Aktuelles
Hier finden Sie aktuelle Information, neue Publikationen und Hinweise zu Integrations- und Migrationsthemen sowie zur Prävention von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus.
MOTRA-Jahreskonferenz motra-k #27
Aktuelle Entwicklungen rund um Radikalisierung, Extremismus und Prävention stehen im Mittelpunkt der kommenden MOTRA-Jahreskonferenz. Für das interdisziplinäre Programm werden Beiträge aus Wissenschaft und Praxis gesucht – etwa zu digitaler Radikalisierung, Polarisierung, Hassrede, KI oder kommunaler Konfliktberatung. Abstracts für Vorträge, Panels und Poster können bis zum 30. September 2026 eingereicht werden.
Fachstelle Einwanderung und Integration
Fachwissen bündeln, gute Praxis sichtbar machen und Akteurinnen vernetzen: Die Fachstelle Einwanderung und Integration begleitet das Förderprogramm IQ rund um Einwanderung und Arbeitsmarktintegration. Mit Schulungen, juristischer Expertise, Analysen und Vernetzungsangeboten unterstützt sie Projekte und weitere Fachakteurinnen und fördert den Wissenstransfer zu aktuellen Fragen von Migration und Beschäftigung.
Zukunft Demokratie Nord
Die Kompetenzstelle „Zukunft Demokratie Nord“ unterstützt Vereine, Initiativen und Engagierte in Pankow, Reinickendorf und Spandau dabei, politische Bildung direkt in die Lebenswelten der Menschen zu bringen. Workshops, Beratung und gemeinsame Praxisformate vermitteln Methoden, um neue Zielgruppen anzusprechen, Beteiligung zu fördern und demokratische Mitgestaltung im Kiez zu stärken.
Luz – Wege aus dem Dunkelfeld
Soziale Medien können für gewaltbetroffene Frauen wichtige erste Anlaufstellen sein. Das Berliner Projekt „Luz – Wege aus dem Dunkelfeld“ erprobt deshalb mehrsprachige aufsuchende Beratung im digitalen Raum und richtet sich insbesondere an Frauen in vulnerablen Lebenslagen, die bestehende Hilfsangebote bislang schwer erreichen. Mit Erstinformationen, Verweisberatung und Digital Streetwork sollen Zugänge zum professionellen Schutz- und Unterstützungssystem erleichtert werden.
KI-MBE
Das Modellprojekt KI-MBE entwickelt und erprobt deshalb gemeinsam mit den Trägerverbänden der Migrationsberatung geeignete KI-Anwendungen und untersucht, wo sie Fachkräfte sinnvoll entlasten können, ohne die persönliche Beratung zu ersetzen.
Queere Lebensweisen als Feindbild antifeministischer und neurechter Kulturkämpfe – eine diskursanalytische Untersuchung am Beispiel der neurechten Sezession
Antifeministische und queerfeindliche Narrative sind ein zentraler Bestandteil neurechter Kulturkämpfe. Eine aktuelle Studie analysiert entsprechende Argumentationsmuster in der Zeitschrift Sezession und ihrem Blog. Sie zeigt, wie queerfeindliche Positionen mit weiteren neurechten Ideologien verknüpft werden, und unterstreicht die Bedeutung, diese Strategien zu erkennen, um ihnen wirksam entgegenzutreten.
Sexuelle Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt – Wo finden queere junge Menschen Informationen und Unterstützung?
Digitale Informationsangebote und Peer-Unterstützung sind für queere junge Menschen nach Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt besonders wichtig. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Freund*innen sowie Online-Beratungs- und Informationsangebote häufig genutzt werden. Die Autor*innen plädieren dafür, zielgruppenspezifische Angebote auszubauen und Peer-Unterstützung stärker in professionelle Beratungsstrukturen einzubinden.
EverydayAllies: Solidarität beginnt im Alltag
Queerfeindliche Diskriminierung im Alltag erfordert solidarisches Handeln. Das Projekt EverydayAllies stärkt Zivilcourage und vermittelt in Workshops konkrete Strategien, um queerfeindliche Situationen zu erkennen, sicher zu intervenieren und Betroffene zu unterstützen. Die kostenfreien Angebote richten sich an Anwohner*innen und Interessierte und finden in Kooperation mit Nachbarschaftshäusern statt.
EverydayAllies: Solidarität beginnt im Alltag
Queerfeindliche Diskriminierung im Alltag erfordert solidarisches Handeln. Das Projekt EverydayAllies stärkt Zivilcourage und vermittelt in Workshops konkrete Strategien, um queerfeindliche Situationen zu erkennen, sicher zu intervenieren und Betroffene zu unterstützen. Die kostenfreien Angebote richten sich an Anwohner*innen und Interessierte und finden in Kooperation mit Nachbarschaftshäusern statt.
Queer Shields
Queere Vereine, Initiativen und Community-Orte sollen besser vor queerfeindlicher Gewalt geschützt werden. Das Projekt QueerShields unterstützt Organisationen mit praxisnaher Beratung, Prozessbegleitung und Materialien zu Prävention, Intervention und Nachsorge. Ziel ist es, wirksame Gewaltschutzkonzepte zu entwickeln, langfristig zu verankern und queere Räume sicherer zu machen.
Call for Papers: Jugend & Demokratie im Kontext digitaler Öffentlichkeiten
Das IDZ sucht Beiträge für den 21. Band der Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“. Im Mittelpunkt stehen Jugend und Demokratie im Kontext digitaler Öffentlichkeiten – von Radikalisierung und Plattformlogiken bis hin zu Präventionsarbeit und zivilgesellschaftlichen Gegenstrategien. Abstracts können noch bis zum 31. August 2026 eingereicht werden.
Allyship in der Praxis – Netzwerke, Verantwortung, Demokratischer Zusammenhalt
Allyship steht im Mittelpunkt des FGZ-Fachtags „Allyship in der Praxis“. Die Veranstaltung verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen aus der Praxis und zeigt, wie solidarisches Handeln, Netzwerke und Verantwortung zu mehr Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen können.
YOUNA: KI-Technologie für Rassismusbetroffene
Rassismusbetroffene schnell und niedrigschwellig unterstützen: YOUNA ist ein KI-gestützter Chatbot, der Orientierung bietet, Wissen vermittelt und auf passende Beratungs- und Unterstützungsangebote verweist. Das digitale Tool ergänzt bestehende Hilfestrukturen und stärkt Betroffene mit konkreten Informationen und Unterstützung im richtigen Moment.
Meinungsmonitor Entwicklungspolitik 2026. Wissen, Motive und Vorbehalte in disruptiven Zeiten
Internationale Krisen, politische Debatten und Mittelkürzungen verändern den Blick auf Entwicklungszusammenarbeit. Der Meinungsmonitor Entwicklungspolitik 2026 analysiert, wie die Bevölkerung in Deutschland Entwicklungspolitik bewertet und welche Motive, Wissensbestände und Vorbehalte diese Einstellungen prägen.
Bonner Friedenstage 2026
Mit Vorträgen, Diskussionen und Kulturveranstaltungen greifen die Bonner Friedenstage aktuelle friedenspolitische Herausforderungen auf. Themen sind unter anderem Militarisierung, Künstliche Intelligenz im militärischen Kontext, internationale Konflikte sowie Wege zur Stärkung von Friedensfähigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Kreative Formate ergänzen das Programm.
Erste Postmigrantische Jurist*innenkonferenz (PoMiKo)
Die erste Postmigrantische Jurist*innenkonferenz bringt Fachleute aus Rechtswissenschaft, Rechtspraxis, Zivilgesellschaft und weiteren Disziplinen zusammen. Im Mittelpunkt stehen postmigrantische Perspektiven auf Recht, der Abbau struktureller Ungleichheiten und der Austausch über ein selbstreflexives Rechtsverständnis. Vorträge, Workshops und Diskussionen laden zur Vernetzung ein.
Diversitätsorientiert heißt zukunftsfähig! Handlungsimpulse für mehr Effektivität, Zusammenhalt und Resilienz in Deutschland
Das Impulspapier „Diversitätsorientiert heißt zukunftsfähig!“ bietet Handlungsempfehlungen und Qualitätsstandards für Organisationen und Unternehmen, die Vielfalt als Grundlage für mehr Effektivität, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Resilienz stärken möchten. Die Publikation zeigt, wie diversitätsorientierte Strukturen zukunftsfähige Organisationen fördern.
Diversity Akademie 2026: Die Geburtslotterie – Wer gewinnt, wer verliert? – Soziale Ungleichheit in Deutschland
Junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren sind eingeladen, sich in Berlin mit sozialer Ungleichheit, Chancengerechtigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe auseinanderzusetzen. Workshops, Lesungen und Gespräche mit Vertreter*innen aus Politik und Zivilgesellschaft bieten Raum für Austausch und neue Perspektiven. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2026.
Online-Veranstaltungsreihe: Partizipation in Unterkünften für geflüchtete Menschen
Die beiden letzten Module (Modul 3 und Modul 4) dieser Online-Veranstaltungsreihe befassen sich mit der Beteiligung von Menschen mit besonderen Schutzbedarfen sowie der nachhaltigen Verankerung von Beteiligungsstrukturen in Unterkünften. Die kostenfreie Reihe richtet sich an Fach- und Leitungskräfte und ist auch ohne Teilnahme an den vorherigen Modulen offen.
Online nicht allein – Vernetzt gegen digitale Gewalt und Desinformation
Der Aktionstag bietet Fachkräften und Interessierten praxisnahe Impulse, Austauschmöglichkeiten und Gelegenheit zur Vernetzung. Die Veranstaltung umfasst verschiedene thematische Programmpunkte, die flexibel als ganzer Fachtag oder einzeln besucht werden können.
Bundesweite Train-the-Trainer Fortbildung 2026
Die Online-Fortbildung von ufuq.de vermittelt Fachkräften aus Bildungs-, Jugend- und Präventionsarbeit praxisnahe Kompetenzen für den Umgang mit Themen rund um Islam, antimuslimischen Rassismus und Islamismus. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen, Fallarbeit sowie Handlungsmöglichkeiten für eine diskriminierungssensible und universelle Präventionsarbeit; Bewerbungen sind bis zum 14. August 2026 möglich.
Fachtag Sucht - Klarheit schaffen - Drogen verstehen - Risiken erkennen und Prävention stärken
Am 27. Oktober 2026 veranstaltet die Arbeitsgruppe Sucht- und Drogenprävention des Kreispräventionsrates im Heidekreis e. V. einen Fachtag. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, vornehmlich aber an Fachkräfte. Der Fachtag bietet fundierte Informationen, einen fachlichen Austausch und praxisnahe Ansätze zur Prävention und Intervention rund um das Thema Drogen mit dem Schwerpunkt Cannabis Konsum.
DeBUG 2.0 - Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG 2.0 unterstützt Unterkünfte für geflüchtete Menschen und Trägerorganisationen beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Gewaltschutzstrukturen. Das Projekt bietet Beratung, Schulungen und Vernetzung für Fachkräfte und setzt sich für nachhaltige Schutzkonzepte ein – mit besonderem Blick auf vulnerable Gruppen wie Kinder, LSBTI-Geflüchtete oder Menschen mit Behinderungen.
Let Fear Go Tour 2026 - Refugee Empowerment Bus Tour Across Germany
Die bundesweite Refugee Empowerment Bus Tour schafft Räume für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Strategien von Geflüchteten-Communities und Unterstützungsnetzwerken. Im Fokus stehen Empowerment, Wissensaustausch, der Umgang mit Diskriminierung und die Stärkung kollektiver Handlungsmöglichkeiten angesichts zunehmender migrationsfeindlicher Debatten.
Cop Culture and Democratic Resilience: Linking Ingroup Identity, Organizational Fairness, and Authoritarian Attitudes
Diese aktuelle Studie zeigt, dass berufliche Identifikation in der Polizei sowohl mit autoritären Einstellungen als auch mit stärkender Organisationskultur zusammenhängen kann. Entscheidend ist dabei, wie gerecht Beschäftigte ihre Organisation erleben. Eine reflektierte Berufskultur und faire Strukturen können demokratische Resilienz in Polizeibehörden stärken.
Trendreport #5 Religion und nationale Identität als politische Allianz
Der neue KN:IX connect Trendreport #5 beleuchtet das Zusammenspiel von Nationalismus und religiös begründetem Extremismus. Am Beispiel des türkischen Ultranationalismus sowie anhand vergleichender Perspektiven auf den Iran und die USA werden transnationale Verflechtungen und ihre Bedeutung für den deutschen Kontext eingeordnet. Der Bericht liefert wichtige Impulse für Forschung, Prävention und die Auseinandersetzung mit ideologischen Dynamiken.
Diskriminierende Angriffe im Hochschulkontext – Handlungsempfehlungen für Hochschulleitungen
Gewaltschutz unter Druck? Praxisrealitäten und Handlungsmöglichkeiten im Spannungsfeld zwischen Verantwortung und Veränderung
Aktuelle rechtliche, politische und strukturelle Veränderungen stellen Gewaltschutzstrukturen in Unterkünften für geflüchtete Menschen vor neue Herausforderungen. Der bundesweite Fachtag beleuchtet diese Entwicklungen und bietet praxisnahe Impulse, Workshops sowie Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Gemeinsame Antidiskriminierungsstelle für Stadt und Region Hannover
Ab dem 1. Oktober 2026 steht das Beratungsangebot der Antidiskriminierungsstelle der Landeshauptstadt Hannover allen BürgerInnen der Region Hannover offen. Mit der neuen Kooperation zwischen Region und Landeshauptstadt wird die bisherige Anlaufstelle zu einer gemeinsamen Antidiskriminierungsstelle ausgebaut. Neben der Beratung und Unterstützung von Betroffenen werden auch Präventions-, Bildungs- und Netzwerkarbeit gestärkt. Die Antidiskriminierungsstelle verbindet individuelle Beratung mit strategischer Arbeit gegen strukturelle Diskriminierung und stärkt die Zusammenarbeit zivilgesellschaftlicher und kommunaler Akteur*innen.
Digitaler Fachtag Herzsprung
Der digitale Fachtag informiert über das Programm, seine landesweite Adaption sowie Beteiligungsmöglichkeiten für Kommunen, Landkreise und Präventionsräte. Ergänzt wird das Programm durch Praxisberichte aus Braunschweig, dem ersten Ausbildungsstandort in Niedersachsen. Die Adaption des Programms erfolgte durch den Landespräventionsrat Niedersachsen in Kooperation mit RADIX und dem Kinderschutzbund Niedersachsen.
Rechte Männlichkeiten - Beweggründe und Veränderungswege
Die Veranstaltung vermittelt Grundlagen zu rechten Ideologien und Männlichkeitsvorstellungen und stellt Ansätze einer geschlechterreflektierenden und intersektionalen Präventionsarbeit mit Männern vor. Im Mittelpunkt stehen der fachliche Austausch sowie die Diskussion von Handlungsmöglichkeiten für Bildung, Beratung und Soziale Arbeit. Das Seminar richtet sich insbesondere an Fachkräfte und Engagierte, steht aber allen Interessierten offen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Report: Grok: Hass und Extremismus-Content durch KI
Ein neuer Report von jugendschutz.net untersucht den KI-Chatbot Grok und kommt zu einem alarmierenden Ergebnis: Der Dienst generierte im Test unter anderem NS-Symbole, Holocaustleugnungen und menschenfeindliche Inhalte. Zudem eskalierten harmlose Anfragen im Gesprächsverlauf bis hin zu Gewalt-, Vergewaltigungs- und Mordfantasien. Der Bericht zeigt deutliche Schwächen beim Schutz vor Hass- und Extremismusinhalten auf und macht deutlich, dass bestehende Sicherheitsmechanismen nicht ausreichen. Der Report steht ab sofort online zur Verfügung.
Für Vielfalt. Gegen Rassismus.
Diese Diversity-Trainings unterstützen Vereine, Initiativen, Kommunen und Organisationen aus Niedersachsen dabei, Vielfalt zu stärken und Rassismus entgegenzuwirken. In praxisnahen Workshops zu Diversität und Diskriminierung entwickeln Gruppen gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für ein diskriminierungssensibles Miteinander. Da die Plätze begrenzt sind, wird eine frühzeitige Bewerbung empfohlen.
LOVE-Storm Trainer*in 2026
Die Fortbildung „LOVE-Storm Trainer*in 2026“ qualifiziert erfahrene PädagogInnen und TrainerInnen für die Durchführung von Online-Rollenspielen gegen Hass im Netz und vermittelt praxisnahe Methoden der digitalen Zivilcourage. Frühbuchende profitieren bis zum 31. August 2026 von einer kostenfreien Teilnahme; anschließend fällt eine Teilnahmegebühr an.
Die Schule als sicherer Ort: Demokratiebildung, Resilienzförderung und psychische Gesundheit in Zeiten globaler Krisen
Wie kann Schule in Zeiten globaler Krisen ein sicherer Ort bleiben? Die Fachtagung in Braunschweig vermittelt Lehrkräften und Schulsozialarbeitenden aus Niedersachsen praxisnahe Impulse zu Resilienzförderung, Demokratiebildung und psychischer Gesundheit; Anmeldungen sind bis zum 27. August 2026 möglich.
Fortbildungsreihe zum Thema Antisemitismus und Rassismus – Lernen, Verstehen, Handeln
Die Fortbildungsreihe „Antisemitismus und Rassismus - Lernen, Verstehen, Handeln“ vermittelt pädagogischen Fachkräften praxisnahe Kompetenzen für einen reflektierten Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und konflikthaften gesellschaftlichen Debatten. In drei Modulen stehen Grundlagen, pädagogische Handlungssicherheit sowie der Umgang mit dem Nahostkonflikt und emotional herausfordernden Situationen im Bildungsalltag im Mittelpunkt.
EVOLUO kompakt (September-November)
Die kostenfreie Fortbildung „EVOLUO kompakt“ von KN:IX connect vermittelt Fachkräften der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit psychologisches Fachwissen und praxisnahe Strategien für den Umgang mit psychischen Auffälligkeiten in der Beratung. Zwei Fortbildungsmodule und begleitende digitale Fallberatungen stärken die Handlungssicherheit im professionellen Umgang mit psychischen Krisen und Belastungen.
Artikel: Zeitenwende in der Islamismusprävention?
Der Beitrag beleuchtet aktuelle Entwicklungen in der Islamismusprävention im Kontext veränderter politischer Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Förderstrukturen und Präventionsansätze im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unter Bedingungen zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung verändern.
Ein islamistischer Triumph gegen die Staatsräson?
Der Beitrag „Ein islamistischer Triumph gegen die Staatsräson?“ von KN:IX connect untersucht die Petition „Nie wieder Staatsräson!“ als Beispiel für erfolgreiche Mobilisierung islamistischer Netzwerke im Kontext des Gaza-Krieges. Im Fokus steht die Frage, wie es Akteuren aus dem Umfeld der Hizb ut-Tahrir gelang, trotz Gegenmaßnahmen eine breite gesellschaftliche Reichweite zu erzielen.
Klick, Like, Radikal? Wie digitale Ansprachen die pädagogische Arbeit vor Ort fordern
Der Online-Workshop zeigt, wie extremistische Akteur*innen soziale Medien gezielt zur Ansprache junger Menschen nutzen und welche Herausforderungen daraus für die pädagogische Praxis entstehen. Neben der Analyse aktueller Online-Strategien vermittelt die Veranstaltung konkrete Präventionsansätze sowie praxisnahe Beratungs- und Unterstützungsangebote.
ConflictA - Konfliktakademie
Der Projektbaustein „Zivilgesellschaftliche Konfliktaufarbeitung nach expressiver Gewalt“ der Konfliktakademie ConflictA untersucht, wie Kommunen und Zivilgesellschaft nach Gewaltereignissen zu einem konstruktiven Umgang mit Konflikten finden können. Das Projekt entwickelt wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen, um Erinnerung, Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig zu stärken.
WiMaD - WirkMacht Demokratie
WiMaD - WirkMacht Demokratie qualifiziert Multiplikator*innen, die demokratische und diskriminierungssensible Veränderungsprozesse in ihren Organisationen gestalten möchten. Das Projekt verbindet praxisnahe Qualifizierung, fachlichen Austausch und kontinuierliche Begleitung, um Diversität, Antidiskriminierung und demokratische Organisationsentwicklung nachhaltig zu stärken.
Zukunftskompetenz KI - Chancen, Risiken und Kompetenzen im pädagogischen Alltag
Die Online-Fortbildungsreihe „Zukunftskompetenz KI“ vermittelt pädagogischen Fachkräften praxisnahes Wissen zum reflektierten Einsatz von Künstlicher Intelligenz und digitalen Medien in der Arbeit mit Jugendlichen. In fünf Modulen und einer Praxisphase entwickeln die Teilnehmenden eigene Projektideen und stärken digitale Mündigkeit sowie demokratische Teilhabe.
Gewalt in queeren Beziehungen - Eine Studie zu Erfahrungen mit Partnerschaftsgewalt unter LSBTIQ+ in Berlin
Der Forschungsbericht „Gewalt in queeren Beziehungen“ schließt eine wichtige Wissenslücke zu Partnerschaftsgewalt gegen LSBTIQ+-Personen in Berlin. Auf Grundlage aktueller Forschung formuliert er Empfehlungen für Prävention, Beratung und eine bedarfsgerechte Unterstützung Betroffener.
Demokratie unter Druck. Wie antidemokratische Kräfte ländliche Räume in Sachsen bedrohen
Wie können ländliche Kommunen demokratische Strukturen stärken und extrem rechten Einfluss zurückdrängen? Diese Broschüre analysiert die Strategien antidemokratischer Akteur*innen im ländlichen Raum und gibt praxisnahe Handlungsempfehlungen für Prävention und Intervention – mit Erkenntnissen, die weit über Sachsen hinaus Bedeutung haben.
Neue Wege finden - Aktuelle Formen islamistischer Agitation
Die Broschüre „Neue Wege finden. Aktuelle Formen islamistischer Agitation“ analysiert Formen islamistisch-konnotierten Populismus und Aktivismus und gibt praxisnahe Hinweise für deren Einordnung und den präventiven Umgang. Zudem erläutert sie die Bedeutung einer differenzierten Begrifflichkeit und stellt den Radikalisierungsbegriff in den Mittelpunkt der primären Präventionsarbeit.
Together for Tolerance
Wie können Schulen Vorurteile abbauen und ein respektvolles Miteinander nachhaltig stärken? Das Forschungsprojekt „Together for Tolerance – miteinander füreinander“ verbindet wissenschaftliche Begleitung mit praxisnaher Präventionsarbeit und unterstützt Jugendliche dabei, ihre Schule aktiv als Ort von Toleranz, Dialog und Zusammenhalt mitzugestalten.
F.R.I.D.A.-Festival: Für Feminismus, gegen Rechtsextremismus – inklusiv, divers & antidiskriminierend
Das F.R.I.D.A.-Festival verbindet politische Bildung, Kultur und Begegnung und setzt ein sichtbares Zeichen für Feminismus, Demokratie und gegen Rechtsextremismus. Mit Musik, Diskussionen, Poetry und lokalen Initiativen lädt die kostenfreie Open-Air-Veranstaltung zum Austausch und Mitmachen ein.
PROXI – Qualifizierungs- und Beratungsangebot der FINDER Akademie: PROXI Führungskräfte
Mit PROXI bietet die FINDER Akademie eine wissenschaftlich fundierte Qualifizierung für Fach- und Führungskräfte aus Schule, Jugendhilfe und Kommune an. Die Fortbildung vermittelt praxisnahe Methoden zur Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung auf Grundlage aktueller Präventionsforschung.
Gemeinsam Schule gestalten - Fortbildung zum Präventionsprojekt „Together for Tolerance”
Die Fortbildung unterstützt Mitarbeitende an weiterführenden Schulen dabei, ein respektvolles Miteinander und die Beteiligung von Schüler*innen zu fördern. Vermittelt werden praxisnahe Methoden und Instrumente zur Umsetzung des Präventionsprojekts im Schulalltag.
Herzsprung – Freundschaft, Liebe, Sexualität ohne Gewalt
Der digitale Fachtag Herzsprung informiert über die Umsetzung des Präventionsprogramms in Niedersachsen und zeigt Perspektiven für eine Beteiligung von Kommunen, Landkreisen und Präventionsräten auf. Ergänzt wird das Programm durch Praxisberichte aus Braunschweig, dem ersten Ausbildungsstandort.
Online nicht allein – Vernetzt gegen digitale Gewalt und Desinformation
Mit dem Aktionstag unterstützt HateAid kommunal Engagierte und zivilgesellschaftliche Akteur*innen im Umgang mit digitaler Gewalt. Im Fokus stehen Vernetzung, Selbstschutz und konkrete Strategien gegen Hass, Hetze und Desinformation im Netz.
Nordic Safe Cities - Blueprint For Democratic Resilience 2026
Mit dem Blueprint stellt Nordic Safe Cities ein praxisorientiertes Handbuch für Kommunen bereit. Es unterstützt Städte und Gemeinden dabei, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, digitale Risiken besser zu bewältigen und ihre demokratische Resilienz durch konkrete Handlungsempfehlungen und praxisnahe Ansätze auszubauen.
„Spot on… Antifeminismus und Geschlechterbilder auf Social Media“ – Tradwives, Manfluencer und Antifeminismus
Der Lunch Talk „Spot on… Antifeminismus und Geschlechterbilder auf Social Media“ gibt einen kompakten Einblick in aktuelle antifeministische Online-Phänomene wie „Tradwives“ und „Manfluencer“. Vorgestellt werden neue Handreichungen aus dem Projekt „Spotlight – Antifeminismus erkennen und begegnen“. Im Fokus stehen Einordnung, Diskussion und mögliche Handlungsoptionen im digitalen Raum.
Gegen|Bewegungen. Migrationsgesellschaftlichkeit und Rassismus in erziehungswissenschaftlicher Forschung
Die KEBiM-Jahrestagung 2026 der DGfE trägt den Titel „Gegen|Bewegungen“ und widmet sich Bewegungen in der erziehungswissenschaftlichen Migrations- und Rassismusforschung. Im Fokus stehen Migration als soziale und epistemische Transformation sowie aktuelle gesellschaftliche Dynamiken wie Rassismus, Antisemitismus und autoritäre Verschiebungen. Die Tagung versteht sich als Raum für wissenschaftlichen Austausch und kritische Reflexion.
DGfE-Kommission Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft (KEBiM)
Die DGfE-Kommission „Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft“ beschäftigt sich mit Fragen von Bildung, Migration, sozialer Ungleichheit und rassismuskritischen Perspektiven. Sie versteht sich als Forum für wissenschaftlichen Austausch, Vernetzung und den Dialog zwischen Forschung, Praxis und Bildungspolitik. Zudem organisiert sie regelmäßig Tagungen und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Wir sprechen mit Extremisten (und Extremistinnen) - Nicht über sie
Die neue Imagebroschüre von Violence Prevention Network gibt Einblicke in die Arbeit mit radikalisierten Menschen und die Begleitung von Ausstiegsprozessen. Im Fokus stehen Zugänge, Perspektivenwechsel und die Stärkung demokratischer Werte. Vorgestellt werden zudem zentrale Projekte, Handlungsfelder und das internationale Engagement der Organisation.
ezra – Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen
Die mobile Beratung ezra unterstützt in Thüringen Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie deren Angehörige und Zeug*innen. Die aktuelle Auswertung für 2025 zeigt weiterhin ein hohes Niveau solcher Angriffe im Bundesland. ezra begleitet Betroffene und macht auf Gewalt aus Motiven gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aufmerksam.
Thüringer Zustände - Fakten und Analysen: Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Freistaat Thüringen 2025
Die „Thüringer Zustände 2025“ dokumentieren eine weitere Verschärfung rechtsextremer Entwicklungen in Thüringen. Rechtsextreme Einstellungen werden sichtbarer und alltäglicher, während rechte Gewalt und Angriffe auf demokratische Strukturen weiter zunehmen. Besonders betroffen sind Schulen, migrantische Communities und zivilgesellschaftliche Organisationen.
Jung und einsam? Empirische Befunde zur Einsamkeit bei Kindern und Jugendlichen
Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) zeigt in aktuellen AID:A-Auswertungen, dass Einsamkeit bereits Kinder und Jugendliche betrifft. Besonders dann, wenn sie Diskriminierung oder soziale Ausgrenzung erleben. Auch finanzielle Belastungen erhöhen das Risiko deutlich. Im digitalen Kolloquium „Jung und einsam?“ werden aktuelle Befunde sowie Konsequenzen für Forschung, Praxis und Politik vorgestellt.
Report: Antimuslimische Vorfälle in Berlin 2025 Jahresbilanz antimuslimischer Übergriffe und Diskriminierungen
Die aktuelle Jahresbilanz Report! Berlin dokumentiert für 2025 insgesamt 975 antimuslimische Vorfälle – ein Anstieg um 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen sind Frauen, die in über der Hälfte der Fälle Zielscheibe von Diskriminierung, Bedrohungen und Angriffen sind. Die Auswertung zeigt zudem eine hohe Dunkelziffer und formuliert konkrete Handlungsempfehlungen für besseren Schutz und Prävention in Berlin.
Dokumentation des digitalen Fachaustauschs „Mitreden, Mitdenken, Mitgestalten“ ist erschienen
Die Dokumentation des digitalen Fachaustauschs „Mitreden, Mitdenken, Mitgestalten“ ist erschienen und bündelt zentrale Erkenntnisse zu Hürden politischer Teilhabe unterrepräsentierter Gruppen in Kommunen. Im Fokus stehen strukturelle Barrieren, institutionelle Ausschlüsse und mögliche Wege zu mehr Beteiligung. Praxis- und Forschungsbeiträge zeigen konkrete Ansätze für eine nachhaltigere kommunale Teilhabe.
VR Lunch – PlayAbility: Inklusive Potenziale von (VR-)Spielen
Der digitale Lunch-Talk „PlayAbility: Inklusive Potenziale von (VR-)Spielen“ widmet sich den Möglichkeiten von Games und Virtual Reality für Teilhabe und Inklusion. Anhand von Praxisbeispielen werden Ansätze vorgestellt, wie Barrieren abgebaut und inklusive Bildungs- und Medienangebote gestaltet werden können.
Bewegte Gespräche: Demokratie unter Druck, Protest in Bewegung
Die Salonreihe „Bewegte Gespräche“ widmet sich den aktuellen Protestbewegungen in den USA und ihren Impulsen für demokratisches Engagement. Im Fokus stehen Fragen der Mobilisierung, des Umgangs mit autoritären Entwicklungen und der Wirksamkeit von Protest in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung.
Häusliche Gewalt verhindern - Prävention wirksam gestalten
Die Fachtagung „Häusliche Gewalt verhindern - Prävention wirksam gestalten“ beleuchtet aktuelle Ansätze, Herausforderungen und Perspektiven der Gewaltprävention. Im Fokus stehen fachübergreifender Austausch, wissenschaftliche Erkenntnisse und erfolgreiche Praxisbeispiele zur nachhaltigen Verhinderung häuslicher Gewalt.
Leistungen der öffentlich-rechtlichen Medien für den Zusammenhalt in Deutschland
Die Zusammenhaltsstudie 2025 zeigt, dass viele Menschen den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland als gefährdet wahrnehmen, ihn im eigenen Umfeld jedoch als stabil erleben. Öffentlich-rechtliche Medien werden dabei überwiegend positiv bewertet, insbesondere hinsichtlich Orientierung, Repräsentation und gesellschaftlichem Dialog.
Verflechtungen von Antisemitismus und Rassismus
Das FoNA21 und das Wissensnetzwerk Rassismusforschung (WinRa) laden im Rahmen des RAR-Fellowships zu einem Fachtag über die Verflechtungen von Antisemitismus und Rassismus ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Rassifizierungsprozesse entlang der „color line“ analytisch gefasst werden können und welche Perspektiven sich daraus für Forschung und Praxis ergeben.
Forschungsnetzwerk Antisemitismus im 21. Jahrhundert
Das Forschungsnetzwerk Antisemitismus im 21. Jahrhundert (FoNA21) vernetzt und begleitet seit 2021 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Projekte der Antisemitismusforschung. In der aktuellen Förderphase wird das Netzwerk erweitert und stärkt den Wissenstransfer zwischen Forschung, Praxis und Gesellschaft durch 13 neue Projekte und vielfältige Austauschformate.
TatkräftICH - Empowerment und Gewaltprävention für Frauen mit Migrationsgeschichte
Das Projekt TatkräftICH des BBF e.V. unterstützt Frauen mit Migrationsgeschichte, die von (häuslicher) Gewalt betroffen sind, durch kultursensible Beratung, Workshops und geschützte Austauschformate. Ziel ist es, Betroffene zu stärken, ihre Rechte zugänglich zu machen und nachhaltige Wege aus der Gewalt sowie bessere Anbindung an Hilfesysteme zu ermöglichen.
Vertrauen verbindet – Kultur- und Religionssensibilität bei Partnerschaftsgewalt gegen muslimisch gelesene Frauen
Partnerschaftsgewalt betrifft weiterhin überwiegend Frauen und bleibt ein häufig untererfasstes Problem, insbesondere aufgrund von Scham, Angst und fehlendem Vertrauen in Hilfesysteme. Das Projekt „Vertrauen verbindet“ stärkt daher kultur- und religionssensible Kompetenzen in Polizei und Unterstützungsstrukturen, um den Zugang zu Hilfe für muslimisch gelesene Frauen zu verbessern und diskriminierungsfreie Interventionen zu fördern.
Interviews: Stimmen zum DFK
Der überarbeitete Imagefilm des Deutsches Forum für Kriminalprävention sowie neue Interviews mit Bundesministerin Dr. Hubig, Bundesminister Alexander Dobrindt und Prof. Dr. Beelmann sind ab sofort online verfügbar. Die Beiträge geben aktuelle Einblicke in Fragen der Kriminalprävention und können auf der DFK-Website sowie über den YouTube-Kanal abgerufen werden.
Konflikten auf kommunaler Ebene begegnen - Was lässt sich aus den Erfahrungen des Russland-Ukraine-Krieges lernen?
Die Online-Veranstaltung beleuchtet die Auswirkungen internationaler Konflikte auf das gesellschaftliche Zusammenleben in Deutschland. Forschungs- und Praxisperspektiven zeigen auf, wie Kommunen mit Polarisierungen und Konfliktdynamiken im Kontext von Migration und transnationalen Bezügen umgehen können.
Zwischen Sicherheit und Unsicherheit: Spannungsfelder in der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit
Der Fachtag bringt Fachkräfte und Forschende aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach dem Umgang mit Unsicherheit in Beratung, Forschung, Justiz und Sicherheitsbehörden sowie der Austausch über praxisnahe Lösungsansätze.
Von der Idee zur Umsetzung – Diversitätsorientierte und diskriminierungskritische Ansätze in Projekten
Der Online-Workshop „Von der Idee zur Umsetzung - Diversitätsorientierte und diskriminierungskritische Ansätze in Projekten“ zeigt praxisnah, wie Projekte und Bildungsangebote inklusiver und diversitätsbewusster gestaltet werden können. Neben fachlichen Impulsen stehen Erfahrungsaustausch, Selbstreflexion und konkrete Anregungen für die Projektpraxis im Mittelpunkt.
Incels – Jungen Männern zwischen Frauenhass und Selbstverachtung pädagogisch begegnen
Der Workshop vermittelt Lehrkräften und Schulsozialarbeitenden einen kompakten Überblick über die Incel-Szene, ihre Narrative und mögliche Radikalisierungsrisiken. Neben fachlichen Grundlagen stehen Handlungssicherheit, Erfahrungsaustausch sowie pädagogische Ansätze zur Auseinandersetzung mit Männlichkeitsbildern und Misogynie im Mittelpunkt.
Analysepapier: Gegenstandsangemessene Wirkungsevaluation in Demokratieförderung und nonformaler politischer Bildung. Eine fachliche Einordnung am Beispiel des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!
Das Analysepapier „Gegenstandsangemessene Wirkungsevaluation in Demokratieförderung und nonformaler politischer Bildung“ beleuchtet, wie Wirkungen in Demokratieförderung und politischer Bildung wissenschaftlich fundiert untersucht werden können. Am Beispiel von „Demokratie leben!“ werden methodisch angemessene Evaluationsansätze vorgestellt, die Wirkungszusammenhänge und Kontextbedingungen differenziert erfassen.
Bundesforum Rechts- und Rechtsstaatsvermittlung. Perspektiven verbinden. Wissen teilen.
Das erste Bundesforum Rechts- und Rechtsstaatsvermittlung in Leipzig bringt Menschen aus Rechtspflege, Bildung, Wissenschaft, Sozialer Arbeit, Journalismus und Politik zusammen, um über verständliche und zugängliche Vermittlung von Recht und Rechtsstaat zu diskutieren. In Vorträgen, Workshops und einem Barcamp stehen praxisnahe Lösungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative Methoden im Fokus; Beiträge können noch bis zum 28. Juni eingereicht werden, die Anmeldung startet am 1. Juni.
Studienreise Internationales und Europäisches Recht
Das Programm der Studienreise für Multiplikator:innen bietet Fachvorträge, Austauschformate und ermöglicht den Besuch von Einrichtungen vor Ort, z. B. des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg, der Europäischen Kommission in Brüssel oder des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Die Studienreise soll die Teilnehmenden dazu befähigen, in ihren Wirkungskreisen, etwa in der Lehre oder der Medienberichterstattung, eine informierte Auseinandersetzung zu aktuellen Fragen von Recht und Rechtsstaat anzustoßen und zu moderieren.
Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit in digitalen Räumen: Dynamiken, Herausforderungen und Perspektiven
Die Werkstattreihe „Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit in digitalen Räumen“ bietet einen geschützten Austausch zu Intervention, Beziehungsarbeit und Qualitätssicherung in digitalen Kontexten. Ziel ist es, gemeinsam mit Praxis und Expertise zentrale Herausforderungen zu identifizieren und konkrete Handlungsstrategien für die Facharbeit zu entwickeln.
3i: Intimität, Identität, Ideologie: Sexualpädagogische Professionalisierung in der Radikalisierungsprävention
Das Modellprojekt 3I untersucht die Rolle von Sexualität, Geschlecht und Körperlichkeit in religiös begründeten Radikalisierungsprozessen und stärkt Fachkräfte der Prävention durch praxisnahe Qualifizierungsformate. Ziel ist es, Handlungssicherheit im Umgang mit sexualitäts- und genderbezogenen Dynamiken zu fördern.
Legato Bremen - Fachstelle für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung
Das Projekt Legato Bremen unterstützt die Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung im Strafvollzug und in der Bewährungshilfe durch systemische Fachberatung sowie Bildungs- und Gesprächsangebote für junge Menschen. Ziel ist es, Distanzierungsprozesse zu fördern und Fachkräfte in Handlungssicherheit, Risikomanagement und Präventionsarbeit zu stärken.
SVR-Jahresgutachten 2026: Raum für Entwicklung: Wohnen und Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft
Das Jahresgutachten 2026 des Sachverständigenrat für Integration und Migration untersucht die Rolle von Wohnraum für gesellschaftliche Teilhabe in einer Einwanderungsgesellschaft. Es analysiert Wohnsituationen sowie deren Auswirkungen auf Bildung, Arbeit und soziales Miteinander und formuliert entsprechende politische Handlungsempfehlungen.
MOBILEE Kongress 2026
Der erste MOBILEE-Kongress in Göttingen widmet sich der Verbindung von Sozialer Arbeit, Sport und Bewegung und bringt Wissenschaft und Praxis in Vorträgen, Workshops und Panels zusammen. Im Fokus stehen unter anderem Prävention, Integration und gesellschaftliche Teilhabe; die Teilnahme ist kostenfrei und richtet sich an Fachkräfte, Studierende und Interessierte.
Infoabend zur Fortbildungsreihe des Projekts: Feministisch. Solidarisch. Intersektional. Haltung zeigen gegen Antifeminismus, Rassismus und Queerfeindlichkeit
Der VNB e.V. und die Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen laden zu einem digitalen Infoabend zur Qualifizierungsreihe „Feministisch. Solidarisch. Intersektional.“ ein. Vorgestellt werden Inhalte, Ziele und Aufbau der Reihe für FINTA*-Personen und Allies aus verschiedenen beruflichen und zivilgesellschaftlichen Kontexten.
Feministisch. Solidarisch. Intersektional. Haltung zeigen gegen Antifeminismus, Rassismus und Queerfeindlichkeit
Das Projekt „Feministisch. Solidarisch. Intersektional.“ stärkt FINTA*-Personen und Allies im Umgang mit antifeministischen, rassistischen und queerfeindlichen Angriffen durch eine modulare Fortbildungsreihe mit digitalen und analogen Formaten. Ziel ist der Aufbau solidarischer Netzwerke, die Reflexion von Machtverhältnissen sowie die Förderung diskriminierungskritischer Praxis in Zivilgesellschaft und Verwaltung.
Wie die deutsche Politik Radikalisierung indirekt fördert
Das Positionspapier kritisiert die migrations- und sicherheitspolitischen Entscheidungen von Bund und Ländern der vergangenen Monate als integrationshemmend. Zudem wird darauf hingewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen Migrationserfahrung und Radikalisierung wissenschaftlich nicht belegt sei; gefordert werden stattdessen neue Ansätze in Sicherheits-, Präventions- und Resilienzpolitik.
Disengagement and Deradicalization in the Context of Islamist Extremism: Theoretical Insights and Practical Experiences.
Dieser Sammelband diskutiert in 22 Kapiteln wichtige Strategien, Akteure, Ansätze und Herausforderungen für die Distanzierungs- und Deradikalisierungsarbeit im Bereich Islamismus. Er kann als Nachschlagewerk für Forschung- wie Praxisakteure verstanden werden und bietet in drei Kategorien - “Ansätze und Methoden”, “Akteure der Distanzierungs- und Deradikalisierungsarbeit” und “Zielgruppen und Kontexte” - einen breiten Überblick über den aktuellen Wissenstand zu Distanzierungs- und Deradikalisierungsansätzen im Arbeitsbereich Islamismus.
RADIS Dokumentation: Islamismus in Deutschland: Fakten. Ursachen. Antworten.
Im RADIS-Forschungsverbund haben über 100 Forschende Islamismus in Deutschland untersucht. Eine neue Dokumentation bündelt zentrale Erkenntnisse zu Radikalisierungsprozessen, Erscheinungsformen von Islamismus in der Gesellschaft und möglichen Strategien der Prävention und Gegenwirkung.
Rechts(staats)vermittlung digital
Das neue virtuelle Fortbildungsangebot „Rechts(staats)vermittlung“ digital“ richtet sich an Menschen aus den Bereichen Bildung und Soziales, an vermittlungsinteressierte Jurist:innen sowie an weitere Personen mit Interesse am Thema aus ganz Deutschland. Es werden die kostenlosen Bildungsmaterialien der Stiftung Forum Recht und anderer Anbieter vorgestellt und Tipps zu ihrer Nutzung gegeben.
Thementag Justizvollzug
Bei den Thementagen handelt sich um eintägige Fortbildungen, die den Besuch eines Ortes, der mit Recht in Verbindung steht mit Fachvorträgen und Austausch verbindet. In Hamburg geht es dazu an die Sozialtherapeutische Anstalt Hamburg (Fuhlsbüttel), in Gesprächen u.a. mit der Anstaltsleitung und einem Strafverteidiger wollen wir weiter auf Chancen und Grenzen des Justizvollzugs in Deutschland eingehen. Darüber hinaus gibt es am 11.9.26 noch den Thementag „Arbeitsrecht“ in Erfurt. Anmeldeschluss: 1.6.26.
Safer Sexting, Cybergrooming und Mädchenhandel
Die Fachkräfteschulung „Safer Sexting, Cybergrooming und Mädchenhandel“ vermittelt Handlungssicherheit im Umgang mit digitalen Risiken für Kinder und Jugendliche. Sie kombiniert Fachwissen zu Prävention, Intervention und rechtlichen Grundlagen mit praxisnahen Beispielen für den schulischen Alltag.
AFETS - Antifeminismus und toxische Maskulinität in Schulen
Das ERASMUS+ Projekt AFETS unterstützt Schulen mit praxisnahen Materialien dabei, Antifeminismus und toxische Männlichkeit frühzeitig zu erkennen und pädagogisch zu bearbeiten. Ziel ist die Stärkung von Gleichstellung und demokratischen Werten im Schulalltag angesichts zunehmender geschlechterbezogener Polarisierung.
Aktuelle Herausforderungen für Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus
Das Working Paper „Aktuelle Herausforderungen für Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“ beleuchtet die zunehmende Bedeutung und Belastung zivilgesellschaftlicher Beratungsarbeit im Kontext steigender Fallzahlen. Es zeigt, dass Beratungsstellen trotz Professionalisierung vor wachsenden Fallzahlen, komplexeren Problemlagen und steigenden Bedrohungen stehen.
Soziale und ethnische Ungleichheiten im Bildungserfolg und die institutionelle Struktur des deutschen Bildungssystems
Das Projekt in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie analysiert, wie institutionelle Strukturen des deutschen Bildungssystems soziale und ethnische Bildungsungleichheiten beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen Entscheidungsprozesse an zentralen Bildungsübergängen sowie ein internationaler Vergleich mit anderen Bildungssystemen.
Postpandemischer Populismus - Zum Fortleben der Anti-Corona-Proteste in Niedersachsen
Die Studie „Postpandemischer Populismus“ analysiert das Fortbestehen von Protestbewegungen aus dem Kontext der Corona-Maßnahmen in Niedersachsen. Sie zeigt, wie sich daraus ein postpandemischer Populismus mit neuen Themen, Strategien und Deutungsmustern entwickelt hat.
Rassismusforschung III - Rassismus in Strukturen und Praxisfeldern
Die Publikation „Rassismusforschung III“ des Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor untersucht strukturellen Rassismus in verschiedenen gesellschaftlichen Praxisfeldern wie Bildung, Verwaltung und Arbeitsmarkt. Sie macht Diskriminierung sichtbar, bindet betroffene Perspektiven ein und entwickelt Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Rassismus.
Aussteiger:innen aus rechtsextremen Bezügen und ihr Einsatz in der (außer-)schulischen Präventions- und politischen Bildungsarbeit
Die Broschüre des Demokratiezentrum Rheinland-Pfalz hinterfragt kritisch den Einsatz von Aussteiger:innen aus rechtsextremen Szenen in der schulischen Bildungsarbeit. Sie benennt Risiken und fehlende Wirksamkeitsnachweise und empfiehlt stattdessen stärker didaktisch fundierte Ansätze sowie eine umfassende Demokratiebildung.
Krisenkommunikation stärken
Der digitale Workshop „Krisenkommunikation stärken“ zeigt, wie Organisationen der Demokratieförderung in Krisensituationen strukturiert und handlungsfähig bleiben. Teilnehmende entwickeln konkrete Kommunikationsstrategien und Checklisten für den Ernstfall im Rahmen der Fortbildungsreihe des Kooperationsverbund gegen Antisemitismus.
Stories that Move
Die mehrsprachige Toolbox richtet sich an Schüler*innen ab 14 Jahren und unterstützt sie dabei, sich mit Antisemitismus, Rassismus und weiteren Formen von Diskriminierung auseinanderzusetzen. Vor dem Hintergrund zunehmender Diskriminierungserfahrungen junger Menschen in Europa fördert sie die Reflexion eigener Haltungen sowie die Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten für ein respektvolles und pluralistisches Zusammenleben. Die Materialien bieten praxisnahe Impulse, um Vielfalt bewusst wahrzunehmen und demokratische Werte im Alltag zu stärken.
Freizeit ist für alle Kinder- Ein Leitfaden für inklusive Arbeit mit Kindern mit und ohne Fluchthintergrund
Der Leitfaden „Freizeit ist für alle Kinder“ unterstützt Fachkräfte dabei, geflüchtete Kinder besser zu erreichen und Freizeitangebote inklusiv zu gestalten. Er bietet praxisnahe Hinweise zum Abbau von Barrieren sowie zum professionellen Umgang mit Diskriminierung.





