Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

03.09.2019

Studie: Persönliche Situation von Geflüchteten : Auswertungen zur Soziodemografie, Wohnsituation und zum Sprachniveau von Ausbildungsstellenbewerbern und -bewerberinnen

Die Situation von Geflüchteten in Deutschland bessert sich. Das geht aus einer aktuellen Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung hervor. Danach war jeder dritte Geflüchtete, der sich auf einen Ausbildungsplatz beworben hat, erfolgreich.

"Das BIBB hat, gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit (BA), Ende 2018 die sogenannte BA/BIBB-Fluchtmigrationsstudie durchgeführt. Dabei wurden junge Geflüchtete, die bei der BA als ausbildungsstellensuchend gemeldet waren, unter anderem zu ihrer aktuellen Lebenssituation befragt. Bei den Befragten handelt es sich zumeist um junge Menschen, die seit 2013 aus einem der Asylherkunftsländer (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien) nach Deutschland eingereist sind. Ein Großteil ist männlich und im Durchschnitt waren die Befragten zum Befragungszeitpunkt 24 Jahre alt. Etwas weniger als der Hälfte war es gelungen, in eine vollqualifizierende Ausbildungsform einzumünden. Besonders groß war hier der Anteil derjenigen, die eine duale Ausbildung nach BBiG/HwO begonnen hatten. Von allen Befragten lebte (noch) rund ein Fünftel in einer Flüchtlingsunterkunft bzw. einem Wohnheim für Geflüchtete. Ein Großteil der Befragten gab an, über das B1- oder B2-Sprachniveau in Deutsch zu verfügen und auch die eigene Einschätzung der Sprachkenntnisse fiel überwiegend gut aus. Der Kurzbericht soll die Gruppe der geflüchteten Bewerberinnen und Bewerber ein wenig transparenter machen und aufzeigen, wie wichtig die Aspekte "Wohnen" und "Sprache" sowohl für die Integration in eine Berufsausbildung als auch für die individuelle Situation sind."


02.09.2019

Bürgerdialog in Zeiten aufgeheizter Debatten

Bedeutung kommunaler Kommunikationsstrategien zu Migration und Integration

 

Die Gesellschaft zeigt sich in ihren Einstellungen gegenüber der Zuwanderung von Geflüchteten und Menschen aus Ost- und Südosteuropa derzeit gespalten, die Politik positioniert sich nicht immer eindeutig gegen Fremdenfeindlichkeit und rechte Gewalt. Dies führt zu allgemeinen Verunsicherungen und kann Spaltungstendenzen in der Gesellschaft sowie das Erstarken populistisch-autoritärer Strömungen in der Politik befördern. Um Vorbehalte und Ängste in der Bevölkerung abzubauen und Akzeptanz zunehmender gesellschaftlicher Vielfalt zu erhöhen, scheint eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit im Sinne einer auf Transparenz angelegten Kommunikationsstrategie auf kommunaler Ebene notwendig.

Im Rahmen des Seminars sollen die Bedeutung von Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im politischen Dialog mit der Bürgergesellschaft reflektiert, Beispiele gelungener Kommunikationsstrategien vorgestellt und der kommunale Erfahrungsaustausch ermöglicht werden.

12.12.2019 -  Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstr. 13-15 (Eingang 14-15), 10969 Berlin

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


30.08.2019

„Migration kommunal gestalten – zusammen leben, streiten, wachsen

„Migration kommunal gestalten – zusammen leben, streiten, wachsen“: Dies ist im Rahmen der Interkulturellen Woche am 24. September 2019 von 9.00-16.00 Uhr Thema einer Konferenz des Fachdienstes für Migration und Integration und der Fachstelle Interkulturelle Öffnung des AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen e.V.

Neben einem Vortrag von Herrn Prof. Dr. El-Mafaalani, medial präsent unter anderem als Autor des Buches „Das Integrationsparadox: Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt“, wird es Raum für Austausch in verschiedenen Panels geben, die von Expert*innen geleitet werden. Behandelte Themen sind dabei unter anderem „Soziales Miteinander und gesellschaftliches Klima“ (Prof. Dr. El-Mafaalani), „Bildung im Kindesalter“ (Fr. Binder vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) oder „Zuwanderung und Wohnen“ (Prof. Dr. Helbig von der Universität Erfurt).

Neben der Gelegenheit zu einer aktuellen Bestandsaufnahme sowie zur Vernetzung bietet der Fachtag die Möglichkeit, gemeinsam lokale Antworten auf gesamt-gesellschaftliche Fragen zu einem gelingenden Miteinander zu finden.

24.09.2019 - Stadtteilzentrum LISA Werner-Seelenbinder-Straße 29a, Jena-Lobeda

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


29.08.2019

Studie: Erfolgreiche Integration von Geflüchteten durch duale Berufsausbildung

Die duale Berufsausbildung leistet hohen Beitrag zur In­te­gra­tion von nach Deutschland geflüchteten Menschen. Mehr als einem Drittel der gemeldeten Aus­bil­dungs­stel­len­be­wer­ber mit Fluchthintergrund ist es im Vermittlungsjahr 2017/18 ge­lun­gen, in eine betriebliche Be­rufs­aus­bil­dung nach Be­rufs­bil­dungs­ge­setz beziehungsweise Hand­werks­ord­nung einzumünden. Weitere 29 % befanden sich in Integrationskursen oder teilqualifizierenden Bildungsgängen wie zum Beispiel Einstiegsqualifizierungen oder Praktika.

Dies ist ein Ergebnis der BA/BIBB-Fluchtmigrationsstudie, die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Jahr 2018 erstmals und ergänzend zur regulären BA/BIBB-Bewerberbefragung durchgeführt wurde. An der repräsentativen Befragung nahmen rund 5.300 Personen teil, die bei der BA als ausbildungssuchend registriert und seit Anfang 2013 in Deutschland eingereist waren.


29.08.2019

Leitfaden Aufenthaltsverfestigung

Personen mit Aufenthaltserlaubnis haben unter bestimmten Umständen die Möglichkeit, nach Ablauf einiger Jahre einen unbefristeten Aufenthaltstitel zu beantragen. Es gibt mehrere unterschiedliche unbefristete Aufenthaltstitel.
Für Personen, die einen Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen haben, kommen vor allem die Niederlassungserlaubnis und die Erlaubnis zum Daueraufenthalt EU in Betracht. Letztere hat den Vorteil, dass Inhaber*innen damit in einem anderen Land des Geltungsbereichs (EU ohne Großbritannien, Dänemark und Irland) einen Aufenthaltstitel beantragen können, ohne übers Visumsverfahren gehen zu müssen. Des Weiteren erlischt die Niederlassungserlaubnis, wenn die Person sich sechs Monate ununterbrochen außerhalb Deutschlands aufhält (außer bei Personen mit Asyl- und Flüchtlingsanerkennung). Die Erlaubnis zum Daueraufenthalt EU erlischt erst nach zwölf Monaten Aufenthalt außerhalb des Geltungsbereichs oder fünf Jahren außerhalb Deutschlands, so lange nicht in einem anderen Land ein dauerhafter Aufenthaltstitel beantragt wird. Diese Fragen sollen dabei helfen, zu klären, welcher Aufenthaltstitel für Ihre*n Klient*in am geeignetsten ist und ob die Voraussetzungen für die Erteilung vorliegen. Die Leitfäden wurden im Rahmen des Projektes "Welcome 2 Baden-Württemberg" entwickelt.


28.08.2019

Leitfaden Flucht und Behinderung

Geflüchtete Menschen mit Behinderung werden bei ihrer Ankunft weder erfasst noch wird deren Unterstützungsbedarf festgestellt. Damit werden die Rechte der UN-Behindertenrechtskonvention und Kinderrechtskonvention unterlaufen. Das erschwert die Arbeit in der Flüchtlingshilfe. Da die Zugänge zu Leistungen für Migrant*innen sowie für Geflüchtete im Zusammenspiel des Aufenthalts- und Behindertenrechts geregelt sind, braucht es Kenntnisse in beiden Rechtsgebieten. Diese Übersicht kann nur ein Anstoß sein, um Informationen zu finden und um Unterstützung zu erhalten. Die Leitfäden wurden im Rahmen des Projektes "Welcome 2 Baden-Württemberg" entwickelt.


27.08.2019

Umgang mit populistischen Parolen - Zivilcourage-Workshop

Der Arbeitskollege zieht über Minderheiten her? Im Bus beschimpft ein Fahrgast eine Kopftuchträgerin? Die Tante sprengt die Familienfeier mit diskriminierenden Sprüchen?
Wer sich in solchen Momenten sprachlos fühlt und sich nachher am meisten über sich selbst ärgert – nämlich darüber, dass er/sie nichts dazu gesagt hat – der/die ist in diesem interaktiven Kurzworkshop richtig. Schweigen kann Zustimmung bedeuten und wir wollen gegen das Schweigen angehen. Zumindest Menschen, die in ihrer eigenen Haltung verunsichert sind, können wir so erreichen. Und wir können in unserem Umfeld für ein Klima sorgen, welches demokratiefeindliche und rassistische Parolen nicht einfach hinnimmt.
Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem Ausprobieren und Einüben verschiedener Gesprächstechniken.

16.09.2019 - Hannoversche Str. 14 A 31848 Bad Münder

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


26.08.2019

Atlas der Migration

Migration ist kein gesellschaftlicher Sonderfall. Jede moderne Gesellschaft und jeder Staat der Welt ist auch ein Ergebnis menschlicher Mobilität. Dennoch erhitzt das Thema Migration rund um den Globus politische Debatten und die Meinungsbildung von Bürger*innen, Politiker*innen, Parteien und Bewegungen verläuft nicht selten entlang der Frage der Migration und der Politiken des Umgangs mit ihr. Entsprechend wirkmächtig sind die Mythen und Bilder, die rund um das soziale Phänomen der Migration entstanden sind. Zu den bekanntesten sprachlichen und visuellen Bildern der Migration gehören etwa die der Ströme, Wellen und Fluten. Sie lassen Migration als etwas Bedrohliches erscheinen und machen die tatsächlich Migrierenden unsichtbar.

Migration hat viele Realitäten und Facetten. Dieser Atlas wirbt für einen differenzierten Umgang mit ihr. Im derzeitigen gesellschaftlichen Klima bedarf es Mut, sich diesem Thema unaufgeregt zuzuwenden und anzuerkennen, dass Einwanderung unsere Gesellschaften im demokratischen Sinne pluralisiert.


23.08.2019

Landesfachtagung Interkulturelle Kulturarbeit

Die nun zum fünften Mal stattfindende Landesfachtagung Interkulturelle Kulturarbeit widmet sich dem Schwerpunkt Kulturarbeit und kulturelle Identitäten. Im Mittelpunkt der Tagung steht der Vortrag des französischen Philosophen François Jullien, der seine These darlegen wird, die besagt, dass es keine kulturellen Identitäten gebe („Il n’y a pas d’identité culturelle“/„Es gibt keine kulturelle Identität“, edition suhrkamp). Welche praktische Bedeutung hat dies für die Arbeit der Kunst- und Kulturschaffenden sowie für Kultureinrichtungen? Und wie können kulturübergreifende Ressourcen gemeinsam und fruchtbar genutzt werden?
 
Am Nachmittag finden verschiedene Workshops statt, unter anderem zu den Themen „Kultur, Heimat, Identität – Wie soll die Debatte geführt werden?“ und „Kulturinstitutionen als Orte des Gemeinschaffens“.

25.09.2019 -  Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe


23.08.2019

Studie: Netzwerke fördern Teilhabe von Geflüchteten

Viele europäische Staaten verteilen Geflüchtete geografisch – in der Annahme, damit ihre Integration zu fördern. Eine neue Studie vom „Immigration Policy Lab“ weist jedoch darauf hin: Geflüchtete finden besser Arbeit und gesellschaftlichen Anschluss, wenn sie Kontakt zu Menschen aus ihrem Herkunftsland haben. Am Beispiel der Schweiz zeigen die Autorinnen und Autoren, dass sich Geflüchtete besser zurechtfinden, wenn sie in Netzwerke eingebunden sind.



21.08.2019

Bericht: Pflege in Privathaushalten durch MigrantInnen

Laut Schätzungen gibt es in Deutschland 500.000 Migrantinnen und Migranten, die pflegebedürftige Menschen zuhause betreuen. Viele sind rund um die Uhr im Einsatz und arbeiten unter prekären Bedingungen. Ein Blick auf die Zahlen und Fakten.


20.08.2019

Visumhandbuch Juni 2019

Ergänzungslieferung des Visumhandbuchs (69. Ergänzungslieferung, Stand: Juni 2019). Darin finden sich zu allen Fragen der Visumserteilung Hinweise für die deutschen Botschaften, die auch für Beratungsstellen von Bedeutung sein können (z. B. bei Familienzusammenführung, Einreise zum Zwecke der Beschäftigung, Studium, Prüfung der Lebensunterhaltssicherung und Sprachkenntnisse usw.).


19.08.2019

Fortbildung zum Trainer für Papilio-Integration

Qualifizierung zum Multiplikator für die Fortbildung von Erziehern zum kultursensitiven Umgang mit Kindern mit Migrations- und Fluchthintergrund und ihren Eltern.

 

Papilio-Integration bestärkt Erzieher in der pädagogischen Arbeit mit Kindern mit Migrations- und Fluchthintergrund und in ihren gesundheitsfördernden Basiskompetenzen. Sie baut Handlungsunsicherheiten im Kita-Alltag ab und erhöht die interkulturelle Kompetenz der Erzieher: mit diversen Methoden und Übungen zur Wissensvermittlung, Reflexion sowie konkreten Beispielen interkulturellen Handelns.

Inhalte:

  • Familien- und Bildungskulturen in den Hauptherkunftsländern
  • Kultur und deren Einfluss auf unser Denken und Handeln
  • Traumatisierung im Kindesalter und Erzieher-Kind-Interaktion
  • Kultursensitiver Umgang mit Materialien und Routinen im Kita-Alltag
  • Strategien zum Erreichen der Eltern
  • Interkulturelle Kommunikation

Zielgruppen: Papilio-Trainer und andere Erwachsenenbildner mit Kenntnissen um interkulturelle Hintergründe

Umfang: 16 Unterrichtseinheiten, verteilt auf drei Tage plus ein Nachhaltigkeitstreffen

Teilnahmegebühr: 390 Euro (Förderungsmöglichkeiten durch BARMER oder AOK-Hessen auf Anfrage)

18.11.2019 - 20.11.2019  -  Papilio, Ulmer Str. 94, 86156 Augsburg


16.08.2019

Bericht: Stastik zu Migration in Deutschland

Anders als oft wahrgenommen ist Deutschland ein traditionelles Einwanderungsland. Im Deutschen Reich, in der Weimarer Republik und der Bundesrepublik Deutschland hat es immer Migranten gegeben. Allerdings sind erst nach dem Zweiten Weltkrieg mehr Menschen ein- als ausgewandert.

Laut Statistischem Bundesamt sind 2018 mehr als 1,58 Millionen Menschen nach Deutschland zugewandert. Aus welchen Ländern kamen sie? Wie viele Personen sind abgewandert? Und wie haben sich die Zahlen entwickelt? Informationen zum Thema finden Sie in der aktualisierten Rubrik “Wer kommt, wer geht?” des Mediendienst Integration.


15.08.2019

„Genderbased Violence – Geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen im Fluchtprozess“

Das Multiplikator*innen-Seminar richtet sich an all diejenigen, die mit geflüchteten Mädchen und Frauen hauptberuflich oder ehrenamtlich arbeiten.

Viele Multiplikator*innen, wie Sozialarbeiter*innen in Flüchtlingsunterkünften, Mitarbeiter*innen verschiedener Behörden, Schulsozialarbeiter*innen und Freiwillige aus Willkommensinitiativen wenden sich an unserer Beratungsstelle um Informationen und Handlungsmöglichkeiten zu erfahren in Bezug auf Unterstützung und Umgang mit Mädchen und Frauen, die von frauenspezifischer Gewalt betroffen sind. Doch was bedeutet geschlechtsspezifische Gewalt und wie können betroffene Mädchen und Frauen unterstützt werden?

Wir werden uns in dem Workshop intensiv mit verschiedenen Formen von geschlechtsspezifischer Gewalt beschäftigen: Genitalverstümmlung, Frauenhandel, Zwangsverheiratung und Häuslicher bzw. Innerfamiliärer Gewalt.

Ziel des Workshops ist eine Sensibilisierung zu den o.g. Themen und über Informationen zum Hilfesystem und den rechtlichen Möglichkeiten die Handlungsfähigkeit von Unterstützenden zu erhöhen.

13.09.2019 - agisra e.V., Martinstr. 20a, 50667 Köln


14.08.2019

Join!

Ein Integrationsprojekt für und mit Stadtteilfamilien und hier Zuflucht suchenden Familien unter Einbeziehung von Freiwilligen

Familien treffen auf Familien. Eltern und Kinder, die schon länger hier leben, treffen auf Eltern und Kinder, die aus Krisengebieten dieser Welt hier bei uns Zuflucht suchen. Bei gemeinsamen Spielen und beim Kochen und Essen lernen sie sich über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg kennen. Bei gemeinsamen Unternehmungen entstehen Kontakte und Beziehungen mit der Zielvorstellung von guter Nachbarschaft und gegenseitiger Unterstützung.

Die join!-Projekte werden von Gruppen von Freiwilligen geplant und durchgeführt. An acht Standorten im Bundesgebiet werden von Familienzentren und/oder Familienbildungsträgern Fachleute eingesetzt, die Freiwilligengruppen koordinieren. An jedem Projektstandort werden während der dreijährigen Laufzeit sechs join!-Programmreihen von je fünf Nachmittagen durchgeführt.


14.08.2019

Weisung zum Umgang mit Erstattungsforderungen aus Verpflichtungserklärungen

Das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat eine Weisung zum Umgang mit Erstattungsforderungen aus Verpflichtungserklärungen, die im Rahmen der Landesaufnahmeanordnungen vor dem 6. August 2016 abgegeben wurden, veröffentlicht.

Viele syrische Flüchtlinge, die später als Flüchtlinge anerkannt wurden, sind im Rahmen der Aufnahmeprogramme der Länder während der Flüchtlingskrise mit einer Verpflich-tungserklärung eingereist. Hinsichtlich der Haftung aus diesen Verpflichtungserklärungen bestand bis zum Inkrafttreten des Integrationsgesetzes vorübergehend eine unklare Rechtslage (Vgl. Anlage 1, 1. Ausgangssituation). Auf Nachfrage von NRW hat das BMAS daher erstmals mit Schreiben vom 20. November 2015 zu dem Thema Geltendmachung von Erstattungsforderungen aus Verpflichtungserklärungen für das SGB XII, 4. Kapitel, Stellung genommen.


13.08.2019

Argumentationstraining gegen Rassismus und Diskriminierung

Wenn Kolleg*innen, Freund*innen, Familie und andere Verwandte rechtspopulistische Einstellungen zeigen, bewusst oder unbewusst sich rassistisch oder diskriminierend verhalten, sind wir oft überrumpelt und in der Situation sprachlos. Was tun, in solchen Situationen? Ignorieren? Das Thema wechseln? In die Diskussion gehen? Sich zurückziehen? Wie kann Mensch in solchen Situationen kompetent reagieren, für eine Auseinandersetzung offen sein, aber auch Grenzen ziehen und sich schützen? In diesem Workshop werden wir gemeinsam die Antworten auf diese Fragen überlegen. Gerne können eigene Fälle und Fragen eingebracht werden.

Der Workshop richtet sich an ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer*innen und andere Interessierten.

Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 begrenzt. Um Anmeldung unter samo.fa@miso-netzwerk.de wird bis zum 20. August gebeten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit QLM – Queeres Leben in der Migrationsgesellschaft statt.

21.08.2019 -  Mengendamm 12, 30177 Hannover


12.08.2019

Faktenpapier zu Änderungen beim Zugang zu bundesgeförderten Sprachfördermaßnahmen

Zum 1. August 2019 treten zwei Änderungen hinsichtlich des Zugangs zu bundesgeför-derten Sprachkursen in Kraft: Zum einen erweitert das Ausländerbeschäftigungsförde-rungsgesetz den Zugang von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern sowie Geduldeten zu den bundesgeförderten Sprachkursen, zum anderen verlieren Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus den Ländern Irak, Iran und Somalia die „gute Bleibeperspektive“. Zu-künftig ist nur noch bei Asylbewerberinnen und Asylbewerbern aus Syrien und Eritrea von einer „guten Bleibeperspektive“ auszugehen. Beide Änderungen haben Auswirkungen auf die Möglichkeit, zu einer Sprachkursteilnahme zu verpflichten.

Weitere Informationen:


09.08.2019

Sportfest zum Tag der Integration

Der Deutsche Olympische Sportbund lädt herzlich zum Tag der Integration ein, welcher dieses Jahr zum 2. Mal stattfindet. Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren sich viele der im Programm geförderten Stützpunktvereine, Kooperationspartner und weitere engagierte Berliner Sportvereine mit einem vielfältigen Sport- und Mitmachangebot. Parallel wird es ein großes Rahmenprogramm geben, Infostände von Initiativen, die sich aktiv im Bereich interkulturelle Öffnung und Austausch engagieren. Das Sportfest richtet sich an alle Menschen, die gerne neue Sportarten entdecken und ausprobieren möchten.

24.08.2019 -  in  Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark

Weitere Informationen:


08.08.2019

Das neue Wir. Warum Migration dazugehört. Eine andere Geschichte der Deutschen

Seit 1945 hat es viele Migrationsbewegungen nach Deutschland gegeben. In aktuellen Debatten finden sie jedoch wenig Beachtung. Der Historiker Jan Plamper will mit seinem Buch "Das neue Wir – Warum Migration dazugehört" eine neue Perspektive auf die deutsche Einwanderungsgeschichte geben. Am 12. August diskutiert er darüber auf einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung mit der Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan und der Journalistin Ferda Ataman.

Vortrag und Gespräch

  • * Prof. Dr. Jan Plamper, Autor und Professor für Geschichte am Goldsmiths College, London
  • * Prof. Dr. Naika Foroutan, Direktorin des „Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung“ (BIM), Berlin
  • Gesprächsführung: Ferda Ataman, Journalistin, Sprecherin "Neue deutsche Organisationen", Berlin

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung.

12.08.2019 -  Schumannstr. 8, 10117 Berlin


08.08.2019

Strategiepapier: "Ein funktionieren-des Asylver-fahrenssystem schafft Vertrauen"

Viele Asylentscheidungen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge werden von Verwaltungsgerichten wieder aufgehoben. Wie kann die Qualität der Asylverfahren und der Entscheidungen in Deutschland verbessert werden? Dieser Frage geht der Politikwissenschaftler Dietrich Thränhardt in einem Papier für die Heinrich-Böll-Stiftung nach. Darin spricht er sich unter anderem für eine bessere Rechtsberatung von Asylsuchenden aus und diskutiert Erfahrungen aus den Asylsystemen der Schweiz und der Niederlande.


07.08.2019

Bericht: Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland: Eine Bestandsaufnahme

Der Abschlussbericht „Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland: Eine Bestandsaufnahme“ entstand im Rahmen des Projekts „Flucht: Forschung und Transfer“. Es wurde vom Bundesforschungsministerium (BMBF) finanziert und vom Internationalen Konversionszentrum Bonn (BICC) sowie dem Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück durchgeführt.

Der Bericht basiert unter anderem auf einer Netzwerkanalyse einer eigens erstellten Forschungsdatenbank mit über 640 Projekten, der Auswertung von Forschungserkenntnissen und -desideraten in zehn zentralen Gebieten der Flucht- und Flüchtlingsforschung sowie über 40 Expert*inneninterviews.


06.08.2019

Überblick über islamischen Religionsunterricht

In 11 von 16 Bundesländern gibt es derzeit unterschiedliche Modelle von islamischem Religionsunterricht oder Islamkunde. MiGAZIN gibt einen Überblick über die einzelnen Regelungen und Modelle.

Zur Übersicht:


05.08.2019

Neue Förderung: Projektideen für Kontaktmaßnahmen gesucht

Vorurteile gegen Gruppen unterschiedlichster Art erschweren das Zusammenleben, auch in Niedersachsen. Die Kontakthypothese besagt, dass Begegnungen zwischen Mitgliedern unterschiedlicher Gruppen - unter bestimmten Voraussetzungen - zur Verbesserung sozialer Beziehungen beitragen können.

Was es braucht sind Projekte/Maßnahmen die Kontakte zwischen Personen und Gruppen ermöglichen, die sich sonst wenig begegnen. Wer könnte besser solche Projekte entwerfen als die Gemeinwesenarbeiter*innen und Quartiersmanger*innen?

Mit der neuen Modellförderung soll erprobt werden, inwieweit Kontaktmaßnahmen im Rahmen von Gemeinwesenarbeit systematisch umgesetzt werden können.

Bis zum 14. August können Projekte (für den Umsetzungszeitraum 15. August bis Ende 2019) und mit einer Fördersumme von bis zu 5.000 Euro einen kurzen Antrag stellen.


02.08.2019

BumF Herbsttagung “Gut angekommen?!”

Die diesjährige Herbsttagung des Bundesfachverbands umF e.V. steht unter dem Motto „Gut angekommen?!“. Sie stellt neben aktuellen Themen aus der Praxis der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen das Thema Familie in den Fokus: Von Familienzusammenführung in der EU und aus Drittstaaten, der Arbeit mit Eltern bis zu den Angeboten der Jugendhilfe für Familien.

Die Veranstaltung bildet den Abschluss des Projektes “Gut ankommen – Fachkräfte qualifizieren. Kindgerechte Aufnahme unbegleiteter Minderjähriger” von Terre des Hommes, dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. und dem Bundesfachverband umF. Das Projekt befasst sich mit der Qualifizierung von Fachkräften in Bezug auf die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems. In diesem Rahmen werden Partner/innen aus der Türkei, Griechenland und Italien einen Einblick in ihre Arbeit geben und die Frage beantworten, unter welchen Voraussetzungen Zusammenführungen, Relocation und Resettlement in ihrer Praxis funktionieren und welche Unterstützung hierfür durch Fachkräfte in Deutschland geleistet werden kann.

Die Herbsttagung richtet sich an Mitarbeitende von Jugendämtern, Trägern der Jugendhilfe, Beratungsstellen, Vormund/innen und andere Personen die mit minderjährigen Geflüchteten arbeiten. Ihr Ziel ist zudem die bundesländerübergreifende Vernetzung zwischen Fachkräften.

21.10.2019 - 23.10.2019 im Jugendgästehaus Hauptbahnhof Berlin, Lehrter Straße 68, 10557 Berlin

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


01.08.2019

Bundeskonferenz „Sexuelle Bildung und Flucht“

Themen wie Liebe und Partnerschaft, Sexualität, die eigene geschlechtliche Identität und das Verhältnis zwischen den Geschlechtern gehören zum Menschsein elementar dazu. Trotzdem herrscht in sexualpädagogischen Fachkontexten oft Unsicherheit darüber, wie diese Themen auch mit geflüchteten Menschen behandelt werden können. Die Bundeskonferenz „Sexuelle Bildung und Flucht“ wird deshalb in Vorträgen, Workshops, Podiumsdiskussionen und Filmvorträgen Wege zu einer gelingenden Sexuellen Bildung im Kontext Flucht aufzeigen. Die Konferenz bündelt herausragende Expertise aus Theorie und Praxis: Die Hochschule Merseburg ist mit den deutschlandweit einzigartigen Studiengängen in Angewandter Sexualwissenschaft und Sexologie führend auf dem Gebiet der Sexuellen Bildung. Der Burgenlandkreis wiederum hat als bisher einziger Landkreis in Deutschland ein umfassendes Konzept zur Sexuellen Bildung im Kontext Flucht erarbeitet und umgesetzt und konnte dabei viele Erfahrungen in der Arbeit mit  Fachkräften, Einrichtungen und Geflüchteten zum Thema Sexualität sammeln.

Workshops:

  • Sexuelle Bildung im Fluchtkontext – praktische pädagogische Arbeit (Karoline Heyne, freie Referentin für Sexuelle Bildung und Sexualpädagogik)
  • Sexualpädagogisches Arbeiten mit jungen Geflüchteten (Helge Jannink, Institut für Sexualpädagogik ISP Hamburg/Berlin)
  • Sexualpädagogik und Prävention sexualisierter Gewalt in der Arbeit mit Mädchen / jungen Frauen (Dr. Delal Atmaca, DaMigra)
  • ZANZU - Einsatz des Webportals in der Praxis(Diana Kostrzewski, BZgA)
  • Männlichkeit, Sexualität, Migration (Carina Großer-Kaya, LAMSA)
  • Betroffene sexualisierter Gewalt unterstützen: Erfahrungen aus der traumasensiblen Beratungsarbeit (Michaela Koch und Daniela Rackow, Wildwasser Halle)
  • Schutzkonzepte und Prävention sexualisierter Gewalt (Maria Urban und Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Hochschule Merseburg)

26.09.2019 - 27.09.2019 im Bundessprachenamt, Außenstelle Naumburg, Kösener Straße 50, 06618 Naumburg (Saale)

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:



30.07.2019

Studie: Wie nehmen junge Juden in Europa Antisemitismus wahr?

Vier von fünf jungen Jüdinnen und Juden in Europa sagen, dass der Antisemitismus in den vergangenen fünf Jahren zugenommen habe. 45 Prozent von ihnen tragen in der Öffentlichkeit keine erkennbaren jüdischen Symbole, da sie um ihre Sicherheit besorgt sind. Das ist das Ergebnis einer Studie der EU-Agentur für Grundrechte. Für die Untersuchung wurden mehr als 2.700 Jüdinnen und Juden im Alter von 16 bis 34 Jahren in 12 europäischen Mitgliedstaaten befragt.


30.07.2019

Aktuelle Gesetzgebung im Kontext der Arbeitsmarktintegration von Zuwander*innen

Am Freitag hat der Bundesrat das am 07. Juni vom deutschen Bundestag verabschiedete sog. Migrationspaket gebilligt. Neben dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG), das die Arbeitsmarktintegration von Drittstaatler*innen neu regelt, enthält das Paket diverse Gesetze mit teils gravierenden Auswirkungen für die Situation von Asylbewerber*innen und Geduldeten.

In dem neuen Newsletter wird Ihnen ein allgemeiner Überblick darüber geboten, was die neuen Migrationsgesetze für die Integration in Arbeit und Ausbildung bedeuten. Im Blickpunkt dabei das FEG, das Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht (sog. "Geordnete Rückkehr Gesetz"), das Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung, das Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz sowie das Dritte Gesetz zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes.


29.07.2019

Integrationspreis der BVV Mitte von Berlin

Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin lobt erneut einen Preis in Höhe von bis zu 2.000,00 € für erfolgreiche Projekte und Initiativen zur Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern aus. Vom 01.09.2019 bis 30.10.2019 können Einzelpersonen, Projekte, Vereine und Institutionen für den Preis vorgeschlagen werden. Vorschlagsberechtigt sind alle Einwohnerinnen und Einwohner mit Wohnsitz in Berlin. Hauptkriterien für die Vergabe: Integrationsfördernde Maßnahmen für den Bezirk Mitte mit hoher und nachhaltiger Wirkung, Originalität der Idee, mögliche Vorbildwirkung und parteipolitische Neutralität. Die Auswahl trifft der Integrationsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin als Jury.

Weitere Informationen:


26.07.2019

Geschlechtergleichstellung im gesellschaftlichen Wandel

MitGeN (Migration. Geschlechtergleichstellung. Niedersachsen.) ist ein Netzwerk von Akteur*innen aus den Bereichen Gleichstellung, Teilhabe und Migration, das mit dem Ziel arbeitet, Geschlechtergleichstellung in Niedersachsen zu fördern.

Neben einer Vorstellung des Netzwerks und einem Vortrag von Prof. Dr. Maureen Maisha Auma mit anschließender Diskussion wird es nachmittags Tische zum Mitdiskutieren zu Themen wie Intersektionalität, praktische Männlichkeitskritik mit Migranten* oder LSBTIQ* geben. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, beim Speed-Dating diverse Akteur*innen und gelingende Projekte aus der Migrations- und Teilhabearbeit aus ganz Niedersachsen kennenzulernen.

Das breite Veranstaltungsprogramm aus Wissenschaft und Praxis richtet sich an alle Akteur*innen der Arbeitsfelder Flucht, Migration, Gleichstellung und Teilhabe. Sie erwartet eine Vielzahl an Projektvorstellungen und Impulse für die Praxis sowie Diskussionen mit Expert*innen und kollegialer Austausch.

Die Veranstaltung wird mitgestaltet von: kargah e.V., mannigfaltig e.V., Gleichberechtigung und Vernetzung e.V., Queeres Leben in der Migrationsgesellschaft, amfn e.V., Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V., MiSO Netzwerk Hannover e.V., Arbeits- und Sozialberatungs-Gesellschaft e.V.

12.09.2019 -  Kulturzentrum Pavillon | 30161 Hannover

Weitere Informationen:


26.07.2019

Bericht: Junge Geflüchtete im Bildungssystem – Herausforderungen für Schule, Politik und Verwaltung


24.07.2019

Beratung und Hilfen für von ehrbezogener Gewalt und Zwangsheirat bedrohter und betroffener Paare

Über die langjährige Beratungs- und Unterstützungspraxis des Niedersächsischen Krisentelefons gegen Zwangsheirat und auch der bundesweit angesiedelten Fachberatungsstellen und Zufluchtsstätten für von Zwangsheirat und Gewalt bedrohter und betroffener Mädchen, Frauen bzw. Jungen und Männer wurde in den vergangenen Jahren zunehmend deutlich, dass vermehrt auch Anfragen für homo- und heterosexuelle Paare auf der Flucht gestellt werden.

In Fällen drohender Zwangsheirat können neben dem Partner oder der Partnerin, die zwangsverheiratet werden soll, auch der Partner oder die Partnerin der eigenen Wahl bedroht werden. Es gibt somit auch Paare, die Schutz bedürfen.
Seit dem 01.07.2019 gibt es angedockt an das Niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat das Projekt:

                    „Beratung und Hilfen für von ehrbezogener Gewalt und Zwangsheirat bedrohter und betroffener Paare“.

Ziel des Projekts ist es, ein bedarfsgerechtes sowie spezielles sozialpädagogisches und intensiven Beratungs- und Unterstützungsangebot für von ehrbezogener Gewalt und Zwangsheirat bedrohter und betroffener Paare anzubieten.


24.07.2019

Qualität in der Alphabetisierung mit Zugewanderten

Am 16. September findet die Berlinkonferenz des Projektes "KASA" mit dem Titel "Qualität in der Alphabetisierung mit Zugewanderten" statt.

Anmelden können Sie sich bis zum 01.09.2019 unter kasa.buero@giz
Bitte geben Sie bei der Anmeldung eine Arbeitsgruppe (a – d) an.

Die Teilnahme ist kostenlos

16.09.2019 - Berliner Stadtmission, Lehrter Strasse 68, 10557 Berlin.


23.07.2019

Rassismus und Diskriminierung erkennen und entgegen wirken

Rassismus und Diskriminierung und führen zur Benachteiligung von Personen oder Gruppen. Wie können wir Rassismus und Diskriminierung erkennen und wirksam reagieren? Welche Gesetze schützen Menschen vor Benachteiligung? Die Themenwelt des VHS-Ehrenamtsportals bietet eine umfassende Übersicht zu dem Thema.


22.07.2019

Flüchtlingskinder & Kita - Informationen für Eltern, Ehrenamtliche und Pädagog*innen

Das Infoportal fluechtlingshelfer.info hat eine hilfreiche Übersichtsseite mit Arbeitshilfen, Hintergrundinformationen sowie mehrsprachigen Materialien für Eltern zum Thema Kitabesuch zusammengestellt.

Warum ist es sinnvoll eine Kita besuchen? Haben geflüchtete Kinder Zugang zu Kindergartenplätzen? Wie läuft die Suche nach einem Kindergartenplatz? Was kostet ein Kindergartenplatz, und gibt es finanzielle Unterstützung? Diese und weitere Fragen werden auf der Übersichtsseite beantwortet.


19.07.2019

Integrationspreis der Stadt Essen

Am 13. Dezember 2019 wird zum ersten Mal der Integrationspreis „Zusammenleben in Essen“ vergeben. Der Integrationsrat der Stadt Essen und das Kommunale Integrationszentrum verleihen den Preis ab diesem Jahr im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Ratssaal des Essener Rathauses. Schirmherr ist Oberbürgermeister Thomas Kufen. Das diesjährige Motto lautet „Ehrensache! – Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit“.

Für den Preis können ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit von Organisationen, Vereinen, Bildungseinrichtungen (z.B. Kindertageseinrichtungen, Schulen, Einrichtungen der Kinder-und Jugendarbeit), Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbänden, Migrantenorganisationen, Unternehmen sowie von Privatpersonen vorgeschlagen werden (sofern sie damit einverstanden sind). Es dürfen sich auch die Ehrenamtlichen selbst um den Preis bewerben. Im Rahmen der Bewerbung soll das ehrenamtliche Engagement beschrieben und konkret dargestellt werden. Die Bewerbungen erfolgen anhand eines auf der Internetseite der Stadt Essen bereitgestellten Bewerbungsbogens, der auch in ausgedruckter Form über Institutionen, Vereine und Verbände verteilt wird.

 

 


18.07.2019

"Yes, we can!" - Selbstwirksamkeitserwartung im Kontext von Flucht und Männlichkeit

"Yes, we can!" Dieser Ausruf, der ursprünglich aus einer Zeichentrickserie stammt, avancierte in den vergangenen Jahren zum politischen Statement. "Wir schaffen das!" wurde zur Verbalisierung der kollektiven Selbstwirksamkeitserwartung hinsichtlich aufkommender (inter)nationaler Herausforderungen, zumindest seitens der politischen Akteur*innen. Genauer betrachtet sagt dieser Satz jedoch nichts darüber aus, wer eigentlich was zu schaffen hat, geschweige denn wie. Hinsichtlich der wieder "neuen" Herausforderungen in 2015, eine Vielzahl neu ankommender Menschen aufzunehmen, wurde das "Wir" als deutsche Aufnahmegesellschaft und das "Was" als die neu ankommenden Menschen interpretiert.

Jungen* und junge Männer*, die Fluchterfahrungen gemacht haben, sind mindestens in der nahen Vergangenheit in ihrem Handeln erstaunlich wirksam gewesen. Von der Planung, Organisation und Finanzierung bis hin zur eigentlichen Flucht, wurden massive Ressourcen aufgetan und in Form vielfältiger Handlungen aktiviert. Zudem beginnt der Ausblick auf ein besseres Leben mit einer Vielzahl von Aufträgen im Gepäck, mit denen sie sich in ein Hilfesystem begeben, welches strenge Anforderungen an diese jungen Menschen stellt. Das Bedürfnis danach ein selbstbestimmtes Leben zu führen, erhöht den (Selbst-)Druck. All das sind Aufgaben, Situationen und Hürden, die mehr als nur Routine abverlangen. Gegenteilig verlangt dies ein extra Maß an geistiger wie körperlicher Anstrengung und Ausdauer.

Das Dilemma zwischen Druck und eingeschränkter Handlungsfähigkeit kann zudem Übertragungseffekte auf Fachkräfte haben, die sich in der Arbeit mit geflüchteten Jungen* befinden. Diese Übertragungseffekte können Symptome von sekundärer Traumatisierung und Burnout verursachen. Daher ist es zentral die Erwartungen an eigene Wirksamkeit der jungen Männer* nachzuvollziehen, um sie sensibilisiert für die Anforderungen ihrer individuellen Lebenswelt zu begleiten.

In dieser Fortbildung werfen wir einen Blick auf das Konzept von Selbstwirksamkeitserwartungen und erarbeiten Mechanismen und Schutzfaktoren, die Selbstwirksamkeit erfahrbar machen und erweitern. Zudem werden wir uns, mit einem Fokus auf Ressourcenorientierung und Resilienzförderung, der eigenen Selbstwirksamkeit im professionellen Handeln widmen, um einen achtsamen Blick auf Selbstfürsorge zu entwickeln und uns individuelle Strategien aneignen, die uns in Überlastungsmomenten widerstandsfähiger machen.

03.09.2019 -  im Dietrich-Keuning-Haus; Leopoldstraße 50-58, 44147 Dortmund

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


17.07.2019

Wie gelingt geflüchteten jungen Frauen und Mädchen der schulische und berufliche Werdegang?

Etwa ein Drittel der nach Deutschland geflüchteten Menschen sind Frauen. Sie haben ihre Heimat verlassen und sich in der Verantwortung für ihr eigenes und möglicherweise für das Leben ihrer Kinder auf den Weg gemacht, um unhaltbaren Lebensbedingungen zu entgehen. Doch was erwartet sie nun in Deutschland? Ihre spezifischen Probleme bei der Unterbringung, der psychologischen Betreuung, der sozialen Teilhabe sowie bei der Beteiligung an Bildungs- und Erwerbschancen verdienen einer gesonderten Aufmerksamkeit. Ein zweijähriges Projekt im Netzwerk der BAG KJS hat die Frage nach dem schulischen und beruflichen Werdegang von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen in ihren jeweiligen Lebenssituationen in den Mittelpunkt gestellt. Mit der Identifikation der Rahmenbedingungen, die erfolgreiche Bildungsbiografien von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen unterstützen, widmet sich die Projektdokumentation einem weitgehend unbeachteten Thema.


16.07.2019

Gute Nachbarschaft – wer schafft das wie?

Zuwanderung, demografischer Wandel und der gesellschaftliche Umbruch durch Digitalisierung sind enorme Herausforderungen für unsere Demokratie und das Zusammenleben in unserer Gesellschaft.

Für die Kommunen zeigen sich diese Veränderungen ganz unmittelbar und direkt im Sozialraum des Quartiers, der Gemeinde: im Gemeinwesen vor Ort. Wie gehen die Kommunen mit diesen “neuen Nachbarschaften” um?  Wie gelingt das Zusammenleben trotz der z.T. schwierigen Herausforderungen?  Dabei zeigt sich Gemeinwesenarbeit als ein wirksames Konzept. Entsprechend entwickeln immer mehr Kommunen eine Strategie zur Gemeinwesenarbeit.

  • Was ist professionelle Gemeinwesenarbeit?
  • Was braucht Gemeinwesenarbeit um “Gute Nachbarschaft” zu ermöglichen?

Diese und weitere Fragen sollen an diesem Tag mit Expert*innen sowohl aus der Planung, als auch aus der Sozialarbeit betrachtet werden. Im Mittelpunkt der Tagung stehen Praxisbeispiele von kommunalen Ansätzen aus Niedersachsen.

Präsentiert werden kommunale Strategien sowohl aus dem städtischen als auch aus den ländlichen Räumen.

Ziel ist es, Gemeinwesenarbeit aus Sicht der niedersächsischen Kommunen – Gemeinden, Städte und Landkreise - zu beleuchten und gemeinsam zu überlegen, wie die Verbreitung und Weiterentwicklung aussehen soll.

16.09.2019 -  Akademie des Sports, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover

Weitere Informationen, sowie zur Anmeldung:


16.07.2019

Neue Wege für legale Migration nach Europa: Die Europäische Union im Spannungsfeld zwischen Rhetorik, begrenzten Kompetenzen und mitgliedstaatlichen Interessen

Die Förderung legaler Migration zu Erwerb- und Ausbildungszwecken wird rhetorisch als Kernbestandteil einer umfassenden Migrationspolitik dargestellt, im Sinne eines breit angelegten Migrationsmanagements in Kooperation mit Drittstaaten – die Kompetenz der EU in der auswärtigen Migrationspolitik wird durch die Mitgliedstaaten jedoch eingeschränkt. Diese Kurzinformation zeigt die Widersprüchlichkeiten bei der internen und externen Gestaltung der EU-Politik im Bereich der legalen Migration auf. Eine vollständige Harmonisierung dieses Politikfelds ist aus Sicht SVR-Forschungsbereichs außer Reichweite. Dennoch sollten die EU und ihre Mitgliedstaaten den Mehrwert gemeinsamer Initiativen besser herausstellen und ihre Versprechen, legale Migration zu Erwerbs- und Ausbildungszwecken zu fördern, mit Substanz hinterlegen.


15.07.2019

The Poetry Project e.V

"The Poetry Project e.V." ist ein viersprachiges Lyrik-Projekt. Es baut multilinguale Jugend-Schreibgruppen (Persisch, Arabisch, Deutsch und Englisch) in ganz Deutschland auf und organisiert öffentliche Lesungen. Ziel des Projekts ist der Dialog zwischen Geflüchteten aus dem persischen und arabischen Raum und hier Aufgewachsenen.

Gefördert wird das Projekt durch das "Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ (BAFzA) und die "Bundeszentrale für politische Bildung" (bpb). 
Das Projekt wurde mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrik-Preis 2018 ausgezeichnet. Einen ersten Gedichtband, unsere Anthologie haben wir bereits in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin herausgegeben. Zu unseren Unterstützern zählen unter anderem Herbert Grönemeyer, Günter Wallraff und der persische Popstar Aryana Sayeed, zusammengearbeitet haben wir außerdem mit der Berliner Schaubühne und der Choreografin Sasha Waltz.

Ziel von „The Poetry Project“ ist es, einen Raum zu schaffen, in dem junge Geflüchtete und deutsche Jugendliche sich selbst und ihre eigene Stimme lyrisch erfahren und direkt miteinander in Dialog treten können. Auf Ebene der Poesie und somit im Schutzraum der Kunst können sie so den jeweils Anderen kennenlernen und persönliche wie kollektive Geschichten miteinander teilen. Gleichzeitig tragen wir diesen Dialog nach außen, indem wir öffentliche Lesungen organisieren und Gedichte publizieren.


12.07.2019

3. Thüringer Fachkräftekongress "Hilfen zur Erziehung"

Was bedeutet „Qualität in der Arbeit mit Kindern, jungen Menschen und Familien“ aus Sicht der MitarbeiterInnen von Jugendämtern, Einrichtungen/Dienste öffentlicher und freier Träger, Forschung und Lehre aus Sicht der gesellschaftlichen Verantwortung?

Dieser und weiterer Fragen wird sich der 3.Thüringer Fachkräftekongress intensiv widmen.

24.09.2019 - 25.09.2019 in Erfurt

Das vollständige Programm sowie die Online-Anmeldung sind auf der Seite des Kongress zu finden:



11.07.2019

Religionsmonitor: Religiöse Toleranz weit verbreitet – aber der Islam wird nicht einbezogen

Anlässlich des 70-jährigen Geburtstags des Grundgesetzes nimmt der aktuelle Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung das Verhältnis von Religion und politischer Kultur in den Blick. Demokratische Grundprinzipien und Werte genießen unter Angehörigen der verschiedenen Religionen breite Zustimmung. Auch religiöse Toleranz, die für ein friedliches Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft entscheidend ist, wird von einer Mehrheit anerkannt. Allerdings werden dabeinicht alle Religionen gleichermaßen einbezogen.

Die vollständige Studie steht online zur Verfügung:


10.07.2019

Voll im Bild?! Neue Medienmacher*innen für diskriminierungsarme Bildberichterstattung


09.07.2019

Jovel oder Schovel? Versorgung traumatisierter Geflüchteter in Münster und Münsterland

Die GGUA e.V. und die AWO Münsterland-Recklinghausen veranstalten zum fünfjährigen Jubiläum des Psychosozialen Zentrums Refugio Münster am 13.09.2019 einen Fachtag zu dem Thema Versorgung traumatisierter Geflüchteter in Münster und Münsterland.

Das vollständige Programm der Fachtagung ist online verfügbar:

Eine Anmeldung ist noch bis einschließlich 15.07.2019 möglich.

13.09.2019 -  Frauenstraße 3–6, 48143, Münster


08.07.2019

Empowerment junger Menschen mit (zugeschriebenem) Migrationshintergrund im Spannungsfeld von Othering und Selbstbemächtigung

Menschen mit Migrationshintergrund sind in Deutschland immer wieder von sozialen Exklusionsprozessen, rassistischer Diskriminierung und Praxen der "Andersmachung" (Othering) betroffen. Dabei handelt es sich nicht um "Randphänomene", ganz im Gegenteil, solche Einstellungen sind bis in die Mitte der Gesellschaft und quer durch Bildungsschichten, Altersgruppen und Geschlechter anzutreffen.

Was macht das mit den Betroffenen? Inwieweit kann der Empowermentansatz helfen den Status quo zu durchbrechen? Und was ist überhaupt Empowerment? Die Expertise setzt sich mit diesen Fragen, unter besonderer Berücksichtigung der Lebenssituation junger Menschen, auseinander und gibt Antworten


05.07.2019

Unbegleitete geflüchtete Mädchen in erzieherischen Hilfen

Mädchen geraten in den Fachdiskursen um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wie auch in der Praxis häufig aus dem Blick. Dabei stellen sich Hintergründe und Umstände der Flucht sowie Lebenssituationen der Mädchen in Deutschland häufig anders dar als bei Jungen.

Wie können sie traumatisierende Fluchterfahrungen, die Abwesenheit von Eltern und Familie verarbeiten? Sie sehen sich differenzierten Anforderungen des Schul- und Bildungssystems in Deutschland gegenüber, leben oftmals in einer rechtlich ungesicherten Perspektive – bei gleichzeitig hohem gesellschaftlichen „Integrationsdruck“. Dabei sind sie vor allem auch Mädchen mit einem Entwicklungsbedarf wie andere Mädchen auch.

Wie können erzieherische Hilfen hier bedarfsgerecht und unter Beachtung der Genderperspektive mädchengerecht wirken? Welcher Fachkompetenz der Mitarbeitenden und welcher Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe bedarf es, mädchengerechte Arbeit zu realisieren?

Die Tagung richtet sich an Mitarbeiter_innen aus den erzieherischen Hilfen, die mit unbegleitet geflüchteten Mädchen arbeiten, sowie Mitarbeiter_innen öffentlicher Träger. Sie möchte zu den angesprochenen Fragen grundlegende Informationen vermitteln und eine Plattform bieten, sich auszutauschen, bestehende Arbeitsansätze und Konzepte zu reflektieren sowie fachliche Anforderungen und Bedingungen für eine gelingende Arbeit mit den Mädchen zu formulieren.

27.11.2019 - 28.11.2019 in Frankfurt am Main


04.07.2019

Jamal al-Khatib – Mein Weg

Das Internet spielt eine zentrale Rolle dabei, dass Jugendliche mit religiös begründeten extremistischen Inhalten in Berührung kommen. Vor diesem Hintergrund versucht das Projekt alternative Narrative zu jihadistischer Propaganda zu vermitteln.

"Ich will ein Buch schreiben, um andere Jugendliche davon abzuhalten, nach Syrien zu gehen und sich dem Islamischen Staat anzuschließen", so die Worte eines inhaftierten Jugendlichen im Gespräch mit einem Mitarbeiter von Turn – Verein für Gewalt- und Extremismusprävention vor wenigen Jahren. Nach seinem Ausstieg aus der jihadistischen Szene wollte sich der junge Mann dafür einsetzen, andere Jugendliche davor zu bewahren, die gleichen Fehler zu machen, die er in der Vergangenheit begangen hatte. Weitere Jugendliche schlossen sich an.


04.07.2019

2. Afrikanischer Kulturtag

Der Verein "Afrika United e.V." richtet am 5. und 6. Juli 2019 den 2. Afrikanischen Kulturtag im Kunstkreishaus (5. Juli) und im Bürgergarten (6. Juli) in Hameln aus. Am 5. Juli ist eine politische Podiumsdiskussion mit dem Schwerpunkt auf Fluchtursachen und die Rollen Frankreichs und Englands geplant. Am 6. Juli wird ein vielfältiges Programm bestehend aus Tanz, Trommeln und Theater, wie auch jeder Menge toller kulinarischer Gerichte geboten. 

 

Am Freitag, 5. Juli 2019 wird von 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr im „Kunstkreis Hameln“ (Rathausplatz 4, 31785 Hameln) eine politische Podiumsdiskussion zu folgenden Themen stattfinden:

– Die wahren Fluchtsursachen aus Afrika und die Folgen
– Die Rolle Englands und insbesondere Frankreichs in ihren jeweiligen ehemaligen Kolonien Afrikas
– Frankreich und England, verlängerter Arm der Europäischen Union in Afrika
– Doppelrolle Englands und insbesondere Frankreichs als Feuerwehrmann und Brandstifter in Afrika.

Jeder ist eingeladen. Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, mit den Referenten zu diskutieren.

Referenten:
– Herr Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand der Naturfreunde Deutschlands
– Herr Jan Zimmermann Journalist und Reporter bei BR / ARD
– Herr Steve Becko Berater im Kommunikationspolitik aus Elfenbeinküste mit Wohnsitz in Frankreich
– Ein Vertreter der Seebrücke Hameln

Am Samstag, 6. Juli 2019 wird von 12:00 Uhr bis 17:30 Uhr im Bürgergarten Hameln ein Afrikanisches Kulturfest stattfinden:

Moderation:
Frau Alberta K. & Herr Ibrahim Jammeh

Programm:
12:00 – 12:20 Uhr: Eröffnung / Vorstellung des Programms
12:20 – 12:40 Uhr: Eröffnungsrede des Oberbürgermeisters der Stadt Hameln Herr Claudio Griese
12:45 – 13:05 Uhr: Perkussion (Afrika United)
13:10 – 13:45 Uhr: Tanz-, Perkussion mit der Musikgruppe „Zaouri“ von der Elfenbeinküste
13:50 – 14:10 Uhr: Traditionelle Tanzaufführung mit Aicha & Mubarakat, Glocken Rhythmus „Afrika United
14:15 – 14:55 Uhr: Präsentation einer kleinen Szene, die aus einem traditionellen afrikanischen Königshof besteht: Eine Abwanderung Junger arbeitsfähiger Menschen aus dem Dorf. Eine Dürre, die seit mehr als einem Jahr über das Königreich wütet, ganze Herden dezimiert, gelten als Fluch. Um eine Lösung zu diesem Fluch zu finden, berief der König den Rat der Weisen und Priester ein, um die Götter und Vorfahren zu beschwören.
15:00 – 15:20 Uhr: Präsentation einiger Könige Afrikas in traditionellen afrikanischen Outfits (Modenschau)
15:25 – 15:55 Uhr: Perkussion und Tanz mit der Trommelgruppe „Zaori“
16:00 – 16:20 Uhr: Trommelgruppe „Bantaba“ aus Hameln
16:25 – 16:35 Uhr: Afrikanische moderne Tanzaufführung mit Aicha und Kindern
16:40 – 17:30 Uhr: Perkussion, Tänze in verschiedenen afrikanischen Masken mit der traditionellen afrikanischer Volksgruppe „Zaori“

Außerdem bestehen während des Festes folgende Angebote:
– Verkostung verschiedener afrikanischer Gerichte
– Zubereitung von Ingwersaft durch Aicha
– Internationales Fußballturnier mit deutschen und ausländischen Teams
– Kinderprogramm: Tombola, Hüpfburg
– Infostand der Seebrücke Hameln
– Infostand von Amnesty International
– Haare flechten mit Clarisse
– Afrikanischer Basar, Pavillons
– Verschiedene Arten von afrikanischen Spielen

Die Abschlussveranstaltung des Afrikanischen Kulturtages findet am Samstag, 6. Juli 2019 von 21:00 bis ca. 3:00 Uhr in Form einer „Afro–Latino Night“ mit DJ Sesay & Revelino im freiraum Hameln (Walkemühle 1a, 31785 Hameln) statt. Der Einlass erfolgt ab 20:30 Uhr.


03.07.2019

Junge Geflüchtete als politische Bildner*innen. Bausteine für Qualifizierungsmaßnahmen

Wie wollen wir in dieser Gesellschaft zusammenleben? Das Projekt “Empowered by Democracy” lädt junge Menschen mit und ohne Fluchthintergrund ein, sich in Seminaren und Workshops mit dieser Frage und dem Zusammenleben in der Demokratie auseinanderzusetzen. Es versucht mit den Angeboten der politischen Bildung jungen Geflüchteten,die Möglichkeit zu bieten, sich besser in unser gesellschaftliches und politisches Leben zu integrieren, aber auch sie zu befähigen, selbstbewusst an der Gesellschaft zu partizipieren und sie mitzugestalten. Zudem fördert das Projekt den Austausch unter Fachkräften, die Entwicklung einer diversitätsbewussten Praxis und neue Partnerschaften der politischen Jugendbildung. Darüber hinaus sollen junge Geflüchtete ermutigt und befähigt werden, Teamer_innen zu werden und selbst gewählten Formate und Projekte der politischen Bildung für andere Jugendliche anzubieten.


02.07.2019

Hass im Netz bekämpfen: Das International Network Against Cyber Hate (INACH)

Das International Network Against Cyber Hate (INACH) ist ein weltweites Netzwerk von Melde- und Beratungsstellen mit aktuell 29 Mitgliedsorganisationen aus 22 Ländern. INACH hat sich zum Ziel gesetzt, zur Einhaltung der Menschenrechte im Internet beizutragen und menschenverachtende Inhalte im Netz zu bekämpfen.


01.07.2019

Welcome Unisport - Gemeinsam Sport treiben

Die Initiative „Welcome Unisport“ möchte Geflüchteten Spaß, Ablenkung und Gesundheitsförderung durch Sport ermöglichen. Zugleich sollen Begegnungen zwischen den neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und den Einheimischen stattfinden, um langfristig die Integration in die deutsche Gesellschaft zu fördern. Die Maßnahmen zur Bewegungsförderung speziell für Frauen schaffen den einheimischen und den zugewanderten Frauen Freiräume, in denen sie Zeit für sich haben und neue Kontakte knüpfen können. Die Trainingsziele und gesundheitsfördernden Maßnahmen sind spezifisch auf die Bedürfnisse von Frauen, insbesondere von Müttern, abgestimmt. Ziel ist es, den Frauen Selbstvertrauen, mentale Stärke und Belastbarkeit zu verleihen.


28.06.2019

WZB-Studie: Einwanderung vor allem in arme Stadtviertel

Die soziale Spaltung nimmt in vielen deutschen Städten weiter zu. Der Anteil von Ausländern ist besonders in den sozial benachteiligten Stadtteilen gestiegen, wie eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) zeigt. Für 86 Städte wurde untersucht, wie sich Einwanderer im Zeitraum von 2014 bis 2017 in den Städten räumlich verteilen.

Danach sind Menschen ohne deutschen Pass im untersuchten Zeitraum vor allem in die ärmsten Stadtviertel gezogen. Dieser Zusammenhang zeigt sich besonders in ostdeutschen Städten: Während in den sozial bessergestellten Stadtteilen der Ausländeranteil um 0,7 Prozentpunkte anstieg, wuchs er in den sozial am meisten benachteiligten Lagen um das Zehnfache (7,4 Prozentpunkte). In den einkommensschwächsten Vierteln westdeutscher Städte (inklusive Berlin) stieg der Ausländeranteil weniger stark (4,1 Prozentpunkte).


27.06.2019

Studie: The Road to Integration - Education and Migration

Migration steht im Mittelpunkt vieler politischen Debatten in den OECD-Ländern. Sie bringt Herausforderungen mit sich, stellt jedoch auch eine Chance dar für Länder mit einer alternden Bevölkerung und Arbeits- oder Fachkräftemangel. Im Rahmen ihres "Strength through Diversity"-Projekts hat die OECD in den letzten zwei Jahren untersucht, wie Bildungssysteme dazu beitragen können, neu ankommende Menschen wirksam zu unterstützen.

Der Bericht "The Road to Integration: Education and Migration" basiert auf den Erkenntnissen des Projekts und präsentiert acht Säulen der Politikgestaltung. Er enthält für jede Säule eine Reihe von Grundsätzen für die Konzeption und Umsetzung von Richtlinien auf System- und auf Schulebene.


26.06.2019

Fachveranstaltung: Ausländerrecht und Kinder- und Jugendhilfe - Kindeswohl als Kooperationsgrundlage

Die Fachveranstaltung befasst sich mit den Kooperationsmöglichkeiten von Ausländerbehörden und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im Lichte des gemeinsamen Schutzauftrags "Kindeswohl". In der Fachveranstaltung werden Probleme der Fachkräfte bei der Wahrung ihres Schutzauftrages in rechtlich nicht eindeutigen und sozialpädagogisch kontroversen Einzelfällen aufgegriffen und in Tandems (jeweils Mitarbeiter/innen aus der Ausländerbehörde und dem Jugendamt) diskutiert. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden unter Berücksichtigung praktischer Erfahrungen und bestehender nationaler und internationaler rechtlicher Regelungen Möglichkeiten der besseren Zusammenarbeit eruiert.

Der Fokus der jährlich stattfindenden Veranstaltung liegt in diesem Jahr auf dem Thema "Kinderschutz im Abschiebungskontext". Berücksichtigt werden dabei auch Fragen, die sich bei der Anerkennung von Sorgerechtsentscheidungen sowie beim Einrichten von einstweiligen Schutzmaßnahmen (nach der Brüssel IIA-VO bzw. Haager Kinderschutzübereinkommen) stellen.

09.09.2019 -  in Wyndham Hannover Atrium | Karl-Wiechert-Allee 68

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


25.06.2019

Fachtagung: Von Blicken und Brandbomben - Antimuslimischer Rassismus heute

Feindselige Blicke. Beschimpfungen, nicht nur online, sondern im Alltag. Überall, jederzeit. Rassismus gegenüber Menschen, die als muslimisch wahrgenommen werden, ist trauriger Alltag. Wer sie ablehnt, sei verunsichert, heißt es dann beschwichtigend – durch islamistische Attentate, durch radikalisierte Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus den Kriegsgebieten in Syrien und dem Irak oder die Unterstützernetzwerke des militanten Salafismus und des Dschihadismus. Der Kurzschluss funktioniert: Schnell wird gefragt, ob „der Islam“ wirklich friedfertig sei, tauglich für die Moderne und ob er wirklich zu Deutschland gehören könne.

Doch wie wirken sich Ablehnung, Hass und Gewalt auf das Leben von Musliminnen und Muslimen beziehungsweise auf Menschen, die von anderen als solche wahrgenommen werden, aus? Und schließlich: Wie kann antimuslimischem Rassismus begegnet werden?

01.07.2019 - 02.07.2019
Congress Union Celle, Thaerplatz 1, 29221 Celle

Das vollständige Programm sowie die Anmeldung sind online zu finden:


25.06.2019

DigitalDabei! Förderinitiative für Vielfalt, Teilhabe und Demokratie

Die Digitalisierung verändert gemeinnützige Organisationen: Die Bedürfnisse ihrer Zielgruppen wandeln sich, neue Möglichkeiten und Fragen tauchen auf und auch organisationsintern wird anders gearbeitet. Ziel der Robert Bosch Stiftung ist eine Zivilgesellschaft zu schaffen, die durch den digitalen Wandel stärker wird und ihn positiv mitgestaltet. Dazu soll die Förderinitiative “DigitalDabei!” doppelt beitragen: Die Zivilgesellschaft gestaltet wirkungsvolle digitale Angebote – mit dem inhaltlichen Fokus auf Vielfalt, Teilhabe und Demokratie.Die teilnehmenden Organisationen entwickeln ihre Fähigkeiten im Umgang mit dem digitalen Wandel weiter.
Gefördert werden daher neue digitale Angebote bestehender gemeinnütziger Organisationen ohne besondere digitale Expertise.
Bewerbungen sind noch bis zum 30.06.2019 möglich.




20.06.2019

Gesundheit für alle – Ein Wegweiser durch das deutsche Gesundheitswesen

Das deutsche Gesundheitssystem zählt immer noch zu den besten auf der Welt – nicht aber zu den am einfachsten verständlichen. Nicht nur für Menschen, die gerade erst nach Deutschland gekommen sind oder noch nicht lange hier leben, ist es oft schwer zu überblicken, wie genau es funktioniert und wie man sich darin am besten zurechtfindet.

Schon die Frage, ob und wie man sich krankenversichern kann, ist schwierig zu beantworten. An wen kann man sich wenden, wenn man selbst oder ein Familienmitglied krank ist? Geht man zuerst zu einem Arzt oder lieber direkt ins Krankenhaus? Und wenn zum Arzt, zu welchem eigentlich? Warum ist Gesundheitsvorsorge so wichtig und welche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen sind sinnvoll und sollten unbedingt wahrgenommen werden? Auf welche Unterstützungsleistungen der Pflegeversicherung besteht ein Anspruch?

Antworten auf diese und weitere Fragen möchte der Wegweiser „Gesundheit für alle“ geben. Dieser wurde vom Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) erstellt und vom BMG gefördert. Der Wegweiser liegt in der ersten Auflage in Arabisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kurdisch, Paschtu, Persisch/Farsi, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch/ Kroatisch/ Bosnisch, Spanisch und Türkisch vor. Zusätzlich wird auch eine deutschsprachige Version angeboten.


20.06.2019

Niederlassungserlaubnis, Widerrufsverfahren, Passpflicht

Am 10. Juli 2019 findet das nächste BumF-Vertiefungsseminar statt, diesmal in Kassel. Referent des eintägigen Seminar zu den Themen „Niederlassungserlaubnis, Widerrufsverfahren und Passpflicht bei minderjährig Eingereisten“ ist Rechtsanwalt Stephan Hocks.

Mittwoch, 10.07.2019, 9:00 - 17:00 Uhr

Hephata, Regionalbüro
Gießbergstraße 22
34117 Kassel

Inhalte des Seminars

  • Was sind die Voraussetzungen für Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung – welche Sonderregelungen gibt es für minderjährig Eingereiste?
  • Widerrufsverfahren und Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen bei Abschiebungsverboten, subsidiärem Schutz und Flüchtlingsanerkennung – was kann getan werden?
  • Passbeschaffungspflicht bei Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnissen

19.06.2019

Von individuellen und institutionellen Hürden. Der lange Weg zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter

Die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten gelingt derzeit zwar besser als anfangs erwartet, bleibt aber schwierig. Aufgrund der Fluchtsituation haben die Menschen individuelle Hürden im Gepäck, zum Beispiel mangelnde Sprachkenntnisse oder fehlendes Wissen über den deutschen Arbeitsmarkt. In Deutschland angekommen, finden sie dann zusätzliche, institutionelle Hürden vor, die Politik und Verwaltung aufbauen. Die Sachlage in letzterem Bereich lässt sich in drei Thesen zusammenfassen: Die Zuständigkeiten sind über zu viele Akteure verteilt, die Gesetzeslage ist zu komplex und die Anforderungen an die Geflüchteten sind zu restriktiv. Hier muss die Politik nachbessern. Das Papier basiert auf zwei Workshops und zahlreichen Einzelinterviews mit Geflüchteten sowie mit Experten aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.


18.06.2019

Radikalisierung vorbeugen, Ankommen gestalten: Prävention und Deradikalisierung im Kontext Flucht.

In den letzten Jahren sind geflüchtete Menschen in der gesellschaftlichen Debatte immer wieder mit islamistischer Radikalisierung in Verbindung gebracht worden. Hierdurch entstanden sowohl bei Menschen aus der Hilfe für Geflüchtete wie auch bei Geflüchteten selbst häufig Unsicherheiten in Bezug auf Religiosität, dem gelebten Glauben oder einer möglichen Radikalisierung. Das Beratungsnetzwerk Grenzgänger möchte sich daher einer differenzierten Auseinandersetzung in Form eines Fachtags stellen und lädt dazu herzlich ein.

Dieser Fachtag möchte sich der Vorbeugung einer Radikalisierung unter Geflüchteten widmen, Unsicherheiten abbauen, Fragen beantworten und über das Phänomen aufklären. Dazu gehört, mögliche Gründe einer Radikalisierung und Szeneangebote für Geflüchtete in den Blick zu nehmen. Thematisiert wird auch, wie Stigmatisierung und Viktimisierung, die Geflüchtete in Deutschland erfahren, eine Abwendung von der Gesellschaft befördern können. Nicht zuletzt soll es darum gehen, wie wir gemeinsam allen Geflüchteten helfen können, in Deutschland Fuß zu fassen und sie erfolgreich beim Ankommen begleiten.

26.09.2019 -  in Blue Square Bochum: Kortumstr. 90, 44787 Bochum

Weiterführende Informationen sowie zur Anmeldung:


17.06.2019

Ausschreibung für Integrationsprojekte 2020

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fördert im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) für 2020 ergänzend zu den gesetzlichen Integrationsangeboten Projekte zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern. Gefördert werden gemeinwesenorientierte Projekte und Multiplikatorenschulungen sowie in begründeten Ausnahmefällen ein- oder mehrtägige regionale Integrationsveranstaltungen. Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gewährt werden.

Wesentliche Zielgruppen der Projektförderung für das Jahr 2020 sind

  • Zuwandererinnen und Zuwanderer im Alter von 12 bis 27 Jahren,
  • Jugendliche (ab 12 Jahre) und erwachsene Zuwandererinnen und Zuwanderern

mit dauerhafter Bleibeperspektive und Personen mit Migrationshintergrund. Ausgeschlossenen sind jeweils Asylbewerber aus sicheren Herkunftsstaaten.

Projektanträge müssen eindeutigen Bezug zu einem der im Ausschreibungstext aufgeführten aktuellen Themenschwerpunkte aufweisen. Die im Projekt geplanten Maßnahmen und ihre beabsichtigte Wirkung müssen nachvollziehbar dargestellt werden. Ein schlüssiger Finanzplan ist für die Projektlaufzeit vorzulegen.


14.06.2019

Studie: "Zusammen wachsen - Integration von Zuwanderern: Indikatoren 2018"

Diese Gemeinschaftspublikation von OECD und Europäischer Kommission bietet einen vergleichenden Überblick über die Integrationsergebnisse von Migranten und ihren Kindern in sämtlichen EU- und OECD-Ländern sowie ausgewählten G20-Ländern. Sie basiert auf 74 Indikatoren zu 3 Themenbereichen: Beschäftigung und Kompetenzen, Lebensbedingungen sowie bürgerschaftliches Engagement und soziale Integration. Detaillierte Daten zu den Merkmalen der Zuwandererbevölkerung und der Zuwandererhaushalte ermöglichen die bessere Einordnung dieses Vergleichs. In drei Sonderkapiteln geht es um geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Integration der Zugewanderten, junge Menschen mit Migrationshintergrund und Drittstaatsangehörige in der Europäischen Union.


13.06.2019

Koordinierungsstelle Muslimisches Engagement in NRW

Als erstes Bundesland richtet Nordrhein-Westfalen eine Koordinierungsstelle für Muslimisches Engagement ein. Muslime bekommen ab dem 1. Juli die Gelegenheit, ihre Standpunkte in der neuen „Koordinierungsstelle" zu vertreten. Sie wird zum Integrationsministerium gehören. Diese neue Struktur soll dazu beitragen, innermuslimische Aushandlungsprozesse zu stärken, die Lebenswirklichkeit von Muslim*innen stärker in den Fokus zu rücken, Maßnahmen und Projekte zum Empowerment zu fördern und Vernetzung zu ermöglichen.

Zentral dabei ist, dass sowohl die Vielfalt muslimischer Glaubensrichtungen als auch die Bandbreite des gesellschaftlichen Engagements von Musliminnen und Muslime stärker berücksichtigt werden. Denn neben religiösen Zusammenschlüssen bilden sich in Nordrhein-Westfalen zunehmend muslimische Verbände und Vereine heraus, die nicht in erster Linie religiös ausgerichtet sind. Die Landesregierung wendet sich deshalb ganz gezielt sowohl an die bewährten Kooperationspartnerinnen und -partner als auch an bisher nicht berücksichtigte Verbände und neue Zusammenschlüsse. Die Koordinierungsstelle soll diesen Prozess begleiten und gestalten.
 


12.06.2019

Einführung in das Phänomen Menschenhandel und Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte in Unterkünften für Geflüchtete

Menschen auf der Flucht sind besonders gefährdet, Gewalt zu erfahren und/oder ausgebeutet zu werden. Die besondere Gefährdung bleibt auch im europäischen Aufnahmeland bestehen. Faktoren wie prekäre Unterbringung, eingeschränkte Rechte, Lücken im Unterstützungssystem sowie fehlende Informationen zur eigenen rechtlichen Situation können das Risiko erhöhen, in ausbeuterische Situation zu gelangen. In Deutschland stehen Betroffenen von Menschenhandel besondere Schutzrechte zu. Doch nur, wenn sie als Betroffene von Menschenhandel erkannt werden, können sie ihre Rechte wahrnehmen und Unterstützung erhalten.

Bereits im letzten Jahr veranstaltete der KOK Webinare zur Einführung in das Phänomen Menschenhandel speziell für Mitarbeiter*innen in der Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Geflüchtete. Das rege Interesse an Basiswissen zum Phänomen Menschenhandel hat aufgezeigt, dass bundesweit ein großer Bedarf an Informationen zu rechtlichen Situation von Betroffenen von Menschenhandel sowie zum Unterstützungssystem für Betroffene von Menschenhandel in Deutschland besteht.

Zielgruppe:
Im letzten Jahr richteten sich die Webinare gezielt an Mitarbeiter*innen in Unterkünften für Geflüchtete. Für die kommenden Webinare ist die Zielgruppe auf die verschiedenen Akteure in der Unterstützungsstruktur für Geflüchteten ausgeweitet und richtet sich u.a. an Sozialarbeiter*innen, Asylverfahrensberater*innen, Gewaltschutzkoordinator*innen, Sicherheitspersonal, Kinderbetreuer*innen in Flüchtlingsunterkünften und ehrenamtliche Unterstützer*innen.   

Inhalt:
Wie bereits im letzten Jahr bietet das kostenfreie Angebot umfassende Information zum Thema Menschenhandel im Kontext von Flucht und ermöglicht den direkten Austausch mit Expert*innen. Zudem werden konkrete Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte aufgezeigt.  

Termine:
Um möglichst vielen Personen eine Teilnahme zu ermöglichen, wird das Webinar zweimal stattfinden:

  • 02. Juli 2019
    11:00 Uhr bis 12:30 Uhr

     
  • 20. August 2019
    11:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Weitere Informationen:


12.06.2019

Forschungsprojekt „Verbraucherschutz und Konsumsozialisation von Geflüchteten“

Geflüchtete müssen sich auch in ihrer Rolle als Konsumenten und Konsumentinnen zurechtfinden. Sie bringen unterschiedliche Vorstellungen von Konsumbedürfnissen und Verbraucherrechten mit, die mitunter zu selbstschädigenden Verhaltensweisen wie dem Abschluss unnötiger Versicherungen oder unvorteilhafter Verträge führen können. Die Studie untersucht die spezifischen Konsumbedürfnisse von Geflüchteten sowie ihren Informations- und Beratungsbedarf vor dem Hintergrund bestehender Instrumente des Verbraucherschutzes.Finanziert wird das Drei-Jahres-Projekt durch das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Förderlinie „Forschung zu Flucht und Integration“. Geleitet wird das Forschungsprojekt, das die Perspektive der Integration um den Aspekt der ökonomischen Teilhabe in der Gesellschaft erweitert, durch Dr. Katharina Witterhold.


11.06.2019

Fachzeitschrift: Migranten zeigen weniger Straftaten an

Using data from the Area‐Identified National Crime Victimization Survey (NCVS), we provide a national assessment of the impact of neighborhood immigrant concentration on whether violence is reported to the police. By drawing on multiple theoretical perspectives, we outline how the level of violence reporting could be higher or lower in immigrant neighborhoods, as well as how this may depend on individual race/ethnicity and the history of immigration in the county in which immigrant neighborhoods are located. Controlling for both individual‐ and neighborhood‐level conditions, our findings indicate that within traditional immigrant counties, rates of violence reporting in immigrant neighborhoods are similar to those observed elsewhere. In contrast, within newer immigrant destinations, we observe much lower rates of violence reporting in neighborhoods with a large concentration of immigrants. Our study findings reveal comparable patterns for Whites, Blacks, and Latinos. The results have important implications for theory, policy, and future research.


10.06.2019

Heinrich-Böll-Stiftung: Online-Kurs – Hate Speech widersprechen

Du möchtest etwas gegen Hasskommentare machen, weißt aber nicht wie? Du willst Betroffene von Hate Speech unterstützen? Du willst die Diskussionen in sozialen Netzwerken nicht denen überlassen, die am lautesten schreien, und selber aktiv werden?
Im Online-Kurs lerns Du neben Grundlagen und weiterführenden Informationen zum Thema Hate Speech, wie es Betroffenen geht, was das NetzDG und die Verantwortung der Plattformbetreiber ist und welche Möglichkeiten Du hast, um Hate Speech in den sozialen Netzwerken entgegen zu treten. Gemeinsam mit anderen Lerner*innen kannst Du Dich austauschen, vernetzen und eigene Handlungsmöglichkeiten erweitern.


07.06.2019

Studie: Rüstungsexporte und Migrationsabwehr

Rüstungsexporte und Migrationsabwehr stehen in einem engen Zusammenhang. In der Ägäis zeigt sich das in vielfältiger Weise. Die Europäische Union steigert ihre Ausgaben für Rüstung und Grenzsicherung, sie schließt ihre Grenzen für Menschen, die vor Krieg und Bürgerkrig nach Europa fliehen möchten. Gleichzeitig werden Finanzmittel, die bisher der Entwickungszusammenarbeit diensten, zunehmend für militärische Zwecke verwendet. In der Ägäis spielen Rüstungsexporte eine wichtige Rolle.

Gleichzeitig erleben Kirche und Diakonie in ihrer Arbeit mit Geflüchteten die konkreten Auswirkungen von militärischer Gewalt und Waffen "Made in Germany". In vielen Kirchengemeinden in Europa engagieren sich Menschen für Geflüchtete aus Kriegsregionen, aber fragen auch verstärkt nach den Ursachen für Flucht und Migration wie auch nach den Folgen europäischer Migrations- und Sichereitspolitik.

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) hat gemeinsam mit mehreren evangelischen Landeskirchen, dem Mennonitischen Friedenskomitee, Borderline Europe e. V., dem Berlin Information-Center for Transatlantic Security (BITS) und anderen Nichtregierungsorganisationen eine Broschüre zu Rüstungsexporten und Migrationsabwehr erarbeitet. Am Beispiel der griechischen Ägäis-Region werden deutsche Rüstungsexporte und europäische Grenzsicherung darstellt und dabei die Konsequenzen für geflüchtete Menschen vor Ort beschrieben.


06.06.2019

Studie: Globus in Bewegung: Klima und Migration

Klimaflüchtlinge werden in Deutschland weitaus mehr akzeptiert als Geflüchtete, die aus wirtschaftlichen Gründen ihr Land verlassen haben. Das zeigt eine Studie vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

Klimaflüchtlinge und politische Flüchtlinge werden deutlich stärker willkommen geheißen als Wirtschaftsflüchtlinge. Sie gelten jedoch als „legitime“ Flüchtlinge, da sie ihre Länder aus Gründen verlassen müssen, für die sie selbst nicht verantwortlich gemacht werden können. Das geht aus einer repräsentativen Online-Umfrage des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) hervor.

Die deutlich kritischere Einstellung gegenüber Wirtschaftsflüchtlingen halten Marc Helbling, Professor für Politische Soziologie an der Universität Bamberg, und Daniel Meierrieks, wissenschaftlicher Mitarbeiter der WZB-Abteilung Migration, für problematisch. Oft sei es schwierig, die Fluchtursachen genau voneinander zu trennen, weil der Klimawandel die wirtschaftliche Entwicklung der Länder stark beeinträchtigt.


06.06.2019

Robert Bosch Stiftung: Förderprogramm für muslimische Frauen

Die Robert Bosch Stiftung möchte das Engagement von muslimischen Frauen fördern und damit ihre Teilhabe in Deutschland verbessern. Schwerpunkte des aktuellen Förderprogramms sind die Stärkung und Professionalisierung des gesamtgesellschaftlichen Engagements muslimischer Frauen sowie die Förderung von bedarfsorientierten Angeboten, die Selbstwirksamkeitserfahrungen und den Kompetenzaufbau von Musliminnen ermöglichen. Zudem möchte die Stiftung muslimische Frauen darin stärken, ihr öffentliches Bild selber mitzugestalten und zu einer differenzierten Wahrnehmung beizutragen.


05.06.2019

Berliner Beratungsnetz für Zugewanderte

Das Berliner Beratungsnetz für Zugewanderte (BfZ) ist eine neue Onlineplattform mit Infos über Anlaufstellen für zugewanderte Menschen in Berlin. In erster Linie sind dort mehrsprachige Beratungsangebote für alltägliche Angelegenheiten der Zugewanderten aufgeführt. Hinzu kommen spezialisierte mehrsprachige Beratungsangebote zu den Themen Arbeit und Bildung, Behinderung oder Sucht. Daneben finden Sie Begleitungsangebote (z. B. von Integrationslotsinnen und -lotsen des Senats) sowie gesundheitsbezogene Angebote für Menschen ohne Krankenversicherung. Das BfZ versteht sich vor allem als ein Tool für Beratungskräfte, um die Verweisberatung zu erleichtern sowie die fach- und bezirksübergreifenden Zusammenarbeit zu fördern. Das BfZ wurde in Kooperation mit dem Willkommenszentrum des Senats sowie GANGWAY e.V. entwickelt. Ermöglicht wurde es durch eine Förderung der Integrations- und Migrationsbeauftragten des Senats im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms.


04.06.2019

Empowerment für Kinder und Jugendliche: Zum Umgang mit Rassismuserfahrungen

Erfahrungen von Alltagsrassismus beeinträchtigen das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen und müssen ernst genommen werden. Wie können Lehrkräfte, Erzieher*innen und Sozialarbeiter*innen mit Rassismuserfahrungen von Kindern und Jugendlichen umgehen und welche Unterstützung können sie bieten? Wie wirken sich rassistische Erfahrungen auf die Selbstwahrnehmung der Kinder und Jugendlichen aus? Und wie können letztere auf unterschiedlichen Ebenen so gestärkt werden, dass sie Gegenentwürfe zu Vorurteilen kennen- und mit dem Erlebten umgehen lernen? Darüber, wie ein solches „Rüstzeug“ aussehen kann, wird beim Vortrag im Rahmen des Diskussionsforums Einwanderungsland Deutschland mit der Autorin des Buchs "Empowerment als Erziehungsaufgabe", Dr. Nkechi Madubuko diskutiert.

25.06.2019 -  Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1.
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


03.06.2019

Fortbildung Papilio-Integration

Durch die steigende Zahl an Kindern mit Migrations-und Fluchthintergrundwachsen die Anforderungen an das pädagogische Fachpersonal. Einerseits haben eingereiste und geflüchtete Kinder besondere Bedarfe. Andererseits sollen alle Kinder gleichermaßen bedarfsgerecht und professionell betreut werden.

Ein zentrales Anliegen der Fortbildung Papilio-Integration ist, den ErzieherInnen zu vermitteln, dass sie bereits viele der notwendigen Fähigkeiten besitzen. Die Fortbildung bestärkt ErzieherInnen in ihren pädagogischen Basiskompetenzen. Diese bewusst zu machen bedeutet auch, sie im Alltag besser nutzen zu können. Die Verknüpfung der eigenen Fähigkeiten mit den neuen Situationen eröffnet kultursensitives pädagogisches Handeln und baut Unsicherheiten ab.

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


31.05.2019

Stärkung von Kita-Fachkräften im Umgang mit Kindern und Familien mit Fluchterfahrungen

Immer wieder sind Fachkräfte in Kitas herausgefordert, neue und bedürfnisorientierte Entwicklungsprozesse zu initiieren, Strukturen und Abläufe weiter zu entwickeln oder pädagogische Prozesse vor dem Hintergrund aktueller Alltagsanforderungen zu verändern. Für Kinder und Familien mit Fluchterfahrungen kann die Kita ein wichtiger Begleiter sein, um das Ankommen und Einleben zu unterstützen. 

Was brauchen Kinder und Familien mit Fluchterfahrungen? Wie kann ein stärken- und ressourcen-orientierter Umgang mit ihnen gefördert und gelebt werden? Welche konkreten Hilfen stehen Fachkräften in Kitas zur Verfügung?

Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich unser Fachtag. Ziel ist es, Kita-Teams in der Begegnung mit Kindern und Familien mit Fluchterfahrungen zu unterstützen. Dazu wird es am Vormittag fachliche Impulse zu Bedingungen und Voraussetzungen der pädagogischen Begleitung sowie zu Aspekten möglicher psychosozialer Belastungen geben. Im Nachmittagsteil bieten wir drei parallel stattfindende Workshops an. Workshop 1 und 2 bauen vertiefend auf die Inhalte des Vormittags auf. Workshop 3 richtet sich an Teilnehmende, die in ihrem Kita-Alltag einer konkreten Herausforderung bei der Begleitung geflüchteter Kinder und Eltern gegenüberstehen und an einer zielgerichteten Fallberatung interessiert sind.

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


30.05.2019

NesT - Neustart im Team

Staatlich-gesellschaftliches Aufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge

Das neue Pilotprogramm des Bundes "NesT – Neustart im Team" für die Aufnahme von zunächst bis zu 500 Flüchtlingen ist ein ergänzendes Aufnahmeprogramm. Im Gegensatz zum bisher rein staatlichen Resettlement arbeiten bei NesT Staat und Zivilgesellschaft Hand in Hand, um besonders schutzbedürftige Menschen aufzunehmen. Sie begleiten und unterstützen die Ankommenden in der ersten Zeit in Deutschland.


29.05.2019

Studie: Studie zur Europawahl: Welche Rolle spielte Migration im Wahlkampf?

Eine Studie des Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM) zeigt: Fast überall in Europa haben Rechtspopulistinnen und -populisten versucht, mit dem Thema Flucht und Migration zu polarisieren. Bei der Europawahl könnten die Parteien zwar deutliche Gewinne erzielen, so die Autorinnen und Autoren. Das Szenario eines Anti-EU-Parlaments sei aber unwahrscheinlich.

Zur gesamten Studie:


29.05.2019

Studie: Die Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland


28.05.2019

Papilio-Integration

Fortbildungen für ein kultursensitives pädagogisches Handeln in Kitas

Durch die steigende Zahl an Kindern mit Migrations-und Fluchthintergrundwachsen die Anforderungen an das pädagogische Fachpersonal. Einerseits haben einge-reiste und geflüchtete Kinder besondere Bedarfe. Ande-rerseits sollen alle Kinder gleichermaßen bedarfsgerecht und professionell betreut werden.

Ein zentrales Anliegen der Fortbildung Papilio-Integration ist, den ErzieherInnen zu vermitteln, dass sie bereits viele der notwendigen Fähigkeiten besitzen. Die Fortbildung bestärkt ErzieherInnen in ihren pädago-gischen Basiskompetenzen. Diese bewusst zu machen bedeutet auch, sie im Alltag besser nutzen zu können. Die Verknüpfung der eigenen Fähigkeiten mit den neuen Situationen eröffnet kultursensitives pädagogisches Handeln und baut Unsicherheiten ab.

Weitere Informationen zu den Fortbildungen, welche regelmäßig, deutschlandweit stattfinden.


27.05.2019

Peace and Security for Whom? African and European Views on Better Migration

Im Rahmen des International Peace Centre auf dem 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund stellen Expert*innen aus Afrika und Europa Ansätze von lokaler Migrationspolitik vor und diskutieren über die verschiedenen Herangehensweisen.

Zeitplan:

  • What is Better Migration? Niels Annen MdB, minister of state, German Federal Foreign Office, Berlin Dr. h. c. Erastus Mwencha, president, African Capacity Building Foundation, Nairobi/Kenya
  • The Impact of EU Migration Policy on the Local Population in East Africa - Dr. Albaqir Alafif Mukhtar, director, Al-Khatim Adlan Center for Enlightenment, Khartoum/Sudan
  • The Migration Business: Trade in Refugees - Prof. Dr. Mirjam van Reisen, International Relations, Innovation and Care, Tilburg/Netherlands
  • Panel Diskussion

Moderation: Marina Peter, Bread for the World, Berlin
Sprecherinnen für das Publikum: Kirsten Mittmann, Bremen, und Christian Reiser, Berlin
Musik: Sauti Ya Ushindi, Malula/Tansania


24.05.2019

Vertiefungsseminar: Niederlassungserlaubnis, Einbürgerung und Widerrufsverfahren bei minderjährig Eingereisten

Was sind die Voraussetzungen für Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung – welche Sonderregelungen gibt es für minderjährig Eingereiste? Welche Passbeschaffungspflichten bestehen bei Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnissen? Was kann bei Widerrufsverfahren getan werden? Was muss bei der Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen beachtet werden?

Diese und weitere Fragen werden durch den Rechtsanwalt Dr. Stephan Hocks beantwortet.

Vorläufiges Programm

  • 9:00 Anreise und Stehkaffee
  • 9:30 Begrüßung und Einführung
  • Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung bei minderjährig Eingereisten
  • 12:30 Mittagspause
  • 13:30 Passbeschaffungspflicht bei Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnissen
  • 15:00 Pause
  • 15:15 Schutz mit Verfallsdatum? Widerrufsverfahren und Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen bei Abschiebungsverboten, subsidiärem Schutz und Flüchtlingsanerkennung.
  • 16:00 Fallbesprechungen
  • 17:00 Ende

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung


23.05.2019

Das Asylverfahren. Deine Rechte, deine Perspektiven – erklärt für unbegleitete Minderjährige

Das neue Heft des Flüchtlingsrats Niedersachsen richtet sich an unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche und gibt einen Einblick über das Asylverfahren in Deutschland. Es werden Behörden, Einrichtungen und Menschen vorgestellt, denen die Jugendlichen auf ihrem Weg begegnen. Im Heft werden Fragen beantwortet, wie zum Beispiel: Wie kann ich einen Asylantrag stellen? Welche Rechte habe ich im Asylverfahren? Wie kann ich mich auf die Anhörung vorbereiten? Was kann ich machen, wenn mein Asylantrag abgelehnt wurde? Welche Wege und Möglichkeiten gibt es, neben dem Asylverfahren, um in Deutschland zu bleiben? Wen kann ich fragen, wenn ich Hilfe brauche? Was ändert sich, wenn ich 18 Jahre alt werde? Dies und vieles mehr wird in einfacher Sprache erklärt und durch (Schau-)Bilder ergänzt, welche die erklärten Begriffe darstellen.
Die Informationen sind allgemein gehalten, so dass das Heft bundesweit genutzt werden kann. 

Bestellung der Print-Version: Richten Sie Ihre Bestellung bitte an nds@nds-fluerat.org. Das Heft kann kostenfrei bestellt und zugeschickt werden. Die Höchstmenge beträgt 20 Exemplare. Bitte geben Sie bei ihrer Bestellung Ihre Anschrift sowie die gewünschte Stückzahl an.


22.05.2019

Webforum Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW

Mit seinem neuen „Webforum Flüchtlinge in Landesauf-nahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)” möchte der Flüchtlingsrat NRW einen transparenten Einblick in die Struktur und den Alltag von Landesaufnahmeeinrichtun-gen ermöglichen. Dazu werden auf der Informationsplattform fachliche Informationen, Medienbeiträge und Erfahrungsberichte von Besuchen vor Ort bereitgestellt. Zudem besteht in einem internen Forum die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion. Mit dem Projekt möchte der Flüchtlingsrat NRW auch einen intensiveren Austausch und eine weitreichende Vernetzung von Eh-renamtlichen in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW fördern.


21.05.2019

Infopapier: Diskussion über Kopftuchverbote für Schülerinnen

In jüngster Zeit mehren sich in Deutschland die Rufe nach einem generellen Kopftuchver-bot für muslimische Mädchen an Schulen. Begründet werden diese Forderungen insbe-sondere mit dem Schutz vor geschlechtsspe-zifischer Diskriminierung sowie dem Schutz vor elterlichem Zwang. Dies sind gewichtige kinderrechtliche Positionen, die bei der Entscheidung über ein Kopftuchverbot zu berücksichtigen sind. Ausgangspunkt für die grund- und menschenrechtliche Bewertung eines Kopftuchverbots für Schülerinnen ist die Religionsfreiheit von Kindern. Die vorliegende Information stellt den Anwendungsbereich des Rechts auf Religionsfreiheit von Kindern aus Art. 14 UN-KRK dar und gibt eine kinderrecht-liche Perspektive auf die aktuelle Debatte über Kopftuchverbote für muslimische Schülerinnen.

 


21.05.2019

Verbraucherzentrale: Informationen für Geflüchtete und Flüchtlingshelfer*innen

Worauf muss ich bei einem Bankkonto achten? Welche versteckten Kosten gibt es bei einem Handyvertrag? Was mache ich, wenn ich eine Mahnung bekomme? Was ist wichtig, wenn ich in eine neue Wohnung einziehe? Diesen und vielen weiteren Fragen geht die Vebraucherzentrale nach und beantwortet sie mit texten und Videos auf verschiedenen Sprachen.


20.05.2019

Genderkompetenz im interkulturellen Arbeitsfeld stärken

Vielfalt ist nicht erst durch die vermehrte Zuwanderung der letzten Jahre in fast allen Alltagsbereichen angekommen. Vielmehr ist sie schon lange erlebte und gelebte Realität im Arbeitsalltag.

Fachkräfte der Migrations- und Gleichstellungsarbeit stehen vor der Herausforderung, die Vermittlung der heterogenen Bedürfnisse und Perspektiven von Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen, von der sogenannten ‚Mehrheitsgesellschaft‘ und von Zugewanderten gelingend in Einklang zu bringen. Sie möchten die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen und Benachteiligungen abbauen.

Welche Rolle spielen dabei Geschlecht und Migrationserfahrung für die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten? Wie kann in der täglichen Arbeit auf migrations- und geschlechtsspezifische Vielfalt und Unterschiedlichkeit eingegangen werden? Welche (un)problematischen Rollenvorstellungen haben Zugewanderte eigentlich? Und welche eigenen Bilder und die der ‚Mehrheitsgesellschaft‘ gilt es zu hinterfragen?

28.08.2019 -  FZH Vahrenwald | Vahrenwalder Str. 92 | 30165 Hannover
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


17.05.2019

Broschüre: Fair Bleiben - Hürden abbauen und Integration erleichtern! Meilensteine der Integration Geflüchteter in Qualifizierung, Ausbildung und Arbeit

Die Broschüre präsentiert und beschreibt FairBleib Südniedersachsen-Harz in sieben Kapiteln. Lesende erhalten Einblicke in die formale Struktur und die Netzwerkpartner, sowie in die Aufgaben, Arbeitsinhalte und deren Umsetzung in den verschiedenen Projektregionen. Die Umsetzungen sind eng mit gesetzlichen Regelungen verknüpft, so dass den Leser*innen die Bedeutung dieser Rahmenbedingungen durch diese Broschüre ebenfalls nahe gebracht wird. Im Laufe der Jahre hat FairBleib verschiedene Methoden und Werkzeuge etabliert, die für die Integration von Flüchtlingen sehr erfolgreich waren und sind. Auch sie werden in der Broschüre vorgestellt.

Zur Veranschaulichung der Aufgaben von FairBleib enthält die Broschüre mehrere Fallstudien. Diese Studien spiegeln die Komplexität der Herausforderungen in Bezug auf die Integration von Flüchtlingen n Qualifikation, Ausbildung und Arbeit wider. Sie erklären aber auch die erfolgreichen Methoden, mit denen FairBleib Flüchtlingen auf dem Weg in eine sichere Zukunft in Deutschland unterstützen kann. In diesem Sinne ist FairBleib ein Best-Practice-Projekt und ein Beispiel dafür, wie in Integration von Flüchtlingen gelingen kann.


16.05.2019

Übersicht der Europawahl-Programme zu Flucht, Grenze und EU-Migration

Das Thema Migration spielt eine große Rolle in den Wahlprogrammen der Parteien für die Europawahl am 26.05.2019. Wieviel Raum Migrationsthemen in den Wahlprogrammen zur Europawahl einnehmen, ist von Partei zu Partei dennoch sehr unterschiedlich. Mediendienst Integration hat die wichtigsten Aussagen der Wahlprogramme zum Thema Migration zusammengestellt und in einer Übersicht veröffentlicht.

Wieviel Raum Migrationsthemen in den Wahlprogrammen zur Europawahl einnehmen, ist von Partei zu Partei sehr unterschiedlich. Ganze 18 Prozent des AfD-Programms drehen sich um Migrationsthemen. Bei der SPD sind es hingegen lediglich fünf Prozent.

Ein Vergleich mit dem Europawahlprogramm vor fünf Jahren zeigt: Die AfD hat ihren Kurs am stärksten geändert. 2014 hieß es noch im Wahlprogramm: „Die AfD tritt für ein offenes und ausländerfreundliches Deutschland ein". Im aktuellen Programm warnt sie hingegen, die Asyl- und Migrationspolitik bringe die europäische Zivilisation in "existenzielle Gefahr".


15.05.2019

Bericht: Das Klageverfahren – Begleitung von umF und jungen volljährigen Geflüchteten im asylrechtlichen Verfahren vor dem Verwaltungsgericht

Was ist bei dem Klageverfahren vor dem Verwaltungsgericht zu beachten? Welche konkreten Schritte sind notwendig sind, um die jungen Kläger/innen im Klageverfahren kompetent zu begleiten? Die Arbeitshilfe ist sowohl für Fälle, in denen ein/e (Amts-) Vormund/in das Klageverfahren für das minderjährige Mündel selbst führt sowie in den Fällen, in denen umF oder junge volljährige Kläger/innen durch einen/ eine Rechtsanwält/in vertreten sind, hilfreich.


15.05.2019

Niedersachsen packt an - Werkstatt Frauen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte

in Niedersachsen leben rund 700.000 Frauen mit einer Zuwande­rungsgeschichte. Viele von ihnen leben schon lange bei uns und sind fest verwurzelt. Manche haben ihre Heimatländer erst kürzlich verlassen und bemühen sich, mit ihren Familien in unserer Gesell­schaft Fuß zu fassen. Frauen spielen eine entscheidende Rolle bei der Integration ihrer Familienangehörigen und damit für den gesellschaft lichen Zusammenhalt insgesamt. Vor allem der Zugang zu Bildung und Arbeit wirkt sich positiv auf die eigene Integration und die Erfolgschancen der Kinder aus. Mütter mit Schulbildung und Arbeit sind die besten Vorbilder für ihre Kinder. Sie können „Türöffnerinnen“ zur hiesigen Kultur werden und damit die Bildung von Parallelgesell­schaften verhindern.

In der sechsten Integrationskonferenz unter dem Titel „Werkstatt Frauen mit Flucht­ und Zuwanderungsgeschichte“ wird es nun um konkrete Maßnahmen und Fragen zur Integration von geflüchteten und zugewanderten Frauen gehen: Wie können wir die gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen in Gesellschaft, Arbeit und Kultur unterstützen? Welche sprach­lichen, kulturellen und sozialen Barrieren gilt es zu überwinden? Wie gelingt es, geflüchtete Frauen an das Gesundheitssystem heranzuführen? Wie erreichen wir die Frauen mit Sprach­kursen, und wie können wir die Instrumente und Angebote bedarfsgerecht weiterentwickeln? Welche Kompetenzen und Potenziale bringen die Migrantinnen mit? Wie erleichtern wir die Anerkennung beruflicher Abschlüsse und Kompetenzen und was macht erfolgreiche Qualifizierungsprojekte aus? Was bedeutet Teilhabe konkret im Alltag und welche Kontakte und Türöffner können Frauen mit Fluchtbiografie nutzen?

Diese und weitere Fragen werden wir in vier Werkstatt­Foren „anpacken“, dabei Hemmnisse und Handlungsansätze aufzeigen und gemeinsame Lösungen erarbeiten. Auf einem Markt der Möglichkeiten wird sich eine Fülle „Guter Beispiele“ und ermutigender Projekte präsen­tieren. Erstmalig halten wir ein Angebot zur Kinderbetreuung bereit, um auch jungen Müttern zu ermöglichen, sich einzubringen. Gemeinsam mit den vielen Partnerinnen und Partnern des Bündnisses aus Kommunen, Arbeitsagenturen, Vereinen und Verbänden, Beratungsstellen, ­netzwerken und der Zivilgesellschaft lade ich Sie herzlich ein: Seien Sie am 3. Juni mit dabei, bringen Sie Ihre Kompetenz ein, tauschen Sie sich aus und zeigen Sie: Niedersachsen packt an!

03.06.2019 -  Hannover Congress Centrum (HCC)
Weiterführende Informationen sowie zur Anmeldung:


14.05.2019

Förderung entwicklungspolitischer Bildungsarbeit

Ab sofort können Kleinanträge zur Förderung entwicklungspolitischer Bildungsarbeit aus Mitteln der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin bis zu einer Höhe von maximal 6.000 € beantragt werden. Diese Regelung gilt vorerst bis Ende des Jahre 2019. Antragsschluss ist jeweils am 20. Juni, 20. September und 20. November. Momentan stehen noch knapp 60.000 € an Fördermitteln zur Verfügung.


13.05.2019

Migrationsrecht für Fortgeschrittene

Die Fortbildung vermittelt einen vertieften Einblick in das Migrationsrecht. Thema sind Veränderungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht und ihre konkrete Umsetzung und Praxis in Niedersachsen. Die neuen Regelungen und ihre Auswirkungen werden umfassend dargestellt und bewertet. Im Einzelnen werden folgende Inhalte bearbeitet:

Themen im Bereich AsylG, u.a.:

  • Änderungen in der Praxis des BAMFs
  • Widerrufverfahren
  • Geschlechtsspezifische Verfolgungsgründe
  • Anerkannte Drittstaatsangehörige

 

Themen im Bereich AufenthG, u.a.:

  • Passbeschaffungsmöglichkeiten und Grenzen
  • Arbeitsverbot
  • AsylblG-Kürzungen
  • Verlängerungen des Aufenthaltstitels

Referentin: Claire Deery, Fachanwältin Migrationsrecht (Göttingen)

Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Beraterinnen und Berater von Flüchtlingen, die bereits über fortgeschrittene Kenntnisse des Aufenthalts- und Asylrechts verfügen.

28.05.2019 -  Röpkestr. 12, 30173 Hannover

 


10.05.2019

Sprachsensibles Unterrichten - Abschlussfilm zum Projekt

Zum Abschluss des Projekts „Sprachsensibles Unterrichten fördern" veranschaulicht ein Film den Weg zum Projektziel, sprachliche Bildung systemisch im Vorbereitungsdienst der Lehrerausbildung zu implementieren.

Mit dem Projekt „Sprachsensibles Unterrichten fördern“ werden Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) dabei unterstützt, das Kerncurriculum für den Vorbereitungsdienst mit Blick auf Sprachbildung in allen Fächern auszugestalten.

Das Projekt ist durch das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB), die Stiftung Mercator und die Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) NRW entwickelt worden.

In der ersten Projektphase (2015-2017) lag der Schwerpunkt in der Entwicklung und Erprobung von Ausbildungsmodulen für den Vorbereitungsdienst.

In der zweiten Projektphase (bis 2019) werden fünf ZfsL und deren Ausbildungsschulen systemisch bei der Umsetzung und dem Transfer von Ansätzen und Materialien zur sprachlichen Bildung begleitet. Dabei steht die spezifische Organisationsentwicklung des jeweiligen ZfsL im Mittelpunkt der Aktivitäten.


09.05.2019

Elternnachzug zu UMF - DRK-Fachinformationen

Der DRK-Suchdienst hat aktualisierte Fachinformationen zum Familiennachzug von und zu Flüchtlingen herausgegeben.
Diese behandeln folgende Themen:
    - Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten
    - Auswirkungen des EuGH Urteils vom 12.04.2018 – Elternnachzug zu anerkannten minderjährigen Flüchtlingen