Veranstaltungen

Januar 2022

22.01.2022
Online
Online-Workshop
VHS Ottakring; ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit
Der Workshop vermittelt mit interaktiven Methoden Medienkompetenzen für folgende Fragestellungen:
  • Wie begegne ich Angriffen und Aggression im Netz?
  • Wie treten extremistische Gruppen im Internet auf?
  • Wie erkenne ich Fake News?
  • Wie kann ich selbst aktiv gegen Hass und Hetze vorgehen? *Wie ist die rechtliche Situation in Österreich?
  • Wie kann ich Betroffene von Hass im Netz unterstützen?
  • Wo und wie bekomme ich als Betroffene*r Hilfe?

25.01.2022
Online
Violence Prevention Network

"20 Jahre Violence Prevention Network – dieses Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, unsere Expertise in der Extremismusprävention und Deradikalisierung in einer besonderen Ausgabe der Schriftenreihe zu bündeln.

 

Wir stellen

 

„Erfolgreiche Distanzierungs- und Deradikalisierungsarbeit –

20 Jahre Verantwortungspädagogik – entwickelt von Violence Prevention Network“

 

am 25. Januar 2022 von 10.00 bis 11.30 Uhr online vor.

 

Nach einem Grußwort von Thomas Mücke, Geschäftsführer von Violence Prevention Network, geben Ihnen Kolleg*innen aus den Phänomenbereichen Rechtsextremismus und religiös begründeter Extremismus Einblicke in die Praxis der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention sowie in den Fachbereich Wissenschaft. Durch das Programm führt Dr. Dennis Walkenhorst, wissenschaftlicher Leiter von Violence Prevention Network."

Anmeldungen sind an presse@violence-prevention-network.de möglich


26.01.2022
Online
Online-Workshop
Braunschweiger Präventionsrat

Ob in der Schule, in der Jugendhilfe, im Verein oder in anderen gesellschaftlichen Lebensbereichen: Projekte zum Schutz vor Risiken und Vorbeugung negativer Ereignisse sind mittlerweile anerkannt und üblich. Doch es ist gar nicht so einfach und selbstverständlich, hiermit das zu erreichen, was man bezweckt.
In dem ersten Teil des Workshops wird dargelegt, was genau genommen unter Prävention - in Abgrenzung zur Intervention oder beispielsweise einem guten Jugendhilfeangebot - zu verstehen ist. Des Weiteren wird erklärt, worauf geachtet werden sollte, wenn Ziele festgelegt werden, das Projekt geplant und umgesetzt wird und welche Möglichkeiten der Überprüfung und Auswertung es gibt.
Für die Umsetzung von Projekten braucht es mitunter einer Finanzierung. Antragsteller:innen wenden sich mit ihrem Antrag hierzu an Stiftungen, Landespräventionsrat, Krankenkassen oder andere potentiellen Förderer. Worauf hierbei zu achten ist, wird beispielhaft behandelt.
In einem zweiten Teil können Sie sich im Austausch mit anderen Teilnehmer:innen ausprobieren, ein Projekt passgenau zu planen und einen entsprechenden Antrag zu formulieren. Sollten Sie bereits die Absicht haben, ein Präventionsprojekt bzw. dessen Antrag auf den Weg zu bringen, besteht für Sie die Möglichkeit, diesen exemplarisch vorzustellen und sich Tipps einzuholen.
Die Teilnahme am ersten Workshop setzt nicht zwingend voraus, dass Sie auch am zweiten Teil teilnehmen.

26. Januar und 22. Februar 2022


27.01.2022
Online
Webinar
Refugee Law Clinic Hannover e. V.

Unbegleitete Minderjährige werden aufgrund ihrer hohen Schutzbedürftigkeit besonders behandelt. Dazu gehört unteranderem, dass das Jugendamt sie in Obhut nimmt, bis sie mit ihren Personensorge- oder Erziehungsberechtigten zusammen sind oder volljährig werden. Rechtliche Grundlage hierfür ist das Kinder- und Jugendhilferecht im Achten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII). 

