Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

16.02.2018

Zum Umgang mit Migration | Zwischen Empörungsmodus und Lösungsorientierung

Der transcript Verlag hat einen Sammelband "Zum Umgang mit Migration | Zwischen Empörungsmodus und Lösungsorientierung" veröffentlicht. Die Publikation basiert auf einer Ringvorlesung der Hochschule für Angewandte Sprachen des SDI München im Sommersemester 2016 zum Thema "Migration – Bedrohung oder Bereicherung?".

Worüber sprechen wir, wenn wir von Migration sprechen? Der überhitzten Debatte über Migrantenströme fehlt inzwischen die notwendige Gelassenheit, um aus dem Empörungsmodus herauszutreten. Das ist aber notwendig, um zukunftsfähige Lösungen für die Praxis zu erarbeiten. Gelungene Kommunikation als Vorbedingung nimmt dabei eine zentrale Position ein. Dieser Sammelband setzt deshalb den Fokus auf unterschiedliche Aspekte des Faktums Migration, um sowohl den Status quo als auch die Bedingungen für erfolgversprechende Wege in die Zukunft auszuloten – sowohl in der theoretischen Reflexion als auch in der praktischen Anwendung.


16.02.2018

Argumentationshilfe gegen rechts - Gesprächstipps für die Hosentasche

Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. hat ein Leporello als eine erste Argumentationshilfe gegen rechte Stammtischparolen veröffentlicht. Unter dem Titel "Nächstenliebe verlangt Klarheit – Auseinandersetzung wagen und im Gespräch bleiben" hat die Diakonie Gesprächstipps für die Hosentasche zusammengestellt. Die Publikation gibt Tipps für ein Gespräch, in dem Pauschalierungen und Wut nicht die Oberhand gewinnen und zeigt auf, wo Fallstricke liegen und wie sich Grenzen ziehen lassen. 

Zur kostenfreien Bestellung des Leporellos geht es hier.


16.02.2018

Mit dem Smartphone gegen Ausgrenzung: map the gap

Das Projekt "map the gap" bietet jungen Menschen in Niedersachsen die Möglichkeit, sich spielerisch mit den Chancen einer vielfältigen Gesellschaft und den negativen Folgen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) in ihrer Lebenswelt auseinanderzusetzen. GMF bezieht sich auf Diskriminierungsformen wie Rassismus, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit oder die Abwertung von Obdachlosen. 

Das gemeinsame Projekt des Landesjugendrings Niedersachsen und des Zentrum Demokratische Bildung hat zum Ziel, junge Menschen für die Gefahr von Abwertung und Ausgrenzung sowie für die Potenziale einer vielfältigen Gesellschaft zu sensibilisieren. Gleichzeitig werden sie dazu bewegt, öffentliche Diskriminierung nicht einfach hinzunehmen, sondern darauf zu achten und sich zu positionieren.

An verschiedenen Orten in Niedersachsen haben sich Jugendliche ihre Umgebung einmal genauer angeschaut. Mithilfe der MAP THE GAP App möchten sie den teilnehmenden Jugendgruppen und jungen Menschen ihre Orte der Ausgrenzung und der Vielfalt zeigen. Durch die App werden direkt vor Ort Hintergründe und Infos gegeben und sich mit Vorurteilen und Vielfalt auseinandergesetzt. Die Teilnehmenden spielen mit dem Smartphone ein GPS-Game und tretet in Kleingruppen gegeneinander an. Map the gap eignet sich insbesondere für Touren in Jugendarbeit und Schule.

Den dazugehörigen Reader finden Sie hier.

 


15.02.2018

Ehrenamtspreis 2018

Der Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen e.V. hat den diesjährigen "Ehrenamtspreis 2018" zur Ehrung von beachtlichen Leistungen Ehrenamtlicher in der Flüchtlingsarbeit ausgeschrieben. Ehrenamtlich engagierte Einzelpersonen oder Initiativen aus Nordrhein-Westfalen können sich bis zum 25. März 2018 für die Ausschreibung bewerben.

Die Ausschreibung richtet sich sowohl an "Neulinge", deren Arbeit sich durch einen besonders innovativen Ansatz auszeichnet, als auch an solche Personen oder Initiativen, die sich durch ihr langfristiges Engagement verdient gemacht haben. Auch Flüchtlingsselbstorganisationen sind aufgerufen sich zu bewerben.

Den Flyer finden Sie hier.


15.02.2018

Broschüre: "Vielfalt in der Praxis | Patienten mit Migrationshintergrund"

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine Broschüre zur "Vielfalt in der Praxis | Patienten mit Migrationshintergrund: Infos zur Gesundheitskompetenz und Tipps für die Kommunikation" veröffentlicht. Sie ist in der KBV-Reihe "PraxisWissen" erschienen und enthält auf 20 Seiten Informationen zur Gesundheitskompetenz, Praxisbeispiele und Tipps für die Kommunikation.

Neben Hinweisen für einen kultursensiblen Umgang und Techniken zur Gesprächsführung werden Einblicke in die Praxis gewährt. Im Rahmen des Serviceteils wird ein Überblick zu mehrsprachigen Patienteninformationen gegeben. Die Broschüre richtet sich insbesondere an niedergelassene Ärztinnen und Ärtze und Psychotherapeutinnen und -therapeuten, ist aber auch für Praxismitarbeitende, Patientenvertretende und Migrantenverbände interessant.

Die vollständige Broschüre finden Sie hier.


14.02.2018

Die veränderte Fluchtmigration in den Jahren 2014 bis 2016: Reaktionen und Maßnahmen in Deutschland

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat gemeinsam mit der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) eine Fokusstudie zur "Veränderten Fluchtmigration in den Jahren 2014 bis 2016" veröffentlicht.

Die Studie gibt einen Überblick über Maßnahmen, die in Deutschland in Reaktion auf die Herausforderungen durch die verstärkte Fluchtmigration in den Jahren 2014 bis 2016 ergriffen wurden, von der Grenzkontrolle bis zum Abschluss des Asylverfahrens. Aus den vielen bundesweiten Einzelmaßnahmen kristallisierten sich sechs Maßnahmentypen, etwa die Notfall- oder die Präventionsmaßnahmen, heraus.

Hinsichtlich des zukünftigen Umgangs mit einem möglichen neuen Anstieg der Fluchtmigration nach Deutschland ziehen zahlreiche Akteure erste Lehren aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre. Ein Teil der geplanten Maßnahmen zielt dabei auf die Umfunktionierung und Flexibilisierung von bestehenden Strukturen und Prozessen (z. B. ‚atmende Behörde‘), ein anderer Teil zielt wiederum auf die Schaffung neuer Strukturen, Prozesse und von neuem Equipment (z. B. Digitalisierung von Prozessen im Asylverfahren).

Ein Interview mit dem Hauptautor der Studie finden Sie hier.

Das Working Paper zur Studie steht Ihnen hier zur Verfügung.


14.02.2018

Flüchtlinge brauchen Schutz – aber wie?

Vom 23. bis 25. März 2018 findet in der Akademie St. Jakobushaus in Goslar ein Seminar für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit zum Thema "Flüchtlinge brauchen Schutz – aber wie?" statt. Die in Kooperation mit Amnesty International organisierte Veranstaltung soll den engagierten Bürgerinnen und Bürgern helfen, Asylsuchende auf das Asylverfahren vorzubereiten. Ihnen werden neben einem Überblick zum Ablauf des Verfahren unter anderem auch Hinweise auf Kriterien für die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und mögliche Abschiebeverbote gegeben.

Das Programm finden Sie hier.


13.02.2018

Miteinander in Vielfalt. Ein Jahr nach Veröffentlichung von Leitbild und Agenda für die Einwanderungsgesellschaft

Die Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet am 27. Februar 2018 gemeinsam mit dem AWO Bundesvorstand, der Türkischen Gemeinde in Deutschland und dem Verein DeutschPlus eine Diskussionsveranstaltung zum Thema "Miteinander in Vielfalt" in Berlin. Ein Jahr nach der Veröffentlichung von "Leitbild und Agenda für die Einwanderungsgesellschaft" blicken die Kommissionsmitglieder noch einmal auf ihren Text und diskutieren davon ausgehend über die Herausforderungen, vor denen die Politik und Gesellschaft für ein gelingendes "Miteinander in Vielfalt" aktuell stehen.

Das vollständige Programm finden Sie hier.


13.02.2018

Mehrsprachige Webseite in leichter Sprache für geflüchtete Frauen, Migrantinnen und Analphabetinnen

Der Verein Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen (BIG e.V.) stellt auf einer mehrsprachigen Webseite für geflüchtete Frauen, Migrantinnen und Analphabetinnen zahlreiche Informationen rund um das Thema "Häusliche Gewalt" zur Verfügung. In leichter Sprache werden die Frauen über themenspezifische Begrifflichkeiten aufgeklärt sowie auf Hilfe- und Unterstützungsangebote hingewiesen. Sie werden über Arten von und Wege aus der Gewalt informiert.

Die Webseite basiert auf den Texten der Broschüre in leichter Sprache "Häusliche Gewalt ist nie in Ordnung!". Die mehrsprachige Publikation finden Sie hier.


12.02.2018

Symposium "Prävention braucht Integration"

Vom 15. bis 16. März findet in Halle das Symposium "Prävention braucht Integration" statt. Zentrales Thema der von Papilio e.V. organisierten Veranstaltung ist die Integration von Kindern mit Flucht- oder Migrationshintergrund in der Kita. Hier wachsen die Anforderungen an die Fachkräfte: Wie soll man zum Beispiel reagieren, wenn Kinder in der Kita Hinrichtung spielen? Präventionsexperte Prof. Scheithauer von der Freien Universität Berlin und Katharina Hepke von Papilio e.V. informieren über die Hintergründe und zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf, damit Integration schon in der Kita gelingt.

Eine Besonderheit ist, dass die Referenten aus sehr unterschiedlichen Fachbereichen kommen, von der Entwicklungspsychologie über die Psychotherapie bis hin zu Verhaltensbiologie. Gemeinsamer Nenner ist die Prävention und Integration in Kitas, denn wer Kinder schützen will, muss früh anfangen.

Die vollständige Pressemitteilung mit weiteren Informationen finden Sie hier.

 


12.02.2018

MITWIRKEN - Mitbestimmung und Eigenverantwortung von Geflüchteten

Die Otto Benecke Stiftung e.V. unterstützt im Rahmen des Modellprojekts "MITWIRKEN - Mitbestimmung und Eigenverantwortung von Geflüchteten" die Mitwirkungsmöglichkeiten von und für Geflüchtete im sozialen Umfeld. Dabei sollen im Aktionsraum Bonn modellhaft die institutionelle Teilhabe und das individuelle Empowerment von Geflüchteten erprobt werden.

Durch die Partizipation und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit soll einerseits bei Geflüchteten die Identifikation mit der Gesellschaft gestärkt werden, in der sie leben. Andererseits führt sie auch zu einer veränderten Wahrnehmung der Geflüchteten durch die Mehrheitsgesellschaft – von einer teilweise empfundenen passiven Betreuungsmentalität hin zu aktiven Bürgerinnen und Bürgern.

In kommunalen Sammelunterkünften wird selbstbestimmtes Zusammenwirken der Geflüchteten erprobt und typische Problemfelder der Sammelunterbringung angegangen. Im Zentrum stehen regelmäßiger Austausch der Bewohnerinnen und Bewohner, um z.B. mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und friedlich zu regeln. Zudem sorgt eine kontinuierliche Kommunikation zwischen Geflüchteten und Heimleitung, den beteiligten Ämtern sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern für unbürokratische Lösungen konkreter Herausforderungen. Auf Heimebene und darüber hinaus werden Basisgruppen etabliert durch die Wahl von Delegierten, die sich mit anderen Geflüchteten in der Kommune vernetzen und organisieren.


09.02.2018

Städte l(i)eben Vielfalt! Integration von Flüchtlingen - wo stehen wir heute?

Am 21. März 2018 findet in Stuttgart die 5. Integrationskonferenz des Deutschen Städtetages statt.

Städte nehmen bei der Integration von Flüchtlingen eine Schlüsselrolle ein. Städte l(i)eben Vielfalt und Integration geschieht vor Ort. Diesem Gedanken folgend hat der Deutsche Städtetag gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung die Veranstaltungsreihe "Städte l(i)eben Vielfalt" zu verschiedenen Themenbereichen der Integration ins Leben gerufen. In der Konferenz soll insbesondere die berufliche und gesellschaftliche Integration der geflüchteten Menschen im Mittelpunkt stehen.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 16. Februar 2018 möglich.


09.02.2018

Studie: Ankommen nach der Flucht?!

Am 8. Februar 2018 stellte das Deutsche Jugendinstitut (DJI) eine Studie zur Perspektive geflüchteter Jugendlicher in München vor.

Im Jahr 2016 hat das DJI im Rahmen einer Studie über 100 junge Geflüchtete aus über 15 Herkunftsländern über ihre ersten Erfahrungen kurz nach ihrer Ankunft in Deutschland befragt und dabei insbesondere die unterschiedliche Situation von begleiteten und unbegleiteten Geflüchteten berücksichtigt. Ein Jahr später trafen sich die DJI-Wissenschaftlerinnen erneut mit den Jugendlichen und sprachen über ihre schulische, berufliche und soziale Integration und ihren aufenthaltsrechtlichen Status zu sprechen. Während sich viele von ihnen eine erste Perspektive schaffen konnten, wirken sich u. a. asylrechtliche Unsicherheiten negativ auf viele Lebensbereiche der Jugendlichen aus.

Zur Pressemitteilung geht es hier.


08.02.2018

MeinVokabular: App hilft beim Deutschlernen

Die Handwerkskammer für Mittelfranken stellt eine kostenlose Vokabel-App für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund, die im Handwerk arbeiten, zur Verfügung. Die App "MeinVokabular" soll die neuankommenden Menschen beim Erlernen der Fachsprache unterstützen und ihnen das Erlernen spezifischer Fachwörter erleichtern. Mit Hilfe der App können die Nutzerinnen und Nutzer sich ein eigenes Sprachlexikon - besonders für die schwierige Fachsprache - aufbauen.

So kann jedes unbekannte Wort, beispielsweise ein Scherbügelbieger, bebildert und vertont werden. Die Bedienung ist selbsterklärend. Erst erstellt man eine neue Karteikarte, indem man einfach das große Plus antippt. Dann macht man ein Foto – zum Beispiel vom Scherbügelbieger –, spricht und tippt die richtige Vokabel ein. In der Übersicht können die Fremdwörter dann geübt werden.

 


08.02.2018

Perspektivplanung in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen und Hilfen zur Verselbstständigung

Das Dialogforum "Bund trifft kommunale Praxis" - Inklusive Kinder- und Jugendhilfe aktiv miteinander gestalten veranstaltet vom 08. bis 09. März 2018 in Berlin eine Fachtagung zum Thema "Perspektivplanung in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen und Hilfen zur Verselbstständigung".

Ein großer Schwerpunkt der Veranstaltung liegt dabei auf der Frage, wie der Ist-Stand und die Perspektiven der kommunalen Integration junger Geflüchteter in der Praxis eingeschätzt werden und was die dringendsten Aufgaben in diesem Kontext sind. Gemeinsam mit den Teilnehmenden aus der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe wollen die Veranstalter sich damit auseinandersetzen, welche Aufgaben und weiteren Herausforderungen damit fachlich, infrastrukturell und personell für die Kinder- und Jugendhilfe verbunden sind.

Das vollständige Programm finden Sie hier.


08.02.2018

Sonderfonds - Flüchtlingskinder in Deutschland

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt mit dem Sonderfonds "Flüchtlingskinder in Deutschland" Projekte und Maßnahmen, die sich für eine gleichberechtigte Teilhabe und eine bessere Fürsorge und Unterstützung von geflüchteten Kindern in Deutschland einsetzen. 

Dem jeweiligen Projekt soll die Leitidee zugrunde liegen, dass Kinder und Jugendliche Experten sind. Das Konzept soll neben dem Ziel eine wirksame Veränderung erreichen zu können, einen zukunftsweisenden und nachhaltigen Charakter aufweisen.

Die Förderhöhe beträgt maximal 5.000 Euro als Festbetragsfinanzierung. 20 Prozent der Gesamtkosten müssen dabei auf andere Weise, etwa durch Dritt- oder Eigenmittel, finanziert werden.

Förderanträge können fortlaufend eingereicht werden. Eine spezielle Antragsfrist ist nicht gegeben.

Weitere Informationen finden Sie hier.


07.02.2018

Zufluchtsort Kommune - Gelingende Aufnahme von Geflüchteten in Niedersachsen

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. hat eine Broschüre zur gelingenden Aufnahme von Geflüchteten in Niedersachsen veröffentlicht. Die Handreichung "Zufluchtsort Kommune - Gelingende Aufnahme von Geflüchteten in Niedersachsen" soll insbesondere Vertreterinnen und Vertreter aus niedersächsischen Kommunen bei Fragen zur Aufnahme, Betreuung, Integration und Teilhabe von Geflüchteten unterstützen.

Neben einem breiten Überblick zu bestehenden kommunalen Konzepten, Arbeitsweisen und Maßnahmen der einzelnen niedersächsischen Kommunen werden unterschiedliche Beispiele aus der Praxis aufgezeigt und Handlungsempfehlungen für die eigene Arbeit gegeben.

Zur vollständigen Broschüre geht es hier.


07.02.2018

Einfach mein Recht

Der AWO Bundesverband hat eine neue Informationsseite für Geflüchtete gestartet. Die Seite "Einfach mein Recht" informiert die geflüchteten Menschen in mehreren Sprachen über ihre Rechte auf Schutz, Teilhabe und Bleiben.

Neben grundlegenden Informationen werden hilfreiche Informationsmaterialien für Geflüchtete, aber auch Migrantinnen und Migranten zur Verfügung gestellt. So klären beispielsweise Flyer in acht Sprachen, verschiedene Plakate, sowie drei Erklärfilme über das Recht auf Schutz, das Recht auf Teilhabe und das Recht auf Bleiben auf. Zudem können Beratungsstellen zu verschiedenen Themen, wie Gesundheit und Arbeit, gesucht werden, die zu diesen Themen weiterführend beraten und unterstützen.

Quelle: Pressemitteilung AWO vom 05.02.2018


06.02.2018

Studien zu den Einstellungen der Bevölkerung gegenüber Vielfalt in Deutschland

Die Bertelsmann Stiftung hat zwei Studien zu den Einstellungen der Bevölkerung gegenüber Vielfalt in Deutschland veröffentlicht.

Die Studien "Wie weltoffen ist Deutschland?" und "Vom Unbehagen an der Vielfalt" zeigen, dass die Offenheit für Vielfalt in der deutschen Bevölkerung in der langfristigen Betrachtung größer geworden ist. Allerdings kann eine zunehmende Polarisierung zwischen den Befürwortern von Offenheit und den Befürwortern von nationaler Abschottung konstatiert werden.

Weitere Informationen zu den beiden Publikation finden Sie hier:

"Wie weltoffen ist Deutschland?"

"Vom Unbehagen an der Vielfalt"

 


06.02.2018

Interreligiöse Kompetenz in der Kita - ein Zugewinn für alle

Vom 06. bis 07. März 2018 findet in Wiesbaden eine Fachtagung zum Thema "Interreligiöse Kompetenz in der Kita - ein Zugewinn für alle" statt.

Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam Leitlinien für eine religionspädagogisch begründete Pädagogik der Differenzsensibilität zu entwickeln und sie an die Stelle zu adressieren, die in Politik und Verwaltung über die ausbildungsbezogenen und beruflichen Rahmenbedingungen entscheiden. Schwerpunktmäßig werden Verantwortliche, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und Ehrenamtlichen aus Kindertageseinrichtungen angesprochen.

Den Flyer der Fachtagung finden Sie hier.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 15. Februar 2018 möglich.

 


05.02.2018

Sozial- und Ausländerrecht in der Arbeit mit Geflüchteten

Am 03. März 2018 findet in Würzburg ein Seminar zum Sozial- und Ausländerrecht in der Arbeit mit Geflüchteten statt.

Der von der Akademie Frankenwarte Würzburg organisierte Kurs richtet sich an bürgerschaftlich und hauptamtlich Engagierte in der Geflüchtetenarbeit. Den Teilnehmenden sollen im Rahmen der Veranstaltung ein Überblick zu den Grundlagen des Sozial- und Ausländerrechts sowie viele konkrete praktische Hinweise für die eigene Arbeit gegeben werden.

Zur Anmeldung geht es hier.

 


05.02.2018

Universität Göttingen an EU-Projekt zum Thema Migration beteiligt

Gemeinsam mit der Georg-August-Universität Göttingen untersucht ein europäisches Forscherteam die Reaktionen der europäischen Staaten auf die sogenannte Flüchtlingskrise von 2015. Die Forschung erfolgt im Rahmen des EU-Projekts „RESPOND: Multilevel Governance of Mass Migration in Europe and Beyond“ und beschäftigt sich mit verschiedenen Steuerungsebenen von Grenzmanagement, Aufnahme- und Integrationsstrategien.

Orientiert an einer menschenrechtlichen Migrationspolitik erforscht das Projekt „RESPOND“, wie die Europäische Union und ihre Mitgliedsländer versuchen, die Bewegungen der Migration zu steuern und zu regulieren, und welche Auswirkungen dies auf Zivilgesellschaften und auf Fluchtmigrantinnen und -migranten hat.

Quelle: Presseinformation Nr. 11/2018 - 16.01.2018 / Georg-August-Universität Göttingen


02.02.2018

NEWSCOMER

In deutschen Medien liest man viel über Geflüchtete – wenig von ihnen. Sie sind Objekt, nicht Subjekt der Berichterstattung. NEWSCOMER will das ändern. Wir bringen Geflüchtete in Kontakt mit Lokalredaktionen. In Tandems recherchieren sie zu Themen ihrer Wahl und berichten über ihren Alltag in der deutschen Provinz. Redaktionen und Leser erhalten so neue Einblicke, Geflüchtete eine eigene Stimme in Lokalmedien. NEWSCOMER begleitet Geflüchtete und Lokalredaktionen dabei und bildet sie für die Arbeit im Mentoringtandem aus. Denn: Wer schreibt, der bleibt.


02.02.2018

START-Stipendium

Vom 01. Februar bis 15. März 2018 haben junge Menschen mit Migrationshintergrund die Chance sich für ein Stipendium der START-Stiftung zu bewerben.

Um die Bildungspersepktiven der jungen Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund zu verbessern und sie auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen, vergibt das Programm bundesweit rund 200 neue Stipendienplätze. Das START-Stipendium steht den jungen Menschen drei Jahre lang finanziell sowie durch eine persönliche Betreuung zur Seite. START bietet allen Stipendiatinnen und Stipendiaten überregional vielfältige Bildungsangebote, Workshops und eine individuelle Betreuung in den einzelnen Bundesländen.

Eine Bewerbung für das Stipendium ist hier möglich.


01.02.2018

Willkommenskultur in Deutschland - Mehr als nur ein Modewort?

Die Bertelsmann Stiftung hat einen Policy Brief Migration zur Willkommenskultur in Deutschland veröffentlicht. Der im Rahmen des Projekts "Migration fair gestalten" entstandene Kurzbericht befasst sich mit dem Begriff der Willkommenskultur und erörtert auf Grundlage empirischer Befunde, wie stark ebendiese ausgeprägt ist. Die Publikation setzt sich mit Vorschläge für eine Weiterentwicklung und einer stärkeren Verankerung der Willkommenskultur auseinander, um eine gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen und Migranten und damit den sozialen Zusammenhalt in Deutschland zu fördern.

Den vollständigen Policy Brief finden Sie hier.


01.02.2018

Rein ins Ehrenamt

Am 23. Februar 2018 findet in Braunschweig eine Veranstaltung zur Vermittlung von Geflüchteten in Ehrenämter statt. Die von der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen für das Ehrenamt (LAGFA) und der Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. organisierte Veranstaltung zum gleichnamigen Projekt "Rein ins Ehrenamt" vernetzt niedersachsenweit laufende Aktivitäten von und mit Geflüchteten im Ehrenamt. Gemeinsam mit den Stellen für Migration und Teilhabe, Integrationslotsen und -beauftragten sowie Koordinationsstellen und Einrichtungen, die mit Ehrenamtlichen arbeiten, werden die Herausforderungen und Möglichkeiten des Themas erforscht. Ziel der Veranstaltung soll es sein,  niedersachsenweite Strukturen zu schaffen, die geflüchteten Menschen den Einstieg in Ehrenämter erleichtern.

Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 16. Februar 2018.


31.01.2018

Relaunch von ecoi.net

Das European Country of Origin Information Network (ecoi.net) stellt als öffentliche und kostenfrei zugängliche Plattform eine Vielzahl an Informationen zur Lage in Flüchtlingsherkunftsländern zur Verfügung. Das umfangreiche Herkunftsländerinformationssystem bietet einen einfachen und schnellen Zugang zu einer aktuellen und umfassenden Sammlung von relevanten Informationen für Verfahren zum internationalen Schutz.

Ecoi.net sammelt, strukturiert und verarbeitet öffentlich zugängliche Länderinformationen unter dem spezifischen Gesichtspunkt der Bedürfnisse von zuständigen Fachkräften, die über Asylanträge und Anträge auf andere Formen internationalen Schutzes entscheiden.

Nach dem Relaunch wird den Nutzerinnen und Nutzern neben einem modernen Design, neue Suchfunktionen und eine höhere Geschwindigkeit angeboten.


31.01.2018

Neue Filmreihe: Das Grundgesetz

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat eine Reihe mehrsprachiger Erklärfilme zum "Grundgesetz" veröffentlicht. Mit Hilfe der Videos unterstützt das BAMF (Neu)-Zugewanderte und Geflüchtete dabei, sich mit den Werten und Normen der deutschen Verfassung vertraut zu machen.

Die kurzen Filme setzen sich etwa mit der Reichweite der Meinungs- und Pressefreiheit auseinander und zeigen die Rechte, Pflichte und Freiheiten eines jeden Einzelnen auf. Sie sollen den neuankommenden Menschen eine erste Orientierung für das Leben in Deutschland bieten.

Die fünfsprachige Filmreihe finden Sie hier.

 


31.01.2018

Online-Umfrage zur Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) hat eine Online-Umfrage unter Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe zur Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge durchgeführt. Ein Großteil der Jugendlichen ist demnach durch das Erleben von Gewalt und Missbrauch im Herkunftsland sowie während der Flucht belastet. Laut 57,7% der Befragten berichten die Jugendlichen oft bzw. immer von Gewalt- und Missbrauchserfahrungen. Jugendämter, Träger und zuständige Ministerien müssen sich darauf einstellen, dass der Anteil (schwer) traumatisierter Minderjähriger weiter ansteigt, da die Fluchtrouten gefährlicher geworden sind.

Die vollständige Auswertung der Online-Umfrage 2017 finden Sie hier.

Quelle: Pressemitteilung BumF 26.01.2018


30.01.2018

JUMPin.NRW

Noch bis zum 12. Februar 2018 können sich junge Menschen aus Nordrhein-Westfalen für das Projekt JUMPin.NRW der Otto Benecke Stiftung e.V. bewerben.

JUMPin.NRW bietet den in das Projekt aufgenommenen Jugendlichen Seminare, Studienfahrten, Praktika und Begegnungen mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und erwartet im Gegenzug ehrenamtliches Engagement.

Das Projekt ermöglicht den Teilnehmenden, ihre überfachlichen Fähigkeiten auszubauen, das Demokratieverständnis zu schärfen und ihre Netzwerke zu erweitern. "Reinspringen" können junge Menschen mit Migrationsgeschichte zwischen 18 und 28 Jahren, ständigem Wohnsitz in NRW und sozialem und gesellschaftlichem Engagement.

Zum Bewerbungsformular geht es hier.


30.01.2018

Zuwanderung und Integration von Geflüchteten in Kommunen | Der lange Weg vom Ankommen zum Bleiben

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat eine Publikation zur "Zuwanderung und Integration von Geflüchteten in Kommunen | Der lange Weg vom Ankommen zum Bleiben" veröffentlicht. Dabei geht es nach den Herausforderungen der Unterbringung und Versorgung der geflüchteten Menschen, aktuell für die Kommunen um die Bewältigung einer gelingenden Integration der neuangekommenden Menschen.

Vor diesem Hintergrund beleuchtet der Band die Integrationsherausforderungen, die sich den Kommunen derzeit konkret stellen, aber auch mögliche Lösungsansätze. Es werden sowohl aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse als auch Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt – mit dem Ziel, Anregungen für eine gelingende Integration von Geflüchteten zu geben.


29.01.2018

Mit Gewalt ins Paradies | Fachtag zur Radikalisierungsprävention

Am 27. Februar 2018 veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in Schwerin einen Fachtag zur Radikalisierungsprävention. Aufgrund des stark gestiegenden Handlungsbedarfs im Themenfeld der Radikalisierungsprävention und den bundesweit stetig neuen Präventionsangeboten, ist auch der Bedarf nach der Vermittlung von Hintergrundwissen, möglichen Fallstricken und gelungenen Beispielen aus der Präventionspraxis gestiegen.

Unter dem Titel "Mit Gewalt ins Paradies" soll die Tagung für die Teilnehmenden ein Ausgangspunkt für diesen Wissenstransfer sein. Zentral ist dabei, auch in Mecklenburg-Vorpommern, die Frage danach, welche Übertragungsmöglichkeiten es aus dem Bereich der Rechtsextremismusprävention gibt.

Zum gleichen Thema bieten die bpb am 21. März 2018 einen weiteren Fachtag in Leipzig an.


29.01.2018

Integration durch Engagement - Wie Helfer/-innen ihr Engagement für Geflüchtete erleben und welchen Beitrag zur gesellschaftlichen Partizipation sie leisten können

Der Paritätische Gesamtverband hat zwei Publikationen zur "Integration durch Ehrenamt" veröffentlicht.

Zum einen wurde ein Abschlussbericht zur Studie "Ehrenamt mit Geflüchteten | Ein Praxisforschungsprojekt über die Ressourcen, Erwartungen und Erfahrungen von ehrenamtlichen Helfer_innen in pädagogischen Setting" herausgegeben. Der Bericht zeigt ausführlich die Ergebnisse einer Befragung von Ehrenamtlichen, die sich in der Betreuung, Begleitung und Bildung von Geflüchteten engagieren, auf.

Dieser steht Ihnen hier zur Verfügung.

Auf Grundlage der Studie wurde daneben eine Broschüre zu "Zentralen Erkenntnissen, Paritätischen Positionen und Praxistipps aus der Studie `Ehrenamt mit Geflüchteten`" veröffentlicht. Diese Publikation fasst die wichtigsten Ergebnisse der Studie sowie die Paritätischen Schlussfolgerungen für die politische Diskussion zur Aufnahme und Integration von Geflüchteten zusammen. Außerdem gibt sie zu einigen Handlungsfeldern praktische Tipps, wie Engagement gut gelingen kann.

Die Handreichung finden Sie hier.


26.01.2018

Refugee Radio Hildesheim

Integration durch Radio ist das Ziel der Workshops im Projekt "Refugee Radio Hildesheim" von Radio Tonkuhle 105,3. In insgesamt fünf verschiedenen Kursangeboten wird Menschen mit und ohne Fluchterfahrung die Arbeit für das Radiomachen vermittelt, um die Deutschkenntnisse und damit die Chancen auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt auszubauen. Presse- und Meinungsfreiheit sind für Menschen mit Fluchterfahrung in ihren Heimatländern nicht selbstverständlich und können durch die eigene Produktion von Radiobeiträgen erlebt werden. Das Bürgerradio Radio Tonkuhle 105,3 gibt dafür eine Plattform. Durch das Netzwerk mit verschiedenen Einrichtungen in der Arbeit mit Menschen mit und ohne Fluchterfahrung sowie Schulen wird ein weites Teilnehmerfeld abgedeckt.

26.01.2018

Fortbildung "Papilio Integration" für Kita-Fachkräfte, die Kinder mit Migrations- und Fluchthintergrund betreuen

Am 20. und 21. Februar 2018 findet in Hamburg die Fortbildung "Papilio Integration" für Kita-Fachkräfte, die Kinder mit Migrations- und Fluchthintergrund betreuen, statt.

