Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Information, neue Publikationen und Hinweise zu Integrations- und Migrationsthemen sowie zur Prävention von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus.

 

14.01.2021

Handbook for the practical use of the IHRA working definition of antisemitism

Die EU-Kommission und die Internationale Allianz zum Holocaustgedenken unterstützen die Mitgliedstaaten mit einer praktischen Handreichung beim Kampf gegen Antisemitismus. Das Handbuch zur Arbeitsdefinition für Antisemitismus gibt einen Überblick über bewährte Praktiken von internationalen Organisationen, nationalen Verwaltungen, der Zivilgesellschaft und jüdischen Gemeinden aus ganz Europa. Die Kommission plant für dieses Jahr eine umfassende EU-Strategie gegen Antisemitismus.

 


13.01.2021

Studie: Zusammenrücken in Zeiten der Distanz: SVR-Integrationsbarometer 2020

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat erneut eine repräsentative Befragung von Personen mit und ohne Migrationshintergrund zum Integrationsklima durchgeführt. Insgesamt bewerten Menschen mit wie ohne Migrationshintergrund das Zusammenleben in Vielfalt positiv. Gegenüber der letzten Befragung in den Jahren 2017/18 hat sich die Einschätzung der Menschen ohne Zuwanderungsgeschichte sogar etwas verbessert. Dies geht vor allem auf eine leicht positivere Wahrnehmung der befragten Männer zurück. Der Lockdown im März ließ allgemein das Vertrauen in die Politik sowie in Schule und Polizei wachsen.


13.01.2021

Online-Seminar: Traumasensibler Umgang mit Flüchtlingen

Viele Flüchtlinge haben im Herkunftsland, auf der Flucht und nach der Ankunft in Deutschland traumatische Erfahrungen gemacht. Einige von ihnen erkranken darüber langfristig psychisch.
Wir möchten ehrenamtlichen Unterstützerinnen mehr Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen geben – und zwar ganz unkompliziert in einem Online-Seminar. Dabei werden wir diesen und weiteren Fragen nachgehen: Was ist ein Trauma und wie entsteht eine Traumafolgestörung? Welche therapeutischen Möglichkeiten, Schutz- und Risikofaktoren gibt es? Wie können Ehrenamtliche die betroffenen Flüchtlinge unterstützen, stabilisieren und besser mit Krisensituationen umgehen?

Anmeldung bitte bis zum 18.02.2021 bei Maria Fechter unter ehrenamt2@frnrw.de

24.02.2021 - Online
Weitere Informationen:


12.01.2021

Online-Schulung: Basisseminar Asylrecht

In dieser Online-Schulung vermitteln wir Ihnen ein Grundverständnis der rechtlichen Situation, in der sich Flüchtlinge während und nach dem Asylverfahren befinden. Dies ermöglicht es Ihnen, die Anliegen der Flüchtlinge besser einzuordnen und einzuschätzen, wann Beratung oder rechtliche Vertretung notwendig werden. Es besteht die Gelegenheit für Fragen und Austausch.

Anmeldung bitte bis zum 04.02.2021 bei Mira Berlin unter ehrenamt1@frnrw.de

09.02.2021 - Online
Weitere Informationen:


11.01.2021

Studie: Islamischer Religionsunterricht in Deutschland - Qualität, Rahmenbedingungen und Umsetzung

Derzeit nehmen in Deutschland etwa 60.000 von insgesamt 8,3 Millionen Schüler_innen am islamischen Religionsunterricht (IRU) beziehungsweise an der Islamkunde teil – das sind etwa 0,7 %. Das ist nicht nur im Verhältnis zur Gesamtzahl der Schüler_innen, sondern auch mit Blick auf die jeweils etwa 35 % aller Schüler_innen, die am evangelischen oder katholischen Religionsunterricht teilnehmen, ein ausgesprochen kleiner Anteil. Diese Verhältnisse werden trotz hohen öffentlichen Interesses und kontroverser Diskussionen um den islamischen Religionsunterricht schnell vergessen. Dabei ist die Zahl muslimischer Schüler_innen, die eventuell einen entsprechenden Religionsunterricht besuchen würden, deutlich höher. Schätzungen gehen von mindestens 580.000 Schüler_innen muslimischen Glaubens aus, von denen sich die große Mehrheit einen entsprechenden Religionsunterricht wünscht. Viele von ihnen nehmen aufgrund des fehlenden Angebots an Ethik teil.


08.01.2021

Online-Seminar: Umgang mit sexualisierter Gewalt in Unterkünften für Geflüchtete

Die meisten sexualisierten Gewalttaten werden überwiegend von Frauen und Mädchen erlitten und von Männern und Jungen verübt. Doch auch die Vergewaltigung von Männern und Jungen durch Männer und Frauen ist ein erkanntes Problem. Die WHO geht für Deutschland davon aus, dass eine Million Mädchen und Jungen sexualisierte Gewalt erlebt haben oder erleben. Das sind pro Schulklasse ein bis zwei betroffene Kinder. Doch nicht nur Kinder und Jugendlichen erleiden sexualisierte Gewalt, auch Erwachsene, insbesondere Frauen sind von sexualisierter Gewalt immens betroffen. Sexualisierte Gewalt wirkt sich einschneidend auf die physische und psychische Gesundheit ihrer Opfer aus. Sie führt nicht nur zu Verletzungen, sondern erhöht auch das Risiko einer Reihe von Problemen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, wobei die Folgen nur zum Teil sofort sichtbar werden, teilweise aber auch erst Jahre nach dem Übergriff zutage treten.

19.02.2021 -  in Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


08.01.2021

Broschüre: Besondere Rechte im Asylrecht – Informationen für Schutzsuchenden mit besonderen Bedürfnissen

In der Broschüre „Besondere Rechte im Asylrecht – Informationen für Schutzsuchenden mit besonderen Bedürfnissen“ finden Sie nützliche Hinweise und Informationen über Ihre Rechte und Möglichkeiten während des Asylverfahrens. Diese sollen Ihnen helfen, wenn Sie Beratung und Unterstützung benötigen.

  • Was sind besondere Bedürfnisse und Garantien im Asylverfahren, und wer hat sie?
  • Welche Rechte und Ansprüche haben Sie im Asylverfahren, wenn Sie besondere Unterstützung brauchen?
  • Wer kann Sie beraten, und wo können Sie Unterstützung finden?

liegt in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Tigrinya vor.


07.01.2021

Online-Seminar: Diskriminierung – (k) ein Thema in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete?

(Anti-)Diskriminierung ist ein herausforderndes Thema für Mitarbeitende in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete. Diese Veranstaltung soll Mitarbeitende in Gemeinschaftsunterkünften für verschiedene Formen von Diskriminierung sensibilisieren und auch dabei unterstützen, mögliche (unbeabsichtigte) Diskriminierungen in Abläufen und Strukturen aufzudecken. Weiterhin soll eine Abgrenzung und Unterscheidung zum Thema (Alltags-) Rassismus erfolgen. Es sollen Handlungsoptionen im Umgang mit rassistischen und diskriminierenden Äußerungen und Aktionen entwickelt werden, um den Mitarbeiter*innen Handlungssicherheit und Strategien zu wirkungsvollen Interventionen in diesen Situationen zu vermitteln.

Welche Maßnahmen können in Einrichtungen ergriffen werden, um die Gefahr von Diskriminierung zu verringern? Was können Mitarbeiter*innen und Betreiberorganisationen tun, um eine diskriminierungs- und rassismusfreie Umgebung in den Unterkünften zu schaffen?

28.01.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


07.01.2021

Studie: Flucht und Menschenrechte

Die Diskussion um die Umsetzung der Menschenrechte auch für Geflüchtete steht immer wieder hoch oben auf der Agenda der EU und ihrer Mitgliedstaaten. Was genau aber ist menschenrechtlich geboten? In welchen Bereichen bieten uns die Menschenrechte, so wie sie heute im Völkerrecht und im EU-Recht verankert sind, Orientierung– möglicherweise selbst da, wo das Recht noch umstritten ist? Dieser Band ging hervor aus einem zweijährigen Gesellschaftswissenschaftlichen Kolleg mit Studierenden der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er vereint interdisziplinäre Sichtweisen auf die Flucht und Flüchtlingspolitik.


06.01.2021

Stellenangebot: Sozialpädagogen (m/w/d) oder vergleichbar für die Leitung des Projektes „Büro für Integrationsfragen und zur Stärkung der Südstadt“

Der Aufbau und die Gestaltung des Büros für Integrationsfragen ist der Stadt Hameln in seiner Rolle als verbindendes Element zu Mitbürgern mit Migrationshintergrund ein zentrales Anliegen. Damit werden bereits bestehende Netzwerke, Strukturen und Projekte der Stadt Hameln und ihrer Partner gestärkt und erweitert und die Beteiligung aller Personengruppen gefördert.

Die Aufgabenschwerpunkte umfassen:

  • die Mitwirkung am Aufbau und der inhaltlichen Ausgestaltung des Büros für Integrationsfragen,
  • die Initiierung, Bereitstellung und Vermittlung von konkreten Angeboten und Maßnahmen zur Aktivierung und Förderung des Zusammenlebens im Stadtteil Südstadt, insbesondere zur Erhöhung der Teilhabe von Personen mit Zuwanderungshintergrund,
  • die Zusammenarbeit und Kooperation mit verschiedenen sozialen und kommunalen Akteuren im Sozialraum unter besonderer Einbeziehung der Wilhelm-Raabe-Grund- und Oberschule, sowie
  • die Teilnahme an Sitzungen und Planungstreffen des Integrationsmanagements.
  • Die Zuweisung anderer Aufgaben bleibt vorbehalten.

Weitere Informationen:


06.01.2021

Stellenausschreibung: Sozialpädagogen (m/w/d) oder vergleichbar für die Durchführung des Projektes „Büro für Integrationsfragen und Stärkung der Südstadt“.

Der Aufbau und die Gestaltung des Büros für Integrationsfragen ist der Stadt Hameln in seiner Rolle als verbindendes Element zu Mitbürgern mit Migrationshintergrund ein zentrales Anliegen. Damit werden bereits bestehende Netzwerke, Strukturen und Projekte der Stadt Hameln und ihrer Partner gestärkt und erweitert und die Beteiligung aller Personengruppen gefördert.

Die Aufgabenschwerpunkte umfassen:

  • die Mitwirkung am Aufbau und der inhaltlichen Ausgestaltung des Büros für Integrationsfragen,
  • die Initiierung, Bereitstellung und Vermittlung von konkreten Angeboten und Maßnahmen zur Aktivierung und Förderung des Zusammenlebens im Stadtteil Südstadt, insbesondere zur Erhöhung der Teilhabe von Personen mit Zuwanderungshintergrund, sowie
  • die Zusammenarbeit und Kooperation mit verschiedenen sozialen und kommunalen Akteuren im Sozialraum unter besonderer Einbeziehung der Wilhelm-Raabe-Grund- und Oberschule.
  • Die Zuweisung anderer Aufgaben bleibt vorbehalten.

Weitere Informationen:


05.01.2021

Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC)

Das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) ist ein bundesweites Netzwerk, das von jungen Leuten getragen wird und sich für Demokratieförderung und gegen menschenverachtendes Denken engagiert.

Das Hauptaufgabenfeld des NDC ist die Ausbildung von jungen Menschen als Multiplikator_innen und die Durchführung von Projekttagen, Seminaren und Fortbildungen an Schulen, Berufsschulen, Bildungseinrichtungen sowie für viele andere Gruppen.

Das NDC besteht bereits seit 1999 und wird durch einen großen Kreis unterschiedlicher Unterstützer_innen getragen. Dieser reicht von Gewerkschaftsverbänden, Jugendverbandsorganisationen, über Wohlfahrtsverbände, Landesjugendringe bis hin zur Katholischen Kirchenjugend.

04.01.2021

Online-Veranstaltung: Traumabasics für die ehrenamtliche Tätigkeit mit Geflüchteten

Fast jeder ehrenamtliche Helfer kommt im Laufe seiner Tätigkeit mit Geflüchteten in Kontakt, die stark unter den traumatisierenden Folgen ihrer Flucht leiden. Die Veranstaltung soll allgemeine Informationen und Hilfestellung für die Zusammenarbeit mit den Betroffenen liefern.

Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen bieten ein vielfältiges Angebot an Unterstützung und lässt mit der Referentin Sandra Steinkühler (Standortleitung Osnabrück) alle Interessierten einen Einblick in ihrer tägliche Arbeit gewinnen.

10.02.2021 -  in Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


18.12.2020

Veranstaltungsaufzeichnung: Querdenker oder autoritäre Revolte? Proteste und die extreme Rechte in der Corona-Pandemie

Protestbewegungen gegen die politischen Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie gibt es vielen Ländern, doch bisher gelingt es den Gegnern der herrschenden Corona-Politik nur in Deutschland, zehntausende Menschen zu mobilisieren. Die Protestmilieus sind heterogen. Besondere Aufmerksamkeit kommt vor allem extrem Rechten, Reichsbürgern und Verschwörungsideologen zu, welche die selbsternannten „Querdenker“ zu dominieren scheinen.

Der IDZ-Webtalk mit zwei renommierten Gästen thematisiert zum einen, wie die radikale und extreme Rechte in Deutschland parlamentarisch und außerparlamentarisch auf die globale Krise der Corona-Pandemie reagiert. Zum anderen werden die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen aus Sicht der Protestforschung diskutiert.


17.12.2020

Online-veranstaltung: Wie Refugee Law Clinics die Jurist:innen-Ausbildung verändern

Warum und wie machen Law Clinics gute Lehre? Welche zusätzlichen Kompetenzen werden durch die Beratungstätigkeit erlernt? Antworten darauf geben Mailin Loock, als zukünftige Dozentin der RLC Hamburg und Sophie Greilich.

Dabei beziehen sie sich auf das Teaching Manuel der RLC Hamburg, an welchem Sophie Greilich als Wissenschaftliche Mitarbeiterin maßgeblich mitgewirkt hat.

07.01.2021 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


17.12.2020

Bericht: Heraus aus dem Labyrinth: Jungen Neuzugewanderten in Europa den Weg zur Berufsbildung erleichtern

Junge Flüchtlinge, die eine Ausbildung beginnen wollen, müssen oft längere Umwege auf sich nehmen. Das ist das Ergebnis einer SVR-Studie. Die Forscher empfehlen kontinuierliche Betreuung und flexiblere Strukturen.


16.12.2020

Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ)

Das Forschungsinstitut wurde am 1. Juni 2020 gegründet. Diesem Tag ging eine eineinhalbjährige Gründungsphase voraus, in der die elf Standorte Forschungsprojekte und Leitfragen entwickelt haben.

Unter dem Dach des FGZ sind zur Zeit 83 Forschungs- und Transferprojekte versammelt, die sich drei thematisch-methodischen Clustern  zuordnen. Die Cluster bündeln unterschiedliche Perspektiven und Zugänge zur Erforschung gesellschaftlichen Zusammenhalts. In allen drei Dimensionen seines Forschungsprogramms verbindet das Institut unterschiedliche Methoden der quantitativen und qualitativen Sozialforschung.

Die drei Forschungscluster sind durch zentrale Aufgaben und Services des Instituts verknüpft, die an den drei koordinierenden Standorten Bremen, Frankfurt und Leipzig angesiedelt sind. Dazu gehört die eng mit der Forschung verbundene Rolle des Transfers. Das FGZ versteht es als seine Aufgabe, mit innovativen Formaten eine kollaborative Wissensproduktion von Forschung und Gesellschaft zu befördern. Mit seiner Dateninfrastruktur will das FGZ eine wichtige Referenz für die Erforschung und das Monitoring des gesellschaftlichen Zusammenhalts anbieten. Das Aus- und Weiterbildungsprogramm für Doktorand*innenInnen und Postdocs legt die Basis für die weitere Konsolidierung eines interdisziplinären Forschungs- und Praxisfelds von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Dem Geschäftsstellenbereich Öffentlichkeitsarbeit und Publikationen obliegt es, die Forschungs- und Transferaktivitäten des FGZ der nationalen und internationalen Öffentlichkeit zu präsentieren und die wissenschaftlichen Publikationstätigkeiten des Instituts und seiner Mitglieder sichtbar zu machen.


15.12.2020

Veranstaltung: An Gesundheit und Freiheit darf man nicht sparen“ – Zur Gesundheitsversorgung in den Aufnahmeeinrichtungen nicht nur in Zeiten der Pandemie

"Wie wird die Gesundheit von Geflüchteten gewährleistet, die in Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht sind? Die Ärzt*innen Dr. Miriam Bitzer und Dr. Karl-Heinz Utescher werden von ihren Erfahrungen mit der Versorgung von Geflüchteten in zwei Unterkünften berichten. Gemeinsam mit Vertreter*innen der Politik und der Flüchtlingssozialarbeit wollen wir einen Blick auf die Gesundheitsversorgung von Geflüchteten werfen und dabei auch über körperliche und psychische Risiken sprechen, die von der CoronaPandemie ausgehen. Vorgestellt wird auch der Leitfaden unserer Mitarbeiterin Jenny Thomsen zum Umgang mit traumatisierten und psychisch erkrankten Geflüchteten in Aufnahmeverfahren. Moderation: Henning Röhrs, Kinder- und Jugendtherapeut, Vorstand NTFN e.V

Aufgrund der aktuellen Corona-Kontaktbeschränkungen haben wir uns entschieden, die Veranstaltung (ursprünglich geplant für den 27.11.) auf Freitag, den 5. Februar 2021 zu verschieben. Wir hoffen, diese dann als Präsenzveranstaltung mit Publikum durchführen zu können, planen aber auch digitale Teilnahmemöglichkeiten."

05.02.2021 -  in Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


14.12.2020

Stellenausschreibung: Sozialpädagoge (m/w/d) oder vergleichbar für die Leitung des Eugen- Reintjes-Hauses (FiZ) und als Fachleitung „Familie im Zentrum“

Die Eugen Reintjes Stiftung fördert bereits seit 2007 in Hameln den zukunftsgerichteten Weg einer umfassenden kommunalen Familienförderung namens „Familie im Zentrum“. Gemeinsam mit der Stadt Hameln als Trägerin verfolgt sie das Ziel, Familien ganzheitlich und kompakt zu fördern. Für dieses innovative und besondere Arbeitsfeld wird ein Sozialpädagoge (m/w/d) gesucht.


14.12.2020

Leipziger Autoritarismus-Studie 2020: Autoritäre Dynamiken: Alte Ressentiments - neue Radikalität

Auf Grundlage der Ergebnisse einer 2020 durchgeführten repräsentativen Bevölkerungsumfrage zeigen die Autorinnen und Autoren, wie stark sich die Gesellschaft polarisiert und wie sehr sich die extreme Rechte inzwischen radikalisiert hat. Dass ihr dabei dennoch mittels Antisemitismus, Verschwörungsmythen und Antifeminismus der Anschluss an die gesellschaftliche Mitte gelingt, verdeutlicht, wie groß die Herausforderungen sind, vor denen wir alle stehen.

Seit 2002 berichtet die Studiengruppe um Oliver Decker und Elmar Brähler über die rechtsextreme Einstellung in Deutschland. In den Leipziger Autoritarismus Studien, einem der wichtigsten Barometer zur politischen Kultur, untersuchen die Forscherinnen und Forscher die Verbreitung antidemokratischer Ressentiments in der Mitte der Gesellschaft und thematisieren die damit verbundenen Gefahren für die Demokratie.


11.12.2020

Podcast: Linda Zervakis: Gute Deutsche

Was bedeutet es, in Deutschland aufzuwachsen, wenn die Familie aus einem anderen Kulturkreis kommt? Wie wichtig sind die eigenen Verbindungen in das Land, aus dem die Eltern kommen? Mit diesen und weiteren Fragen zu den Themen Herkunft und Heimat beschäftigt sich der Podcast.

"Mensch mit Migrationshintergrund - Ein sperriger, deutscher Bürokratenbegriff, der in den meisten Fällen eigentlich nur ein Gefühl beschreibt: Irgendwie immer zwischen den Stühlen zu sein. Linda Zervakis kennt das ganz gut. Mit ihren griechischen Wurzeln ist sie hier in Deutschland immer die Griechin, in dem Land ihrer Eltern der Alman. Im Spotify Original Podcast „Linda Zervakis präsentiert: Gute Deutsche“ will sie mit prominenten Persönlichkeiten herausfinden, was es bedeutet, nirgends so richtig dazuzugehören. Welche Probleme bringt das, wann werden Menschen darauf reduziert oder ab wann genießt man dadurch Vorteile?"


10.12.2020

Online-Veranstaltung: Organisationaler Wandel durch Migration? Beispiele aus der Zivilgesellschaft

Auf dieser Veranstaltung wird es thematisch darum gehen, wie zivilgesellschaftliche Organisationen (zgO) mit den Themen Migration und Diversität sowie der Partizipation und Repräsentation von Migrant*innen in den eigenen Strukturen umgehen.

Das Projekt „ZOMiDi- Zivilgesellschaftliche Organisationen und die Herausforderung von Migration und Diversität“ kommt damit zu einem Abschluss. 3 Jahre lang haben das Max-Planck-Institut in Göttingen, die Ludwig-Maximilian Universität München sowie das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität den migrationsbezogenen Wandel in ausgewählten zivilgesellschaftlichen Organisationen untersucht.

Inhaltlich erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm: Die Teilprojekte präsentieren Ihnen relevante Ergebnisse aus der Forschung zu den einzelnen zivilgesellschaftlichen Organisationen. Zudem wird es spezifischer um die Frage der migrantischen Repräsentation und Partizipation gehen. Es wird diskutiert, mit welchen Herausforderungen zivilgesellschaftliche Organisationen konfrontiert sind und welche Spannungsfelder sich innerorganisational dadurch ergeben. Natürlich werden Sie auch selbst die Möglichkeit haben, sich mit Fragen und Diskussionsbeiträgen einzubringen.

22.01.2021 -  Online
Weitere Informatioen sowie zur Anmeldung:


10.12.2020

Willkommen im Fußball

Rund eine Million Menschen kamen 2015 nach Europa, um einen Antrag auf Asyl zu stellen, oft nach einer schwierigen Flucht. Sport kann ein wenig Leichtigkeit in das Leben der Geflüchteten zurückbringen, zur Identifikation mit der neuen Heimatstadt beitragen, Kontakt zu neuen Menschen herstellen. Fußball hat durch seine enorme Popularität in aller Welt eine herausragende gesellschaftliche Bedeutung und besitzt besondere Integrationskraft.

Das Programm „Willkommen im Fußball“ ermöglicht jungen Geflüchteten bis 27 Jahren durch niedrigschwellige Angebote den Zugang zu Sport und unterstützt so, auch über den organisierten Fußball hinaus, die Integration und das gesellschaftliche Miteinander. Das Programm setzt dabei auf Bündnisse. Dahinter steht die Kooperation eines Clubs der Bundesliga oder 2. Bundesliga mit lokalen Bildungsträgern, bürgerschaftlichen Initiativen oder kommunalen Akteuren sowie Amateurfußballvereinen. Neben regelmäßigen Trainingsangeboten bieten die lokalen Bündnisse auch Kultur-, Bildungs-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote an. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung begleitet mit dem Programm Bündnisse in ganz Deutschland. Diese werden nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch aktiv vor Ort begleitet, um sie auch über die Förderdauer hinaus tragfähig zu machen.

Willkommen im Fußball ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, initiiert und gefördert von der DFL Stiftung und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.


09.12.2020

Bericht: Krise und Kontrollverlust: Digitaler Extremismus im Kontext der Corona-Pandemie

Der Report analysiert die Netzwerke und Narrative deutschsprachiger rechtsextremer, linksextremer und islamistisch-extremistischer Akteure im Kontext der Corona-Pandemie. Dabei nimmt er Mainstream- und alternative Social Media-Plattformen sowie extremistische Websites in den Blick. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass alle Extremisten ihre Reichweite in den vergangenen Monaten erhöhen konnten.


