Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

18.02.2020

"Gemeinsam stark sein!" - Poetry Slam zum Thema Ehrenamt und Integration

Das Bündnis "Niedersachsen packt an" veranstaltet gemeinsam mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser und in Kooperation mit dem Integrationsmanagement der Stadt Hameln einen Poetry-Slam Abend im Kultur- und Kommunikationszentrum Sumpfblume in Hameln.

Eine Bühne, vier Dichterinnen und Dichter, zwei Runden, ein Thema und ein Ziel: die Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer für sich und seinen Text zu gewinnen. Das sind die Grundzutaten beim Poetry Slam „Gemeinsam stark sein!". Das Besondere: die Poetinnen und Poeten stellen sich einem echten Worte- und Themen-Mehrkampf und lesen in einer Pflicht- und einer Kür-Runde.

In der „Pflicht" stellen sie sich nachhaltig bis augenzwinkernd rasant ihren eigenen Erfahrungen und Wünschen in puncto zivilgesellschaftlichem Engagement und demokratisch aufgeklärter, politischer Haltung und treten dabei unter anderem in einen intensiv-nachhaltigen Dialog mit den Themen Ehrenamt und Flüchtlingsarbeit.

In der „Kür" öffnen die Slammerinnen und Slammer schließlich ihre funkelnden ABC-Schatzkisten und präsentieren einen fulminanten Einblick in ihre besten Bühnen-Texte. Von Kurzgeschichten bis zur literarischen Comedy, von Lyrik bis Rap und Performance-Prosa sind dem Vortrag keinerlei Grenzen gesetzt.

28.02.2020 - Am Stockhof 2a, 31785 Hameln
Weitere Informationen:


17.02.2020

Studie: Unlocking the Potential of Migrants in Germany

Das duale System der beruflichen Bildung in Deutschland leistet einen entscheidenden Beitrag zur Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt und trägt dazu bei, den Fachkräftebedarf zu decken. Doch um das Interesse an der dualen Ausbildung weiter zu stärken und um Auszubildende mit Migrationshintergrund zu einem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu führen, muss noch mehr getan werden.

Die Studie  beschreibt Initiativen, Programme und Maßnahmen zur Integration von Migrantinnen und Migranten – mit und ohne Fluchthintergrund – und formuliert abschließend Politikempfehlungen. Diese zielen zum Beispiel auf die Bereitstellung von Unterstützungsangeboten während der Berufsausbildung und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren vor Ort ab.


14.02.2020

Trautes Heim? Wohnen und Leben in niedersächsischen Flüchtlingsunterkünften

Angesichts der Probleme auf dem Wohnungsmarkt entwickeln sich Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in vielen Landkreisen und kreisfreien Städten zu Dauereinrichtungen.

Viele Kommunen machen sich daher Gedanken, wie sie – neben Maßnahmen zur Förderung eines Auszugs aus Wohnheimen – Anstrengungen unternehmen können, um in Gemeinschaftsunterkünften die Lebensbedingungen zu verbessern: Es geht um die Gewährleistung einer Privatsphäre der Bewohner und Bewohnerinnen, um Maßnahmen zum Schutz von sog. vulnerablen Geflüchteten, um die Staffelung von Gebühren und die Integration der Geflüchteten in ihr Lebensumfeld.

Mit der Fachtagung „Trautes Heim? Wohnen und Leben in niedersächsischen Flüchtlingsunterkünften“ soll eine Diskussion um diese Fragen angestoßen werden. Der Hannoversche Oberbürgermeister Belit Onay hat für diese Veranstaltung die Schirmherrschaft übernommen und wird ein Grußwort sprechen.

15.04.2020 -  Gartensaal, Neues Rathaus, Landeshaupstadt Hannover
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


14.02.2020

WIB. Wege ins Bleiberecht

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen freut sich ein neues Projekt vorstellen zu dürfen. WIB. Wege ins Bleiberecht ist ein vom Land Niedersachsen und der Deutschen Postcode Lotterie bewilligtes Projekt. WIB soll Wege aufzeigen, wie Menschen, die lange Zeit mit einer Duldung leben, ein gesichertes Bleiberecht erlangen können. Die Projektdurchführung ist ein Pilotprojekt des Landes Niedersachsen und wird in Kooperation mit ausgewählten Modellkommunen Niedersachsens und der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN) stattfinden.

Viele Geflüchtete leben, oft über Jahre, mit einer Duldung in Niedersachsen. Ziel des Projektes ist es, durch einen systematischen Ansatz dazu beizutragen, die hohe Zahl der Langzeitduldungen zu verringern. Es soll zunächst eine exemplarische Analyse der Gründe dafür durchgeführt werden, warum Geflüchtete ein rechtlich mögliches Aufenthaltsrecht bisher nicht erlangen konnten. Auf dieser Grundlage sollen Modelle und Konzepte entwickelt und erprobt werden, wie bestehende Hindernisse überwunden werden können.

Die Modelle, die wir in Kooperation mit ausgewählten Kommunen entwickeln, werden wir in kommunalen und landesweiten Gremien vorstellen und dafür werben, sie auch in anderen Kommunen umzusetzen. Ziel ist es, die Zahl der Langzeitgeduldeten in Niedersachsen um mindestens 30% abzusenken, Menschen, die die seit vielen Jahren in Niedersachsen leben, sollen eine rechtliche und menschliche Perspektive erhalten.


13.02.2020

Studie: Grundrechte für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften

"Grundrechte von Geflüchteten sind ein von der Verfassung geschütztes Rechtsgut. Eine Heimunterbringung mag zwar gesetzlich zulässig sein, sie liefert aber leider auch die besten Belege dafür, dass und wie Gesetze bestimmte Personengruppen diskriminieren. Denn eine Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften setzt oft auf unbestimmte Zeit das Selbstbestimmungsrecht der Bewohner* innen außer Kraft und hintertreibt damit die Achtung der Menschenwürde. Das Asylgesetz verpflichtet geflüchtete Menschen, in Gemeinschaftsunterkünften zu leben und mit ihnen unbekannten Menschen ihre Privatsphäre auf engstem Raum teilen zu müssen."

Die vollständige Broschüre ist online verfügbar:


13.02.2020

Islam-ist - Radikalisierungsprävention Online

Die Website islam-ist.de ist ein Informationsportal rund um das Thema Islam. Sie beschäftigt sich mit Grundsatzfragen zum aktuellen Lebensalltag von muslimischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Außerdem enthält die Plattform ein Glossar mit religiösen Grund- und Schlüsselbegriffen des Islam. Die Texte im FAQ-Bereich und im Glossar werden durch eine umfangreiche Videosammlung ergänzt. Das Online-Angebot wird ständig erweitert und berücksichtigt auch gesellschaftspolitische Themengebiete. Interessierte erhalten auf islam-ist.de die Möglichkeit, sich mit Fragen zu ihrer Religion und Lebensrealität abseits der Deutungen durch extremistische Strömungen auseinanderzusetzen. Die zielgruppenorientierte Auswahl und multimediale Aufbereitung der Inhalte stellen ein Gegengewicht zu extremistischen Informationsangeboten dar. Offene Diskussion und Meinungsaustausch laden zum Dialog ein. Ziel ist es u.a., durch die Website und ihre Social-Media-Kanäle einer Radikalisierung der Zielgruppe vorzubeugen und entgegenzuwirken. Eine Kontaktaufnahme mit dem Projektteam ist z.B. über Facebook, Instagram oder Instant Messenger möglich.


11.02.2020

dvb-Jahrestagung: Migration und Beratung

Schon seit vielen Jahren ist Deutschland ein Einwanderungsland, nicht erst, seit die Zuwanderung geflüchteter Menschen Medien und Gesellschaft beschäftigt. Angeworben durch die Wirtschaft, aber auch angezogen von unserem demokratischen Rechtsstaat, kamen Menschen bereits über Jahrzehnte. Mehr noch: Migration ist ein allgegenwärtiges Thema, das die Menschheitsgeschichte begleitet.

Dennoch ist das Ankommen in einer Gesellschaft kein selbstverständlicher, einfacher Prozess. Ressentiments und Hürden vieler Art gilt es zu überwinden, wenn Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen miteinander leben, lernen und arbeiten. Kompetente Beratung kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

In Vorträgen und Workshops werden verschiedene Aspekte einer Beratung für zugewanderte Menschen in Deutschland beleuchtet, die deren Integration in Bildung und Arbeit zum Inhalt hat.

15.05.2020 - 17.05.2020 - Münster
weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


10.02.2020

Bericht: Rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt

Diskriminierungen auf dem Wohnungsmarkt sind ein verbreitetes Problem. Einer repräsentativen Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zufolge machten rund 15 Prozent aller Befragten, die in den vergangenen zehn Jahren auf Wohnungssuche waren, dabei Diskriminierungserfahrungen aus rassistischen Gründen, wegen der Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe oder der Herkunft aus einem anderen Land.

Das komplette Gutachten steht online zur Verfügung.


07.02.2020

START-Stipendien

Die START-Stiftung vergibt auch in diesem Jahr Stipendien und an talentierte Jugendliche mit Migrationserfahrung, die in unserer Gesellschaft etwas verändern wollen. Bewerbungen sind bis zum 16. März möglich. START begleitet die Jugendlichen dabei in einem dreijährigen Bildungs- und Engagementprogramm in ihrer persönlichen Entwicklung und bestärkt sie darin, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten.


07.02.2020

38. Internationale Jugendbegegnung Dachau

Seit 1983 findet in Dachau jeden Sommer die Internationale Jugendbegegnung statt. Sie wurde von jungen Menschen aus Dachau und Umgebung gegründet. Jugendliche aus verschiedenen Ländern beschäftigen sich dort mit der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, dem Nationalsozialismus und heutigen Formen von Ausgrenzung, Rassismus und Diskriminierung. Am Ort des früheren Konzentrationslagers suchen sie gemeinsam nach Antworten auf Fragen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Begleitet werden die Jugendlichen von einem Team meist ehrenamtlicher Mitarbeiter. Viele Überlebende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft berichten in persönlichen Gesprächen über ihre Erfahrungen während der Verfolgung, in Konzentrations- und Arbeitslagern oder im Widerstand.

Die 38. Internationale Jugendbegegnung Dachau findet statt vom 25. Juli – 07. August 2020 im Max Mannheimerhaus in Dachau.
Die Teilnahme ist im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglich. Die Sprache während des Programms der Internationalen Jugendbegegnung ist Englisch. Die Teilnahmegebühren betragen 300,-€. Die Unterbringung erfolgt im Max Mannheimer Haus Dachau.

25.07.2020 - 07.08.2020 in Dachau
weitere Informationen sowie zur Anmeldung:

 


06.02.2020

Arbeitshilfe: Widerruf, Rücknahme und Erlöschen des Schutzstatus

Arbeitshilfe zum Thema Flucht und Migration

Die vorliegende Arbeitshilfe, die sich in erster Linie an Berater*innen von Migrations- und Flüchtlingsberatungsstellen richtet, die anerkannte Schutzberechtigte beraten, soll einerseits einen Überblick über die materiell-rechtlichen Voraussetzungen für Erlöschen, Widerruf oder Rücknahme des Schutzstatus vermitteln. Sie soll andererseits aber auch über die wesentlichen verfahrensrechtlichen Bestimmungen für die Aberkennung eines einmal erteilten Schutzstatus informieren.


05.02.2020

Broschüre: Das Asylverfahren. Deine Rechte, deine Perspektiven - erklärt für unbegleitete Minderjährige

Wie kann ich einen Asylantrag stellen? Welche Rechte habe ich im Asylverfahren? Wie kann ich mich auf die Anhörung vorbereiten? Was kann ich machen, wenn mein Asylantrag abgelehnt wurde? Welche Wege und Möglichkeiten gibt es, neben dem Asylverfahren, um in Deutschland zu bleiben? Wen kann ich fragen, wenn ich Hilfe brauche? Was ändert sich, wenn ich 18 Jahre alt werde? Dies und vieles mehr wird in einfacher Sprache erklärt und durch (Schau-)Bilder ergänzt, welche die erklärten Begriffe darstellen.


