August 2022

01.08.2022
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15.11.2022
Online
Online Workshop Reihe
Servicestelle Gewaltschutz

Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat viele Menschen gezwungen, aus der Ukraine zu flüchten. Mehrere Millionen Menschen haben das Land verlassen, hunderttausende Einreisen von Geflüchteten aus der Ukraine nach Deutschland wurden mittlerweile dokumentiert.

In ihrer gemeinsamen Verantwortung gegenüber schutzsuchenden Menschen haben Landes- und kommunale Behörden, wohlfahrtsverbandliche Betreiberorganisationen und zivilgesellschaftliche Organisationen in Zeiten des erhöhten Zuzugs schnell pragmatische Lösungen gefunden, um allen Schutzsuchenden zunächst ‚ein Dach über dem Kopf‘ bieten zu können. Hierfür wurden Notunterkünfte aufgebaut sowie durch Verdichtung der Belegung Unterbringungskapazitäten in bestehenden Unterkünften erhöht.

Die Online Workshops haben zum Ziel, für die Bedarfe von besonders schutzbedürftigen Geflüchteten zu sensibilisieren und anwendungsorientiertes Wissen für den Umgang zu vermitteln.

Sie richten sich insbesondere an ehren- und hauptamtliche Praktiker:innen, die in Unterkünften für Geflüchtete tätig sind, aber auch an Leitungspersonen und Multiplikator:innen. Die Online Workshops sind kostenfrei und einzeln buchbar. Um einen Eindruck des Zusammenspiels der vielfältigen Schutzbedarfe zu bekommen und keine Lebensrealitäten aus dem Blick zu verlieren, empfiehlt es sich, an mehreren Workshops teilzunehmen.

Die Online Workshop Reihe „Geflüchtete Menschen mit besonderen Schutzbedarfen unterstützen“ wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.


22.08.2022
Torhaus am Aegi, Siebstraße 4, 30171 Hannover
Symposium
Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen

"Das Landes Demokratiezentrum und der Landespräventionsrat im Niedersächsischen Justizministerium möchten Sie herzlich zum Symposium „Die rechtsextreme Szene im Kontext des Ukraine Krieges“ einladen.

Das Kriegsgeschehen in der Ukraine hat tiefgreifende Auswirkungen für unsere Sicherheit, Wirtschaft und Gesellschaft. Für die Radikalisierungsprävention drängt sich die zentrale Frage auf, wie durch den Krieg extremistische und populistische Kräfte beeinflusst werden, sich möglicherweise neue Radikalisierungspotenziale herausbilden. Auf dem Symposium am 22. August 2022 richten wir den Blick auf die rechtsextreme Szene, ihren Erscheinungsformen und Entwicklungen im Kontext des Ukrainekrieges. Dazu wollen wir uns gemeinsam mit Fachleuten aus unterschiedlichen Perspektiven intensiv und angeregt austauschen.

Auf dem Symposium am 22. August 2022 richten wir den Blick auf die rechtsextreme Szene, ihren Erscheinungsformen und Entwicklungen im Kontext des Ukraine Krieges.

Dazu wollen wir uns gemeinsam mit Fachleuten aus unterschiedlichen Perspektiven intensiv und angeregt austauschen."


26.08.2022
Online
Online-Workshop
cultures interactive e.V.
Antiziganismus ist in der deutschen Gesellschaft weit verbreitet. In allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens erfahren Sinti*zze und Rom*nja regelmäßig Ausgrenzung und Diskriminierung, und die Corona-Pandemie hat diese Situation noch weiter verschärft.
In diesem Workshop möchten wir nach einem Rückblick in die Geschichte den gegenwärtigen Antiziganismus anhand konkreter Beispielen reflektieren. Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Auseinandersetzung mit Stereotypen und abwertenden Äußerungen. Dabei soll auch die Frage von Mehrfachdiskriminierungen bzw. intersektionaler Diskriminierung eine Rolle spielen. Unter Berücksichtigung der eigenen beruflichen Praxis der Teilnehmenden entwickeln wir so gemeinsam erste Schritte in Richtung eines antiziganismussensiblen Handelns.

