mit den Teilnehmenden erarbeitet, wie jede/r von uns in bestimmten Diskriminierungssituationen im Alltag handeln kann.

Der Workshop wird interaktiv und methodisch aufbereitet, sodass Fragen, Unsicherheiten und eigene Erfahrungen mit eingebracht werden können.

07.06.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


01.06.2021

Hamburger Sportbund: Integration durch Sport

Das Programm „Integration durch Sport“ ist eine bundesweite Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und zusätzlich in Hamburg durch die Freie und Hansestadt Hamburg. Der Hamburger Sportbund setzt das Programm in Zusammenarbeit mit engagierten Mitgliedsvereinen um.

„Integration durch Sport“ ist für Menschen mit Migrationshintergrund und/oder Fluchterfahrung konzipiert und fokussiert insbesondere die in Sportvereinen unterrepräsentierten Personengruppen der Mädchen und Frauen, älteren Menschen und sozial Benachteiligten. Ziel ist es, den Zugang zum organisierten Sport zu erleichtern sowie auch zu einem freiwilligen Engagement als Trainer*in oder Übungsleiter*in zu ermutigen.
Gefördert werden offene, niedrigschwellige und zielgruppenspezifische Angebote, die das Miteinander stärken. Die Programmmitarbeiter*innen beraten und begleiten bei der Gestaltung integrativer Projekte sowie bei längerfristigen interkulturellen Entwicklungsprozessen.


31.05.2021

Handreichung: Gesundheitsförderung bei Geflüchteten

Die Handreichung bietet ei­ne grundlegende Einführung und ei­nen Über­blick über das The­ma so­wie Verweise auf weiterführende, vertiefende Li­te­ra­tur. In Der Handreichung wird sich damit auseinandergesetzt, wie eine soziokulturell sensible und der Vielfalt der Geflüchteten angemessene, „zielgruppengerechte“ Gesundheitsförderung mit Geflüchteten geplant und umgesetzt werden kann.


27.05.2021

Demokratieleben! Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus

Die Demokratie und das friedliche Zusammenleben sind durch Rechtsextremismus und Rassismus bedroht. Ein Kabinettsausschuss hat einen Maßnahmenkatalog sowie Eckpunkte für ein Demokratiefördergesetz erarbeitet.

Am 12. Mai 2021 hat die Bundesregierung den Abschlussbericht des Kabinettsausschusses zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus beschlossen. Er enthält neben einer Beschreibung der rund 14-monatigen Ausschussarbeit weitergehende Ausführungen zur konkreten Umsetzung der 89 Einzelmaßnahmen des Maßnahmenkatalogs des Kabinettsausschusses, der am 2. Dezember 2020 vom Bundeskabinett beschlossen wurde.


27.05.2021

Deeskalation und Intervention bei aggressivem Verhalten und Gewalt – täterorientierte Interventionen im Kontext von Beziehungsgewalt

Geflüchtete Menschen sind aufgrund ihrer Fluchtgeschichten und den Herausforderungen in ihrer aktuellen Lebenslage besonders mit der Bewältigung schwieriger Situationen konfrontiert. Diese können Risikofaktoren für die Entstehung von unangemessenen Aggressionen und von Gewalt sein. Neben den Risikofaktoren werden auch bestehende Schutzfaktoren in den Blick genommen.
Inwieweit aggressives Verhalten als unangemessen gesehen wird, hängt zudem von kulturellen Normen sowie der Situationsangemessenheit des Verhaltens ab.

Die Fortbildung richtet sich vorrangig an Mitarbeiter*innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen und Landesbehörden

04.06.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


25.05.2021

Migazin: Koalition will bis Sommer Maßnahmen gegen Rassismus teilweise umsetzen


24.05.2021

Was Deutschland künftig gegen Rechtsextremismus unternehmen will

Als Reaktionen auf die Taten von Halle und Hanau und dem Mord an Walter Lübke hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr den Ausschuss Rechtsextremismus gegründet. Das Ziel: nach Wegen suchen, rechte Gewalt und Rechtsextremismus einzudämmen. Jetzt ist die Arbeit des Ausschusses beendet – und einige hätten sich mehr erhofft.


24.05.2021

Pressemitteilung (KompRex): Rechtsextremismus als größte Bedrohung ernst nehmen!

Empfehlungen des Kompetenznetzwerks Rechtsextremismusprävention an den Kabinettsauschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus. "Der Kabinettsausschuss muss bei seinen Beratungen auf die Expertise und Erfahrung von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und Fachträgern zurückgreifen. Die Empfehlungen des KompRex sind ein Beitrag dazu."


24.05.2021

Migazin: Das steht im Maßnahmenkatalog des Kabinettsausschusses

Elf Seiten mit 89 Einzelmaßnahmen umfasst der Katalog des Kabinettsausschusses der Bundesregierung zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus. Das MIGAZIN fasst die wichtigsten Punkte verständlich zusammen.

24.05.2021

Pressemitteilung: Maßnahmenpaket gegen Rassismus nicht ausreichend

Amnesty International sieht im Maßnahmenpaket der Bundesregierung gute Ansätze für die Bekämpfung von Rassismus. Die Vorschläge bleiben jedoch zu vage und klammern die Rolle der Sicherheitsbehörden zu sehr aus.