04.02.2020

Fachtag: Psychosoziale Unterstützung für geflüchtete Mädchen – Besonderheiten und Herausforderungen

Mit dem Pilotprojekt „Mädchen. Machen. Mut“ will SCDE die Selbstwirksamkeit und Resilienz von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen in Erstaufnahmeeinrichtungen in Deutschland stärken. Hierzu wurde mit Projektpartnern und geflüchteten Mädchen und jungen Frauen in Erstaufnahmeeinrichtungen in zwei Bundesländern zusammengearbeitet und es wurden Mikroprojekte zur psychosozialen Unterstützung entwickelt und umgesetzt.

Im Rahmen des Abschlussfachtages „Psychosoziale Unterstützung für geflüchtete Mädchen – Besonderheiten und Herausforderungen“ am Freitag, den 06. März 2020 von 09.30-16.30 Uhr möchten wir gemeinsam mit Ihnen - Praktiker*innen der Psychosozialen Arbeit und Entscheidungsträger*innen aus Verwaltung und Politik - der Frage nachgehen, welche besonderen Bedarfe geflüchtete Mädchen und junge Frauen haben, welche Ansätze sie in ihrem Alltag effektiv unterstützen und vor welchen Herausforderungen wir dabei stehen.

06.03.2020 -  in Lenaustraße 3-4, 12047 Berlin-Neukölln
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


03.02.2020

"Unterwegs in Berlin" - Kurzfilm zur suchtpräventiven Arbeit mit Jugendlichen mit Migrations- oder Fluchthintergrund

Um niedrigschwellig über Substanzkonsum, riskante Verhaltensweisen und Alltagshürden ins Gespräch zu kommen, gibt es jetzt einen animierten Kurzfilm zur suchtpräventiven Arbeit mit Jugendlichen von der Fachstelle für Suchtprävention Berlin, in dem drei Jugendliche sich jeweils durch eine Stadt-Landschaft mit Hindernissen und Herausforderungen bewegen.

"Unterwegs in Berlin" ist ein Kurzfilm zur suchtpräventiven Arbeit mit Jugendlichen mit Migrations- oder Fluchterfahrung. Zu diesem Film gibt es ein Manual für eine interaktive Methode, die über das Bestellportal der Fachstelle für Suchtprävention Berlin bezogen werden kann


31.01.2020

IAB-Kurzbericht: Wohnsitzauflagen reduzieren die Chancen auf Arbeitsmarktintegration

Geflüchtete, denen eine bestimmte Wohnregion vorgeschrieben wird, haben einer Studie zufolge schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu den Auswirkungen regionaler Wohnsitzauflagen hervor. Die Verbote, ohne Genehmigung umzuziehen, senkten die Wahrscheinlichkeit, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, um rund sechs Prozentpunkte, hieß es.


30.01.2020

Tagung: Zwischen Diskriminierung und Solidarität – Geflüchtete in der Arbeitswelt

Ziele der Tagung sind die Vorstellung neuer Forschungsergebnisse zur Integration von Geflüchteten in die Arbeitswelt und der Austausch mit Praktikerinnen und Praktikern aus Betrieben, Kammern, Behörden und Gewerkschaften.

Zentrale Themen und Fragestellungen:

  • Wie und wo kommen Geflüchtete in den Arbeitsmarkt? Wie erfolgreich sind Unterstützungs- und Fördermaßnahmen etwa der Arbeitsagenturen und der Kammern?
  • Wie finden sich Geflüchtete in der deutschen Arbeitswelt zurecht? Wie kommen sie und andere Beschäftigte, Vorgesetzte, Ausbilder und Betriebsräte miteinan­der klar? Welche Umstände sind der Integration förderlich oder hemmen diese?

Einen besonderen Fokus legt die Tagung darauf, Möglichkeiten zu diskutieren gegen Ausbeutung und Arbeitsunrecht, Rassismus und Diskriminierung vorzugehen. Wie können aus politischen Regelungen und Verwaltungsvorgaben entstehende Hürden für die Integration überwunden werden? Ausgehend von aktuellen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen sollen Handlungsempfehlungen und Erfahrungen aus der Praxis diskutiert werden.

02.04.2020 - 03.04.2020 in Tübingen, Schloss Hohentübingen
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


30.01.2020

Fachtagung: "Das Fremde bleibt fremd, bis man es kennt.

Transkulturelle Aspektein der Vormundschaft

Aufgrund gesellschaftlicher und demographischer Entwicklungen spielt Transkulturelle Kompetenz in der Praxis der Akteure eine immer größere Rolle. Daraus ergibt sich die Frage: Braucht ein Vormund transkulturelle Kompetenz?

In dieser Fachtagung wollen wir uns mit rechtlichen, kulturspezifischen und kulturübergreifenden Themen beschäftigen.

Was braucht es, um das „Fremde“ zu verstehen? Ziel der Veranstaltung ist es, ein erweitertes Wissen und Verständnis zu vermitteln und für die Praxis nutzbar zu machen.

Folgende Aspekte werden in diesem Zusammenhang näher beleuchtet:

  • Was ist transkulturelle Kompetenz?
  • Wie wirkt sich die Migrationsbiografie der Betroffenen aus?
  • Welche Herausforderungen entstehen diesbezüglich in der Praxis von VormünderInnen?
  • Welche rechtlichen Grundlagen sind zu beachten?
  • Welche Bedeutung hat die Migrationsbiografie für die Bildungsperspektive des Betroffenen?
  • Was bedeutet Transkulturalität für den beruflichen Alltag sowohl aus Sicht der Betroffenen als auch aus Sicht der Helfenden?
  • Woraus ergibt sich das Spannungsverhältnis zwischen professionellen Akteuren und den Familien und Mündeln?

Die Fachtagung bietet die Möglichkeit, Einblick in verschiedene Ansätze zum Thema zu erhalten und sich über die Relevanz in der praktischen Tätigkeit auszutauschen. Zudem werden Handlungsansätze für die Praxis erarbeitet und besprochen

17.02.2020 -  in Mercure Hotel Atrium, Berliner Platz 3, 38102 Braunschweig
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


29.01.2020

„Helfen. Lotsen. Beraten.“

Unterstützung rund um Sexualität, Schwangerschaft und Geburt

Im Rahmen der Projektarbeit sollen insbesondere oftmals schwer erreichbare Frauen und ihre Familien Beratung im Kontext der Schwangerenberatung finden und in ein Unterstützungsnetzwerk eingebunden werden. Dies sind am Standort Hamburg aktuell z.B. Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete oder Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Website verfügbar:

 


28.01.2020

Studie: Zugang per Zufallsprinzip? Neuzugewanderte auf dem Weg in die berufliche Bildung

Über eine Million Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren sind seit 2014 als Flüchtlinge oder aus einem anderen EU-Land nach Deutschland gekommen. Was ihrem Zugang zu beruflicher Bildung im Weg steht und was hilft, hat der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) untersucht.


27.01.2020

"Andrej ist anders und Selma liebt Sandra" - Kultursensible sexuelle und geschlechtliche Vielfalt

Wie leben lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Jugendliche mit Migrationshintergrund und wie können sie gut unterstützt werden? Mit diesen Fragen hat sich die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg (tgbw) im Rahmen eines Demokratie Leben!-Projektes beschäftigt. Nach Abschluss des Projektes gibt es Erfahrungsberichte, Kurzfilme und ein Handy/Tablet-Spiel zum Download auf der Projektwebseite


24.01.2020

Studie: Hating and Mating: Fears over Mate Competition and Violent Hate Crime against Refugees

Studienergebnisse zu Hasskriminalität gegenüber Geflüchteten in Deutschland

Ramona Rischke, wissenschaftliche Mitarbeiterin am BIM, mit ihren Ergebnissen zu Hasskriminalität gegenüber Geflüchteten in Deutschland. Gemeinsam mit Kolleg*innen der Princeton University hat sie untersucht, wie hoch die Zustimmung zu Hasskriminalität gegenüber Geflüchteten unter der Bevölkerung in Deutschland ist und was diese Zustimmung beeinflusst. Die Forscher*innengruppe ist dabei auf ein neues Motiv in der Erklärung gestoßen, das auf einen weiteren wahrgenommenen Ressourcenkonflikt verweist:
Dort, wo Menschen eine höhere Zustimmung zu der Aussage aufweisen, dass Geflüchtete es einheimischen Männern auf dem Partnermarkt erschweren eine Frau zu finden, ist auch die Zustimmung zu Hasskriminalität signifikant höher. In Regionen mit empirisch nachweisbarem Frauenmangel wird in der Bevölkerung zudem nicht nur eher die Vorstellung von Geflüchteten als Konkurrenz auf dem Partnermarkt geteilt, es werden tatsächlich auch mehr rassistische Übergriffe gegenüber Geflüchteten verzeichnet.


24.01.2020

Broschüre: "Vielfalt gestalten – Konflikte bearbeiten. Erfahrungen aus Stadt und Land im Kontext von Migration und Integration"

Drei Projekte in Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz haben in den letzten Jahren im Rahmen des Bundes­programms  „Demokratie leben!" auf unterschiedliche Weise Konflikte und Spannungen im städtischen und ländlichen Raum bearbeitet. Die Zugänge und Metho­den reichen von Kommunaler Konfliktberatung über konfliktsensibles Empowerment, Mediation und Kon­fliktmoderation bis hin zur Gestaltung von Begegnung und Auseinandersetzung in der Nachbarschaft. Diese Erfahrungen sind beschrieben und durch eine Einführung in Zivile Konfliktbearbeitung im Inland und einen schlussfolgernden Artikel gerahmt.

Die vollständige Broschüre ist online Verfügbar.


23.01.2020

Factsheet: Die wichtigsten Asylzahlen 2019

Weniger Schutzsuchende kommen nach Deutschland. Dafür gibt es immer mehr Flüchtlinge weltweit. Der MEDIENDIENST hat die wichtigsten Asyl-Zahlen des Jahres 2019 aufbereitet.


22.01.2020

Niedersächsischer Integrationspreis 2020

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, hat am Montag, den 06.01.2020 gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil den Wettbewerb um den Niedersächsischen Integrationspreis 2020 gestartet. Die Verleihung des Integrationspreises erfolgt bereits zum elften Mal. Das Motto lautet in diesem Jahr "Integration durch Musik, Kunst und Kultur".

Der Wettbewerb richtet sich an Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen, Stiftungen, Kindergärten und Schulen, die sich in besonderer Weise dafür engagieren, dass Integration gelebt wird und dadurch einen entscheidenden Beitrag zur Teilhabe am Gemeinwesen leisten. Ziel ist es, gute Ideen und Ansätze öffentlich zu machen und gleichzeitig dazu zu ermuntern, derartigen Beispielen zu folgen und neue Ideen und Projekte zu entwickeln


21.01.2020

Tagung: Chancen und Perspektiven integrativer Wohnformen

Abschlusstagung des Forschungsprojekts "Zusammenhalt braucht Räume – integratives Wohnen mit Zuwanderern"

Zuwanderung war, ist und bleibt urbane Tatsache!
Dies stellt Herausforderungen an das Wohnen und Zusammenleben in den Quartieren und Nachbarschaften. Integrative Wohnprojekte für und mit neuzugewanderten Menschen leisten dabei Pionierarbeit.

Zum Abschluss des Forschungsvorhabens „Zusammenhalt braucht Räume – Integratives Wohnen mit Zuwanderern“ werden im Rahmen der Abschlusstagung Forschungsergebnisse präsentiert und gemeinsam reflektiert. Dabei werden die Erkenntnisse aus sechs bundesweiten Fallstudien zu integrativen Wohnprojekten in einen umfassenderen Forschungs- und Politikkontext gestellt und kommunale Handlungsspielräume für die Beförderung dieser Wohnformen ausgelotet.

06.03.2020 -  Friedrichstraße 21; 10969 Berlin
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


20.01.2020

Ausstellung: WELTENBEWEGEND. Migration macht Geschichten

Auf der ganzen Welt sind und waren Menschen in Bewegung. Mit ihnen wandern auch Lebensstile, Sprachen, Musik, Kunst und Handwerk. Vieles, was für eine Kultur als „authentisch“ gilt, erweist sich auf den zweiten Blick als „Import“. Ausgehend von den eigenen Sammlungen greift das Weltkulturen Museum assoziativ Fragen auf, die zeigen, wie die verschiedenen Kulturen der Welt schon seit jeher im Austausch stehen: Ob historische Siedlungsbewegungen, Arbeitsmigration oder Globalisierung – Menschen und damit auch ihre unterschiedlichen Kulturen stehen in stetigem Austausch. Ist Migration wirklich nur Ursache von Problemen oder vielmehr wichtiger Motor für neue Wege des Zusammenlebens in einer sich ständig verändernden Welt?

24.10.2019 - 30.08.2020;  Schaumainkai 29-37, 60594 Frankfurt am Main
Weitere Informationen:


17.01.2020

Studie: "Migration und berufliche Integration in Thüringen 2019"

Der erste Teil der Broschüre gibt einen statistischen Überblick zur Lebens- und Arbeitsmarktsituation der ausländischen Bevölkerung. Im Anschluss wird das Thema Fachkräftesicherung unter dem Blickwinkel Zuwanderung ausländischer Fachkräfte beleuchtet. Im Mittelpunkt des letzten Teils stehen Akteure der Integrationsarbeit, die zum einen in Regionalporträts dargestellt und zum anderen entlang ihrer Förderung für den Bereich der beruflichen Integration zusammengefasst sind.
Die Broschüre steht online kostenlos zur Verfügung:


16.01.2020

"Wir haben etwas unglaublich Großes geschafft"

Ein Buch zur Stärkung von Kindern mit Flüchtlingshintergrund

Aufgrund von Krieg und Gewalt muss Karim mit seinen Eltern und seiner Schwester Yara aus seinem Heimatland fliehen. In diesem Buch erzählt Karim von seiner Flucht, der ersten Zeit im neuen Land und was ihm hilft, mit den schweren Erinnerungen umzugehen und Momente der Angst zu überwinden. Karims Geschichte soll geflüchteten Kindern und ihren Familien als niederschwellige Psychoedukation dienen. Beim (Vor-) Lesen soll Kindern das Gefühl vermittelt werden, nicht allein mit ihrer Situation der Flucht und den daraus folgenden Belastungen zu sein. Auch Anregungen zur Bewältigung von Ängsten und von Belastungen durch Erinnerungen an die Flucht können durch die Geschichte und die zusätzlichen Mitmachseiten gegeben werden.


15.01.2020

Studie: "Ein Zeitfenster für Vielfalt" - Migranten im öffentlichen Dienst stark unterrepräsentiert

Die Babyboomer-Generation geht ab Ende 2019 in Rente. Damit öffnet sich ein Zeitfenster für Vielfalt in der öffentlichen Verwaltung. Behörden können durch Neueinstellungen den Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund erhöhen. Dadurch leisten sie einen Beitrag zu Repräsentanz und Teilhabe von Zugewanderten und deren Nachkommen. Die Studie zeigt, dass diese strategische Möglichkeit vielen Behörden kaum bewusst ist. Es fehlt an Konzepten, vor allem für höhere Berufspositionen, an Zielwerten und Monitoring.


15.01.2020

Mitwirkungspflichten bei der Identitätsklärung / Passbeschaffung für Menschen mit Duldung

  • Was sind aber Mitwirkungspflichten konkret?
  • Was kann passieren, wenn die betroffenen Personen nicht mitwirken?
  • Was genau muss unternommen werden, um mitzuwirken?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Arbeitshilfe "Mitwirkungspflichten bei der Identitätsklärung/ Passbeschaffung für Menschen mit Duldung", die im Rahmen des Projektverbunds "BLEIBdran" erstellt wurde.


14.01.2020

Fachtagung: Respect Diversity! Anti-Bias in der Praxis

Die Neue Mitte-Studie zeigt, dass ein Großteil unserer Bevölkerung eine demokratische und vielfältige Gesellschaft befürwortet. Gleichzeitig äußert ein Drittel der Bevölkerung Zustimmung zu menschenfeindlichen Einstellungen und Vorurteilen. Unsere Antwort auf diese Herausforderung ist der Anti-Bias Ansatz! Er eröffnet für die pädagogische Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe einen Möglichkeitsraum Vielfalt zu fördern, für Diskriminierung zu sensibilisieren und die Mechanismen von
Vorurteilen kritisch zu reflektieren. Somit können wir Diskriminierungen besser erkennen und den Abbau von Benachteiligungen fördern.

  • Wie kann Vorurteilen und menschenfeindlichen Haltungen entgegen gewirkt werden?
  • Was benötigen pädagogische Fachkräfte, um in analogen und digitalen Räumen eine bessere Positionierung gegen Vorurteile und menschenverachtende Äußerungen einzunehmen?
  • Wie können Handlungsstrategien für eine vorurteilsreflektierte Praxis und das eigene Umfeld entwickelt werden?

11.03.2020 - Stadtweinhaus Münster
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


13.01.2020

Tagung: Präventionsarbeit in digitalen Lebenswelten

Islamistische und antimuslimische Agitation als Gegenstand von Digitaler Bildung und Online-Streetwork

 

Das Internet ist Ort der Begegnung. Insbesondere für junge Menschen sind mediale Plattformen meist ein fester Bestandteil ihres Alltags – als Ort, an dem sie, Austausch, Bestätigung und Entspannung suchen und als Ort kreativer Betätigung, der Partizipation und des informellen Lernens. Gleichzeitig spiegeln sich im Internet gesellschaftliche Diskurse und Ausschlüsse, sodass das Netz auch ein Ort von sozialem Druck, Diskriminierungserfahrungen und antidemokratischer Agitation ist.

Im Präventionsprogramm der Bundesregierung (NPP) wird das Internet als einer der "Orte der Prävention" herausgestrichen. Aber auch für grundständige lebensweltlich orientierte politische Bildung und Soziale Arbeit liegen in der digitalen Lebenswelt mannigfaltige Potentiale und Herausforderungen.

Doch welche Angebote digitaler Bildungs- und Präventionsarbeit gibt es und wie können sie dabei helfen, neue Zielgruppen zu erreichen, Partizipation zu fördern und Pluralität abzubilden? Welche Strategien verfolgen antidemokratische Akteur/-innen im Netz und welche Möglichkeiten gibt es für Eltern, Pädagog/-innen, politische Bildner/-innen, Sozialarbeiter/-innen und Lehrkräfte, junge Menschen so zu fördern, dass sie tolerant und wertschätzend mit der gesellschaftlichen Vielfalt umgehen und sich resilient gegenüber antiemanzipatorischer, rassistischer und demokratiefeindlicher Agitation im Internet zeigen können?

Diese und viele weitere Fragen sollen im Rahmen der Tagung "Präventionsarbeit in digitalen Lebenswelten" thematisiert und diskutiert werden. Wir wollen uns mit den diesbezüglichen Gefahren sowie dem Potenzial des Internets auseinandersetzen und den Fokus auf Digitale Bildung, Webvideos und Online-Streetwork als präventive Vermittlungsformen legen.

09.03.2020 - 10.03.2020 - H4 Hotel Kassel, Baumbacher Str. 2, 34119 Kassel
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


10.01.2020

Fachtag: Extremismusprävention zwischen YouTube und Jugendtreff

Ein Fachtag mit Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis im Rahmen des Projektes „RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus“

Medien bieten wichtige Ansatzpunkte für die Präventionsarbeit. Gerade soziale und audiovisuelle Medien eignen sich, um Jugendliche zu einer reflektierten und aktiven Mediennutzung zu motivieren und ihre Urteilsfähigkeit zu fördern. Medienpädagogische Ansätze unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf, um sich in gesellschaftliche Debatten einzubringen. 

Das von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) geförderte Präventionsprojekt „RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus“ ist im März 2019 gestartet und verbindet aktive Medienarbeit mit einem Peer-to-Peer-Ansatz. Im ersten Jahr entstanden sieben Filme, welche die Perspektive von jungen Menschen auf die Themen Pluralität, Rassismus, Werte & Religion, Gender und Gesellschaftskritik aufgreifen. Die Filme sind ergänzt mit pädagogischem Material und Hintergrundinformationen für Multiplikator*innen für den Einsatz in der Präventionsarbeit und auf einer Online-Plattform zugänglich.

Der Fachtag richtet sich an pädagogische Fachkräfte und bietet einen Einblick in erste Ergebnisse des RISE-Projektes. Die Veranstaltung verbindet wissenschaftlichen Input und Praxiserfahrungen und bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Akteur*innen aus Präventionsarbeit, Politik, Wissenschaft und Jugendarbeit auszutauschen und zu vernetzen.

13.02.2020 - silent green Kulturquartier, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin
Die Anmeldung ist kostenfrei und noch bis 31. Januar möglich.


10.01.2020

Ich – du – wir: Nachbarn im Gespräch

Die Integration von Geflüchteten und  Menschen mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft lebt vom Verständnis füreinander. Dieses Verständnis zu  schaffen und gegenseitigen Respekt und Akzeptanz zu stärken, ist ein Ziel des Projektes „Ich – du – wir: Nachbarn im Gespräch“.  Das Projekt bietet die Möglichkeit für einen moderierten Austausch, in dem sich Zugewanderte und Einheimische auf Augenhöhe begegnen. Dabei stehen der Erfahrungsaustausch sowie ein Einblick in das Leben und die Wahrnehmung der Nachbarn im Mittelpunkt. Das Projekt richtet sich an Einheimische und Zugewanderte in Rostock und im Landkreis Rostock  – mit Schwerpunkten in Bad Doberan, Güstrow, Gelbensande und Bützow.
Ziele:

  • die Kontakte zwischen Einheimischen und Zugewanderten werden gestärkt
  • Zugewanderte können sich besser im Alltag orientieren
  • Konflikten und kultureller Verallgemeinerung wird entgegenwirkt

09.01.2020

Sprache. Studium. Integration. Mein Studium in Deutschland.

Fünf geflüchtete Testteilnehmerinnen und -teilnehmer haben ihre persönliche Geschichte erzählt. Entstanden sind zwei Videos, die nicht nur Einblicke bieten in die Besonderheiten eines Studiums in Deutschland für Geflüchtete, sondern auch davon berichten, was der Alltag in Deutschland für jeden Einzelnen von ihnen bedeutet, was ihren persönlichen Weg ausmacht und wie sie sich integriert haben.

Die Videos sind online auf YouTube zu finden:


09.01.2020

BumF-Frühjahrstagung 2020: “Bildung | Ausschlüsse | Zugänge”

Bei der BumF-Frühjahrstagung 2020 steht das Thema Bildung im Fokus. Neben den aktuellen rechtlichen Entwicklungen – von Ausbildungsduldung über die sogenannte “Duldung light” –  wird die pädagogische Praxis der Jugendhilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und die Schnittstellenarbeit mit Bildungsinstitutionen behandelt. In verschiedenen Vorträgen und Fachforen setzen wir uns mit Diskriminierungsstrukturen im Bildungssystem, Empowerment in Schule, Traumasensibler Lehre und vielem mehr auseinander.

30.03.2020 - 01.04.2020 - Gesundbrunnen 8 34369 Hofgeismar
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


08.01.2020

Publikation: Zusammengehörigkeit, Genderaspekte und Jugendkultur im Salafismus

Die Veröffentlichung stellt die Ergebnisse unseres Forschungsprojektes "Die jugendkulturelle Dimension des Salafismus aus der Genderperspektive" vor und konzentriert sich dabei auf drei zentrale Forschungsfragen:

  • Inwiefern werden jugendkulturelle Aspekte im Salafismus erfüllt?
  • Welche Ursachen und Faktoren spielen bei dem religiösen Radikalisierungsprozess eine Rolle?
  • Warum fühlen sich Mädchen und junge Frauen einer restriktiven Ideologie zugehörig, die eine strenge Geschlechtertrennung praktiziert?

07.01.2020

Fachzeitschrift: Migration ist die menschliche Seite der Globalisierung und eines der drängendsten Probleme unserer Zeit

Durch das Zusammenprallen der verschiedensten religiösen, kulturellen und weltanschaulichen Positionen entstehen zahlreiche neue Probleme, denen erst dann mit einer wirksamen Polizeiarbeit begegnet werden kann, wenn sie theoretisch erfasst und eingeordnet worden sind. Die neue Ausgabe des SKP INFO zu «Migration, Ausländerkriminalität, Rassismus» beleuchtet verschiedene Aspekte dieses Themas, von der Analyse ausländischer Diebesbanden über das Phänomen der Zwangsheirat bis hin zu Racial Profiling und der Integration ausländischer Staatsangehöriger in das Schweizer Polizeikorps.


02.01.2020

Studie: Child-Sensitive Return

Die Untersuchung ist Teil eines länderübergreifenden Forschungsprojektes von UNICEF zum Kindeswohl in Asyl-, Rückkehr- und Reintegrationsprozessen in Schweden, den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland. Die Ergebnisse für Deutschland basieren auf einer Analyse der rechtlichen Situation, der Auswertung verfügbarer Daten und Studien zu dem Thema sowie 18 Experteninterviews.

Pressemitteilung von UNICEF zu den Ergebnissen der Studie für Deutschland:


31.12.2019

Studie: Vertane Chancen der Fachkräftebindung in der Pflege

Fachkräfteanwerbung im Ausland und Quereinstiege aus anderen Berufen sollen den drastischen Mangel an Pflegekräften in Deutschland mildern. Zwischen 2012 und 2017 sind auf diesen Wegen insgesamt immerhin rund 63.000 Personen neu auf den Pflege-Arbeitsmarkt gekommen. Doch damit die Newcomer dauerhaft in der Pflege bleiben, braucht es in Pflegeeinrichtungen zusätzliche Ressourcen und systematische Konzepte für ihre Integration in den Beruf, zeigt eine neue Analyse der Hans-Böckler-Stiftung. Neben den Arbeitgebern ist auch die Politik gefragt, weil nötige Integrationsanstrengungen beispielsweise Auswirkungen auf den Personalschlüssel haben, die von Kranken- und Pflegeversicherungen bezahlt werden müssen. Betriebsräte können einen Beitrag leisten, die nötigen Integrationsleistungen über bindende Vereinbarungen festzuschreiben. Gelingt es nicht, die Neuzugänge zu halten, droht letztlich eine Verschärfung von Zeitnot und Personalknappheit auf vielen Stationen.

Die vollständige Studie ist online verfügbar:


30.12.2019

BLEIB in Hessen II - Förderprogramm zur beruflichen Eingliederung von Flüchtlingen

Um in Deutschland ins Arbeitsleben einsteigen zu können, brauchen Geflüchtete ein umfassendes Wissen, wie man zum Beispiel an einen Sprachkurs kommt, wer Fragen zum Asylantrag und zur Arbeitserlaubnis beantwortet oder welche Integrationsmaßnahmen und Möglichkeiten der Weiterbildung es gibt. Aber wie findet man den richtigen Weg? Hier hilft das ESF-geförderte Projekt "BLEIB in Hessen II".


27.12.2019

Fördermöglichkeiten: Jugend-Demokratiefonds Berlin

Das Programm fördert zeitlich befristete Projekte öffentlicher und freier Träger, Verbände und zivilgesellschaftlicher Initiativen in den Bereichen Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit mit lokaler oder landesweiter Ausstrahlung.

Deshalb werden besonders Projekte gefördert, die einen lebendigen und spannenden Rahmen zum Erproben für Neues und Besonderes schaffen, also die einen experimentell-innovativen Ansatz versprechen oder in besonderem Maße das Engagement bzw. die Aktivierung von jungen Menschen zum Ziel haben. Gefördert werden Projekte bis zu 15.000 Euro. Antragsschluss ist der 13.01.2020.


27.12.2019

Fortbildung: Mitwirkungspflichten und Passbeschaffung

Die Fortbildung wird von Rechtsanwältin Claire Deery gehalten. Sie legt den Fokus auf die Mitwirkungspflichten bei Personen mit Duldung und Gestattung. Dabei sollen die Möglichkeiten der Passbeschaffung einzelner Herkunftsländer vermittelt werden. Insbesondere folgende Themen werden Bestandteil der Fortbildung sein:

  • Einführung/Systematik der Mitwirkungspflichten und Passbeschaffung
  • Mitwirkungspflichten im Asylverfahren
  • Mitwirkungspflichten zur Identitätsklärung/Passbeschaffung im AufenthG, insbesondere bei Duldung
  • Mitwirkung bei §60b AufenthG (Duldung für Personen mit ungeklärter Identität)
  • Sanktionsmöglichkeiten bei Nichtmitwirkung im AsylG/AufenthG
  • Dokumentation der Mitwirkung
  • Möglichkeiten der Identitätsklärung am Beispiel §25a AufenthG (Zeitpunkt/Sanktionen)
  • Möglichkeiten der Passbeschaffung einzelner Herkunftsländer: (z.B. Afghanistan, Äthiopien, Elfenbeinküste, Eritrea, Mali, Somalia)

29.01.2020 - Naturfreundehaus Thüringen, Johannesstraße 127, 99084 Erfurt
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


23.12.2019

Schulung: Gender- und vielfaltssensibles Handeln in der sozialen Arbeit

Wie kann Vielfalt im beruflichen und privaten Umfeld gefördert und wertschätzend verhandelt werden? Welche Möglichkeiten gibt es, verschiedenen Diskriminierungen entgegenzuwirken und neue Zugänge zu schaffen? Inwiefern spielen Geschlechterverhältnisse bei verschiedenen Begegnungen oder in Teams eine Rolle?

In der Fortbildung werden die Teilnehmer*innen eingeladen, sich intensiv und selbstreflexiv mit den Themen Gender, Migration und Diversität zu beschäftigen und eine größere Handlungssicherheit in diesem Themenfeld zu erwerben. Es geht dabei um den Erwerb von Gender- und Diversitykompetenz für das Berufs- und Privatleben sowie um die Entwicklung einer machtkritischen, diskriminierungssensiblen Perspektive. Der Fokus wird insbesondere auf der Reflexion der eigenen Haltung sowie geschlechts- und kulturspezifischen Vorstellungen liegen. Zudem bekommen die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, diversitätsbewusste Handlungsmöglichkeiten zu erforschen und auf methodisch vielfältige Weise transkulturelle Kompetenzen zu entwickeln.

Diese Schulung richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche der Arbeitsfelder Migration, Gleichstellung und Teilhabe, Fachkräfte aus der Bildungs- und Beratungsarbeit sowie weitere Interessierte. Die Teilnehmer*innen-Anzahl ist auf 16 Personen begrenzt.

17.03.2020 - 06.06.2020  -  Calenberger Esplanade 2, 30169 Hannover
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:

 


20.12.2019

Regionalkonferenz für Flüchtlingshelfer

Die Caritas Ulm-Alb-Donau lädt am 15. Februar 2020 im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Integration und der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg zu einer Regionalkonferenz für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer. Der Fokus liegt auf der Frage, wie das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur gestaltet werden kann.

15.02.2020 - Virchowstraße 4; 89075 Ulm
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


20.12.2019

Handbuch “Wir bleiben im Gespräch”

In den drei Jahren des Projekts wurden die Medientrainings ständig fortentwickelt und an die Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmer*innen angepasst. Im Ergebnis entstand so nicht nur ein Curriculum an Workshops, die ideal den Anforderungen von migrantischen NGOs entsprachen, sondern auch ein reicher Wissensfundus für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in diesem Kontext. Eben jener Fundus wurde zum Ende des Projekts in dem Handbuch “‘Wir bleiben im Gespräch’. Erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für NGOs, Migrant*innenorganisationen, Flüchtlingsinitiativen und andere integrativ wirkende Organisationen” zusammengefasst.


19.12.2019

"Reflect Your Past" - Videoreihe zum Thema Extremismusprävention

Eine neue Videoreihe der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) beschäftigt sich mit dem Thema Extremismus(-prävention). In den drei Episoden kommen Influencer/innen mit Aussteiger/innen aus verschiedenen extremistischen Bereichen ins Gespräch. Außerdem reagieren die YouTuber/innen gemeinsam mit Experten/innen auf die Kommentare zu ihren Videos, um eine fachlich fundierte Debatte anzustoßen und zu fördern. Ziel der Webvideoreihe ist es, jugendliche Zielgruppen für Radikalisierungsprozesse zu sensibilisieren und ihnen den Rücken gegen die Anwerbeversuche von extremistischen Gruppierungen zu stärken.


18.12.2019

Interview über Rollenanforderungen an geflüchtete Männer und Frauen

Im Rahmen des Modellprojektes "Rollenspielen" hat das Team Hassnae interviewt. Hassnae war Co-Moderatorin bei einer der Rollenspielen-Veranstaltung in Hannover.
Im Interview erzählt sie von sich, von Männern, von Frauen, von Rollen, von Spielen, von Ausgrenzungserfahrungen, von Hoffnungen, von Heimaten.

Das komplette Interview steht online zur Verfügung:


17.12.2019

Studie: Wie Religion "uns" trennt - und verbindet

Trotz fortschreitender Säkularisierung ist Religion für eine Mehrheit der Menschen in Deutschland und der Schweiz weiter wichtiger Bestandteil ihrer Identität. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universitäten Leipzig und Luzern, welche im Dezember 2019 veröffentlicht wurde.

Demnach bewerten 57 Prozent der repräsentativ befragten Bundesbürger ihre Religionszugehörigkeit als äußerst wichtig, wichtig oder eher wichtig. In der Schweiz waren es 50 Prozent. Für die Studie wurden jeweils mehr als 3.000 über 16 Jahre alte Anhänger verschiedener Religionen befragt.


16.12.2019

Fachtag: Inner Safety- Einführung in die Psychotraumatologie

Die Diakonische Flüchtlingshilfe im Kirchenkreis Salzwedel lädt alle Interessierten, Haupt- und Ehrenamtliche der Integrationsarbeit zum Fachtag „Inner Safety- Einführung in die Psychotraumatologie“ am 11.01.2020 (Samstag) ein.

Folgende Themen werden im Rahmen des Fachtags besprochen:

  • Was ist ein Trauma? (Traumadefinition)
  • Was passiert während einer Traumatisierung im Gehirn? (Neurologie)
  • Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung?
  • Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen
  • Transgenerationale Weitergabe von Traumata
  • Was hilft? (Stabilisierung)
  • Umgang mit traumatisierten Menschen
  • Burn-out Prophylaxe

Alle Punkte werden im Hinblick auf die besondere Situation von traumatisierten Flüchtlingen geschildert und vertieft und auf den Bedarf der jeweiligen Zielgruppe abgestimmt. Fallbesprechungen sind ebenfalls möglich.

11.01.2020 - Reichestraße 51, 29410 Salzwedel
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


13.12.2019

Studie: Migration und Europa - MIDEM Jahresbericht 2019

Migration spaltet nicht nur Europa, sondern auch Deutschland – allerdings mit anderen Vorzeichen als gemeinhin angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die vorliegende Studie. Sie zieht eine Bilanz – für die einzelnen Länder und Regionen Europas. Zudem wird der Frage nachgegangen, wo Ostdeutschland in der Migrationsthematik steht, mehr zu West- oder mehr zu Mittel- und Osteuropa gehörend. Das Ergebnis ist überraschend – und ambivalent. Insgesamt zeigt der Bericht die Unterschiede in den Gesellschaften und in Europa, die in Rechnung gestellt werden müssen, um zu einer neuen und gemeinsamen europäischen Asyl- und Migrationspolitik zu kommen.


12.12.2019

Fachtagung: Für ein faires Miteinander! - "MiMi – Gewaltprävention für geflüchtete Frauen, Kinder und Migrantinnen“.

Das Ethno-Medizinisches Zentrum lädt zur Fachtagung „Für ein faires Miteinander!“ ein, um den Diskurs über Geschlechtergerechtigkeit und demokratische Teilhabe bei Geflüchteten und Migrant*innen voranzubringen. Die Tagung wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert.

Neben Plenumsdiskussionen und Workshops bietet die Tagung Gelegenheit, professionelle Netzwerke und Selbsthilfestrukturen auszubauen. Expert*innen stellen Herausforderungen und Konzepte zur Gewaltprävention und Integration im Kontext von häuslicher Gewalt, Erziehungsfragen sowie migrations- und genderspezifischen Anpassungsprozessen vor. Zur Sprache kommen auch die digitale Gewalt und Hassrede gegen Migrant*innen im Internet. Die Radiomoderatorin Shelly Kupferberg und Michael Stempfle vom ARD-Hauptstadtstudio werden durch das Programm führen.

18.12.2019 - Berlin, Auditorium, Friedrichstr. 180
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


12.12.2019

Online-Kurs „Interkulturelles Verständnis, Kultursensibilität und Psychoedukation im Umgang mit belasteten, traumatisierten und kranken Flüchtlingskindern“

Im Rahmen des Online-Kurses „Interkulturelles Verständnis, Kultursensibilität und Psychoedukation im Umgang mit belasteten, traumatisierten und kranken Flüchtlingskindern“ erhalten die Teilnehmenden in fünf Modulen Informationen über Migration, Interkulturalität und Kultursensibilität, das Hilfesystem, die rechtliche Situation und damit verbundene Herausforderungen, Traumatisierung bei minderjährigen Flüchtlingen sowie Unterstützung und Hilfe.


11.12.2019

Jahrestagung: „Konflikt findet Stadt. Wie können Konflikte im kommunalen Kontext bearbeitet werden?"

Globale Herausforderungen - wie Urbanisierung, Klimawandel oder Globalisierung - verändern auch den kommunalen Raum. Der kommunale Kontext ist Austragungsort von Auseinandersetzungen, er ist auch selbst Konfliktgegenstand. Fragen des Zusammenhangs von Kommune und Konflikt im In- und Ausland sind zentraler Punkt der Konfliktbearbeitung und sollen während der Tagung mit interdisziplinärer Perspektive betrachtet und bearbeitet werden. Welche Rolle und Chancen bieten kommunale Strukturen bei der Konfliktbearbeitung?

06.03.2020 - 08.03.2020 in Münchehäger Str. 6 31547 Rehburg-Loccum
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


10.12.2019

Broschüre: Zugang zum Gesundheitssystem für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger

Eine Vielzahl der UnionsbürgerInnen macht von ihrem Recht auf Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Europäischen Union Gebrauch und lebt und arbeitet in Deutschland. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege beraten Unionsbürgerinnen und Unionsbürger in bundesweit über 1.000 Migrationsberatungsstellen für Erwachsene Zuwanderer (MBE) und anderen Fachdiensten.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. (BAGFW) und die Gleichbehandlungsstelle für EU-Arbeitnehmer, die im Arbeitsstab der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung angesiedelt ist, haben eine ausführliche Broschüre „Zugang zum Gesundheitssystem für Unionsbürgerinnen und Unionsbürger, Angehörige des EWR und der Schweiz - Broschüre für Beraterinnen und Berater“ veröffentlicht.


09.12.2019

Fördermöglichkeit: "Melting Pott"

Ben & Jerry’s unterstützt mit der Förderkampagne Melting Pott zusammen mit dem FC St. Pauli und der Amadeu Antonio Stiftung Projekte und Organisationen, die sich für eine vielfältige und inklusive Gesellschaft stark machen. Dabei sollen schon bestehende Strukturen gestärkt werden, die das lokale Miteinander fördern, und gleichzeitig gezielt Menschen angesprochen werden, die ihr Engagement erst starten.


06.12.2019

Basisinformation: Rahmenbedingungen des freiwilligen Engagements für Schutzsuchende

Datenschutz? Sorgfaltspflicht? Versicherungsschutz? - Auch im freiwilligen Engagement gibt es Standards und Regelungen, die rechtlich oder ethisch begründet sind. Die folgende Basisinformation beschäftigt sich mit (fast) allen Fragen, die sich im Rahmen des ehrenamtlichen Engagements häufig stellen. Jetzt neu in aktualisierter Auflage.


05.12.2019

Fachaustausch UMA/Care Leaver für Fachkräfte der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe

Sie sind Amtsvormund oder im ASD für UMF (UMA)/ junge volljährige Geflüchtete zuständig? Oder Sie arbeiten in einer Jugendhilfeeinrichtung mit UMF (UMA)? Sie stehen / Ihr Team steht immer wieder vor (neuen) Fragen bezüglich asyl- oder aufenthaltsrechtlicher Regelungen und weiterer Themengebiete und Sie möchten Antworten finden? Sie fragen sich vielleicht, „wie machen das andere Kolleg*innen“ oder „wie wird das anderswo in Thüringen gemacht“?

Um Erfahrungen auszutauschen, Antworten und Lösungen zu finden oder auch (anonymisiert) Einzelfälle zu besprechen, soll im Rahmen der "Fachberatungsstelle UMA/ Care Leaver der thüringenweite, trägerübergreifende Austausch zwischen interessierten Fachkräften gefördert werden.

11.12.2019 - Schillerstr. 44, Erfurt
Weitere Infromationen sowie zur Anmeldung:


04.12.2019

Hate Speech im Netz – Erklärung, Beispiele und Reaktion

Immer wieder ist die Rede von Hate Speech – vor allem im Internet und in den sozialen Medien. Doch was bedeutet der Begriff eigentlich? Gegen wen richtet sich Hate Speech und wie kann man damit umgehen? Erklärungen und konkrete Tipps finden Sie in dieser Lektion des VHS-Ehrenamtsportal:


03.12.2019

Fachtagung: Wege ins Bleiberecht. Perspektiven für unbegleitete minderjährige und junge volljährige Geflüchtete schaffen

Zum Inhalt: Bei dieser Fachtagung werden wir uns schwerpunktmäßig mit asyl- und aufenthaltsrechtlichen Perspektiven für unbegleitete (minderjährige) Geflüchtete befassen. Neben der Begleitung im Asyl- und Klageverfahren wird ein Schwerpunkt auf aufenthaltsrechtliche Perspektiven außerhalb des Asylverfahrens gelegt, worunter insbesondere das Bleiberecht für gut integrierte Jugendliche und junge Heranwachsende sowie die (neue) Ausbildungsduldung fallen. Darüber hinaus werden wir uns auch mit dem Thema der Identitätsklärung im Kontext der Aufenthaltssicherung befassen sowie auf Problemfelder und Möglichkeiten im Rahmen der Familienzusammenführung eingehen. Dabei werden wir auch die Neuerungen im Rahmen des sog. „Migrationspaketes“ und dessen Auswirkungen auf die Rechte und Handlungsoptionen junger Geflüchteter in den Blick nehmen. Die Themen werden überwiegend in Workshops bearbeitet, so dass neben inhaltlichen Inputs auch Raum für (Erfahrungs-)Austausch und Fragen vorhanden ist.

Zum Hintergrund: Die Entwicklung von (Zukunfts-)Perspektiven ist grundsätzlich ein Anliegen junger Menschen. Der Alltag junger Geflüchteter ist jedoch vielfach dominiert von Ängsten und Unsicherheiten hinsichtlich ihrer langfristigen aufenthaltsrechtlichen Situation in Deutschland. Viele befinden sich insbesondere aufgrund langwieriger Asylverfahren, hoher Fehlerquoten in der Entscheidungspraxis des BAMF sowie jahrelangen Gerichtsverfahren nach wie vor in einem prekären und ungesicherten Aufenthaltsstatus. In Anbetracht der teils mehrjährigen Aufenthalte in Deutschland, des hier zurückgelegten Bildungsweges und aufgebauter sozialer Netzwerke können sich aufenthaltsrechtliche Möglichkeiten auftun, die frühzeitig in den Blick genommen werden sollten. Die Entwicklung möglicher Bleibeperspektiven ist ein wichtiger Bestandteil der Unterstützung von jungen Geflüchteten – während, im Übergang sowie auch nach Ende der Jugendhilfe.

09.12.2019 - Stephansstift, Kirchröderstraße 44, 30625 Hannover
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:

 


03.12.2019

Begleitstudie zum Bundesprogramm StarthilfePlus "Geförderte Rückkehr aus Deutschland"

Der Forschungsbericht 34 legt erste Analysen und Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt "Evaluation des Rückkehrförderprogramms StarthilfePlus" vor. Hierbei untersuchen das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und die Internationale Organisation für Migration (IOM) Rückkehrmotive und Reintegration von gefördert ausgereisten Personen aus Deutschland.

Die Entscheidung von Flüchtlingen, Deutschland wieder zu verlassen, hängt nicht davon ab, ob sie dafür mit Geld oder Sachleistungen unterstützt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus dem Forschungszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Die Förderung könne aber dazu beitragen, eine Entscheidung zur Rückkehr auch umzusetzen, stellten die Forscher fest. Außerdem zeigten sich die Rückkehrer mit der Unterstützung zufrieden, auch wenn ihre Lebenssituation nicht einfach war.


02.12.2019

Broschüre: Bildungsangebote für Schule, Jugend- und Erwachsenenbildung sowie Geflüchtete

Ob es ein Planspiel zu den Themen Flucht und Asyl, das über die Lebenswirklichkeiten von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern informiert, ein Workshop zu friedenslogischem Denken und Handeln oder ein Kurs in ziviler, gewaltfreier Konfliktbearbeitung für Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchterfahrung ist. Die Friedensdienste der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) haben in den vergangenen Jahren vielfältige Bildungsangebote zum Thema Flucht unter Einbeziehung von Geflüchteten entwickelt. In einer neuen Broschüre werden diese Projekte vorgestellt.


29.11.2019

amfn e.V. (Arbeitsgemeinschaft Migranntinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen)

Die Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen – amfn e.V. – ist ein landesweiter Dachverband von 51 Migrantenorganisationen und -vereinen aus zahlreichen Städten in Niedersachsen. Als gemeinnützig anerkannter Verein ist er überparteilich und konfessionell unabhängig und fördert die kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft. amfn e.V. versteht sich als Interessenvertretung seiner Mitgliedsvereine und von Personen mit Migrationshintergrund, die ihren Lebensmittelpunkt in Niedersachsen gefunden haben. Als Sprachrohr vertritt der Dachverband diese bei staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen auf Landes- und Bundesebene.

amfn e.V. bringt seine Erfahrungen als integrationspolitischer Akteur und als Interessenvertreter der Migrantenbevölkerung in Niedersachsen zum Wohle unseres Landes ein. Dies bedeutet vor allem, unsere Positionen in aktuellen Debatten und Planungsprozessen rund um Migration und Teilhabe einzubringen und auf diese Weise die Wiederholung von integrationspolitischen Fehlern aus der Vergangenheit zu vermeiden.


29.11.2019

Fortbildung: Macho, Heulsuse, Flüchtling und Zicke - Diversitätssensible Sprache in pädagogischen und inklusiven Kontexten

Die Art und Weise, wie in einem heterogenen Umfeld untereinander kommuniziert wird, hat starke Auswirkungen darauf, ob und wie das Miteinander gestaltet und gelebt wird. Sprache ist ein sehr machtvolles Instrument, wenn es darum geht, der Welt eine Bedeutung und einen Sinn zu geben. Sprache ist nicht ausschließlich ein Instrument, um Dinge zu benennen - durch sie wird die Möglichkeit eröffnet, eine ganz eigene Welt zu "erschaffen".

Viele Menschen erleben heute häufig sprachliche Diskriminierungserfahrungen entlang von Merkmalen, die ihre Identität betreffen wie Geschlecht, Behinderung, Familienkultur, Sprachen und Ethnien. Ein diskriminierender Sprachgebrauch in Alltagssituationen, in den Medien und in Büchern findet vielfach statt, wird bewusst oder unbewusst übernommen und weitergegeben.

Ziel der Fortbildung ist es, den eigenen Sprachgebrauch zu reflektieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten anhand verschiedener Alltagssituationen zu erarbeiten.

24.02.2020 -  in Hannover
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


28.11.2019

Neu in Deutschland

Zeitung über Flucht, Liebe und das Leben

„Neu in Deutschland“ (nid) ist eine deutschsprachige Zeitung über Flucht und Ankommen mit Texten geflüchteter Frauen und Männer. Zugleich ist es eine Plattform für vielfältige persönliche Begegnungen: durch kreative öffentliche Aktionen, Lesungen, Interviews und andere Dialog-Formate.

2015 als Hilfsprojekt für Geflüchtete gestartet, entwickelte sich „nid“ zu einem literarischen Demokratieprojekt, in dem geflüchtete Frauen und Männer sich mit starken, sehr unterschiedlichen Stimmen in der deutschen Gesellschaft zu Wort melden.

Die Initiative stärkt gesellschaftliche Teilhabe, demokratisches Bewusstsein und somit ein Zusammenleben, das auf die Werte von Freiheit, Mündigkeit und Verantwortung setzt.

 


27.11.2019

Publikation: Wir wollen Sicherheit

Anregungen für eine gender- und fluchtsensible Praxis im Umgang mit geflüchteten Frauen*

Die Broschüre leuchtet die Entwicklungen im Bereich genderspezifischer Ankunfts- und Aufnahmepolitiken mit Blick auf die Praxis sowie auf die rechtliche und politische Situation kritisch aus. So werden sowohl Missstände und strukturelle Defizite aufgezeigt, als auch bestehende Strukturen und Akteur*innen in ihrer wertvollen, unersetzlichen Arbeit sichtbar gemacht und unterstützt.


26.11.2019

Podiumsdiskussion: Sprachlos gemacht werden durch Migration? Zur Situation von migrantischen Frauen in Niedersachen

Can the Subaltern speak? Die postkoloniale Wissenschaftlerin und Autorin Gayatri Chakravorty Spivak beantwortet diese Frage ganz klar mit Nein! – Unterdrückte gesellschaftliche Minderheiten können nicht sprechen. Auch migrantische Frauen in Deutschland können nicht (für sich selbst) sprechen – nicht aber aus Unfähigkeit, sondern weil sie in einer Gesellschaft leben, die sie sprachlos und damit häufig auch handlungsunfähig macht.

Vielen von ihnen werden strukturell gesellschaftliche Zugänge verweigert, sei es durch fehlende KiTa-Plätze oder ungleiche gesetzliche Regelungen, die ihren jeweiligen Ehemann bevorzugen. Gleichzeitig gibt es Widerstand und Aktivismus von migrantischen Frauen in Projekten, Vereinen oder Migrantischen Selbstorganisationen.

In der Podiumsdiskussion wollen wir über die aktuelle Lage von geflüchteten und migrierten Frauen in Niedersachsen und insbesondere im Raum Hannover sprechen. Ein Augenmerk wird dabei auf ihrer rechtlichen und gesellschaftlichen Lage, sowie ihrem Aktivismus und auf Möglichkeiten zur Veränderung des gesellschaftlichen Mehrheits-Blicks liegen.

Diskutieren werden Leyla Ercan (Agentin für Diversität am Niedersächsischen Staatstheater), Duygu Sipahioğlu-Sery (Projektleiterin des Projekts Speak UP!, Mitarbeiterin im Mädchenhaus KOMM e.V.) und Dina Cavcic (Mitarbeiterin im Flüchtlingsbüro, kargah e.V.), Asrin Askendery (Künstlerin, Philosophie- und Informatikstudentin).

05.12.2019 -  in kargah e.V. (Kulturzentrum Faust), Hannover
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


25.11.2019

Studie: Legale Wege nach Europa. Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten für Personen ohne Schutzperspektive

Legale Migrationswege gelten als wichtige Komponente einer umfassenden Migrationspolitik und werden häufig als Alternative zu irregulären Wanderungen von Drittstaatsangehörigen ohne Anspruch auf internationalen Schutz gefordert. Vor dem Hintergrund gemischter Wanderungen nach Europa untersuchte der SVR-Forschungsbereich, in Kooperation mit dem Migration Policy Institute Europe, legale Optionen für Drittstaatsangehörige, die vorrangig auf der Suche nach Arbeit oder Ausbildungsmöglichkeiten sind. Anhand von fünf Länderfallstudien (Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden und Spanien) und einer Analyse der auswärtigen Migrationspolitik der Europäischen Union beleuchtet die Studie bestehende legale Mobilitätsoptionen, Herausforderungen in Politikgestaltung und -umsetzung sowie Möglichkeiten für zukünftige politische und programmatische Ansätze im Bereich legaler Zuwanderungswege. Das Projekt wurde gefördert durch die Stiftung Mercator. Diese Studie ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar.


22.11.2019

Bedeutung kommunaler Kommunikationsstrategien zu Migration und Integration

Die Gesellschaft zeigt sich in ihren Einstellungen gegenüber der Zuwanderung von Geflüchteten und Menschen aus Ost- und Südosteuropa derzeit gespalten, die Politik positioniert sich nicht immer eindeutig gegen Fremdenfeindlichkeit und rechte Gewalt. Dies führt zu allgemeinen Verunsicherungen und kann Spaltungstendenzen in der Gesellschaft sowie das Erstarken populistisch-autoritärer Strömungen in der Politik befördern. Um Vorbehalte und Ängste in der Bevölkerung abzubauen und Akzeptanz zunehmender gesellschaftlicher Vielfalt zu erhöhen, scheint eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit im Sinne einer auf Transparenz angelegten Kommunikationsstrategie auf kommunaler Ebene notwendig.

Im Rahmen des Seminars sollen die Bedeutung von Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im politischen Dialog mit der Bürgergesellschaft reflektiert, Beispiele gelungener Kommunikationsstrategien vorgestellt und der kommunale Erfahrungsaustausch ermöglicht werden.

12.12.2019 - Zimmerstr. 13-15; 10969 Berlin
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


21.11.2019

Studie: Studienergebnisse zu Hasskriminalität gegenüber Geflüchteten in Deutschland

Hasskriminalität gegenüber Geflüchteten ist auf einem hohen Niveau. Wie hoch ist die Zustimmung zu Hasskriminalität gegenüber Geflüchteten unter der Bevölkerung in Deutschland? Was beeinflusst diese Zustimmung? Ramona Rischke, wissenschaftliche Mitarbeiterin am BIM, hat diese Fragen gemeinsam mit Kolleg*innen der Princeton University untersucht. Die Forscher*innengruppe ist dabei auf ein neues Motiv in der Erklärung gestoßen, das auf einen weiteren wahrgenommenen Ressourcenkonflikt verweist.


21.11.2019

Seminar: Resilienzförderung bei jungen Flüchtlingen und Stärkung der eigenen psychischen Widerstandskraft

Resilienz ist die seelische Widerstandsfähigkeit oder gewissermaßen das Immunsystem der Seele. Resiliente Menschen haben die innere Stärke, Konflikte, Lebenskrisen, Unfälle, etc. oder traumatische Erfahrungen in ihrem Leben zu meistern und werden somit zum Sinnbild des Stehaufmännchens.

Es gibt Menschen, die schon in ihrer Kindheit mit schwierigen Lebensbedingungen und großen Belastungen wie Armut, Gewalt, Verfolgung und Krieg konfrontiert wurden.

Trotz dieser Entwicklungsrisiken werden sie oftmals erstaunlich stabile Persönlichkeiten. Andere dagegen, die in „wohlbehüteten“, überwiegend westlichen Nationen, aufwachsen, leiden immer mehr an psychischen Erkrankungen wie Angststörungen und Depressionen.

Wie kommt es, dass Menschen so unterschiedlich mit schwierigen Situationen umgehen? Wie können betreuende Fachkräfte ihre eigene Resilienz und die ihrer Klient*innen fördern und stärken?

Angesprochen sind vor allem Fachkräfte, die mit traumatisierten Flüchtlingen arbeiten.

28.11.2019 - 29.11.2019 - Kleestraße 21-23, 90461 Nürnberg
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


20.11.2019

Neue App der Online-Migrationsberatung

Die neue App der mbeon ermöglicht es neu zugewanderten Menschen, sich in ihrer Muttersprache zu Themen wie Aufenthaltsrecht oder Sozialberatung via Chat beraten zu lassen. Die App richtet sich vor allem an diejenigen, die fernab von einschlägigen Beratungsstellen leben und des Deutschen gar nicht bis wenig mächtig sind.


19.11.2019

Fragen und Antworten zu Integrationskursen

Der MEDIENDIENST hat wichtige Fragen und Antworten zu den Integrationskursen in einem Factsheet zusammengefasst: Wer darf an den Kursen teilnehmen? Was sind die Gründe dafür, dass viele Teilnehmende den Sprachtest am Ende des Kurses nicht bestehen? Was bemängeln Fachleute?


18.11.2019

Mitwirkungspflichten bei der Identitätsklärung / Passbeschaffung für Menschen mit Duldung


15.11.2019

Berlin Lecture "Klimawandel und Migration"

Ziel der Berlin Lecture ist es, auf der Grundlage jüngster Erkenntnisse der Forschung gemeinsam mit Gästen aus Wissenschaft, Politik, Medienlandschaft und Zivilgesellschaft zu diskutieren, welche Herausforderungen und Folgen sich aus dem Zusammenwirken von Klimawandel und globalen Migrationsprozessen für Ökonomie, Politik und Gesellschaft ergeben. Welche direkten und indirekten Auswirkungen der Klimakatastrophe sind nach derzeitigem Stand der Wissenschaft auf globale Migrationsprozesse zu erwarten? Wie wirkt sich das Verhalten in den westlichen Industrieländern auf Migrationsprozesse selbst, sowie auf lokale Minderungs- und Anpassungsprozesse aus? Welche Rolle spielt Klimawandel für Migrationspolitiken auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene?

Prof. Frédéric Docquier, Ph.D., wird die Berlin Lecture mit einem Vortrag zu den Folgen des Klimawandels auf lokale, interregionale und internationale Migrationsbewegungen sowie die globale Einkommensungleichheit einleiten. Prof. Frédéric Docquier lehrt an der Universität Louvain-la-Neuve in Belgien und der Universität Luxemburg. Seine Arbeiten zur neuen Ökonomie des Brain Drain sowie den Ursachen und Folgen der Migration aus der Perspektive der Sende- und Zielländer haben ihn zu einem der renommiertesten und meistzitierten Migrationsökonomen in Europa und weltweit gemacht.

Auf dieser Grundlage werden auf einer Podiumsdiskussion Cem Özdemir (Die Grünen), I.E. Maria Dizon-De Vega (Botschafterin der Philippinen), Caterina Lobenstein (Die Zeit) und Richard Anders (Extinction Rebellion) die politischen, ökonomischen und sozialen Folgen diskutieren. Prof. Dr. Herbert Brücker (BIM) führt als Moderator durch den Abend.

03.12.2019 -  in Humboldt-Universität zu Berlin, Spandauer Strasse 1, 10178 Berlin, Heilig-Geist-Kapelle
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


15.11.2019

Handbuch “Islam und Muslime”

Was wissen wir über den Islam als Weltreligion und die Muslime, die in Deutschland leben? Wie sind sie organisiert? Und welche Rolle spielen islamisch begründeter Extremismus auf der einen und Islamfeindlichkeit auf der anderen Seite? Auf diese und viele weitere Fragen will der Mediendienst Integration mit seinem neuen Handbuch “Islam und Muslime” Antworten geben. Das Handbuch liefert außerdem Zahlen und Fakten zur muslimischen Bevölkerung in der Welt und in Europa sowie Prognosen, wie sich diese in Zukunft entwickeln könnte.


14.11.2019

Konferenz: Für sichere Städte weltweit - Sicherheitspolitische Metropolenkonferenz Berlin

Paris, London, Madrid, Brüssel, Berlin – terroristische Anschläge auf Menschen in den Metropolen Europas haben unsere Städte verändert und stellen Politik und Gesellschaft vor neue Aufgaben. Gemeinsam mit internationalen Gästen wollen wir diskutieren, wie Metropolregionen den Herausforderungen von Radikalisierung und islamistisch motivierten Anschlägen effizient begegnen können – und zwar ohne dabei die Grundwerte von Vielfalt und Freiheit aufzugeben! Dabei vergessen wir auch nicht über die Ursachen von Radikalisierung zu sprechen und über Präventionsmaßnahmen, mit denen ihnen begegnet werden kann.
 
26.11.2019 - Hiroshimastr. 17 10785 Berlin

13.11.2019

Studie: Die Produktion von Diversität in städtischen Verwaltungen

Inwieweit sind Einwanderer und ihre Nachkommen in städtischen Verwaltungen beschäftigt? Von wem geht die "interkulturelle Öffnung" aus? Was steht ihr entgegen? Diesen Fragen ist Christine Lang in ihrer Dissertation nachgegangen. Für diese hat sie den Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien erhalten sowie eine Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.


12.11.2019

Face2Face – Begegnungsevent von Jugendlichen für Jugendliche

Über das Projekt "Face2Face - die gläserne Stadt" des Aktion Zivilcourage e.V. Pirna wird jungen Geflüchteten die Möglichkeit gegeben, Kontakte zu gleichaltrigen Jugendlichen aus der Region der sächsischen Schweiz zu knüpfen. "Face2Face" hat zum Ziel, jungen Geflüchteten und jungen Menschen aus der Region Pirna/Heidenau außerdem eine eigene Plattform zu bieten, sich kontinuierlich kennenzulernen und Vorurteile abzubauen. Unter der Führung eines Jugendleitungsteams organisiert eine Gruppe von etwa 15 Jugendlichen aus Pirna und Umgebung in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen für junge Menschen mit unterschiedlicher Herkunft. Die Bandbreite reicht dabei von gemeinsamen Kochaktionen, über Sportevents, Kunst und Kultur bis hin zu einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer. Aktuell sind deutsche Jugendliche und Geflüchtete gemeinsam im ehrenamtlichen Leitungsteam, das Flyer gestaltet, Videotrailer dreht und die Projekthomepage betreut. Über die sozialen Netzwerke wird das Projekt beworben und gleichaltrige Mitschüler/-innen und Freunde/-innen eingeladen. Durch die Events lassen sich die Bildung von Beziehungen und Freundschaften zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund über Schulgrenzen hinaus in der Region beobachten.


11.11.2019

Politikbericht und jährlicher Bericht des EMN 2018

Der jährlich erscheinende Politikbericht der nationalen Kontaktstelle des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) sowie der EU-weit vergleichende‚ jährliche Bericht des EMN zu Migration und Asyl beschreiben zentrale asyl-, migrations- und integrationspolitische Entwicklungen in Deutschland und Europa im Jahr 2018.

Der vollständige Bericht steht online zur Verfügung:


08.11.2019

Dossier: Perspektiven für diskriminierungsfreies Wohnen

In der Debatte um die akute Wohnungsnot und steigenden Mieten in deutschen Großstädten ringen Politik, Zivilgesellschaft und Wohnungswirtschaft um wirksame Antworten auf komplexe Herausforderungen. Während die Konkurrenz um bezahlbaren Wohnraum steigt, werden oft zentrale Fragen außer Acht gelassen: Wer hat es bei der Wohnungssuche besonders schwer? Und inwiefern werden gesellschaftlich immanente Diskriminierungen gerade auf angespannten Wohnungsmärkten reproduziert?


07.11.2019

Neues Modellprojekt „Weltoffene Kommunen“

Die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam ist die erste offizielle „weltoffene Kommune“ in Deutschland. Eine Vereinbarung zum Start des Modellprojekts für eine bessere Integration von Einwanderern wurde am Dienstag in Potsdam von Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) und der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), unterzeichnet. Bundesweit können sich 40 Kommunen an dem Modellprojekt beteiligen.


07.11.2019

Rollenspielen 2019 – Ab jetzt spielt Begegnung die Hauptrolle

Eine Rolle spielen in Niedersachsen? Ja, klar!
Das Modellprojekt „Rollenspielen 2019″ trägt dazu bei! Worum geht es?

Nicht ÜBER junge Männer reden, bei Rollenspielen wird MITeinander geredet. Sportlich und fair. Tischfußballturniere kombiniert mit lockeren Diskussionsrunden zu Rollenerwartungen und Zukunftsvisionen bringen junge Männer mit und ohne Flucht-/Migrationserfahrungen, dort wo sie sich wohlfühlen, an die Tische und teilhaberelevante Themen auf den Tisch.


06.11.2019

Studie: Ein funktionierendes Asylverfahrenssystem schafft Vertrauen: Was Deutschland von der Schweiz für die Lösung der Qualitätsprobleme beim Asyl lernen kann

Der Bearbeitungsstau bei den Asylverfahren hat sich inzwischen vom BAMF zu den Verwaltungsgerichten verlagert. Sie heben einen großen Teil der Asylentscheidungen auf und legen gravierende Qualitätsprobleme beim BAMF offen. Diese Probleme zeigen sich auch in extremen Unterschieden bei den Entscheidungen zwischen den BAMF-Organisationseinheiten und in der Verweigerung realistischer Fehleranalysen. Die Folgen dieser gravierenden Defizite sind Verzögerungen bei der Integration und Vertrauensverlust bei den freiwilligen Helferinnen Helfern und bei der Bevölkerung. Es entsteht der Eindruck von Staatsversagen.

Es liegt nahe, nach besserer Praxis in Nachbarländern zu suchen. In der Schweiz werden Asylentscheidungen inzwischen zügig und qualitätsvoll organisiert, auf Grund einer langfristigen Planung mit breiter Beteiligung aller Staatsebenen, effektiver Verwaltungsorganisation, präzisem Zeitmanagement, Rechtsberatung durch alle Phasen des Verfahrens und offener Kommunikation. Das vorliegende Strategiepapier richtet daher seinen Blick in die Schweiz und zeigt auf, was Deutschland von ihr für die Lösung der Qualitätsprobleme beim Asyl lernen kann.


05.11.2019

Forum Migration: Aktueller Extremismus - Gefahren für unsere Gesellschaft

Diskussionen über den Zustand unserer Gesellschaft werden – ob in den sozialen Medien oder im unmittelbaren Zusammentreffen – zunehmend polarisierend und polemisch geführt. Dies führt zu einer Verrohung des politischen Diskurses. Oft ist es auch Wasser auf die Mühlen extremistischer und zum Teil gewaltbereiter Kräfte. Die Ermordung des Regierungspräsidenten Walter Lübcke aus Kassel – ein großer Freund der Otto Benecke Stiftung e.V. – durch einen rechtsextremistischen Täter stellt eine dramatische Zäsur dar. Der gottlob gescheiterte Mordanschlag auf jüdische Mitbürger in der Synagoge zu Halle (Saale) mit zwei Todesopfern im benachbarten Umfeld verweist erneut auf die Brisanz der aktuell extremistischen Tendenzen in Deutschland. 

Rechtsextremismus und religiös bedingter Extremismus sind zwar unterschiedliche Phänomene, weisen allerdings in ihren aggressiven Verhaltensweisen und Aktivitäten Parallelen auf. Gemeinsam ist ihnen die Verachtung und Ablehnung der Demokratie, der Pluralität und der Gleichheit und Gleichberechtigung aller in unserer Gesellschaft lebenden Menschen. Unsere Werte und vor allem rechtsstaatliche Grundsätze als Fundament unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaftsordnung werden von ihnen bekämpft.

Die Hintergründe dieser Entwicklungen möchten wir im 1. Teil unseres Forums vorrangig wissenschaftlich beleuchten.
Im 2. Teil befassen wir uns mit den Möglichkeiten präventiver Maßnahmen sowie den gesellschaftlichen Anforderungen zur Bekämpfung des Extremismus.

05.12.2019 -  Stadthalle Bad Godesberg, Bonn Koblenzer Str. 80, 53177 Bonn
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung


04.11.2019

Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Stuttgart

Die Förderperiode der Partnerschaft für Demokratie Stuttgart 2017-2019 geht zu Ende!

Die durch die Stadt Stuttgart (Abteilung Integrationspolitik) und den Stadtjugendring Stuttgart e.V. ins Leben gerufene Partnerschaft für Demokratie ist ein langfristig angelegtes Kooperations- und Unterstützungsnetzwerk, das seit August 2017 als starkes Bündnis aus Akteur*innen der Stadtgesellschaft ein sichtbares Zeichen für eine starke Demokratie und gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in unserer Stadt setzt. Es ist in Aussicht, dass die Partnerschaft für Demokratie Stuttgart in der neuen Förderperiode 2020-2024 fortgesetzt werden soll.

In den Jahren 2017-2019 war es uns möglich, über unseren Aktionsfonds mehr als 25 sowie über den Jugendfonds mehr als 16 Projekte und Veranstaltungen zu unterstützen. Wir konnten ein Netzwerk von 30 aktiven Partner*innen etablieren und zweimal im Jahr Demokratiekonferenzen veranstalten. Ein besonderes Schlüsselelement der Partnerschaft für Demokratie sind die Aktionswochen HEIMAT – Internationale Wochen gegen Rassismus Stuttgart, die jährlich im März stattfinden, und an denen viele Netzwerkpartner*innen beteiligt sind.

22.11.2019 - Jägerstr. 14, Stuttgart, 70174
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


01.11.2019

Bericht: Fachkräftezuwanderung aus Drittstaaten nach Deutschland 2018

Wie viele Fachkräfte sind 2018 aus dem außereuropäischen Ausland nach Deutschland gezogen? Woher kommen sie und wie viele wandern wieder ab? Ein von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichtes Infopapier zeigt: Die Zuwanderung von Fachkräften aus dem außereuropäischen Ausland ist 2018 – wie in den Jahren zuvor – leicht gestiegen.

Die Zuwanderung von Fachkräften aus dem außereuropäischen Ausland nimmt leicht zu. Sie ist aber weiterhin relativ niedrig, auch weil jedes Jahr einige Fachkräfte wieder abwandern. Das Verhältnis von außer- und innereuropäischer Zuwanderung nähert sich dem Stand vor der hohen Fluchtzuwanderung der Jahre 2015 und 2016 an.


31.10.2019

Arbeitshilfe: "Soziale Rechte für Geflüchtete - Das Asylbewerberleistungsgesetz"

Im Sommer diesen Jahres sind im Rahmen des so genannten "Migrationspaketes" zahlreiche Gesetze im Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts in Kraft getreten. Zu diesen gehören auch umfangreiche Änderungen des Asylbewerberleistungsgesetzes.

Die Arbeitshilfe des Paritätischen gibt einen Überblick über die aktuellen Änderungen.


30.10.2019

Studie: INTERNAL DISPLACEMENT FROM JANUARY TO JUNE 2019

Sieben Millionen Menschen weltweit sind im ersten Halbjahr 2019 vor Naturkatastrophen geflüchtet. Wie das Beobachtungszentrum für Binnenflüchtlinge mitteilt, ist das ein historischer Höchststand.

Rund sieben Millionen Menschen sind laut einer Studie in den ersten sechs Monaten 2019 innerhalb ihres Landes vor extremen Wettersituationen und Naturkatastrophen geflohen. Das sei ein historischer Höchststand, erklärte eine Sprecherin des Beobachtungszentrums für Binnenflüchtlinge am Freitag in Genf dem „Evangelischen Pressedienst“.

In einem Bericht über Vertreibungen im ersten Halbjahr 2019 nennt das Zentrum den Zyklon „Fani“ in Indien und Bangladesch, den Zyklon „Idai“ im südlichen Afrika und Überschwemmungen im Iran. Viele Wetterextreme wie Stürme, Fluten und Dürren gehen laut Experten des Weltklimarates direkt auf die Erderwärmung zurück.


30.10.2019

Politische Teilhabe im Einwanderungsland Niedersachsen

In einer modernen Einwanderungsgesellschaft ist es allen gesellschaftlichen Gruppen möglich, ihre Sichtweisen in den politischen Diskurs einzubringen und dafür zu sorgen, dass ihre Interessen Berücksichtigung finden. Allerdings finden nicht alle gesellschaftlichen Gruppen gleiches Gehör. Migrantinnen und Migranten, immerhin rund ein Fünftel der Bevölkerung, sind vielmehr auch im Jahr 2019 in politischen Debatten und nicht zuletzt auch in deutschen Parlamenten und Rathäusern politisch unterrepräsentiert.

Folglich drängen sich die Fragen auf, auf welche Hindernisse und Probleme Bürgerinnen und Bürger mit einer Zuwanderungsgeschichte bei der Wahrnehmung ihrer Interessen stoßen?
Welche gesellschaftlichen, politischen und bürokratischen Hürden müssen für eine gleichberechtigte Teilhabe überwunden werden? Und inwiefern setzt mehr politische Teilhabe aller Menschen ein Umdenken in unserer von Vielfalt geprägten Gesellschaft voraus?
Damit dreht sich die Debatte auch um Fragen von Anerkennung und Offenheit gegenüber scheinbar neuen (politischen) Ausdrucksformen und deren Wirkungsmacht. Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen dieser Podiumsdiskussion kontrovers diskutiert werden.

06.11.2019 - Haus der Kulturen Braunschweig

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


29.10.2019

Studying-in-Germany.org

Studying-in-Germany.org is the largest information portal and the go-to source for international students who want to know more about studying and living in Germany. The portal provides the latest German higher education system changes and education policy updates, as well as a vast amount of informational content, articles, and research about studying in Germany for international students in seven languages.


28.10.2019

Fachaustausch des Deutschen Volkshochschul-Verbands: Präventionsarbeit als Querschnittsaufgabe, aber wie? - Kommunale Partnerschaft stärken

Der zweite DVV-Fachaustausch findet unter Federführung des Projekts „Prävention und Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ (PGZ) statt. Seit 2018 ist das PGZ-Projekt im Programmbereich „Politische Jugendbildung“ des DVV verankert. Langfristiges Ziel ist die Stärkung der bundesweiten Struktur der Volkshochschulen im Bereich der primären Prävention von demokratiefeindlichen Radikalisierungsprozessen junger Menschen.

Im Fokus des Fachaustauschs stehen kommunale Ansätze im Bereich der Radikalisierungsprävention. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, Einblick in etablierte Projekte und Strukturen kommunal verankerter Präventionsarbeit zu gewinnen, sich über Anknüpfungspunkte und Potentiale im Bereich Radikalisierungsprävention auf kommunaler Ebene auszutauschen und die weitere Vernetzung von Akteuren aus der Radikalisierungsprävention zu befördern. Zielgruppe der Veranstaltung sind interessierte Mitarbeitende der Volkshochschulen, Respekt Coaches sowie Träger und Projekte aus der Radikalisierungsprävention.

20.11.2019 - 21.11.2019 in Erfurt
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


25.10.2019

Studie: What asylum and refugee policies do Europeans want? evidence from a cross-national conjoint experiment

Die Europäer wollen Asylsuchende und Flüchtlinge schützen, bevorzugen dabei aber eine Politik, die Grenzen setzt und Bedingungen definiert. Dies ergibt eine Analyse der Einstellungen von 12.000 Bürgern in Europa. Für die Studie wurden 12.000 Bürger in acht EU-Ländern befragt.

Die vollständige Studie steht online zur Verfügung:


24.10.2019

Fachtag: Einstiegsprozesse in den Rechtsextremismus und Islamismus. Gemeinsamkeiten – Unterschiede – Gegenmodelle

Die Bedrohung durch islamistischen Terrorismus ist ebenso ungebrochen wie der Zulauf zur extremistischen salafistischen Szene. Der Rechtsextremismus modernisiert seine Stile und Formen, er bedroht unsere Demokratie nach wie vor.

Trotz unterschiedlicher politischer Kontexte: Freund-Feind-Denken, die Betonung von Ungleichwertigkeit, die Ablehnung von Rechtsstaat und Demokratie, ein vehementer Antisemitismus und Antiamerikanismus sowie der Hang zu Verschwörungstheorien lassen sich als ideologische Grundzüge sowohl beim Islamismus als auch beim Rechtsextremismus ausmachen. Beide Ideologien stellen Gegenentwürfe zu einer offenen und vielfältigen Gesellschaft dar.

Die Veranstaltung „Einstiegsprozesse in den Rechtsextremismus und Islamismus. Gemeinsamkeiten–Unterschiede–Gegenmodelle“ nimmt den Beginn der Lebenswege in extremistischen Szenen in den Blick.

19.11.2019 -  in Gustav-Stresemann-Institut e. V., Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


24.10.2019

YouTube- und Instagram-Projekt: Say My Name

Sie sind überall und allgegenwärtig: auf der Straße, in Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen, in Nachrichten, Musik und Werbung oder beim Bürgeramt. Namen werden vergeben und selbst gewählt. Sie können an traurige, sogar traumatisierende Erlebnisse erinnern oder für schöne und positive Momente stehen. Meistens begleiten sie Menschen ein Leben lang. Immer haben sie eine Geschichte.

"Say My Name" ist der Titel einer im Auftrag der bpb produzierten Webvideo-Reihe von der Kooperative Berlin. Das Format richtet sich an junge Frauen zwischen 14 und 25 Jahren und setzt sich für wichtige gesellschaftliche Werte wie Vielfalt, Respekt, Emanzipation, Gleichheit sowie Solidarität ein.


23.10.2019

Studie zur Situation von abgeschobenen Afghanen

Eine aktuelle Studie der Sozialwissenschaftlerin Friederike Stahlmann beschäftigt sich mit der Situation von aus Deutschland abgeschobenen Afghanen. Die Studie ergab, dass Gewalt gegen Abgeschobene und ihre Familien aufgrund ihrer Rückkehr nicht nur mit hoher Wahrscheinlichkeit eintritt, sondern auch bereits innerhalb kürzester Zeit nach Ankunft.
Von den 31, die Afghanistan nicht bereits wieder binnen zwei Monaten verlassen haben und erneut auf die Flucht gingen – gaben 90 Prozent an, Gewalterfahrungen gemacht zu haben. Über 50 Prozent berichteten von Gewalterfahrungen, die auch sonst den afghanischen Alltag prägen:  Drei Mal wurden Abgeschobene durch Anschläge so schwer verletzt, dass sie notversorgt werden mussten. Andere berichteten über Festnahmen und Misshandlungen bei Straßenkontrollen der Taliban beim Versuch, von Kabul aus ihre Heimatprovinzen zu erreichen, über Bedrohungen und Zwangsrekrutierungsversuche durch die Taliban. Acht wurden Opfer von bewaffneten Raubüberfällen


22.10.2019

Seminar: Interkulturelle Kommunikation und interkulturelles Konfliktmanagement

Kulturelle Vielfalt erfordert interkulturelle Kompetenzen und eine gelingende Kommunikation im täglichen Zusammenleben. In der Kommunikation zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen kann es leichter zu Missverständnissen aufgrund von Unwissenheit, Fehlinterpretationen und Unsicherheiten kommen. Denn wir alle tragen unsere eigene „kulturspezifisch gefärbte Brille“, durch die wir andere Menschen, Gesellschaften, Religionen und im Einzelnen auch Verhaltensweisen betrachten und bewerten. Konflikte, an denen Personen unterschiedlicher kultureller Herkunft beteiligt sind, werden häufig als „interkulturelle Konflikte" wahrgenommen. Doch lassen sich tatsächlich alle Anteile eines Konfliktes aus den verschiedenen kulturellen Prägungen und Identitäten ableiten?

In diesem Seminar lernen Sie verschiedene „Kulturstandards“ und Besonderheiten interkultureller Kommunikationsprozesse kennen. Sie erhalten Impulse für den Umgang mit Missverständnissen in interkulturellen Alltags- und Arbeitssituationen und zudem Unterstützung, „fremdes Verhalten“ besser einzuordnen und zu verstehen. Anhand Ihrer eigenen Beispiele und Praxisfälle werden wir die besonderen „Fallstricke" der Konfliktbearbeitung im interkulturellen Bezugsrahmen ins Visier nehmen.

06.11.2019 - 08.11.2019 -  AKADEMIE ST. JAKOBUSHAUS Reußstr. 4 | 38640 Goslar

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


22.10.2019

Zaun im Kopf

Ein aufrüttelndes Theaterstück über Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung – und: Vertrauen

Zaun im Kopf“ macht ein radikales Gedankenexperiment auf: Was wäre, wenn du plötzlich fliehen müsstest? Die jugendlichen Zuschauer*innen identifizieren sich mit den Teenies Lissy und Luca und entwickeln so einen neuen, empathischen Zugang zu den Themen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung, Fluchtursachen im Globalen Süden – und für die Notwendigkeit, vertrauensvoll auf Menschen zuzugehen und mutig für Respekt, Freiheit und Menschenwürde einzutreten.
Das intensive Theaterstück wirbelt Vorurteile und scheinbar Vertrautes, Abnickbares durcheinander und macht Platz im Kopf für neue, überraschende Verknüpfungen.

28.10.2019 -  Erichstr. 6, 31785 Hameln

Weitere Informationen:


21.10.2019

Musik statt Straße

Musikunterricht gibt Roma-Kindern aus Bulgarien eine Perspektive

Nach einer Weltkarriere hilft der Gießener Konzertgeiger Georgi Kalaidjiev Roma-Kindern, die in einem bulgarischen Armenviertel leben – wie einst er selbst. Bei einem Besuch in seiner Heimat vor zehn Jahren entwickelten der Musiker und seine Gießener Lebensgefährtin Maria Hauschild die Idee, den Kindern mit Musik zu helfen.


18.10.2019

„Flucht – Trauma – Sucht“ - Was gibt es schon / was braucht es noch in der Versorgung suchterkrankter traumatisierter Geflüchteter in Niedersachsen?

Der Fachtag mit dem Thema “Flucht – Trauma – Sucht” richtet sich an Akteure der Suchthilfe, Flüchtlingshilfe sowie der psychosozialen, psychotherapeutischen und psychiatrischen
Versorgungsstrukturen. Er wird gemeinsam mit der Nds. Landesstelle für Suchtfragen (NLS) und der Region Hannover veranstaltet.

18.12.2019 -  Haus der Region, Raum 602, Hildesheimer Straße 20, 30169 Hannover

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung: