Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Information, neue Publikationen und Hinweise zu Integrations- und Migrationsthemen sowie zur Prävention von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus.

 

14.10.2020

Digitale Fachkonferenz: Heraus aus dem Labyrinth! Wie kann die Integration von neuzugewanderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in das Berufsbildungssystem gelingen?

Für die mehr als fünf Millionen jungen Neuzugewanderten in der Altersgruppe von 16 bis 25 Jahren, die in den vergangenen fünf Jahren in die EU bzw. innerhalb der Union migriert sind, stellt der Zugang zu Bildung eine entscheidende Weiche für den weiteren Lebensweg dar. Insbesondere die Berufsausbildung kann für die Zielgruppe zum Motor für Integration werden. Doch nicht selten gleicht der Weg in die Ausbildung einem Labyrinth aus komplexen Regularien, unterschiedlichen Zuständigkeiten und undurchschaubaren Unterstützungs-angeboten.   

Aus diesem Grund hat der SVR-Forschungsbereich in einer groß angelegten Studie vergleichend untersucht, wie die Zugänge in die Berufsbildung in vier ausgewählten EU-Mitgliedsstaaten – Deutschland, Österreich, Slowenien und Spanien – gestaltet sind und verbessert werden können. Ein Fokus liegt auf der Situation in den Kommunen vor Ort und dem Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden, Bildungsstätten und beratenden Organisationen. Diese übernehmen häufig die Rolle eines Wegweisers durch das Labyrinth und tragen letztendlich dazu bei, die Integration in die berufliche Bildung zu erleichtern. In der Studie werden Empfehlungen gegeben, wie sowohl Neuzugewanderte als auch Gatekeeper zielführend unterstützt werden können, um die Ausbildungsintegration zu erleichtern. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurde bereits im Januar 2020 der Policy Brief „Zugang per Zufallsprinzip? Neuzugewanderte auf dem Weg  in die berufliche Bildung“ veröffentlicht.  

Die Ergebnisse der Anfang November erscheinenden Studie möchten wir Ihnen bei der digitalen Veranstaltung „Heraus aus dem Labyrinth! Wie kann die Integration von neuzugewanderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in das Berufsbildungssystem gelingen?“ vorstellen, zu der wir Sie herzlich einladen.

05.11.2020 -  Online
weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


14.10.2020

Start der Initiative #MeineStimmeGegenHass

Die Initiative #MeineStimmeGegenHass ruft dazu auf, die Todesopfer rechter und rassistischer Angriffe in Deutschland nicht zu vergessen und die Stimme gegen Hass, Rassismus und Rechtsextremismus zu erheben. Mit bundesweiten Plakaten und Anzeigen, einem Fernseh-Spot, der Webseite und Social Media-Aktionen wird unter #MeineStimmeGegenHass die Botschaft der Initiative verbreitet sowie zum Mitmachen aufgerufen.


13.10.2020

Erste Ergebnisse der Dokumentations- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle in Hannover

Seit dem Sommer können die Vorfälle einer Anlaufstelle an der Hochschule Hannover gemeldet werden: Die neue Dokumentations-und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle in Hannover arbeitet aber bereits seit dem Frühjahr und untersucht u.a. antisemitische Bilder und Vorurteile auf sogenannten Corona-Demos in Hannover.

Bisher hat die hannoversche Stelle 25 Vorfälle dokumentiert. Feststellbar ist auch hier eine verschwörungsideologische Komponente vieler Fälle. So wurde auch im Kontext der Corona-Pandemie das alte antisemitische Muster bedient, nach welchem „die Juden“ die Verantwortlichen für die Krise seien.


12.10.2020

Bericht: Disappeared Migrants and Refugees

Die immer gefährlicheren Wege, auf denen Migrant_innen und geflüchtete Menschen unterwegs sind, und die immer rigider werdende staatliche Migrationspolitik erhöhen deutlich das Risiko für Migrant_innen und Flüchtende, Opfer von gewaltsamem Verschwindenlassen zu werden. Diese neue Studie analysiert relevante Verpflichtungen, die sich für den Schutz von verschwundenen Migrant_innen und geflüchteten Menschen aus der Internationalen Konvention gegen das gewaltsame Verschwindenlassen ergeben.


09.10.2020

Kultursensibler Umgang mit geflüchteten und traumatisierten Menschen

In dieser Fortbildung wird grundlegendes Wissen über Traumatisierung und belastende Lebensereignisse vermittelt und auf den kultursensiblen Umgang mit ihnen und mit Fluchterlebnissen eingegangen. Denn der Umgang mit Krankheiten und insbesondere mit psychischen Erkrankungen erfordert kulturelles Hintergrundwissen und alter- native Handlungsstrategien. Auch Selbstschutz und Grenzen in der Arbeit für Nicht-Mediziner_ innen mit traumatisierten Geflüchteten werden in diesem Seminar erläutert.

02.11.2020 - 04.11.2020 in Reußstraße 4, 38640 Goslar
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


09.10.2020

Fachtag: Radikalisierungsfaktor soziale Ungleichheit?

Im Rahmen der Tätigkeit der BAG RelEx zur Förderung des Fachaustausches und der Vernetzung im Bereich religiös begründeter Extremismus, veranstalten sie regelmäßig öffentliche Fachtage. Der kommende Fachtag widmet sich den Auswirkungen von sozialer Ungleichheit auf Radikalisierung und beleuchtet diese aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Das Programm wird in Kürze veröffentlicht.

26.10.2020 - 27.10.2020, Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


08.10.2020

Podcasts "Gesellschaft gestalten – der Demokratie Podcast"

"In der zweiten Folge des BfDT - Podcasts "Gesellschaft gestalten – der Demokratie Podcast“ geht es um die Arbeit des Vereins Aktion Zivilcourage aus Pirna. Die Macher des Podcast haben mit dem Projektleiter Ronald Becker über die Bedeutung des Engagements im ländlichen Raum gesprochen und warum Demokratie nicht einfach in der Schule erlernt werden kann. Denn Demokratie muss vor allem eins sein: erlebbar. Wie man dies schafft und warum Demokratie uns alle braucht, erfahren Sie in der zweiten Folge des Podcasts.


07.10.2020

Studie: Die Talkshow-Gesellschaft - Repräsentation und Pluralismus in öffentlich-rechtlichen Polit-Talkshows

Die gesellschaftliche Vielfalt wird in TV-Talkshows kaum abgebildet. Vor allem Migranten sind selten präsent, Geflüchtete werden oft als Problem geframed. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung.

"Politische Talkshows erreichen Woche für Woche ein Millionenpublikum. Während der „ersten Welle“ der Corona-Pandemie nahm die Reichweite mancher Gesprächsformate von ARD und ZDF um weitere 30 Pro-zent zu. Gleichzeitig stehen diese Sendungen für die Art von medialem Diskurs, durch die sich eine gesellschaft- liche Minderheit nicht (mehr) repräsentiert fühlt und seinen VertreterInnen mitunter zunehmend aggressiv gegenübertritt, zuletzt zu beobachten auf den Demonstra-tionen gegen die Corona-Politik.Diese Entfremdung von Medien ist eine Distanzierung von einer zentralen Vermittlungsinstanz unserer pluralisti-schen Gesellschaft. In dieser Studie wird dieses Phänomen als Symptom einer „Krise der Repräsentation“ verstanden, die als Diagnose zeitgenössischer Demokratieherausfor-derungen überzeugender erscheint als eine systemische „Krise der Demokratie“. Die Studie untersucht, wie es um die Repräsentation gesellschaftlicher Bereiche und politischer Ebenen in öffentlich-rechtlichen Talkshows bestellt ist. Pointiert lautet die Forschungsfrage: Wer spricht für wen? Untersucht wurden die Gästelisten und Themen von 1.208 Sendungen über einen Zeitraum von drei Jahren (März 2017 - März 2020), plus der Sendungen aus der Hochphase der Corona-Pandemie (04. März -24. April). Der Fokus der Analyse liegt auf den „Big 4“der Talkshow-Landschaft (Anne Will, hart aber fair, Maischberger und Maybrit Illner), für punktuelle Vergleiche wurden außerdem Markus Lanz und die Phoenix Runde ausgewertet."


07.10.2020

DialOGStandorte - Dialog von Jugendhilfe und Schule in der Arbeits- und Lebenswelt OGS

Das Projekt Ganztag und Jugendhilfe (mittlerweile mit dem Titel DialOGStandorte) hat seine Webseite veröffentlicht, auf der Informationen und Erkenntnisse aus dem Projekt sowie Materialien zu den Projektthemen für eine breite Fachöffentlichkeit bereitgestellt werden.

„DialOGStandorte - Dialog von Jugendhilfe und Schule in der Arbeits- und Lebenswelt OGS“ ist ein von der Stiftung Mercator gefördertes Projekt, das federführend vom Institut für soziale Arbeit in Kooperation mit RuhrFutur, im Zeitraum 2019 bis 2024 durchgeführt wird. Im Rahmen eines dreijährigen Qualitätsentwicklungsprozesses sollen praxisbewährte Konzepte einer kindorientierten Ganztagsbildung modellhaft mit ausgewählten Praxisvertreter*innen aus Bochum, Dortmund, Gladbeck, Hagen und Hamm entwickelt und erprobt werden. Perspektivisch sollen aus den erzielten Arbeitsergebnissen Ansatzpunkte und fachliche Leitlinien für ein „Kommunales Qualitätskonzept OGS“ abgeleitet werden. Zentrales Ziel ist eine verbesserte Rahmung und pädagogische Begleitung kindlicher Entwicklungs- und Bildungsprozesse. Leitgedanke des netzwerkförmigen Qualitätsentwicklungsprozesses ist, dass Innovation durch Partizipation und Kooperation ermöglicht wird. Zentraler Ansatz dieses Entwicklungsprozesses ist eine gemeinsame Verständigung von Schule und Jugendhilfe auf ein interprofessionell abgestimmtes pädagogisches Gesamtkonzept, welches den schulischen Vor- und Nachmittag entsprechend den kindlichen Entwicklungsbedürfnissen verbindet.


06.10.2020

Mayors Migration Council

Der Mayors Migration Council stärkt und befähigt Städte darin, Migrationspolitik auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene mitzugestalten. Ziel ist es, verschiedene Instrumente der Migrationspolitik besser auf die Realitäten vor Ort abzustimmen, sodass Neuankömmlinge und aufnehmende Kommunen gleichermaßen davon profitieren.


05.10.2020

Studie: Eine neue Rolle für Städte in globaler und regionaler Migrationsgovernance?

Immer mehr Städte ergreifen die Initiative, in Partnerschaft mit Staaten, internationalen Organisationen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft Migrationsfragen auf regionaler und globaler Ebene konstruktiv und inklusiv anzugehen. Warum ist lokale Expertise von Städten unabdingbar für die politische Gestaltung von Migration? Und was brauchen Städte, um in wirksamen Partnerschaften mit anderen Akteuren Migrationsfragen effektiv anzugehen? Das Policy Paper gibt differenzierte Einblicke in aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Weltregionen. Die Expertise zeigt Handlungsspielräume und Wege zur Stärkung der Rolle von Städten in internationalen Foren im Zusammenspiel mit Staaten und internationalen Organisationen auf. 


01.10.2020

Seminar: Frauen und Migration: Neuregelung für geflüchtete Frauen

Duldung "light", Beschäftigungsperspektiven und Bleiberechte, Abschiebehindernisse und Handlungsoptionen

Durch das sog. „Migrationspaket“, insgesamt neun verschiedene Gesetze im Bereich des Asyl-, Aufenthalts-und Migrationssozialrechts, sowie weitere Gesetze u.a. zu den Familienleistungen, sind auch für die Beratungsstellen, Frauenhäuser und die kommunale Sozialarbeit erhebliche Anforderungen an die Kenntnisse und die Handhabung im Bereich des Migrationsrechts entstanden. In der Praxis sind Konzepte erforderlich, die in komplexen und zugleich bedrohlichen Aufenthaltssituationen mehr Sicherheit in der Herangehensweise vermitteln. Anderseits müssen die verschiedenen Handlungsalternativen erkannt und abgewogen werden. Dazu gehört es auch, mögliche Strategien außerhalb der Rechtsschutzverfahren einzubeziehen. Das Seminar setzt grundlegende Kenntnisse in der Migrationssozialarbeit voraus und entwickelt an Hand vieler Lebenskonstellationen von geflüchteten Frauen Handlungsmöglichkeiten, aber auch Risiken in der Beratungsarbeit. In diesem Seminar wird ein besonderer Schwerpunkt auf interaktive Unterrichtsformen gelegt.

13.11.2020 - 14.11.2020 in Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


01.10.2020

Bericht: Basiswissen Zivilgesellschaft

Was ist eigentlich eine Bürgergesellschaft? Wer gehört dazu? In Zeiten der Krise wirbt die Maecenata Stiftung für ein neues Verständnis von Zivilgesellschaft. Neben Vorträgen und Gesprächsrunden soll auch die Publikation "Basiswissen Zivilgesellschaft" zur Diskussion anregen.

"Die hier vorgelegte Zusammenfassung ist als Erstinformation für Mandatsträger, politische Berater, Medien und andere interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Thema Zivilgesell-schaft konzipiert. Als Arbeitsunterlage angelegt, baut sie auf der international üblichen Definition von Zivilgesellschaft auf. Sie verzichtet bewußt auf die unter Experten geführten Diskurse und, obwohl sie in der wissenschaftlichen Reihe OPUSCULA erscheint, im Sinne der besseren Lesbarkeit auf Quellenangaben im Text. Die am Ende angefügte Literatur-auswahl soll zu weiterer Beschäftigung mit der Thematik anregen. Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesell-schaft stehen für Auskünfte gern zur Verfügung."



30.09.2020

Online-Forum Sozialplanung

Das Forum Sozialplanung bietet einen Einblick in den derzeitigen Stand integrierter Sozialplanung und thematisiert Impulse für die Entwicklung der Planungs-, Steuerungs- und Evaluationspraxis. Mit dem Dreischritt „Ausgangslage – Ressourcen – Perspektiven“ werden anhand von drei Praxisbeispielen konkrete Anwendungsmöglichkeiten, deren Nutzen und die damit verbundenen Herausforderungen präsentiert. Die Erkenntnisse aus der Forschung auf die zukünftige Praxis und neue Strategien, die aufgrund der Pandemie entwickelt werden müssen, werden aufgezeigt. In moderierten Arbeitsgruppen wird u. a. der Frage nachgegangen, wie sich die Ressourcen und Perspektiven im Laufe der Krise verändert haben.

25.11.2020 - 26.11.2020, Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


30.09.2020

Studie: Arbeitsmarktsituation von Ausländerinnen und Ausländern in Niedersachsen

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit hat aktuell eine Studie veröffentlicht, die sich mit der Arbeitsmarktsituation von Ausländer_innen in Niedersachsen beschäftigt. Dabei wird auch gezielt die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten betrachtet.

"Die von gestiegener EU-Binnenmigration durch EU-Erweiterungen und Folgen der Finanzkrise als auch zeitweise hohen Fluchtbewegungen geprägte Zunahme der ausländischen Bevölkerung in Niedersachsen wie auch das seit März geltende Fachkräfteeinwanderungsgesetz waren leitende Faktoren zur Untersuchung der Arbeitsmarktsituation von Ausländern in Niedersachsen. So sind in Teilen positive Entwicklungen bei Integration und Teilhabe von Ausländern am niedersächsischen Arbeitsmarkt zu verzeichnen. Allerdings zeigen sich auch noch immer deutliche Rückstände im Arbeitsmarkterfolg gegenüber deutschen Beschäftigten und erhebliche Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Nationalitäten/-gruppen.
Demografischer Wandel und daraus resultierende Fachkräftebedarfe in einigen Branchen lassen eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration der bereits hier lebenden als auch von neuen Migranten zu einer wichtigen Aufgabe werden, auch wenn es derzeit 'coronabedingt' Einschnitte in der wirtschaftlichen Entwicklung gibt. Die Verbesserung der Qualifikationsstruktur und auch sprachlichen Förderung der (neu) Zugewanderten sollte dabei zentrales Ziel einer Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik in Niedersachsen sein, um dem unterdurchschnittlichen Arbeitsmarkterfolg der Ausländer in Niedersachsen zu begegnen. Maßnahmen einer Arbeitsmarktpolitik, die auf eine verbesserte Arbeitsmarktintegration abzielen, sollten jedoch die heterogenen Problemlagen der unterschiedlichen Nationalitäten und Geschlechter (insbesondere geflüchteter Frauen) berücksichtigen."


29.09.2020

BumF Frühjahrstagung 2020 – Digitales Ersatzprogramm


29.09.2020

integrationspolitische Fachtage #zusammenfinden

Fünf Jahre ist es her, dass eine große Zahl von Menschen auf der Flucht nach Deutschland kam. Neben Fragen des Zugangs zu Bildung, Arbeitsmarkt und Wohnraum, geht es nun verstärkt um die weitere Ausgestaltung der Einwanderungsgesellschaft im Sinne gleichberechtigter Teilhabe. Eine Zäsur war die Corona-Pandemie Anfang diesen Jahres, die die Sollbruchstellen im Integrationsprozess und die prekäre Lage vieler Geflüchteter sehr deutlich gemacht hat.

Während den digitalen Fachtagen wollen wir die Herausforderungen gelingender Partizipation nachzeichnen. Außerdem laden wir zum Netzwerken und Zusammenfinden mit Fachleuten und Engagierten aus Deutschland und anderen europäischen Ländern ein.

05.10.2020 - 06.10.2020 in Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


28.09.2020

Projekt „Erfolgreich Dual“ - Lernwerkstatt für angehende Azubis mit Flucht- und Migrationshintergrund

Im Projekt Erfolgreich Dual bereiten erfahrene Azubis mit Flucht- und Migrationshintergrund, Expertinnen und Experten aus dem beruflichen Feld und Studierende als „Brückenbauerinnen und Brückenbauer“ junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gezielt, spezifisch und umfassend auf den Einstieg in eine duale Ausbildung vor. Die Projekteilnehmenden Jugendlichen werden in einem verbindlichen Format „Lernwerkstatt“ in einem Grundkurs „Ausbildungsvorbereitung“ kompetent auf Ausbildung vorbereitet und an das Ausbildungssystem herangeführt.
Gleichzeitig werden die beteiligten Betriebe bei auftretenden Schwierigkeiten von Auszubildenden, bei Konflikten oder wenn der Ausbildungserfolg in Gefahr gerät, von einer TASK FORCE in konzertierter Aktion individuell unterstützt.


25.09.2020

Studie: Strangers in Hostile Lands: Exposure to Refugees and Right-Wing Support in Germany’s Eastern Regions

Die Aufnahme von Flüchtlingen hat nach einer Studie Wahlverhalten und Einstellungen zur Migration in ostdeutschen Gemeinden kaum beeinflusst. In den 236 untersuchten Kommunen seien ablehnende Einstellungen zur Migration zwar weit verbreitet. Der Zuzug von Flüchtlingen direkt vor Ort habe diese Einstellungen aber fast nicht verändert, heißt es in der veröffentlichten Analyse.

" Does local exposure to refugees increase right-wing support? This paper studies a case uniquely suited to address this question: the allocation of refugees to the rural hinterlands of eastern Germany during the European refugee crisis. Similar to non-urban regions elsewhere, the area has had minimal previous exposure to foreigners, but distinctively leans towards the political right. Our data comprise electoral outcomes, and individual-level survey and behavioral measures. A policy allocating refugees following strict administrative rules and a matching procedure allow for causal identification. "


24.09.2020

Studie: Speaking the Same Language – The Effect of Foreign Origin Teachers on Students’ Language Skills

Die vorliegende Studie untersucht, ob Lehrer mit Migrationshintergrund das Leseverständnis ihrer Schülerinnen und Schüler in weiterführenden Schulen kausal beeinflussen. Dafür nutzt die Studie die Längsschnittstruktur der NEPS-Daten und untersucht, ob der Leistungszuwachs der Schulkinder in Schuljahren größer ist, in denen der Deutschunterricht von einer Lehrkraft mit Migrationshintergrund gegeben wurde im Vergleich zu Schuljahren, in denen die Deutschlehrkraft keinen Migrationshintergrund hat. Die Studie zeigt, dass Lehrer mit Migrationshintergrund das Leseverständnis der Schulkinder deutlich verbessern. Der Effekt ist am stärksten für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und lässt sich teilweise durch eine Vorbildfunktion der Lehrkräfte erklären. Der positive Effekt von bilingualen Lehrkräften mit Migrationshintergrund ist besonders groß.


24.09.2020

25. Deutscher Präventionstag

Passend zum Schwerpunktthema und den Entwicklungen der Corona-Pandemie geschuldet wird der 25. DPT-Jubiläumskongress am 28. & 29. September 2020 eine rein digitale Onlineveranstaltung sein. Das umfangreiche Kongressprogramm der ursprünglich im Kasseler Kongress Palais geplanten Präsenzveranstaltung wird in vier unterschiedlichen Formaten dargeboten. 

Hintergrund zum Schwerpunktthema: Die Digitale Revolution verändert unseren Alltag und das Zusammenleben der Menschen grundlegend. Direkte Auswirkungen auf die Gewalt- und Kriminalprävention sind offenkundig. Neue Phänomene entstehen, die neuer Antworten bedürfen. Etablierte Einschätzungen – von der strafrechtlichen Einordnung bis hin zur passenden Präventionsstrategie – stehen an vielen Stellen (noch) nicht zur Verfügung. Vieles ist offen, womit Unsicherheiten und Ängste einhergehen. Auch diverse Chancen ergeben sich, die es zu erkennen und zu nutzen gilt. Somit ist es spürbar an der Zeit, dass sich der Deutsche Präventionstag der Prävention in der digitalen Welt ausführlich widmet, um sich einer Vision von „Smart Prevention“ anzunähern.

28.09.2020 - 29.09.2020, Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


23.09.2020

Leitfaden für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* (LSBTI) Geflüchtete in Deutschland

Wann erhalten LSBTI in Deutschland Asyl? Ist Diskriminierung gegen LSBTI ein Asylgrund? Was meint Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung bzw. Geschlechtsidentität? Welche Angaben muss ich zu meiner Identität und Sexualität machen? Wann sind staatliche bzw. familiäre Verfolgung ein Asylgrund? Wie funktioniert das Asylverfahren und was passiert in den Anhörungen? Diese und weitere Fragen werden in dem mehrsprachigen Leitfaden erläutert.


23.09.2020

DPT-Prävinare

Am 28. und 29. September präsentiert der DPT live insgesamt zwölf ausgewählte Vorträge aus dem Kongressprogramm als Online-Seminare. Sie haben die Möglichkeit live teilzunehmen und im Chat Fragen zu stellen, um so direkt mit den Referierenden in Kontakt zu treten. An den Prävinaren können Sie direkt über eine Internetverbindung und ein entsprechendes Endgerät (Laptop, PC, Tablet, Smartphone) teilnehmen. Sie benötigen keine besonderen Programminstallationen, sondern können bequem über den Browser Ihrer Wahl zusehen.


22.09.2020

Seminar: Arbeit mit Frauen mit Fluchterfahrung - Mit schwierigen Situationen umgehen: Störungen und Konflikte im Beratungskontext

Das Seminar richtet sich an Fachkräfte aus den psychosozialen Arbeitsfeldern, die mit traumatisierten Frauen mit Fluchterfahrung arbeiten und sich mit Störungen und Konflikten konfrontiert sehen. 

Es gibt Situationen, wo eine Beratung oder Begleitung ins Stocken gerät. Innere und/oder äußere Störungen, die gerade in der Arbeit mit traumatisierten Frauen als sehr belastend erlebt werden, wie z.B. Wut oder Lärm werden nicht ernst genommen und führen zu einem Konflikt. Oder es gibt (Meinungs-)verschiedenheiten, die zu Konflikten führen können, wenn Sie nicht beachtet oder gar negiert werden. Jede, die arbeitet, kennt Störungen und Konflikte. Sie gehören zum Alltag dazu, treten in angespannten Situationen aber vermehrt auf.

In diesem Seminar gehen wir der eigenen „Störanfälligkeit“ auf die Spur. Wenn ich diese kenne, kann ich Störungen ernst nehmen und bearbeiten, und somit vermeiden, dass sie zu innerlichen oder äußerlichen Konflikten werden. 

22.10.2020 - 23.10.2020 in Beginenhof, Goethestr. 63 - 65 in Essen
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


22.09.2020

Fachtag: Antisemitismus 2.0 – Hass. Hetze. Handeln.

Am 8. Oktober 2020 findet der gemeinsame Fachtag „Antisemitismus 2.0 – Hass. Hetze. Handeln.“ des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg und der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden in der Jüdischen Gemeinde in Mannheim statt.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl vor Ort wird der Fachtag live auf dem YouTube-Kanal der Polizei Baden-Württemberg gestreamt, um allen interessierten Personen auf diesem Wege eine Teilnahme zu ermöglichen.


21.09.2020

Allianz für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Mit den großen Veränderungsprozessen der Digitalisierung und Globalisierung wandelt sich auch das gesellschaftliche Miteinander. Die Bedeutung einer aktiven Zivilgesellschaft und eines starken gesellschaftlichen Zusammenhalts steigt. Auf Initiative der Bertelsmann Stiftung gründete sich so die Allianz für gesellschaftlichen Zusammenhalt, der sich bislang neun weitere Stiftungen angeschlossen haben. Gemeinsam wollen die Stiftungen ihre Aktivitäten zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts stärker koordinieren, Austauschmöglichkeiten schaffen und innovative Ideen weitertragen.


21.09.2020

Online-Fachgespräch: Wie geht es Kindern in Unterkünften für geflüchtete Menschen? Rolle und Verantwortung von Aufnahme- und Hilfesystemen

"Im Rahmen des Kooperationsprojekts "Kinder schützen - Strukturen stärken! Kinderschutzstandards in Unterkünften für geflüchtete Menschen" haben Save the Children und Plan International das Heidelberger SOCLES Institut mit der Erstellung einer Expertise zur bundesweiten Situation von Kindern in Unterkünften für geflüchtete Menschen beauftragt.

Anlässlich der Publikation der Expertise möchten wir mit Vertreter*innen aus Verwaltung und Politik sowie aus der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe bestehende Handlungskonzepte und -empfehlungen reflektieren. Zugleich wollen wir gemeinsam neue Handlungsideen für die Zukunft entwickeln.

Sie sind herzlich eingeladen mit dem Autor Herrn Dr. Thomas Meysen und den Teilnehmer*innen der Gesprächsrunde mitzudiskutieren."

30.09.2020 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


18.09.2020

Handreichung: Islamismusprävention in Deutschland

Ob Bund, Länder oder Kommunen, ob staatliche oder zivilgesellschaftliche Akteure: Sie alle verfolgen das gleiche Ziel - die Prävention und Bekämpfung von extremistischem Islamismus in Deutschland. Dabei ist es schwierig, in einem dynamischen Arbeitsfeld wie der Islamismusprävention den Überblick zu behalten: Welche Programme zur Islamismusprävention haben Bund und Länder aufgelegt? Welche zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteure sind aktiv? Wem kommt welche Aufgabe in der Präventions-, Interventions- und Deradikalisierungsarbeit zu? In welchen Gremien tauschen sich die Akteure aus und wie ist die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Akteuren geregelt?

Diese Publikation bietet erstmals eine systematische Übersicht über die Organisation der Präventionslandschaft im Bereich Islamismus in Deutschland und bildet den aktuellen Stand der Präventionsarbeit und ihrer Akteure ab. Sie hilft Fachleuten dabei, angesichts komplexer Strukturen der Zuständigkeiten und Zusammenarbeit den Überblick zu behalten, schneller an die benötigten Informationen zu gelangen und ihre jeweiligen Netzwerk- und Ansprechpartner rasch zu identifizieren. Die Publikation bietet Links zu den zentralen Akteuren der Islamismusprävention aller Bundesländer und Überblicksgrafiken der Strukturen in Bund und Ländern.


17.09.2020

Fachtag Mehrfachdiskriminierung - (k)ein Thema für uns?!

In NRW gibt es eine breite Arbeit im Kontext Migration: Von den Kommunalen Integrationszentren über die Integrationsagenturen, den Migrationsberatungsstellen oder dem vielfältigen haupt- oder ehrenamtlichen Engagement in Selbstorganisationen migrantischer und rassismuserfahrener Menschen.

Menschen mit Rassismuserfahrung, Migrationsbiografie und Fluchterfahrung erleben Verletzungen und Ausschlüsse durch ihre multiplen Identitäten. Es kommt zu Mehrfachdiskriminierungen, d.h. Menschen erleben z.B. Diskriminierungen aufgrund von Herkunft, sexueller Identität, sozialem Geschlecht, Körperform und Be_hinderungen. Diese Mehrfachdiskriminierungen müssen in den Queeren Strukturen mitgedacht werden.

29.09.2020 - Cäcilienstr. 29-33 50676 Köln
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


17.09.2020

Ausschreibung: Ideeninitiative "Kulturelle Vielfalt mit Musik"

Die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung sucht kreative Projektideen, die das Miteinander von Kindern und Jugendlichen verschiedener kultureller Herkunft fördern. Insgesamt stehen dafür Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro bereit, Einsendeschluss ist der 15. Oktober.

Gefördert werden Projektideen von Bildungseinrichtungen, Vereinen und individuellen Akteuren mit gemeinnützigen Partnern gleichermaßen. Es werden auch gezielt Projektinitiativen berücksichtigt, die sich in der Hilfe für Geflüchtete engagieren. In 2020 werden ebenso digitale Projekte gesucht, die sich für ein Miteinander der Kulturen einsetzen.


16.09.2020

Fachtag: „Sag mir, wer du bist! – Flucht & Identität von jungen unbegleiteten Geflüchteten“

Für junge Geflüchtete, die nach Deutschland kommen, hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Ankunftszahlen, Hilfelandschaft und die rechtlichen Voraussetzungen unterliegen einem starken Wandel. Besonders in Hinblick auf die veränderten gesetzlichen Regelungen zur Identitätsklärung stehen die Betroffenen und Fachkräfte in Jugendhilfe und Asylsozialberatung vor Herausforderungen. Mit einem gemeinsamen Fachtag wollen der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die Münchner Mentoren und der Münchner Flüchtlingsrat einen Überblick über die neue Situation geben und Austausch zu Problemen sowie eine stärkere Vernetzung der Akteur*innen ermöglichen.

25.09.2020 - Schwanthalerstr. 80 RGB, 80336 München
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


16.09.2020

Studie: IW-Report 38/2020: Zuwanderung aus den neuen EU-Mitgliedsländern kommt in vielen Regionen an

Die Zahl der Einwanderer aus den neuen EU-Ländern ist deutlich gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft hervor. Die meisten Menschen kommen aus Rumänien, Polen, Bulgarien und Kroatien.

In den letzten Jahren ist eine sehr starke Zuwanderung aus den seit dem Jahr 2004 der EU beigetretenen Ländern nach Deutschland erfolgt. Lag die Gesamtzahl der Personen mit Staatsangehörigkeiten dieser Länder am 31.12.2015 noch bei 2,11 Millionen, waren es am 31.12.2019 mit 2,86 Millionen rund 744.000 mehr.


16.09.2020

Online Fachveranstaltung: Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften – jetzt erst recht!

Für Landesbehörden, Kommunen und Einrichtungsleitungen ist es eine zentrale Aufgabe, geflüchteten Menschen eine schützende Unterbringung anzubieten. Mit den Neuerungen im Asylgesetz aus dem letzten Jahr wird die Verpflichtung der Bundesländer unterstrichen, „geeignete Maßnahmen“ zum Schutz von besonders schutzbedürftigen Personen in Flüchtlingsunterkünften zu ergreifen.

Auch bereits vor der gesetzlichen Verpflichtung haben zahlreiche zuständige Landesbehörden oftmals im Zusammenwirken mit Trägern der Freien Wohlfahrtspflege, zivilgesellschaftlichen Akteuren und engagierten Praktiker*innen vielfältige Maßnahmen für den Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften erprobt und implementiert. Immer mehr Bundesländer und Kommunen bündeln Schutzmaßnahmen in Schutzkonzepte, die den Anspruch haben, Gewaltschutz fest im tagtäglichen Umgang mit geflüchteten Menschen in Unterkünften zu verankern.

Doch wie steht es aktuell tatsächlich um den Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen? Welche konkreten Maßnahmen zur Umsetzung des Gewaltschutzes wurden auf Landes- und kommunaler Ebene auf den Weg gebracht, welche haben sich bewährt? Welche weiteren Handlungsbedarfe und Anknüpfungspunkte auf kommunaler und Länderebene bezüglich des Gewaltschutzes in Unterkünften für geflüchtete Menschen lassen sich erkennen?

Auf der Fachveranstaltung nehmen wir die jüngsten Entwicklungen und gewonnenen Erfahrungen seit Einführung der neuen Regelungen im Asylgesetz in den Fokus. Ziel ist es, Vertreter*innen der zuständigen Behörden, der Praxis und der Zivilgesellschaft in einen konstruktiven Austausch zu bringen.

29.09.2020 - 02.10.2020 in Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


15.09.2020

Veranstaltungsaufzeichnung: Mitreden im Mainstream - JIK Diskussionsveranstaltung

Wie können junge Menschen in den öffentlichen Debatten um Vielfalt, (Post-)Migration, Islam und Muslime in Deutschland ihre Perspektive einbringen? Wie das geht, diskutierten die Junge Islamkonferenzam am 3. September digital mit Expert*innen aus den Bereichen Politik, Medien und Zivilgesellschaft. Die Veranstaltung wurde gestreamt und steht weiterhin auf YouTube zur Verfügung.


15.09.2020

Studie: Vielfalt der Einheit - Wo Deutschland nach 30 Jahren zusammengewachsen ist

"Auch nach drei Jahrzehnten deutscher Einheit bestehen einer neuen Studie zufolge noch Trennlinien zwischen Ost und West. Diese verlieren aber im Vergleich zu den deutschlandweiten Unterschieden zwischen Stadt und Land oder zwischen strukturschwachen und prosperierenden Regionen immer mehr an Gewicht, wie es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie „Vielfalt der Einheit“ des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung heißt. Unterschiede gebe es vor allem noch beim Einkommen und der demografischen Entwicklung." [MIGAZIN]


14.09.2020

Gratis Deutsch-Arabische Grundschulmaterialien

Das Material unterstützt die Bildung des deutschen Grundwortschatzes, die Integration im Klassenzimmer und hilft die neuen SchülerInnen willkommen zu heißen. Die Sammlung enthält Materialienbündel, Arbeitsblätter, Wort- und Bilderkarten und vieles mehr. 


11.09.2020

YouTube-Projekt : "Deine Fluchtexperten"

Um Geflüchteten eine erste Orientierungshilfe zu geben, startete im Juni ein neues Video-Projekt auf dem YouTube-Kanal „Deine Beratungsexperten“. Dort erklären die Berater*innen der Flüchtlingssozial- und Migrationsberatung wie beispielsweise der Arbeitsmarkt, das Gesundheits- oder das Schulsystem in Deutschland funktionieren oder was es mit der Lohnbescheinigung auf sich hat. Die Videos werden in den Sprachen Persisch, Kurdisch, Arabisch, Französisch, Englisch und Deutsch produziert.


10.09.2020

Per Mertesacker Stiftung: "Sport als Chance"

„Erst Deutsch, dann dribbeln.“ Unter diesem Motto setzt sich die Per Mertesacker Stiftung seit dem Jahr 2006 für die soziale Integration von Kindern in der Stadt und Region Hannover ein. Dabei stehen insbesondere Kinder mit sozial schwächerer Herkunft, mit einer Lernschwäche oder mit Migrationshintergrund im Vordergrund. Neben dem kompetenzfördernden Mannschaftsspiel Fußball profitieren die Kinder von einer individuellen Lernförderung und Sprachunterricht.


10.09.2020

Broschüre: Empowermentarbeit mit geflüchteten Frauen - Bedarfe, Praxisansätze und Handlungsempfehlungen

Eine Broschüre des Paritätischen Gesamtverbandes, die sich in erster Linie an Fachkräfte und Engagierte vor Ort richtet, die Angebote für geflüchtete Frauen und andere besonders schutzbedürftige Personen durchführen oder durchführen wollen. Ausgehend von den zentralen Ergebnissen einer Umfrage unter geflüchteten Frauen wird in der Publikation aufgezeigt, warum Empowermentarbeit so wichtig ist und welche Rahmenbedingungen es braucht, damit sie wirksam sein kann.


09.09.2020

Online-Seminar: Kindeswohl und ausländerrechtliche Praxis

Das Online-Seminar möchte sich mit der Bedeutung des Kindeswohls im Spannungsfeld der Jugendhilfe und des Ausländerrechts auseinandersetzen. Zentral soll es um die Fragen gehen: Welche Kindeswohlaspekte müssen von wem berücksichtigt werden? Was ist zu beachten, wenn eine „freiwillige“ Ausreise oder gar Abschiebung von Minderjährigen im Raum steht? Unter welchen Voraussetzungen können unbegleitete Minderjährige (UMA) abgeschoben werden? Welche Rollen und Aufgaben haben die involvierten Fachkräfte der Jugendhilfe? In welchem rechtlichen Rahmen dürfen Jugendhilfeeinrichtungen durch Polizei betreten und/ oder durchsucht werden?

Referentin: Susanne Achterfeld, LL.M./ Referentin für Kinder- und Jugendhilferecht/ Asyl- und Ausländerrecht beim Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF)

Zielgruppe sind vorrangig Vormund*innen und Fachkräfte der Träger der freien und öffentlichen Jugendhilfe in Thüringen sowie weitere Fachkräfte und Interessierte aus Thüringen.


07.10.2020 -  Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


09.09.2020

Podcast: Pfungstadt – eine Gemeinde und Ihre Flüchtlinge

2015: Die Bilder der Willkommenskultur in Deutschland gingen um die Welt. Auch nach Pfungstadt in Südhessen kamen die Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak. hr-iNFO haben damals berichtet über ihre Geschichte, ihre Sorgen und Nöte und auch über die Anstrengungen der Gesellschaft, der Politik, diese Menschen aufzunehmen. Aber auch über die Fehler und die Erfolge. Fünf Jahre sind vergangen. Wie sieht es heute aus in Pfungstadt mit der Integration, mit dem Zusammenleben?


08.09.2020

Arbeit mit Geflüchteten, Migrant*innen und Asylbewerber*innen

Sie arbeiten mit (jungen, d.h. unter 30–jährigen) Geflüchteten, Migrant*innen und Asylbewerber*innen und/​oder engagieren sich ehrenamtlich in diesem Kontext? Sie sind so aktiv eingebunden, dass Sie oft keine Zeit haben, gezielt über Ihre Arbeit nachzudenken? Sie würden sich gerne mit anderen austauschen, neue Ideen und Ansätze kennenlernen und sich Zeit zur Reflexion nehmen? Dann ist unser Trainingsangebot genau das richtige für Sie!
Mit den Wochenendseminaren zum Thema »Arbeit mit Geflüchteten, Migrant*innen und Asylbewerber*innen« möchte JUGEND für Europa Organisationen und Personen, die mit dieser Zielgruppe arbeiten, unterstützen und den fachlichen Austausch fördern. Die Trainingsreihe knüpft an das europäische Netzwerkprojekt »Becoming a part of Europe« an.

Die nationalen Trainings finden in unterschiedlichen Regionen Deutschlands statt und beschäftigen sich mit folgenden Inhalten:

  • Gelegenheit zum Austausch mit anderen Menschen, die ebenfalls mit der Zielgruppe arbeiten
  • Reflexion der eigenen Rolle und Motivation
  • Eigene Grenzen besser einschätzen und mit schwierigen Situationen besser umgehen lernen, u.a. Reflexion der Arbeit mit der Zielgruppe unter den aktuellen Bedingungen (COVID-19)
  • Neue Ressourcen und Unterstützung für diese Arbeit finden; Netzwerke knüpfen und nutzen
  • Transfer in die Praxis: ggf. Ideen und lokale/​regionale Projekte gemeinsam planen und umsetzen
  • Interkulturelle Sensibilisierung

09.10.2020 - 11.10.2020 in Jenaer Straße 2/4, 99425 Weimar
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


08.09.2020

Online-Fortbildungen zu den Themen "Häusliche Gewalt" und "Geflüchtete mit Behinderung"

Am 22.09.2020 findet im Rahmen des Projektes DeBUG die erste von vier Online-Fortbildungen zum Thema "Häusliche Gewalt im Kontext von Flucht" statt. Die Fortbildung wird in Kooperation der Kontaktstelle DeBUG Niedersachsen und Bremen und BIG e.V. durchgeführt. Sie richtet sich insbesondere an Mitarbeiter*innen in den Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen in Niedersachsen und Bremen.

Darüber hinaus findet am 05.11.2020 eine Online-Fortbildung zum Thema "Geflüchtete mit Behinderung – ihre Rechte, Zugang zu Gesundheitsversorgung, Arbeit und Bildung" statt. Die Fortbildung wird von der Kontaktstelle DeBUG Niedersachsen und Bremen in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband für die Diözese Osnabrück und dem IvAF-Projekt Netwin 3 angeboten. Sie richtet sich vorrangig an Mitarbeiter*innen in Erstaufnahmeeinrichtungen, Gemeinschaftsunterkünften und Beratungsangeboten für Geflüchtete in Niedersachsen und Bremen.

22.09.2020 & 05.11.2020, Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


07.09.2020

EASO-Asylbericht 2020

Der Jahresbericht der EU-Asylbehörde liegt seit Ende Juli 2020 vor. Er bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen im Bereich des internationalen Schutzes auf europäischer und nationaler Ebene. Aus dem Bericht geht zum Beispiel hervor, dass die Zahl der Menschen, die 2019 in der EU Schutz suchte, erstmals seit 2015 wieder zunahm. Insgesamt wurden 740.000 Anträge gestellt, das sind 11 Prozent mehr als im Jahr 2018. Die Zuwanderung verteilt sich ungleich auf die Mitgliedsländer: Auf Deutschland, Frankreich und neuerdings Spanien entfallen die Hälfte aller Asylgesuche.


04.09.2020

Publikation: Mind the Gap - Geflüchtete am Übergang von der Schule in den Beruf – Praxis- und Lösungsansätze der IvAF-Netzwerke

Viele junge Geflüchtete möchten in Deutschland eine Ausbildung aufnehmen. Doch nicht alle haben die gleichen Zugänge. Diese sind u.a. abhängig vom Aufenthalt, von der eigenen Bildungsbiographie und bildungspolitischen Bedingungen in den Ländern. Diese Publikation enthält eine Sammlung vielfältiger Beiträge von Autor*innen aus verschiedenen Bundesländern, die ihre Erfahrungen auf dem Feld des Übergangssystems von der Schule in den Beruf mit Blick auf die Bildungs- und Arbeitsmarktteilhabe diskutieren. Der Erfahrungshintergrund resultiert aus der Netzwerkarbeit, die durch die ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt "Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen" (IvAF) gefördert wird, um Geflüchtete stufenweise und nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Texte spiegeln Chancen und Risiken für diese Zielgruppe, die bei der Einmündung in Ausbildung bestehen, illustrieren praktische Ansätze der Beratung und Berufsvorbereitung sowie die Kooperationspraxis mit externen Anbietern des Regelsystems. Zusammenfassend werden Herausforderungen und Desiderate aus Praxis und Forschung gebündelt.


04.09.2020

Online-Workshopreihe: Haltung gegen Rechts zeigen - Umgang mit Rechtspopulismus und Neonazismus

Was ist Rechtspopulismus? Was Neonazismus? In der Workshopreihe wird sich mit Organisationen sowie deren politischen Zielen, Aktionsformen und Strategien, sich im öffentlichen Raum Gehör zu verschaffen beschäftigt, inkl. einem Blick auf Aktivitäten der extremen Rechten in der Corona-Pandemie.

Sachsen hat ein massives Problem mit rechten, asyl- und menschenfeindlichen Einstellungen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ermutigt ihre Mitglieder sich auch in Ausbildung, Studium, Unterricht oder Kollegium als Teil der Zivilgesellschaft aktiv und offen für Demokratie, Zivilcourage und Gleichberechtigung aller Menschen und gegen Diskriminierungen zu positionieren.

Im Nachgang der Landtagswahlen wurde die letztjährige Workshopreihe „Sicher Argumentieren gegen Rechts“ überarbeitet und eine neue, nun digitale Weiterbildungsreihe zusammengestellt, um Aktive und Interessierte im Umgang mit Rechtspopulismus und Neonazismus insbesondere in Schule, Kita und Kollegium sowie bei öffentlichen Veranstaltungen fit zu machen.

  • 18.09. 2020: Rechte Organisationen und Einstellungen (Einstieg)
  • 09.10.2020: Argumentieren gegen Menschenfeindlichkeit, für Demokratie und Vielfalt
  • 27.11.2020: Haltung bewahren! Demokratie in der Krise

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


03.09.2020

Forschungsbericht: Geflüchtete Frauen und Familien: Der Weg nach Deutschland und ihre ökonomische und soziale Teilhabe nach Ankunft

Das systematische Wissen über die Lebenslagen von geflüchteten Frauen, Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist beschränkt. Das Forschungsprojekt 'Geflüchtete Frauen und Familien' (GeFF) untersucht deswegen systematisch die besonderen Umstände der Flucht und der Integration von geflüchteten Frauen und Familien auf der Grundlage der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten.

Als zentraler Befund geht erstens hervor, dass sich die Familienstrukturen von Frauen und Männern mit Fluchthintergrund stark unterscheiden: Frauen erreichen Deutschland in der Mehrheit mit ihren Familien, während über die Hälfte der Männer zunächst alleine kommen. Dies ist unter anderem auf die Risiken und Kosten der Flucht zurückzuführen, die sich in den Fluchtmustern von Familien widerspiegeln: Frauen und Kinder fliehen im Gegensatz zu Männern in der Regel im Familienverband oder folgen Männern auf sichereren Routen nach. Die Trennung von Angehörigen während und nach der Flucht korreliert weiterhin mit erhöhten Gesundheitsrisiken, besonders für Frauen. Drittens zeichnet sich ein klares Gefälle in der sozialen und ökonomischen Teilhabe von geflüchteten Frauen und Männern ab. Dies könnte einerseits auf die geringere Berufserfahrung und die erhöhten gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Frauen zurückzuführen sein, andererseits leben Frauen öfter als Männer mit Familie in Deutschland, für die mehrheitlich sie die Versorgung übernehmen


03.09.2020

Anti-Rassismus Agenda 2025 - für eine rassismusfreie und chancengerechte Einwanderungsgesellschaft

Migranten fordern in einer "Anti-Rassismus-Agenda 2025" die Berufung eines Expertenrates zur Bekämpfung von Rassismus. Zu den Forderungen gehören außerdem die Errichtung eines Integrationsministeriums, Migrantenquoten für den öffentlichen Dienst und die Ausweitung des Wahlrechts.

"Vertreter von Migranteninteressen in Deutschland haben die Berufung eines eigenen Expertenrates zur Bekämpfung von Rassismus angeregt. Ein sogenannter Partizipationsrat könne, so wie es der Ethikrat bei medizinethischen Fragen macht, die Politik beraten, sagte der Vorsitzende des Vereins „DeutschPlus“, Farhad Dilmaghani, am Montag in Berlin. Dem Ethikrat sei es gelungen, die teilweise vergifteten Debatten bei den Lebenswissenschaften zu versachlichen, erklärte er. Dies sei auch beim Thema Rassismus gefragt." [MIGAZIN]


02.09.2020

Ein Wir für alle. Kein Antirassismus ohne echte Dekolonialisierung.

Rassismus und Kolonialismus sind aufs Engste miteinander verwoben. Die deutsche Kolonialherrschaft über Teile Afrikas, Chinas und Ozeaniens wurde – wie koloniale Fremdherrschaft insgesamt – durch eine rassistische Ideologie gerechtfertigt. Dass eine wirklich kritische Auseinandersetzung mit unserem kolonialen Erbe mitsamt dessen Denktraditionen bisher weitestgehend vermieden wurde, bildet einen Nährboden für Rassismus bis heute. Eine echte Dekolonisierung ist Voraussetzung dafür, dass wir Rassismus verlernen.

Gemeinsam mit unseren Gästen wollen wir einen Blick auf die Wirkmächtigkeit (post-)kolonialer Strukturen werfen. Neben einem kritischen Umgang mit (post-)kolonialen Spuren im öffentlichen Raum wollen wir dabei auch der zeithistorischen Entwicklung des Rassismus nachgehen, der von den Kolonialmächten als moralische Legitimierung der Ausbeutung, Vertreibung und Ermordung der Kolonisierten entwickelt wurde. Wir wollen fragen, wie diese (post-)kolonialen Strukturen auch heute rassistische Denkmuster unterfüttern und sogar befeuern. Wo bestehen Lücken in der Aufarbeitung des kolonialen Erbes und wie können wir nachhaltig (post-)koloniale und rassistische Denkmuster erkennen, aufbrechen und verändern? Denn eine kritische, multiperspektivische und intersektionale Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe ist ein zentraler Baustein einer wirksamen antirassistischen Politik.

08.09.2020 -  Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


02.09.2020

5. Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen

Aufgrund der aktuellen Situation und der Covid19-Hygienevorschriften wird die diesjährige BKMO als „Hybridveranstaltung“ stattfinden. Das bedeutet, dass alle aktiv digital teilnehmen können – über einen Live-Stream und über Chat und eigenes Video/Mikrofon. Gleichzeitig gibt es eine begrenzte Anzahl an Plätzen vor Ort im VKU-Forum in Berlin. Wir hoffen, so möglichst vielen von Euch und Ihnen eine Teilnahme ermöglichen zu können!

Die 5. BKMO steht im Lichte der anstehenden Wahlen zum neuen Vertreter*innenrat (VR) und der Berichte darüber, was im letzten Jahr auf der politischen und inhaltlichen Ebene alles gelaufen ist: Die Arbeit innerhalb der AGs genauso wie die politischen Interessenvertretung des VR. Insgesamt konnte sich die BKMO verstärkt als Ansprechpartnerin gegenüber Politik und Verwaltung etablieren – das gibt viel Mut und Motivation für unsere weitere gemeinsame Arbeit und wir freuen uns auf das Wiedersehen – ob digital oder sogar persönlich in Berlin!

 

05.10.2020 - 06.10.2020 in Invalidenstraße 91, 10115 Berlin
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


01.09.2020

Fortbildung zum Programm PARTS (Programm zur Förderung von Akzeptanz, Respekt, Toleranz und sozialer Kompetenz)

Am 13./14. und / oder am 27./28.11.2020 findet in den Räumen des Landespräventionsrates in Hannover eine Fortbildung zum Programm PARTS (Programm zur Förderung von Akzeptanz, Respekt, Toleranz und sozialer Kompetenz) statt. Sie wird durch den Entwickler Prof. Dr. Andreas Beelmann von der Universität Jena selbst durchgeführt. Die Fortbildung wird in Kooperation mit dem Landespräventionsrat in Niedersachsen angeboten. Das Programm wurde über mehrere Jahre wissenschaftlich untersucht und erzielt vergleichsweise sehr gute Ergebnisse und Langzeitwirkungen.

Der Kurs richtet sich an Grundschullehrer*innen, Schulpsycholog*innen und Schulsozialarbeiter*innen  aus Niedersachsen in dem Primarbereich (3. und 4. Klasse). Diese werden darin qualifiziert, das Programm eigenständig durchzuführen.

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


31.08.2020

Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen

 
Um an den gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen angemessen beteiligt zu werden und ihre Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit wirksam vertreten zu können, ist es mehr denn je erforderlich, dass sich Migrantenverbände miteinander vernetzen, über ihre Ziele verständigen und ihre Ressourcen sinnvoll bündeln. Mit der Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen haben sie daher ein integrationspolitisches Diskussionsforum geschaffen, in dem Migrant*innenverbände in regelmäßigen Abständen selbstbestimmt und mit eigener Agenda zusammenkommen.
 

28.08.2020

Studie: Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Deutschland 2020

Die neue Ausgabe des Radars gesellschaftlicher Zusammenhalt liefert Erkenntnisse darüber, wie es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland im Jahr 2020 bestellt ist und wie dieser sich seit 2017 entwickelt hat. Außerdem bietet die Studie einen Einblick in die Veränderungen des Zusammenhalts aufgrund der Corona-Pandemie in den ersten Monaten des Jahres.

Menschen mit geringer Bildung, mit niedrigem Einkommen oder mit Migrationshintergrund erlebten weniger sozialen Zusammenhalt, hieß es. „Gerade durch die Erfahrungen der aktuellen Krisensituation drohen vor allem Alleinerziehende, Migranten und Menschen geringerer Bildung aus dem sozialen Gefüge herauszufallen“, warnte der Experte der Bertelsmann Stiftung für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Kai Unzicker. Sollte sich die Situation bei der Kinderbetreuung oder dem Homeschooling in nächster Zeit nicht deutlich verbessern, so gehe dies vor allem zulasten dieser Gruppen. [MIGAZIN]


28.08.2020

Vortrag: Mehrsprachigkeit und Macht in der Migrationsgesellschaft

Eine Sprache zu können, heißt nicht automatisch, dass man stolz darauf ist. Es kann passieren, dass in bestimmten Kontexten die Sprachkenntnis aus Scham verschwiegen wird. In Auseinandersetzungen zum Thema Mehrsprachigkeit in der Migrationsgesellschaft geht es immer wieder um diese Problematik, um deren Gründe und Folgen. Fragen von Macht und Mehrsprachigkeit sowie von Sprache als Differenzmerkmal geraten in den Fokus, Auswege aus den hier-archisierenden Markierungen werden gesucht. Prof. Dr. Inci Dirim gibt Einblicke in die Diskussion und stellt Forschungsergebnisse, Konzepte und Begriffe vor.

29.09.2020 in Stuttgart
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


27.08.2020

Online-Seminar: Kindeswohl und ausländerrechtliche Praxis

Das Online-Seminar möchte sich mit der Bedeutung des Kindeswohls im Spannungsfeld der Jugendhilfe und des Ausländerrechts auseinandersetzen. Zentral soll es um die Fragen gehen: Welche Kindeswohlaspekte müssen von wem berücksichtigt werden? Was ist zu beachten, wenn eine „freiwillige“ Ausreise oder gar Abschiebung von Minderjährigen im Raum steht? Unter welchen Voraussetzungen können unbegleitete Minderjährige (UMA) abgeschoben werden? Welche Rollen und Aufgaben haben die involvierten Fachkräfte der Jugendhilfe? In welchem rechtlichen Rahmen dürfen Jugendhilfeeinrichtungen durch Polizei betreten und/ oder durchsucht werden?

07.10.2020 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


27.08.2020

Fachforum zur Versorgung psychisch erkrankter Geflüchteter

Das Psychoziale Zentrum für MigrantInnen in Sachsen-Anhalt lädt zu einem Fachforum zur Versorgung psychisch erkrankter Geflüchteter in Magdeburg ein.

Die Veranstaltung ist in zwei Teile gegliedert:

Teil I: Herausforderungen, Meilensteinen und Chancen transkultureller, dolmetschergestützter Therapie
Vortrag von und Diskussion mit Frau Gülay Akgül (leitende Ärztin des Zentrums für transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Wahrendorff)

Teil II: Moderiertes Austausch-Forum
zu vorgebrachten Umsetzungsbedarfen, wie z.B. den Besonderheiten der „Therapie zu Dritt“, der Akquise geeigneter Dolmetscher*innen und der Kostenübernahme

04.09.2020 in Magdeburg
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


26.08.2020

DeBUG Podcast

Die Multiplikatorin für Gewaltschutz im Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) am Standort Dresden mit Zuständigkeit für Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, Uta Sandhop, hat einen Podcast zu Gewaltschutz veröffentlicht. In fünf Folgen berichtet Uta Sandhop, zuvor bereits als Gewaltschutzkoordinatorin tätig, aus ihrer Erfahrung mit der Entwicklung und Umsetzung von Gewaltschutzkonzepten, stellt dabei ihre Tätigkeitsschwerpunkte und das Projekt DeBUG vor und greift verschiedene Aspekte des Gewaltschutzes auf.


26.08.2020

Corona – Diskriminierung und der prekäre Arbeitsmarkt

Peter Birke war maßgeblich an einer Studie beteiligt, die die Arbeitsbedingungen von neuen Migrant*innen in einer Reihe von Branchen untersucht hat. Mit ihm diskutierten Vertreter*innen aus Beratungsstellen und Gewerkschaften über die Auswirkungen der Krise und Handlungsmöglichkeiten von Akteur*innen des Arbeitsmarktes.


25.08.2020

Besonders schutzbedürftige Geflüchtete - Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt

Lesbische, schwule, bisexuelle, trans-und intergeschlechtliche (LSBTI) Geflüchtete teilen  mit allen anderen geflüchteten Menschen eine ganze Reihe von Erfahrungen. Hinzu kommen in der Regel eine ganze Reihe spezifischer Erfahrungen, die sie besonders vulnerabel machen. Daher gelten sie in Deutschland als besonders schutzbedürftige Gruppe.


25.08.2020

Dokumentation der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2020

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine umfangreiche Dokumentation über die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2020. Trotz der Corona-Krise machten viele auf die Missstände in der Gesellschaft aufmerksam und positionierten sich klar gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus. Neben einer statistischen Auswertung werden eine Auswahl an Aktionen und Veranstaltungen vorgestellt.


24.08.2020

DIW Berlin: Zwischenbilanz zur Integration von Geflüchteten

5 Jahre nach "Wirschaffendas": DIW-WissenschaftlerInnen ziehen Zwischenbilanz zur Integration von Geflüchteten in den Bereichen Schule & Bildung, Arbeit & Beschäftigung, Sorgen & Erwartungen:

Vier Studien auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) – Geflüchtete gehören meist zur besser gebildeten Hälfte ihrer Herkunftsgesellschaft – Eigene hohe Erwartungen an die Aufnahme einer Beschäftigung erfüllten sich teilweise – Schulische und außerschulische Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher vielfach erfolgreich – Sorgen in der hiesigen Bevölkerung über Zuwanderung nehmen ab – Geflüchtete sorgen sich mehr um Fremdenfeindlichkeit


21.08.2020

Podcast: RADIKAL querdurchdacht

Im Podcast RADIKAL querdurchdacht dreht sich alles rund um das Thema Radikalisierungsprävention. Inhaltlich wird sich der Podcast auf die Vermittlung von Informationen zu den Themen Radikalisierung, Extremismus und Präventionsarbeit stützen.


21.08.2020

Die Rolle von traumatischen Ereignissen und Traumafolgen für die Arbeitsmarkt­integration ­Geflüchteter

Eine Arbeitshilfe für Mitarbeiter*innen der Agentur für Arbeit und der­Jobcenter­ sowie­ Berater*innen,­ die­ mit­ geflüchteten­ Menschen ­arbeiten

Im Rahmen des Projekts Bleib in Hessen II hat Irina Dannert eine Broschüre verfasst, um die Beratung von traumatisierten Menschen in Hinblick auf arbeitsmarktliche Integration zu unterstützen. Sie richtet sich sowohl an MitarbeiterInnen von Behörden als auch ehren- und hauptamtlich in der Flüchtlingsberatung Engagierte.


21.08.2020

CleaRTeaching: Umgang mit neosalafistischen und rechtsextremen Haltungen im schulischen Kontext

Bei der Weiterbildung der Aktion Gemeinwesen und Beratung (AGB e. V.) steht das siebenstufige Clearingverfahren im Mittelpunkt. Dieses soll im schulischen Kontext dabei helfen, Radikalisierungsprozesse zu erkennen und mit pädagogischen Maßnahmen darauf zu reagieren. Ziel der Weiterbildung ist die Ausbildung von Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen zu Clearingbeauftragten. Sie sollen befähigt werden, das Konzept des Clearingverfahrens an ihren Schulen zu implementieren.

Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen.

Im ersten Durchgang der Weiterbildung 2021 ist das Einzugsgebiet Norddeutschland (Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) – die weiteren Bundesländer folgen im Herbst 2021 und Frühjahr 2022.

27.01.2021 - 02.06.2021 in Hamburg
Ausführliche Informationen sowie zur Anmeldung:


20.08.2020

Studie: Annäherung, die im Heimatland beginnt - Vorintegrationsangebote für Erwerbsmigrant*innen

Die neue Studie „Annäherung, die im Heimatland beginnt“ beleuchtet Sinn und Zweck der Vorintegration: Erwerbsmigrant*innen, die sich schon im Vorfeld umfassend über das Leben in Deutschland informieren, sind weniger anfällig für falsche Erwartungen.
Ein Resümee der Expert*innen lautet: Selbst die beste Vorbereitung kann nicht mehr sein als ein Ausblick auf die anstehenden Herausforderungen. Die Erkenntnis, dass nie alle Unwägbarkeiten in Hinblick auf das Leben in der Fremde geklärt werden können, ist deshalb das A und O einer gelungenen Vorintegration.


20.08.2020

Start with a Friend Verein(t)

Das Projekt "Start with a Friend Verein(t)" (SwaF Verein(t)), das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert wird, hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die gemeinsame Interessen haben, zusammenzubringen – so etwa in Vereinen oder anderen sozialen Gemeinschaften. Über gemeinsame Aktivitäten finden die Teilnehmenden nicht nur Anschluss, sondern auch neue Bekanntschaften. Nicht deutsche Muttersprachlerinnen und Muttersprachler können so auch ihre Sprachkenntnisse verbessern.


19.08.2020

Workshopreihe: me, myself and the others

Wie sehe ich mich selbst? Wie sehen mich andere? Wer möchte ich in Zukunft werden? Wo ist es mir wichtig, dazuzugehören? Und auf welche Zuschreibungen könnte ich gut verzichten?

Für junge Menschen aller Sprachen, Hintergründe und Geschlechter. In Lüneburg, Hannover und Göttingen. Ein Kooperationsprojekt zwischen dem cameo kollektiv e.V. und G mit Niedersachsen (VNB e.V)

 

Lüneburg
Fotografie

Workshopleitung: Ali Reza Husseini, Tinka Greve
Datum: 28.08, 14 -19 Uhr & 29.08, 10 -16 Uhr
VHS Lüneburg, Haagestraße 4

Hannover
Grafik & Illustration

Workshopleitung: Tariq Al Saadi, Tinka Greve
Datum: 11.09, 14 -19 Uhr & 12.09, 10 -16 Uhr
Cameo Kollektiv, Leinstraße 16

Göttingen
Kreatives Schreiben

Workshopleitung: Stefanie Schweizer, Tinka Greve
Datum: 18.09, 14 -19 Uhr & 19.09, 10 ? 16 Uhr
VNB e.V., Nikolaistraße 1 C

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:

 


18.08.2020

Tagung: Politische Bildung liebt digitale Gesellschaft

Wer hat die Macht im Netz und wie können wir selbstbestimmt in einer digitalisierten Gesellschaft leben? Wie beeinflussen Plattformen wie YouTube und deren Algorithmen unser Leben und politische Meinungen? Wie schreiben sich diskriminierende Muster im Digitalen fort? Welche Auswirkungen hat Rassismus auf Demokratie und digitale Beteiligungsmöglichkeiten? Die Digitalisierung wirft viele gesellschaftliche Fragen auf, doch wie kann und muss sich politische Bildung auf diesen Wandel einstellen?

Die Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung und die Bundeszentrale für politische Bildung laden zu einer zweitägigen Veranstaltung ein. Gemeinsam möchten wir die wechselvollen Beziehungen zwischen politischer Bildung und digitaler Gesellschaft mit ihren Höhen und Tiefen erkunden und durchleuchten. Im Mittelpunkt steht die außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung, wobei Beiträge und Perspektiven von Gästen aus unterschiedlichen (Fach-)Kontexten eine möglichst diversitätssensible Annäherung ermöglichen – ganz nach dem Motto: verstehen. hinterfragen. gestalten. Die Tagung greift verschiedene Themenschwerpunkte und Beispiele aus der Bildungs- und Medienpraxis auf, um Zusammenhänge zwischen Politik, Medien, Medienkompetenz, Bildung und (digitaler) Gesellschaft sichtbar zu machen.

Die Veranstaltung findet entsprechend der aktuellen Coronaauflagen in Niedersachsen als Präsenzveranstaltung vor Ort statt. Eine digitale Teilnahme an der Veranstaltung ist ebenfalls möglich.


17.08.2020

Dokumentation: Örtliche Zuständigkeit nach SGB VIII für unbegleitete Kinder und Jugendliche

Seit dem 01.11.2015 regelt § 88a SGB VIII die örtliche Zuständigkeit des jeweiligen Jugendamts für unbegleitete ausländische Kinder und Jugendliche, wenn es um die (vorläufige) Inobhutnahme, Jugendhilfeleistungen und die Amtsvormundschaft geht. Im Webinar wurden die Regelungen zur örtlichen Zuständigkeit für unbegleitet geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige dargestellt und verschiedene Auffassungen und Empfehlungen zu schwierigen Fallkonstellationen gemeinsam mit den Teilnehmenden besprochen.


14.08.2020

YouTube-Video-Reihe: ABDELKRATIE

"Deutsche Demokratie so abfeiern, als wär's die Demokratie eines Landes, das ich sehr geil finde? Kein Problem." Von diesem Spirit geleitet, setzt sich der Comedian Abdelkarim im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in zehn Folgen mit den Grundlagen der Demokratie auseinander. Was ist Meinungsfreiheit? Wozu brauchen wir Menschenrechte? Was versteht man genau unter Rechtsstaat? Und ist bei uns wirklich alles Gold, was glänzt?


14.08.2020

Veranstaltungsdokumentation: Rassismuskritische Perspektiven auf die Coronakrise

Wenn Corona wie ein Brennglas bestehende Krisen sichtbar macht, was können wir aus diesen Zeiten lernen für rassismuskritische Perspektiven, aber auch über die Relevanz pädagogischer Handlungsfelder? Welche Auswirkungen hatte und hat die „ungleiche Vulnerabilität“ in Praxisfeldern der Pädagogik und Sozialen Arbeit?

Das Gespräch fand statt im Rahmen des diesjährigen internen Treffens der Mitglieder Netzwerk Rassismuskritische Migrationspädagogik am Freitag, 3.7.2020.

 

13.08.2020

Veranstaltung: Chancen der Radikalisierungsprävention durch zivilgesellschaftliches Engagement

"Am 06. und 07. November möchten wir uns damit beschäftigen, wann und in welcher Form zivilgesellschaftliches Engagement präventiv gegen Radikalisierung wirken kann. Welche psychologischen und gesellschaftlichen Faktoren tragen zu einer Radikalisierung bei? Wo liegen die Grenzen des Engagements und wo erhalte ich Beratung?

Das BfDT lädt Sie in Kooperation mit der Stadt Mainz herzlich ein, sich über diese und weitere Fragen auf der zweitägigen bundesweiten Veranstaltung im Stadthaus Mainz auszutauschen und Möglichkeiten des zivilgesellschaftlichen Engagements in der Radikalisierungsprävention zu erarbeiten."

06.11.2020 - 07.11.2020 in Mainz
Weitere Informationen:


13.08.2020

Broschüre: Das Rechtsdienstleistungsgesetz. Möglichkeiten und Grenzen der rechtlichen Beratung in den Migrationsfachdiensten

Grundsätzlich sind Rechtsberatungen in Deutschland Volljurist*innen vorbehalten. Darunter versteht man Jurist*innen, die beide juristischen Staatsexamina erfolgreich abgelegt haben.

Das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) schafft diesbezüglich aber eine Ausnahme, indem es unter festgelegten Voraussetzungen die rechtliche Beratung – also die „Rechtsdienstleistung“ – durch Nichtvolljurist*innen regelt. Demnach sind unentgeltliche Rechtsdienstleistungen erlaubt, wenn die beratenden Personen durch eine juristisch qualifizierte Person, eine*n Volljuristen*in, angeleitet sind.

Diese Broschüre definiert Rechtsdienstleistungen, erläutert ihre Zulässigkeiten im Rahmen des Rechtsdienstleistungsgesetzes, klärt auf über die Pflichten der Träger als Arbeitgeber und soll den Berater*innen als übersichtliche Arbeitshilfe für die alltägliche Praxis dienen. 


12.08.2020

Studie: Entwicklungen in der Wohnsituation Geflüchteter

In der BAMF-Kurzanalyse 5|2020 des Forschungszentrums des Bundesamtes wird untersucht, wie sich die Wohnsituation bei Geflüchteten von 2016 bis 2018 entwickelt hat sowie welche Wohnwünsche und Umzugspläne Geflüchtete unter Berücksichtigung zeitlich befristeter Wohnsitzbeschränkungen äußern.

Die Autorin analysierte hierfür Daten der ersten drei Wellen der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten aus den Jahren 2016, 2017 und 2018. Im Zentrum der Kurzanalyse steht dabei die zeitliche Entwicklung der Wohnsituation im Allgemeinen sowie unter Berücksichtigung der gesetzlichen Wohnsitzbeschränkungen. Neben objektiven Indikatoren wie der Unterkunftsart werden auch subjektive Indikatoren wie die Beurteilung der Wohnungsgröße untersucht. Anschließend geht die Autorin der Frage nach, welche Wohnwünsche und Umzugspläne Geflüchtete unter Berücksichtigung zeitlich befristeter Wohnsitzbeschränkungen haben.


11.08.2020

Online-Seminar: Diskriminierungssensibel und empowernd beraten - Was haben Rassismus und Privilegien mit mir und meiner Arbeit zu tun?

Das Webinar richtet sich an Fachkräfte, die im Bereich Flucht und Migration tätig sind und ihre eigene Arbeit reflektieren wollen. Ziel ist es einen Austausch über bestehende rassistische Strukturen in unserer Gesellschaft anzuregen und die hieraus resultierenden Auswirkungen auf die Arbeit mit Geflüchteten aufzuzeigen.

20.08.2020 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


11.08.2020

Handreichung zum Asylbewerberleistungsrecht. Praxishilfe für die Beratung von Geflüchteten

Das Asylbewerberleistungsrecht ist als Existenzsicherungsrecht und als einer von mehreren Bausteinen im Gesamtsystem der Sanktions- und Selektionsvorschriften des Migrationsrechts von zentraler Bedeutung in der Arbeit für und mit geflüchteten Menschen. Die Handreichung bietet Beratenden einen aktuellen Überblick über bestehende Leistungsansprüche und soll dazu ermutigen, Leistungsbescheide offensiv zu überprüfen und effektiv gegen rechtswidrige Praxen in den Sozialämtern vorzugehen. Dafür gibt sie praktische Tipps für den Beratungsalltag.
 


10.08.2020

OMAS GEGEN RECHTS

OMAS GEGEN RECHTS in Deutschland wurde am 27. Januar 2018 auf Facebook gegründet, inspiriert von der schon seit November 2017 in Wien/Österreich existierenden Gruppe OMAS GEGEN RECHTS. Es ist eine zivilgesellschaftliche überparteiliche Initiative, die sich in den politischen Diskurs einmischen will. Mit augenfälliger Symbolik erheben ältere Frauen, sogenannte OMAS, ihre Stimme zu den gefährlichen Problemen und Fragestellungen der heutigen Zeit. Willkommen sind aber auch OPAS, Kinder, Enkelkinder, Freund*innen.

Es geht um die Erhaltung der parlamentarischen Demokratie in einem gemeinsamen Europa, um den Einsatz für die gleichen Rechte aller in Deutschland lebenden Frauen, Männer und Kinder, um die sozialen Standards, die von Eltern und Großeltern zum Teil bitter erkämpft wurden, um den Respekt und die Achtung gegenüber anderen Mitbürgerinnen und Mitbürgern unabhängig von ihrer Religion und ethnischer Zugehörigkeit u.v.m.


07.08.2020

Corona-Pandemie und Migration

Die Corona-Pandemie wirkt sich massiv auf Migrationsbewegungen aus. Deutschland hat - wie viele andere Länder auch - weitreichende Einreisebeschränkungen veranlasst. Zugleich ist COVID-19 in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete eine besondere Gefahr. Denn dort leben viele Menschen auf engem Raum. Die Wahrscheinlichkeit, sich mit Corona anzustecken, ist laut Fachleuten hoch. Der MEDIENDIENST hat wichtige Informationen zum Themenkomplex Corona-Pandemie und Migration zusammengetragen.


06.08.2020

Keine Propaganda auf Kosten von Flüchtlingen! - Argumentationshilfen gegen Vorurteile

Der Flüchtlingsrat NRW e.V. hat Argumentationshilfen zur Entkräftung von Vorurteilen erstellt. Der Flüchtlingsrat fördert damit die Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit über die Situation von Flüchtlingen und setzt sich aktiv gegen menschenverachtende Ideologien ein, um Propaganda auf Kosten von Flüchtlingen entgegenzuwirken.


06.08.2020

Bericht: Kinderrechte-Check für geflüchtete Kinder

Mindeststandards für die Unterbringung geflüchteter Kinder

Der Kinderrechte-Check ermöglicht eine Evaluierung der Einhaltung von Mindeststandards in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für geflüchtete Kinder und ihrer Familien. Anhand von sieben thematischen Checklisten können die Ausstattung und Leistungen der Unterkünfte, der Zugang zu Regelsystemen (bspw. Kindertagesstätten, Schulen und Gesundheitsversorgung) sowie die Lage und der Sozialraum der Unterkunft untersucht und bewertet werden. 

Damit bietet er nicht nur Mitarbeiter*innen der Verwaltung, die für die Qualitätsaufsicht der Unterbringung verantwortlich sind, eine Orientierung. Auch Betreiber von Unterkünften sowie die Leitung und die Mitarbeiter*innen einer Unterkunft können vom Kinderrechte-Check profitieren: Die Checklisten bieten die Möglichkeit, sich im Team über die Situation vor Ort auszutauschen und, wo nötig, Veränderungen einzuleiten. Für politische Entscheidungsträger gewinnt er ebenfalls an Bedeutung. Er zeigt Ihnen, wie die in der UN-Kinderrechtskonvention und anderen Rechtsvorschriften garantierten Rechte geflüchteter Kinder gewahrt und gefördert werden können, während sie in Erstaufnahmeeinrichtungen oder Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind. 


05.08.2020

Studienfinanzierung für Geflüchtete

Eine Einführung in das Thema Studienfinanzierung für Geflüchtete bieten zwei Videos der Universität Göttingen. Die Videos präsentieren allgemeine Basisformationen zur Finanzierung des Lebensunterhaltes für alle, die studieren wollen und einen Asylantrag gestellt haben.


05.08.2020

Cool(er) bleiben! Onlineseminar zum Thema Behördenbegleitung

Zur Praxis vieler Sozialarbeiter*innen, in der Behindertenhilfe, in Flüchtlingsinitiativen, oder privat Engagierter gehört die Begleitung von Menschen zu den verschiedensten Behörden und Einrichtungen. Oft ist die Begleitung aber nicht einfach oder es können Anliegen nicht zufriedenstellend geklärt werden. Häufig genug bleibt ein Gefühl der Ohnmacht, wenn mensch mit unbegründet ablehnenden Aussagen wie "Da können wir nichts machen", aber auch nicht selten mit herabwürdigenden und diskriminierenden Bemerkungen und Beleidigungen konfrontiert wird.

In einem Onlineseminar wollen wir rechtliches Hintergrundwissen zur Begleitung von Personen bei Behördengängen vermitteln, die Rolle der begleitenden Person reflektieren und über den Umgang mit Wut und Ohnmacht diskutieren. Daraus werden wir einige Ansatzpunkte zum überlegten Handeln in Begleitsituationen ableiten und Handlungsstrategien erarbeiten.

25.08.2020 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


04.08.2020

Fachtag: „Religion verhandeln?! Aushandlungsprozesse im Kontext von Demokratie, Gesellschaft und Bildung“

An Religion scheiden sich die Geister: Sie ist Ressource, Identität und Gemeinschaft, aber auch Ausdruck von Differenz. Pluralistische Gesellschaften setzen sich in vielfältigen Aushandlungsprozessen mit Religion auseinander. Die sich dabei ergebenden Konflikte sind an sich nichts Negatives, werfen aber wichtige Fragen für den Zusammenhalt der Gesellschaft auf. Gleichzeitig stehen sie für erweiterte Möglichkeiten, die Gesellschaft zu gestalten.

Die Veranstaltung verbindet wissenschaftliche Diskurse von Demokratie und Religion in pluralistischen Gesellschaften mit (Streit-)Gesprächen über lebensweltliche Facetten von Religiosität, um schließlich über praktische Erfahrungen aus der Bildungsarbeit, interreligiösem Dialog und Prävention ins Gespräch zu kommen. Sie wendet sich an Praktiker*innen aus der schulischen und außerschulischen Bildungs- und Jugendarbeit sowie an Haupt- und Ehrenamtliche aus Gemeinden und interreligiösem Dialog und versteht sich als Beitrag zum Fachaustausch zur Bildungsarbeit im Kontext von Grundrechten, Demokratie, Diversität, Polarisierung und religiösem Extremismus.
 

09.09.2020 - 10.09.2020 in Berlin
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


03.08.2020

Studie: Deutsch lernen auf dem Land: Handlungsempfehlungen für die Sprachförderung von Migrantinnen und Migranten in Deutschland

In ländlichen Regionen in Deutschland ist das Sprachkursangebot für Geflüchtete und Migrant*innen beschränkt. Das liegt unter anderem an einem schlecht ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz, an mangelnden Angeboten zur Kinderbetreuung am Kursort sowie an zu hohen Mindestteilnehmendenzahlen, weswegen Kurse zum Teil nicht zustande kommen.

Die Autorinnen der Studie haben dafür exemplarisch die Situation in Sachsen und Baden-Württemberg untersucht. Ein großes Problem sei, dass die Teilnehmendenzahlen von Integrations- und anderen Sprachkursen in ländlichen Regionen oft sehr niedrig sind. Deshalb würden die Angebote teils nicht gefördert, sodass sie eingestellt werden müssen. Außerdem seien die Wege weit, und Fahrtkosten würden oft nicht übernommen – eine mögliche Lösung wäre, mehr digitale Kurse anzubieten. Die Autorinnen empfehlen, vom Bund geförderte Sprachkurse für alle Zuwander*innen zu öffnen.


31.07.2020

Zusammenhalt stärken – Migrant*innen gegen Rassismus

Ziel des Projekts ist es, Betroffene von Rassismus, insbesondere MSOs in Niedersachsen, zu Akteur*innen antirassistischer Arbeit zu empowern, untereinander zu vernetzen und sie in den Dialog mit Vertreter*innen von Institutionen (Schule, Polizei, Verwaltung) zu bringen. Durch den Dialog sollen rassistische Strukturen offengelegt und miteinander Lösungen erarbeitet werden. Der gemeinsame Abbau rassistischer Diskriminierung soll den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und eine gleichberechtigte Teilhabe aller ermöglichen.

30.07.2020

BAMF-Kurzanalyse: Einfluss von fluchtspezifischen Faktoren auf den Deutscherwerb

Die BAMF-Kurzanalyse 4|2020 gibt für die Gruppe der Geflüchteten einen Überblick, welche individuellen fluchtspezifischen Faktoren einen Einfluss auf den Erwerb der deutschen Sprache haben. Als thematische Schwerpunktveröffentlichung basiert die Kurzanalyse auf dem Forschungsbericht 33, welcher als Zwischenbericht I zum Projekt Evaluation der Integrationskurse (EvIk) im September 2019 veröffentlicht wurde.

Insgesamt zeigt sich, dass nachteilige fluchtspezifische Voraussetzungen nicht auf alle Geflüchteten gleich oder gleich häufig zutreffen. Gerade aber wenn diese nachteiligen Voraussetzungen bestehen und gegebenenfalls auch kumuliert auftreten, wirken sie sich – je nach Konstellation – durchaus bedeutsam auf den Spracherwerb und somit auch auf die gesamte gesellschaftliche Teilhabe aus.


29.07.2020

Webtalk: Anregungen für eine diversitätsorientierte Pädagogik im Kontext von Islam in der Grundschule

Anfang 2020 brachte ufuq.de die Broschüre „Anregungen für eine diversitäts­orientierte Pädagogik im Kontext von Islam in der Grundschule“ heraus.

In diesem Webtalk stellen sie die Publikation vor und diskutieren praxisnahe Anregungen: Wie können Eltern als Akteur*innen in den Schulalltag eingebunden werden? Welche Ideen gibt es für den Umgang mit Diversität, und welche Rolle spielt Religion in Alltag und Unterricht? Abschließend können Fallbeispiele aus der Rubrik „Und wenn’s mal knirscht …“ besprochen werden. Ziel des Webtalks ist es, Grundschullehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter*innen in ihrem diversitätsorientierten Handeln bei (schulischen) Herausforderungen zu stärken.

Anmeldung bis 10.08.2020: julia.schwieder@ufuq.de

12.08.2020 - Online
Weitere Informationen zur Handreichung:


29.07.2020

Fachtag: SEHEN und SPRECHEN auf AUGENHÖHE

Fachtag zu Geschichte, Stereotypen, Kultur und Verstärkung von Roma und Sinti in Dresden und Sachsen

Wie leben Sinti und Roma heute? Die Lebenssituation von Roma und Sinti ist sehr unterschiedlich und ihr Alltag hat viele Gesichter. In Deutschland leben sie seit mehr als 600 Jahren. In Sachsen stehen sie meist vor den Herausforderungen, welche die Migration aus der Europäischen Union und den ehemaligen jugoslawischen Staaten mit sich bringt.

EU-Bürger*innen aus der Slowakei, Rumänien, Bulgarien und Tschechien ziehen nach Sachsen und arbeiten hier oft unter prekären Bedingungen. Sie treffen auf Behörden und Verwaltung, ihre Kinder werden Teil von Schule und Vereinslandschaft. Roma aus dem ehemaligen Jugoslawien suchen dagegen Schutz und leben unter den Bedingungen des Asylrechts. Auch sie sind Teil der Gesellschaft, aber mit der Angst und Realität von Abschiebungen konfrontiert. Alle Roma und Sinti erfahren Diskriminierung und werden mit Stereotypen konfrontiert.

Daher ist der Fachtag "SEHEN und SPRECHEN auf AUGENHÖHE" ein Anfang, Herausforderungen zu benennen, Fragen zu beantworten, Wissen zu vermitteln um dem spezifischen Rassismus gegenüber Roma und Sinti zu begegnen. Eingeladen sind lokale und überregionale Expert*innen. Durch die Kooperation mit den Selbstvertretungen der Roma und Sinti ist fachliche, aber auch persönliche Expertise Teil des Fachtags. Das zweitägige Programm wendet sich an Multiplikator*innen aus der Verwaltung und der Sozialen Arbeit, an Lehrer*innen, Erzieher*innen, Studierende der Dresdner Hochschulen, außerdem an Journalist*innen und Lokalpolitiker*innen.

08.10.2020 - 09.10.2020; Rathausplatz 1, 01067 Dresden
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


28.07.2020

Bericht: Lernen mit digitalen Medien für Menschen mit Migrationshintergrund

In den vergangenen Jahren hat das Förderprogramm IQ ein umfangreiches Wissen über das digitale Lehren und Lernen mit heterogenen Zielgruppen gesammelt, das in diesem Leitfaden gebündelt ist. Ziel ist das Aufzeigen digitaler Lehr- und Lernformen für Menschen mit Migrationshintergrund, die Unterstützung für operative Planungsprozesse bei Bildungsdienstleistern und die Bereitstellung von praxisbezogenen Handlungshilfen und Instrumenten. Der Leitfaden richtet sich an Bildungsplanende und Dozierende sowie die interessierte Fachöffentlichkeit. Insbesondere jetzt – in Zeiten der Corona-Pandemie und dem oftmals erzwungenen Umstieg auf virtuelle Formate – kann er unterstützen.


28.07.2020

KonterBUNT - Die App gegen Parolen

Gute Argumente und erprobte Strategien sind das beste Mittel gegen menschenverachtende und diskriminierende Parolen und Kommentare. Doch man muss sie erstmal kennen. In der Auseinandersetzung mit Stammtischparolen ist Schlagfertigkeit gefragt. Wenn man schon vorher weiß, wie man auf bestimmte Parolen reagieren kannst, findet man im entscheidenden Moment viel schneller die richtigen Worte.


27.07.2020

Motivierende Gesprächsführung als Methode der Beratungin der Migrationssozialarbeit

Ziel der motivierenden Gesprächsführung ist es,Klient*innen im Beratungsgespräch Wege aufzuzeigen, um Hemmnisse zu überwinden, sich neuen Herausforderungen zu stellen und dieseschrittweise zu meistern.Besonders in kompliziertenund für beide Seiten frustrierenden Situationenkann diese Gesprächstechnik angewendet werden, um neue Handlungsansätzeim Beratungsprozess zu erhalten. Neben grundlegendem Wissen zur Methode der motivierenden Beratung werden Ihnen motivationstheoretische Grundlagen und Techniken der Gesprächsführung vermittelt.Wie kann mit Ambivalenzen derKlient*innen umgegangen undeine innereAblehnungshaltung im Beratungskontextgemeinsam überwunden werden? WelcheinterkulturellenbeziehungsweisemigrationsspezifischenAspektespielen hierbei eine Rolle?

31.08.2020 -  in Online
weitere Informationen sowie zur Anmledung:


27.07.2020

Refugees and migrants between everyday conflict and peace processes

How do refugees and migrants in Germany deal with conflicts in their daily lives? And how do they do so in their country of origin through engaging in peace processes? This Knowledge Notes provides key insights into the topic from the BICC conference on “Refugees and migrants between everyday conflict and peace processes”, held on 5 December 2019 in Bonn.


24.07.2020

Ankommen am Arbeitsplatz – Integration in den Betrieben in Deutschland

Geflüchtete und Neuzugewanderte kommen mehr und mehr in den Betrieben in Deutschland an, sei es als Praktikant_innen, Auszubildende, Mitarbeitende oder hochqualifizierte Fachkräfte. Viele Betriebe/ Verwaltungen, Akteure, Projekte und Träger unterstützen dabei. Wie kann dieser Prozess des Ankommens für alle Beteiligten gelingen, indem die Beschäftigten und Leitungen der Betriebe unterstützt werden? Welche Ansätze in der Bildungsarbeit, Begleitung, Beratung und Vernetzung der Betriebe und betrieblichen Akteure funktionieren in diesem Kontext? Welche Praxisansätze haben sich in Deutschland bewährt und sollten übertragen und verstetigt werden? Im Rahmen des europäischen Projekts Labour-INT bietet sich die Möglichkeit, diese Fragen in einem internationalen Workshop gemeinsam neu zu diskutieren.

03.09.2020 - Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


23.07.2020

Studie: Zwei Welten? Integrationspolitik in Stadt und Land

Die Studie untersucht kommunale Integrationspolitik in 92 kriteriengestützt ausgewählten Kommunen in zwölf deutschen Bundesländern (23 kreisfreie Städte, 24 Landkreise und 45 kreisangehörige Kommunen). Im Fokus stehen die Fragen, wie Kommunen strategisch auf die erhöhte Zuwanderung der Jahre 2015/2016 reagierten und wie nachhaltig die aufgebauten Strukturen sind. Außerdem werden die Beziehungen von Kommunen untereinander und zu anderen politischen Ebenen betrachtet.

Zwischen Juli 2018 und Mai 2019 wurden dafür 182 ausführliche Telefoninterviews mit Verwaltungsmitarbeitenden und zivilgesellschaftlichen Akteuren geführt. Diese wurden mit einer umfassenden Dokumentensammlung (Organigramme, Integrationskonzepte) ergänzt.


23.07.2020

Fördermöglichkeit: Multiplikatorenschulungen in der Integrationsarbeit im Förderjahr 2020

Ehrenamtlichem Engagement kommt im Integrationsprozess eine große Bedeutung bei. Damit sich Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ehrenamtlich engagieren können, bedarf es entsprechender Angebote zur Qualifizierung und Weiterbildung. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert daher im Förderjahr 2020 sogenannte Multiplikatorenschulungen.

Gefördert werden können ein- oder mehrtägige Multiplikatorenschulungen zu folgenden Themengebieten:

  • Vereins- und Projektmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit
  • Vorurteile, Konfliktmanagement und Gewaltprävention
  • Jugendlotsen

22.07.2020

Radikalisierungsprävention für Jugendliche und junge Erwachsene – Kurskonzepte erfolgreich umsetzen

Die Veranstaltung wird durch das Projekt Prävention und Gesellschaftlicher Zusammenhalt organisiert. Der Fokus der Projektarbeit liegt auf der Vermittlung von Methoden der Radikalisierungsprävention. Veranstaltungen richten sich hauptsächlich an Fachkräfte, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten.

Zielgruppe der Veranstaltung sind vhs-Mitarbeiter*innen, Respekt Coaches und Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe.

07.10.2020 - 08.10.2020, Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


22.07.2020

Materialien gegen Rassismus

Der niedersächsische Flüchtlingsrat hat einige Materialien aus der Auseinandersetzung mit Rassismus zusammengestellt. Zum einen ist die Notwendigkeit und das Interesse an einer Auseinandersetzung mit Rassismus wieder größer geworden und zum anderen ist über die Jahrzehnte inzwischen eine Fülle an Texten, Materialien und Initiativen zum Thema erwachsen


21.07.2020

Online-Austausch: Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung für Geduldete

Das Aufenthaltsgesetz bietet unter bestimmten Voraussetzungen Geduldeten Chancen auf ein Bleiberecht. In manchen Fällen kann eine Ausbildungs- oder Beschäftigungsduldung erteilt werden. Und bei guter Integration kommt insbesondere über die Paragrafen 25a oder 25b des Aufenthaltsgesetzes sogar eine Aufenthaltserlaubnis in Betracht. Wir möchten uns mit Ihnen über Ihre aktuellen Erfahrungen austauschen: Wie reagieren die Ausländerbehörden auf entsprechende Anträge? Woran scheitern sie gegebenenfalls?

30.07.2020 - Online
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


21.07.2020

Landesförderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement"

Gesucht werden innovative Projekte zur Förderung der Integration und der Teilhabe in Gebieten mit besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen.

Am Wettbewerb teilnehmen können Gemeinden, Samtgemeinden, Landkreise, juristische Personen des privaten Rechts, deren Zweck vorrangig nicht auf eine wirtschaftliche Tätigkeit gerichtet ist (z.B. gGmbH, gUG) sowie Verbände der Wohlfahrtspflege, kirchliche Organisationen und Kammern. Das Land Niedersachsen stellt im Jahr 2020 vier Millionen € für die Förderung zur Verfügung.

Anträge können ab sofort – bis zum 31. August 2020 – gestellt werden.