24.05.2021

Stellungnahme zu den geplanten Maßnahmen des Kabinettsausschusses zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus

Mit der Einsetzung des Kabinettausschusses zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus hat die Bundesregierung die erhebliche politische Bedeutung zum Ausdruck gebracht, die sie dem Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus beimisst. Aus menschenrechtlicher Sicht ist ein umfassender und entschlossener Ansatz in der Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus erforderlich.


24.05.2021

PM: Was wir brauchen: Eine Agenda gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus – und keine Sonntagsreden

Gemeinsame Stellungnahme vom Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG), EachOneTeachOne (EOTO), den neue deutsche organisationen (ndo) und dem Bundesverband Mobile Beratung (BMB) anlässlich der Anhörungen von Zivilgesellschaft und Wissenschaft des Kabinettsausschusses zur Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus.


24.05.2021

: BKMO Stellungnahme zum Maßnahmenkatalog des Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus

Erste Stellungnahme des Vertreter:innenrats und des Begleitausschusses der Bundeskonferenz der Migrant:innenorganisationen (BKMO).
Über eine verpasste Chance: Statt angemessener Maßnahmen im Rahmen einer Gesamtstrategie gegen Rechtsextremismus und Rassismus ein Päckchen von 89 Maßnahmen.


24.05.2021

Offener Brief: Die Zivilgesellschaft braucht das Demokratiefördergesetz!


24.05.2021

Abschlussbericht des Kabinettausschusses zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus

Die Demokratie und das friedliche Zusammenleben in Deutschland sind durch Rechtsextremismus und Rassismus bedroht. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung 2020 einen Kabinettsausschuss eingerichtet. Seinen Abschlussbericht und die darin vorgeschlagenen Maßnahmen hat das Bundeskabinett jetzt beschlossen.

Der vollständige Bericht steht online zur Verfügung:


24.05.2021

Maßnahmenkatalog des Kabinettausschuss gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Klares Signal gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Mehr Forschung, mehr Prävention, wirksamer Opferschutz: Der Kabinettausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus hat seinen umfassenden Maßnahmenkatalog vorgelegt.

Der vollständige Maßnahmenkatalog steht online zur Verfügung:


24.05.2021

Kabinettausschusses: Bundesregierung verstärkt Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Ein Kabinettausschuss soll künftig den Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus stärken. Mit dieser Entscheidung sendet die Bundesregierung ein klares Signal gegen eine der derzeit größten Bedrohungen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Deutschland.


21.05.2021

Online-Fachtagung: Familie extrem – Zugänge schaffen und Kinder stärken

Unter dem Titel „Familie extrem – Zugänge schaffen und Kinder stärken“ wird am 7. und 8. Juni 2021 die Online-Bundesfachtagung zum Umgang mit Eltern und Kindern radikalisierter Familien stattfinden. Der Fokus liegt auf dem Bereich des religiös begründeten Extremismus. Darüber hinaus wird es Einblicke in bereits vorhandene Erfahrungen und Arbeitsansätze aus verwandten Themenfeldern wie dem Rechtsextremismus und sogenannten Sekten geben. Zentral ist der Fachaustausch unterschiedlicher Akteur*innen und Institutionen, um die verschiedenen Perspektiven zusammenzubringen. Ausdrücklich eingeladen werden Fachkräfte aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendämter/ASD, Präventions- und Interventionsarbeit, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen, sowie Vertreter*innen der Ministerien und Sicherheitsbehörden.

Die Teilnehmenden haben verschiedene Möglichkeiten, Herausforderungen im Umgang mit Eltern und Kindern aus radikalisierten Kontexten zu besprechen. Sie erhalten Handlungsoptionen zur konkreten Einschätzung von Kindeswohlgefährdung und können weitere Fragen zum Themenfeld klären. In Fachvorträgen, Panels und Workshops können sie unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten zu entsprechenden Kindern und Familien sowie Arbeitsansätze mit diesen kennenlernen.

07.06.2021 - 08.06.2021
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


20.05.2021

RESET: Neue Strategische Kommunikation zur Neusetzung der Islam- & Muslim-Narrativen in Deutschland

"RESET: Neue Strategische Kommunikations zur Neusetzung der Islam-Narrativs in Deutschland (2020-2024)" ist ein Narrative-Change-Projekt, das von ICPA in Partnerschaft mit CLAIM im Rahmen des Programms "Demokratie leben!" durchgeführt wird.
 
Ziel des RESET-Projekts (2020 - 2024) ist es, die strategische Kommunikation in der CLAIM-Allianz und anderen einflussreichen Netzwerken in Deutschland zu professionalisieren und sie in die Lage zu versetzen, ihre Stimme und ihren Einfluss zu stärken, um die Debatte um den Islam neu zu gestalten und Normen in Richtung von gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland neu zu setzen.  
Das RESET-Team wird in Partnerschaft mit der CLAIM Allianz zusammenarbeiten, um einen schrittweisen, umfassenden Kompetenzaufbau mit Einführungsschulungen und Tools zu implementieren, CLAIM intensiv zu unterstützen, um die Kampagnen- und Kommunikationspraxis zu beschleunigen, sowie langfristiges Coaching und Mentoring anzubieten, um die Institutionalisierung eines strategischen Kommunikationsansatzes und -praktiken innerhalb des Netzwerks zu gewährleisten. Das RESET-Projekt wird sich auf Ansätze, Methoden und Ressourcen aus der ICPA-Initiative Strategic Communications Incubator stützen.