Wie soll man reagieren, wenn die Eltern die Regeln der Kita nicht verstehen? Was tun, wenn Kinder traumatisiert erscheinen? Durch die steigende Zahl von Kindern mit Migrationshintergrund und die besonderen Umstände geflüchteter Kinder aus aller Welt wachsen die Anforderungen an das pädagogische Fachpersonal, um weiterhin eine bedarfsgerechte und professionelle Betreuung aller Kinder sicherzustellen. "Papilio Integration" soll die Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit mit Kindern in besonderen Situationen bestärken und Handlungsunsicherheiten abbauen. 

Die zweitägige praxisorientierte Fortbildung fördert das kultursensitive pädagogische Handeln in Kindertagestätten und umfasst dabei nicht nur eine Wissensvermittlung, sondern basiert vielmehr auf interaktiven Übungen und Methoden. Angesprochen werden alle interessierten Kindertagesstätten, die Eltern und Kinder mit Migrationshintergrund betreuen.

Am 13. März 2018 findet das Nachhaltigkeitstreffen der Veranstaltung statt.

Zum Anmeldeformular geht es hier.


25.01.2018

Welten verbinden – Zusammenhalt stärken. 100 Innovationen für Deutschland.

Die Initiative "Deutschland – Land der Ideen" sucht gemeinsam mit der Deutschen Bank im Rahmen des Wettbewerbs "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" 100 Projekte, die innovative Antworten auf gesellschaftliche Fragen liefern.

Mit dem diesjährigen Jahresmotto "Welten verbinden – Zusammenhalt stärken. 100 Innovationen für Deutschland." prämiert der Wettbewerb Ideen und Projekte aus Deutschland, die Lebenswelten miteinander verbinden, die quer denken und Bekanntes auf den Prüfstand stellen, die dem Gemeinwohl dienen, ohne die Innovationskraft des Einzelnen zu vernachlässigen. Und die über Deutschland hinaus auch Signalwirkung entfalten können.

Noch bis zum 20. Februar 2018 können sich alle interessierten Sozialunternehmen, Unternehmen und Forschungsinstitute, Städte, Kommunen, Landkreise, Ministerien, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, soziale und kirchliche Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände, Genossenschaften sowie private Initiatoren mit Sitz in Deutschland für den Wettbewerb bewerben.


25.01.2018

Jobbörse für Geflüchtete und Migranten

Am 20. Februar 2018 findet in Berlin die 3. Estrel Jobbörse für Geflüchtete und Migranten statt. Die vom Estrel Berlin, der Bundesagentur für Arbeit und dem Jobcenter organisierte Veranstaltung eröffnet Arbeitssuchenden sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern die Möglichkeit zum persönlichen Austausch und zu Bewerbungsgesprächen. Interessierte können sich über das vielfältige Angebot informieren und nach geeigneten Ansprechpersonen für eine berufliche Integration suchen.

Die Tickets können hier bestellt werden.


25.01.2018

Sprachmittlung für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Geflüchtete

Die Schwulenberatung Berlin hat eine Handreichung zur Unterstützung der Arbeit von Sprachmittlerinnen und Sprachmittler mit geflüchteten LSBTI veröffentlicht. Die Broschüre "Sprachmittlung für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Geflüchtete" gibt zahlreiche Tipps und Hinweise für die praktische Arbeit. Dabei werden insbesondere die besondere Situation von LSBTI-Geflüchteten sowie die daraus resultierenden Spezifika in Bezug auf Sprachmittlung für LSBTI-Geflüchtete dargestellt.

Die gesamte Broschüre finden Sie hier.


24.01.2018

Frau macht schlau! - Berufsinformationstag für Migrantinnen

Die vhs Tübingen veranstaltet am 01. Februar 2018 einen Berufsinformationstag für Migrantinnen. Unter dem Titel "Frau macht schlau!" werden neben einem Vortrag zu "Mut und Stärke für den Berufseinstieg" in einzelnen Workshops die Themen Qualifizierung und Zeitarbeit vertieft sowie über eigene Erfahrungen von Migrantinnen zu ihrem Berufseinstieg berichtet. Zudem können sich die Teilnehmenden über verschiedene Institutionen informieren und sich beraten lassen.


24.01.2018

FAQ: Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte

Im Zusammenhang mit der Dabatte um den Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte bestehen eine Vielzahl von Fragen und Unwissenheit. Warum sind geflüchtete Familien überhaupt getrennt? Welche Flüchtlinge können gegenwärtig welche Familienmitglieder nach Deutschland nachholen? Wo finden sich die wesentlichen grund- und menschenrechtlichen Grundlagen für den Familiennachzug? Wie wäre eine weitere Aussetzung des Familiennachzugs zu bewerten? Wie viele Menschen würden nach Deutschland kommen, wenn der Familiennachzug wieder ermöglicht würde?

Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) hat eine Übersicht mit Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte zusammengestellt.

Zu den gesamten FAQ geht es hier.


23.01.2018

Pädagogische Spiele-Materialien für Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Der Verein "Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V." bietet mehrere Spiele-Materialien zu den Themen Demokratie, Zivilcourage, Vorurteile und Ausgrenzung an. Die pädagogischen Publikationen sollen Lehrkräfte und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren bei der didaktischen und spielerischen Arbeit mit jungen Menschen unterstützen.

Mit Hilfe der Materialien sollen die Schülerinnen und Schüler in und außerhalb des Unterrichts für Diskriminierungen sensibilisiert und über Hintergrundwissen aufklärt werden. Das niedrigschwellige Angebot soll zur Diskussion anregen, Perspektivwechsel ermöglichen sowie das Miteinander fördern.

Die Spiele können über den Beltz Verlag bestellt werden.


23.01.2018

Zentrum für Migration und Arbeitsmarkt startet Beratungshotline

Das Zentrum für Migration und Arbeitsmarkt (ZEMIGRA) ist eine landesweite Informationsstelle zu Fragen rund um das Thema Arbeitsmarktintegration von zugewanderten Menschen in Sachsen-Anhalt. Durch ein vielseitiges Angebot wird das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteure unterstützt sowie deren Vernetzung gestärkt.

ZEMIGRA bietet eine kostenfreie E-Mail- und Telefon-Hotline zur Beratung der Akteurinnen und Akteure in der Migrationsarbeit. Der Beratungsservice steht für Fragen rund um das Thema Arbeitsmarktintegration von  Zugewanderten in Sachsen-Anhalt zur Verfügung.  Ziel ist die schnelle und unkomplizierte Vermittlung von Anliegen an die jeweils zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in Sachsen-Anhalt.

Das Online-Portal von ZEMIGRA richtet sich an regionale und kommunale Akteurinnen und Akteure, ehrenamtlich Engagierte sowie Verwaltungsmitarbeitende und Unternehmen, die im Kontext "Migration und Arbeitsmarkt" tätig sind. Es bietet einen umfassenden Überblick zu aktuellen Angeboten, weiterführenden Informationen und einzelnen Erfolgsgeschichten.

 


22.01.2018

Interkulturelles Konfliktmanagement – Konflikte klären im islamischen Kontext

Vom 08. bis 10. März 2018 findet in Freiburg ein Workshop zum Thema "Interkulturelles Konfliktmanagement – Konflikte klären im islamischen Kontext" statt. Die von der MITTLEREI organisierte Fortbildung vermittelt auf der einen Seite Wissen zu islamischen Kulturen und traditionellen Konfliktlösungen, auf der anderen Seite wird mithilfe von Rollenspielen und Simulationen der Umgang in praktischen Situationen erlernt. Im Rahmen des interaktiven Seminars werden die Teilnehmenden im Hinblick auf interkulturelle Kompetenzen und Kommunikation geschult und für Praxissituationen sensibilisiert.

Der Workshop wendet sich an Personen im öffentlichen Dienst, an Fach- und Führungskräfte, sowie an Vertreter von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen. Ebenso an jene, die persönlich oder in einer Institution im kulturellen Kontext mit oder für Geflüchtete arbeiten.


22.01.2018

Religion als Faktor der Radikalisierung? Forschungsprojekt der Universitäten Osnabrück und Bielefeld

Forscherinnen und Forscher des Instituts für Islamische Theologie (Universität Osnabrück) starten gemeinsam mit dem Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (Universität Bielefeld) ein neues Forschungsprojekt zur Frage "Religion als Faktor der Radikalisierung".

Im Rahmen des zweijährigen Projekts soll ein genauer Blick auf den Einfluss religiöser Bindungen und Orientierungen und den Prozess der Radikalisierung geworfen werden. Dabei soll der Faktor Religion in Radikalisierungsprozessen junger Menschen aus einer islamwissenschaftlichen, theologischen, erziehungswissenschaftlichen und sozialpsychologischen Perspektive gesehen und differenziert, d.h. nach den Dimensionen von Religion und Religiosität untersucht werden.

Ein ausführliches Interview zum Beginn der Studie finden Sie im Deutschlandfunk Kultur.


19.01.2018

"Wo kommen Sie eigentlich ursprünglich her?" Diskriminierungserfahrungen und phänotypische Differenz in Deutschland

Der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR-Forschungsbereich) hat einen Kurzbericht zu Diskriminierungserfahrungen und subjektiven Benachteiligungswahrnehmungen von Zuwanderinnen und Zuwanderern veröffentlicht. Im Rahmen der Publikation "Wo kommen Sie eigentlich ursprünglich her?" Diskriminierungserfahrungen und phänotypische Differenz in Deutschland" untersuchen die Forscherinnen und Forscher Formen und Felder von Diskriminierung sowie den Zusammenhang von Diskriminierung und der Rolle von äußerlich wahrnehmbaren Merkmalen des Migrationshintergrundes.

Dabei wurde im Wesentlichen festgestellt, dass Menschen mit äußerlichen (Körper-)Merkmalen, die auf eine ausländische Herkunft schließen lassen, wie eine dunkle Hautfarbe oder ein Kopftuch, fühlen sich häufiger diskriminiert als Zugewanderte, die sich äußerlich nicht von der Mehrheitsbevölkerung unterscheiden. Dasselbe gilt für einen Akzent. Eine offenkundig andere Herkunft wird in Deutschland also als Nachteil erlebt.

Den gesamten Bericht finden Sie hier.


19.01.2018

Broschüre: Dokumentation des Fachtages zur Umsetzung des besonderen Schutzbedarfs von LSBTTIQ Geflüchteten

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg, die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg (tgbw) und die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) haben im letzten Jahr einen Fachtag zum Thema "Ankommen. In Sicherheit?" zur Umsetzung des besonderen Schutzbedarfs von LSBTTIQ Geflüchteten durchgeführt.

Die Teilnehmenden haben sich zu verschiedenen inhaltlichen und politischen Fragen ausgetauscht und vernetzt. Auf dem Fachtag wurden Botschaften an Politik, an Haupt- und Ehrenamtliche in der Geflüchtetenarbeit, an die LSBTTIQ-Community sowie an Migrantinnen- und Migrantenorganisationen erarbeitet. Zur Dokumentation der im Rahmen der Tagung erzielten Ergebnisse haben die Veranstalter eine Broschüre mit Vorträgen und Workshopberichten sowie den zentralen Botschaften des Fachtages herausgegeben. Die Angebote zur Vernetzung sowie Best-Practice-Beispiele zeigen konkrete Strategien und Vorgehensweisen in Baden-Württemberg auf.

Zur Dokumentation geht es hier. Eine englischsprachigen Fassung der Publikation finden Sie hier.


18.01.2018

Neue Asylzahlen für das Gesamtjahr 2017

Das Bundesministerium des Inneren (BMI) stellte in dieser Woche die Asylzahlen für das Gesamtjahr 2017 vor. Danach wurden im letzten Jahr 186.644 Asylsuchende registriert, das sind fast 100.000 Asylsuchende weniger als im Jahr 2016. Trotz der erheblich gesunkenen Zahlen, verwies der Bundesminister des Innern Dr. Thomas de Maizière darauf, dass die weltweite Flüchtlingsproblematik auch künftig eine große Herausforderung darstellen werde.

Zudem konnten die anhängigen Asylverfahren deutlich abgebaut werden: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) konnte im Jahr 2017 über 600.000 Asylentscheidungen treffen.

Zur Pressemitteilung geht es hier.

Einen kritischen Kommentar in den Tagesthemen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Zahlen finden Sie hier.


18.01.2018

Neue Webseite: Berufsorientierung für Geflüchtete

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) informiert auf seiner neuen Internetseite alle Interessierten zur Berufsorientierung von Geflüchteten und Neuzugewanderten. Die Website informiert über das Programm „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ (BOF) mit dem Schwerpunkt Handwerk sowie über verschiedene andere Projekte der Initiative Bildungsketten in einzelnen Bundesländern. Darüber hinaus gibt sie Einblick in die Arbeit mit Neuzugewanderten im regulären Berufsorientierungsprogramm (BOP).

Das Portal bietet neben Informationen zu den Aktivitäten des BMBF, eine Projektlandkarte sowie Hinweise zu Leitfäden, FAQ und weiterführenden Informationen rund um das Thema Ausbildung.

 


18.01.2018

Verbundprojekt SHELTER Online-Kurs: Trauma

Das Verbundsprojekt "SHELTER" bietet zwei Online-Kurse zur Fort- und Weiterbildung mit dem Schwerpunkt "Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten". Die Kurse, die sich sowohl an Fachkräfte als auch an nicht therapeutisch geschulte Haupt- und Ehrenamtliche richten, liefern den Teilnehmenden Basisinformationen zu Traumafolgen und psychischen Belastungen im Kontext von Flucht und Asyl.

Der Kurs "Trauma im Kontext Flucht und Asyl - Traumatherapie mit Geflüchteten" und "Trauma im Kontext Flucht und Asyl - Herausforderungen in nicht- therapeutischen Berufen" liefern Hindergrundinformationen und Handlungsempfehlungen für die tägliche Arbeit.

Interessierte können sich hier für den zweiten Testdurchlauf im Jahr 2018 eintragen.

 

 

 


17.01.2018

Wie viele Flüchtlinge finden Arbeit?

Der Mediendienst Integration klärt in einem Artikel über die tatsächlichen Zahlen und deren Bedeutung rund um das Thema "Arbeitsmarktzugang von Geflüchteten" auf. Aufgrund der zahlreichen Statistiken und der Vielzahl an unterschiedlichen Zahlen, werden diese häufig aus dem Kontext gerissen und für eine einseitige Berichterstattungen genutzt.

Mit Hilfe des Artikels erläutert der Mediendienst Integration welchen Aussagewert die einzelnen Arbeitsmarkt-Zahlen zukommt - welche wichtig und unwichtig sind. 

 


17.01.2018

Polizei und Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft

Am 22. Februar 2018 findet das 5. Symposium der Polizeidirektion Osnabrück und des Instituts für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück statt. Das diesjährige Thema "Polizei und Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft - Neue Herausforderungen für Zivilgesellschaft, Kommunen und Sicherheitsbehörden" sucht Wege für eine aktive und gewinnbringende Zusammenarbeit.

In Zeiten von Radikalisierung einerseits und der verstärkten Verbreitung islamophober Bewegungen andererseits sind zukünftige Fachkräfte im Bereich der Extremismusprävention von großer Bedeutung, die auch Sicherheitsbehörden mit ihrer Expertise und insbesondere praktischer sozialer Arbeit unterstützen können. Soziale Arbeit kann einen bedeutenden Beitrag zur Lösung gesellschafts- und polizeirelevanter Problemfelder leisten. im Rahmen der Fachtagung werden über die Möglichkeiten des Einsatzes von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie die Zusammenführung fachlicher Synergien im polizeilichen Kontext diskutiert.

 


16.01.2018

Forschungsprojekt: Menschenrechtliche Herausforderungen für die europäische Migrationspolitik

Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte wird ein Forschungsteam des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) mit weiteren Kooperationspartnern in den kommenden Jahren die "Menschenrechtlichen Herausforderungen für die europäische Migrationspolitik" untersuchen. Das von der Stiftung Mercator geförderte Projekt wird sich mit der Frage auseinandersetzen, in welchem Maße die Migrationspolitik in der EU gegen menschenrechtliche Standards verstößt.

Mit der Studie REMAP („Human Rights Challenges to European Migration Policy“) soll die Menschenrechtsgeltung in der EU-Migrationspolitik neu vermessen werden. Das Team will im Rahmen der Studie auch Vorschläge für eine menschenrechtskonforme Weiterentwicklung der europäischen Migrationspolitik machen.

Quelle: Universität Giessen


16.01.2018

Weiterbildung zum Systemischen Coach für Flüchtlinge

Das Institut für Bildungscoaching bietet in Berlin und Köln Weiterbildungen zum Systemischen Coach für Flüchtlinge an. Um Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie die Fachkräfte mit anderen Qualifikationen im Bereich der Flüchtlingsarbeit für die Herausforderungen des neuen Arbeitsfeldes vorzubereiten, sollen in der Weiterbildung insbesondere die interkulturellen Kompetenzen gestärkt und für die verschiedenen Sichtweisen und Perspektiven der Geflüchteten sensibilisiert werden. 

Ziel des systemischen Coachings ist es, die Kundinnen und Kunden für alternative Denk-, Wahrnehmungs- und Interaktionsmuster zu öffnen, um so neue Verhaltensoptionen zu ermöglichen sowie Lern- und Erneuerungsprozesse zu initiieren. Im Idealfall können systemische Interventionen mehr gegenseitiges Verständnis, Toleranz und einen achtsameren Umgang fördern.

In der Weiterbildung werden in die systemische Theorie eingeführt und wichtige Methoden des systemischen Coachings vorgestellt und eingeübt. Systemische und lösungsorientierte Ansätze bieten zudem Methoden zur Ressourcenorientierung bei den Beraterinnen und Beratern selbst an.

Die nächste Weiterbildung findet vom 19. bis 22. Februar 2018 in Berlin statt.


15.01.2018

Kompetent im Ehrenamt

Vom 12. bis 14. März 2018 findet die Fortbildung "Kompetent im Ehrenamt" für Ehrenamtliche der Flüchtlingshilfe und aus anderen Themenbereichen im St. Jakobushaus in Goslar statt.

In Niedersachsen engagieren sich derzeit etwa 2,8 Millionen Menschen freiwillig und damit ehrenamtlich. Die Beweggründe für das Engagement und die Einsatzgebiete sind vielfältig. Für Staat und Gesellschaft hat die bürgerschaftliche Unterstützung insbesondere durch die Flüchtlingshilfe an Bedeutung gewonnen. Daher ist es wichtig, ehrenamtlich Engagierte in ihrer Tätigkeit zu fördern und zu unterstützen. In dieser dreitägigen Fortbildung stehen Ihr Engagement und die Stärkung Ihrer persönlichen Kompetenzen im Vordergrund – egal ob Sie sich bereits ehrenamtlich betätigen oder überlegen es zu tun und egal auf welchem Gebiet. In interaktiven Einheiten erlernen Sie handlungsorientiertes Wissen in den Bereichen interkulturelle Kompetenz, Integration und Kommunikation Dabei stehen praktische Erfahrungen und deren Reflexion im Vorder-grund. Dadurch trainieren und stärken Sie Ihre Team-, Kritik- sowie Konfliktfähigkeit und haben dabei immer Ihre eigenen Bedürfnisse, und die anderer Menschen, im Blick. 

 


15.01.2018

Stärkung der Verbraucherschutzkompetenzen von Geflüchteten

Geflüchtete werden besonders häufig Opfer von Betrug und geraten ohne eigenes Verschulden allein durch ihr Unwissen über ihre Verbraucherrechte in schwere Notlagen.

In acht internen Multiplikator*innenschulungen sollen Berater*innen der Migrationsfachdienste und anderen Diensten der Arbeiterwohlfahrt sensibilisiert werden und zu typischen Themen des Verbraucherschutzes gestärkt werden. Geflüchtete sollen als Verbraucher*innen im Sinne eines präventiven Verbraucherschutzes hinsichtlich ihres Konsumverhaltens so beraten und an geeignete Stellen weitergeleitet werden, dass sie entsprechende Angebote kritisch bewerten, eine richtige Auswahl treffen können und ihre Verbraucherrechte einfordern können. Die Gestaltung der Workshops wird den aktuellen Bedürfnissen der AWO Berater*innen angepasst und in enger Kooperation mit den regionalen Landeszentralen für Verbraucherschutz ausgearbeitet. Als präventive Maßnahme und langfristig angelegte Stärkung wird eine „Unterrichtseinheit Verbraucherschutz“ entwickelt und in AWO Sprachkursen für Geflüchtete angeboten. Das Instrument wird mit Hilfe von Experten entwickelt und soll auch weiteren Anbietern von Sprachkursen für Geflüchtete zur Verfügung stehen.

Das Projekt wird von der Deutschen Stiftung für Verbraucherschutz finanziert. Die Systeme Verbraucherschutz und AWO Beratungsdienste für Geflüchtete sollen durch die angestrebte Zusammenarbeit eine Intensivierung erfahren und eine nachhaltige Kooperation erzielen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 


12.01.2018

Professionell berichten über Migration und Integration: Kostenfreies Weiterbildungsangebot

Die Neuen deutschen Medienmacher, die ARD.ZDF medienakademie, die Medien-Akademie Ruhr und die RTL Journalistenschule bietet Journalistinnen und Journalisten vom 15. bis 16. Februar 2018 ein kostenfreies Seminar zum Thema "Professionell berichten über Migration und Integration" an. Dabei sollen neben dem Erlernen von Recherchestrategien und der Sensibilisierung im Umgang mit dem Thema, entsprechende Kontakte vermittelt sowie fachlich qualifiziertes Feedback gegeben werden.

Bis zum 15. Januar 2018 können sich alle Interessierten schriftlich für das Seminar in Berlin bewerben.


12.01.2018

Handreichung: Projekte in der Flüchtlingsarbeit - Ein Wegweiser für islamische Gemeinden und Organisationen

Das Goethe-Institut hat zum Abschluss des Pilotprojekts "Qualifikation von islamischen Gemeinden und Migrantenorganisationen zur Durchführung von vernetzten Projekten in der Flüchtlingsarbeit" eine Publikation insbesondere für islamische Gemeinden und Organisationen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren oder engagieren wollen, veröffentlicht.

Im Rahmen der Handreichung sind die zentralen Ergebnisse des Projekts zusammengefasst. Anhand von guten Beispielen aus der Praxis werden Hindergrundinformationen gegeben, mögliche Hindernisse aufgezeigt und Handlungsempfehlungen für die eigene Arbeit formuliert. Im besonderen Blick stehen dabei die Vernetzung vor Ort, die Finanzierung sowie der Einsatz von Ehrenamtlichen. 

Zur mehrsprachigen Publikation geht es hier.


12.01.2018

Webinar: Diskriminierende Gewalt in deutschen Kommunen - Wie erkennen und was tun?

Am 29. Januar 2018 findet ein Webinar zum Thema "Diskriminierende Gewalt in deutschen Kommunen - Wie erkennen und was tun?" statt. Das vom DPT-Institut für angewandte Präventionsforschung (dpt-i) gemeinsam mit dem Europäischen Forum für Urbane Sicherheit (EFUS) organisierte Online-Seminar setzt sich insbesondere mit der Rolle der Kommunen bei der Prävention von vorurteilsmotivierter Gewalt und der Sensibilisierung der Zivilgesellschaft auseinander.

Weitere Informationen finden Sie hier.


11.01.2018

BRiDGE: Neue Initiative für geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Die neue europäische Initiative BRiDGE (Bridge for Researchers in Danger Going to Europe) unterstützt geflüchtete Forscherinnen und Forscher dabei ihre wissenschaftliche Arbeit an wissenschaftlichen Einrichtungen in Europa fortzuführen. Gemeinsam mit sechs europäischen Partnern hat die Universität Bielefeld die Koordination übernommen.

Die gezielte Unterstützung der geflüchteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird darin bestehen, sie zu ihren individuellen Karrieremöglichkeiten in Kooperation mit akademischen Mentorinnen und Mentoren aller Fachrichtungen zu beraten, entsprechende Trainings anzubieten und ein Begleitprogramm durch akademische und nicht-akademische Ansprechpersonen aufzubauen. Ziel ist es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch das Projekt eine faire Chance auf eine Rückkehr in Wissenschaft und Beruf erhalten. Der Austausch soll darüber hinaus auch neue Arbeits- und Forschungsperspektiven eröffnen.


11.01.2018

Deutschkurse für Geflüchtete an der Universität Vechta

Die Universität Vechta bietet studieninteressierten Geflüchteten Intensivsprachkurse an. Die Geflüchteten können an Sprachkursen teilnehmen, die auf den TestDaF ("Test Deutsch als Fremdsprache") vorbereiten, und sich zu Sprachnachweisen beraten lassen. Zudem kann der TestDaF an der Universität Vechta abgelegt werden.

Die Teilnahme an den kostenfreien Deutschintensivkursen setzt einen Flüchtlingsstatus voraus und ist unabhängig vom Aufenthaltstitel bzw. vom Stand des Asylverfahrens. Im Juli 2018 wird ein Kurs mit dem Zielniveau B2/C1 (TestDaF) starten. Voraussetzung ist ein Sprachniveau B1. Der Kurs läuft voraussichtlich bis Februar 2019.

Weitere Informationen finden Sie hier.


10.01.2018

Integrationsfonds der Stadt Lübeck geht in die nächste Förderrunde

Noch bis zum 25. Januar 2018 können Einzelpersonen, Initiativen, Vereine oder Verbände eine Förderung für Projekte, die die Umsetzung des Lübecker Integrationskonzeptes befördern, bei der Stabsstelle Integration beantragen. Das Integrationskonzept der Hansestadt Lübeck soll Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund eine gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlich relevanten Themen, wie Bildung, Ausbildung oder Arbeit ermöglichen. Bei der beantragten Förderung kann es sich sowohl um eine Anschubfinanzierung als auch um die Gesamtförderung der Projekte handeln.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 


10.01.2018

Handbuch: Sozialrecht für Zuwanderer

Der Nomos Verlag hat die 2. Auflage des Handbuchs "Sozialrecht für Zuwanderer" veröffentlicht. Die Publikation beantwortet insbesondere Fragen nach dem Arbeitsmarktzugang und der sozialrechtlichen Stellung von Migrantinnen und Migranten.

Durch die differenzierte Übersicht der Neuauflage können in der konkreten Beratungssituation etwa auf alle Regelungen und Ansprüche in Bezug auf die Leistungsansprüche und ihre Voraussetzungen für Spätaussiedler, Unionsbürger und Drittstaatsangehörige schnell und gezielt zugegriffen werden.

Hinweise auf die jeweiligen aufenthaltsrechtlichen Anforderungen und Perspektiven, auf ungeklärte Rechtsfragen und auf die aktuelle Rechtsprechung auf deutscher wie europäischer Ebene erleichtern das Hintergrundverständnis.

Zahlreiche Beispiele veranschaulichen die Darstellung, Tipps für die Beratungsarbeit erleichtern die konkrete Hilfestellung für die Betroffenen aber auch für Beratungsstellen, Rechtsberaterinnen und Mitarbeiter von Ausländer- und Sozialbehörden.

 


09.01.2018

Forschungsprojekt: Flucht als Sicherheitsproblem

Die Ruhr Universität Bochum (RUB) forscht gemeinsam mit der Universität zu Köln zum Thema "Flucht als Sicherheitsproblem". Die Forscherinnen und Forscher wollen anhand von polizeilichen Daten prüfen, wie sich die registrierte Kriminalität von Geflüchteten entwickelt hat und wie häufig Geflüchtete selbst Opfer krimineller Handlungen geworden sind.

Die Studie soll das Ausmaß und die Entwicklung der registrierten Kriminalität und der eigenen Viktimisierungserfahrungen von Geflüchteten in Nordrhein‐Westfalen analysieren und die Befunde in einen Zusammenhang mit dem subjektiven Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und der in klassischen und neuen Medien veröffentlichten Meinung stellen. Dazu werden polizeiliche Daten zur Kriminalität und Viktimisierungserfahrung von Geflüchteten mit sozialräumlichen Daten in einen vergleichenden Zusammenhang gestellt und unter Einbeziehung von Ergebnissen thematisch verwandter empirischer Studien ausgewertet. Das Forschungsprojekt läuft von Juni 2017 bis November 2018.

In unregelmäßigen Abständen informiert der "Fluchtpunkt" über einzelne Ergebnisse des Projekts. Der erste "Fluchtpunkt" gibt einen Überblick über Probleme bei der Interpretation der Polizeilichen Kriminalstatistik. Die Veröffentlichung finden Sie hier.


09.01.2018

Angekommen - und dann? Politische Partizipation von Geflüchteten und was politische Bildung leisten kann

Am 25. Januar 2018 findet in Essen eine Veranstaltung zum Thema "Ankommen - und dann? Politische Partizipation von Geflüchteten und was politische Bildung leisten kann" statt. Im Rahmen der von der Heinrich-Böll-Stiftung NRW, der Universität Duisburg-Essen und Jugendliche ohne Grenzen NRW organisierten Veranstaltung tauschen die Teilnehmenden sich in mehreren Workshops über die gegenwärtige Lage aus und suchen nach unterschiedlichen Möglichkeiten für eine Beteiligung geflüchteter Menschen am politischen Prozess.

Zum Programmflyer geht es hier.


08.01.2018

Neue Zahlen: Gründungspotenziale von Menschen mit ausländischen Wurzeln

Das Institut für Mittelstandsforschung (ifm) an der Universität Mannheim hat eine im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erstellte Studie zu "Gründungspotenzialen von Menschen mit ausländischen Wurzeln - Entwicklungen, Erfolgsfaktoren, Hemmnisse" mit aktuellen Zahlen untermauert. 

Das ifm hat die Entwicklung der Grundungsaktivität von Menschen mit ausländischen Wurzeln näher beleuchtet. Die Forscherinnen und Forscher haben dabei sowohl die Stärken als auch die Schwächen von Migrantengründungen untersucht. Insgesamt zeigt die Studie eine Vielfalt an Handlungsoptionen auf, wo und in welcher Weise die Gründungspotenziale von Migrantinnen und Migranten stärker genutzt und die institutionellen Hürden verringert werden könnten.

Die aktuelle Kurzversion der Studie finden Sie hier.


08.01.2018

Kommission empfiehlt: Mehr Kohärenz in Flüchtlingspolitik

Die Fachkommission "Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik" der Heinrich-Böll-Stiftung hat einen Bericht zum "Einwanderungsland Deutschland" veröffentlicht. Die Publikation enthält auch aufgrund der heterogenen Zusammensetzung der Kommission pragmatische Empfehlungen zur künftigen Gestaltung der deutschen Einwanderungspolitik. 

Kernstück der Empfehlungen bildet ein neuer migrationspolitischer Ansatz, der "Whole of Government". Dessen Grundlage ist der Vorschlag nach mehr Kohärenz in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Die weiteren Empfehlungen betreffen die zentralen Politikfelder der Migrationsaußenpolitik, Flüchtlingsaufnahme, Einwanderungspolitik, Integration und Rückkehr.

Den gesamten Bericht als PDF finden Sie hier.


05.01.2018

Veranstaltungsreihe "Extremistische Tendenzen – Ursachen und Gefahren"

Am 23. Januar 2018 startet in Hameln die dreiteilige Veranstaltungsreihe "Extremistische Tendenzen – Ursachen und Gefahren". Im Rahmen der von der Stadt Hameln organisierten Veranstaltung wird das Thema Extremismus näher beleuchtet sowie Wege gesucht, um insbesondere junge Menschen bei der Stärkung des Demokratieverständnisses und der Suche nach ihrer eigenen Identität zu unterstützen.

Workshop am Di., 23. Januar 2018, 16.00 bis 18.00 Uhr: "Politisch begründeter Extremismus“

In dem zweistündigen Workshop wird es um die Fragen gehen, was der aktuelle Rechtsextremismus ist und wie die Lebenswelten sowie Agitationsmethoden funktionieren.

Podiumsdiskussion am Do., 25. Januar 2018, 18.00 bis 20.00 Uhr

Demokratie ist eine Aufgabe – keine Selbstverständlichkeit. Wie kann Demokratiebildung bei Jugendlichen gefördert werden, um Extremismustendenzen vorzubeugen?"

