Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

17.05.2018

Förderung für Medienwerkstätten und Ausstellungen mit Jugendlichen

Bündnisse organisieren Schreib-, Foto-, Audio-, Medienwerkstätten und Ausstellungen, in denen Jugendliche (12 – 18 Jahre) unterstützt von Fachkräften und Ehrenamtlichen ein selbstgewähltes Thema aus ihrer Lebenswelt künstlerisch bearbeiten. Die Jugendlichen erstellen und präsentieren ihre Reader, Zeitungen, Comics, Fotos, Hörspiele, Filme, Fernseh- oder Radiosendung etc. meist am Ende einer Kette aus mehreren Workshops in einer öffentlichen Veranstaltung in ihrem Kiez.

 

Wer wird gefördert?
Um einen Antrag stellen zu können, müssen Sie nicht Mitglied der TGD oder in einer ihrer Mitgliedsorganisationen sein. Alle Migrantenselbstorganisationen aber auch alle sonstigen Organisationen, die Bildungsbündnisse errichten möchten, werden ausdrücklich ermutigt, Förderanträge zu stellen.

Projektanträge können bis spätestens zum 31. Mai 2018 gestellt werden.

 

Weitere Informationen zu den Förderbedingungen gibt es auch auf der Seite von meinland.info


16.05.2018

„Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online“

n der politischen Bildung spielen soziale Netzwerke eine immer größere Rolle. In dem Projekt „Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online“ ging es darum, die Möglichkeiten sozialer Medien zu nutzen, um über gesellschaftliche, politische und religiöse Fragen ins Gespräch zu kommen, Gedankenanstösse zu geben und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Auf Facebook und der Ratgeber-Community gutefrage.net brachten sich sechs Teamer_innen in Diskussionen ein, initiierten neue Gespräche und hakten nach, wo rigide und unreflektierte Vorstellungen über Fragen von Identität und Religion unwidersprochen blieben.

Die Broschüre dokumentiert die Erfahrungen aus der Projektarbeit und berichtet vom Fachaustausch, an dem im Februar 2016 insgesamt 20 Initiativen und Projekte teilnahmen. In drei Dossiers zu den Themen Islam und Demokratie, Rassismus und Islamfeindlichkeit und Geschlechterrollen finden Sie konkrete Anregungen für die pädagogische Praxis in sozialen Netzwerken, aber auch in Klassenräumen.

Die Broschüre ist online abrufbar und kann unter folgender Adresse kostenpflichtig bestellt werden.


15.05.2018

„Lampedusa calling“

Kunstpädagogisches Projekt bringt Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zusammen

„Lampedusa calling“ ist ein kunstpädagogisches Integrations-Projekt im baden-württembergischen Herrenberg, das Jugendarbeit und Erwachsenenbildung vereint. Zielgruppen sind zum einen geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene und zum anderen Einheimische jeden Alters. Außerdem sollen Vereine, Verbände, Organisationen, Kommunen und Fachpersonal mit Fachwissen, Ressourcen und Kooperationen unterstützt werden.

Auf der Internetseite des Projektes, gibt es weitreichenede Informationen u.a auch zu anstehenden Ausstellungen und Veranstaltungen


15.05.2018

Geflüchtete stärken! Anregungen für die Prävention von religiös-extremistischen Ansprachen

Neue Handreichung von ufug.de

Diese Handreichung gibt Anregungen für die universelle Präventionsarbeit, die im Vorfeld von möglichen Radikalisierungsprozessen ansetzt. Dabei geht es vor allem um Angebote der Jugend- und Sozialarbeit sowie der politischen Bildung. Unabhängig von sicherheitspolitischen Interessen sind diese Angebote Voraussetzung, um Geflüchteten ein Ankommen in der Gesellschaft, Selbstwirksamkeit und reale Teilhabe zu ermöglichen.

Die Handreichung ist online abrufbar sowie unter folgender Adresse kostenpflichtig zu bestellen.


14.05.2018

Galerie der verlorenen Heimat

Zahlreiche Schicksale von Menschen in dem brandenburgischen Ort Wittstock haben in irgendeiner Form mit Mobilität und Ortswechseln zu tun. Die Ursachen reichen von Schule und Studium bis hin zu Flucht und Vertreibung. Die Geschichten dahinter sind von dem Journalisten und Autor Gerhard Richter in der „Galerie der verlorenen Heimat“ dokumentiert worden.

Bei verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen war Richter mit seiner Schreibmaschine vertreten und nahm die Lebensgeschichten ganz verschiedener Menschen auf. So berichtet Helmut (Jahrgang 1934) davon, wie er das Kriegsende in Wittstock erlebte. Vor dem Einmarsch der Roten Armee wurde er dabei auch Zeuge eines der sog. Todesmärsche von KZ -Häftlingen. Sabine wiederum spricht von ihrer neuen Heimat in Barcelona und wie sie dort ankam, ohne ein Wort Spanisch zu können.

Zwei große Ausstellungen mit den Geschichten haben schon stattgefunden und nun sind einige der Geschichten unter www.galerie-der-verlorenen-heimat.de nachzulesen. Das Projekt geht auf eine Initiative des Aktionsbündnisses „Wittstock bekennt Farbe“ zurück.


11.05.2018

Reisen ins europäische Ausland mit jungen Geflüchteten

Hinweise und Erfahrungen zu Reisen ins europäische Ausland mit jungen Geflüchteten

Das Hamburger Netzwerk Internationale Jugendarbeit hat Erfahrungen und Hinweise im Zusammenhang mit der Teilnahme von jungen Geflüchteten an internationalen Maßnahmen (Projekte, Seminare, Jugendbegegnungen) im europäischen Ausland zusammengestellt. Aus der Sicht von Praktiker/-innen wird dargestellt, mit welchen Herausforderungen die Akteure in dieser Situation umgehen mussten. Dem Netzwerk ist es wichtig, seine Erfahrungen für andere Interessierte und Praktiker/-innen bereitzustellen.

Die Empfehlungen beziehen sich insbesondere auf die Zusammenarbeit mit Behörden wie Ausländerbehörde, Landesjugendbehörde oder Bundespolizei, aber auch den Informationsfluss mit den Fluggesellschaften.

Das Netzwerk bietet zudem an, dass sich interessierte Personen auch an die entsprechenden Organisationen in Hamburg wenden können, die hier Erfahrungen gesammelt haben.

 


10.05.2018

Integration junger Zugewanderer fördern

Projektgelder von bis zu 70.000€ noch bis zum 31.05.2018 beantragen

Interessierte Träger haben die Möglichkeit gemeinwesenorientierte Projekte zur Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12-27 Jahren durchzuführen. Dafür stellt das Bundesjugendministerium Haushaltsmittel zur Verfügung. Ausgeschrieben werden diese Projektmittel über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Anfrage auf eine Förderung von bis zu 70.000,- Euro pro Projektjahr können noch bis zum 31. Mai gestellt werden. Es ist eine bis zu dreijährige Projektlaufzeit möglich. Gefördert werden können Maßnahmen zur Integration der jungen Menschen.

Die Projekte sollten sich einem der folgenden Schwerpunkte orientieren:

  • Themenschwerpunkt Identitätsbildung: Stärkung der eigenen Identität -Empowerment
  • Themenschwerpunkt Teilhabe: Partizipation auf Augenhöhe

Die Anträge sind bei der Zentralstelle, Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA), zu stellen.


09.05.2018

Übungsleiterausbildung für Geflüchtete

Der Landessportbund Berlin bildet in einer speziellen Ausbildung geflüchtete Menschen zum/-r Übungsleiter*in aus. Diese Ausbildung stellt die Grundlage für weitere Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten im Berliner Sport dar. In ca. 125 Lehreinheiten lernen die angehenden Trainer*innen die nötigen sportwissenschaftlichen Grundlagen, um Gruppen zu leiten, ein Training unter methodischen und trainingswissenschaftlichen Gesichtspunkten aufzubauen und Sportler*innen gesund und verletzungsfrei zu trainieren. Vorrausetzungen sind Arabisch oder Persisch als Muttersprache sowie ausreichende Deutschkenntnisse (kein Zertifikat nötig). Ausbildungszeitraum: 05.07. − 17.08.2018 (während der Berliner Sommerferien) // Zeiten: 5x wöchentlich (Montag bis Donnerstag 10 bis 14 Uhr; Freitag 09.30 bis 13.30 Uhr) 

Der Bewerbungsbogen ist online abrufbar. Bewerbungen sind noch möglich!

 

Weitere Infos auch auf der Seite des Landessportbund Berlin.


09.05.2018

Erklärvideos zu Alkohol- und Drogenkonsum in fünf Sprachen

Traumatische Flucht- und Kriegserlebnisse und gesundheitliche Beschwerden führen bei geflüchteten Menschen vielfach zu Anspannung, innerer Unruhe und Schmerzen. Hinzu kommt häufig ein durch eine mangelhafte Tagesstruktur und Langeweile gekennzeichneter Alltag. Um Beruhigung und Entspannung zu finden, greifen geflüchtete Menschen mitunter zu Alkohol, Cannabis oder Medikamenten, ohne dabei die mit dem Konsum oder der Einnahme verbundenen Risiken einschätzen zu können. Die Erklärvideos der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen (HLS) weisen auf Gefahren des Alkohol-/ und Cannabiskonsums sowie die Risiken des Medikamentenmissbrauchs hin, erläutern rechtliche Hintergründe in Deutschland und zeigen Unterstützungsangebote auf. Die Videos sind jeweils in fünf Sprachversionen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari und Tigrinya) verfügbar.


08.05.2018

„Erste Wege in Deutschland“

Sprachlern Videos für Alltagssituationen in Deutschland

Die Videos des Projektes "Erste Wege in Deutschland" zeigen Alltagssituationen in Deutschland und dienen der Sprachförderung. Zu den Videos gibt es mehrere, thematisch passende Übungen, welche das Gelernte aufgreifen, vertiefen und abfragen.

Mit der dazugehörigen App können die Videos auch auf dem Handy angesehen werden, sowie die dazugehörigen Übungen bearbeitet werden.


07.05.2018

@Ucation – Fortbildungsangebote für Talentförderer

Auch Lehrkräfte, Ausbilder und Kursleiter brauchen Fortbildung. Auf der Internetseite team@work bietet das bundesweite Talentförderzentrum Bildung & Begabung einen aktuellen Einblick in Präsenz-Workshops und praxisnahe Online-Module. Neu im Angebot ist ein Kurs, der Ausbilder in der Integration junger Geflüchteter unterstützt.


04.05.2018

Fachtag "Geflüchtete Familien und Frühe Hilfen"

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt und der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf veranstaltet das Nationale Zentrum Frühe Hilfen am 21. September 2018 in Frankfurt einen Fachtag zum Thema: "Geflüchtete Familien und Frühe Hilfen". Die Tagung richtet sich an Fachkräfte der Frühen Hilfen und an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Ziel ist, gemeinsam über gelungene Praxisbeispiele und zukünftige Herausforderungen der Arbeit mit geflüchteten Familien nachzudenken und zu diskutieren.

Interessierte können sich den Termin vormerken. Das Programm wird Ende Mai veröffentlicht. Dann besteht die Möglichkeit zur Anmeldung auf der Seite des Nationalen Zentrum Frühe Hilfen.


04.05.2018

Wohnquartiere stärken, Integration und Teilhabe fördern!

Förderung des Landes Niedersachsen für Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement: Antragstellung ab jetzt möglich.

Die Niedersächsische Landesregierung hat für 2018 1,5 Millionen Euro für die Unterstützung innovativer Projekte zur Förderung der Integration und der Teilhabe in Gebieten mit besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen bereitgestellt.

Am Wettbewerb teilnehmen können Gemeinden, Landkreise, juristische Personen des privaten Rechts (z.B. gGmbH) sowie Verbände der Wohlfahrtspflege, kirchliche Organisationen und Kammern. Anträge können ab sofort bis zum 23. Mai 2018 gestellt werden.

Weitere Informationen zu der Auslobung für 2018.


03.05.2018

Studie: Analyse: „Außerschulische politische Bildung mit jungen Geflüchteten“

Die außerschulische politische Jugendbildung kann auf umfangreiche, langjährige Erfahrungen im Themenfeld „Flucht und Migration“ zurückgreifen. Die bundesweit tätigen Mitgliedsorganisationen der Gemeinsamen Initiative der Träger der Politischen Jugendbildung im bap e.V. (GEMINI) und ihre zahlreichen Bildungseinrichtungen haben besonders in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Maßnahmen und Publikationen ein starkes Augenmerk auf diesen Bereich gelegt.