08.12.2020

Familienleistungen: Die Ansprüche für Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit

Die Beantragung von Familienleistungen für Klient*innen der Migrationsberatung spielen im Beratungsalltag eine große Rolle. Nahezu alle Klient*innen, die Kinder haben, erhalten zumindest eine der in dieser Broschüre dargestellten  Förderungen. Dennoch bestehen in  der Beratungspraxis immer wieder Unsicherheiten hinsichtlich der Ausgestaltung der  jeweiligen Familienleistungen.


07.12.2020

Deradicalization Work and Recidivism

Eine Diskussion über wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zu Deradikalisierungsarbeit mit extremistischen Akteuren während und nach der Haft. Aufzeichnung der Online-Veranstaltung


07.12.2020

Willkommenskultur und Demokratie in Deutschland

Als Reaktion auf den Flüchtlingszuzug, die temporäre Überlastung staatlicher Infrastrukturen und zum Teil in expliziter Abgrenzung zu rassistischen Übergriffen und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit kam es 2015 in Deutschland zu einer Welle der Hilfe durch zivilgesellschaftliche Organisationen, aber auch durch bisher kaum Engagierte. Demokratie in Deutschland steht zu diesem Zeitpunkt einer Reihe von Problemen gegenüber: Staatliche Infrastruktur ist in vielen Bereichen unterfinanziert, zahlreiche in Deutschland lebende Menschen sind durch fehlende Bürgerrechte von der politischen Partizipation ausgeschlossen, während der demokratische Grundkonsens in der Bevölkerung erodiert. Bestehende gesellschaftliche Konflikte in Deutschland verschärfen sich.

An der Universität Kassel, der Universität Osnabrück und der Eberhard Karls Universität Tübingen wird im Verbundprojekt vor diesem Hintergrund untersucht, wie sich Demokratie im Zuge der so genannten „Willkommenskultur“ verändert hat.

Im Mittelpunkt stehen dabei drei Forschungsfragen: Tragen flüchtlingspolitische Initiativen durch ihre internen sozialen Formen zu einer inkludierenden demokratischen Willensbildung und Artikulation bei? Wie entwickeln oder verändern sich im Handeln der Initiativen demokratische Einstellungen und politische Subjektivitäten? Geht von ihnen ein demokratisierender Impuls für etablierte Entscheidungsfindungsstrukturen aus?


04.12.2020

Digitale Zivilcourage - Workshop zu Medienkompetenz

Das Online-Training vermittelt mit interaktiven Methoden Medienkompetenzen für folgende Fragestellungen:

• Wie begegne ich Angriffen und Aggression im Netz?
• Wie treten extremistische Gruppen im Internet auf?
• Wie erkenne ich Fake News?
• Wie kann ich selbst aktiv gegen Hass und Hetze vorgehen? Wie ist die rechtliche Situation in Österreich?
• Wie kann ich Opfer von Hass im Netz unterstützen?
• Wo und wie bekomme ich als Opfer Hilfe?

Ziele:
• Sensibilisierung für die Auswirkungen von Hass und Hetze im Internet
• Wissenstransfer rund um den Themenbereich Digitale Medien und Hass im Netz
• Erweitern der Kommunikations- und Handlungskompetenzen und der rhetorischen Fähigkeiten

12.12.2020 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


03.12.2020

Vortragsreihe: Lebensphasen in der Migrationsgesellschaft

Bildungsstätten und soziale Einrichtungen treten mit dem Anspruch an, Teilhabe und Partizipation zu erreichen. Tatsache ist aber, dass Exklusion dort besonders sichtbar wird. So zeigt die erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung, dass Kita, Schule, Ausbildung und selbst Hochschule Unterschiede verstärken und konstruieren. Soziale Ungleichheitsverhältnisse werden so über Generationen hinweg gefestigt. Das gleiche Phänomen beobachten die Migrationsforschung sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen in Beratungsstrukturen und sozialen Einrichtungen wie der Altenhilfe. Mit ihrem Engagement arbeiten sie dagegen an.

Themen & Termine:

11.11.2020
Ordnung-Macht-Bildung. Migrationspädagogische Sondierungen
Prof. Dr. Paul Mecheril, Universität Bielefeld

18.11.2020
Migration und Mehrsprachigkeit in der (frühen) Kindheit
Prof. Dr. Julie A. Panagiotopoulou, Universität zu Köln

25.11.2020
Schule in der Migrationsgesellschaft - Perspektiven auf die (Re-)Produktion institutioneller Ungleichheit
Aylin Karabulut, Universität Duisburg-Essen

09.12.2020
Das autorisierte Lehramt und Dokumente des Rassismus in der Lehrer*innenbildung
Dr. Aysun Doğmuş, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

06.01.2021
Soziale Arbeit in stationären Einrichtungen der Altenhilfe im Kontext von Migration
Domenica Licciardi, Supervisorin, Mediatorin | Moderation: Arthur Drewniok, HS Niederrhein

13.01.2021
Migrationsgesellschaftliche Differenzen am Übergang in die berufliche Bildung im Spannungsfeld von Diversity und Exklusion
Prof. Dr. Marc Thielen, Leibniz Universität Hannover


11.11.2020 - 13.01.2021 Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


03.12.2020

Studie: Ganz unten in der Hierarchie - Rassismus als Arbeitsmarkthindernis für Geflüchtete

Rassismus ist in öffentlichen Debatten um die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten nur selten Thema. In der Regel stehen Sprachkenntnisse, die Anerkennung von Qualifikationen, bürokratische Hürden oder Probleme, die sich aus dem Aufenthalts-status (z. B. einer Duldung) ergeben, im Mittelpunkt. Die Studie zeigt demgegenüber, dass auch Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen im Alltag, in Behörden, in Berufsschulen und in Betrieben ein zentrales Arbeitsmarkthindernis für Geflüchtete darstellen. Um eine erfolgreiche Arbeitsmarkt-integration von Geflüchteten zu ermöglichen, so wird deutlich, muss Rassismus im Alltag, am Arbeitsplatz oder im Bewerbungsverfahren sichtbar gemacht, kritisiert und sanktioniert werden.

 


02.12.2020

Online-Fachtagung: Antidiskriminierung matters! Diskriminierungsschutz und Empowerment in der Arbeit mit jungen geflüchteten Menschen

Diskriminierung und Rassismus sind fester Bestandteil der Lebensrealität von jungen Menschen mit Fluchterfahrung. Ihre Unterstützung im Umgang mit Diskriminierung und Rassismus muss daher auch Teil unserer Arbeit sein. Wie jedoch diese Aufgabe genau zu bewerkstelligen ist, stellt nicht selten eine Herausforderung dar, nicht zuletzt da hier große Unsicherheiten bestehen.

Wie können wir junge Menschen im Umgang mit Diskriminierung und Rassismus unterstützen und empowern? Die Online-Tagung nähert sich dieser Frage aus verschiedenen Perspektiven und verschafft damit einen Überblick über Handlungsmöglichkeiten auf der rechtlichen, pädagogischen und zivilgesellschaftlichen Ebene.

Neben mehreren Vorträgen sind außerdem verschiedene interaktive Formate vorgesehen, die einen Austausch über Erfahrungen und (Best-)Practices sowie Diskussion und Vernetzung ermöglichen.

09.12.2020 - 10.12.2020 Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


02.12.2020

Kabinettausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus erarbeitet umfangreichen Maßnahmenkatalog

Der Mitte März von der Bundesregierung eingesetzte Kabinettausschuss zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus hat in seiner dritten Sitzung unter Vorsitz der Bundeskanzlerin und mit dem Bundesinnenminister als beauftragtem Vorsitzenden ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgelegt. Die Bundesregierung will damit die Ursachen von Rechtsextremismus und Rassismus besser verstehen lernen, dem Handeln von Rechtsextremen als starker Staat Antworten geben und die Förderung der demokratischen Zivilgesellschaft stärken.

Das Finanzvolumen dafür beträgt für den Zeitraum 2021 bis 2024 über 1 Milliarde Euro und unterstreicht damit, dass die Bundesregierung entschlossen gegen Rechtsextremismus und Rassismus jeglicher Art vorgeht.


01.12.2020

Studie: Kulturelle Vielfalt in Unternehmen - Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren

Menschen mit Migrationshintergrund tragen in Deutschland gezielt zur Fachkräftesicherung bei. So beschäftigt aktuell jedes zweite Unternehmen Menschen dieser Zielgruppe. Besonders in Branchen mit Fachkräfteengpässen werden häufiger Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigt. Neben der Fachkräftesicherung spielen aber auch die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung und die Stärkung der eigenen Arbeitgebermarke als Motiv für die Beschäftigung eine zentrale Rolle. 59 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Bewerber mit Migrationshintergrund. Dies belegt eine neue repräsentative Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft (IW). [idw]


30.11.2020

Professioneller Umgang mit institutionellem Rassismus in Behoerden - 10 Tipps für die Praxis

Institutioneller Rassismus beschreibt rassistische Praktiken und Routinen, die innerhalb von Institutionen geschehen. Institutioneller Rassismus kann dabei im Bildungsbereich, auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, bei der Polizei oder bei Behörden geschehen. Die Broschüre gibt Praxistipps für den Umgang mit dieser Form des Rassismus.


27.11.2020

Integration durch gemeinsame Werte | 70+1 Jahre Grundgesetz - Digitale Ausstellung - Audio, Foto, Text, Video

Die Redaktionsgruppe Radio Globale im Lokalsender Oldenburg Eins hat sich das Jubiläum des Grundgesetzes zum Anlass genommen, sich genauer mit unseren Freiheits- und Gleichheitsrechten auseinanderzusetzen - als gemeinsame Basis für ein friedliches demokratisches Zusammenleben in unserer sich wandelnden pluralen Gesellschaft. Die Ergebnisse wurden multimedial aufgearbeitet.


26.11.2020

Let's improvise! Brücken bauen mit Musik

Der Wunsch, mit Schülerinnen und Schülern gemeinsam Musik zu erfinden und sie leidenschaftlich zum Klingen zu bringen, treibt die Professorin für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover schon ein Weilchen um. Andrea Welte ist überzeugt, dass die musikalische Improvisation Menschen ein großes Spektrum an Lernmöglichkeiten eröffnet. In der Forschung zum Projekt hat sich bestätigt, dass der kreative Umgang mit Neuem und Unbekanntem nicht nur das eigene Tun verändert, sondern auch neue Perspektiven freisetzen kann. Im Rahmen des von ihr entwickelten Projekts ImproKultur kommen Sieben- bis Siebzehnjährige mit und ohne Migrationsgeschichte wöchentlich zusammen, um entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse gemeinsam zu musizieren, zu improvisieren und das Erschaffene voller Stolz und mit viel Engagement aufzuführen. Ihr pädagogischer Ansatz ist innovativ: Jeweils drei Musikpädagogen und-pädagoginnen begleiten gemeinsam eine Gruppe von Schülern und Schülerinnen. Auf unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche kann so flexibel eingegangen werden. Die Kinder und Jugendlichen entdecken eigene Stärken. Sie lernen, sich selbstbewusst und mit viel Spaß und Freude, auch unabhängig von ihren jeweiligen Vorkenntnissen, in die Gruppe einzubringen. Musik und Gemeinschaft werden unmittelbar erfahrbar.

Der Vortrag wurde aufgezeichnet und steht online zur Verfügung:


26.11.2020

Studie: Schwer erreichbare Zielgruppen für die Radikalisierungsprävention – Erfahrungen und Ansätze der Sozialen Arbeit

Das Gutachten stellt zum einen verschiedene Perspektiven von Praxiseinrichtungen der Sozialen Arbeit auf schwer erreichbare Zielgruppen vor. Zum anderen werden anhand von Best-Practice-Beispielen Strategien und Methoden besprochen, um diese Zielgruppen zu erreichen. Schwerpunkte sind unter anderem die zielgruppenspezifische Ansprache, Beziehungs- und Vertrauensarbeit sowie die Lebenswelt- und Sozialraumorientierung.


25.11.2020

Online-Forum: Umgang mit Anfeindungen im Ehrenamt – Wie kann ich Stammtischparolen und Hass im Netz kontern?