29.08.2022
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30.08.2022
Mainz
Training
DeBUG-Kontaktstelle für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland & Save the Children Deutschland e.V.
Der psychosoziale Zustand vieler geflüchteter Kinder ist unter anderem durch Gewalt und andere traumatische Erlebnisse im Heimatland, auf der Flucht oder durch schwierige und belastende Situationen im Aufnahmeland, geprägt. Als Menschengruppe, die einen großen Anteil der geflüchteten Menschen in Deutschland darstellt, sind Kinder mit Fluchterfahrung besonders gefährdet unter psychischen Belastungssymptomen oder Traumatisierung zu leiden. Erschwerend kommt hier hinzu, dass sich diese, bei Kindern und Jugendlichen, nicht leicht erkennen lassen.

Oft sind auch die engen Bezugspersonen in der Familie selbst betroffen und haben mit dem Erlebten zu kämpfen. Aufgrund dessen kommen den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden mit geflüchteten Menschen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von geflüchteten Kindern und deren Familien zu.

Die Kontaktstelle für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland des Projekts „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur in Flüchtlingsunterkünften (DeBUG)“ in Kooperation mit Save the Children Deutschland e.V. bieten für den Themenkomplex „Psychosoziale Unterstützung von geflüchteten Kindern und Familien“ ein zweitägiges, vertiefendes Training an.

Das Training hat das Ziel, die Kompetenzen der Mitarbeitenden in der Arbeit mit geflüchteten Menschen zu stärken, ihnen konkrete Handlungsempfehlungen und Hilfestellungen zu geben und ihre Selbstfürsorgefähigkeiten zu stärken. Das kostenfreie Training greift u.a. Grundlagen der traumasensbilen Arbeit, den Umgang mit schwierigen Situationen und die Handlungsprinzipien und Kommunikationsstrategien in der Psychosozialen Erste Hilfe für Kinder auf.

Das Training richtet sich an Mitarbeitende in der stationären Arbeit mit geflüchteten Menschen aus allen anderen Wohlfahrtsverbänden, Trägern oder Behörden in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

September 2022

01.09.2022
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02.09.2022
Hochschule Fresenius, Moritzstraße 17 A, 65185 Wiesbaden
Konferenz
MOTRA

"Unser erklärtes Ziel der jährlich stattfindenden MOTRA-Konferenzen ist es, ein vielfältiges und lebendiges Forum zu bieten, um einen engen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis zu befördern. Die MOTRA-K versteht sich hierbei als offenes Forum, um Beiträge aus der Radikalisierungsforschung und -prävention vorzustellen, Ideen auszutauschen und Personen sowie Institutionen miteinander zu vernetzen und damit zu einem vitalen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch beizutragen.

Wir freuen uns, unter den derzeit geltenden Corona-Bedingungen bis zu 150 Teilnehmer.innen vor Ort begrüßen zu dürfen.* Über verschiedene Panels können Sie, verteilt über zwei Tage, an unterschiedlichen Vorträgen, Diskussionen und Podiumsdiskussionen teilnehmen. Zudem erhalten Sie die Möglichkeit, die Vorträge im Hauptsaal per Live-Stream zu verfolgen. Der Link zum Stream wird unmittelbar vor der Konferenz versendet und auf der MOTRA-Website zur Verfügung gestellt."


05.09.2022
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06.09.2022
Dresden
Tagung
Connect - Stärkung der Zusammenarbeit von Polizei und Zivilgesellschaft gegen Rechtsextremismus

Rechte Radikalisierung und Rechtsextremismus wird von vielen Menschen in unserer Gesellschaft nicht nur als Gefährdung des Gemeinwesens, sondern auch als individuelle Bedrohung von Freiheit, Leib und Leben angese-hen. Wer allerdings sind die „Rechten“? Wodurch zeichnen sie sich aus und wie kann man rechten Extremismus und daraus hervorgehende Straftaten effektiv verhindern und verfolgen?

Das vom Bundesministerium des Innern und für Heimat initiierte Projekt „Connect“ befasst sich mit Möglichkeiten und der Verbesserung der Zusammenarbeit und Kooperation von Sicherheitsbehörden, insbesondere der Poli-zeien mit zivilgesellschaftlichen Organisationen in der Prävention und Strafverfolgung des Rechtsextremismus.

Im Rahmen der Tagung werden unterschiedliche Gruppen und Akteure der rechtsextremen Szene Deutschlands, Europas und weiterer G7-Staaten identifiziert sowie ein Überblick über deren jeweilige Merkmale verschafft. Dar-über hinaus werden die Handlungsmöglichkeiten staatlicher und zivilgesellschaftlicher Stellen gegen Rechtsextre-mismus erarbeitet, um so Hindernisse und Möglichkeiten in der Kooperation zwischen den verschiedenen im Prä-ventions- und Strafverfolgungsbereich Agierenden zu ermitteln. Dies soll letztlich den Grundstein für die Konzep-tualisierung neuer konkreter und konstruktiver Kooperationsansätze legen, um eine Zusammenarbeit in Zukunft fruchtbarer gestalten können.


08.09.2022
Online
Online-Seminar
Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen

Mobbing und Hass im Netz sind seit vielen Jahren eine permanente Herausforderung für die Präventionsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Mobbing geschieht heute in den meisten Fällen nicht mehr nur im direkten persönlichen Kontakt in der Klasse, im Schulhof, auf dem Schulweg oder dem Sportplatz, sondern parallel im Internet. Ebenso sind Kinder und Jugendliche im Netz mit menschenfeindlichen Äußerungen, Hassbotschaften und extrem en politischen Ansichten konfrontiert. Analoge und digitale Welt von Kindern und Jugendlichen überschneiden sich nahtlos. Nicht nur sie, sondern auch Erwachsene stehen im konkreten Fall vor der Frage, welche Handlungsoptionen zur Verfügung stehen und wie Hass und Mobbing wirksam entgegengetreten werden kann.

Mit der Aktions- und Trainingsplatt-form Love-Storm steht ein gut erprobtes Handwerkszeug zur Verfügung, um zu den Themen Cyber-Mobbing und Hassrede im Internet zielgerichtet präventiv zu arbeiten. Die internetgestützte Plattform stellt hierfür ein Online-Trainingstool zur Verfügung, das es ermöglicht, Formen der Gegenrede direkt am Laptop oder am Tablet zu trainieren.

Inhalt des Seminars ist es, die Grundstruktur der Plattform sowie die Anwendung und den Einsatz des Lerntools für das eigene Arbeitsfeld kennenzulernen. Die Teilnehmenden werden mit diesem Angebot in die Lage versetzt, selbst Trainings zur Entwicklung von Strategien der Gegenrede mit ihren eigenen Zielgruppen anzuleiten und durchzuführen. Sie können das Online-Tool im Anschluss an die Veranstaltung in ihrem eigenen Arbeitsfeld nutzen.

Das Seminar richtet sich an Fachkräfte, die mit Schulklassen und Jugendgruppen zum Thema Cyber-Mobbing und Hass im Netz arbeiten wollen.


08.09.2022
Online
Online-Workshop
Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. - VNB

Während sich in den vergangenen Jahren der Fokus der Unterstützungsarbeit verstärkt auf migrantische Frauen* gerichtet hat, wird in letzter Zeit die Frage präsenter, wie geschlechterreflektiert  und zugewandt mit migrantischen Männern* gearbeitet werden kann. Wie kann dabei ein offener und nachhaltiger Dialog über Männlichkeits-Thematiken mit Männern* gestaltet werden? Der Online-Workshop bietet einen ersten Einblick in das Themenfeld der genderreflektierten Männerarbeit und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Lebenswirklichkeiten geflüchteter Männer*.