In der neu erschienenen Analyse trägt Christiane Toyka-Seid die dabei gesammelten Erkenntnisse in einer Bestandsaufnahme zusammen und benennt vor diesem Hintergrund zentrale Fragen, Themen und Herausforderungen für die praxisorientierte Weiterentwicklung der außerschulischen politischen Jugendbildung.

 


02.05.2018

Offener Co-Workingspace sowie Onlineplattform des Cameo Kollektivs

Das "Cameo Kollektiv" hält in seinen Räumen in Hannover einen Probebetrieb für einen offenen Co-Workingspace für Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen bereit. Die Räume in der Leinstraße sind der Probebetrieb eines offenen Co-Workingspace für Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen. Mit regelmäßigen Öffnungszeiten, verschiedenen Arbeitsplätzen und Equipment für Foto- und Videobearbeitung stehen dort interessierten Kreativen Werkzeuge zur Verfügung, um ihre Perspektiven auf Hannover, die Gesellschaft und ein gemeinschaftliches Zusammenleben zu zeigen.

Mit UPGRATION hat das Kollektiv desweiteren eine ergänzende Onlineplattform entwickelt. Die Erfahrungen aus dem Cameo Magazin #3 "Ankommen" sind darin eingeflossen: Über 70 Menschen aus 26 Ländern haben dafür zusammengearbeitet. Die Plattform macht mit journalistischen und künstlerischen Inhalten sichtbar, wie Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenarbeiten.


02.05.2018

Handbook Germany: “Wir sind die digitale Verwandschaft der Geflüchteten.”

Wer neu nach Deutschland kommt, braucht Informationen. Das digitale Handbuch für Deutschland "handbookgermany" bietet Informationen für Geflüchtete und alle, die neu in Deutschland sind

Wer neu nach Deutschland kommt, braucht Informationen. Das digitale Handbuch für Deutschland www.handbookgermany.de bietet Informationen für Geflüchtete und alle, die neu in Deutschland sind. Das Handbuch spricht sieben Sprachen: Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi und nun auch Paschtu (Afghanistan/Pakistan), Französisch (West- und Zentralafrika) und Türkisch. 87% der Menschen aus den zehn zugangsstärksten Herkunftsstaaten, die 2017 einen Asylantrag stellten, bekommen damit verlässliche Informationen zur Orientierung in Deutschland in ihren Muttersprachen oder den gängigen Amts- und Handelssprachen ihrer Herkunftsländer. Sämtliche Informationen auf handbookgermany.de werden laufend erweitert und aktualisiert.


30.04.2018

Handreichung: Familienzusammenführungen im Rahmen der Dublin-III-Verordnung nach Deutschland

Die Familienzusammenführung mit Angehörigen, die sich noch außerhalb der EU befinden, ist ständiger Begleiter aller Migrationsfachdienste und Einrichtungen. Aber auch die Familieneinheit innerhalb der Europäischen Union wird zunehmend ein wichtiger Bestandteil der Beratung. Wenn Familienangehörige nicht gemeinsam fliehen und über unterschiedliche EU-Mitgliedstaaten verstreut sind, wird die Familieneinheit meist nicht über das Botschaftsverfahren, sondern im Rahmen des Dublin-Verfahrens hergestellt. Hier ist Spezialwissen erforderlich, das mit dieser Handreichung erworben werden kann. Bei Bedarf können auch Fortbildungsangebote vermittelt werden.

Die Handreichung "Familienzusammenführungen im Rahmen der Dublin-III-Verordnung nach Deutschland. Anspruch – Verfahren – Praxistipps" richtet sich an alle, die in der Beratung von Flüchtlingen tätig sind, ob in der Asylverfahrensberatung, der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) oder den Jugendmigrationsdiensten (JMD), den Einrichtungen für unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge, den Vormündern und den unzähligen freiwillig engagierten Flüchtlingshelfern.

Die Handreichung kann in gedruckter Form bei der Diakonie bestellt werden. Genauere Infos dazu gibt es auf der Seite der Diakonie

Die Handreichung steht zudem auch online zum Download zur Verfügung

 


30.04.2018

Informationsveranstaltung: Menschen verbinden Menschen

Das Projekt "Menschen verbinden Menschen" des Freiwilligenzentrums Hannover sucht freiwillige Patinnen und Paten, die Neuzugewanderte in ihrem Alltag unterstützen.

Das Ziel des Bürgerbündnisses "Menschen verbinden Menschen" ist es, dass den Zugewanderten, für die alles neu ist, das Einleben möglichst leicht fällt. Dabei können alle helfen: in der Nachbarschaft, auf Augenhöhe, als Patinnen und Paten. Das Bürgerbündnis will durch konkrete Angebote geflüchtete Menschen mit Hannoveranerinnen und Hannoveranern in Kontakt bringen und lädt zu einer Veranstaltung ein.

Die Veranstaltung zeigt, dass Hilfe in vielen Bereichen gesucht wird, wie z. B. beim Erlernen und Anwenden der deutschen Sprache oder beim Verstehen von Behördenpost, bei den ersten Schritten in die Arbeitswelt, der Suche nach einer Kita oder Schule. Auch die gemeinsame Freizeitgestaltung ist oft ein wichtiger Teil der Patenschaft. Diese Fragen werden auf der Informationsveranstaltung geklärt. Spannend zum Beispiel wird es, wenn Angelika H. und Khaklil D. aus ihrem Begleitungsalltag erzählen: Angelika stellt dar, was sie als Patin dazu bewegt, sich zu engagieren und was sich seither in ihrem Leben verändert hat. Khalil erzählt, was ihm die Begleitung bedeutet und was sich in seinem Leben verändert hat

Datum: Donnerstag, 03.05.2018
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Freiwilligenzentrum Hannover im üstra Kundenzentrum, Karmarschstr. 30/32,30159 Hannover


Auf der Seite des FreiwilligenServer-Niedersachsen finden Sie weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie zu dem Projekt "Menschen verbinden Menschen"


30.04.2018

Anerkennung ausländischer Abschlüsse: Bürokratieabbau und bessere Information können die Antragsquote erhöhen

Formale Abschlüsse sind in Deutschland von hoher Bedeutung für den Berufserfolg. Trotzdem lässt nur etwa ein Fünftel der Migranten mit beruflicher Qualifikation diese innerhalb von zwei Jahren nach der Zuwanderung in Deutschland anerkennen.

Ein elementarer Baustein für eine erfolgreiche Integration von Zuwanderern in den deutschen Arbeitsmarkt ist die Verwertung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die bereits vor dem Zuzug erworben wurden. Dazu gehört auch die formale Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen. Dies verbessert die Arbeitsmarktchancen von Migranten beträchtlich: Demnach sind der Verdienst und die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Zuwanderern, deren berufliche Qualifikation anerkannt wurde, um fast die Hälfte höher als bei Migranten ohne anerkannte Qualifikation. Das im Jahr 2012 in Kraft getretene Anerkennungsgesetz hat diese Situation leicht verbessert.

Der Bericht des Magazins des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung nimmt dabei auch Bezug auf den IAB-Kurzbericht "Arbeitsmarktintegration von Migranten in Deutschland"


27.04.2018

Politische Einstellungen und Einwanderung

Welche politischen Einstellungen haben Menschen mit Migrationsgeschichte und warum? Und welche Faktoren beeinflussen die Wahlbeteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte? Dieser Fragen geht die aktuelle FES Studie nach.

Die Studie finden Sie auf der Website der Friedrich Ebert Stiftung


27.04.2018

Projektförderung für Arbeit mit Geflüchteten in Hannover

Im Rahmen des Projekts House of Resources, gefördert durch das Bundesministerium des Innern, unterstützt MiSO im Jahr 2018:

  1. Mikroprojekte/ Bedarfe bis 500€ pro Organisation (kann sofort beantragt werden)
  2. Projektein Höhe von 500€ - 2.500 € pro Organisation

(Das House of Resources möchte in der Projektförderung zu Kooperationen von mehreren Organisationen anregen. Daher können pro Kooperationspartner weitere Mittel beantragt werden)

Anträge können gestelt werden von: Migrantenselbstorganisationen und sonstige Gruppen/ Vereine, die

  • im Bereich der Integration von MigrantInnen und Flüchtlingen tätig sind und
  • ihren Sitz in der Landeshauptstadt Hannover oder in der Region Hannover haben und dort auch aktiv sind und
  • einen dringenden Förderbedarf haben und denen aus verschiedenen Gründen andere Wege der Förderung verwehrt sind

Weitere Infos zur Antragsstellung


26.04.2018

Die aktive Aufnahme von Schutzsuchenden als Gestaltungsinstrument in der Flüchtlingspolitik

Publikation der Heinrich Böll Stiftung

Die vorliegende Studie widmet sich dem Ausloten der Chancen einer verstärkten und an den Menschenrechten orientierten internationalen Zusammenarbeit im Bereich des Flüchtlingsschutzes. In der Publikation werden die verschiedenen Instrumente der Flüchtlingsaufnahme bzw. –verteilung dargestellt, eingeordnet und bewertet.

Die Studie ist unter folgendem Link einzusehen: https://heimatkunde.boell.de/sites/default/files/e-paper_5-_aktive_fluechtlingsaunfnahme_-_baf.pdf


26.04.2018

Gleichberechtigt leben in Deutschland

Der Erklär-Film “Gleichberechtigt leben in Deutschland” von TERRE DES FEMMES informiert insbesondere geflüchtete Frauen (und Männer) über ihre Rechte und das Verbot von Gewalt gegen Frauen in Deutschland. In dem Film wird neben häuslicher Gewalt, Zwangsheirat und anderen Gewaltformen gegen Frauen auch die Freiheit, sich für eine der vielen möglichen Lebensformen zu entscheiden, thematisiert.

Der Film steht in drei verschiedenen Sprachen auf Youtube zur Verfügung


25.04.2018

Veranstaltung: Ticken kleine Städte anders? Stadtentwicklung und Integrationspolitik in Klein- und Mittelstädten

In vielen Köpfen existiert die Vorstellung von einerseits "bunten" Großstädten und andererseits "monochromen" Kleinstädten, in denen die Uhren anders ticken. In der Realität sind die über 1.300 kleineren Städte in Deutschland überaus heterogen, wie auch deren Stadtgesellschaft vielfältig ist. Die Zuwanderung bietet Chancen für die Entwicklung der Klein- und Mittelstädte und stellt diese gleichermaßen vor die Herausforderung, die zunehmende Vielfalt als Prozess zu gestalten. Der Zuzug von Geflüchteten entfaltete vielerorts eine Katalysatorwirkung: Nach Erstaufnahme und Unterbringung stellte sich nämlich rasch die Frage, wie sich das zukünftige Zusammenleben und der gesellschaftliche Zusammenhalt in einer durch Mobilität geprägten Gesellschaft gestalten lassen.

Auf der Fachtagung werden Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem dreijährigen Forschungs-Praxis-Projekt vorgestellt und in übergreifende Fachdiskurse eingebettet. In Vorträgen, Gesprächsrunden und Panels sollen ausgewählte Themen erörtert und Fragestellungen vertieft werden:

Wie verändert Vielfalt die Innenstädte?
Wie lassen sich gesellschaftliche Teilhabe und sozialer Zusammenhalt in der Migrationsgesellschaft fördern?
Welche Beiträge leisten integrierte Konzepte zur Stärkung der Innenstädte?
Welche neuen Raumangebote sind erforderlich? Wie beeinflusst die zunehmende Vielfalt die städtische Identität?

 

Die Veranstaltung findet am 26.04.2018 von 09:00 - 18:00 Uhr in Berlin statt.

Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm und zur Anmeldung gibt es auf der Veranstaltungsseite.


24.04.2018

Bericht zeigt Erfahrungen europäischer Städte bei der Integration von Migranten

Wie gehen europäische Städte mit den Herausforderungen bei der Integration von Migranten um? Dazu hat die europäische Kommission am 18.04.2018 gemeinsam mit der OECD einen Bericht vorgelegt, der neben den Erfahrungen in den Kommunen auch Empfehlungen in den Bereichen Gesundheit, Arbeit, Wohnen und Bildung enthält. Die OECD hat in dem Bericht neun europäische Großstädte, darunter Berlin, sowie die deutsche Kleinstadt Altena untersucht, um festzustellen, wie effektiv sie mit dieser Herausforderung umgehen ‒ was getan wurde, was funktioniert hat und was besser hätte laufen können.

Weitere Informationen zu dem Bericht gibt es auf der Seite der europäischen Kommision.

 


24.04.2018

Handreichung: Handlungsbedarfe für die Arbeit mit jungen Geflüchteten

Die hohe Zahl junger, nach Deutschland geflüchteter Menschen stellt die Gesellschaft vor große Aufgaben. Betrachtet man die Altersstruktur der in Deutschland schutzsuchenden Menschen, so hat im Zeitraum von 2005 bis 2014 vor allem die Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen die meisten Asylanträge gestellt. Im Hinblick auf eine gelingende schulische, berufliche und gesellschaftliche Integration sind für diese jungen Menschen Bildung, berufliche Orientierung und Ausbildung zentrale Voraussetzungen. Um den jeweils individuellen Voraussetzungen der jungen Menschen gerecht werden zu können, müssen bedarfsgerechte Angebote zur schulischen und beruflichen Integration junger Geflüchteter entwickelt und umgesetzt werden. Im Rahmen des Projekts Afin wurden Praxiserfahrungen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten reflektiert, gebündelt und ausgewertet. Hieraus wurden Empfehlungen und Forderungen abgeleitet. IN VIA hat die Handlungsbedarfe für die Jugendsozialarbeit in einer Broschüre ausführlich und leicht nachvollziehbar dargestellt.

Die komplette Handreichung können Sie hier lesen


23.04.2018

Wo liegen Probleme für geflüchtete Studierende?

Gastbeitrag von Prof. Dr. Julia von Blumenthal für den MEDIENDIENST

Bis zum Jahr 2020 könnten sich bis zu 40.000 Geflüchtete an deutschen Hochschulen einschreiben, schätzt der Stifterverband. Was müssen Hochschulen und Politik tun, um Hürden für Studierende mit Fluchterfahrung abzubauen?

Antwort auf diese Fragen gibt Prof. Dr. Julia von Blumenthal in ihrem Gastbeitrag für den Mediendienst Integration.


23.04.2018

Vorstellung des SVR-Jahresgutachtens

Vorstellung des SVR-Jahresgutachtens 2018:

„Steuern, was zu steuern ist: Was können Einwanderungs- und Integrationsgesetze leisten?“

Die neue Regierung hat sich das Ziel gesetzt, Einwanderung und Integration stärker zu steuern. Deutschland ist zwar seit langem ein Einwanderungsland, aber Bildungs- und Arbeitsmarktdaten zeigen, dass Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe immer noch auf Hürden treffen. Nachdem v. a. in den Jahren 2015 und 2016 zudem eine große Zahl Flüchtlinge nach Deutschland gekommen ist, diskutiert die Politik vermehrt über den Nutzen von Einwanderungs- und Integrationsgesetzen. Das SVR-Jahresgutachten 2018 analysiert die Chancen und Grenzen solcher Gesetze auf Bundes- sowie bei Integrationsgesetzen und -konzepten auch auf Länder- und kommunaler Ebene und liefert politische Empfehlungen zu einer verbesserten Steuerung von Migration und Integration.

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) lädt zu einer Pressekonferenz ein.

am Dienstag, 24. April 2018, um 10.30 Uhr

im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum III/IV,

Schiffbauerdamm 40, 10 117 Berlin.

Nach einer Vorstellung des Gutachtens durch den Vorsitzenden werden die Sachverständigen für Rückfragen zur Verfügung stehen.


20.04.2018

18. Internationale Migrationskonferenz | Migration – Medien – Öffentlichkeit

Im Kontext von Migration werden Medien auf verschiedenen Ebenen wirksam. Einerseits können sie zur Berichterstattung und zur Herstellung und Förderung bestimmter Images über Migrantinnen und Migranten beitragen, andererseits werden Medien aber auch als Erinnerungs-, Kommunikations- und Koordinationswerkzeuge genutzt.

Spätestens seit den 1960er Jahren wird der Zusammenhang zwischen Migration, Medien und Öffentlichkeit systematisch wissenschaftlich erforscht. Durch aktuelle Ereignisse, wie z.B. die so genannte „Flüchtlingskrise“ (2015/16) oder die „Kölner Silvesternacht“ (2016), ist das Thema der „medialen Integration“ erneut stark aufgewertet worden.

Der mediale Umgang mit diesen Ereignissen zeigt einerseits, dass Medien differenziert und umfassend über diese Ereignisse berichten, andererseits zeigt sich, dass Medien und Öffentlichkeit das Thema Migration oft immer noch im Kontext von religiösem Fundamentalismus/Extremismus, Kriminalität und Gefahr situieren, dass Migration für sie vor allem einen negativ konnotierten sozialen Prozess darstellt und Migrantinnen und Migranten dabei vor allem als Objekte der Zuschreibung erscheinen. Zugleich zeigt ein Blick auf die Nutzung der Neuen Medien aber auch, dass hier neue Formen von Gegenöffentlichkeiten entstehen. Vor diesem Hintergrund soll im Rahmen der internationalen Konferenz die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Migration, Medien und Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden.

Die Konferenz findet vom 21. bis 23. Juni an der Technischen Universität Köln statt. Nähere Informationen wie den Flyer und den Call for Papers finden Sie auf der Website der Migrationskonferenz.


19.04.2018

EU-Bericht: Flüchtlinge „von Tag eins an“ integrieren

EU und OECD raten in einem gemeinsamen Bericht dazu, Flüchtlinge vom ersten Tag an zu integrieren – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Behörden sollten geschult und häufiger mit Migranten besetzt werden.

http://ec.europa.eu/regional_policy/en/information/publications/reports/2018/working-together-for-the-local-integration-of-migrants


19.04.2018

CoE-Bericht: Kinder auf der Flucht brauchen auch Informationen über ihr neues Umfeld

Ein neuer Bericht der Abteilung Kinderrechte des Europarats stellt heraus, dass Kinder auf der Flucht nach Europa nicht nur Informationen über ihre Rechte benötigen, sondern auch über die Dinge, auf die sie in einer neuen Umgebung treffen werden. Diese Informationen sollten für Kinder verständlich sein. Am effektivsten wäre dies durch persönliche Gespräche mit ausgebildeten Fachkräften, denen die Kinder vertrauen. Flyer und schriftliche Informationen in klar verständlicher Sprache können als Ergänzung dienen. Informationen sollten auch von Gleichaltrigen zu Gleichaltrigen weitergegeben werden können.

Weitere Informationen auf der Website von IJAB


18.04.2018

Durch Kochen Menschen verbinden – Blog „zusammenkochen“ für Geflüchtete aus Afghanistan

Unter dem Motto eine „zusammenkochen – afghanisch-deutsche Küchenbegegnung“ führt Imraan Safi in seinem Blog und im echten Leben Menschen beim Kochen zusammen.

Adressantinnen und Adressaten des Blogs sind geflüchtete Menschen aus Afghanistan, und alle, die mit ihnen arbeiten: Fachkräfte, Ehrenamtliche, Lehrkräfte.

Einfach nachzukochende Rezepte mit Anklang an die afghanische Küche, unter Verwendung von Produkten aus dem deutschen Supermarkt, sollen das Kochen für die geflüchteten Menschen erleichtern und Essen wieder zu einem Stück Heimat machen. Zugleich unterstützen hilfreiche Tipps und kulturelle Hintergrundinformationen, sich in deutschen Geschäften und in der deutschen Esskultur zurecht zu finden. Ergänzt wird das Ganze von Glossaren rund um das Thema Kochen und Essen zum Deutschlernen.

Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Rezepten finden Sie auf der Blogseite von Imraan Safi.


17.04.2018

Informationen zu Alkohol und anderen Drogen

Die Broschüre vermittelt Risiken und Folgen des Suchtmittelkonsums ebenso wie den Zugang zu Beratung und Hilfe. Für Geflüchtete, die Farsi oder Französisch sprechen, stehen beide Broschüren ab sofort in gedruckter Version und zum Download zur Verfügung. Wie die bereits vorhandenen Broschüren in Arabisch und Englisch wurden die neuen Ausgaben zweisprachig gestaltet, um Multiplikatoren die deutsche Übersetzung des Textes zugänglich zu machen. 

Sie können beide Publikationen, auch in größerer Stückzahl, über das Bestellformular des DHS im Internet kostenfrei bestellen oder den Download nutzen.


16.04.2018

„An(ge)kommen. Augenblicke. Begegnungen. Geschichten.“

Die Wanderausstellung „An(ge)kommen. Augenblicke. Begegnungen. Geschichten.“ des Forums der Kulturen Stuttgart e.V., die am 27. April parallel zur Fachtagung im Rathaus eröffnet wird und bis zur Jubiläumsfeier des Forums am 18. Mai 2018 zu sehen ist, portraitiert Menschen mit unterschiedlichen Fluchtgeschichten. Die einzelnen Erzählungen sind sehr persönlich und gehen unter die Haut. Obwohl jede Geschichte individuell ist, gibt es viele Parallelen in den Fluchtgründen und den Erfahrungen.
Die Ausstellung beleuchtet das Thema Flucht und Fluchtursachen und gibt Geflüchteten ein Gesicht und eine Stimme.
 
Termine: Freitag, 27. April bis Freitag, 18. Mai 2018
Veranstaltungsort: Rathaus Stuttgart (EG, Altbauflügel), Marktplatz 1, 70173 Stuttgart
Öffnungszeiten: montags bis freitags, 8–18 Uhr

Gefördert durch: Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global gGmbH, mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie auf der Website des Forums der Kulturen.

13.04.2018

Schule als Sackgasse? Jugendliche Flüchtlinge an segregierten Schulen

Neue Studie untersucht die Lernsituation von Flüchtlingen im deutschen Bildungssystem

Seit 2015 hat das deutsche Schulsystem schätzungsweise 130.000 jugendliche Flüchtlinge aufgenommen. Besonders in Großstädten lernen viele von ihnen an sogenannten segregierten Schulen, also an Schulen, in denen mehrheitlich Schulkinder mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Familien unterrichtet werden.

Die Studie analysiert die Beschulungspraxis an 56 ausgewählten weiterführenden Schulen in fünf Bundesländern, die als segregiert zu bezeichnen sind, und leitet daraus Handlungsempfehlungen für die Bildungsintegration von jugendlichen Flüchtlingen ab.

Zur Studie


12.04.2018

Stellenausschreibung

Koordinierungsstelle Sport & Geflüchtete sucht Mitarbeiter_in

Der VfL Eintracht Hannover v. 1848 e.V. ist mit ca. 2600 Mitgliedern einer der größten Sportvereine in Hannover und sucht zu sofort einen Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin (Teilzeit)für das Projekt der „Koordinierungsstelle Sport & Geflüchtete“.

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Netzwerkarbeit in dem Themenfeld „Sport für Geflüchtete“
  • Beratung und Begleitung von Sportvereinen bei der Arbeit mit Geflüchteten und Flüchtlingsunterkünften
  • Beratung bei der Initiierung, Finanzierung und Umsetzung von Sportangeboten für Geflüchtete
  • Erstellung und Aufbereitung von Informationsmaterialien
  • Planung und Organisation von Informationsveranstaltungen
  • Öffentlichkeitsarbeit
Weitere Informationen auf der Webseite des Vereins.

12.04.2018

Wie viele Migranten nehmen an Integrationskursen teil?

Eine Anfrage der Linkspartei fordert Antworten von der Bundesregierung.

Im Jahr 2017 nahmen rund 290.000 Personen an Integrationskursen teil. Das ergab die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei im März 2018. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr erstmals wieder gesunken. Etwa zwei Drittel der Teilnehmer waren dabei vom Jobcenter oder durch Ausländerbehörden verpflichtet worden. Rund ein Drittel der neuen Kursteilnehmer kam aus Syrien (34,8 Prozent), gefolgt vom Irak (9,5 Prozent), Afghanistan (6,9 Prozent) und Eritrea (4,2 Prozent).

Mehr Informationen zu Mehrsprachigkeit und Deutschkenntnisse bietet der Mediendienst Integration


12.04.2018

Sammelband: Salafismus und Dschihadismus in Deutschland – Ursachen, Dynamiken, Handlungsempfehlungen

Der Sammelband trägt empirische Befunde und wissenschaftliche Erkenntnisse über Salafismus und Dschihadismus in Deutschland zusammen. Die Autorinnen und Autoren befassen sich unter anderen mit radikal-islamistischen Organisationsstrukturen sowie mit „Karrieren“ im salafistischen Milieu. Sie beschreiben islamistische Narrative und mögliche Gegennarrative, internationale Verflechtungen und Ansätze zu Prävention und Deradikalisierung. Herausgeber sind Janusz Biene, Christopher Daase, Julian Junk und Harald Müller.

Auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung finden Sie weitere Informationen.


11.04.2018

Online-Weiterbildungskurse zur Arbeit mit begleiteten und unbegleiteten geflüchteten Minderjährigen

Rahmenbedingungen und Schutz in Organisationen, Verständnis für Traumafolgen und psychische Belastungen
Das Projekt SHELTER möchte für Berufsgruppen sowie Ehrenamtliche, die bei ihrer Tätigkeit Kontakt mit jungen Geflüchteten haben, spezifische Fortbildungsangebote zur Verfügung stellen. Im Rahmen des Projektes SHELTER werde im Zeitraum 2016-2019 drei Online-Kurse erstellt und evaluiert:

Kurs I: Traumafolgen und psychische Belastungen im Kontext von Flucht und Asyl – Basisinformationen für Helfende und Unterstützende

Kurs II: Umgang mit selbst- oder fremdgefährdendem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen

Kurs III: Schutzkonzepte für Organisationen, die Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen betreuen

Die Kurse werden für Fachpersonen aus medizinisch-therapeutischen und pädagogischen Berufsgruppen sowie Ehrenamtliche entwickelt. Eine Ausnahme stellt der Kurs „Trauma im Kontext Flucht und Asyl - Traumatherapie mit Geflüchteten“ dar, der sich ausschließlich an approbierte oder sich in Ausbildung zur Approbation befindliche Personen richtet.

Während der Projektlaufzeit ist die Teilnahme an den Testläufen der Onlinekurse kostenlos möglich.

Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung finden Sie auf der Website des Projekts.


10.04.2018

Ohne Paternalismus: Qualifizierungsreihe für Menschen mit Fluchterfahrung

Solidaritäts- und Antirassimusarbeit mit Geflüchteten

Die Qualifizierungsreihe läuft zwischen Mai 2018 und Januar 2019 und richtet sich an Menschen mit Fluchterfahrung und schult die Teilnehmenden als Trainer*innen, Multiplikator*innen und Berater*innen in der Bildungsarbeit, sodass sie selbst Empowerment- und Sensibilisierungsworkshops zum Thema Antirassismus durchführen können.

Am Ende der Qualifizierungsreihe soll ein eigenes Praxisprojekt (ein Empowerment- und einen Sensibilisierungsworkshop) durchführt werden, bei Bedarf mit erfahrenen Referent*innen von glokal e.V. Die Qualifizierungsreihe wird auf Deutsch stattfinden, Kenntnisse auf B1-Niveau sind dafür hilfreich.

Fragen und Anmeldung bis zum 24.04. an opat@glokal.org

Mehr Informationen auf der Website
 


09.04.2018

Möglichkeiten der Einbindung muslimischer Institutionen und Moscheegemeinden in die Radikalisierungsprävention

Muslimische Institutionen und Moscheegemeinden können in einer gesamtgesellschaftlichen Präventionsstrategie wichtige Aufgaben übernehmen - nicht nur als Träger, sondern auch als Experten, Kooperationspartner und Vermittler. Samy Charchira analysiert die Potenziale und Herausforderungen muslimischer Träger in der Radikalisierungsprävention und gibt Einblicke in aktuelle Angebote.

Auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) finden Sie weitere Informationen.


09.04.2018

Bundesweit 14 Houses of Resource

Die Houses of Resource bringen zusammen was zusammengehört: Engagierte Migrantenvereine mit materiellen und ideellen Ressourcen.

Migrantenvereine sind wichtige Akteure im bürgerschaftlichen Engagement. Sie sind in unterschiedlichen Bereichen zivilgesellschaftlich aktiv und leisten einen maßgeblichen, zentralen Beitrag zur kulturellen Vielfalt unserer Gesellschaft, verfügen über ein enormes Potenzial und Expertise und setzen zahlreiche Vorhaben und Ideen mit Herz, Erfahrung und einer großen Hingabe in die Tat um.

All dieses Engagement kostet Vereine Kraft, Zeit und Finanzmittel – hier setzt das Förderkonzept House of Resources an, mit dem an 14 Standorten in Deutschland engagierte Verein unterstützt werden. Die Houses of Resource bringen zusammen was zusammengehört: Engagierte Migrantenvereine mit materiellen und ideellen Ressourcen.

Unter Ressourcen werden Weiterbildungen, fachliche Beratung zu relevanten Themen, Räume, Sachmittel wie Fahrtkosten, Honorarkosten, technische Geräte wie Beamer oder Laptop verstanden.  Auch die praktische Unterstützung durch Fachleute: wie zum Beispiel die Unterstützung durch eine Journalistin beim Verfassen eines Pressetextes oder die Unterstützung bei der Suche nach Kooperationspartnern und Vermittlung von Kontakte kann von Ort zu Ort möglich sein.

Die Houses of Resources werden vom BAMF gefördert und von lokalen Trägern umgesetzt.

Standorte:
Stuttgart, München, Nürnberg, Frankfurt a.M, Bonn, Dortmund, Hannover, Hamburg, Lübeck, Berlin, Bautzen, Dresden, Halle (Saale), Magdeburg.

Übersichtskarte und Kontaktdaten der Houses of Resources in Deutschland.


06.04.2018

Familienasyl und internationaler Schutz für Familienangehörige im Kontext des Familiennachzuges

Das Thema Familienasyl gewinnt in der Praxis zunehmend an Bedeutung. Fragen hierzu treten nicht nur in der Asylverfahrensberatung auf, sondern gerade auch bei den Beratungsstellen, die bei der Familienzusammenführung unterstützen. Auf die Frage, ob es besser ist, einen Antrag auf Familienasyl zu stellen oder sich auf die Aufenthaltserlaubnis zum Familiennachzug zu beschränken, gibt es keine pauschale Antwort. Dies muss vielmehr individuell in jedem Fall entschieden werden und ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Die vorliegende Arbeitshilfe soll dabei helfen, alle für diese wichtige Entscheidung wesentlichen Faktoren zu kennen und im Einzelfall richtig zu entscheiden.

Auf der Seite des Paritätischen Gesamtverands finden Sie die Veröffentlichung.


06.04.2018

Asylgeschäftsstatistik Februar 2018

Im Februar 2018 hat das Bundesamt über die Anträge von 21.301 Personen (Vorjahresmonat: 71.499, Vormonat: 29.173) entschieden. Zudem konnte die Zahl der anhängigen Verfahren von 57.693 (Ende Januar 2018) auf 55.279 (Ende Februar 2018) abgebaut werden. In der Asylgesuch-Statistik wurde im Februar ein Zugang von 11.007 Asylsuchenden registriert.

In der Zeit von Januar bis Februar 2018 haben insgesamt 30.570 Personen in Deutschland Asyl beantragt. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr (37.074 Personen) bedeutet dies einen Rückgang um -17,5 Prozent. In demselben Zeitraum hat das Bundesamt über die Anträge von 50.512 Personen entschieden, 91.627 weniger (-64,5 Prozent) als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Auf der Seite des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finden Sie die komplette Statistik.


05.04.2018

„Die Orangen in Europa schmecken besser“ - Über Fluchtursachen, ihre Bekämpfung und was daran nicht stimmt

Welche Erfahrungen machen Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa? Was berichten sie von der Situation in ihren Herkunftsländern? Und wie beurteilen sie Maßnahmen der Europäischen Union zur „Bekämpfung“ von Fluchtursachen? In der Broschüre „Die Orangen in Europa schmecken besser“ kommen Geflüchtete aus verschiedenen Ländern zu Wort. Außerdem analysieren Journalisten und Wissenschaftler die Lage in oft vergessenen Krisengebieten, wie beispielsweise El Salvador. Das Heft ist in der Reihe „Schriften zur Demokratie“ der „Heinrich-Böll-Stiftung“ erschienen.

Ganze Broschüre der Heinrich Böll Stiftung lesen.


05.04.2018

„Basisqualifikation interkulturelle Kompetenz“ für soziale Berufe und in der Arbeit mit Geflüchteten

Interkulturelle Kompetenzen sind zu einer Anforderung an professionelles Handeln sozialer Arbeit geworden, die aktuell sehr gefragt ist. Mit dem angebotenen Projekt sollen Basiskenntnisse in fünf Bausteinen aufgebaut werden, die für die soziale Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft notwendig ist. Die Teilnehmenden werden bei der Durchführung eines eigenen Praxisprojekts begleitet. Hier sollen Handlungskompetenzen erweitert werden und das erworbene Wissen in die eigene Praxis transferiert werden.

Weitere Informationen zum Zertifikats-Kurs 2018 finden Sie auf der Seite der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.


04.04.2018

Staatssekretärin Güler: Interkulturelle Öffnung als Führungsaufgabe wahrnehmen

Ein zentrales Ziel der Landesregierung ist, die Chancen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in der öffentlichen Verwaltung, in Verbänden und Betrieben zu verbessern. Bei der Jahresversammlung der bundesweit einmaligen Initiative „Vielfalt verbindet. Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“ tauschten sich die Vertreterinnen und Vertreter von 27 Behörden, Verbänden und Unternehmen über ihre Erfahrungen aus.

Hier finden Sie die Pressemitteilung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.


04.04.2018

Unbegleitete minderjährige und junge volljährige Geflüchtete – Perspektiven schaffen und Orientierung ermöglichen

Im Zuge der Fluchteinwanderung der vergangenen Jahre kamen besonders viele, teils unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge nach Deutschland. Einige von ihnen leben nun in Einrichtungen der Jugendhilfe und besuchen den Unterricht in weiterführenden Schulen.

Die Betreuung und Begleitung dieser Jugendlichen ist für Jugendhilfeeinrichtungen und Schulen auch eine Herausforderung. So ist bei vielen Jugendlichen der Aufenthaltsstatus ungeklärt und sorgt für Unsicherheit. Bei jungen volljährigen Geflüchteten stellt sich zudem die Frage, wie ihnen der Zugang zur Bildung und in die Selbstständigkeit ermöglicht werden kann. Auch Erfahrungen von Traumatisierung und der Umgang damit sowie die unterschiedlichen kulturellen, religiösen und sozialen Hintergründe der Jugendlichen spielen bei der Betreuung im Alltag eine Rolle.

Im Austausch mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen und mit besonderem Augenmerk auf ihre praktische Umsetzung werden diese Themen gemeinsam erarbeitet und vertieft. Dabei bleibt immer Raum für Ihre eigenen Erfahrungen.

Weitere Informationen wie zum Beispiel die Namen der Referenten und Details zur Anmeldung finden Sie auf der Website des Jakobus Haus.

03.04.2018

DEICHMANN-Förderpreis 2018 geht wieder an den Start

Mit dem Förderpreis für die berufliche und gesellschaftliche Integration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen unterstützt Deichmann interessierte Unternehmen, Vereine, öffentliche Initiativen und Schulen, die in den letzten 12 Monaten Engagement gezeigt haben, benachteiligten Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund die Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Es werden Initiativen gesucht, die auf verschiedenen Ebenen helfen, Kinder und Jugendliche in Beruf und Gesellschaft zu integrieren. Der Förderpreis ist insgesamt mit 100.000 Euro dotiert. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30.06.2018.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Deichmann-Förderpreises.


03.04.2018

Was tun gegen Hassrede im Netz?

Praktische Vorschläge wie User im Netz auf Hassreden, Fake News und Aggressionen reagieren können.

Hate Speech im Internet ist allgegenwärtig und richtet viel Schaden an: Sie vergiftet Debatten, schürt Vorurteile, ebnet realer Gewalt den Weg und spaltet die Gesellschaft. Wie kann man damit umgehen? Was kann man Hass-Kommentatoren entgegnen? Die Robert Bosch Stiftung hat drei Vertreter von Anti-Hass-Initiativen gebeten, Handlungsempfehlungen zu verschiedenen Arten der Hassrede zu geben.

Clicken Sie sich duch die Handlungsempfehlungen

 


29.03.2018

Ausschreibung Ideenwettbewerb “Mitte im Dialog”

Das Berliner Bezirksamt Mitte sucht Ideen für die Gestaltung eines Dialognetzwerks.

Das Netzwerk Mitte im Dialog soll so einen Beitrag für ein friedliches Zusammenleben leisten. Zu diesem Zweck sucht das Bezirksamt Mitte von Berlin einen Moderator des Dialogs der Kulturen und Religionsgemeinschaften im Bezirk und einen Beschleuniger für das Empowerment der Netzwerkspartner*innen.

Das Projekt soll im Zeitraum 01.07.2018 – 31.12.2021 durchgeführt werden. Erwartet werden Erfahrungen in der interkulturellen Bildungs- und Netzwerkarbeit sowie umfassende Kenntnisse sozialräumlichen Struktur im Bezirk Mitte von Berlin.

Projektvorschläge sind bis zum 13.04.2018 beim Integrationsbeauftragten des Bezirkes Mitte von Berlin, Herrn Winkelhöfer, per E-Mail einzureichen: integrationsbuero@ba-mitte.berlin.de

Weitere Informationen finden Sie hier.


28.03.2018

Jugend gegen Extremismus

Die Robert-Bosch-Stiftung fördert Jugendliche, die sich für eine demokratische und offene Gesellschaft engagieren.

Extremismus hat ganz unterschiedliche Facetten und bleibt in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen eine große Herausforderung. Viele Jugendliche engagieren sich für eine demokratische Gesellschaft und werden dabei von uns gefördert und unterstützt.

Bewerben können sich gemeinnützige Jugendgruppen und Schulklassen, in der sich Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren engagieren. Die Projektlaufzeit sollte mindestens drei Monate betragen und die Ergebnisse müssen on- und offline präsentierbar sein.

Bewerbungen werden per Mail laufend bis zum 1. November 2018 angenommen.

Mehr Informationen zur Ausschreibung

 

 


27.03.2018

Online Studienangebot für Geflüchtete

Studieren online auch ohne Papiere und mit Aussicht auf einen Platz an einer regulären Universität.

Flüchtlinge sind wegen fehlender Papiere von Hochschulbildung ausgeschlossen. Nicht so an der Online-Universität "Kiron": Seit Oktober 2015 können Flüchtlinge dort online studieren mit Aussicht auf einen Platz an einer regulären Universität. Krion ist eine Plattform, über die man Informatik, Ingenieurwissenschaften, Kulturwissenschaften, BWL oder Architektur studieren kann und die Studenten intensive Betreuung erhalten. Das Teilnahme an den online Kursen ist von überall auf der Welt möglich.

Mehr Informationen auf der Kiron Website


26.03.2018

Wie Social Startups Flüchtlingen helfen

Diskussionsrunde im Deutschlandfunk

Im Gespräch mit Wefugees-Gründerin Henriette Schmidt diskutieren Markus Sauerhammer und Dr. Tobis Ernst was Social Entrepreneurs zur Integration von Geflüchteten beitragen können.

Mehr zur Sendung und zum Podcast

 


23.03.2018

Grundlagenschulung für neue Fachkräfte in der Arbeit mit jugendlichen Flüchtlingen von BumF

Vom 22. bis 23. Mai 2018 bietet der Bundesfachverband unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge (BumF) eine Grundlagenschulung für neue Fachkräfte in der Arbeit mit jugendlichen Flüchtlingen in Hannover an.

Da auf der diesjährigen Frühjahrstagung vom 11. bis 13. April 2018 in Hofgeismar (Kassel) explizit keine Grundlagen vermittelt werden, bietet BumF die Tagung in Hannover an. Die Tagung ist in erster Linie für neue Fachkräfte in der Arbeit mit jugendlichen Flüchtlingen.

Eine Anmeldung für die beiden Tagungen ist in Kürze über das Anmeldeportal der BumF-Homepage möglich.


23.03.2018

Prävention vor Radikalisierung im Islam – Seminar des Jakobus Haus

In den Medien ist der Islam Dauerthema. Nicht selten wird hilflos gefragt, wie es dazu kommen kann, dass Menschen anderen Menschen solch grausame Dinge im Namen einer Religion antun können. Oft wird man in diesem Zusammenhang konfrontiert mit Begriffen wie Islamismus, Dschihadismus oder Salafismus.

Aber was genau sind diese „Ismen“ eigentlich? Was ist ihr Ursprung, wie werden sie heute verwendet und wo sind die Unterschiede zwischen Islam und Islamismus?

Das Seminar möchte Einblicke geben in Grundlagen des Islams und den Unterschied zum sogenannten Islamismus. „Al Wasat – Die Mitte“, ein Präventionsprojekt aus Hamburg-Harburg, stellt in diesem Zusammenhang Mechanismen der Radikalisierung vor sowie die Möglichkeiten und Grenzen von Präventionsarbeit. Außerdem soll ein Einblick in innerislamische Bildungsarbeit gegeben und beleuchtet werden, inwiefern Moscheegemeinden durch Flüchtlingsarbeit auch präventiv agieren können.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie auf der Website des Jakobus Haus. Dort finden Sie auch einen Download zum Programm.


22.03.2018

Engagement in Aktion | Ratgeber für wirkungsvolle Kampagnenführung

Wenn Menschen sich in NGOs und Initiativen zusammenschließen, wollen sie etwas erreichen und bewirken. In der Praxis politischen und bürgerschaftlichen Engagements ist es deshalb immer wieder nötig, Kampagnen oder Aktionen zu organisieren. Doch egal wie „klein“ oder „groß“ eine Kampagne ist: alle brauchen ein Mindestmaß an Planung, Organisation und Ideen. Doch was macht eine gute Kampagne aus? Und wie werde ich als Initiative überhaupt kampagnen- und strategiefähig? Die Publikation der Stiftung Mitarbeit in Kooperation mit der Bewegungsstiftung zeigt praxisnahe Wege zur erfolgreichen Kampagnenarbeit auf.

Den Ratgeber finden Sie auf der Website der Stiftung Mitarbeit.


22.03.2018

Deutsch lernen für den Beruf – Berufssprachkurs der BMAS

Wer Deutsch spricht, hat es in vielen Dingen leichter und findet sich in Deutschland schneller zurecht. Im täglichen Leben wie im Beruf verbessern Sprachkenntnisse das Miteinander. Gutes Deutsch erhöht die Chance auf einen Arbeitsplatz und hilft dabei, im Beruf erfolgreich zu sein.

Die Bundesregierung bietet Menschen mit Migrationshintergrund daher Berufssprachkurse an. Sie finden diese Kurse deutschlandweit. Wählen können Sie zwischen Basismodulen und Spezialmodulen: Die Basismodule vermitteln Deutschkenntnisse, die vor allem in der Berufswelt gebraucht werden. Die Spezialmodule vertiefen den Wortschatz in bestimmten Tätigkeitsfeldern – hier lernt man fachbezogenes Deutsch für den Beruf.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.


21.03.2018

Meine. Deine. Unsere. Heimat – Schulhandbuch zum Thema Flucht und Migration

Das CARE-Schulhandbuch Meine.Deine.Unsere.Heimat stellt relevantes Hintergrundwissen, aktuelle Daten und Fakten zum Themenkomplex Flucht und Migration für Lehrkräfte sowie praktische Unterrichtsmaterialien orientiert an Methoden des Globalen Lernens ab Sekundarstufe I zusammen.

Im PDF-Handbuch werden vier Themenbereiche für die Einbindung in den Unterricht zur Verfügung gestellt: Heimat und Herkunft, Flucht und Migration verstehen, Respekt und Toleranz sowie Integration und Willkommenskultur. So können sich Schülerinnen und Schüler praktisch in die Themenkomplexe hineindenken, Zusammenhänge und Ursachen besser verstehen und eine Willkommenskultur an ihrer Schule gestalten.

Auf der Website des Bildungsservers finden Sie die Publikation als Download. Weitere Materialien finden Sie außerdem auf der Website von care.


21.03.2018

NRW-Landeskoordinierungsstelle „Frauen und Flucht“

Das Thema „Geflüchtete Frauen und Mädchen“ wird in den nächsten Jahren Auswirkungen auf die Arbeit der kommunalen Gleichstellungsstellen haben. Eine zielgerichtete Arbeit mit und für geflüchtete Frauen ist aufgrund der oftmals fremden Themen wie die Religion des Islam mit ihren Glaubensrichtungen, religiösen Minderheiten etc. in Kombination mit dem ohnehin umfangreichen Aufgabenspektrum der Gleichstellungsstellen mit großen Herausforderungen verbunden.

Hier sieht sich die NRW-Landeskoordinierungsstelle „Frauen und Flucht“ als eine zentrale Informations- und Vernetzungsstelle sowie als Unterstützung für die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in den Kreisen, Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen unter: http://www.frauenundflucht-nrw.de.


21.03.2018

Neuzuwanderung und Bildung | Eine interdisziplinäre Perspektive auf Übergänge in das deutsche Bildungssystem

Migration nach Deutschland erfährt nicht zuletzt durch globale Mobilitäten aktuell große öffentliche Aufmerksamkeit. Herausforderungen, die sich daraus für Bildungsinstitutionen ergeben, werden kontrovers diskutiert. Welche Möglichkeiten aber stehen neu zugewanderten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im deutschen Bildungssystem überhaupt zur Verfügung? Der Sammelband vereint Beiträge aus verschiedenen Disziplinen, die im Themenfeld Bildung und Neuzuwanderung Diskurse aufgreifen sowie Forschungsergebnisse diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite von Beltz.


20.03.2018

Neue Fortbildungsreihe startet mit Vortrag von Aladin El-Mafalaani

Egal ob bei der Frauenförderung oder bei Jobs für Menschen mit Behinderungen – immer war der öffentliche Dienst Vorreiter und Vorbild für die Gesellschaft, so die These des an der Fachhochschule Münster unterrichtenden Prof. Dr. Aladin El-Mafalaani, der am 31.1.2018 bei der Bezirksregierung Arnsberg zu Gast war. Sein Vortrag bildete den Auftakt einer neuen Fortbildungsreihe.

Weitere Informationen gibt es auf der Website der Bezirksregierung Arnsberg.


20.03.2018

Mitmach-Kampagne „Gib mir ein Zeichen!“ gestartet

„Gib mir ein Zeichen!“ unter diesem Motto hat der Deutsche Kulturrat eine Mitmach-Kampagne gestartet, die die kulturelle Integration fördern soll.

Die „Initiative kulturelle Integration“ ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ab sofort ihre kreativen Ideen für ein Zeichen für Zusammenhalt in Vielfalt einzureichen. Ob Bilder, Fotos, Texte oder Videos – Einsendungen aller Art sind willkommen. Für die drei besten Entwürfe gibt es jeweils 1.000 Euro.

Weitere Informationen gibt es auf der Website GibmireinZeichen.


19.03.2018

Förderpreis für interkulturellen Dialog – Kulturarbeit als Brücke zwischen Kulturen

Der Förderpreis der Pill Mayer Stiftung würdigt herausragende, beispielhafte und nachhaltig wirkende interkulturelle Kulturprojekte für Kinder und/oder Jugendliche, die mit künstlerischen Ausdrucksformen den interkulturellen Dialog fördern.

Die Pill Mayer Stiftung ist davon überzeugt, dass ideenreiche Kulturarbeit den Kulturaustausch fördern kann: Als Kulturdolmetscher kann sie den Blick weiten, anregen und zur Verständigung zwischen unterschiedlichen Kulturen beitragen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Pill Mayer Stiftung.


19.03.2018

Wie interkulturelle Öffnung gelingt | Leitfaden für Vereine und gemeinnützige Organisationen

Der Leitfaden „Wie interkulturell Öffnung gelingt“ richtet sich an alle Personen, die in ihrer Organisation einen Veränderungsprozess in Gang bringen möchten. Ihnen wird hierfür ein Werkzeug an die Hand gegeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie eine engagierte Einzelperson, ein Funktionsträger oder eine Führungskraft sind.

Die Schritte einer Interkulturellen Öffnung werden in vier Phasen erläutert und verschiedene Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Best-Practice-Beispiele, praktische Hinweise sowie ein umfangreicher Serviceteil mit Anlaufstellen und Übungen sollen dabei helfen, interkulturelle Öffnungsprozesse in Ihren Organisationen anzustoßen und voranzubringen.

Entstanden ist der Leitfanden im Rahmen des durch das Bundesministerium des Innern geförderten Projektes Menschen.Leben.Integration.

Den Leitfanden sowie weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Zivilgesellschaft in Zahlen (ZIVIZ).


16.03.2018

Fern von Aleppo

https://www.koerber-stiftung.de/publikationen/shop-portal/show/fern-von-aleppo-239.html

16.03.2018

Fortbildung zum Trainer für „Papilio Integration“

Qualifizierung zum Multiplikator für die Fortbildung von Erziehern zum kultursensitiven Umgang mit Kindern mit Migrationshintergrund und ihren Eltern. 

Termin14.-16. Mai 2018 in Augsburg bei Papilio e.V., Ulmer Str. 94, 86156 Augsburg

„Papilio Integration“ bestärkt Erzieher in der pädagogischen Arbeit mit Flüchtlingskindern sowie Kindern mit Migrationshintergrund und baut Handlungsunsicherheiten im Kita-Alltag ab. Die interkulturelle Kompetenz der Erzieher wird erhöht: mit diverser Methoden und Übungen zur Wissensvermittlung, Reflexion sowie konkreten Beispielen interkulturellen Handelns.

Inhalte

- Familien- und Bildungskulturen in den Hauptherkunftsländern

- Kultur und deren Einfluss auf unser Denken und Handeln

- Traumatisierung im Kindesalter und Erzieher-Kind-Interaktion

- Kultursensitiver Umgang mit Materialien und Routinen im Kita-Alltag

- Strategien zum Erreichen der Eltern

- Interkulturelle Kommunikation

Zielgruppen: Papilio-Trainer und andere Erwachsenenbildner mit Kenntnissen um interkulturelle Hintergründe

Referentin: Katharina Hepke, Papilio-Trainerin

 

Weitere Infos und Anmeldeformular unter https://www.papilio.de/fortbildung-trainer-integration.html


15.03.2018

Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: Potenziale, Perspektiven und Herausforderungen

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen

Welche beruflichen Fähigkeiten und Qualifikationen haben in Deutschland angekommene Flüchtlinge? Auf welchen Wegen finden sie ihren Weg in lokale Arbeitsmärkte? Wie blickt die Wirtschaft auf die Potentiale und Risiken der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten? Welche Rolle spielt eine schnelle bzw. langsame Arbeitsmarktintegration für eine langfristige gesellschaftliche Integration?

Der Bericht fasst aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesen Fragen zusammen und veranschaulicht Konzepte, Projekte und Perspektiven zur Verbesserung des Arbeitsmarktzugangs von Flüchtlingen und stellt weiteren Forschungsbedarf dar.

Das Policy Brief leitet daraus Handlungsempfehlungen für Akteure in Verwaltung und Politik, in Nicht-für-Profit-Organisationen und die Wissenschaft ab.


14.03.2018

Traumapädagogik für IntegrationskurslehrerInnen

Zweiteilige Fortbildung zu Traumapädagogik für IntegrationskurslehrerInnen

Das Netzwerk für traumatisierter Flüchtlinge Niedersachsen e.V. (NTF) bietet eine zweiteilige Fortbildung zu Traumapädagogik für IntegrationskurslehrerInnen an.

Die beiden Termine für die Fortbildung sind der 14.4. und der 21.4. 2018.

Anmeldungen sind bis zum 1.4. per e-Mail an m.kretzschmar@ntfn.de mit Angabe des Namens, Arbeitsgebers und Ortes möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 200 €.

Programm und genauere Angaben finden Sie auf der Webseite.


14.03.2018

MultiplikatorInnen-Schulung zu Flucht-Migration-Umwelt

Mit der Multi-Schulung Flucht qualifiziert die BUNDjugend NRW im dritten Durchgang junge Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte zur Durchführung von Bildungsveranstaltungen zu Themen wie Flucht, Migration und Umwelt.

2018 finden erstmals zwei Schulungen statt: Beide Schulungen bieten sechs spannende Seminare, einen intensiven gemeinschaftlichen Lernprozess und die Möglichkeit im Anschluss daran im Team Workshops und Projekttage auf Honorarbasis zum Themenkomplex durchzuführen.

Weitere Informationen sowie Infovideos auf Arabisch, Dari, Englisch, Französisch, Russisch und Tigrinya unter www.bundjugend-nrw.de/multi-schulung-flucht

 


14.03.2018

Skript für die Rechtsberatung von Geflüchteten

Informationen zur Beratungssituation im Asylverfahren für eherenamtliche Rechtsberater

Zur Beratungssituation im Asylverfahren - Ein Skript für die ehrenamtliche und studentische Rechtsberatung von Geflüchteten

Das von dem Verein Refugee Law Clinics erarbeitete Skript richtet sich als Einstiegshilfe insbesondere an werdende und neue Berater*innen im Flüchtlingsrecht. Auch erfahrenere Berater*innen profitieren von der komprimierten und übersichtlichen Darstellung verschiedener beratungsrelevanter Themenfelder.


13.03.2018

Neue Info-Broschüre für MigrantInnenselbstorganisationen

Die Bezirksregierung Arnsberg hat sich zum Ziel gesetzt, bürokratische Hürden auch bei der Förderung und Unterstützung von MigrantInnenselbstorganisationen abzubauen – überall dort, wo dies haushalts- und förderrechtlich möglich ist.

In der jetzt veröffentlichten Broschüre „Landesförderung leicht gemacht. Ein Leitfaden für MigrantInnenselbstorganisationen (MSO)“ zeigt die Bezirksregierung auf, wie die Antragstellung einfach und reibungslos funktioniert. Die neue Broschüre ist als Onlineversion abrufbar. Als Druckfassung kann sie über die Mailadresse Redaktion-kfi@bra.nrw.de ebenso kostenlos beim Kompetenzzentrum für Integration der Bezirksregierung bestellt werden.

Link zur Broschüre Landesförderung leicht gemacht.

Link zur Pressemitteilung der Bezirksregierung Arnsberg.


13.03.2018

Dialog Afrika – Vernetzung und Professionalisierung afrikanischer Migrantenselbstorganisationen in NRW

Ziel des Projektes ist das Empowerment der Schwarzen Community, Vernetzung afrikanischer MSO untereinander und kostenlose Fortbildungen für Euch und Eure Vereine, um mehr Fördermittel zu gewinnen.

Träger des Projektes ist das „Elternnetzwerk NRW. Integration miteinander e.V.“. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Unterschreibt die Kooperationserklärung und engagiert Euch. Dabei kommen keine Kosten auf euch zu. Es lohnt sich!

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Elternnetzwerks NRW.


12.03.2018

Internationale Wochen gegen Rassimus vom 12. bis zum 25. März

„100 Prozent Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus“

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus wurden am Montag 12.3.2018 zentral in Dresden eröffnet und dauern bis zum 25.3.2018 an. Wie im Jahr 2017 werde bundesweit mit über 2.000 Veranstaltungen gerechnet. Das Motto laute „100 Prozent Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus“.

Die Stiftung für die internationalen Wochen gegen Rassismus hat auch für 2018 aktuelle Informationsmaterialien erstellt. Die neuen Materialien zu den Aktionswochen 2018 können bestellt oder als PDFs heruntergeladen werden.


09.03.2018

Call for Papers: 2. Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung

Die interdisziplinäre Forschungslandschaft zu Themen von Zwangsmigration, Flucht und Asyl hat sich in Deutschland innerhalb weniger Jahre stark erweitert und ausdifferenziert. Zur Vorstellung und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse sowie zur Förderung von interdisziplinärem Austausch und Kooperationen findet vom 4. bis 6. Oktober 2018 die 2. Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung statt. Mit der Konferenz soll in Deutschland eine Plattform für Diskussion und Vernetzung der Forscherinnen und Forscher im Feld der Flucht- und Flüchtlingsforschung geschaffen werden.

Noch bis zum 25. März 2018 können sich alle Interessierten mit einem Abstract für die einzelnen Panels bewerben. Zum Call for Papers geht es hier.

 


09.03.2018

Freiwillige gesucht: Yezidische Jungs in BW

Das Modellprojekt "Yezidische Jungs in BW" sucht Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für das Programm. Das Projekt fördert die Stärkung von besonders schutzbedürftigen männlichen Jugendlichen und die Vermittlung positiver Männerbilder. Im Zuge des "Sonderkontingents für besonders schutzbedürftige Frauen und Kinder aus dem Nordirak" hat das Land Baden-Württemberg eintausend Personen aus dem Nordirak aufgenommen und in Kommunen untergebracht. Durch die genozidalen Angriffe des IS auf die Yeziden sind vor allem Ehemänner und Väter ermordet worden. Gerade den zum Zeitpunkt der Aufnahme mehr als 300 männlichen Minderjährigen – davon 190 zwischen 12 und 17 Jahren – fehlen daher männliche Bezugspersonen, an denen sie sich orientieren können. Hier setzt das Projekt an und geht mit den Teilnehmenden einen wichtigen Schritt hin zu neuen Perspektiven.

Den Flyer des Projekts finden Sie hier.


09.03.2018

Geflüchtete Kinder und Jugendliche stärken

Am 10. April 2018 findet in Hannover eine Veranstaltung zum Thema "Geflüchtete Kinder und Jugendliche stärken" statt. Fachkräfte und Ehrenamtliche, die mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen zu tun haben, stehen vor der Aufgabe, den jungen Menschen das Ankommen zu erleichtern, indem sie Sicherheit, Struktur und eine Zukunftsperspektive vermitteln. Doch immer wieder stoßen sie auf unsichtbare Barrieren oder haben das Gefühl, dass die Hilfe nicht ankommt. Es stellt sich die Frage, was bei einem sensiblen Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen zu beachten ist, aber auch was vermieden werden sollte. Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen der von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e.V. organisierte Tagung erörtert und gemeinsam diskutiert werden.

Zum Flyer geht es hier.

 


09.03.2018

Bibliotheksangebote für Flüchtlinge und Asylbewerber

Bibliotheken und verwandte Einrichtungen engagieren sich auf vielfältige Weise in der Arbeit mit Flüchtlingen bzw. Asylbewerbern und tragen so zu einer Willkommenskultur bei. Auf der Webseite des Bibliothekenportals wurden - jeweils als PDF bzw. in Kurzform - einige Beispiele von Bibliotheken zusammengetragen, die in Form von Projekten, Führungen, Veranstaltungen und fortlaufenden oder speziellen Angeboten in ihrer Kommune aktiv sind. Daneben werden weiterführende Links und Materialien zum Thema bereitgestellt.

09.03.2018

Vom Mut weiterzugehen – Kulturelle Bildung mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg

Ende Dezember 2017 hat die LKJ die Publikation „Vom Mut weiterzugehen – Kulturelle Bildung mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg“ veröffentlicht. Darin werden spannende Projektbeispiele aus ganz Baden-Württemberg und die daraus gewonnenen Erkenntnisse dargestellt. Voraussetzungen für kulturelle Bildung mit Geflüchteten werden erklärt, mögliche Herausforderungen und Chancen beleuchtet. Die Publikation zeigt auf welche Erfahrungen übertragbar sind und unterstützt Akteur*innen der kulturellen Bildung in ihrem reflektierten Handeln. Die Texte stammen von Wissenschaftler*innen aus ganz Deutschland und von Fachleuten aus der Praxis.

Weitere Informationen gibt es unter: https://www.lkjbw.de/service/publikationen/


08.03.2018

Online-Plattform Jobbörse.de

Die Online-Plattform "Jobbörse.de" hilft jobsuchenden Flüchtlingen eine passende Arbeitsstelle in Deutschland zu finden und führt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit geflüchteten Menschen zusammen. In der Bewerberdatenbank befinden sich bereits über 1.700 registrierte Flüchtlinge, die unterschiedliche Qualifikationen und die notwendigen Voraussetzungen für die Aufnahme einer Arbeit mitbringen. 

Dem Team von Jobbörse.de möchte Flüchtlinge nicht nur auf ihre "Flucht" reduzieren, sondern ihre Stärken und beruflichen Kompetenzen erkennen und fördern um sie zu vollwertigen Mitgliedern unserer Gesellschaft zu machen. Daher legen sie gesteigerten Wert darauf, dass niemand von diesem Recht ausgenommen wird und auch Geflüchtete aus fremden Ländern, die nach Deutschland kommen, ihre beruflichen Kompetenzen nutzen können.

Wir reduzieren Geflüchtete nicht nur auf ihr Heimatland oder ihren Status als "Flüchtlinge", sondern wir fördern und integrieren sie durch gleiche berufliche Chancen für alle. Wie alle Menschen haben auch Flüchtende besondere Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse. Diese so in die Gesellschaft und das Berufsleben einzubringen, dass eine Integration gelingt, ist unser Ziel. Aus diesem Grund bieten wir allen Arbeitgebern, die Flüchtenden Arbeitsstellen anbieten, unsere Dienstleistungen auf Jobbörse.de kostenlos an. Für die Geflüchteten selbst sind unsere Dienstleistungen selbsterklärend auch kostenlos.


08.03.2018

Theaterstück: TIN PIT – im Nirgendwo einer fremden Stadt

Voller Freude und Stolz präsentieren die beiden Ensembles Megaphon und Rasif ihr erstes gemeinsames Projekt „TIN PIT – im Nirgendwo einer fremden Stadt“ – eine Reise in ein anderes Syrien, das vor den allgegenwärtigen Kriegsbildern ein Land unermesslichen kulturellen Reichtums war und voller Geschichten. In TIN PIT, einem berüchtigtem Viertel von Damaskus, begegnet man Menschen und ihren Träumen, Sehnsüchten und kleinen Geheimnissen.

Der in Damaskus aufgewachsene Autor und Künstler Wasim Ghrioui hat diese Geschichten zusammengetragen und feiert mit der Uraufführung in Hannover sein Regiedebüt. Freuen Sie sich mit der syrischen Sopranistin und Komponistin Dima Orsho, dem syrischen Trompeter Milad Kwaham, der tschechischen Violonistin Lenka Župková, dem Schauspieler Paul Wollin und dem Videokünstler Matze Görig auf einen intensiven, bildstarken und musikalisch besonderen Abend. Als Schirmherrin konnten wir Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, gewinnen.

Am 10. März findet in Kooperation mit der Staatsoper Hannover und dem Musikland Niedersachsen um 19.30 Uhr die Premiere am Ballhof Zwei statt. Weitere Aufführungen sind am 11. März im Ballhof Zwei, am 05. April in der Kulturfabrik Löseke in Hildesheim, am 30. Mai am Jungen Theater Göttingen und am 01. Juni im Haus der Kulturen in Braunschweig .

Die Inszenierung ist in Deutsch mit arabischen Untertiteln.

Für Refugees gibt es für jede Aufführung 30 Freikarten zu gewinnen. Interessierte schicken eine Mail mit Namen und dem Datum, an dem sie TIN PIT sehen wollen, an tickettinpit@gmail.com – Sie bekommen dann eine Mail zurück, ob sie ein Ticket gewonnen haben.

Weitere Informationen zu TIN PIT – im Nirgendwo einer fremden Stadt gibt es auf der Website vom Ensemble Megaphon.


07.03.2018

WestfalenBeweger Wettbewerb neu ausgeschrieben

Um das bürgerschaftliche Engagement in Westfalen zu stärken, schreibt die Stiftung Westfalen-Initiative zum sechsten Mal den Wettbewerb „WestfalenBeweger“ aus. Preisgelder bis zu 35.000 Euro stehen zur Verfügung. Außerdem können sich die Wettbewerbsteilnehmer in Workshops weiter qualifizieren.

Der Wettbewerb zeichnet vorbildliche Projekte aus, von denen andere lernen können. Know-how-Transfer erfolgt im Rahmen des Projekts durch Netzwerktreffen und Workshops, die zu relevanten Themen angeboten werden – von Fundraising bis zur Freiwilligenarbeit.

Bewerbungsschluss ist der 23. März 2018.

Nähere Informationen gibt es auf der Website von WestfalenBeweger.


06.03.2018

Extrem...Radikal...Orientierungslos!? Religiöse und politische Radikalisierung Jugendlicher

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. hat eine Publikation zum Thema "Extrem...Radikal... Orientierungslos!? Religiöse und politische Radikalisierung Jugendlicher" veröffentlicht.

Ursachen rechtsextremer, rechtspopulistischer und salafistischer Radikalisierung Jugendlicher und präventive Handlungsmöglichkeiten werden in der Jugendhilfepraxis derzeit intensiv diskutiert, gilt es doch achtsam zu sein, wenn Radikalisierungen in verschiedenen Formen Raum greifen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden. Wenngleich es sich hierbei nicht um spezifische "Jugendprobleme" handelt, müssen gerade Jugendliche und junge Erwachsene primärpräventiv vor diesen schädigenden Einflüssen geschützt werden und ihnen gegebenenfalls sekundärpräventiv der Weg aus der sozialen Desorientierung heraus geebnet werden.
In der dritten Ausgabe der Reihe "Blickpunkt Kinder- und Jugendschutz" wurden Beiträge aus dem breiten Spektrum der präventiven und pädagogischen Praxis der Extremismusprävention sowie der Extremismusforschung zusammengestellt. Die Autorinnen und Autoren – allesamt Expertinnen und Experten in ihren Arbeitsfeldern – diskutieren unterschiedliche Aspekte der Prävention, Beratung und Intervention sowie der Fortbildung und Vernetzung mit Blick auf mögliche Radikalisierungen Jugendlicher.

Zur Bestellung der Publikation geht es hier.


05.03.2018

Fortsetzung des Landesprogramms KOMM-AN

Kommunen und Träger der freien Wohlfahrtspflege werden rund 13 Millionen zur Fortsetzung des Landesprogramms KOMM-AN von der Landesregierung zur Verfügung gestellt. Mit dem Programm wird Flüchtlingen Orientierung, Unterstützung und Hilfe in ihrem neuen sozialen Umfeld angeboten. 2018 wird die ehrenamtliche Unterstützung nun für alle Neuzugewanderten gefördert. Die neue Förderrichtlinie für das Landesprogramm kann hier abgerufen werden.

Weitere Informationen zum Runderlass des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration auf der Website von Recht.NRW.


02.03.2018

Werkstatt Vielfalt - Projekte für eine lebendige Nachbarschaft

Noch bis zum 15. März 2018 können sich Projekte im Rahmen des Förderprogramms "Werkstatt Vielfalt - Projekte für eine lebendige Nachbarschaft" der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Mitarbeit bewerben. Das Programm fördert Gemeinwesenprojekte, die sich für ein Miteinander junger Menschen einsetzen. Im Mittelpunkt der jeweiligen Idee soll der kulturelle Austausch sowie die Schaffung von gegenseitigem Verständnis und Zusammenhalt verschiedener gesellschaftlicher Gruppen stehen.

Die Projekte sollen zu einer lebendigen Nachbarschaft beitragen und Brücken zwischen den unterschiedlichen Lebenswelten bauen. Das Förderprogramm fördert Projekte mit jeweils bis zu 7.000 Euro. Zudem werden die Projekte durch den Erfahrungsaustausch und Tipps von Fachleuten bei der Weiterentwicklung der eigenen Ideen unterstützt.

Die entsprechenden Antragsformulare und FAQs finden Sie hier.


02.03.2018

Veranstaltungsreihe für geflüchtete Menschen: "Wie bewerbe ich mich? Informationen zu Bewerbungsunterlagen."

Das Willkommen-in-Arbeit-Büro Lichtenberg (WiA-Büro) bietet individuelle Beratung für geflüchtete Menschen zu Bildung und Beruf durch Mobile Bildungsberater/innen, Mobile Jobberater/innen, Jobcoaches und Integrationslots/innen. Das Willkommen-in-Arbeit-Büro Lichtenberg (WiA-Büro) wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

Ergänzend dazu werden einmal im Monat Veranstaltungen für geflüchtete Menschen stattfinden.

Veranstaltungsreihe für geflüchtete Menschen: "Wie bewerbe ich mich? Informationen zu Bewerbungsunterlagen."

Montag, 12. März 2018, um 17.00 Uhr

In der Auftaktveranstaltung haben wir Informationen über den Bewerbungsprozess vermittelt. Um eine professionelle Bewerbung zu erarbeiten, gibt es Standards und viele Details, die zu beachten sind. Deshalb laden wir, aufbauend auf die erste Veranstaltung nun geflüchtete Menschen ein, die mehr zum Schreiben von Bewerbungen wissen möchten. Wir geben Antworten auf folgende Fragen: Welche Bewerbungsunterlagen werden gebraucht? Was muss im Lebenslauf stehen? Worauf muss ich beim Anschreiben achten? Und wie bewerbe ich mich online? Am Ende wird es ausreichend Zeit für individuelle Fragen geben und um einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch, Arabisch und Farsi/Dari statt und steht allen geflüchteten Menschen offen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Kontakt:

Willkommen-in-Arbeit Büro Lichtenberg

Alfredstr. 4

10365 Berlin (Lichtenberg)

Tel: 030 586 199 722

E-Mail: wia@dqg-berlin.de


01.03.2018

Studie: Fördermittel in der Flüchtlingshilfe | Was gebraucht wird - was ankommt

Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) hat im Auftrag der Bertelsmann Stiftung eine Studie zu "Fördermitteln in der Flüchtlingshilfe - Was gebraucht wird - was ankommt" veröffentlicht.

Seit dem starken Zuzug von Geflüchteten in 2015 und 2016 haben sich nicht nur viele Initiativen freiwillig Engagierter gegründet. Es sind auch viele Förderprogramme ins Leben gerufen worden, um ihre Arbeit zu unterstützen. Im Rahmen der Studie wurde jetzt festgestellt, dass nicht alle Initiativen von den Fördermitteln profitieren können. 37 % nehmen überhaupt keine Fördermittel in Anspruch obwohl knapp 90 % angeben, Finanzmittel zu benötigen. Das liegt vor allem daran, dass die Gruppen die Anforderungen der Fördermittelgeber nicht erfüllen können, etwa in Bezug auf die Gründung eines Vereins. An fehlenden Fördermittel-Programmen oder zu wenig Geld liegt es hingegen nicht.

Die vollständige Studie finden Sie hier.


01.03.2018

F.A.Qs Patenschaften für geflüchtete Kinder und Jugendliche

Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) hat eine Broschüre mit wichtigen Fragen und Antworten rund um das Thema Patenschaften für geflüchtete Kinder und Jugendliche veröffentlicht. Mit der Broschüre sollen Menschen ermuntert werden, sich als ehrenamtliche Patinnen bzw. Paten zu engagieren und sich für eine gelingende Integration einzusetzen oder als Organisation ein eigenes Patenschaftsprojekt aufzubauen.

Die F.A.Q.s bieten Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Patenschaften mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen. Sie gibt Anregungen und Tipps für die Umsetzung des Engagements oder Projektes, weist aber auch auf die Herausforderungen hin, die bei Patenschaften mit Geflüchteten auftreten können. 

Die Publikation steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.


01.03.2018

Wettbewerb: Gib mir ein Zeichen!

Im Rahmen des öffentlichen Wettbewerbs "Gib mir ein Zeichen!" sucht die Initiative für kulturelle Integration (IkI) beim Deutschen Kulturrat kreative Beiträge, die sich mit den Themen der 15 Thesen zur kulturellen Integration auf künstlerische Art und Weise auseinandersetzen. Unter dem Motto "Zusammenhalt in Vielfalt" wird ein Zeichen für die neu gestartete Initiative gesucht.

Machen Sie mit und setzen Sie ein persönliches "Zeichen": Egal ob Bilder, Fotos, Texte oder Videos - Einsendungen aller Art sind willkommen. Mitmachen können sowohl Einzelpersonen als auch Schul- oder Seminarklassen noch bis zum 30. April 2018. Die besten drei Entwürfe werden mit Preisgeldern in Höhe von je 1.000 Euro prämiert.

Sie möchten ein Zeichen setzen? So gehts: "Gib mir ein Zeichen"


28.02.2018

Mieterqualifizierung Neusässer Konzept

Das Sozial- und Integrationsprojekt "Mieterqualifizierung - Fit für die eigene Wohnung - Neusässer Konzept" unterstützt die Wohnungssuche von anerkannten Flüchtlingen. Durch die vielseitigen  Erfahrungen aus der ehrenamtlichen Tätigkeit wurde ein Schulungsprogramm erstellt, das alle wichtigen, die Miete in Deutschland bestreffenden Themen, beinhaltet (Verhalten als Mieter, Mietvertrag, u.v.m.).

Um die Situation auf dem Wohnungsmarkt zu verbessern entstand das praxisnahe aus fünf Modulen bestehende Schulungskonzept. Die Kombination aus Schülerarbeitsheft und Traineranweisungen ermöglicht ehren- und hauptamtlichen Unterweiserinnen und Unterweisern, die Schulung ohne Vorkenntnisse sofort zu starten.

Im Rahmen des Konzepts werden die Bedenken von Vermieterinnen und Vermietern gegenüber geflüchteten Personen hinsichtlich fehlender Grundkenntnisse von Regeln und Pflichten, wie Mülltrennung, Hausordnung, Ruhestörung u.v.m. aufgegriffen. Neben Hilfe zur Selbsthilfe und der Verbesserung von Mietchancen auf dem Wohnungsmarkt wird der Abbau von Vorurteilen unterstützt.

Zur Kurzbeschreibung des Konzepts geht es hier.

 


28.02.2018

Handbuch Diskriminierung - Theoretische, empirische und praktische Aspekte zu Diskriminierung

Das "Handbuch Diskriminierung - Theoretische, empirische und praktische Aspekte zu Diskriminierung" stellt das gesellschaftspolitisch bedeutsame Themenfeld Diskriminierung umfassend dar. Dabei wird von einem interdisziplinär tragfähigen Begriffsverständnis ausgegangen. Dargestellt werden der Stand der Forschung der relevanten wissenschaftlichen Disziplinen sowie Konzepte und Forschungsergebnisse zur Diskriminierung in gesellschaftlichen Teilsystemen und in Bezug auf Gruppen- und Personenkategorien. Aufgezeigt werden zudem Anti-Diskriminierungsstrategien und Institutionen der Anti-Diskriminierungspraxis.

Damit ermöglicht das Handbuch einen fundierten Überblick sowie thematische Vertiefungen und stellt Grundlagen für die wissenschaftliche Forschung und für die politische Diskussion zur Verfügung.

 


27.02.2018

Webinar: Diskriminierende Gewalt in deutschen Kommunen - Wie erkennen und was tun? - 2. Teil

Am 6. März 2018 findet von 16 bis 17 Uhr der zweite Teil des Webinars zum Thema "Diskriminierende Gewalt in deutschen Kommunen – Wie erkennen und was tun?" statt. Das vom DPT-Institut für angewandte Präventionsforschung (dpt-i) und dem Deutsch-Europäischen Forum für Urbane Sicherheit (DEFUS) organisierte Online-Seminar befasst sich mit der wichtigen Rolle von Kommunen bei der Prävention von vorurteilsmotivierter Gewalt und der Sensibilisierung der Zivilgesellschaft .

Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier.


27.02.2018

Chemnitzer Brücke e.V.

Die "Chemnitzer Brücke" ist eine christliche Flüchtlingsarbeit. Jeden Nachmittag von Montag bis Freitag können Flüchtlinge hier in einem angemieteten Ladenlokal Deutsch lernen, Kontakte und Hilfe finden. Das leistet ein wechselndes Team aus verschiedenen Gemeinden und Nationen. "Menschlichkeit, Gastfreundschaft und Nächstenliebe" ist der Titel unseres Leitbilds.

"Ein idealer Ort für mich, um Kontakte zu Neuankömmlingen zu knüpfen. Ihnen zu helfen und selbst viel zu lernen und Freude zu erleben", sagt eine Ehrenamtliche.

Unser iranischer Mitarbeiter John bringt seine Kontakte und Ideen ein, aber um so wichtiger sind weitere Deutsche. Wer kann sich für einen Nachmittag oder zu anderen Zeiten Flüchtlingen widmen, mit ihnen sprechen, beim Deutschlernen helfen? Wer kann organisatorisch helfen, zum Beispiel mit Fahrdiensten? Wer betet oder spendet Geld? Wer entwickelt weitere Ideen, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen?

Zudem gibt es monatlich eine Sprechstunde mit dem Bürgerpolizisten Frank Strachotta. Die Bürgerpolizisten sind Ansprechpartner vor Ort. Durch ihre Präsenz soll ein schneller Kontakt mit dem Bürger möglich sein und ein größeres Gefühl der Sicherheit vermittelt werden.  Zu den wesentlichen Aufgaben der Bürgerpolizisten gehört es, im Betreuungsbereich Kontakte zu Bürgern, Bürgergruppen, privaten und staatlichen Einrichtungen, Begegnungsstätten u. ä. aufzunehmen und zu pflegen.


26.02.2018

Stadtentwicklung und Integrationspolitik in Klein- und Mittelstädten

Am 26. April 2018 findet in Berlin eine Veranstaltung zum Thema "Stadtentwicklung und Integrationspolitik in Klein- und Mittelstädten" statt. Im Rahmen der vom Deutschen Institut für Urbanistik gGmbH (Difu) organisierte Veranstaltung werden Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem dreijährigen Forschungs-Praxis-Projekt vorgestellt und in übergreifende Fachdiskurse eingebettet. In Vorträgen, Gesprächsrunden und Panels sollen ausgewählte Themen erörtert und Fragestellungen vertieft werden:

  • Wie verändert Vielfalt die Innenstädte?
  • Wie lassen sich gesellschaftliche Teilhabe und sozialer Zusammenhalt in der Migrationsgesellschaft fördern?
  • Welche Beiträge leisten integrierte Konzepte zur Stärkung der Innenstädte?
  • Welche neuen Raumangebote sind erforderlich? Wie beeinflusst die zunehmende Vielfalt die städtische Identität?

Auch wenn die Nahtstellen zwischen Stadtentwicklung und Integrationspolitik nicht immer und überall offensichtlich sind, richtet sich die Veranstaltung an Akteurinnen und Akteure aus beiden Bereichen sowie an weitere Interessierte.

Eine Anmeldung ist bis zum 12. April 2018 möglich.


26.02.2018

Projektwerkstatt zum Präventionsgesetz | Von den Grundlagen bis zur Projektidee – Gesundheitsförderung und Prävention in nichtbetrieblichen Lebenswelten

Welche Möglichkeiten es gibt, die Gesundheitliche Chancengleichheit in benachteiligten Stadtteilen voran zu bringen?

Am 14. März 2018 findet in Hannover der nächste AK GWA (Arbeitskreis Gemeinwesenarbeit) zum Thema Prävention und Gesundheitsförderung für Interessierte aus den Bereichen Quartiersmanagement und Gemeinwesenarbeit statt. Konkrete Vorschläge zur Projektentwicklung in diesem Bereich stehen im Zentrum der Kooperationsveranstaltung der LAG Soziale Brennpunkte mit der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Niedersachsen. Neben detaillierten Informationen zum Thema, stellen sich Projekte aus dem Praxisnetzwerk vor, um sich dem Thema Gesundheit im Quartier ganz praktisch zu nähern.

Eine Anmeldung ist hier bis zum 07. März 2018 möglich.


23.02.2018

4. World Vision Kinderstudie 2018

Die 4. World Vision Kinderstudie 2018 gibt Kindern von sechs bis elf Jahren eine Stimme und macht deutlich: Kinder sind Expertinnen und Experten ihrer Lebenswelten. Über 2.500 Kinder wurden für die neueste Studie befragt: Was sind ihre Wünsche, Sorgen und Ängste? Wo fühlen sie sich ernst genommen und beteiligt? Der Schwerpunkt der 4. World Vision Kinderstudie ist das Thema Flucht. Wo begegnen die Kinder geflüchteten Menschen? Wie nehmen sie sie wahr? Wie hoch ist ihre Bereitschaft, mit Notleidenden zu teilen? Daneben werden zwölf Kinder ausführlich porträtiert und berichten anschaulich über diese Themen. Die Studie gibt interessante und teils unerwartete Einblicke in die Lebenswelten der sechs- bis elf-Jährigen und ihre Haltungen zu Themen wie Familie, Schule, Flucht, Armut, Freundschaft und Mitbestimmung.

"Unsere Studie belegt: Je mehr Zeit einheimische und geflüchtete Kinder regelmäßig miteinander verbringen, desto besser ist es für beide Seiten", so Gudrun Schattschneider, Leiterin Politik.


23.02.2018

Multi-Schulungen Flucht 2018

Angesichts starker rechter Strömungen, dichter Grenzen und weltweit steigender Ungleichheit ist eine Auseinandersetzung mit den Themen Migration, Asyl und Flucht und deren Ursachen dringlicher denn je. Da dies an Schulen und anderen Orten meist nicht oder unzureichend stattfindet, braucht es hierfür sowohl inhaltlich und didaktisch geschulte als auch engagierte Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungsschätzen.
Mit der Multi-Schulung Flucht qualifiziert die BUNDjugend NRW im dritten Durchgang junge Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte zur Durchführung von Bildungsveranstaltungen zu Themen wie Flucht, Migration und Umwelt. Die Multi-Schulung Flucht ab April 2018 wird in Zusammenarbeit mit der GGUA Münster realisiert.

Eine Bewerbung für die Schulungen ist bis zum 04. März 2018 oder bis zum 30. April 2018 möglich.

Zur Bewerbung für die Schulungen geht es hier: April bis September & Juni bis November.


22.02.2018

Telefonjoker

Der "Telefonjoker" ist ein telefonischer Sprachmittlungsdienst für Arabisch und Persisch, der besonders Ehrenamtliche und Geflüchtete in ihrer alltäglichen Kommunikation unterstützt. Zu erreichen ist er immer von montags bis freitags in der Zeit von 14:00-17:00 Uhr unter der 01806-5653701 für Arabisch und 01806-5653702 für Persisch. Die Kosten für einen Anruf belaufen sich auf 0,20€ aus dem dt. Festnetz und max. 0,60€ aus dem dt. Mobilfunk (gesamte Gesprächslaufzeit; es gibt keine Abrechnung pro Minute). Unser Projekt wird vom Bundesministerium des Innern und von der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg gefördert. Wir freuen uns auf viele Anrufe von Geflüchteten und Ehrenamtlichen. 

Zum Flyer geht es hier.


22.02.2018

Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland: Akteure, Themen und Strukturen

Die Anzahl neuer Forschungsprojekte, die Flucht, Flüchtlingspolitik und die Aufnahme Geflüchteter untersuchen, hat sich zwischen 2013 und 2016 verfünffacht. Ein aktueller Forschungsbericht des vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbundprojekts "Flucht: Forschung und Transfer" des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück und des Bonner Friedens- und Konfliktforschungsinstituts BICC belegt, dass die deutsche Flucht- und Flüchtlingsforschung im internationalen Vergleich zwar Fortschritte gemacht hat. Gleichzeitig sehen die Forscher aber eine inhaltliche Verengung des Untersuchungsgegenstands auf nationale Belange.

Der Bericht "Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland: Akteure, Themen und Strukturen" gibt einen detaillierten Einblick in diese Entwicklungen, ordnet sie ein und bietet Handlungsempfehlungen. Grundlage sind umfangreiche Daten zu 511 Projekten aus der Flucht- und Flüchtlingsforschung, die zwischen 2011 und 2016 durchgeführt wurden.

Das vollständige Research Paper finden Sie hier.

Quelle: Pressemitteilung vom 15. Februar 2018


21.02.2018

Niedersächsischen Integrationspreis 2018 - Integration in Vereinswesen und Nachbarschaft

In diesem Jahr wird der Niedersächsische Integrationspreis zum Thema "Integration in Vereinswesen und Nachbarschaft" ausgeschrieben. Damit steht die Integration in das Vereinswesen sowie in die Nachbarschaft im Fokus. Neben dem Spracherwerb ist der Erwerb von interkulturellen Kompetenzen im gemeinsamen Alltag, ob in der Nachbarschaft oder im Vereinswesen, der entscheidende Schritt für nachhaltige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Initiativen, Vereine (mit Ausnahme von Sportvereinen) und Institutionen, die geflüchtete Menschen oder andere Zugewanderte bei der Integration im Vereinswesen oder in der Nachbarschaft unterstützen, sind angesprochen.

Der Wettbewerb richtet sich an Initiativen, Vereine (mit Ausnahme von Sportvereinen) oder Institutionen, die Flüchtlinge und andere Zugewanderte in Niedersachsen durch Initiativen und Projekte im Vereinswesen oder in der Nachbarschaft bei der Integration unterstützen und damit einen entscheidenden Beitrag zur Teilhabe am Gemeinwesen leisten. Ziel ist es, gute Ideen, Vorhaben und Umsetzungen zu würdigen und landesweit bekannt zu machen. Der Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert.

Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2018.