Das wichtige Engagement im Ehrenamt stößt nicht nur auf Verständnis. In dieser digitalen Kurzeinführung gibt es einen Überblick zu Umgangsmöglichkeiten mit Hass im Netz oder sogenannten Stammtischparolen. Was macht sie aus und was kann man als Einzelperson oder als Organisation on- und offline tun, um sich den Anfeindungen zu widersetzen? Neben einem inhaltlichen Teil und der Vorstellung der App Konterbunt gibt es Hinweise, an wen man sich wenden kann, wenn man sich tiefergehend mit dem Thema auseinandersetzen möchte und welche Organisationen Hilfe bieten. Im Anschluss ist Platz für Fragen und Diskussion.

Das Online-Forum wird über Edudip angeboten. Die Webinar-Software ist browserbasiert und ohne vorherige Installation sofort einsatzbereit. Für eine uneingeschränkte Teilnahme empfiehlt es sich jedoch, den Browser Google Chrome zu nutzen.

04.12.2020 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


25.11.2020

MITEINANDER LEBEN – für mehr Respekt und Toleranz

Im November sendet oeins in Zusammenarbeit mit der Redaktionsgruppe Radio Globale. Der Programmschwerpunkt ist MITEINANDER LEBEN - für mehr Respekt und Toleranz. Angesichts von zunehmendem Rechtspopulismus und fremdenfeindlichen Haltungen geht es um die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, Alltagsrassismus, Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Ebenso werden  Beispiele von gelungenem sozialem, kulturellem und nachbarschaftlichem Miteinander medial kommuniziert und dargestellt.

Aus den oeins-Archiven stammen zahlreiche interessante und immer noch aktuelle Beiträge zum Thema. Es werden Blicke auf die jüngere Oldenburger Geschichte geworfen, die Flüchtlingsmigration aus verschieden-en Blickwinkeln betrachtet und aktuelle Diskussionen zu gesellschaftlichem Unrecht und gesellschaftlicher Ausgrenzung aufgegriffen.


24.11.2020

Bericht: Eine neue Rolle für Städte in globaler und regionaler Migrationsgovernance?

Immer mehr Städte ergreifen die Initiative, in Partnerschaft mit Staaten, internationalen Organisationen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft Migrationsfragen auf regionaler und globaler Ebene konstruktiv und inklusiv anzugehen. Warum ist lokale Expertise von Städten unabdingbar für die politische Gestaltung von Migration? Und was brauchen Städte, um in wirksamen Partnerschaften mit anderen Akteuren Migrationsfragen effektiv anzugehen? Das Policy Paper gibt differenzierte Einblicke in aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Weltregionen. Die Expertise zeigt Handlungsspielräume und Wege zur Stärkung der Rolle von Städten in internationalen Foren im Zusammenspiel mit Staaten und internationalen Organisationen auf. 


23.11.2020

Migrationsfachtagung 2020

Die Fachtagung in Kooperation mit dem Diakonischen Werk der Ev.-luth. Kirche Oldenburg, dem Landes-Caritasverband Oldenburg, dem DRK Aurich und dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, greift jeweils aktuelle Themen der Migrationsentwicklung in Niedersachsen auf und stellt sie zur Diskussion. In diesem Jahr findet die Migrationsfachtagung online (Zoom-Konferenz) statt. Interessierte können nicht nur zuhören, sondern online mitdiskutieren.

01.12.2020 -  Online
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20.11.2020

Studie: Teilhabe ohne Teilnahme? Wie Ostdeutsche und Menschen mit Migrationshintergrund in der bundesdeutschen Elite vertreten sind

In vielen gesellschaftlichen Bereichen sind Ostdeutsche und Menschen mit Migrationshintergrund besonders selten in Führungspositionen vertreten. Welche gesellschaftlichen Bereiche sind das? Wie wird dieser Umstand von der Bevölkerung und von den Betroffenen selbst wahrgenommen? Und welche Maßnahmen, um den Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund und von Ostdeutschen in Führungspositionen zu erhöhen, werden von einer Mehrheit der Bevölkerung befürwortet? Diese Fragen haben Forscher*innen des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), der Universität Leipzig und der Hochschule Zittau/Görlitz untersucht.


20.11.2020

Online-Fachaustausch: Verarbeitung von Verlusterfahrungen geflüchteter Menschen

In der Begleitung von Menschen mit Fluchterfahrung nehmen Beschäftigte in der Migrationssozialarbeit, als Reaktion auf einschneidende Verlusterfahrungen, häufig eine tiefe Traurigkeit der zu Betreuenden wahr. Traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit können die Verarbeitungdieser Verluste noch zusätzlich erschweren. Um in solchen Situationen angemessene Unterstützung zu leisten, ist eine Sensibilisierung für die Trauerprozesse und für die emotionalen, kognitiven und körperlichen Reaktionen trauernder Menschenauf ihre Umgebung notwendig.

09.12.2020 -  in Online
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19.11.2020

Online-Netzwerktreffen: Flucht und Männlichkeit - Herausforderungen und Perspektiven in der Unterbringungspraxis

Die meisten Asylerstanträge in der Altersgruppe der 18 bis unter 25-Jährigen werden von Männern gestellt. Die spezifischen Bedarfe von jungen geflüchteten Männern finden in den Strukturen der Unterbringung und der Angebotslandschaft hingegen wenig Berücksichtigung. Zugleich werden junge geflüchtete Männer im  öffentlichen Diskurs oftmals als Problemgruppe und Sicherheitsrisiko dargestellt.

Das diesjährige Netzwerktreffen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ widmet sich dem Themenfeld Männlichkeit und Flucht. Ziel ist, ein differenziertes Bild der Herausforderungen und Bedarfe für junge geflüchtete Männer zu zeichnen, das zum einen kriminologische Erkenntnisse zu Schutz- und Risikofaktoren, zum anderen Praxiserfahrungen in der psychosozialen Arbeit mit jungen geflüchteten Männern berücksichtigt.

27.11.2020 - Online
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19.11.2020

Jugendberufshilfe für junge Geflüchtete. Eine Orientierungshilfe für Fachkräfte und Begleitpersonen

Oftmals besteht der Bedarf an sozialpädagogischer Unterstützung auch nach Beendigung der Unterstützung durch Hilfen zur Erziehung und Hilfe für junge Volljährige fort. Hier kann die Jugendberufshilfe eine Chance bieten, weiterhin sozialpädagogische Hilfen zu erhalten.

Unter welchen Voraussetzungen ist die Jugendberufshilfe eine Option? Welche Leistungen umfasst die Jugendberufshilfe? Wer ist zuständig und trägt die Kosten? Wie wird Jugendberufshilfe beantragt und rechtlich durchgesetzt? Zur Annäherung an das Thema führt die Orientierungshilfe in die Grundlagen der Jugendberufshilfe im SGB VIII ein.


18.11.2020

Kinderhandel und Ausbeutung im Migrations- und Asylkontext – (Un)begleitete Minderjährige als Betroffene in Ausbeutungsstrukturen erkennen und reagieren

Menschenhandel, auch mit Kindern, spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle im Migrations-und Asylkontext. Kinder und Jugendliche, die von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung betroffen sind, geben sich aus verschiedenen Gründen selten von sich aus als Betroffene zu erkennen. Das Online-Seminarvermittelt grundlegendes Wissen zu Handel mit Kindern und den Betroffenen. Sie lernen, welche Anzeichen es für Handel mit und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen gibt und wie Sie Betroffene erkennen können. Außerdem werden spezielle Phänomene des Menschenhandels und besondere Vulnerabilitäten im Migrations-und Asylkontext sowie die aufenthalts-und asylrechtliche Relevanz von Menschenhandelbeleuchtet.

24.11.2020 - Online
weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


17.11.2020

Stellenangebote amfn e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen sucht zwei neue Mitarbeiter*innen:

Referent*in der Geschäftsführung (Vollzeit) zum 01.01.2021
und
Leitung der Servicestelle Nord im Bundeselternnetzwerk für Bildung und Teilhabe bbt (50%) zum 01.12.2020


17.11.2020

Arbeitshilfe für die Beratung von Unionsbürger*innen

Anspruch auf SGB II-Leistungen mit Aufenthaltsrecht nach Art. 10 VO 492/2011

Anlässlich des aktuellen Urteils des Europäischen Gerichtshofs veröffentlicht der Paritätische Gesamtverband eine Arbeitshilfe für die Beratung von Unionsbürger*innen mit Aufenthaltsrecht nach Art. 10 der EU-Verordnung 492/2011 (Schulkinder mit ehemals erwerbstätigen Eltern).

Am 6. Oktober 2020 hat der Europäische Gerichtshof in einem äußerst praxisrelevanten Urteil entschieden, dass Menschen mit einem Aufenthaltsrecht nach Art. 10 VO 492/2011 (schulpflichtige Kinder von EU-angehörigen, ehemaligen Arbeitnehmer*innen und deren Eltern) in Deutschland nicht pauschal von Leistungen nach dem SGB II ausgeschlossen werden dürfen. Der Leistungsausschluss in § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2c SGB II ist europarechtswidrig. Dies gilt auch für den Ausschluss von den Leistungen des SGB XII in § 23 Abs. 3 Nr. 3 SGB XII.

Diese Entscheidung hat erhebliche Auswirkungen auf die Praxis, denn dies führt dazu, dass nun sowohl die Jobcenter als auch die Sozialämter Leistungen in vielen Fällen bewilligen müssen, die bisher abgelehnt worden sind.

Die vorliegende Arbeitshilfe soll Praxishinweise und Antworten auf damit zusammenhängende Fragen geben.


16.11.2020

Online-Fachaustausch: UMA/Care Leaver für Fachkräfte der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe

Sie sind Amtsvormund oder im ASD für UMF (UMA)/ junge volljährige Geflüchtete zuständig? Oder Sie arbeiten in einer Jugendhilfeeinrichtung mit UMF (UMA)? Sie stehen / Ihr Team steht immer wieder vor (neuen) Fragen bezüglich asyl- oder aufenthaltsrechtlicher Regelungen und weiterer Themengebiete und Sie möchten Antworten finden? Sie fragen sich vielleicht, „wie machen das andere Kolleg*innen“ oder „wie wird das anderswo in Thüringen gemacht“?

Um Erfahrungen auszutauschen, Antworten und Lösungen zu finden oder auch (anonymisiert) Einzelfälle zu besprechen, soll der thüringenweite, trägerübergreifende Austausch zwischen interessierten Fachkräften gefördert werden.

02.12.2020 -  in Online
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13.11.2020

Online-Veranstaltung: Regionale Integrationskonferenz „Flucht und Behinderung“

Schätzungen von Handicap International zu Folge liegt bei 10 bis 15 Prozent der in Deutschland lebenden Geflüchteten eine Behinderung vor. Obwohl viele dieser Schutzsuchenden bereits Leistungen aus dem Unterstützungssystem für Menschen mit Behinderungen beziehen, belegen Berichte aus der Praxis einen zunehmenden Beratungsbedarf. Immer wieder kommt es zu Verzögerungen in der Leistungsbewilligung und Unterversorgung. Die Ursache liegt unter anderem in den voneinander getrennten Versorgungs- und Kooperationsstrukturen, die Menschen mit Behinderungen und Geflüchtete unterstützen.

Der Fachtag beschäftigt sich mit der Situation geflüchteter Menschen mit Behinderungen und im Besonderen mit der Schnittstelle zwischen den verschiedenen Unterstützungssystemen. Nach grundlegenden Informationen zur Situation von geflüchteten Menschen mit Behinderungen in Deutschland sowie zu den Leistungsansprüchen dieser Personengruppe stellen sich verschiedene Netzwerke aus den Bereichen Behinderung, Flucht sowie Integration, die im Süden Niedersachsens tätig sind, vor. Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte und ehrenamtliche Engagierte aus den Bereichen der Verbandsarbeit für Menschen mit Behinderungen, der Behindertenhilfe sowie dem Unterstützungssystem für geflüchtete Menschen.

26.11.2020 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


12.11.2020

Online-Seminar: Traumapädagogische Arbeit mit jungen Geflüchteten und in der Jugendhilfe

Nicht alle unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge erfüllen die Diagnosekriterien einer Posttraumatischen Belastungsstörung und nicht alle benötigen in jedem Fall Psychotherapie. Stark belastet sind sie jedoch meist dennoch und viele Symptome wie Schlafstörungen, Alpträume, Konzentrationsprobleme oder auch aggressive Ausbrüche und selbstverletzendes Verhalten erschweren Ihnen und auch den Betreuenden das Leben enorm.

Wie können belastete Jugendliche durch traumapädagogische Interventionen, die gut in den Gruppen- oder Pflegefamilienalltag zu integrieren sind, unterstützt und stabilisiert werden? Welches Hintergrundwissen brauche ich, um bestimmte Verhaltensweisen richtig einordnen zu können und reflektiert und für den Jugendlichen förderlich auf die jeweiligen Situationen reagieren zu können? Wie sorge ich gut für mich selbst im täglichen Umgang mit traumatischen Erfahrungen und deren Folgestörungen?
Diesen und vielen weiteren, auch Ihren Fragen, widmet sich dieses Seminar.

20.11.2020 -  Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


12.11.2020

Publikation: Women´s Science. Situationen, Bedarfe und Visionen geflüchteter Frauen


11.11.2020

KN:IX-Online-Fachtag zu Peer-Education in der universellen Islamismusprävention

Peer Education ist ein bewährter Ansatz der politischen Bildung zur Entwicklung einer demokratischen Haltung und Prävention menschenverachtenden Denkens. Dabei sollen die Bildungsprozesse durch junge Teamende partizipativ und mit der nötigen Fach-, Methoden- und Medienkompetenz gestaltet werden. Doch welche Fach-, Methoden- und Medienkompetenz und welche (strukturellen) Rahmenbedingungen sind erforderlich, um Teamende für ihre Rolle zu qualifizieren? Welche Rolle kommt der Reflexion der eigenen Haltung und der jeweils eigenen Privilegien und Wertvorstellungen zu? Worauf sollte bei der inhaltlichen und methodischen Begleitung geachtet und welche Prioritäten sollten dabei gesetzt werden?

Der Fachtag richtet sich insbesondere an Projekte der universellen Islamismusprävention, die mit dem Peer-Education-Ansatz arbeiten bzw. perspektivisch arbeiten wollen. Der Fachtag bietet Raum für den Austausch über Herausforderungen und Gelingensbedingungen in der Qualifizierung von Teamenden und leistet einen Beitrag zur Entwicklung von Leitlinien der Qualifizierung.

26.11.2020 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


11.11.2020

Studie: Atlas der Staatenlosen

Weltweit gibt es 4,2 Millionen Staatenlose - genaue Zahlen gibt es nicht. Die Folgen für Betroffene sind indes massiv. Staatenlosen Menschen bleibt der Zugang zu grundlegenden Rechten und Leistungen verwehrt. Hauptursache für Staatenlosigkeit ist Diskriminierung.

Unsichtbar. Ausgeschlossen. Wertlos.“ Das sind nur einige der Attribute, die sich staatenlose Menschen oft selbst zuschreiben. Unsichtbar – weil das Thema Staatenlosigkeit und damit auch die Staatenlosen selbst in der öffentlichen Diskussion so gut wie keine Rolle spielen, die Probleme der Betroffenen somit meist ungehört und ungelöst bleiben. Ausgeschlossen – weil staatenlose Menschen als außerhalb der jeweiligen Gesellschaft stehend und damit meist als anders oder fremd wahrgenommen werden. Wertlos – weil es ohne Bildung und eigenen Lebensunterhalt oftmals schwierig ist, einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Wie viele Menschen weltweit staatenlos sind, lässt sich nur schwer schätzen, denn die Datengrundlage ist lückenhaft. Auch in Deutschland gibt es kein spezielles Verfahren, um das Ausmaß von Staatenlosigkeit festzustellen. Im Oktober 2019, zum Halbzeitbericht der vom UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) im November 2014 gestarteten IBelong-Kampagne zur Beendigung von Staatenlosigkeit, spielte deshalb auch die Verbesserung der Datenlage eine große Rolle. Insgesamt zielt die Kampagne darauf ab, staatenlose Menschen zu identifizieren und zu schützen, indem bestehende Staatenlosigkeit beendet und neue Fälle verhindert werden.


10.11.2020

Handreichung: "Anders ankommen – Vielfalt verstehen"


09.11.2020

Bundesnetzwerk Zivilcourage

Das Bundesnetzwerk Zivilcourage ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher Vereine, Institutionen, Stiftungen, Organisationen, Trainer*innen und Einzelpersonen, die sich für eine zivilcouragierte Gesellschaft stark machen.
Als bundesweites Netzwerk couragierter Menschen engagieren sie sich für ein achtsames und respektvolles Miteinander in unserem Alltag. Zusammen mit dem Courage!Office setzen sie sich für den jährlichen Aktionstag zum Thema Zivilcourage ein. Der Aktionstag am 19. September soll als „Tag der Zivilcourage“ in ganz Deutschland etabliert werde und viele Bürger*innen zu zivilcouragiertem Verhalten anregen und ermutigen.
Das Bundesnetzwerk Zivilcourage wird von einem ehrenamtlichen Sprecherrat vertreten. Dahinter stehen in einer offenen Beteiligungsstruktur zahlreiche Mitglieder*innen, die sich organisieren, vernetzen und austauschen, um sich gemeinsam für eine demokratische Gesellschaft einzusetzen. Das Netzwerk verfolgt keine kommerziellen Interessen.


06.11.2020

Arbeitshilfe: Zugang zur Berufsausbildung und Ausbildungsförderung für geflüchtete junge Menschen

Für einen Teil der geflüchteten junge Menschen ist in den vergangenen Jahren der Zugang zu beruflichen und (hoch-)schulischen Ausbildungen erleichtert worden. Doch die Rechtslage ist komplex und weiterhin bestehen viele Ausschlüsse und Einschränkungen. Orientierung gibt die vorliegende Arbeitshilfe des Paritätischen Gesamtverbandes, die im Juli aktualisiert wurde.


06.11.2020

Studie: Heraus aus dem Labyrinth. Jungen Neuzugewanderten in Europa den Weg zur Berufsbildung erleichtern

Seit dem Jahr 2014 sind mehr als fünf Millionen Jugendliche und junge Erwachsene in die Europäische Union geflüchtet, anderweitig zugewandert oder innerhalb des Staatenverbunds gewandert. Berufliche Bildung erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, fördert die gesellschaftliche Integration der jungen Menschen und trägt zur Fachkräftesicherung bei. Die vorliegende Studie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) identifiziert am Beispiel von vier EU-Mitgliedstaaten – Deutschland, Österreich, Slowenien und Spanien – die Strukturen und Praktiken, die den Zugang von neuzugewanderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu beruflicher Bildung erleichtern. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Bildungsintegration auf kommunaler Ebene sowie den dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Behörden, Bildungsstätten, Beratungsstellen und weiteren Einrichtungen.


05.11.2020

Online- Veranstaltung: Was tun gegen rechte Netzwerke?

Gehört das schon zum Alltag in Deutschland? Jüdische Einrichtungen müssen besonders geschützt und von der Polizei bewacht werden. Wir denken auch an die schrecklichen rechtsextremen Gewalt- und Terrorakte in Halle, Hanau oder Kassel. Dazu kommen verstörende Ereignisse direkt vor unserer Haustür, wie jüngst der Vorfall bei der Heidelberger Burschenschaft Normannia, der viele Zweifel aufwarf, wie eng und wie tief deren Vernetzung in rechte Kreise tatsächlich ist. Nicht zu vergessen Drohschreiben des NSU 2.0 und kürzlich aufgedeckte rechtsextreme Chatgruppen in der Polizei in Nordrhein-Westfalen oder in der Polizeihochschule Villingen-Schwenningen.

Diese Ereignisse und Strukturen machen eines sehr deutlich: Vom Rechtsextremismus und rechten Netzwerken geht ein Gefahrenpotential aus, gegen das entschlossen vorgegangen werden muss. Das heißt: Die Sicherheit der Bürger*innen und der Schutz unserer demokratischen Verfassungsordnung vor rechter Gewalt und rechten Umtrieben muss Richtschnur allen staatlichen Handelns sein. Um diesen Schutz zu gewährleisten, braucht es eine "Kultur des Hinschauens" von jedem einzelnen und von staatlicher Seite.

09.11.2020 -  in Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


05.11.2020

Bericht: Die Religionszugehörigkeit, religiöse Praxis und soziale Einbindung von Geflüchteten

Das BAMF hat die Lebenssituation nach Deutschland geflüchteter Menschen untersucht. Dabei wurden die Religionszugehörigkeit, religiöse Praxis und soziale Einbindung von Geflüchteten, die Problemlagen geflüchteter Integrationskursteilnehmender, der Einfluss von fluchtspezifischen Faktoren auf den Deutscherwerb und die Entwicklungen in der Wohnsituation Geflüchteter analysiert.


04.11.2020

Veranstaltung: Extrem.ist.in. Frauen in salafistischen und rechtsextremistischen Milieus

Im öffentlichen Bewusstsein sind extremistische Milieus auf den ersten Blick eines: Sie sind männlich! Die Realität ist indes eine andere, denn schon immer übernehmen Frauen in der salafistischen und rechtsextremistischen Szene zentrale Aufgaben. Bereits seit Jahren widmet sich die Forschung daher insbesondere der Rolle von Mädchen und Frauen in der rechtsextremistischen oder völkischen Szene. Aber auch für die salafistische Szene treten weibliche Akteurinnen in der Zwischenzeit verstärkt in den Vordergrund wissenschaftlicher Untersuchungen. Welche Rolle spielen Frauen in rechtsextremen oder salafistischen Gruppen tatsächlich?

Auf der Grundlage von Fachvorträgen wird zunächst über Frauen in salafistischen und rechtsextremistischen Milieus informiert, um anschließend mit den Referentinnen zu diskutieren. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Demokratiezentrum Baden-Württemberg der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg (TGBW e.V.) und mit Unterstützung des Kompetenzzentrums gegen Extremismus in Baden-Württemberg (konex) statt.

27.11.2020 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


03.11.2020

Online-Podiumsdiskussion: „Islam gegen Rassismus“ - Rassismus in der Gesellschaft

„Weltweit erstarken sowohl rechtspopulistische als auch extremistische Gedanken. Sowohl im Westen als auch im Osten herrscht ein gegenseitiger Hass auf die andere Seite. Viele Menschen fühlen sich dadurch verunsichert und bedroht in ihrer eigenen Freiheit. Statt Dialoge und Kommunikation, gibt es Ausgrenzungen, Hass und leider auch Gewalt. Es wirkt wie eine neue Ära des Rassismus.

Diesem tragischen Trend möchten wir, die Ahmadiyya Muslim Jamaat mit unserem Format einer Podiumsdiskussion Einhalt gebieten. Namhafte Gäste aus der Gesellschaft kommen virtuell zusammen, um über mögliche Lösungswege zu diskutieren, wie die Gesellschaft vom Rassismus befreit werden kann.

10.11.2020 -  Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:
Sowie direkt per Mail an Anees Nisar Ghouri: ahmaddiyya-mannheim@outlook.de


02.11.2020

Broschüre: Interkulturelle politische Bildung für Geflüchtete

Gesellschaftliche und politische Teilhabe für Geflüchtete in Deutschland zu ermöglichen, bedarf des Verständnisses des gesellschaftlichen und politischen Systems. Wie kann dieses Wissen erfolgreich weitergeben werden und welche Rahmenbedingungen sind die Voraussetzung dafür?

Auf diese Fragen geht das neue Handbuch „Interkulturelle politische Bildung für Geflüchtete“, herausgegeben von amfn e.V., ein. Aus den Erfahrungen unseres bundesweiten Projekts „GeT AKTIV  – Geflüchtete für Teilhabe in der Politik und Gesellschaft aktivieren“  entwickelten wir erfolgreich ein Konzept der interkulturellen politischen Bildung. Neben der Konzeption der Modulreihe, einer detaillierten Modulbeschreibung und der Darstellung der Rahmenbedingung für eine gelungene Durchführung, werden zudem Herausforderungen bei der Umsetzung sowie deren Lösungsansätze benannt.