Die Veranstaltung richtet sich an Engagierte und Interessierte im Themenfeld.

Der Onlineworkshop findet über die Plattform zoom statt – vor der Veranstaltung bekommen Sie einen Link zur Teilnahme zugeschickt. Alles was Sie brauchen ist ein internetfähiges Gerät (möglichst nicht Tablet oder Smartphone), ein Headset und eine Webcam.


09.09.2022
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11.09.2022
Münchehäger Str. 6 31547 Rehburg-Loccum
Tagung
Evangelische Akademie Loccum
In den vergangenen Jahren hat sich das Spektrum der muslimischen Zivilgesellschaft in Deutschland deutlich ausdifferenziert. Mit dieser Ausdifferenzierung einher geht die Entstehung einer lebendigen und vielfältigen muslimischen Jugendkultur, die sich mehr oder weniger in festen Organisationsformen manifestiert. Was sind die Ziele dieser Organisationen und wie sehen sie ihre Rolle in der postmigrantischen Gesellschaft? In der Tagung werden ihre Erwartungen untersucht und es wird nach Möglichkeiten zur Kooperation gefragt.

14.09.2022
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15.09.2022
Pufendorfstraße 11, 10249 Berlin
Bundeskongress
Bundeskoordination Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Krieg, Pandemie, Klimakrise und Fragen der Gerechtigkeit: In atemberaubender Geschwindigkeit haben sich die gesellschaftlichen Koordinaten verändert. Die Welt ist heute eine grundlegend andere als im Herbst 2019, als sich die Akteure des Courage-Netzwerks zum letzten bundesweiten Kongress trafen.

Vieles, was vertraut war, scheint keine Gültigkeit mehr zu haben, vermeintliche Gewissheiten sind in Bewegung geraten und müssen neu überprüft werden. Mit dem Krieg in der Ukraine stellen sich uns Fragen von Krieg und Frieden neu. Die Klimakrise stellt unsere Art des Wirtschaftens und Zusammenlebens grundlegend in Frage. Dank „Black Lives Matter“ wird auch in Deutschland anders über Rassismus und das Verhältnis von Minderheiten und Mehrheit gesprochen. Und die erzwungene Distanz seit Beginn der Pandemie hat insbesondere jugendliche Lebenswelten grundlegend verändert. Die Veränderungen führen viele an Belastungsgrenzen: in der Schule, in der Jugendarbeit und in der politischen Bildungsarbeit. Über all das soll sich auf dem Bundeskongress 2022 mit zentralen Akteuren des Courage-Netzwerks ausgetauscht werden – analog und mit viel Zeit für persönliche Begegnungen und produktive Gespräche.


15.09.2022
Kassel
Fachtag
BAG RelEx
Im Rahmen des Fachtags werden die aktuellen Polarisierungstendenzen aufgegriffen und sich der Frage gewidmet, inwiefern radikalisierte Gruppierungen gesellschaftliche Konfliktlinien aufgreifen und sie mitunter vertiefen. Darüber hinaus soll mit Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen darüber diskutiert werden, wie die Radikalisierungsprävention möglichen Folgen von Spaltungstendenzen begegnen kann.

19.09.2022
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20.09.2022
Freiherr vom Stein Str. 2, 67346 Speyer
Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften
Im Koalitionsvertrag wurden verschiedene Änderungen im Migrations- und Flüchtlingsrecht angekündigt. Unter anderem hat die Koalition eine grundlegende Reform des Staatsangehörigkeitsrechts angekündigt, mit der die Einbürgerung erleichtert werden soll.
Die Tagung unternimmt eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Vorgaben zum Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit und reflektiert problematische Fragen wie etwa die Identitätsklärung oder die Einordnung in die inländischen Lebensverhältnisse. Neuere Entwicklungen in der Rechtsprechung werden ebenso aufgezeigt wie die Erwartungen an die Einbürgerungsoffensive und die Auswirkungen des Online-Zugangsgesetzes auf die Arbeit der Ausländerbehörden.
Eine Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung i.S.v. § 15 FAO ist möglich.

20.09.2022
Haus der Kirche, Hauptstraße 23, 01097 Dresden
Fachtag
Bundesinitiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften DeBUG

Die Unterbringung geflüchteter Menschen stellt alle damit betrauten Akteurinnen und Akteure aus Behörden, Sozialer Arbeit und Zivilgesellschaft immer wieder vor viele gleichzeitig zu bewerkstelligende Herausforderungen. Der Fachtag "Gewaltschutz in Geflüchtetenunterkünften" bietet zum dritten Mal ein Forum für Fachkräfte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, sich dazu auszutauschen und voneinander zu lernen. Neben einer Reflektion der aktuellen Unterbringungs-Situation im Kontext des Ukraine-Kriegs setzt der Fachtag in diesem Jahr seine Schwerpunkte auf die bedarfsorientierte Unterbringung geflüchteter Männer sowie Angebote psychosozialer Versorgung. Leitfragen sind:

  • Welche präventiven Ansätze gibt es, die psychosoziale Versorgung von geflüchteten Männern zu verbessern? Welche Wege führen aus einer möglicherweise vorhandenen Delinquenzschleife?
  • Was können Fachkräfte tun, um die psychosoziale Versorgungslage geflüchteter Menschen insgesamt zu verbessern?

Besonders bei der Frage nach einer bedarfsorientierten Unterbringung geflüchteter Männer signalisieren Fachkräfte immer wieder Gesprächs- und Handlungsbedarf. Geflüchtete Männer
werden bislang zu wenig von der Angebotslandschaft berücksichtigt und ihre psychosozialen Unterstützungsbedarfe, etwa auf Grund traumatisierender Erlebnisse und seelischer Verletzungen, folglich zu wenig erkannt und umgesetzt. Stattdessen weisen geflüchtete Männer durch unsichere Bleibe- und mangelnde berufliche Perspektiven sowie der fehlenden Erfahrung von Selbstwirksamkeit oft viele Risikofaktoren für delinquente Verhaltensweisen wie Suchtmittelmissbrauch, selbst- und fremdgefährdendes Verhalten oder Aggressionen gegen Dinge auf.

 


22.09.2022
Online
Onlineveranstaltung
Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Niedersachsen
Muslimisch und niedersächsisch - geht das? Etwa 3 % aller Menschen in Niedersachsen bekennen sich mehr oder weniger deutlich zum Islam. Sie sind zum großen Teil Nachfahren türkischer Arbeitsmigrant_innen. Eine weitere große Gruppe sind Muslim_innen aus Syrien, die vor dem Krieg geflüchtet sind. Sie alle praktizieren ihre Religion unterschiedlich intensiv und bisweilen in verschiedenen Ausprägungen. Wir wollen ihre Glaubenspraktiken näher kennenlernen: Wie sieht das Gemeindeleben aus? Wie lassen sich islamische Gebote mit einem modernen (Berufs-)Leben vereinbaren? Was ist ein Azan und wie unterscheidet sich islamische "halal"-Gebot vom jüdischen "koscher"?

Oktober 2022

04.10.2022
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05.10.2022
Theodor-Heuss-Platz, 1-3 30175 Hannover
DPT - DEUTSCHER PRÄVENTIONSTAG gGmbH

In den Räumlichkeiten des Hannover Congress Centrums (HCC) findet am 4. & 5. Oktober die große Kongressausstellung des 27. deutschen Präventionstages statt. In mehreren Hallen präsentieren sich die Akteure der Prävention mit ihren Angeboten. Dazu wird es Bühnenangebote und Aktionen geben. Keynote-Vorträge (Panels) sowie eine Abendveranstaltung runden das Programm ab. Im Vordergrund der Vor-Ort-Veranstaltung stehen Begegnung und Interaktion.

Im DPT-Foyer findet sich die Übersicht der angemeldeten Infostände sowie der Posterpräsentationen.

Übersicht der Panels, welche im Rahmen des 27. Deutschen Präventionstages vor Ort in Hannover stattfinden:

Dienstag       
4.10.2022  

  • 10:00-11:30 Uhr Panel I: 
    Prävention in Zeiten der Cannabislegalisierung: Worthülse, mehr vom Üblichen oder Neuorientierung?
  • 12:00-13:30 Uhr Panel II:
    Kinder im Fokus der Prävention
  • 14:00-15:30 Uhr Panel III:
    Cybercrime (Arbeitstitel)
  • 16:00-17:30 Uhr Panel IV:
    Brauchen wir neue Strategien für urbane Sicherheit und kommunale Prävention?

Mittwoch
5.10.2022

  • 09:00-10:30 Uhr Panel V:
    Neue Ansätze zur Prävention von Hass, Hetze und Bedrohung
  • 11:00-12:30 Uhr Panel VI:
    Was Schulen aus der Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs für Prävention heute lernen können
  • 13:00-14:30 Uhr Panel VII:
    Jetzt erst recht! Prävention in Zeiten von Krisen und Katastrophen

18.10.2022
Online
Online-Fortbildung
REFUGIO MÜNCHEN

Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, wie z.B. geflüchtete Menschen mit Behinderung sind in unserem System oft einer „Entweder-Oder-Sicht“ ausgesetzt. Die Zuschreibung zu einem Vielfaltsmerkmal wird komplexen menschlichen Identitäten nicht gerecht. In dieser Online-Fortbildung lernen Fachkräfte transkulturelle Erklärungsmodelle von Behinderung. Durch das Verstehen von Wechselwirkungen von Flucht, Migration und Behinderung können so bessere Zugänge in Begleitung und Beratung gefunden werden.
Ihr Profit:

  • Sensibilisierung für multiple Identitäten
  • Das Konzept der Intersektionalität im Kontext von Behinderung und Flucht
  • Das Verständnis für Wechselwirkungen von Migration und Behinderung
  • Kennenlernen transkultureller Erklärungsmodelle von Behinderung

Zielgruppe: Fachkräfte, die mit zugewanderten und geflüchteten Menschen arbeiten


Dezember 2022

02.12.2022
Online
Zertifikatskurs
Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Unsere Gesellschaft hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend polarisiert. Religiös begründete und extremistische Strömungen spielen dabei eine wichtige Rolle und sind im öffentlichen Raum und auch in Bildungseinrichtungen sichtbarer geworden. Wenn Jugendliche sich plötzlich anders verhalten oder mit demokratiefeindlichen Sprüchen auffallen, dann ist es gut, wenn pädagogische Fachkräfte darauf souverän reagieren. Gerade wenn religiöse Aspekte berührt sind, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Wie lässt sich erkennen, ob jemand nur blufft oder tatsäch-
lich eine extremistische Haltung entwickelt hat? Warum entwickeln Jugendliche überhaupt eine Neigung zu religiösem Extremismus? Und welche Schritte sind möglich, falls sich der Verdacht erhärtet?


Das Kontaktstudium „Extremismus und Radikalisierung: Handlungskompetenz für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen“ befähigt Sie, verschiedene Formen von Extremismus und Radikalisierung zu erkennen, Jugendliche für die Thematik zu sensibilisieren sowie in begründeten Verdachtsmomenten die Gefahrenlage abzuschätzen und gemeinsam mit geeigneten Akteuren konkrete Schritte für ein angemessenes Vorgehen einzuleiten.


Das Angebot richtet sich an alle, die mit Jugendlichen arbeiten und ist ebenso praxisorientiert wie theoretisch fundiert.

Die Weiterbildung ist in drei thematische Blöcke unterteilt, die jeweils 1,5 Online-Seminartage und durch E-Learning Kurse unterstützte Selbstlernphasen von 4-6 Wochen umfassen. Jeder dieser Blöcke kombiniert forschungsbasierten Input, Fallbeispiele, konkrete Anwendungsaufgaben für den Arbeitskontext sowie den Austausch in der Gruppe.