19.05.2021

Studie: Muslimisches Leben in Deutschland 2020

Die Studie "Muslimisches Leben in Deutschland 2020" wurde im Auftrag der Deutschen Islam Konferenz (DIK) durchgeführt. Zum einen wurde eine neue Hochrechnung über die Zahl der muslimischen Religionsangehörigen sowie eine Analyse der Sozialstruktur vorgenommen. Zum anderen liefert sie belastbare Informationen über die religiöse Alltagspraxis von Musliminnen und Muslimen sowie Erkenntnisse zu Aspekten ihrer Integration. Um eine Einordnung der Ergebnisse zu ermöglichen, wurden Vergleiche mit anderen gesellschaftlichen Gruppen gezogen. So können Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen muslimischen Religionsangehörigen und Angehörigen einer anderen Religion aus den gleichen Herkunftsländern sowie Personen ohne Migrationshintergrund gezeigt werden.


19.05.2021

Infopapier: Antimuslimischer Rassismus in Deutschland - Zahlen und Fakten

Das Infopapier des Mediendienst Integration erklärt Begrifflichkeiten wie Islamophobie oder Muslimfeindlichkeit und grenzt sie voneinander ab. Es fasst Zahlen unterschiedlicher Studien zusammen – etwa zu Diskriminierungserfahrungen muslimischer Menschen oder der Anzahl islamfeindlicher Straftaten in Deutschland. Für Betroffene werden Hilfestellungen, Ansprechpartner und Beratungsstellen vorgestellt.


19.05.2021

Fortbildung: Entwicklungsorientierte Radikalisierungsprävention – Was man tun kann und sollte

Die interdisziplinäre Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus den Bereichen Schule (Schulsozialarbeit, Beratungslehrkräfte, Schulpsychologie, Multiplikator*innen, Schulverwaltung, Schulleitung), Jugendhilfe, Kreis- und Stadtjugendpflege, sowie an Fachkräfte der kommunalen und polizeilichen Prävention (Beauftragte für Kriminalprävention, Beauftragte für Jugendsachsen und Präventionsstelle „Politisch motivierte Kriminalität“) und Fachkräfte der Familien- und Erziehungsberatung aus Niedersachsen.

Termine: Variante a): Eintägige Online-Veranstaltung am Freitag den 18. Juni 2021, von 09.00 – 15.00 Uhr Variante b): Zweitägige Präsenz-Veranstaltung am Freitag und Samstag, den 08. /09. Oktober 2021 in Hannover

Dozenten: Prof. Dr. Andreas Beelmann & Sebastian Lutterbach, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Sie wollen die aktuellen Erkenntnisse aus über 1000 nationalen und internationalen Forschungsarbeiten zur Prävention von Radikalisierungsprozessen praxisorientiert und leicht verständlich aufbereitet vermittelt bekommen? Sich in interdisziplinär zusammengesetzten Gruppen über die praktische Umsetzung der daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen zu wirksamen Bildungs- und Präventionsmaßnahmen austauschen? Ihre eigenen Ideen zur Umsetzung in die Praxis wissenschaftlich reflektieren lassen? Dann empfehlen wir Ihnen eine Teilnahme.

Der Entwicklungspsychologe und Präventionsforscher Prof. Dr. Andreas Beelmann von der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat mit seinem Team als Kooperationspartner des Landesprogramms für Demokratie und Menschenrechte vier Jahre lang aktuell vorliegende, empirische Erkenntnisse zur Entstehung und Prävention von Radikalisierung und Extremismus ausgewertet. Vorgestellt wird sowohl das auf diesen Erkenntnissen basierende Radikalisierungsmodell als auch die daraus abgeleiteten praxisorientierten Handlungsempfehlungen für eine wirksame Bildungs- und Präventionsarbeit.

Weitere Inhalte der Fortbildung sind: Konzeptionelle Grundlagen der Prävention, Definitionen und Abgrenzungen im Themenfeld, sozial- und entwicklungspsychologische Grundlagen von Radikalisierungsprozessen im Entwicklungsverlauf von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden.

Verbindliche Anmeldung bis zum 10.06.2021 per Email an: kostlp@mj.niedersachsen.de


18.05.2021

Gemeinsamer Appell: "Für ein respektvolles Miteinander"

Angesichts des eskalierenden Konflikts zwischen Israel und den Palästinenser*innen sowie der Proteste in Deutschland mahnen Vertreter*innen jüdischer, palästinensischer und muslimischer Institutionen in Hannover sowie Oberbürgermeister Belit Onay in einem gemeinsamen Appell ein Ende der Gewalt an. Es gehe auch darum, ein Zeichen gegen Diskriminierung, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und religiös motivierten Hass zu setzen.

Der Initiative gehören der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Hannover, Michael Fürst, der Vorsitzende der Palästinensischen Gemeinde in Hannover, Dr. Yazid Shammout , der  Vorsitzende der Schura Niedersachsen, Landesverband der Muslime, Recep Bilgen,  der türkische Moscheeverband  Ditib sowie Belit Onay an.  „Dieser Schulterschluss ist beispielhaft. Damit senden wir ein deutliches Signal aus Hannover – gemeinsam treten wir für ein friedliches und respektvolles Miteinander ein“, betonte der Oberbürgermeister. 


