MELT - Teilhabe von Eltern mit Migrationsgeschichte an Bildungsprozessen analysieren und stärken
MELT - Teilhabe von Eltern mit Migrationsgeschichte an Bildungsprozessen analysieren und stärken
Das Verbundprojekt MELT untersucht, wie die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Eltern mit Migrationsgeschichte besser gestaltet werden kann. Das Projekt wird von der Bildungsabteilung des Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin gemeinsam mit dem Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung und Teilhabe durchgeführt. Es läuft vom 01.02.2025 bis 31.01.2028 und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des ESF-Plus-Programms „Integration durch Bildung“ gefördert.
Eine gelingende Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schulen kann wesentlich zur Bildungsgerechtigkeit beitragen. Dennoch gibt es bislang nur begrenztes wissenschaftliches Wissen darüber, wie Kooperation mit Familien mit Migrationsgeschichte erfolgreich gestaltet werden kann – insbesondere das Praxiswissen migrantischer Elternorganisationen wurde bisher selten systematisch berücksichtigt.
Das Projekt MELT möchte diese Wissenslücke schließen. Dafür werden Perspektiven von Familien und Schulen mithilfe von Interviews und Befragungen untersucht und durch Erfahrungen von Migrant*innenorganisationen ergänzt. Grundlage dafür sind unter anderem Projektberichte der Mitgliedsorganisationen des Bundeselternnetzwerks.
Auf Basis der Forschungsergebnisse können sich die Mitgliedsorganisationen ab 2026 für sogenannte Transferprojekte bewerben, in denen neue Ansätze zur Stärkung der Bildungsbeteiligung entwickelt und erprobt werden. Die Ergebnisse des Projekts sollen anschließend mit migrantischen Eltern und ihren Organisationen diskutiert, in Wissenschaft, Bildungspraxis und Bildungspolitik weitergegeben sowie in konkrete Handlungsempfehlungen für Beratungs- und Bildungsangebote überführt werden.