30.10.2020

Broschüre: Forschungszugänge zum Themenfeld Islam-/Muslimfeindlichkeit und Antimuslimischer Rassismus. Eine Bestandsaufnahme

Die Broschüre wirft einen Blick auf die beiden Begriffe Islam- bzw. Muslimfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus. Dabei werden die dahinter stehenden Theorien und Sichtweisen beleuchtet und die Debatten in Wissenschaft sowie in politischer und pädagogischer Praxis nachgezeichnet.

Die Ablehnung gegenüber dem Islam und Muslim:innen nimmt zu, in Deutschland ebenso wie in anderen Teilen Europas. Das belegen repräsentative Umfragen. In wissenschaftlichen und politischen Debatten wurden dabei verschiedene Begriffe wie Islamophobie, Feindbild Islam, Islamfeindlichkeit, anti-muslimischer Rassismus, Antimuslimismus, Antiislamismus, Muslimfeindlichkeit geprägt, um die ablehnende und abwertende Haltung gegenüber Islam und Muslim:innen sowie ihre Stereotypisierung, Ausgrenzung und Diskriminierung zu erfassen und einzuordnen. Oft werden die Begriffe synonym verwendet. Sie stehen jedoch auch für unterschiedliche theoretische und methodische Zugänge, Analyseschwerpunkte und Umgangsweisen mit dem Phänomen und seinen unterschiedlichen Ausprägungen.

Die Broschüre knüpft daran an und nimmt insbesondere zwei Erklärungsansätze in den Blick: das Konzept von Islam- bzw. Muslimfeindlichkeit als Element eines "Syndroms Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" (GMF), das an Perspektiven der Vorurteilsforschung aus dem Bereich der angewandten Sozialpsychologie anknüpft, und die Theorie des antimuslimischen Rassismus, die sich an Ansätzen der kritischen Rassismusforschung und der postkolonialen Theorie orientiert. Beide Zugangsweisen stehen exemplarisch für die in der Fachdebatte zu findenden verschiedenen Sichtweisen auf das Verhältnis der Differenzkategorien "Religion" und "Rasse". Dabei werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Herangehensweisen wie auch Vorannahmen herausgearbeitet, aber auch Punkte wo sich beide Theorien sinnvoll ergänzen.


29.10.2020

3. DVV-Fachaustausch „EmPOWERment"

Wie kann die Stärkung von Fachkräften und Jugendlichen on- und offline gelingen, um extremistischen Haltungen entgegen zu treten? Im Rahmen des DVV-Fachaustausches werden unterschiedliche Ansätze des Empowerments exemplarisch thematisiert. Es werden sowohl die jeweiligen zielgruppenspezifischen Anforderungen als auch die entsprechenden digitalen und analogen Kommunikationsmuster hervorgehoben.

Die Veranstaltung wird vom Projekt "Prävention und Gesellschaftlicher Zusammenhalt" des Deutschen Volkshochschul-Verband e. V. organisiert. Sie richtet sich an Fachkräfte, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten.

25.11.2020 - 26.11.2020, Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


29.10.2020

Multimedia Feature: Grenzdialoge

Ein Grieche, ein Baske und zwei Deutsche unterhalten sich über Solidarität an den Rändern Europas in Zeiten von Corona. Die Pointe? Gibt es nicht. Stattdessen gibt es gemeinsames Lachen, Verzweifeln, Mutmachen, Empören und ein starkes Gefühl von Solidarität - über den Tellerrand bis zu den Außengrenzen.

Zum Feature:


28.10.2020

KOFA-Studie 2/2020: Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt schreitet voran. Das geht aus einer aktuellen IW-Studie hervor. Danach beschäftigt jedes vierte Unternehmen inzwischen Flüchtlinge, jedes zehnte bildet sie aus.

Die Jahre 2015 und 2016 zeichneten sich durch eine historisch große Flüchtlingsmigration aus, in deren Verlauf mehr als 1,2 Millionen Schutzsuchende nach Deutschland gekommen sind. Seitdem sind die Asylantragszahlen stark zurückgegangen: Während im Jahr 2016 fast eine dreiviertel Million Asylanträge in Deutschland gestellt wurden, waren es im Jahr 2019 nur noch knapp 166.000.  Dennoch stellt die Integration von Flüchtlingen in Alltag und Arbeitsmarkt weiterhin eine große Aufgabe für Staat und Gesellschaft dar.



28.10.2020

Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. - BV-NEMO.DE

BV NeMO ist ein bundesweiter Verband lokaler Verbünde und lokaler Dachverbände von Migrantenorganisationen. Migrantenorganisationen nehmen am demokratischen Leben in der Bundesrepublik Deutschland teil. Sie fördern die soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Teilhabe von in Deutschland lebenden Menschen, die selbst Migrationserfahrungen gemacht haben oder aus Familien mit Migrationsgeschichte stammen.

NeMO ist überzeugt, dass das Engagement in den Kommunen bzw. Regionen erforderlich ist, um die sozialen und kulturellen Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte und deren bürgerschaftliches Engagement wirksam zur Geltung zu bringen.


27.10.2020

App - Ankommen. Wegbegleiter für Flüchtlinge

Durch die App "Ankommen" erhalten Sie alle wesentlichen Informationen direkt auf Ihr Smartphone, die Sie benötigen, damit Sie sich in Deutschland zurechtfinden können.

Die App enthält Informationen zum Asylverfahren, zum Arbeitsmarktzugang und zum Alltag in Deutschland. Das Kapitel "Leben in Deutschland" greift alltägliche Themen auf, wie zum Beispiel das deutsche Bildungssystem, Arztbesuche oder den Straßenverkehr. Daneben behandeln mehrere Texte auch das politische und rechtliche System in Deutschland, die Religionsfreiheit oder die Gleichberechtigung von Mann und Frau. In die App ist zudem ein kostenloser, multimedialer Sprachkurs integriert, mit dem Sie beginnen können, Deutsch zu lernen.

Die App "Ankommen" ist ein gemeinsames Projekt des Goethe-Instituts, des Bundesamtes, des Bayerischen Rundfunks sowie der Bundesagentur für Arbeit. Sie steht in den Sprachen Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch und Deutsch zur Verfügung und ist nach dem Download auch ohne Internetzugang nutzbar. Die App ist verfügbar für Smartphones mit dem Betriebssystem Android oder iOS (Download über die jeweiligen App-Stores).


26.10.2020

Fachtagung: Verurteilung als Anstoß

Das Justizprojekt Kick-off veranstaltet in Kooperation mit PROvention einen ganztägigen Fachtag, der sich dem Feld der Prävention und Deradikalisierung im Kontext Justiz widmet. Der Fachtag richtet sich insbesondere an Vollzugsbedienstete, Bewährungs- und Gerichtshelfer/-innen sowie andere Akteure aus Jugend- und Sozialarbeit und Behörden, die mit straffällig gewordenen Personen in und außerhalb der Haft arbeiten. Neben Vorträgen gibt es ein Angebot an Workshops, aus dem die Teilnehmenden wählen können. Ziel des Fachtags sind ein intensiver interdisziplinärer Austausch und die Erweiterung von Handlungsoptionen in der Arbeit mit straffällig gewordenen Personen im Hinblick auf Radikalisierungsprozesse.

18.11.2020 - Gartenstraße 32, 24534 Neumünster
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


23.10.2020

Workshop: me, myself and the others: Fotografie

Für junge Menschen aller Sprachen, Hintergründe und Geschlechter.
 
Wie sehe ich mich selbst? Wie sehen mich andere? Wer möchte ich in Zukunft werden? Wo ist es mir wichtig, dazuzugehören? Und auf welche Zuschreibungen könnte ich gut verzichten?
 
Im Rahmen des anderthalbtägigen Workshops beschäftigen wir uns mit verschiedenen Bildern – Bilder, die ihr von Euch selbst habt und Bilder, die sich andere von Euch machen. Wir reden darüber, was diese Bilder bei uns bewirken, ob sie uns einengen oder beflügeln und wie wir diskriminierende, negative Bilder verändern können. Dann seid ihr gefragt: Im Verlauf des Workshops setzt ihr eigene künstlerische Ideen selbständig um – ob mit einer professionellen Kamera, Stift und Papier, Sprache oder dem Handy – und erstellt dadurch selbst neue Wunschbilder von Euch und anderen. Auf dem Weg werdet ihr begleitet von professionellen Fotograf*innen (Cameo Kollektiv e.V.) und Trainer*innen (G mit Niedersachsen, VNB e.V.). Den Abschluss bildet eine gemeinsam organisierte Wanderausstellung mit den Ergebnissen des Workshops, die in Lüneburg, Hannover und Göttingen zu sehen sein wird. Die Teilnahme ist kostenfrei.

13.11.2020 - 14.11.2020, VHS Lüneburg, Haagestraße 4, 21335 Lüneburg
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


22.10.2020

Hörbuch: EXIT RACISM

EXIT RACISM erscheint seit 2017 als Buch und mittlerweile in der 6. Auflage. Tupoka Ogette zeichnet darin die Entstehungsgeschichte des Rassismus, mit besonderem Blick auf Deutschland, nach und erklärt die fast unsichtbaren rassistischen Strukturen, die sich in unserem Denken und Handeln festgesetzt haben. Das Buch soll möglichst viele Menschen mit auf eine rassismuskritische Reise nehmen.


22.10.2020

Publikation: ZugZwänge - Flucht und Verlangen

Spätestens seit der „Flüchtlingskrise“ 2015 sind die Bedrängnisse, denen LGBT-Individuen mit Fluchterfahrung ausgesetzt sind, unverkennbar. Berichte über ihre Unterbringung in Einrichtungen, in denen sie Peinigern preisgegeben sind, als auch von Anhörungen, in denen ihre sexuelle Orientierung angezweifelt wird, bezeugen, dass es sich hierbei um eine politische wie theoretische Herausforderung handelt. Vom ordinären rechten Hass wie vom projektiven linken Enthusiasmus der breiten gesellschaftlichen Debatte doppelt überblendet, sind die zugehörigen Probleme bislang jedoch nur unzureichend analysiert worden.

Dieser Sammelband nimmt eine erste Bestands­aufnahme vor, die von der globalen Dimension des Sujets zu seinen deutschlandspezifischen Besonderheiten reicht.


21.10.2020

Share the move - digital: Deutsch-türkischer Online-Fachkräfteaustausch

Online-Fachkräfteaustausch, der sich an deutsche und türkische Akteur*innen aus dem Bereich Sport, Sportsozialarbeit und Bewegung richtet. An zwei Tagen soll ein intensiver Austausch von Organisationen, Vereinen, Einzelpersonen und Interessierten aus dem Sport- und Bildungsbereich ermöglicht werden. Das Ziel ist es, zwischen einzelnen deutsch-türkischen Akteur*innen einen (Jugend-)Austausch bzw. weitere Kooperationen zu planen und direkt einen Antrag für die “Jugendbrücke” auf Papier zu bringen. Darüber hinaus soll durch die Begegnung von Menschen mit unterschiedlichen Arbeitsvoraussetzungen, Expertisen und Zugängen zu Sport und Bewegung neue Impulse in Bezug auf Sportsozialarbeit und Bildung ermöglicht sowie Raum für Vernetzung geboten werden.

18.11.2020 - 19.11.2020, Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


21.10.2020

Eine Union der Gleichheit: EU-Aktionsplan gegen Rassismus 2020-2025

Die EU-Kommission will den Rassismus in Europa stärker bekämpfen und hat einen Aktionsplan für fünf Jahre formuliert. Rassismus treffe "das Herz der EU-Werte", heißt es darin. Die EU-Kommission forderte die Mitgliedsstaaten zu einem entschiedeneren Vorgehen auf. Sie verweist auf die EU-Grundrechteagentur, die zusammen mit den nationalen Regierungen gegen diskriminierende Tendenzen vorgehen soll.


20.10.2020

Bericht: Nation first? Nationalismus in Europa – Einheit in Vielfalt?

Die Studie „Nationalismus in Europa – Einheit in Vielfalt?“ stellt nationalistische Parteien, Bewegun­gen und gesellschaftliche Akteure in zehn europäi­schen Ländern vor: In Bulgarien, Finnland, Frank­reich, Großbritannien, Italien, Polen, Schweden, Serbien, Spanien und in Ungarn. Die Studie unter­sucht die Triebkräfte und aktuellen Dynamiken in diesem politischen Spektrum. In einem abschlie­ßenden Kapitel werden zudem Politikempfehlun­gen formuliert, die von bildungspolitischen und erinnerungspolitischen Maßnahmen gegen natio­nalistische Geschichtsvergessenheit bis hin zum europaweit koordinierten Kampf gegen den gewalt­bereiten extremistischen Nationalismus reichen.


19.10.2020

JPDCamp

Das #JPDCamp findet als digitales Barcamp statt. Alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 27 können teilnehmen. Sie können dabei an einzelnen Tagen oder bei der kompletten Konferenz dabei sein.

Neben dem geplanten Rahmenprogramm aus Workshops, Lesungen & Dialogen mit Politiker*innen, werden die Teilnehmenden genug Raum haben, um ihre eigenen Themen einzubringen. Platz dafür ist in den sogenannten Sessions. Hier können sie eigene Themen und/oder Formate anbieten. Ob Diskussion über Fridays for Future, Rassismus, globale Ungleichheit oder die Europäische Union - den Teilnehmenden stehen alle Themen frei!

30.10.2020 - 31.10.2020 Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


19.10.2020

Rechte Parolen kompetent kontern. Ein Wegweiser für die psychosoziale und pädagogische Arbeit

Wenn Sie Menschen begleiten oder beraten, insbesondere Menschen, die zu einer (von anderen erklärten) Minderheit gehören und Unterstützung benötigen, sind Sie allein deshalb häufiger rechten Parolen ausgesetzt – sowohl in Ihrem Arbeitsumfeld als auch privat. Solche Sprüche können das eigene Weltbild und die eigene Professionalität erschüttern. Helga B. Gundlach skizziert in diesem leicht lesbaren Buch aus der Praxis für die Praxis mögliche Ursachen für rechtes, rechtsextremes Denken und erläutert typische Kommunikationsmuster.

Wie nun auf rechte Sprüche reagieren? Die Autorin stellt verschiedenste Techniken vor, damit Sie für sich – anknüpfend an Ihre kommunikativen Vorkenntnisse und Vorlieben – passende Handlungsstrategien entwickeln können. Zahlreiche Beispiele aus unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbereichen zeigen Ihnen, wie Sie sich in öffentlichen und privaten Situationen positionieren und reagieren können. Ein Übungsteil, ein Glossar und zahlreiche weiterführende Literaturhinweise runden das praxisorientierte Buch ab.


16.10.2020

DVV-Fachaustausch „EmPOWERment"

Empowermentkonzepte und -ansätze sind seit einigen Jahren fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es werden Strategien angewendet und / oder Maßnahmen durchgeführt, welche dazu beitragen, junge Menschen in ihrer Autonomie und Selbstbestimmtheit zu fördern. Im Sinne einer Selbstermächtigung soll die junge Zielgruppe befähigt werden, Interessen eigenverantwortlich wahrzunehmen. Derartig wird Empowerment als ein Baustein primärer Präventionsarbeit gegen demokratiefeindliche Einstellungen und Verhaltensweisen verstanden.

Ebenso sind Kursleiter*innen an Volkshochschulen sowie Fachkräfte der Kinder-und Jugendhilfe Zielgruppe solcher Arbeitsansätze – sehen sie sich doch auch konfrontiert mit radikalen, teilsextremistischen Äußerungen im vhs-Kurs oder in öffentlichen Veranstaltungen. Indem vorhandene Fähigkeiten gekräftigt und bestehende Ressourcen freigesetzt werden, wird eine Stärkung der Pädagog*innen hinsichtlich ihrer Sprech- und Handlungsfähigkeit verfolgt.

Empowermentprozesse fokussieren somit sowohl junge Menschen als auch das pädagogische Personal von Bildungseinrichtungen. Zusätzlich müssen analoge und digitale Plattformen des Austausches einbezogen und auf die spezifischen Rahmenbedingungen eingegangen werden. Beide Zielgruppen sollten Möglichkeiten des Umgangs mit diskriminierenden Kommentaren im Netz und in Präsenz erlernen, wobei jede*r Einzelne als Multiplikator*in andere Personenstärken kann.

Im Rahmen des DVV-Fachaustausches werden unterschiedliche Ansätze des Empowerments exemplarisch thematisiert – hierbei werden sowohl die jeweiligen zielgruppenspezifischen Anforderungen als auch die entsprechenden digitalen und / oder analogen Kommunikationsmuster hervorgehoben.

25.11.2020 - 26.11.2020, Online
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16.10.2020

Workshop: Diskriminierende Parolen kompetent kontern. Praxis-Workshop für die pädagogische Arbeit

Diskriminierende Parolen begegnen uns heute überall. Für pädagogische Kräfte ist dies eine besondere Herausforderung, weil es sie in vielfacher Weise treffen kann:
Kursteilnehmende provozieren Sie mit demokratiefeindlichen Parolen? Es gibt diskriminierende Sprüche unter Ihren Teilnehmenden? In der Dienstbesprechung fallen abschätzige Bemerkungen über die Ethnie bestimmter Kursteilnehmender? Sie selbst werden von Familienangehörigen für Ihr Engagement in der Arbeit mit Geflüchteten angegriffen? Im Freundeskreis äußert jemand offen seine Sympathie für rassistische Übergriffe? Sie gehören selbst einer von Rechten missachteten Gruppe an und sind häufig Beleidigungen ausgesetzt?
Wenn Sie sich in solchen Momenten sprachlos fühlen und sich nachher am meisten über sich selbst ärgern – nämlich darüber, dass Sie nichts gesagt oder getan haben – dann sind Sie in diesem interaktiven Workshop richtig.
Zunächst werden kurz Hintergründe diskriminierenden Denkens erläutert und typische Kommunikationsmuster dieser Parolen analysiert. Anschließend werden verschiedene Gesprächstechniken vorgestellt und ausprobiert. So können Sie für sich selbst passende Reaktionen entwickeln.

12.11.2020 - Hannover
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15.10.2020

Broschüre: Gender- und vielfaltsreflekierte Arbeit mit Männern* in der Migrationsgesellschaft

Die im Rahmen des Modellprojektes Rollenspielen entstandene Broschüre "Gender- und vielfaltsreflektierte Arbeit mit Männern* in der Migrationsgesellschaft" ist da! Die Broschüre bietet vielfältige Einblicke in die Projektarbeit von Rollenspielen mit Fotos, Interviews, einem Artikel zum Thema "Männlichkeiten* in Zeiten von Corona" und Praxisempfehlungen für Fachkräfte und Engagierte für die gender- und vielfaltssensible Projektgestaltung. 


14.10.2020

Digitale Fachkonferenz: Heraus aus dem Labyrinth! Wie kann die Integration von neuzugewanderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in das Berufsbildungssystem gelingen?

Für die mehr als fünf Millionen jungen Neuzugewanderten in der Altersgruppe von 16 bis 25 Jahren, die in den vergangenen fünf Jahren in die EU bzw. innerhalb der Union migriert sind, stellt der Zugang zu Bildung eine entscheidende Weiche für den weiteren Lebensweg dar. Insbesondere die Berufsausbildung kann für die Zielgruppe zum Motor für Integration werden. Doch nicht selten gleicht der Weg in die Ausbildung einem Labyrinth aus komplexen Regularien, unterschiedlichen Zuständigkeiten und undurchschaubaren Unterstützungs-angeboten.   

Aus diesem Grund hat der SVR-Forschungsbereich in einer groß angelegten Studie vergleichend untersucht, wie die Zugänge in die Berufsbildung in vier ausgewählten EU-Mitgliedsstaaten – Deutschland, Österreich, Slowenien und Spanien – gestaltet sind und verbessert werden können. Ein Fokus liegt auf der Situation in den Kommunen vor Ort und dem Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden, Bildungsstätten und beratenden Organisationen. Diese übernehmen häufig die Rolle eines Wegweisers durch das Labyrinth und tragen letztendlich dazu bei, die Integration in die berufliche Bildung zu erleichtern. In der Studie werden Empfehlungen gegeben, wie sowohl Neuzugewanderte als auch Gatekeeper zielführend unterstützt werden können, um die Ausbildungsintegration zu erleichtern. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurde bereits im Januar 2020 der Policy Brief „Zugang per Zufallsprinzip? Neuzugewanderte auf dem Weg  in die berufliche Bildung“ veröffentlicht.  

Die Ergebnisse der Anfang November erscheinenden Studie möchten wir Ihnen bei der digitalen Veranstaltung „Heraus aus dem Labyrinth! Wie kann die Integration von neuzugewanderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in das Berufsbildungssystem gelingen?“ vorstellen, zu der wir Sie herzlich einladen.

05.11.2020 -  Online
weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


14.10.2020

Start der Initiative #MeineStimmeGegenHass

Die Initiative #MeineStimmeGegenHass ruft dazu auf, die Todesopfer rechter und rassistischer Angriffe in Deutschland nicht zu vergessen und die Stimme gegen Hass, Rassismus und Rechtsextremismus zu erheben. Mit bundesweiten Plakaten und Anzeigen, einem Fernseh-Spot, der Webseite und Social Media-Aktionen wird unter #MeineStimmeGegenHass die Botschaft der Initiative verbreitet sowie zum Mitmachen aufgerufen.


13.10.2020

Erste Ergebnisse der Dokumentations- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle in Hannover

Seit dem Sommer können die Vorfälle einer Anlaufstelle an der Hochschule Hannover gemeldet werden: Die neue Dokumentations-und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle in Hannover arbeitet aber bereits seit dem Frühjahr und untersucht u.a. antisemitische Bilder und Vorurteile auf sogenannten Corona-Demos in Hannover.

Bisher hat die hannoversche Stelle 25 Vorfälle dokumentiert. Feststellbar ist auch hier eine verschwörungsideologische Komponente vieler Fälle. So wurde auch im Kontext der Corona-Pandemie das alte antisemitische Muster bedient, nach welchem „die Juden“ die Verantwortlichen für die Krise seien.


12.10.2020

Bericht: Disappeared Migrants and Refugees

Die immer gefährlicheren Wege, auf denen Migrant_innen und geflüchtete Menschen unterwegs sind, und die immer rigider werdende staatliche Migrationspolitik erhöhen deutlich das Risiko für Migrant_innen und Flüchtende, Opfer von gewaltsamem Verschwindenlassen zu werden. Diese neue Studie analysiert relevante Verpflichtungen, die sich für den Schutz von verschwundenen Migrant_innen und geflüchteten Menschen aus der Internationalen Konvention gegen das gewaltsame Verschwindenlassen ergeben.


09.10.2020

Kultursensibler Umgang mit geflüchteten und traumatisierten Menschen

In dieser Fortbildung wird grundlegendes Wissen über Traumatisierung und belastende Lebensereignisse vermittelt und auf den kultursensiblen Umgang mit ihnen und mit Fluchterlebnissen eingegangen. Denn der Umgang mit Krankheiten und insbesondere mit psychischen Erkrankungen erfordert kulturelles Hintergrundwissen und alter- native Handlungsstrategien. Auch Selbstschutz und Grenzen in der Arbeit für Nicht-Mediziner_ innen mit traumatisierten Geflüchteten werden in diesem Seminar erläutert.

02.11.2020 - 04.11.2020 in Reußstraße 4, 38640 Goslar
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


09.10.2020

Fachtag: Radikalisierungsfaktor soziale Ungleichheit?

Im Rahmen der Tätigkeit der BAG RelEx zur Förderung des Fachaustausches und der Vernetzung im Bereich religiös begründeter Extremismus, veranstalten sie regelmäßig öffentliche Fachtage. Der kommende Fachtag widmet sich den Auswirkungen von sozialer Ungleichheit auf Radikalisierung und beleuchtet diese aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Das Programm wird in Kürze veröffentlicht.

26.10.2020 - 27.10.2020, Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


08.10.2020

Podcasts "Gesellschaft gestalten – der Demokratie Podcast"

"In der zweiten Folge des BfDT - Podcasts "Gesellschaft gestalten – der Demokratie Podcast“ geht es um die Arbeit des Vereins Aktion Zivilcourage aus Pirna. Die Macher des Podcast haben mit dem Projektleiter Ronald Becker über die Bedeutung des Engagements im ländlichen Raum gesprochen und warum Demokratie nicht einfach in der Schule erlernt werden kann. Denn Demokratie muss vor allem eins sein: erlebbar. Wie man dies schafft und warum Demokratie uns alle braucht, erfahren Sie in der zweiten Folge des Podcasts.


07.10.2020

Studie: Die Talkshow-Gesellschaft - Repräsentation und Pluralismus in öffentlich-rechtlichen Polit-Talkshows

Die gesellschaftliche Vielfalt wird in TV-Talkshows kaum abgebildet. Vor allem Migranten sind selten präsent, Geflüchtete werden oft als Problem geframed. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung.

"Politische Talkshows erreichen Woche für Woche ein Millionenpublikum. Während der „ersten Welle“ der Corona-Pandemie nahm die Reichweite mancher Gesprächsformate von ARD und ZDF um weitere 30 Pro-zent zu. Gleichzeitig stehen diese Sendungen für die Art von medialem Diskurs, durch die sich eine gesellschaft- liche Minderheit nicht (mehr) repräsentiert fühlt und seinen VertreterInnen mitunter zunehmend aggressiv gegenübertritt, zuletzt zu beobachten auf den Demonstra-tionen gegen die Corona-Politik.Diese Entfremdung von Medien ist eine Distanzierung von einer zentralen Vermittlungsinstanz unserer pluralisti-schen Gesellschaft. In dieser Studie wird dieses Phänomen als Symptom einer „Krise der Repräsentation“ verstanden, die als Diagnose zeitgenössischer Demokratieherausfor-derungen überzeugender erscheint als eine systemische „Krise der Demokratie“. Die Studie untersucht, wie es um die Repräsentation gesellschaftlicher Bereiche und politischer Ebenen in öffentlich-rechtlichen Talkshows bestellt ist. Pointiert lautet die Forschungsfrage: Wer spricht für wen? Untersucht wurden die Gästelisten und Themen von 1.208 Sendungen über einen Zeitraum von drei Jahren (März 2017 - März 2020), plus der Sendungen aus der Hochphase der Corona-Pandemie (04. März -24. April). Der Fokus der Analyse liegt auf den „Big 4“der Talkshow-Landschaft (Anne Will, hart aber fair, Maischberger und Maybrit Illner), für punktuelle Vergleiche wurden außerdem Markus Lanz und die Phoenix Runde ausgewertet."


07.10.2020

DialOGStandorte - Dialog von Jugendhilfe und Schule in der Arbeits- und Lebenswelt OGS

Das Projekt Ganztag und Jugendhilfe (mittlerweile mit dem Titel DialOGStandorte) hat seine Webseite veröffentlicht, auf der Informationen und Erkenntnisse aus dem Projekt sowie Materialien zu den Projektthemen für eine breite Fachöffentlichkeit bereitgestellt werden.

„DialOGStandorte - Dialog von Jugendhilfe und Schule in der Arbeits- und Lebenswelt OGS“ ist ein von der Stiftung Mercator gefördertes Projekt, das federführend vom Institut für soziale Arbeit in Kooperation mit RuhrFutur, im Zeitraum 2019 bis 2024 durchgeführt wird. Im Rahmen eines dreijährigen Qualitätsentwicklungsprozesses sollen praxisbewährte Konzepte einer kindorientierten Ganztagsbildung modellhaft mit ausgewählten Praxisvertreter*innen aus Bochum, Dortmund, Gladbeck, Hagen und Hamm entwickelt und erprobt werden. Perspektivisch sollen aus den erzielten Arbeitsergebnissen Ansatzpunkte und fachliche Leitlinien für ein „Kommunales Qualitätskonzept OGS“ abgeleitet werden. Zentrales Ziel ist eine verbesserte Rahmung und pädagogische Begleitung kindlicher Entwicklungs- und Bildungsprozesse. Leitgedanke des netzwerkförmigen Qualitätsentwicklungsprozesses ist, dass Innovation durch Partizipation und Kooperation ermöglicht wird. Zentraler Ansatz dieses Entwicklungsprozesses ist eine gemeinsame Verständigung von Schule und Jugendhilfe auf ein interprofessionell abgestimmtes pädagogisches Gesamtkonzept, welches den schulischen Vor- und Nachmittag entsprechend den kindlichen Entwicklungsbedürfnissen verbindet.


06.10.2020

Mayors Migration Council

Der Mayors Migration Council stärkt und befähigt Städte darin, Migrationspolitik auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene mitzugestalten. Ziel ist es, verschiedene Instrumente der Migrationspolitik besser auf die Realitäten vor Ort abzustimmen, sodass Neuankömmlinge und aufnehmende Kommunen gleichermaßen davon profitieren.


05.10.2020

Studie: Eine neue Rolle für Städte in globaler und regionaler Migrationsgovernance?

Immer mehr Städte ergreifen die Initiative, in Partnerschaft mit Staaten, internationalen Organisationen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft Migrationsfragen auf regionaler und globaler Ebene konstruktiv und inklusiv anzugehen. Warum ist lokale Expertise von Städten unabdingbar für die politische Gestaltung von Migration? Und was brauchen Städte, um in wirksamen Partnerschaften mit anderen Akteuren Migrationsfragen effektiv anzugehen? Das Policy Paper gibt differenzierte Einblicke in aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Weltregionen. Die Expertise zeigt Handlungsspielräume und Wege zur Stärkung der Rolle von Städten in internationalen Foren im Zusammenspiel mit Staaten und internationalen Organisationen auf. 


01.10.2020

Seminar: Frauen und Migration: Neuregelung für geflüchtete Frauen

Duldung "light", Beschäftigungsperspektiven und Bleiberechte, Abschiebehindernisse und Handlungsoptionen

Durch das sog. „Migrationspaket“, insgesamt neun verschiedene Gesetze im Bereich des Asyl-, Aufenthalts-und Migrationssozialrechts, sowie weitere Gesetze u.a. zu den Familienleistungen, sind auch für die Beratungsstellen, Frauenhäuser und die kommunale Sozialarbeit erhebliche Anforderungen an die Kenntnisse und die Handhabung im Bereich des Migrationsrechts entstanden. In der Praxis sind Konzepte erforderlich, die in komplexen und zugleich bedrohlichen Aufenthaltssituationen mehr Sicherheit in der Herangehensweise vermitteln. Anderseits müssen die verschiedenen Handlungsalternativen erkannt und abgewogen werden. Dazu gehört es auch, mögliche Strategien außerhalb der Rechtsschutzverfahren einzubeziehen. Das Seminar setzt grundlegende Kenntnisse in der Migrationssozialarbeit voraus und entwickelt an Hand vieler Lebenskonstellationen von geflüchteten Frauen Handlungsmöglichkeiten, aber auch Risiken in der Beratungsarbeit. In diesem Seminar wird ein besonderer Schwerpunkt auf interaktive Unterrichtsformen gelegt.

13.11.2020 - 14.11.2020 in Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


01.10.2020

Bericht: Basiswissen Zivilgesellschaft

Was ist eigentlich eine Bürgergesellschaft? Wer gehört dazu? In Zeiten der Krise wirbt die Maecenata Stiftung für ein neues Verständnis von Zivilgesellschaft. Neben Vorträgen und Gesprächsrunden soll auch die Publikation "Basiswissen Zivilgesellschaft" zur Diskussion anregen.

"Die hier vorgelegte Zusammenfassung ist als Erstinformation für Mandatsträger, politische Berater, Medien und andere interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Thema Zivilgesell-schaft konzipiert. Als Arbeitsunterlage angelegt, baut sie auf der international üblichen Definition von Zivilgesellschaft auf. Sie verzichtet bewußt auf die unter Experten geführten Diskurse und, obwohl sie in der wissenschaftlichen Reihe OPUSCULA erscheint, im Sinne der besseren Lesbarkeit auf Quellenangaben im Text. Die am Ende angefügte Literatur-auswahl soll zu weiterer Beschäftigung mit der Thematik anregen. Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesell-schaft stehen für Auskünfte gern zur Verfügung."



30.09.2020

Online-Forum Sozialplanung

Das Forum Sozialplanung bietet einen Einblick in den derzeitigen Stand integrierter Sozialplanung und thematisiert Impulse für die Entwicklung der Planungs-, Steuerungs- und Evaluationspraxis. Mit dem Dreischritt „Ausgangslage – Ressourcen – Perspektiven“ werden anhand von drei Praxisbeispielen konkrete Anwendungsmöglichkeiten, deren Nutzen und die damit verbundenen Herausforderungen präsentiert. Die Erkenntnisse aus der Forschung auf die zukünftige Praxis und neue Strategien, die aufgrund der Pandemie entwickelt werden müssen, werden aufgezeigt. In moderierten Arbeitsgruppen wird u. a. der Frage nachgegangen, wie sich die Ressourcen und Perspektiven im Laufe der Krise verändert haben.

25.11.2020 - 26.11.2020, Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


30.09.2020

Studie: Arbeitsmarktsituation von Ausländerinnen und Ausländern in Niedersachsen

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit hat aktuell eine Studie veröffentlicht, die sich mit der Arbeitsmarktsituation von Ausländer_innen in Niedersachsen beschäftigt. Dabei wird auch gezielt die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten betrachtet.

"Die von gestiegener EU-Binnenmigration durch EU-Erweiterungen und Folgen der Finanzkrise als auch zeitweise hohen Fluchtbewegungen geprägte Zunahme der ausländischen Bevölkerung in Niedersachsen wie auch das seit März geltende Fachkräfteeinwanderungsgesetz waren leitende Faktoren zur Untersuchung der Arbeitsmarktsituation von Ausländern in Niedersachsen. So sind in Teilen positive Entwicklungen bei Integration und Teilhabe von Ausländern am niedersächsischen Arbeitsmarkt zu verzeichnen. Allerdings zeigen sich auch noch immer deutliche Rückstände im Arbeitsmarkterfolg gegenüber deutschen Beschäftigten und erhebliche Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Nationalitäten/-gruppen.
Demografischer Wandel und daraus resultierende Fachkräftebedarfe in einigen Branchen lassen eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration der bereits hier lebenden als auch von neuen Migranten zu einer wichtigen Aufgabe werden, auch wenn es derzeit 'coronabedingt' Einschnitte in der wirtschaftlichen Entwicklung gibt. Die Verbesserung der Qualifikationsstruktur und auch sprachlichen Förderung der (neu) Zugewanderten sollte dabei zentrales Ziel einer Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik in Niedersachsen sein, um dem unterdurchschnittlichen Arbeitsmarkterfolg der Ausländer in Niedersachsen zu begegnen. Maßnahmen einer Arbeitsmarktpolitik, die auf eine verbesserte Arbeitsmarktintegration abzielen, sollten jedoch die heterogenen Problemlagen der unterschiedlichen Nationalitäten und Geschlechter (insbesondere geflüchteter Frauen) berücksichtigen."


29.09.2020

BumF Frühjahrstagung 2020 – Digitales Ersatzprogramm


29.09.2020

integrationspolitische Fachtage #zusammenfinden

Fünf Jahre ist es her, dass eine große Zahl von Menschen auf der Flucht nach Deutschland kam. Neben Fragen des Zugangs zu Bildung, Arbeitsmarkt und Wohnraum, geht es nun verstärkt um die weitere Ausgestaltung der Einwanderungsgesellschaft im Sinne gleichberechtigter Teilhabe. Eine Zäsur war die Corona-Pandemie Anfang diesen Jahres, die die Sollbruchstellen im Integrationsprozess und die prekäre Lage vieler Geflüchteter sehr deutlich gemacht hat.

Während den digitalen Fachtagen wollen wir die Herausforderungen gelingender Partizipation nachzeichnen. Außerdem laden wir zum Netzwerken und Zusammenfinden mit Fachleuten und Engagierten aus Deutschland und anderen europäischen Ländern ein.

05.10.2020 - 06.10.2020 in Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung: