Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

20.05.2020

COVID-19 & Immigration Detention: What can Governments and Other Stakeholders Do

Yesterday, the United Nations Network on Migration released urgently needed practical recommendations with guidance for States and stakeholders on preventing and responding to COVID-19 in the context of immigration detention. By focusing on the development of non-custodial alternatives based in the community, the brief highlights steps that several governments have already taken to swiftly release migrants from detention and to provide access to healthcare, housing and other services regardless of migration status. The Network looks forward to feedback from all partners and to updating these recommendations on an ongoing basis.

The Network’s Working Group on Alternatives to Detention – co-led by UNICEF, UNHCR and the International Detention Coalition – has developed this guidance in partnership amongst UN agencies and civil society. The recommendations have been informed by the broad and diverse experience of Working Group members, including UN agencies, civil society organizations and networks, young people, local governments and technical experts working on immigration detention and alternatives all over the globe.


19.05.2020

Europa, Corona und die Menschenrechte - Die Bedeutung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) für den Flüchtlingsschutz

Das diesjährige Symposium findet digital statt und steht im Zeichen dreier Ereignisse:
Die Europäische Menschenrechtskonvention wird 70 Jahre alt und steht erheblich unter Druck. Sie ist im Flüchtlingsschutz, aber auch für Demokratie und Minderheitenrechte in ganz Europa unverzichtbar, was es umfassend zu würdigen gilt. Dabei werden auch die derzeitigen Herausforderungen in Umsetzung der Urteile und Reformbestrebungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte beleuchtet.

Weiterhin steht die deutsche EU-Ratspräsidentschaft kurz bevor: Im finnischen Tampere fiel der „Startschuss" für eine gemeinsame europäische Asylpolitik. Heute, mehr als 20 Jahre später, wird Deutschland ab Juni 2020 zum 13. Mal die EU-Ratspräsidentschaft innehaben. Die Erwartungen sind hoch, eine Einigung beim angekündigten Asyl- und Migrationspakt der Kommission zu erzielen. Die Mitgliedstaaten können sich bisher nicht auf eine Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems verständigen. Die Bundesregierung steht daher vor der großen Aufgabe und Chance, den Geist von Tampere wieder zu beleben.

Hinzu kommt die Corona-Pandemie, in der es auch im Flüchtlingsschutz eminent wichtig ist, ob und wie lange etwaige Einschränkungen verhältnismäßig sind. Die Rechte der besonders Verwundbaren müssen hierbei vor allem berücksichtigt werden – beim Umgang mit Fristen bis zur zivilen Seenotrettung.

Beim diesjährigen Symposium wird durch die neue Partnerschaft mit Brot für die Welt und Misereor außerdem ein weiterer Schwerpunkt bei den Auswirkungen der Migrationskontrolle auf die Entwicklungszusammenarbeit liegen.

Das Symposium bietet Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung, Justiz, Anwaltschaft, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen, Menschen mit Fluchtgeschichte und freiwillig Engagierten ein Forum für intensiven Austausch. Wie in den Vorjahren werden die Diskussionen im Plenum durch Arbeitsforen zu aktuellen Brennpunkten des Flüchtlingsschutzes ergänzt.

22.06.2020 - 23.06.2020 . Online
Alle Informationen sowie zur Anmeldung:


19.05.2020

Migration, Religion, Gender und Bildung - Beiträge zu einem erweiterten Verständnis von Intersektionalität

Wie wirkt sich Migration auf Bildungsperspektiven aus? Welche Rolle spielen dabei Geschlecht und Religion? Das sind einige der Fragen, denen sich Wissenschaftler*innen im neuen Sammelband „Migration, Religion, Gender und Bildung. Beiträge zu einem erweiterten Verständnis von Intersektionalität“ widmen. Herausgeber*innen sind die Politik- und Erziehungswissenschaftlerin Meltem Kulaçatan und der Erziehungswissenschaftler Harry Harun Behr von der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Der Sammelband geht aus einer Jahrestagung des „Rat für Migration“ (RfM) hervor.


18.05.2020

Neuerscheinung: Flüchtlingsaufnahme kontrovers

Das Sozialwissenschaftliche Institut der EKD (SI) freut sich über das Erscheinen von „Flüchtlingsaufnahme kontrovers“ im Nomos Verlag. Die Neuerscheinung beschäftige sich mit Motiven und Zielen von Engagierten im Rahmen der Flüchtlingsthematik und stelle damit einen wichtigen Beitrag für die Engagementforschung dar.

Das Buch ist der erste von insgesamt zwei Bänden zu dem Forschungsprojekt „Zivilgesellschaftliches Engagement“. Das bis 2021 angesetzte Projekt wird finanziert vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD (SI). Die empirische Forschung für den ersten Band erfolgte bis 2019 durch das Projektteam der Hochschule Osnabrück. Im Fokus des Forschungsprojekts steht die Frage, was Menschen in Deutschland dazu bewegt, sich im Rahmen der Flüchtlingsthematik zu engagieren.


15.05.2020

Bericht: Phänomenübergreifende Jugendkulturarbeit in der Radikalisierungsprävention

Rappen, Tanzen, Parkours, Skateboarden – Der Verein cultures interactive arbeitet seit vielen Jahren mit Methoden jugendkultureller politischer Bildung. Im Modellprojekt PHÄNO_Cultures werden im Rahmen dieser Arbeit nun auch phänomenübergreifend Radikalisierungstendenzen mit in den Blick genommen und Formen von Diskriminierung thematisiert.

Der komplette Beitrag:


14.05.2020

Arbeitshilfe zu § 25b Aufenthaltsgesetz

Das Projekt Wege ins Bleiberecht beschäftigt sich mit den rechtlichen Perspektiven zur Erlangung einer Aufenthaltserlaubnis bei Langzeitgeduldeten. Eine wichtige gesetzliche Regelung in diesem Zusammenhang ist der §25b Aufenthalsgesetz, welcher eine Aufenthaltserlaubnis bei nachhaltiger Integration vorsieht. Wann dies per Gesetzeslage vorliegt, wird in der Arbeitshilfe ausführlich dargestellt.


13.05.2020

Handbuch Extremismusprävention

In Kürze erscheint das Handbuch Extremismusprävention, welches Beiträge von Expertinnen und Experten aus dem Bereich Forschung und Praxis in sich versammelt. In sieben aufeinander aufbauenden Kapiteln wird das weite Feld der unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Präventionspraxis auf der Grundlage des aktuellen Wissens- und Erfahrungsstandes für ein breites Publikum verständlich und nachvollziehbar ausgeleuchtet.


13.05.2020

Mehrsprachige, telefonische Beratungsgespräche des NTFN e.V.

Das NTFN (Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen) bietet telefonische psychologische und psychosoziale Beratungsgespräche auf Arabisch/عربي, Farsi/فارسی, Französisch/Français, Kurdisch/Kurdî, Russisch/русский, Spanisch/Español sowie Deutsch und Englisch, an. Neben der telefonischen Beratung können Gespräche nun auch per Video geführt werden, im Einzelfall auch persönlich.


12.05.2020

#OnlineVortrag: Islamophobie in Europa

Der habilitierte Politikwissenschaftler Farid Hafez spricht in seinem Online-Vortrag, der aufgrund der Coronakrise nicht wie eigentlich vorgesehen in der Stadtbibliothek vor Publikum und im Rahmen von "HEIMAT – Internationale Wochen gegen Rassismus" gehalten werden konnte, nun per Video über Islamophobie bzw. anti-muslimischen Rassismus in Europa: Wo sind seine Ursachen zu suchen? Was meinen wir genau, wenn wir in diesem Zusammenhang über Rassismus sprechen? Welche Zusammenhänge bestehen mit uns scheinbar vertrauteren Formen des Rassismus wie dem Antisemitismus? Farid Hafez diskutiert verschiedene Antworten, die auf diese Fragen gegeben werden.

Der Vortrag steht auf YouTube zur Verfügung.


11.05.2020

Webinar: Männlich, verletzlich, unersetzlich? Männlichkeiten* in der postmigrantischen Gesellschaft

Während sich in den vergangenen Jahren der Fokus der Unterstützungsarbeit verstärkt auf geflüchtete Frauen* gerichtet hat, wird in letzter Zeit die Frage präsenter, wie geschlechtersensibel und zugewandt mit geflüchteten Männern* gearbeitet werden kann. Wie kann dabei ein offener und nachhaltiger Dialog über Männlichkeits*-Thematiken mit geflüchteten Männern* gestaltet werden? Das Webinar bietet einen ersten Einblick in das Themenfeld der gendersensiblen Männerarbeit* und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Lebenswirklichkeiten zugewanderter Männer*.

28.05.2020 13:30 – 16:00 Uhr
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


08.05.2020

Studie: IAB-KURZBERICHT: Viele Hochqualifizierte, aber auch viele Ungelernte

„Die Qualifikationsstruktur der Neueingewanderten ist polarisiert“, stellt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer kürzlich veröffentlichten Studie fest. Einem hohen Akademikeranteil steht ein hoher Anteil von Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung gegenüber. Mit dem Anstieg der Migration seit 2010 ist der Anteil der Akademiker unter den Neueingewanderten gesunken und der Anteil der Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung gestiegen. Der Akademikeranteil ist aber immer noch deutlich höher als in der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.


07.05.2020

Programm "Integration durch Sport" trotzt Corona

Virtuelles Kinder-Zumba, Online-Basketballtraining und Gymnastikübungen zum Nachmachen – die am BAMF-geförderten Programm "Integration durch Sport" (IdS) beteiligten Vereine lassen sich einiges einfallen, damit Sportlerinnen und Sportler durch die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie nicht in die Zwangspause müssen. Bundesweit stellen Vereine und Verbände teils mehrsprachige Sportvideos ins Netz, bieten Trainingseinheiten via Video-Chat an oder motivieren ihre Mitglieder in Grußbotschaften.


06.05.2020

Podcast: Halbe Katoffl

Der Halbe Katoffl Podcast ist eine Gesprächsreihe mit Deutschen, die nicht-deutsche Wurzeln haben. Die Halben Katoffln sprechen über ihre Erfahrungen, ihre Storys, ihr Leben. Wie es ist, zwischen den Stühlen zu sitzen, aber auch, wie sie davon profitieren, in verschiedenen Kulturen beheimatet zu sein.


06.05.2020

Faires Kämpfen für Toleranz und Integration - online

Das Team Faires Kämpfen für Toleranz und Integration hat kleine Videoclips entworfen, mit denen Eltern ud ihre Kinder in den eigenen vier Wänden spielerisch ihre Kräfte messen können. Die Videos sind in mehreren Sprachen vorhanden.


06.05.2020

Interkulturelle Kompetenzen und Interreligiöser Dialog

 

Nicht erst seit den heftigen Diskussionen und politischen Ereignissen der letzten Zeit ist es im Bewusstsein: Das friedliche Miteinander der Kulturen und Religionen ist eine der gesellschaftspolitischen Schlüsselfragen, die auch den Alltag jedes Einzelnen von uns betrifft. Ob in Behörden, beim Sozialen Dienst, im Schul- oder Sprach-Unterricht, im Krankenhaus oder im (multinationalen) Wirtschafts-Unternehmen - der Umgang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Jedoch reichen guter Wille und Toleranz für das Verständnis eigener und fremder kultureller Eigenheiten oft nicht aus: Gefragt ist vielmehr „interkulturelle Kompetenz“, eine Kombination aus sozialen Fertigkeiten und einschlägigem Fachwissen sowie der achtsame interreligiöse Dialog.

In dieser Intensivwoche wollen wir über unseren interkulturellen Umgang in der Praxis reflektieren und entscheidende Grundlagen zum erfolgreichen Handeln zwischen den Kulturen schaffen. Die Wahrnehmung eigener und fremder Kultur wird uns genauso beschäftigen wie die Frage des angemessenen interreligiösen Miteinanders. Auch für das erfolgreiche Agieren zwischen den Kulturen im eigenen Handlungsfeld vermitteln diese Seminar-Tage Einblicke. Gemeinsam erarbeiten wir uns Wissen für bessere multinationale Kommunikation und unser Agieren zwischen den Religionen und Kulturen.

08.06.2020 - 12.06.2020 in Am Listholze 31, Hannover
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:

 


05.05.2020

Gemeinsam gestalten: Migration aus Afrika nach Europa - Jahresgutachten 2020

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat sein Jahresgutachten 2020 veröffentlicht. Es beleuchtet die Bedingungen und Folgen der Migration innerhalb und aus Afrika. Welche Konsequenzen ergeben sich aus diesen Wanderungsbewegungen für die deutsche und europäische Politik?


04.05.2020

Webinar: Ausbildung, Beschäftigung und Mitwirkungspflichten von Geflüchteten in Zeiten von Corona - Alles, was man in der Flüchtlingsberatung jetzt wissen muss

Die Corona-Pandemie trifft Flüchtlinge besonders hart: Gerade noch konfrontiert mit den umfangreichen Neuregelungen des Migrationspakets 2019 in den Bereichen Ausbildung, Beschäftigung und Mitwirkungspflichten, bedeuten die bundesweiten Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie weitere besondere Herausforderungen für Flüchtlinge und ihre Berater_innen: Die Schutzmaßnahmen bedeuten in der Praxis oft, das Geflüchtete kaum noch effektiven Zugang zu einer Verfahrensberatung vor Ort haben können, da Beratungsstellen entweder geschlossen haben oder nur noch aus dem Home-Office heraus arbeiten. Im Tages- und Wochenrhythmus werden gleichzeitig asyl- und aufenthaltsrechtliche Regelungen des Bundes und der Länder durch Verordnungen, Verfahrenshinweise oder Rundbriefe veröffentlicht. In diesem Webinar soll „Kassensturz“ gemacht werden: Wo stehen wir heute? Welche asyl-, aufenthalts- und sozialrechtlichen Sonderregelungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie gibt es derzeit und was bedeuten sie für die Flüchtlingsberatung in der Praxis? Welche erste Rechtsprechung gibt es, die ggf. herangezogen werden kann? Rechtsanwalt Jens Dieckmann aus Bonn, u.a. Mitglied der Rechtsberaterkonferenz der freien Wohlfahrtsverbände und des UNHCR in Flüchtlingsfragen, wird in diesem Webinar Antworten auf diese Fragen geben und für Fragen der Teilnehmenden zur Verfügung stehen. Die Teilnehmer_innen erhalten zudem ein das Webinar begleitendes Skript.

06.05.2020
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


04.05.2020

Arbeitshilfe: Unterstützungsarbeit mit Geflüchteten in Zeiten der Corona-Pandemie 2020

Mit der vorliegenden Arbeitshilfe möchte der Paritätische Gesamtverband dazu ermutigen, aus der aktuellen Situation heraus ggf. neue Wege zu gehen, Zugänge zu Informationen für Geflüchtete aufrecht zu erhalten bzw. zu erleichtern sowie alternative Kommunikationsstrukturen und digitale Formate auszuprobieren, um die bisherige Unterstützungsarbeit sowie neue Projektideen weiterhin umsetzen zu können.


01.05.2020

Broschüre: Besondere Rechte im Asylverfahren - Informationen für Schutzsuchende mit besonderen Bedürfnissen

Zu Geflüchteten mit besonderen Bedürfnissen zählen laut EU-Aufnahmerichtlinie (3013/33/EU) und der Thür GUSVO: Minderjährige, unbegleitete Minderjährige, Menschen mit einer Behinderung, ältere Menschen, Schwangere, Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern, Opfer von Menschenhandel, körperlich oder psychisch erkrankte Personen und Menschen die Folter oder Gewalt erlitten haben. Die Broschüre soll zur schnelleren und umfassenderen Identifikation, Beratungsvermittlung und dem Erkennen der Versorgungsbedarfe geflüchteter Menschen mit besonderen Schutzbedürfnissen speziell in Thüringen beitragen.


30.04.2020

Förderung eines landesweiten Qualifizierungsangebots zur Antidiskriminierungsberatung

Im Rahmen des Landesprogramms gegen Rechtsextremismus für Demokratie und Menschenrechte fördert das Land Niedersachsen 2020 und 2021 die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften im Bereich der Antidiskriminierungsberatung. Ziel ist es, die Fachlichkeit für Antidiskriminierungsberatung in ganz Niedersachsen auf regionaler Ebene zu erhöhen und landesweit 15 Fachkräfte für AD-Beratung auszubilden.

Weitere Informationen sowie zur Ausschreibung:


29.04.2020

Digitales Gutachten des 25. DPT

Als Vorgeschmack auf den in den Herbst verschobenen Kongress des Deutschen Präventionstages ist das digitale Gutachten zum Thema #SmartPrevention online gegangen. Die interaktive Seite zeigt Videos von 17 Expertinnen und Experten mit insgesamt 68 Video-Statements zu Gefährdungen, Chancen und Visionen der Kriminalprävention in Zeiten der Digitalisierung sowie zahlreiche weitere Informationen.


29.04.2020

Webinar: #staysensitive - Gendersensible Arbeit mit geflüchteten Menschen

Insbesondere Geschlechterthematiken gewinnen im Migrationskontext vermehrt an Bedeutung. Sie beeinflussen Beratungssituationen genauso wie die Arbeit mit geflüchteten Familien oder Jugendlichen in Unterkünften. Doch welche Rolle spielen Geschlechterrollen eigentlich in der Migration und für die gesellschaftliche Teilhabe? Im Webinar geht es um diese sowie weitere Fragen und um eine Reflexion von Geschlechterverhältnissen für die eigene praktische Arbeit.

30.04.2020
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


28.04.2020

Broschüre: Antimuslimischer Rassismus und Muslimische Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft

In der Broschüre werden wissenschaftliche Grundlagen erklärt und aktuelle Themen im Zusammenhang mit Kontroversen um den Islam diskutiert. Außerdem werden Verbände und Projekte aus der muslimischen Jugendarbeit vorgestellt und Expert_innen zum Thema interviewt. Ergänzt wird die Broschüre durch eine Materialsammlung am Ende.

 


27.04.2020

Schutz mit Verfallsdatum? Widerruf, Aufenthaltssicherung und Passbeschaffungspflichten

Schutz mit Verfallsdatum? Das Webinar informiert über Handlungsoptionen bei Widerrufsverfahren sowie Identitätsklärungen und Passbeschaffungspflichten bei Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnissen. Aus aktuellem Anlass werden zudem bundesweit geltende Regelungen zum Asyl- und Aufenthaltsrec in Zeiten des Corona-Virus kurz dargestellt.

28.04.2020
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


24.04.2020

BIM Studio - Werkstattgespräche

Das BIM Studio präsentiert ab sofort und in loser Folge Werkstattgespräche, die Ihnen und Euch einen Einblick in die Arbeit am Institut geben. In der Ausgabe #1 spricht Katarina Stjepandić, wissenschaftliche Mitarbeiterin am BIM, mit Wolfgang Farkas über postmigrantische Allianzen und soziale Bewegungen.


23.04.2020

MIA: Migrantinnen einfach stark im Alltag

Das eigene Selbstvertrauen stärken und den Mut finden, weitere Schritte auf dem Weg der Integration zu gehen. Die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderten Frauenkurse laden Migrantinnen zu einem breit aufgestellten Angebot ein. Mit dem Titel "Migrantinnen einfach stark im Alltag (MiA)" erhalten sie nun einen neuen Namen.


22.04.2020

Webinarreihe: Ring­vorlesung zum Flüchtlings­recht

Die Ringvorlesung der Refugee Law Clinic Hannover e. V. geht im folgenden Sommersemester 2020 in eine neue Runde. Wir freuen uns auf verschiedene und spannende Vorträge zu migrationspolitischen und -rechtlichen Themen. Jede*r ist sehr herzlich eingeladen, daran teilzunehmen!

In dieser doch für allen neuen Zeit haben auch wir uns die Frage stellen müssen, wie wir das Konzept unserer Ringvorlesungen in den nächsten Wochen und ggf. Monaten realisieren können.

Wir haben uns nach eingehender Überlegung dazu entschieden, die Vorträge online über die Plattform "Zoom" stattfinden zu lassen. Dazu werden wir kurz vor der Veranstaltung (1-2 Tage) einen Link per Mail verschicken, über den jede*r an dem "Meeting" teilnehmen kann. Ihr braucht keine Kamera o.Ä. Meldet euch dafür bitte unten in der jeweiligen Veranstaltung kurz unverbindlich an.

22.04.2020 - 04.06.2020
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


22.04.2020

Broschüre: "Zuhause bedeutet für mich eigentlich, ein Zuhause zu haben, ganz einfach. Erfahrungen von Obdachlosigkeit und Migration"

Obdachlosen, gerade wenn sie aus der größten europäischen Minderheit der Rom_nja stammen, wird meist nicht zugehört und es werden ihnen negative Charaktereigenschaften wie Anspruchslosigkeit, Schicksalsergebenheit und fehlender Ehrgeiz, Unvernünftigkeit und Trägheit zugeschrieben. Strukturelle Entrechtung, Enteignung und Rassismus kommen in diesen Erzählungen, besonders gegenüber Rom_nja, nicht vor.

Die Broschüre möchte das ändern und lässt vier Rom_nja von ihrer Obdachlosigkeit und Migration erzählen. Die Geschichten sorgen dafür, dass die Leser_innen eine andere Perspektive einnehmen müssen und zollen den Erzählenden Respekt.


21.04.2020

Informationssammlung: Corona und die Arbeitswelt

Mehrsprachige Informationssammlung des DGB-Bildungswerk Thüringen e.V. zum Thema Corona und die Arbeitswelt. Die Sammlung wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt.

"Derzeit gibt es viele Informationen zum Thema „Corona und Arbeitswelt“. Auf dieser Seite sammeln wir Informationen, die zum Teil von unseren eigenen Projekten und zum Teil von Dritten erarbeitet wurden. Es sind manchmal kurze Hinweise, manchmal Möglichkeiten zum weiter Informieren: Möglichst einfach und in verschiedenen Sprachen, die Beschäftigte in Thüringen und Deutschland sprechen. Wir versuchen die Informationen aktuell zu halten und versehen sie mit einem Datum. Überprüft trotzdem unbedingt, ob die Angaben noch gültig sind."


20.04.2020

Broschüre: Diskriminierungsschutz für Geflüchtete

Praxisnahe juristische Interventionen zum menschenrechtlichen Diskriminierungsschutz für Geflüchtete

Die Expertise zielt darauf ab, anhand von Diskriminierungsbeispielen aus der Praxis einen Überblick über mögliche juristische Interventionen zu geben. Die Möglichkeiten des Rechtsschutzes und die konkrete Umsetzung werden vor allem für die Bereiche Unterbringung und die Versorgung im Alltag dargestellt.


17.04.2020

Coronavirus: Mehrsprachige Aufklärung zu Symptomen und Prävention

Gut zum Aushang in Jugendhilfeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften geeignet: Der “Verein für bildgestützte Sprachförderung und Kommunikation” hat anschaulich bebilderte Informationen zum Coronavirus in 14 Sprachen erstellt. Die Broschüre enthält u.a. Informationen zu Symptomen, vorbeugenden Maßnahmen und Quarantäne.


16.04.2020

#GemeinsamWeiterLernen

Schulschließungen wegen des neuartigen Corona-Virus stellen Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern vor Herausforderungen. Viele Bildungsmedienverlage bieten kostenlose Materialien und Webinare für das digitale Lehren und Lernen zu Hause an. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert.


16.04.2020

Soziale Arbeit und Solidarität in Zeiten von Social Distancing

Welche Auswirkungen haben die aktuellen Entwicklungen im Kontext der Corona Pandemie auf Bereiche der Gesellschaft, die ohnehin von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen sind? Was bedeutet dies für die alltägliche Soziale Arbeit? Wie lässt sich Solidarität im Rahmen der zweifelsohne notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umsetzen?

Adis e.V. (Antidiskriminierung · Empowerment · Praxisentwicklung) hat in einem Fachbeitrag Beobachtungen und Gedanken zusammengetragen, um trotz oder gerade während der aktuellen Ausnahmesituation einen aufmerksamen Blick auf gesellschaftliche Ausgrenzungssituationen nicht zu vernachlässigen.


15.04.2020

Forschungsbericht: Integration von jugendlichen Geflüchteten

Das Zusammenwirken von lebens- und arbeitsweltlichen Faktoren

Im normalen Alltag sind geflüchtete Jugendliche oft noch nicht angekommen. Es gibt Situationen, die das Einleben in der fremden Kultur erschweren, und Herausforderungen im Behördenalltag, bei Wohnen, Mobilität und Gesundheitsversorgung. Das zeigt ein aktueller Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der UDE. Darin wird die Situation jugendlicher Geflüchteter und ihre Integration in Schule und Arbeitsleben untersucht und analysiert, was die Arbeit von Akteuren aus Bildungssystem, Arbeitsverwaltung und Jugendhilfe beeinflusst.


14.04.2020

LehrkräftePLUS

Weiterqualifizierung geflüchteter Lehrer*innen der Universität Siegen

Ziel von LehrkräftePLUS Siegen ist die Qualifizierung von Geflüchteten, die bereits über einen Studienabschluss und erste Berufserfahrungen als Lehrer*in in ihrem Heimatland in bestimmten Unterrichtsfächern verfügen und in Deutschland weiter als Lehrer*in tätig sein möchten. Im Rahmen eines einjährigen Qualifizierungsprogramms werden die vorhandenen sprachlichen, fachlichen und pädagogischen Kenntnisse und Fähigkeiten der Teilnehmer*innen aufgegriffen und mit Blick auf den Einsatz an Schulen in Deutschland erweitert.


13.04.2020

Online-Seminar: „Train the Trainer“ zum kultursensiblen Management

Neue Wege beschreitet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund: Erstmals bietet das IBB e.V. im Rahmen des auf zwei Jahre ausgelegten Projektes fokus³ berufsbegleitend eine Reihe zum kultursensiblen Management als Blended Learning an. Neben zwei Präsenzseminaren in Dortmund sowie einer halbtägigen  Einführung, werden drei Seminareinheiten online im virtuellen Klassenzimmer vermittelt.

Die Fortbildung richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Sozial- und Gesundheitswesen, die mit Geflüchteten oder schon vor längerer Zeit Zugewanderten arbeiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Basiswissen zu Migrationsverläufen, neuen Zuwanderungsgruppen,  Aufenthaltsfragen und Kulturmodellen. An praxisnahen Beispielen geht es sodann um Fragen rund um Gesundheit, Krankheit und Tod. Einen weiteren Schwerpunkt bilden schließlich Strategien zur Umsetzung des Gelernten im eigenen Arbeitsbereich.

 

21.04.2020 - 17.06.2020
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


10.04.2020

Linkliste: Infos und Materialien zu COVID-19

In Abstimmung mit den Partnerorganisationen in der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ und dem Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend hat die Servicestelle Gewaltschutz Links zu Materialien und Informationen zusammengestellt, die zur Bewältigung der Corona Pandemie im Kontext der Unterbringung von geflüchteten Menschen hilfreich sein können.


10.04.2020

Webinar: Möglichkeiten der Jugendberufshilfe

Was ist, wenn die Hilfe für junge Volljährige endet, jungen Geflüchteten aber der Übergang in ein selbstständigen Leben noch nicht möglich ist? Was ist, wenn sie noch die allgemeinbildende Schule besuchen oder eine Ausbildung machen und weiter auch sozialpädagogische Unterstützung und Unterkunft benötigen? Wer ist zuständig und trägt die Kosten?

Im Webinar soll auf die rechtlichen Grundlagen der Jugendberufshilfe eingegangen werden und ein Austausch der Teilnehmenden zu ihren Erfahrungen und Lösungsideen vor Ort stattfinden.

13.05.2020 - 10:00 -12:00 Uhr

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


09.04.2020

Corona-Pandemie und Migration

Die Corona-Pandemie wirkt sich massiv auf Migrationsbewegungen aus. Deutschland hat - wie viele andere Länder auch - weitreichende Einreisebeschränkungen veranlasst. Zugleich ist COVID-19 in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete eine besondere Gefahr. Denn dort leben viele Menschen auf engem Raum. Die Wahrscheinlichkeit, sich mit Corona anzustecken, ist laut Fachleuten hoch. Der MEDIENDIENST hat wichtige Informationen zum Themenkomplex Corona-Pandemie und Migration zusammengetragen.


08.04.2020

Faktenpapier: Ungleiche Bildungschancen

Bildung ist ein Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe. Allerdings sind die Bildungschancen in Deutschland nach wie vor ungleich verteilt; das gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. In einem Faktenpapier hat der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration die zentralen Befunde zur Bildungsbenachteiligung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund zusammengestellt.


08.04.2020

Webinar: Neues aus dem Asyl- und Aufenthaltsrecht

In diesem Webinar wird ein Überblick über die wichtigsten Gesetzesänderungen im Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts gegeben. Dazu gehören die neue Beschäftigungsduldung und Änderungen bei der Ausbildungsduldung, im Bereich Abschiebungen und Erstaufnahme, im Asylbewerberleistungsgesetz und beim Arbeitsmarktzugang. Das Webinar richtet sich in erster Linie an ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingsarbeit.

Die Teilnahme am Webinar erfolgt am PC. Sie benötigen dazu einen gängigen Internetbrowser, eine stabile Internetverbindung und einen Kopfhörer bzw. Lautsprecher.

15.04.2020 -  10:00 - 11:30 Uhr
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:

 


08.04.2020

Should I Stay or Should I Go?

Auswanderung aus Deutschland von Personen mit und ohne deutsche Staatsangehörigkeit

Die Fachstelle Einwanderung hat ein Working Paper mit dem Titel „Should I Stay or Should I Go? Auswanderung aus Deutschland von Personen mit und ohne deutsche Staatsangehörigkeit" veröffentlicht.

Im vorliegenden Arbeitspapier wird die Abwanderung aus Deutschland untersucht, um wichtige Trends der letzten Jahre zu identifizieren. Dabei werden nationale und internationale Statistiken analysiert und erläutert.

In den ersten Abschnitten werden die Abwanderungszahlen aus Deutschland und die Bestandszahlen Ausgewanderter analysiert. Im Anschluss werden die Aufenthaltsdauer und der Erwerbsstatus Ausgewanderter untersucht. Letztlich wird in den letzten beiden Abschnitten zunächst explizit auf die Altersverteilung und Berufsgruppen hochqualifizierter Ausgewanderter eingegangen, bevor im letzten Schritt die Migrationstrends unter Ärzt*innen exemplarisch dargestellt werden.

 

 


06.04.2020

Gender-Mediathek

Die Gender-Mediathek ist ein kollaboratives Projekt, das Dozent*innen, Trainer*innen, Multiplikator*innen und Interessierte bei der Suche nach feministischen und geschlechterbezogenen audiovisuellen Lehr- und Lernmaterialien unterstützt. Dabei gibt es auch eine Vielzahl von Materialien zum Thema Gender und Migration.


03.04.2020

Studie: Immigrants’ Confidence in the Police in 34 Countries: A Multilevel Analysis

Die länderübergreifende Studie zum Vertrauen von Migranten in die Polizei kommt zu dem Ergebnis, dass die (gefühlte) Sicherheit und das gegenseitige Vertrauen in der unmittelbaren Nachbarschaft sowie das Gefühl, Mitglied in der Gesellschaft zu sein, eine entscheidende Rolle spielen.
 
This study examines predictors of immigrants’ confidence in the police at the individual and national levels, based on the instrumental and expressive frameworks. Using the World Value Survey, the study analyzes data from 5,746 immigrants across 34 nations. Generalized multilevel mixed-effects models are utilized to test the effects of individual-level attributes and national-level structural indicators. Immigrants with a citizenship of the resident nation report higher confidence in the police. Neighborhood security, neighborhood trust, and perceived community membership influence immigrants’ confidence in the police. The national-level indicators, including diversity of the nation’s population and discriminatory culture, were significantly related to confidence in the police. In a society with a variety of nationalities and a more discriminatory culture, immigrants report more confidence in the police. Ensuring neighborhood security and improving social capital, such as institutional trust, are important for building confidence in the police.

02.04.2020

BPB Livestream: Die Politikstunde

In der Politikstunde beschäftigt sich die Bundeszentrale für politische Bildung  mit allem, was so los ist in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Täglich von 11 bis 11:45 Uhr.

Ziel für die kommenden Wochen, in denen alle Bürgerinnen und Bürger wegen des Corona-Virus' zu Hause bleiben müssen: mehr Politik, Gesellschafts- und Wirtschaftswissen vermitteln! Sich einmal mit Themen beschäftigen, die sonst oft zu kurz kommen.

Das vollständige Programm ist online zu finden. Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und sind ebenfalls online zu finden.


01.04.2020

Newsticker Coronavirus: Informationen für Geflüchtete und Unterstützer*innen


01.04.2020

Notfallfonds „HILFE COVID-19“. Unterstützung für betroffene Vereine und Organisationen

Mit dem Notfallfonds soll Vereinen und Organisationen aus den Bereichen Sport und Integrationsarbeit geholfen werden, denen durch die
COVID-19-Pandemie Kosten entstanden sind. Die Stiftung wird jeden Fall einzeln prüfen und entscheiden. Vorgesehen sind einmalige Förderungen in Höhe von bis zu max. 500 Euro.

Weitere Informationen sowie zur Antragsstellung:



30.03.2020

DPT-Zwischenrufe

In der aktuellen Krise stellen sich auch in der Gewalt- und Kriminalprävention drängende Fragen. Der Deutsche Präventionstag bietet mit den DPT-Zwischenrufen prominenten Fachvertreter*innen eine Stimme. Die Audioaufzeichnungen der von Erich Marks geführten Expertengespräche können auf der Seite des DPT aufgerufen werden.


30.03.2020

Bericht: Rechtsgutachten und Umfrage zu rassistischer Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Laut einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Umfrage im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes haben 15 Prozent der Befragten, die in den letzten 10 Jahren auf Wohnungssuche waren, dabei Diskriminierung aus rassistischen Gründen, wegen der Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe oder der Herkunft aus einem anderen Land erlebt.

Bei Befragten mit Migrationshintergrund fällt der Anteil mit 35 Prozent noch höher aus. Diese und weitere Ergebnisse der Umfrage wurden gemeinsam mit dem Rechtsgutachten „Rechtsfreie Räume? Die Umsetzung der EU-Antirassismusrichtlinie im Wohnungsbereich“ von Prof. Dr. Gregor Thüsing und Dr. Sabine Vianden vorgestellt.


27.03.2020

Cari MigMag – Das Podcastmagazin zu den Themen Migration und Integration

Das Podcast-Magazin des Deutschen Caritasverbandes informiert über Fach- und Servicethemen aus dem Themenbereichen Migration, Flucht und Integration.

Alle Folgen sind online zu finden:


26.03.2020

Corona-Virus: Mehrsprachige Informationen zum Infektionsschutz in Unterkünften


25.03.2020

Junge Geflüchtete werden Jugendleiter*innen

Das Projekt “Youth Refugee Network” des Landesjugendrings bildete zehn Jugendleiter*innen mit Fluchterfahrung aus. An zwei Wochenenden im Februar und März 2020 haben sich engagierte junge Erwachsene mit Fluchterfahrung mit Inhalten und Methoden der Jugendarbeit auseinanderge­setzt. Geschult wurden sie vor allem in ihren Fähigkeiten, Gruppen zu führen und Jugendfreizeiten zu organisieren.

Weitere Informationen zu dem Projekt:


25.03.2020

Broschüre "Ihre Rechte in der Leiharbeit"

Leiharbeit ist eine besondere Form der Beschäftigung. Aus der Beratungspraxis weiß man, dass es in der Leiharbeit häufiger zu unsicheren Beschäftigungsverhältnissen und prekären Arbeitsbedingungen kommt. Mit dieser Broschüre sollen grundlegende Informationen zum Thema Leiharbeit gegeben werden und Sie die Rechte in der Leiharbeit aufgeklärt werden.

Die Broschüre steht in mehreren Sprachen kostenlos zur Verfügung:


24.03.2020

Webinarreihe: Unternehmen integrieren Flüchtlinge

Das Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge bietet verschiedene Webinare an, bei denen Expertinnen und Experten zu unterschiedlichen Aspekten der Beschäftigung von Geflüchteten zu Wort kommen.

Die vergangenen Webinare sind zudem online aufrufbar.


23.03.2020

Broschüre: „Ehrenamtlich engagiert – für Schutzsuchende in und um Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW


20.03.2020

Webinar: Inroads to Entrepreneurship: Local strategies to support immigrant business and local prosperity

With retirement rates outpacing workforce growth in communities across regional and rural Canada, smaller cities and towns are looking for new ways to bolster the local economy. For many, that means investing in strategies for the reception and integration of immigrant entrepreneurs.  Whether running a small business or investing in a new start-up, entrepreneurship has always been a route for immigrants to establish and sustain themselves in new communities.  Research suggests that local communities that are willing to invest in entrepreneurism are investing in strategies that will advance innovation and spur creativity for the benefit of all residents.

Immigrants face the same challenges in starting a new business as entrepreneurs anywhere. Additional roadblocks can include language, limited knowledge of local markets, regulatory issues, access to credit or vital business networks.  What can smaller cities do to support aspiring immigrant entrepreneurs and ensure they lay down the roots for a successful business and new life in the community?

Learn how the cities of Fredericton (NB) and Peterborough (ON) are providing inroads to entrepreneurism and economic inclusion for newcomers.


19.03.2020

Arbeitshilfe zum Thema Flucht und Migration - Soziale Rechte für Flüchtlinge

Die rechtliche Ausgestaltung der sozialen Rechte geflüchteter Menschen ist in Deutschland seit Langem komplex. Im Jahr 2019 haben zahlreiche Gesetzesänderungen durch das sog. „Migrationspaket“ jedoch dazu geführt, dass sich die Rechtslage sowohl für geflüchtete Menschen als auch für ihre Berater*innen noch weiter verkompliziert hat.

Während im Bereich des Asylbewerberleistungsgesetzes gravierende Verschärfungen zu verzeichnen sind, die bis hin zu einem nahezu völligen Leistungsausschluss für aus anderen EU-Mitgliedsstaaten weitergewanderte anerkannte Geflüchtete reichen, sind im Bereich der Arbeitsmarktförderinstrumente zahlreiche Verbesserungen eingetreten. Aus Sicht des Paritätischen Gesamtverbandes überwiegen aber die negativen Folgen des Migrationspakets bei Weitem die Verbesserungen. Darüber hinaus sind zahlreiche der eingeführten Sanktionen im Bereich des Asylbewerberleistungsgesetzes verfassungswidrig: Wie das Bundesverfassungsgericht schon 2012 ausgeführt hat, ist das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum auch aus migrationspolitischen Erwägungen nicht relativierbar.


18.03.2020

Webinarreihe: Fridays for Future: Wir bilden Zukunft

Fridays for Future organisiert die kommenden Tage und Wochen Livestreams zur Klima-Gesellschafts-Krisen-Bildung! Verfügbar für alle Interessierten, jung und alt, aus jeder Ecke des Landes. 

Obwohl Aktivist*innen inzwischen seit 15 Monaten auf den Straßen stehen und in Reden auf Streiks, in Plena, beim Sommerkongress, im Radio und im Fernsehen täglich übers Klima gsprochen wird, versagen die Schulen auf ganzer Linie darin, ausreichend über die Klimakrise und die Lösungen zu unterrichten. Gleichzeitig versuchen Klimawandelleugner*innen falsche Informationen zu verbreiten und dadurch zu verunsichern. Dabei gibt es die Forscher*innen und Expert*innen, die genau wissen, was das Problem mit dem Klima ist. Dabei gibt es die Lösungsansätze und Ideen, wie Deutschland aus der Kohle aussteigen kann, wie wir unsere Landwirtschaft nachhaltiger gestalten können, wie ein gut funktionierender ÖPNV aussehen kann.

 Und über genau diese Themen will Fridays for Future in den kommenden Tagen und Wochen mehr erfahren. Gemeinsam mit Expert*innen wollen sie Mythen der Energiewende aufklären, hinterfragen, wer eigentlich die Kohlebagger finanziert, lernen, wie man Klimawandelleugner*innen enttarnt, über Aktivismus und Journalismus in Krisenzeiten sprechen und vieles mehr. 

Das Programm für die kommenden Tage findet man immer auf der Website. Die Webinare werden immer als Live-Stream auf dem Youtube-Kanal live übertragen.


18.03.2020

Internationale Wochen gegen Rassismus: Gesicht zeigen- Stimme erheben

Jedes Jahr am 21. März ruft die UN mit dem internationalen Tag gegen Rassismus dazu auf, jede Form von Diskriminierung auf Grund der Herkunft und Rassismus zu bekämpfen. In Deutschland koordiniert und plant die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus die jährlichen UN-Wochen gegen Rassismus in Deutschland und fördert Modellprojekte zur Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten. Durch die Stiftung soll die Arbeit gegen Rassismus nachhaltig und über das ganze Jahr ausgebaut werden. Gegründet wurde die Stiftung auf Initiative von Dr. Theo Zwanziger. Weitere Ankerstifter waren der Interkulturelle Rat in Deutschland, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, der Förderverein PRO ASYL und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Aktuell listet der Veranstaltungskalender der Stiftung deutschlandweit mehr als 1200 Veranstaltungen gegen Rassismus, die in der Woche zwischen dem 16. und 29. März stattfinden. Geplante Veranstaltungen können der Stiftung gemeldet und dann in den bundesweiten Veranstaltungskalender eingetragen werden.

Über die Stiftung können Informationsmaterialien bestellt werden.

16.03.2020 - 29.03.2020


17.03.2020

Kunstwettbewerb: Hart an der Grenze - Grenzen einreißen oder Grenzen ziehen?

Wenn es ein Thema gibt, das derzeit alle Medien bestimmt, dann sind es Grenzen. Seien es die gesellschaftlichen und nationalen Grenzen, mit den damit verbundenen Fragen der Migration und der Ausgrenzung, seien es die persönlichen Grenzen der Meinungsfreiheit und der Privatsphäre. Der Jahrestag des Mauerfalls hat gezeigt, wie unterschiedlich Grenzen bewertet werden: Wo gestern noch der Fall von Grenzen bejubelt wurde, können morgen ebenso schnell neue Grenzen errichtet werden - nach außen und nach innen.

2020 fragt der Kunstwettbewerb der Bildungsstätte Anne Frank nach dem Sinn und Unsinn von Grenzen. Vor allem geht es um Deinen Umgang mit Grenzen. Seien es Grenzen, die Dir im Alltag begegnen. Grenzen die Du bei anderen beobachtest. Grenzen, die nicht existieren, die Du dir aber vielleicht wünschst. Grenzen können überwunden, verschoben oder akzeptiert werden. Welche sind Dir wichtig?

Über Grenzpolitik kann man in den verschiedenen Medien viel erfahren, von Deinem persönlichen Umgang mit Grenzen jedoch nicht. Das wollen wir ändern! Gestalte ein Plakat, indem Du uns zeigst, welche Grenzen Du überwinden möchtest oder wo Du sie ziehst.

Einsendeschluss: 06. April 2020

Benachrichtigung der Gewinner*innen: 11. Mai 2020

Weitere Informationen sowie die gesamte Ausschreibung:


17.03.2020

Mehrsprachige Informationen zum Coronavirus

Hilfreich für die Praxis in Jugendhilfeeinrichtungen und Unterkünften für Geflüchtete: Die Johanniter Unfallhilfe hat mehrsprachige Informationen zum Corona-Virus erstellt.


16.03.2020

Studie: Migrationsaspirationen von syrischen Flüchtlingen in der Türkei vor dem Hintergrund ihrer familiären Situation


16.03.2020

G mit Niedersachsen

 
Das Projekt richtet sich an alle Akteur*innen, Fachkräfte und Institutionen in den Arbeitsfeldern Gender, Geschlechtergleichstellung, Vielfalt, Migration, Flucht und Teilhabe.
 
Das vielfältiges Angebot umfasst die telefonische Beratung zu den Querschnittsthemen „Migration und Flucht“ sowie „Geschlechtergerechtigkeit und Gender“.

13.03.2020

Studie: Ausländische nicht-akademische Fachkräfte auf dem deutschen Arbeitsmarkt

In vielen Arbeitsmarktbereichen und Regionen Deutschlands kommt es bereits heute zu Engpässen bei der Besetzung von Stellen, die eine qualifizierte Berufsausbildung erfordern. Die Bundesregierung sieht dies als eine zentrale Herausforderung für die kommenden Jahre und nimmt in ihrer Fachkräftestrategie auch Menschen aus Ländern außerhalb der EU in den Blick.

Das BAMF-Forschungszentrum analysiert in dem Forschungsbericht "Ausländische nicht-akademische Fachkräfte auf dem deutschen Arbeitsmarkt" die Ausgangslage vor dem Inkrafttreten des Gesetzes. Der Bericht bietet eine Grundlage für eine spätere Betrachtung von Umsetzung und Wirkungsweise des Gesetzes.

Die Basis hierfür bilden eine Darstellung der rechtlichen Grundlagen und des aktuellen Standes der Forschung. Des Weiteren wurden Daten der Bundesagentur für Arbeit sowie des Ausländerzentralregisters zur Einreise und Beschäftigung ausländischer nicht-akademischer Fachkräfte in Deutschland ausgewertet.


12.03.2020

Veranstaltung: Radikalisierungsprävention für Jugendliche und junge Erwachsene – Kurskonzepte erfolgreich umsetzen

Die Veranstaltung wird durch das Projekt Prävention und Gesellschaftlicher Zusammenhalt organisiert. Der Fokus der Projektarbeit liegt auf der Vermittlung von Methoden der Radikalisierungsprävention. Veranstaltungen richten sich hauptsächlich an Fachkräfte, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten.

Zielgruppe der Veranstaltung sind vhs-Mitarbeiter*innen, Respekt Coaches und Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe.

01.04.2020 - 02.04.2020  -  Karlstraße 25, 26123 Oldenburg
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


12.03.2020

Wer ist Wir? Ideen und Materialien für den Unterricht zum Thema „Migrationshintergrund“

Ist die Kategorie „Mensch mit Migrationshintergrund“ diskriminierend, weil sie uns in „echte“ und „eingewanderte“ Deutsche einteilt? Oder ergibt die Kategorie für Statistiken Sinn? Wer muss sich in Deutschland eigentlich integrieren und wer nicht? Ufuq.de hat einige Materialien zusammengestellt, mit denen pädagogische Fachkräfte über diese Fragen mit Jugendlichen diskutieren können.


11.03.2020

Wettbewerb "Gute Nachbarschaft" 2020

Auch in diesem Jahr soll wieder ein Wettbewerb zur Förderung von Maßnahmen der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements stattfinden. Die Förderung wird in diesem Jahr durch Aufnahme in das niedersächsische Wohnraumfördergesetz weiter verstetigt. Die mögliche Projektdauer wird auf bis zu 3 Jahre verlängert. Eine Anpassung der Fördersumme erfolgt.

Weitere Informationen zur Antragstellung sind online verfügbar:


10.03.2020

EU-Projekt „Protect“: Wie schützt man effektiv Flüchtlinge und Migrant*innen?

Die globalen Pakte für Migrant*innen und Flüchtlinge der Vereinten Nationen sollen das Schicksal von Millionen Menschen erleichtern und die Lasten gerechter auf die Aufnahmestaaten verteilen. Seit ihrer Verabschiedung 2018 sorgen die Abkommen für hitzige Diskussionen. Wie sie sich tatsächlich auswirken, untersucht jetzt erstmals das EU-Projekt „Protect“, an dem auch das Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart beteiligt ist. Ziel ist es, der Politik Strategien an die Hand zu geben, um Menschen effektiv zu schützen.


09.03.2020

So funktioniert Deutschland - Nützliches Wissen und Tipps für den Alltag

Du würdest gerne wissen, wie du mit Behörden besser umgehen kannst? Antrag, Bescheid, Widerspruch – diese Vorgänge hättest du gerne einmal genauer erklärt? Oder du möchtest gerne mehr darüber erfahren, welche Organisationen oder Vereine es gibt, die dich dabei unterstützen, deine Rechte besser durchzusetzen?
Die Antworten auf diese und weitere Fragen werden wir gemeinsam an vierTagen entdecken:

  • Welche Behörden sind wofür zuständig?
  • Wo und wie kann ich was beantragen?
  • Was kann ich machen, wenn ich mit der Entscheidung einer Behörde nicht einverstanden bin?
  • Wo bekomme ich Beratung, wenn ich z. B. Probleme mit meinem/meiner Vermieter*in oder auf der Arbeit habe?

06.04.2020 - 09.04.2020  - Alte Mainzer Gasse 10, 60311 Frankfurt am Main
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


06.03.2020

Bericht: Wechselwirkungen, Steuerungsmaßnahmen und Handlungsempfehlungen: Vielfalt von Zuwanderung und Entwicklung ländlicher Räume

Zuwanderungsprozesse in ländliche Räume und ihre Protagonisten sind vielfältig und bieten die Chance, ländliche Gebiete zukunftsfest zu machen. Die Kurz-Expertise bringt Zuwanderungsprozesse mit Fragen ländlicher Entwicklung in Verbindung und verknüpft Auswirkungen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Gesundheit, Bildung und Sprache, räumliche Mobilität und soziale und politische Teilhabe mit den Herausforderungen und Chancen von Zuwanderung. Good Practice-Beispiele, die auf Anwerbung von potentiellen Rückkehrern und Neuzuwandernden sowie das Halten von Neuzugewanderten in der Region abzielen, zeigen, dass vor Ort bereits diverse Maßnahmen umgesetzt werden, die diese Personen unterstützen. Die Kurz-Expertise formuliert abschließend Handlungsempfehlungen für einen ganzheitlichen Umgang mit dem Thema Zuwanderung auf dem Land, die sich an Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft richten.


05.03.2020

Bericht: Besser zusammen – Schnittstellen zwischen sozialarbeiterischer und anwaltlicher Tätigkeit


05.03.2020

Arbeitshilfe: "Beschäftigungsverbote für Menschen im Asylverfahren oder mit Duldung

Das Thüringer IvAF-Netzwerk BleibDran hat zum 01.03.2020 eine aktualisierte Arbeitshilfe herausgegeben, die erläutert, unter welchen Bedingungen Menschen im Asylverfahren oder mit Duldung arbeiten dürfen und in welchen Fällen eine Beschäftigung nicht erlaubt bzw. verboten werden kann.

Der Zugang zum Arbeitsmarkt hängt für Drittstaatsangehörige vom aufenthaltsrechtlichen Status, dem Herkunftsland, der Dauer des Aufenthalts (bzw. in der Erstaufnahmeeinrichtung dem Datum der Ausstellung des Ankunftsnachweises / dem Datum der Asylantragstellung bzw. dem Datum der Ersterteilung der Duldung), der Wohnsituation sowie der gewünschten Tätigkeit ab.


04.03.2020

Typisch Deutsch? Auseinandersetzungen um Nation, Identität und Zugehörigkeit

Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg lädt  zur Abschlusstagung „Typisch Deutsch? – Auseinandersetzungen um Nation, Identität und Zugehörigkeit“ des Projekts MIT:MENSCHEN am 15.05.2020 in Potsdam ein.

Die Tagung setzt sich mit den aktuellen Diskussionen, wer dazu gehört und mitsprechen darf – und wer nicht, auseinander. Konstruktionen von Nation, Identität und Zugehörigkeit werden kritisch hinterfragt und Perspektiven auf ein „Deutsch-Sein“, das jenseits biologistischer Ideen steht, versammelt.

Aufgeworfene Fragestellungen gehen dahin, wie ethnisierende Vorstellungen des „Deutsch-Seins“ entstanden sind, weshalb und auf welche Weise diese in der aktuellen Debatte wieder zu Tage treten und ob es eine kollektive Identität des „Deutsch-Seins“ überhaupt braucht.

Auf der Tagung erwarten Sie produktive wie auch spannende Diskussionen und Workshops genauso wie die Möglichkeit, sich mit anderen Akteuren zu vernetzen.

15.05.2020 -  Potsdam
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


03.03.2020

EINLEBEN – Webbasiertes Spiel zu sozialer Herkunft

EINLEBEN ist ein webbasiertes digitales Lern- und Erfahrungsspiel für den Unterricht ab Klasse 10. Es thematisiert soziale Herkunft, Zufriedenheit und Entscheidungsspielräume im Leben junger Erwachsener. Es steht kostenfrei zur Verfügung und richtet sich insbesondere an Lehrkräfte.

In dem Spiel begegnen den Schülerinnen und Schülern typische Ereignisse der Lebensjahre 16 bis 30. Sie treffen Entscheidungen, ob und wie sie Bildung, Geld und Beziehungen einsetzen wollen. Das sind ihre Ressourcen und diese sind unterschiedlich verteilt. Mit 30 Jahren erreichen sie ihren individuellen Zufriedenheitswert. Abschließend kann reflektiert werden, wie die Start-Voraussetzungen und das Ergebnis im Verhältnis zueinander stehen. Dazu stehen reale Statistiken zu Faktoren sozialer Herkunft zur Verfügung.


02.03.2020

Demokratie im Zentrum - Bewohner*innen im Zentrum

Unterschiedliche Entwicklungen der letzten Jahre zeigen: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss gelebt und weiterentwickelt werden. Das geschieht nicht irgendwo in Sonntagsreden oder Talkshows, sondern dort, wo die Menschen leben: in der Nachbarschaft, im Quartier.

Die Förderung von demokratischen Strukturen ist darum ein Kernauftrag von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement. In den „Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit“ steht als Ziel des ersten Standards „Bewohner*innen im Zentrum“: „durch gelebte lokale Demokratie, allgemein das Vertrauen in die Demokratie erhöhen.“

  • Wie sieht das in der Praxis aus?
  • Was funktioniert?
  • Was funktioniert nicht?

Diese Fragen wollen wir im ersten Teil der Veranstaltung, anhand von Praxisbeispielen aus der Modellförderung, vertiefen.

Im zweiten Teil wagen wir ein neues Format: 
Demokratie kann nur gelingen, wenn die unterschiedlichen Akteure miteinander reden. Genau das wollen wir tun: Miteinander reden. Darum richtet sich die Veranstaltung nicht nur an Gemeinwesenarbeiter* innen, sondern auch an Bewohner*innen, Kommunal- und Landespolitik.

Wir bitten also die Gemeinwesenarbeiter*innen und Quartiersmanager*innen: ladet Bewohner*innen, kommunale Politik und eure Landtagsabgeordneten ein und kommt zusammen nach Hannover. Hier wollen wir gemeinsam überlegen, wie wir Demokratie vor Ort verbessern können.

24.03.2020 -  Ver.di-Höfe, Goseriede 10, 30159 Hannover
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


28.02.2020

Veranstaltung: Mit Sprache Politik machen – Überlegungen zu einer Ethik der Sprache

Demokratie fängt bei der Sprache an. Nach Friedrich Schleiermacher ist das Missverstehen in der Kommunikation der Normalfall, das Verstehen aber muss kunstfertig gesucht werden. Genau deshalb muss sprachliche Kommunikation auf der sensiblen Wahrnehmung des jeweiligen Gegenübers beruhen und versuchen, verbale Verletzungen zu vermeiden. Der in der Gegenwart auf der Straße und in den Parlamenten präsente Rechtspopulismus hat zur Verrohung der Sprache und zu zahlreichen verbalen Entgleisungen beigetragen. Philosophie und Theologie sind herausgefordert, die bisher erst im Ansatz vorhandene Ethik der Sprache weiterzuentwickeln. Diese muss sich im Alltag der Politik und in der Zivilgesellschaft bewähren.

16.03.2020 - Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


27.02.2020

DeutschPlus e.V.

DeutschPlus e.V. – Initiative für eine plurale Republik ist eine zivilgesellschaftliche Organisation, die sich für die chancengerechte Teilhabe aller Menschen einsetzt. DeutschPlus e.V. stellt sich aktiv jeder Form von Rassismus und Diskriminierung entgegen. Das Team von DeutschPlus berät Organisationen zu Vielfalt, schafft Netzwerke und nimmt Einfluss auf den öffentlichen Diskurs zur Einwanderungsgesellschaft.


27.02.2020

Thüringer Fachaustausch UMA/Care Leaver für Fachkräfte der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe

Sie sind Amtsvormund*in, im ASD des Jugendamtes für UMA/ junge volljährige Geflüchtete zuständig oder arbeiten in einer Einrichtung der Jugendhilfe mit jungen Flüchtlingen. Sie kommen hierbei oft mit asyl- oder aufenthaltsrechtlicher Regelungen und gesetzlichen Änderungen in Kontakt, die in der praktischen Arbeit Fragen aufwerfen können. Um Antworten zu finden oder Lösungswege aufzuzeigen, bietet die Fachberatungsstelle die Möglichkeit der Teilnahme an trägerübergreifendem und überregionalem Austausch für o.g. Fachkräfte an.

Themen können sein:

  • Pflicht zur Asylantragstellung?
  • Aufenthaltsrechtliche Perspektiven ohne Asylantrag oder nach negativ abgeschlossenem Asylverfahren (u.a. Ausbildungsduldung, Bleiberecht § 25a);
  • Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis;
  • Identitätsklärung und Mitwirkungspflichten;
  • Widerrufsverfahren (Widerruf des Schutzstatus);
  • Niederlassungserlaubnis (unbefristete Aufenthaltserlaubnis),
  • umA (umF) in Pflegefamilien,
  • und andere Themen der Teilnehmenden

18.03.2020 - Erfurt, Schillerstr. 44
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


26.02.2020

Studie: Refugee Protection: Germany Country Report

Der Forschungsbericht „Refugee Protection in Germany“ des EU-Projekts „Multilevel Governance of Migrati-on (RESPOND)“ zeichnet ein düsteres Bild des Menschenrechtsschutzes für Asylsuchende in Deutschland. Die Autorinnen und Autoren sprechen unter anderem von einem „differentiellen Ausschluss“ immer größerer Gruppen aus dem deutschen Asylrecht auf der Grundlage mehr oder weniger willkürlicher Kriterien. Zwar werde das Grundrecht auf Asyl in Deutschland offiziell nicht angetastet, so die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die vielen gesetzlichen Ausnahmen und Hürden führten jedoch dazu, dass es den Schutz-Standards der Genfer Flüchtlingskonvention und der europäischen Menschenrechtscharta immer weniger entspreche.


25.02.2020

Mediendienst Integration: Rechtsextremismus

Die Gefahr durch Rechtsextremismus in Deutschland ist hoch. Das zeigen unter anderem die jüngsten Anschläge in Kassel, Halle und Hanau. Zu einem geschlossenen rechtsextremistischen Weltbild gehört laut Fachleuten die Ablehnung von ethnischen und religiösen Minderheiten. Zu verstehen, was Rechtsextremismus ausmacht und wie er sich äußert, ist in der Einwanderungsgesellschaft daher wichtig.


24.02.2020

BAMF-Kurzanalyse: Geflüchtete verbessern ihre Deutschkenntnisse und fühlen sich in Deutschland weiterhin willkommen

Anhand der Daten der 3. Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten aus dem Jahr 2018 wird untersucht, wie sich der Spracherwerb der Geflüchteten in den letzten drei Jahren entwickelt hat. Darüber hinaus wird auf die allgemeine Lebenszufriedenheit der Geflüchteten eingegangen und gezeigt, wie sie ihre wirtschaftliche Situation sowie ihr Verhältnis zur Mehrheitsgesellschaft bewerten.


21.02.2020

REFUGEEUM

Mehrsprachige Internetseite für geflüchtete Menschen mit psychosomatischen Beschwerden

Mehrsprachige Internetseite für geflüchtete Menschen mit psychosomatischen Beschwerden. Flucht, Krieg und Vertreibung haben häufig psychosomatische Krankheiten zur Folge. Körperliche und seelische Beschwerden können Angst machen – vor allem, wenn unklar bleibt, was die Ursache ist und was man dagegen tun kann. Die Webseite REFUGEEUM bietet geflüchteten Menschen Informationen zu verschiedenen Belastungen, wie zum Beispiel Schlafproblemen, innerer Unruhe oder Aggression. Sie zeigt zugleich auf, was Betroffene selbst tun können. Alle Informationen stehen auf Arabisch, Albanisch, Französisch, Englisch, Deutsch, Serbisch und Persisch zur Verfügung. Die Betreiber der Website wollen vor allem Angst nehmen und deutlich machen, dass solche Reaktionen normal sind.


20.02.2020

Tagung: Integration und Teilhabe gestalten!

Eine Reise durch das Portal gibt Ihnen einen Einblick u.a. in die Themen Asylrecht, Deutschlernen, Strategien gegen Diskriminierung, Engagement von Geflüchteten im Ehrenamt u.v.m. Entdecken Sie die Einsatzmöglichkeiten des Portals in Ihrer Arbeit und tauschen Sie sich mit anderen Akteur*innen und Expert*innen aus.  

Unter anderem mit dabei: 

  • Speed-Dating mit Jens Dieckmann, Rechtsanwalt für Asylrecht 
  • Prof. Dr. Cornelia Rosebrock mit einer Einführung in Unterstützungsmöglichkeiten im Bereich Alphabetisierung und Grundbildung durch Ehrenamtliche
  • Dr. Oliver Piecha, unser Experte für Fluchtursachen und die Herkunftsländer Syrien und Irak 
  • Negin Behkam, Journalistin aus dem Iran
  • die UNO-Flüchtlingshilfe, der Paritätische NRW, das Migrationszentrum Göttingen, die Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit des Caritasverbandes Paderborn, etc.

Darüber hinaus geben wir Ihnen einen Ausblick auf zukünftige Inhalte und Schwerpunkte des Ehrenamtsportals, wobei das Thema Alphabetisierung und Grundbildung (Unterstützungsmöglichkeiten beim Lesen, Schreiben, Rechnen) im Ehrenamtskontext eine Rolle spielen wird. Und Sie lernen unseren neuen Bereich Online-Community kennen, in dem Sie schon bald andere Ehrenamtliche, Koordinator*innen und Expert*innen sowie weitere Akteur*innen kennenlernen und sich online mit Ihnen austauschen können.  

06.04.2020 - 07.04.2020 im Weiterbildungszentrum Ingelheim (WBZ), Fridtjof-Nansen-Platz 3, 55218 Ingelheim
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


20.02.2020

Bericht: IAB-Kurzbericht: Integration in Arbeitsmarkt und Bildungssystem macht weitere Fortschritte

49 Prozent der Geflüchteten, die seit 2013 nach Deutschland gekommen sind, gehen fünf Jahre nach dem Zuzug einer Erwerbstätigkeit nach. Auf Basis der dritten Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten werden hier Integrationsverläufe der Schutzsuchenden untersucht, die von Jahresanfang 2013 bis Ende 2016 zugezogen sind. Rund die Hälfte der Geflüchteten, die seit 2013 nach Deutschland gekommen sind, geht fünf Jahre nach dem Zuzug einer Erwerbstätigkeit nach. Die Arbeitsmarktintegration erfolgt damit etwas schneller als bei Geflüchteten früherer Jahre. 60 Prozent der Geflüchteten gingen im zweiten Halbjahr 2018 einer Erwerbstätigkeit nach, besuchten eine Bildungseinrichtung oder nahmen an Integrationsmaßnahmen oder arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil. Der Großteil der verbleibenden 40 Prozent war aktiv auf Stellensuche, in Elternzeit oder Mutterschutz.


19.02.2020

Youth 4 Youth - Mädchen fragen - Profis antworten

Die Broschüre richtet sich vorrangig an*Mädchen und junge Frauen* mit *Flucht- oder Migrationsbiografien* im Alter von 14-24 Jahren, welche zuverlässige und verständliche Informationen im Zusammenhang mit *sexueller und reproduktiver Gesundheit* suchen.
Alle in der Broschüre aufgeführten Fragen stammen von den Jugendlichen selbst und wurden von Expert*innen beantwortet. Die Berliner Netzwerkstelle HIV und Migration hat die "Youth 4 Youth" Broschüre, inklusive des Designs und der Farbgestaltung, gemeinsam mit geflüchteten Jugendlichen entwickelt.


18.02.2020

"Gemeinsam stark sein!" - Poetry Slam zum Thema Ehrenamt und Integration

Das Bündnis "Niedersachsen packt an" veranstaltet gemeinsam mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser und in Kooperation mit dem Integrationsmanagement der Stadt Hameln einen Poetry-Slam Abend im Kultur- und Kommunikationszentrum Sumpfblume in Hameln.

Eine Bühne, vier Dichterinnen und Dichter, zwei Runden, ein Thema und ein Ziel: die Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer für sich und seinen Text zu gewinnen. Das sind die Grundzutaten beim Poetry Slam „Gemeinsam stark sein!". Das Besondere: die Poetinnen und Poeten stellen sich einem echten Worte- und Themen-Mehrkampf und lesen in einer Pflicht- und einer Kür-Runde.

In der „Pflicht" stellen sie sich nachhaltig bis augenzwinkernd rasant ihren eigenen Erfahrungen und Wünschen in puncto zivilgesellschaftlichem Engagement und demokratisch aufgeklärter, politischer Haltung und treten dabei unter anderem in einen intensiv-nachhaltigen Dialog mit den Themen Ehrenamt und Flüchtlingsarbeit.

In der „Kür" öffnen die Slammerinnen und Slammer schließlich ihre funkelnden ABC-Schatzkisten und präsentieren einen fulminanten Einblick in ihre besten Bühnen-Texte. Von Kurzgeschichten bis zur literarischen Comedy, von Lyrik bis Rap und Performance-Prosa sind dem Vortrag keinerlei Grenzen gesetzt.

28.02.2020 - Am Stockhof 2a, 31785 Hameln
Weitere Informationen:


17.02.2020

Studie: Unlocking the Potential of Migrants in Germany

Das duale System der beruflichen Bildung in Deutschland leistet einen entscheidenden Beitrag zur Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt und trägt dazu bei, den Fachkräftebedarf zu decken. Doch um das Interesse an der dualen Ausbildung weiter zu stärken und um Auszubildende mit Migrationshintergrund zu einem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu führen, muss noch mehr getan werden.

Die Studie  beschreibt Initiativen, Programme und Maßnahmen zur Integration von Migrantinnen und Migranten – mit und ohne Fluchthintergrund – und formuliert abschließend Politikempfehlungen. Diese zielen zum Beispiel auf die Bereitstellung von Unterstützungsangeboten während der Berufsausbildung und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren vor Ort ab.


14.02.2020

Trautes Heim? Wohnen und Leben in niedersächsischen Flüchtlingsunterkünften

Angesichts der Probleme auf dem Wohnungsmarkt entwickeln sich Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in vielen Landkreisen und kreisfreien Städten zu Dauereinrichtungen.

Viele Kommunen machen sich daher Gedanken, wie sie – neben Maßnahmen zur Förderung eines Auszugs aus Wohnheimen – Anstrengungen unternehmen können, um in Gemeinschaftsunterkünften die Lebensbedingungen zu verbessern: Es geht um die Gewährleistung einer Privatsphäre der Bewohner und Bewohnerinnen, um Maßnahmen zum Schutz von sog. vulnerablen Geflüchteten, um die Staffelung von Gebühren und die Integration der Geflüchteten in ihr Lebensumfeld.

Mit der Fachtagung „Trautes Heim? Wohnen und Leben in niedersächsischen Flüchtlingsunterkünften“ soll eine Diskussion um diese Fragen angestoßen werden. Der Hannoversche Oberbürgermeister Belit Onay hat für diese Veranstaltung die Schirmherrschaft übernommen und wird ein Grußwort sprechen.

15.04.2020 -  Gartensaal, Neues Rathaus, Landeshaupstadt Hannover
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


14.02.2020

WIB. Wege ins Bleiberecht

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen freut sich ein neues Projekt vorstellen zu dürfen. WIB. Wege ins Bleiberecht ist ein vom Land Niedersachsen und der Deutschen Postcode Lotterie bewilligtes Projekt. WIB soll Wege aufzeigen, wie Menschen, die lange Zeit mit einer Duldung leben, ein gesichertes Bleiberecht erlangen können. Die Projektdurchführung ist ein Pilotprojekt des Landes Niedersachsen und wird in Kooperation mit ausgewählten Modellkommunen Niedersachsens und der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN) stattfinden.

Viele Geflüchtete leben, oft über Jahre, mit einer Duldung in Niedersachsen. Ziel des Projektes ist es, durch einen systematischen Ansatz dazu beizutragen, die hohe Zahl der Langzeitduldungen zu verringern. Es soll zunächst eine exemplarische Analyse der Gründe dafür durchgeführt werden, warum Geflüchtete ein rechtlich mögliches Aufenthaltsrecht bisher nicht erlangen konnten. Auf dieser Grundlage sollen Modelle und Konzepte entwickelt und erprobt werden, wie bestehende Hindernisse überwunden werden können.

Die Modelle, die wir in Kooperation mit ausgewählten Kommunen entwickeln, werden wir in kommunalen und landesweiten Gremien vorstellen und dafür werben, sie auch in anderen Kommunen umzusetzen. Ziel ist es, die Zahl der Langzeitgeduldeten in Niedersachsen um mindestens 30% abzusenken, Menschen, die die seit vielen Jahren in Niedersachsen leben, sollen eine rechtliche und menschliche Perspektive erhalten.


13.02.2020

Studie: Grundrechte für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften

"Grundrechte von Geflüchteten sind ein von der Verfassung geschütztes Rechtsgut. Eine Heimunterbringung mag zwar gesetzlich zulässig sein, sie liefert aber leider auch die besten Belege dafür, dass und wie Gesetze bestimmte Personengruppen diskriminieren. Denn eine Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften setzt oft auf unbestimmte Zeit das Selbstbestimmungsrecht der Bewohner* innen außer Kraft und hintertreibt damit die Achtung der Menschenwürde. Das Asylgesetz verpflichtet geflüchtete Menschen, in Gemeinschaftsunterkünften zu leben und mit ihnen unbekannten Menschen ihre Privatsphäre auf engstem Raum teilen zu müssen."

Die vollständige Broschüre ist online verfügbar:


13.02.2020

Islam-ist - Radikalisierungsprävention Online

Die Website islam-ist.de ist ein Informationsportal rund um das Thema Islam. Sie beschäftigt sich mit Grundsatzfragen zum aktuellen Lebensalltag von muslimischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Außerdem enthält die Plattform ein Glossar mit religiösen Grund- und Schlüsselbegriffen des Islam. Die Texte im FAQ-Bereich und im Glossar werden durch eine umfangreiche Videosammlung ergänzt. Das Online-Angebot wird ständig erweitert und berücksichtigt auch gesellschaftspolitische Themengebiete. Interessierte erhalten auf islam-ist.de die Möglichkeit, sich mit Fragen zu ihrer Religion und Lebensrealität abseits der Deutungen durch extremistische Strömungen auseinanderzusetzen. Die zielgruppenorientierte Auswahl und multimediale Aufbereitung der Inhalte stellen ein Gegengewicht zu extremistischen Informationsangeboten dar. Offene Diskussion und Meinungsaustausch laden zum Dialog ein. Ziel ist es u.a., durch die Website und ihre Social-Media-Kanäle einer Radikalisierung der Zielgruppe vorzubeugen und entgegenzuwirken. Eine Kontaktaufnahme mit dem Projektteam ist z.B. über Facebook, Instagram oder Instant Messenger möglich.


11.02.2020

dvb-Jahrestagung: Migration und Beratung

Schon seit vielen Jahren ist Deutschland ein Einwanderungsland, nicht erst, seit die Zuwanderung geflüchteter Menschen Medien und Gesellschaft beschäftigt. Angeworben durch die Wirtschaft, aber auch angezogen von unserem demokratischen Rechtsstaat, kamen Menschen bereits über Jahrzehnte. Mehr noch: Migration ist ein allgegenwärtiges Thema, das die Menschheitsgeschichte begleitet.

Dennoch ist das Ankommen in einer Gesellschaft kein selbstverständlicher, einfacher Prozess. Ressentiments und Hürden vieler Art gilt es zu überwinden, wenn Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen miteinander leben, lernen und arbeiten. Kompetente Beratung kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

In Vorträgen und Workshops werden verschiedene Aspekte einer Beratung für zugewanderte Menschen in Deutschland beleuchtet, die deren Integration in Bildung und Arbeit zum Inhalt hat.

15.05.2020 - 17.05.2020 - Münster
weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


10.02.2020

Bericht: Rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Diskriminierungen auf dem Wohnungsmarkt sind ein verbreitetes Problem. Einer repräsentativen Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zufolge machten rund 15 Prozent aller Befragten, die in den vergangenen zehn Jahren auf Wohnungssuche waren, dabei Diskriminierungserfahrungen aus rassistischen Gründen, wegen der Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe oder der Herkunft aus einem anderen Land.

Das komplette Gutachten steht online zur Verfügung.


07.02.2020

START-Stipendien

Die START-Stiftung vergibt auch in diesem Jahr Stipendien und an talentierte Jugendliche mit Migrationserfahrung, die in unserer Gesellschaft etwas verändern wollen. Bewerbungen sind bis zum 16. März möglich. START begleitet die Jugendlichen dabei in einem dreijährigen Bildungs- und Engagementprogramm in ihrer persönlichen Entwicklung und bestärkt sie darin, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten.


07.02.2020

38. Internationale Jugendbegegnung Dachau

Seit 1983 findet in Dachau jeden Sommer die Internationale Jugendbegegnung statt. Sie wurde von jungen Menschen aus Dachau und Umgebung gegründet. Jugendliche aus verschiedenen Ländern beschäftigen sich dort mit der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, dem Nationalsozialismus und heutigen Formen von Ausgrenzung, Rassismus und Diskriminierung. Am Ort des früheren Konzentrationslagers suchen sie gemeinsam nach Antworten auf Fragen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Begleitet werden die Jugendlichen von einem Team meist ehrenamtlicher Mitarbeiter. Viele Überlebende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft berichten in persönlichen Gesprächen über ihre Erfahrungen während der Verfolgung, in Konzentrations- und Arbeitslagern oder im Widerstand.

Die 38. Internationale Jugendbegegnung Dachau findet statt vom 25. Juli – 07. August 2020 im Max Mannheimerhaus in Dachau.
Die Teilnahme ist im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglich. Die Sprache während des Programms der Internationalen Jugendbegegnung ist Englisch. Die Teilnahmegebühren betragen 300,-€. Die Unterbringung erfolgt im Max Mannheimer Haus Dachau.

25.07.2020 - 07.08.2020 in Dachau
weitere Informationen sowie zur Anmeldung:

 


06.02.2020

Arbeitshilfe: Widerruf, Rücknahme und Erlöschen des Schutzstatus

Arbeitshilfe zum Thema Flucht und Migration

Die vorliegende Arbeitshilfe, die sich in erster Linie an Berater*innen von Migrations- und Flüchtlingsberatungsstellen richtet, die anerkannte Schutzberechtigte beraten, soll einerseits einen Überblick über die materiell-rechtlichen Voraussetzungen für Erlöschen, Widerruf oder Rücknahme des Schutzstatus vermitteln. Sie soll andererseits aber auch über die wesentlichen verfahrensrechtlichen Bestimmungen für die Aberkennung eines einmal erteilten Schutzstatus informieren.


05.02.2020

Broschüre: Das Asylverfahren. Deine Rechte, deine Perspektiven - erklärt für unbegleitete Minderjährige

Wie kann ich einen Asylantrag stellen? Welche Rechte habe ich im Asylverfahren? Wie kann ich mich auf die Anhörung vorbereiten? Was kann ich machen, wenn mein Asylantrag abgelehnt wurde? Welche Wege und Möglichkeiten gibt es, neben dem Asylverfahren, um in Deutschland zu bleiben? Wen kann ich fragen, wenn ich Hilfe brauche? Was ändert sich, wenn ich 18 Jahre alt werde? Dies und vieles mehr wird in einfacher Sprache erklärt und durch (Schau-)Bilder ergänzt, welche die erklärten Begriffe darstellen.


04.02.2020

Fachtag: Psychosoziale Unterstützung für geflüchtete Mädchen – Besonderheiten und Herausforderungen

Mit dem Pilotprojekt „Mädchen. Machen. Mut“ will SCDE die Selbstwirksamkeit und Resilienz von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen in Erstaufnahmeeinrichtungen in Deutschland stärken. Hierzu wurde mit Projektpartnern und geflüchteten Mädchen und jungen Frauen in Erstaufnahmeeinrichtungen in zwei Bundesländern zusammengearbeitet und es wurden Mikroprojekte zur psychosozialen Unterstützung entwickelt und umgesetzt.

Im Rahmen des Abschlussfachtages „Psychosoziale Unterstützung für geflüchtete Mädchen – Besonderheiten und Herausforderungen“ am Freitag, den 06. März 2020 von 09.30-16.30 Uhr möchten wir gemeinsam mit Ihnen - Praktiker*innen der Psychosozialen Arbeit und Entscheidungsträger*innen aus Verwaltung und Politik - der Frage nachgehen, welche besonderen Bedarfe geflüchtete Mädchen und junge Frauen haben, welche Ansätze sie in ihrem Alltag effektiv unterstützen und vor welchen Herausforderungen wir dabei stehen.

06.03.2020 -  in Lenaustraße 3-4, 12047 Berlin-Neukölln
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


03.02.2020

"Unterwegs in Berlin" - Kurzfilm zur suchtpräventiven Arbeit mit Jugendlichen mit Migrations- oder Fluchthintergrund

Um niedrigschwellig über Substanzkonsum, riskante Verhaltensweisen und Alltagshürden ins Gespräch zu kommen, gibt es jetzt einen animierten Kurzfilm zur suchtpräventiven Arbeit mit Jugendlichen von der Fachstelle für Suchtprävention Berlin, in dem drei Jugendliche sich jeweils durch eine Stadt-Landschaft mit Hindernissen und Herausforderungen bewegen.

"Unterwegs in Berlin" ist ein Kurzfilm zur suchtpräventiven Arbeit mit Jugendlichen mit Migrations- oder Fluchterfahrung. Zu diesem Film gibt es ein Manual für eine interaktive Methode, die über das Bestellportal der Fachstelle für Suchtprävention Berlin bezogen werden kann