18.05.2021

Online-Fortbildung: Kultursensible Fortbildungen für Kitas

Fluchterfahrungen stellen für Kinder ein enormes Entwicklungsrisiko dar. Oft müssen nicht nur belastende Erlebnisse verarbeitet, sondern auch völlig neue Lebensumstände bewältigt werden. Umso wichtiger ist es, geflüchteten und zugewanderten Kindern in Kindergärten eine sichere und für die weitere Entwicklung bestmögliche Betreuung zu ermöglichen. Um dazu beizutragen, bieten wir im Rahmen unseres Projektes „Gemeinsam stark für den Start“ gemeinsam mit Papilio gGmbH und der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport kostenfreie Online-Fortbildungen zur kultursensiblen Erziehung für Kitas an.

Wann? Flexibel zwischen August und November 2021
Anmeldeschluss: 15.06.2021
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


14.05.2021

Gutachten: Entwicklungsorientierte Radikalisierungsprävention. Was man tun kann und sollte

Das Gutachten beruht auf einem entwicklungsorientierten Ansatz und bietet Fachkräften sehr konkrete Hinweise für erfolgversprechende Prävention in ganz unterschiedlichen Bereichen wie Schule, Jugend- und Sozialarbeit, Medienpädagogik, Justiz oder Polizei. Die mehrjährige Forschungsarbeit wurde gefördert durch das Landesprogramm für Demokratie und Menschenrechte.

Entwicklungsorientierte Prävention
Der Entwicklungspsychologe Prof. Andreas Beelmann zeigt in dem Gutachten, dass Radikalisierung nicht plötzlich geschieht, sondern sich „als Resultat ungünstiger Entwicklungsprozesse im Lebenslauf charakterisieren (lässt), die sich kumulativ aufschaukeln“. Er hat mit seinem Forscherteam über Tausend wissenschaftliche Arbeiten ausgewertet und die spezifischen individuellen, sozialen und gesellschaftspolitischen Faktoren vom frühen Kindesalter bis ins Erwachsenenleben zusammengefasst, die dazu beitragen, dass Menschen sich radikalisieren. Er entwickelt  erstmals ein Modell, das mit bestimmten Wahrscheinlichkeiten Radikalisierungsprozesse und Extremismus vorhersagen kann und daraus gezielte Maßnahmen ableitet, um extremistische Entwicklungen zu stoppen.

Das Radikalisierungsmodell
Extremismus ist nach Beelmann in erster Linie ein soziales Gruppenphänomen und lässt sich auf problematische Entwicklungen in vier Kernbereichen zurückführen:
   • auf frühe Ausprägung von stabilen Vorurteilen,
   • Störungen bei der Entwicklung der Identität im Jugendalter,
   • Hinwendung zu extremistischen Ideologien und
   • erhöhte Gewaltbereitschaft.
In diesen Bereichen ließen sich umgekehrt gezielt Schutzfaktoren aufbauen.

Handlungsempfehlungen für die Praxis
Für die Anwendung in der Praxis präsentieren die Wissenschaftler schließlich eine lange Liste von Handlungsempfehlungen für Präventionsmaßnahmen, die für die Arbeit verschiedener Professionen relevant sein kann. Dazu gehört unter anderem, mit gezielten Programmen schon ab dem frühen Kindesalter Toleranz zu üben und Anderssein zu akzeptieren, im Jugendalter Selbstwert und Anerkennung zu fördern sowie die Widerstandsfähigkeit gegen Ideologien zu erhöhen. Stärkung von Medienkompetenz, politischer Bildung und demokratischer Beteiligung werden als nachweislich wirksame Instrumente genannt, die zum Schutz vor Radikalisierung beitragen können.


13.05.2021

Dossier: Auf der Flucht vor dem Klima

Dürren, Überschwemmungen, Wirbelstürme — dies sind nur einige Beispiele dafür, welche Folgen der Klimawandel auf unsere Natur hat. Immer mehr Menschen sind schon heute gezwungen, ihre Heimat wegen der Auswirkungen des sich verändernden Klimas zu verlassen. Das Dossieer der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg beinhaltet eine umfassende Sammlung von Zahlen und Fakten zum Thema.


12.05.2021

Online-Seminar: Fit für die Vielfalt: Religiöse Vielfalt im Verein

Vielleicht hast auch du bereits die Erfahrung gemacht, dass es zu Irritationen, Missverständnissen oder sogar Konflikten kommen kann, wenn Menschen aufeinander treffen, die in ihren Kommunikations- und Verhaltensweisen, (Glaubens-)Vorstellungen und Werten unterschiedlich sozialisiert sind.

Genau da setzen die Diversity Trainerin Anna Cardinal und die Bildungsreferentin Sina Hätti an. Sie vermitteln dir praxisorientierte Handlungsstrategien zum professionellen und souveränen Umgang mit religiöser Vielfalt im sportlichen Vereinsalltag.

Das erwartet dich:

  • Hintergrundwissen zu unterschiedlichen Religionen
  • Reflexion eigener Prägung im Umgang mit Religion
  • Thematisierung von Ängsten und Bedenken
  • Diskussion darüber, welchen Einfluss und welchen Platz Religion im Sportverein haben kann
  • Tipps für einen sensiblen Umgang mit Religiosität im Sportverein
  • Erarbeiten lösungsorientierter Handlungs- und Kommunikationsstrategien

29.05.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


11.05.2021

Häusliche Gewalt im Zusammenhang mit den Auswirkung auf die Kinder

Das Projekt DeBUG bietet Online-Fortbildungen zum Thema Gewaltschutz für die Mitarbeiter*innen der Flüchtlingsunterkünfte an.