Susanne Achterfeld wird im Rahmen ihres Vortrags einen Überblick über die jugendhilferechtliche Praxis geben und ihren Blick insbesondere auch auf die damit verbundenen migrationsrechtlichen Besonderheiten richten. Nach ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt für Ausländer- und Asylrecht, arbeitet Susanne Achterfeld seit 2016 im Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) als Referentin für Kinder- und Jugendhilferecht sowie Asyl- und Ausländerrecht mit dem Schwerpunkt unbegleitete minderjährige Ausländer*innen.


28.01.2022
-
30.01.2022
Online
Online-Tagung
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Inwieweit, in welcher Form und mit welchen Mitteln kann Deutschland in seinem Selbstverständnis als Einwanderungsland gefördert, gestärkt und weiterentwickelt werden? Wie können diese Perspektiven in die politische und rechtliche Praxis umgesetzt werden? Die Tagung diskutiert aktuelle migrationsrechtliche Entwicklungen, Probleme und Erwartungen – nicht nur im nationalen Kontext, sondern auch im Rahmen der EU.
In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Diakonischen Werk Württemberg und dem DGB-Bezirk Baden-Württemberg

31.01.2022
Online
Online-Schulung
Flüchtlingsrat NRW e.V.

Viele Flüchtlinge leben mit dem unsicheren Status einer Duldung: Sie sind ausreisepflichtig, ihre Abschiebung ist nur vorübergehend ausgesetzt.
Wann und warum erhalten Flüchtlinge eigentlich eine Duldung? Welche verschiedenen Duldungsformen gibt es? Und welche Rechte und Pflichten sind mit diesem Status verbunden? Das klären wir in dieser Kurzschulung für Ehrenamtliche. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Anmeldung bitte bis zum 27.01.2022 bei Maria Fechter unter ehrenamt2 (at) frnrw.de


Februar 2022

15.02.2022
Online
Online-Veranstaltung
Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Niedersachsen
Hasskampagnen, Gewalt, rechter Terror und neue rechte Gruppen haben die Mitte in den vergangenen Jahren getroffen. Nun kommt die Corona – Pandemie mit globalen Unsicherheiten und unkalkulierbaren Folgekrisen dazu.
Was heißt das für die demokratische Orientierung der Gesellschaft?
Alle zwei Jahre untersucht die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in der deutschen Gesellschaft. Die aktuelle repräsentative Umfrage von Dezember 2020 bis Frühjahr 2021 zeigt: Die „Mitte“ ist gefordert, Haltung zu zeigen, Position zu beziehen und ihre Demokratie zu stärken! Die Studie erkennt sowohl Entwicklungen, die die Demokratie fördern, als auch solche, die sie gefährden. Die Mitte selbst schätzt den Rechtsextremismus als größte Bedrohung für die Demokratie ein, und hierin liegt die Chance, ihm zu begegnen.
Über die Ergebnisse der Studie und die Folgerungen für unser Bundesland wollen wir am 15. Februar 2022 ab 17.30 Uhr ONLINE diskutieren mit Boris Pistorius, Innenminister des Landes Niedersachsen, Franziska Schröter, FES Berlin und Herausgeberin der Studie sowie Lars Niggemeyer, Abteilungsleiter Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, DGB Niedersachsen.

24.02.2022
Online
Online-Seminar
Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. - VNB
Während sich in den vergangenen Jahren der Fokus der Unterstützungsarbeit verstärkt auf migrantische Frauen* gerichtet hat, wird in letzter Zeit die Frage präsenter, wie geschlechterreflektiert und zugewandt mit migrantischen Männern* gearbeitet werden kann. Wie kann dabei ein offener und nachhaltiger Dialog über Männlichkeits*-Thematiken mit Männern* gestaltet werden? Der Onlineworkshop bietet einen ersten Einblick in das Themenfeld der gendersensiblen Männerarbeit* und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Lebenswirklichkeiten migrantischer Männer*.

Die Veranstaltung richtet sich an Engagierte und Interessierte im Themenfeld. Wir setzen eine aktive Beteiligung während der Veranstaltung voraus. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie fest vorhaben, an der Veranstaltung teilzunehmen.

März 2022

02.03.2022
CongressPark Wolfsburg
Landespräventionsrat Niedersachsen

In den letzten Jahren ist die Thematik „Hass und Gewalt gegen Amtsträger*innen und Personen des öffentlichen Lebens“ besonders in den Fokus gerückt und erreichte im Jahr 2019 durch den Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke einen traurigen Höhepunkt.
Auch die großen Veränderungen der Lebensumstände durch die Maßnahmen während der Corona-Pandemie stellten die politischen Entscheidungsträger*innen mehr denn je in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung.
Unter anderem im Rahmen der neuen Querdenker*innen-Bewegung, aber auch in anderen Kontexten wurden und werden Personen des öffentlichen Lebens Beleidigungen, Bedrohungen und Nötigungen bis hin zu tätlichen Angriffen ausgesetzt.

In zwei Keynote-Vorträgen wird dieses Schwerpunktthema des 13. Niedersächsischen Präventionstages aus Sicht der Forschung sowie im Rahmen eines persönlichen Erfahrungsberichts beleuchtet.


Eine Podiumsdiskussion mit hochrangigen Vertreter*innen der Polizei, Feuerwehr, Kommunalpolitik, kommunalen Prävention, Betroffenenberatung etc. beschäftigt sich unter dem Titel „Was bedeuten Beleidigungen, Drohungen, Hass und Gewalt für Amts- und Mandatsträger*innen und für das Gemeinwohl?  Konsequenzen für die Präventionsarbeit“ mit diesem herausfordernden Problemfeld.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung ist die Anerkennung der kommunalen Präventionsarbeit im Rahmen der Verleihung des 1. Niedersächsischen Präventionspreises an drei kommunale Präventionsgremien durch die Niedersächsische Justizministerin.

Neben dem Schwerpunktthema soll die Vielfalt der Präventionsthemen und –projekte in Niedersachsen nicht zu kurz kommen.

Eine Auswahl an Workshops zu unterschiedlichen Themenfeldern der Prävention sowie der „Markt der Möglichkeiten“ werden den 13. Niedersächsischen Präventionstag abrunden und unter anderem wertvolle Informationen für interessierte Teilnehmende bereitstellen.


April 2022

27.04.2022
-
29.04.2022
Klosterweg 4 . 29549 Bad Bevensen
Fortbildung

Es ist kompliziert – so ähnlich könnte die Beziehung zwischen Polizei und Zivilgesellschaft in einem kurzen Satz beschrieben werden. Demonstrationsgeschehen sowie alltägliche Polizeieinsätze bieten wiederholt Anlass für Auseinandersetzungen, die die Gesellschaft polarisieren. Das angespannte Verhältnis zwischen den beiden ungleichen Akteurinnen spiegelt sich auch in öffentlichen Debatten wider, wie z.B. um die Notwendigkeit einer Studie zu Rassismus oder zum Umgang mit bekanntgewordenen Fällen rechter Gesinnung in den Behörden. Nicht zuletzt entzünden sich Diskussionen an der Frage der Legitimität und Angemessenheit staatlicher Gewaltanwendung.

Getreu dem Leitspruch besser miteinander statt übereinander reden, bringt das Modellprojekt „Haltung zeigen. Zum Dialog zwischen Polizei und Zivilgesellschaft“ daher eine Gruppe von Vertreter*innen beider Seiten aus der Region im Rahmen einer Fortbildung in 3 Modulen in einen Dialog.