Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen
Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen
Viele Menschen fühlen sich von Politik und demokratischen Prozessen nicht mehr angesprochen oder gehört. Wenn Vertrauen in Institutionen schwindet und Beteiligung als fern erlebt wird, können Gleichgültigkeit, Spaltung und populistische Vereinfachungen zunehmen. Das Programm „Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen“ setzt genau hier an und schafft neue Zugänge zu Demokratie im Alltag.
Gemeinsam mit dem Bundesverband Soziokultur fördert das Programm niedrigschwellige Demokratiearbeit an Orten, die Menschen regelmäßig und freiwillig aufsuchen. Demokratie soll dort erlebbar werden, wo Alltag stattfindet – etwa in Vereinen, Nachbarschaftskontexten oder Freizeiträumen, aber auch an kommerziellen Orten wie Kneipen, Einkaufszentren, Fitnessstudios oder Shisha-Bars.
Zentral ist dabei die Arbeit mit glaubwürdigen Brückenbauer:innen, die in ihren jeweiligen Kontexten Vertrauen genießen und neue Räume für Austausch, Beteiligung und gemeinsames Handeln öffnen können. Ortebetreiber:innen, Akteur:innen der politischen und soziokulturellen Bildung entwickeln und erproben im Tridem innovative Ideen für Demokratiearbeit.
Durch die enge Zusammenarbeit mit soziokulturellen Zentren und lokalen Initiativen, die die Rahmenbedingungen vor Ort gut kennen, stärkt das Programm demokratische Beteiligung nachhaltig und erhöht die Chancen, dass die Ansätze auch über die Programmlaufzeit hinaus Wirkung entfalten.