17.05.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


11.05.2021

Wettbewerb: Aktiv für Demokratie und Toleranz 2021

Für den Aktiv-Wettbewerb 2021 sucht das BfDT wieder bundesweit vorbildliche und nachahmbare zivilgesellschaftliche Projekte, die bereits durchgeführt wurden und sich in den Themenfeldern des BfDT bewegen: Demokratie, Toleranz, Integration, Gewaltprävention, Extremismus, Antisemitismus. Die Projekte sollen überwiegend von Ehrenamtlichen getragen werden und sich in der Praxis bewährt haben.

Gesucht werden in diesem Jahr insbesondere Projekte, die ihr zivilgesellschaftliches Engagement digital umsetzen, die Herausforderungen durch die Pandemie meistern und als Chance nutzen; die den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und gesellschaftlicher Spaltung entgegenwirken; die sich gegen politischen Extremismus engagieren und hier Gegenstrategien entwickeln: und die Haltung zeigen und aktiv werden gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Bewerbungsschluss: 27. Juni


11.05.2021

Videoreihe »Anti-Schwarzer Rassismus intersektional«

Das EOTO »Kompetenzzentrum Anti-Schwarzer Rassismus« hat mit verschiedenen Personen über ihre Erfahrungen mit und Positionen zu Anti-Schwarzem Rassismus an seinen unterschiedlichen Intersektionen gesprochen.

Für diejenigen, die sich noch nicht eingehend mit dem Thema beschäftigt haben bieten die Testimonials einen niedrigschwelligen Einstieg in die Thematik. Für die, die bereits mit dem Thema vertraut sich darf unser Angebot gerne zur Vertiefung oder Ergänzung der eigenen Bildungsarbeit genutzt werden.


10.05.2021

Sprechen Sie Deutsch? – Sprechen Sie Deutsch!

Menschen deren Muttersprache nicht Deutsch ist, wünschen sich mehr Kontakt zu Einheimischen, um die Sprache aktiv anzuwenden. Und genau hier setzt das Projekt an. Zugewanderte werden selbst ehrenamtlich in Institutionen, Vereinen oder Initiativen in Braunschweig tätig. Durch die Tätigkeit haben Sie Kontakt zu anderen, sprechen Deutsch und bringen sich in die Gesellschaft ein. 

Das Projekt setzten die beiden Projektkoordinatoren Steffi Bischoff und Stephan Gehrhardt in der Freiwilligenagentur Jugend – Soziales – Sport e. V. Braunschweig um. Ihre Aufgabe ist es, die Projektteilnehmer*innen zum Thema Ehrenamt zu beraten und ihnen eine freiwillige Tätigkeit zu vermitteln. Bevor man in einer Einsatzstelle aktiv wird, wird man auf die Tätigkeit vorbereitet. Damit außerdem Probleme bei der Verständigung abgebaut werden, wird es ein regelmäßiges „Sprachgut“-Treffen geben. Bei diesem Treffen können die Teilnehmer*innen sich austauschen, Fragen stellen, neues Lernen und von ihren Erfahrungen berichten. Im Rahmen des Sprachgut-Treffens soll ein multilinguales Wörterbuch entstehen, welches von den Teilnehmer*innen entwickelt und gestaltet wird.


07.05.2021

HIDDEN CODES

HIDDEN CODES ist ein Mobile Game der Bildungsstätte Anne Frank und widmet sich dem Thema Radikalisierung im Netz. In einer simulierten Social Media-Umgebung chatten die Spieler*innen, durchstöbern Profile und reagieren auf Storys und Kommentare anderer Nutzer*innen.

Die App befähigt junge Menschen spielerisch dazu, problematische Inhalte oder Aussagen zu erkennen und kompetent darauf zu reagieren:

  • Wie nutzen radikale Gruppen digitale Medien, um zu für ihre Zwecke zu mobilisieren?
  • Welche politischen Codes und Verschwörungsmythen werden im Netz verbreitet?
  • Was kann ich tun, wenn ich mitbekomme, dass sich jemand in meinem Umfeld radikalisiert?

Spezifische Themen und Elemente rechter und islamistischer Radikalisierung werden in einzelnen Episoden beleuchtet.


06.05.2021

Studie: Normalfall Diversität? Wie das Einwanderungsland Deutschland mit Vielfalt umgeht

Das gesellschaftliche Leben in Deutschland ist vielfältiger geworden. Einer der Faktoren, die dazu beigetragen haben, ist Zuwanderung. Doch wie geht das Einwanderungsland Deutschland mit dieser Vielfalt um? Im Jahresgutachten 2021 gibt der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) Empfehlungen, wie politische Partizipation gestärkt und Teilhabe am Arbeitsmarkt in Deutschland für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte verbessert werden kann, damit aus Herkunftsunterschieden keine sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten werden. Außerdem wirft der SVR einen Blick auf die Einstellungen der Bevölkerung zu zuwanderungsbezogener Diversität und ihre Entwicklung im Laufe der letzten drei Jahrzehnte.


06.05.2021

Online-Fachtag: „Islamismusprävention – im Osten was Neues? Perspektiven für die Präventionsarbeit in den Neuen Bundesländern“

Es gibt viele Gründe, warum sich Jugendliche und junge Erwachsene von islamistischen Ideologien und Gruppierungen angezogen fühlen. Dabei spielen familiäre und lebensweltliche Erfahrungen genauso eine Rolle wie gesellschaftliche und politische Faktoren. Entsprechend vielfältig sind die Ansätze der Präventionsarbeit, die in den vergangenen Jahren in vielen Projekten entwickelt wurden.

Ein Großteil dieser Erfahrungen geht allerdings auf Projekte in Westdeutschland zurück: sie beziehen sich auf sehr unterschiedliche Bedingungen in städtischen, durch Migrationsgeschichten geprägten Stadtteilen mit einer Vielzahl an sozialen, kulturellen und religiösen Akteuren.

Im Mittelpunkt des Fachtags steht die Frage nach den besonderen Merkmalen der universellen Islamismusprävention in Sachsen-Anhalt und anderen ostdeutschen Bundesländern: Worin unterscheiden sich die lebensweltlichen Erfahrungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen Ost und West – und wie lassen sich diese Unterschiede in der praktischen Arbeit aufgreifen? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Diskurse vor Ort, beispielsweise über „den“ Islam oder Geflüchtete, für die Attraktivität von islamistischen Ideologien? Mit welchen Herausforderungen und Fragestellungen sind Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen und Fachkräfte aus anderen Bereichen in ihrem Berufsalltag konfrontiert? Und wie lassen sich Religion und Religiosität in einem gesellschaftlichen Umfeld thematisieren, in dem Religion ansonsten oft kaum eine Rolle spielt? Welche Akteure gibt es, die sich in die Präventionsarbeit einbinden lassen?

02.06.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anemldung:


05.05.2021

"Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Regionen Deutschlands

Abschlussveranstaltungen des Projekt „Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Regionen Deutschlands“

Die starke Zunahme fluchtbedingter Zuwanderung ab 2014 hat auch ländliche Regionen in Deutschland vor Herausforderungen gestellt, die bis dahin eher Großstädte und Ballungsräume betrafen. Von einigen Kommunen und Landkreisen wurde diese fluchtbedingte Zuwanderung nicht nur als kurzfristige humanitäre Aufgabe, sondern auch als Chance im Kontext von Abwanderung, Alterung und Fachkräftemangel begriffen.
Ob, unter welchen Voraussetzungen und wie humanitäres Engagement und ländliche Entwicklung erfolgreich verbunden werden können, hat das Forschungsprojekt „Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Regionen Deutschlands“ in den Bundesländern Bayern, Hessen, Niedersachsen und Sachsen in jeweils zwei Landkreisen untersucht.

Jetzt liegen die zentralen Ergebnisse vor, welche in der Veranstaltung vorgestellt werden.
20.05.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


04.05.2021

Broschüre: Dem Hass keinen Raum geben

Hassrede im Internet ist eine Form von Gewalt, der sich viele schutzlos ausgeliefert fühlen. Im Rahmen des Projekts "Dem Hass keinen Raum geben", vermittelt die Bildungsstätte Anne Frank Kompetenzen gegen Angriffe, entwickeln Strategien zur Gegenrede und zeigen Möglichkeiten zur solidarischen Zusammenarbeit auf. Die Broschüre zum Projekt steht jetzt zum Download zur Verfügung.


04.05.2021

Initiative Selbständiger Immigrantinnen (I.S.I. e.V.)

Die Initiative Selbständiger Immigrantinnen hilft Migrantinnen in Berlin dabei, sich beruflich selbständig zu machen. "Von Immigrantinnen für Immigrantinnen" ist das Motto, unter dem sie die Frauen mit Existenzgründungskursen, Beratung, Coaching und einem Netzwerk versorgt. Das hat vielen Frauen schon den Weg in die Selbständigkeit geebnet. Viele Immigrantinnen möchten gern ihre eigene Chefin sein und Verantwortung tragen. Frauen mit Migrationshintergrund, die in Berlin leben, wirtschaftlich unabhängig werden und sich beruflich wie auch persönlich weiterentwickeln wollen, finden für diesen Weg Hilfe bei der Initiative Selbständiger Immigrantinnen (I.S.I. e.V.). I.S.I. e.V. bietet sowohl Frauen, die am Beginn der Selbständigkeit stehen, als auch denjenigen, die bereits ein eigenes Unternehmen gegründet haben, Unterstützung.


03.05.2021

Online-Seminar: Kinderhandel und Ausbeutung im Migrations-und Asylkontext -(Un)begleitete Minderjährige als Betroffene in Ausbeutungsstrukturen erkennen und reagieren

Menschenhandel, auch mit Kindern, spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle im Migrations-und Asylkontext. Kinder und Jugendliche, die von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung betroffen sind, geben sich aus verschiedenen Gründen selten von sich aus als Betroffene zu erkennen. Das Online-Seminar vermittelt grundlegendes Wissen zu Handel mit Kindern und den Betroffenen. Sie lernen, welche Anzeichen es für Handel mit und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen gibt und wie Sie Betroffene erkennen können. Außerdem werden spezielle Phänomene des Menschenhandels und besondere Vulnerabilitäten im Migrations-und Asylkontext sowie die aufenthalts-und asylrechtliche Relevanz von Menschenhandelbeleuchtet.

11.05.2021 & 14.06.2021, Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


30.04.2021

Studie: Arbeitsmarktintegration in Deutschland: Geflüchtete Frauen müssen viele Hindernisse überwinden

Die jährlichen IAB-BAMF-SOEP-Befragungen von Flüchtlingen zeigen, dass es deutliche Fortschritte bei der Integration in den Arbeitsmarkt gibt. Allerdings gibt es große geschlechtsspezifische Unterschiede: Von den geflüchteten Männern, die seit 2013 nach Deutschland gekommen sind und seit mindestens fünf Jahren hier leben, sind 60 Prozent erwerbstätig; bei geflüchteten Frauen liegt dieser Anteil bei 28 Prozent. Um die Teilhabe von Flüchtlingen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, bedarf es stärkerer Anreize und Unterstützungsangebote, die Investitionen in deutschlandspezifische Qualifikationen wie Sprachkenntnisse oder Aus- und Weiterbildungen fördern.


29.04.2021

30 Tage. Der Fastenmonat Ramadan in der Offenen Jugendarbeit

Viele Jugendliche und ältere Kinder fasten im Ramadan und stoßen dabei oft auf Unverständnis. Gerade in Berlin verstehen viele Menschen sich als vollkommen unreligiös. Die meisten Fachkräfte in der Offenen Jugendarbeit kommen selbst aus der weiß-deutschen Dominanzkultur und kennen den Islam oft wenig aus eigener Anschauung in der Familie und im Freundeskreis. Die Bräuche und Regeln der christlichen Religionen, die trotz vermeintlich strikter Trennung von Religion und Staat den Alltag prägen, werden oft gar nicht mehr als solche wahrgenommen. Feste und kulturelle Praktiken anderer Religionen erscheinen vielen sehr ungewohnt und vielfach auch unpraktisch. Insbesondere dem Ramadan, wenn einen ganzen Monat lang tagsüber gefastet wird, auch bei heißem Wetter an langen Sommertagen, stehen viele Lehrer*innen, Erzieher*innen und pädagogische Fachkräfte oder Sozialarbeiter*innen oft verständnislos gegenüber. Viele wollen die fastenden Jugendlichen zwar unterstützen, wissen aber nicht wie.

Die in der 8-seitigen Handreichung zusammengestellten Leitgedanken wollen dort, wo das größte Unverständnis und Schwierigkeiten auftauchen (können), Tipps geben.


29.04.2021

Webseminar: „Vielfaltsoffenheit“ - Strategien und Umsetzungsmöglichkeiten in meiner Praxis

Nahezu alle Großunternehmen behaupten von sich, Diversität zu lieben und divers zu sein. Sie hissen Regenbogenfahnen, betonen die Diversität ihres Teams und bieten betriebsinterne Diversity-Awareness-Tage an.
Doch was ist das eigentliche Ziel dahinter? Geht es um den Abbau von diskriminierenden Gesellschaftsstrukturen oder letztlich doch nur um Profitmaximierung?

Gemeinsam wollen wir in diesem Webseminar einen kritischen und konstruktiven Blick auf Diversity-Konzepte von einigen Großunternehmen werfen. Gleichzeitig richten wir aber auch den Blick auf uns selbst: Was sind unsere Vorstellungen von Vielfalt? Welche Formen von Vielfalt haben wir vielleicht noch nicht im Blick? Wie können wir unseren Lebens- und Berufsalltag vielfaltsoffener gestalten?

06.05.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


28.04.2021

Ratgeber zum Umgang mit rechten Angriffen und Bedrohungen für Kommunalpolitiker*innen und Kommunalverwaltungen

Morddrohungen, Hassmails, zerschnittene Autoreifen: Viele Kommunalpolitiker*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen sind täglich rechten Bedrohungen und Angriffen ausgesetzt. Wie können sie damit umgehen? Was können Partei- und Verwaltungsspitzen tun? Und wo finden Betroffene professionelle Unterstützung? Der „Bundesverband Mobile Beratung" und der „Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt" haben dazu einen Ratgeber veröffentlicht – mit Tipps für Betroffene und deren Umfeld.


28.04.2021

Fachtag: Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Mit Inkrafttreten der Regelungen im Asylgesetz in 2019, denen zufolge Länder und Kommunen „geeignete Maßnahmen“ zum Schutz von vulnerablen Personen in Unterkünften für geflüchtete Menschen treffen sollen, haben die rechtlichen Träger einen gesetzlichen Auftrag, den Gewaltschutz voranzubringen. Damit das gelingt ist ein effektives Zusammenwirken von allen für die Unterbringung relevanten Akteuren aus der Praxis der Sozialen Arbeit, der Zivilgesellschaft und der zuständigen Landes- und kommunalen Behörden unerlässlich. Insbesondere vor dem Hintergrund sehr unterschiedlicher Ausgangsbedingungen in Unterkünften für geflüchtete Menschen kann der fachliche Austausch wichtige Impulse für die Verbesserung des Gewaltschutzes geben.
Der Fachtag „Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen“ hat zum Ziel, diesen fachlichen Austausch zu befördern und legt den Fokus auf den Transfer gewonnener Erfahrungen und Erkenntnisse. Im Zentrum stehen Fragen, die sich unter dem Gesichtspunkt des Gewaltschutzes im Unterbringungskontext immer wieder als besonders virulent erwiesen haben.

14.09.2021 -  Haus der Kirche, Hauptstr. 23, 01097 Dresden
Weitere Informationen:


27.04.2021

Mehrsprachiges Informationsmaterial zu den neuen Corona-Regeln


26.04.2021

Online-Veranstaltung: „Wir sehen was, was Ihr nicht seht!“ - Radikalisierung erkennen und entgegentreten

Verschwörungserzählungen existieren nicht erst seit der Corona-Pandemie, erfahren jedoch seit vergangenem Jahr eine besonders große Aufmerksamkeit. So werden zunehmend radikalisierte Gruppierungen unter den Corona-Demonstrierenden festgestellt. Aber auch im Familien- und Bekanntenkreis, auf der Arbeit oder im Engagement kommen viele Menschen aktuell damit in Berührung und suchen nach konkreten Argumentations- und Handlungsmöglichkeiten.

Die meisten Verschwörungserzählungen gründen sich auf rassistischen und antisemitischen Weltbildern, fördern Extremismus und können Radikalisierungsprozesse verstärken und beschleunigen. Die konkrete Gefahr erkennt man beispielsweise am Anschlag von Halle; der Täter handelte im Glauben an eine jüdische Weltverschwörung.

Verschwörungserzählungen zu erkennen und zu widerlegen, ist von großer Bedeutung: Was tun, wenn man auf Verschwörungserzählungen trifft? Welche Möglichkeiten des Entgegenwirkens gibt es? Die Veranstaltung „Wir sehen was, was ihr nicht seht“ – Radikalisierung erkennen und entgegentreten widmet sich unter anderem diesen Fragen.

11.05.2021 - Online
Weitere Informationen:


26.04.2021

Online-Qualifizierungskurs: Umgang mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus

Der Kurs vermittelt ein Handlungskonzept zum Umgang mit Phänomenen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF) und des Rechtsextremismus in der Jugendarbeit sowie zur Gestaltung partizipativer und diversitätsbewusster Jugendräume. Das Handlungskonzept wurde im Rahmen eines Modellprojekts gemeinsam mit Praxispartner*innen und Wissenschaftler*innen entwickelt und erprobt. Anhand eines 5-stufigen Interventionsplans und praktischer Beispiele der Teilnehmenden können situationsgerechte Strategien entwickelt werden, um präventiv, aber auch durch konkrete Interventionen abwertenden, menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Haltungen bzw. rechtsextremen Äußerungen im eigenen Arbeitsfeld zu begegnen.


Die Module finden im 14-tägigen Turnus jeweils donnerstags und freitags online per Zoom statt. Inhalte werden in Inputs, gemeinsamen Diskussionen, Breakout-Sessions (Kleingruppenarbeit) sowie Einzelarbeit (Heimlektüre) vermittelt. Zusätzlich wird es einen online-Kursraum geben, in dem Literatur, Materialien, Arbeitsaufträge und Arbeitsergebnisse bereitgestellt werden. Ein Teilnahmezertifikat wird ausgestellt.

12.08.2021 - 08.10.2021 Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


23.04.2021

Studie: Auswirkungen und Szenarien der Pandemie auf Integration und Migration in Deutschland

Die durch den Forschungsbereich Migration, Flucht und Integration der FAU unter Beteiligung der Stiftungsuniversität Hildesheim und mit Unterstützung der Stiftung Mercator durchgeführte Studie untersuchte die Auswirkung der durch die Pandemie veränderten Umstände auf Migration und auf die Integration in Deutschland.

Auf Grundlage einer umfassenden Desktop-Recherche sowie anhand eines Scenario-Buildings, eines probaten Mittels in Fällen großer Unsicherheit und mangelhafter Datenlage, entwarf die Studie mit einem interdisziplinären Expert:innenteam aus ganz Deutschland ein Zukunftsbild anhand der Frage: Wie sieht Integration in Deutschland im Jahr 2030 aus? Dieses Team sieht vor allem drei mögliche Szenarien, auf die sich Gesellschaft, Wirtschaft und Politik einstellen sollten:


22.04.2021

Wohnquartiere stärken, Integration und Teilhabe fördern - Wettbewerb „Gute Nachbarschaft“ 2021

Durch die hohe Zuwanderung und die Auswirkungen des demografischen Wandels stehen die niedersächsischen Kommunen in den Wohngebieten vor besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen in den Stadtteilen und Wohnquartieren.

Aufgrund dieser Herausforderungen und um die Entwicklung von innovativen Lösungsansätzen zu unterstützen, hat das Land die Modellförderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“ geschaffen. Es sollen Maßnahmen unterstützt werden, die die betroffenen Ortsteile positiv ausgestalten.

Die Frist zur Einreichung von Anträgen endet am 26.05.2021.

Die maximale Förderdauer beträgt drei Jahre. Die Höchstfördersumme beträgt 60.000 Euro pro Jahr, als 75 %ige Zuschussfinanzierung. Eine Erhöhung der Fördersumme auf bis zu 120.000 € jährlich ist möglich, wenn sich der Antrag auf mehrere Projektgebiete bezieht.

Alle weiteren Informationen stehen online zur Verfügung:


22.04.2021

Online-Fachtagung: Besondere Schutzbedürftigkeit

Vom 3. – 5. Mai 2021 wird die BAfF Tagung zum Thema „Besondere Schutzbedürftigkeit – Zwischen Rechtsanspruch und Umsetzung“ in einem Online-Format stattfinden. Die Tagung wird von der BAfF gemeinsam mit ihren Mitgliedszentren der Schwulenberatung Berlin, XENION e.V. und Zentrum ÜBERLEBEN organisiert.

03.05.2021 - 05.05.2021 Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


21.04.2021

Bericht: SARS-CoV-2 bei Migrant*innen und geflüchteten Menschen

Migrant*innen erkranken weltweit etwas häufiger an Covid-19 als Nicht-Migrant*innen. Das geht aus einem Kurzpapier hervor, das das internationale Kompetenznetz „Public Health COVID-19“ veröffentlicht hat. Grund dafür sind die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Migrant*innen und Geflüchteten.