Vortag am Di., 30. Januar 2018, 16.00 bis 18.30 Uhr: "Religiös begründeter Extremismus"

Der Vortrag des Gastreferenten basiert auf dessen Erfahrungen in der Extremismus Prävention an Hamburger Schulen im Rahmen seiner Tätigkeit als Referatsleiter in der Lehrerbildung, sowie auf einer langjährigen Auseinandersetzung mit demokratie- und menschenrechtsfeindlichen Ideologien


Zur Einladung mit weiteren Informationen geht es hier.
 


05.01.2018

Erfurter Studienprojekt zur Zuwanderung in Kleinstädte

An der Fachhochschule Erfurt beschäftigen sich neun Bachelorstudierende aus der Fachrichtung Stadt- und Raumplanung im Rahmen eines Studienprojekts mit "Internationaler Zuwanderung in Kleinstädte". Petra Köpping, Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, übernimmt die Patenschaft der Gruppen und steht für einen konstruktiven Austausch zur Verfügung.

Das Forschungsvorhaben setzt sich mit dem sozialen Zusammenhalt in Kleinstädten, die nach der Wende tiefgreifende Strukturbrüche und Bevölkerungsrückgänge erlebt haben, auseinander. Die Erkenntnisse über die Ereignisse der 90er-Jahre sollen zur Lösung aktueller Probleme beitragen.


04.01.2018

Studie: Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland. Schwerpunkte: Jugendliche und Flüchtlinge als Täter und Opfer.

Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Dr. Sören Kliem und Prof. Dr. Dirk Baier haben im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ein Gutachten "Zur Entwicklung der Gewalt in Deutschland. Schwerpunkte: Jugendliche und Flüchtlinge" veröffentlicht.

Die Analyse hat unter anderem ergeben, dass es seit 2014 durch Flüchtlinge einen Anstieg von Gewalttaten in Deutschland gegeben hat. So sind die registrierten Gewalttaten in Niedersachsen seit 2007 kontinuierlich zurückgegangen und erst in den Jahren 2015 und 2016 wieder angestiegen. Die Auswertung der Daten zeigt, dass der Anstieg um 10,4 Prozent zu 92,1 Prozent Geflüchteten zuzurechnen sei. Gründe dafür seien etwa ein höheres Anzeigeverhalten gegenüber "fremden Tätern", die Aufenthaltsperspektive und die Alters- und Geschlechtzusammensetzung.

Wichtige Handlungsempfehlungen seien bessere präventive Angebote für junge Geflüchtete wie etwa Sprachkurse, Sport und Praktika sowie Betreuungskonzepte und ein Einwanderungsgesetz mit festgeschriebenen Möglichkeiten für eine Einbürgerung. Zudem sei ein breit aufgestelltes Rückkehrprogramm sinnvoll.

Die zentralen Befunde des Gutachtens finden Sie hier. Das gesamte Gutachten steht Ihnen hier zur Verfügung.

Ein Interview zur Studie mit Christian Pfeiffer finden Sie im Deutschlandfunk.


04.01.2018

Kritik an Idee der CSU: Weitere Leistungskürzungen für Asylsuchende

Die CSU plant die Kürzung von Sozialleistungen für Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie für Flüchtlinge. Danach sollen Asylsuchende und Geflüchtete vor einer Anerkennung ihres Schutzstatus bis zu drei Jahre nicht auf das höhere Sozialleistungsniveau kommen können, aktuell beträgt die Kürzung der Leistungen 15 Monaten. Ein entscheidendes Argument der CSU für diese Idee ist es, die Anreize für Migrantinnen und Migranten nach Deutschland zu kommen, weiter zu reduzieren.

Sowohl das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) als auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sehen diese Pläne kritisch.

In der Rheinischen Post äußerte der Chef der Migrationsforschung des Instituts der Bundesagentur für Arbeit, Herbert Brücker, dass die Kürzung der Sozialleistungen für Asylbewerber und Flüchtlinge integrationspolitisch falsch und verfassungsrechtlich fragwürdig wäre. Zudem entkräftete er das Argument der CSU, dass Deutschland aufgrund der Sozialleistungen ein wichtiges Zielland sei.

Die GdP kritisiert die politische Darstellung angeblicher "Fluchtanreize": "Dass in Deutschland höhere Sozialhilfesätze als anderswo gezahlt werden, ist kein Ausdruck von Luxus, sondern von sehr hohen Lebenshaltungskosten. Wer meint, ein Leben am Rande des Existenzminimums sei ein Anreiz für eine lebensgefährliche Flucht, nimmt die tatsächlichen Fluchtursachen nicht zur Kenntnis. Die politisch vorgegaukelte Abschreckung durch Kürzungen wird objektiv nicht eintreten können, aber dafür der gesellschaftliche Schaden lange bleiben", erklärt Jörg Radek, Vorsitzender der GdP in der Bundespolizei.

 


03.01.2018

Vom Hörsaal in den Betrieb? Internationale Studierende beim Berufseinstieg in Deutschland

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration hat eine Studie zum Thema: "Vom Hörsaal in den Betrieb? Internationale Studierende beim Berufseinstieg in Deutschland" veröffentlicht.

Seit Jahren zählt Deutschland weltweit zu den beliebtesten Studienländern. Für die Politik und Wirtschaft gelten sie als "Idealzuwanderer" für den heimischen Arbeitsmarkt. Allerdings gelingt ihnen der Übergang in den Arbeitsmarkt trotzdem häufig nicht. Im Forschungsprojekt „Study & Work“ hat der SVR-Forschungsbereich den Übergang von der Hochschule in den deutschen Arbeitsmarkt bei internationalen Studierenden erstmals im Längsschnitt untersucht.

Die Studie zeigt, welche Faktoren den Berufseinstieg von internationalen Studierenden begünstigen, und gibt Handlungsempfehlungen, wie Akteure der Hochschulen, Wirtschaft, Kommunen und des Arbeitsmarkts sie dabei unterstützen können.

Die gesamte Studie finden Sie hier.

 


03.01.2018

Gesundheitsinformationen in verschiedenen Sprachen

Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen bündelt auf seiner Seite eine Vielzahl an mehrsprachigen Gesundheitsinformationen als Unterstützung für die Arbeit im Bereich Migration und Gesundheit.

Die Flyer, Videos, relevanten Internetseiten und Arbeitsmaterialien sollen neben der Erleichterung des Zugangs zum deutschen Gesundheitssystem, Wissen rund um Prävention, Gesundheitsversorgungen und spezifische Krankenheiten vermitteln.


02.01.2018

Kinder in Kriegsgebieten werden immer stärker zur Zielscheibe

Laut dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF sind im Jahr 2017 Kinder in Konfliktgebieten auf der ganzen Welt in besonders schockierender Weise betroffen. Laut Manuel Fontaine, dem UNICEF-Direktor für Nothilfeprogramme, werden Kinder häufig Ziel von Aggressionen. Sie werden zu Hause, in der Schule oder auf den Spielplätzen, Opfer von Angriffen und brutaler Gewalt. 

Sie werden als menschliche Schutzschilder genutzt, getötet oder verstümmelt und so im Rahmen der Konflikte zu Zielen an der Front. Vergewaltigungen, Zwangsheiraten, Entführungen oder Versklavungen sind in den Konflikten im Irak, dem Jemen, Syrien oder dem Südsudan zu Standardtaktiken geworden.

Fontaine weist darauf hin, dass wir trotz der Dauer dieser Angriffe nicht gleichgültig werden dürfen. Solche Angriffe dürfen nicht zur Normalität werden.

Quelle: UNICEF, Press release - NEW YORK, 28 December 2017

 


02.01.2018

Mehr als nur Hilfsarbeiter - Erste Beschäftigungserfolge bei Geflüchteten

Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln hat eine Untersuchung zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von Menschen aus den acht nichteuropäischen Asylherkunftsländern Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien veröffentlicht ( Stand 31. März 2017).

Aktuell sind etwa 140.000 Menschen aus den acht Hauptasylherkunftsländern in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Drei Viertel von ihnen arbeiten in kleinen und mittleren Unternehmen. Knapp 60 Prozent sind als qualifizierte Fachkräfte beschäftigt, 40 Prozent in Helfertätigkeiten.

Die PDF-Version des IW-Kurzberichts finden Sie hier.


29.12.2017

Fluchtmigration, gesellschaftliche Teilhabe und Bildung

Der Brandes & Apsel Verlag hat eine Publikation zum Thema: "Fluchtmigration, gesellschaftliche Teilhabe und Bildung" veröffentlicht. Der von Isabel Sievers und Florian Grawan herausgegebene Buchband mit  themenspezifischen Beiträgen bietet unterschiedliche disziplinäre Perspektiven und Zugängen. Die Autorinnen und Autoren etwa ehrenamtlich Tätige aus der Bildungsarbeit oder Aktive aus Migrantenselbstorganisationen berichten über eigene Erfahrungen, Projekte und Herausforderungen im Bereich der Geflüchtetenarbeit. Der Band will durch einen Einblick in das Forschungsfeld zur gesellschaftlichen Teilhabe von Geflüchteten beitragen.


28.12.2017

Aktuelles Heft: Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit

Die neue Zeitschrift Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit bietet eine Plattform für den gegenseitigen Austausch guter Ansätze aus Wissenschaft und Praxis gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus, Rechtsextremismus, gewaltorientierten Islamismus und andere Abwertungs- und Ausgrenzungsphänomene.

Das zweiten Heft der Ausgabe (2/2017) mit dem Titel "Diskursverschiebung" thematisiert schwerpunktmäßig die Themen Rechtspopulismus und Radikalisierung. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, welches eine angemessene Form der Auseinandersetzung ist. Wann, wie, unter welchen Bedingungen und mit wem kann, soll, muss man sich auseinandersetzen oder auch nicht?

Die Inhaltsübersicht finden Sie hier.


27.12.2017

EU Migration Policy and Returns: Case Study on Afghanistan

Der European Council on Refugees and Exiles (ECRE) hat einen Kurzbericht zur europäischen Rückführungspolitik und eine entsprechende Fallstudie zu Afghanistan veröffentlicht. Im Rahmen des Berichts werden die Risiken und die ethnischen, rechtlichen und politischen Auswirkungen einer Fokussierung auf die Erhöhung von Rückführungen im Allgemeinen und im spezifischen Kontext Afghanistans aufgezeigt.

Den gesamten Bericht finden Sie hier.


22.12.2017

Integration von Flüchtlingen an deutschen Hochschulen – Erkenntnisse aus den Hochschulprogrammen für Flüchtlinge

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat eine Studie zur "Integration von Flüchtlingen an deutschen Hochschulen – Erkenntnisse aus den Hochschulprogrammen für Flüchtlinge" veröffentlicht. Mit Hilfe der Untersuchung können erste evidenzbasierte Einblicke zu studieninteressierten und studienfähigen Geflüchtete in Deutschland getätigt werden.

Neben Auskünften über den Hintergrund der Flüchtlinge, wie beispielsweise Herkunftsland, Alter, Geschlecht und Vorbildung, enthält die Studie Informationen zum Hochschulzugang in Deutschland, wie den meistbesuchten Kursen, der Art der beteiligten Hochschulen und der Erreichung der Kursziele. Die Informationen werden miteinander in Relation gesetzt und Interpretationen und Erklärungsansätze gegeben.

Die gesamte Studie finden Sie hier.


22.12.2017

Capiche - Sprachassistent für Geflüchtete

Die Crowdee GmbH, eine Ausgründung des Quality and Usability Labs der TU Berlin, hat gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, der Aalto University und einigen mehr den Übersetzungs- und Suchdienst "Capiche" entwickelt der Künstliche Intelligenz (KI) mit Crowd-Wissen verbindet. Dieser moderne Sprachassistent soll die Kommunikation von und mit Geflüchteten in Europa nachhaltig verbessern.

Das Innovationsprojekt ermöglicht es, dass Sprachassistenten und Chatboots neben den gängigen westeuropäischen Sprachen künftig auch Arabisch, Paschtu oder Tigrini erkennen und übersetzen.


21.12.2017

Interreligiöser Kalender 2018

Der Arbeitskreis Religionen des Präventionsrates Oldenburg und die Stadt Oldenburg bringen bereits zum vierten Mal in Folge einen Interreligiösen Kalender heraus. Im kommenden Jahr steht das Thema "Bürgerschaftliches Engagement als religiöse Praxis" im Fokus. Bereichert wird die diesjährige Ausgabe zusätzlich durch den Gastbeitrag der syrisch-orthodoxen Gemeinde in Oldenburg.

Der Kalender kann gegen eine Spende unter anderem beim Präventionsrat Oldenburg (Geschäftsstelle, Stau 73, 26122 Oldenburg, Tel. 0441 - 235 3611) bezogen werden. Die erzielten Spenden werden zugunsten von gemeinnützigen Präventionsprojekten verwendet.

Zur Ansicht des Interreligiösen Kalenders 2018 geht es hier.


21.12.2017

Junge volljährige Geflüchtete, ein Fall für die Jugendhilfe? - Jugendhilfe zwischen Arbeitsförderung und Abschiebungsbescheid

Vom 22. bis 23. Februar 2018 findet in Berlin eine Veranstaltung zum Thema: "Junge volljährige Geflüchtete, ein Fall für die Jugendhilfe? - Jugendhilfe zwischen Arbeitsförderung und Abschiebungsbescheid" statt. Die vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. organisierte Tagung reflektiert vor dem Hintergrund aktueller gesetzlicher Entwicklungen − integrationspolitische Handlungskonzepte für junge volljährige Flüchtlinge im Spannungsfeld von Jugendhilfe, Aufenthaltsrecht und Arbeitsförderung, bietet Gelegenheit zum Austausch und stellt Beispiele gelungener Praxis vor.

Eine Anmeldung ist bis zum 04. Januar 2018 möglich.

 


20.12.2017

F.A.Q.-Papier zum Thema: Gewaltschutz geflüchteter Frauen und Mädchen

Der Verein Frauenhauskoordinierung e.V. und der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) haben gemeinsam ein FAQ-Papier mit Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema "Gewaltschutz und Flucht" veröffentlicht.

Neben einem Glossar mit einer Erklärung der themenspezifisch relevanten Begrifflichkeiten werden Fragen etwa zu den Themenkomplexen Aufnahme von geflüchteten Frauen in Frauenhäusern, Gewaltschutzmaßnahmen für Frauen, die in Geflüchtetenunterkünften leben oder zur medizinischen Versorgung und Sozialleistungen beantwortet. 

Die PDF-Version des Papiers (Stand: November 2017) finden Sie hier.


20.12.2017

Arbeit finden in Deutschland – Tipps von Flüchtlingen für Flüchtlinge

Das Thünen-Institut hat einen deutsch- und arabischsprachigen Ratgeber zum Thema: "Arbeit finden in Deutschland – Tipps von Flüchtlingen für Flüchtlinge" herausgegeben. Die Publikation fasst Erfahrungen und Empfehlungen zur beruflichen Integration aus bundesweit 21 Unternehmen und Betrieben zusammen.

Anhand der verschiedenen Beispiele aus der Praxis und durch die Beantwortung zahlreicher Fragen etwa zum Vorstellungsgespräch, der beruflichen Orientierung sowie dem amtlichen Verfahren sollen die Geflüchteten beim erfolgreichen Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt werden.

Zur Handreichung geht es hier.

 


19.12.2017

Internetseite: "Erfolgreich integrieren"

Mit der neuen Internetseite "Erfolgreich integrieren" unterstützen die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) Unternehmen und Verbände bei der beruflichen Integration Geflüchteter.

Neben zahlreichen themenspezifischen Informationen und Angeboten, bietet die Plattform den Akteurinnen und Akteuren eine Möglichkeit ihr Engagement sichtbar zu machen sowie sich in den bestehenden Strukturen besser zu vernetzen.


19.12.2017

UN-Generalsekretär António Guterres: Erklärung zum Internationalen Tag der Migranten

"Am Internationalen Tag der Migranten anerkennen wir die Beiträge und würdigen die Kraft der weltweit 258 Millionen Migranten.

Überwältigende Beweise zeigen, dass Migranten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Nutzen für die Gesellschaften überall bringen. Trotzdem steigen die Feindseligkeiten gegenüber Migranten auf der ganzen Welt. Solidarität mit Migranten war niemals dringlicher.

Migration hatten wir immer. Von jeher sind Menschen auf der Suche nach neuen Möglichkeiten und einem besseren Leben umgezogen. Klimawandel, Demografien, Instabilität, wachsende Ungleichheiten und das Streben nach einem besseren Leben - so wie auch unerfüllte Bedürfnisse auf dem Arbeitsmarkt - bedeuten, dass es Migration weiter geben wird.

Wir brauchen eine effiziente internationale Kooperation bei der Bewältigung der Migration, um zu gewährleisten, dass ihr Nutzen weitestmöglich verteilt wird und dass die Menschenrechte aller Betroffenen geschützt werden - wie in der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung anerkannt.

Vergangenes Jahr haben sich die Führenden der Welt verpflichtet, 2018 einen Globalen Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration anzunehmen. Mit Blick in die Zukunft wollen wir uns verpflichten, dass Migration für alle funktioniert."

 

Quellen: UN (englisch) und UNRIC (Übersetzung)


19.12.2017

Diversity im Lehrer_innenzimmer | Gute Beispiele zu einem gelingenden Umgang mit Vielfalt in der Schule

Das EPIZ - Zentrum für Globales Lernen und die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit veranstalten am 23. Januar 2018 in Berlin einen Fachtag zum Thema: "Diversity im Lehrer_innenzimmer | Gute Beispiele zu einem gelingenden Umgang mit Vielfalt in der Schule".

Im Rahmen der Veranstaltung sollen praxisbezogene Beispiele im Umgang mit Vielfalt in den Schulen aufgezeigt sowie Raum für gemeinsame Diskussionen und einen Erfahrungsaustausch gegeben werden. Neben einer aktuellen Bestandsaufnahme sollen sich die Teilnehmenden im Rahmen von verschiedenen Workshops vertieft etwa mit Fragen zu bestehenden Herausforderungen, Umsetzungsmöglichkeiten und unterschiedlichen Angebotsformaten auseinandersetzen.


18.12.2017

Anmeldung für das Programm "Lehrkräfte Plus"

Noch bis zum 31. Januar 2018 können sich geflüchtete Lehrerinnen und Lehrer für das Programm "Lehrkräfte Plus" an der Ruhr Universität Bochum bewerben. Das Qualifizierungsprogramm, welches in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Bildung NRW, der Landesweiten Koordinierungsstelle für Kommunale Integrationszentren, der Stiftung Mercator und der Bertelsmann Stiftung ausgeführt wird, unterstützt bereits ausgebildete Lehrkräfte mit Fluchthintergrund dabei, sich für den Unterricht an einer deutschen Schule weiterzubilden. Die Qualifizierung beginnt im April 2018, dauert ein Jahr und findet in Vollzeit statt.

Den Flyer des Programms finden Sie hier.


15.12.2017

World Migration Report 2018

Die International Organization for Migration (IOM) hat den diesjährigen neunten "World Migration Report 2018" veröffentlicht. Der alle zwei Jahre erscheinende Bericht soll zur Förderung des weltweiten Verständnisses gegenüber den aktuellen Migrationsbewegungen beitragen. Die Publikation enthält relevante Daten und allgemeine Informationen sowie themenspezifische Kapitel zu aktuellen Fragen rund um das Themenfeld der Migration. Neben den Schlüsselinformationen werden evidenzbasierte Analysen zu den einzelnen Bereichen zur Verfügung gestellt.

Mit Hilfe des Berichts sollen globale und regionale Migrationsmuster und -prozesse erklärt und Empfehlungen für politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger gegeben werden.

Den gesamten Bericht finden Sie hier.


15.12.2017

Hilfen zur Erziehung 2017 - Weiterer Anstieg der Hilfen zur Erziehung für junge Geflüchtete

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJstat) hat eine Kurzanalyse im Zusammenhang mit den im November 2017 veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes zur Kinder- und Jugendhilfestatistik herausgegeben.

Danach ist ein weiterer Anstieg bei den Hilfen zur Erziehung junger Geflüchteter zu verzeichnen. Diese Entwicklung bezieht sich insbesondere auf unbegleitete, männliche Flüchtlinge. Das Jugendamt leitete im Jahr 2016 83.000 Hilfen in einer Pflegefamilie, in einem Heim oder einer anderen betreuten Wohnform ein. Das sind 22% mehr neu gewährte Hilfen als noch im Vorjahr und damit der höchste Anstieg von familienersetzenden Leistungen in den letzten Jahren.

Die Publikation finden Sie hier.


14.12.2017

Diskriminierungsrisiken in Deutschland - Ergebnisse einer Repräsentativ- und einer Betroffenenbefragung

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat eine Studie zu Diskriminierungsrisiken in Deutschland veröffentlicht. Die von dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) durchgeführte Studie untersuchte anhand einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, Betroffenenbefragungen und qualitativer Interviews die Risiken, Erfahrungen und Auswirkungen von Diskriminierung. Anhand der Erhebung können entscheidende Rückschlüsse auf gesellschaftliche Schieflagen und Diskriminierungsstrukturen gezogen werden.

Die Handreichung bietet neben einer Analyse übergreifende Handlungsempfehlungen für die Praxis und zur Sensibilisierung für Diskriminierung.

Die gesamte Expertise finden Sie hier.


14.12.2017

Neustart

"Neustart" ist ein Integrationsprojekt der DRK - Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH, welches sich mit einem vielfältigen Angebot an junge Geflüchtete im Alter von 18 bis 27 Jahre richtet. 
Wir unterstützen diese jungen Menschen dabei, die deutsche Sprache zu erlernen, neue Perspektiven zu entwickeln und sich in der neuen und teils noch fremden Kultur besser zurechtzufinden. Neben individueller Hilfestellung kommt hierbei auch die Freude einer Gruppengemeinschaft nicht zu kurz. Kreative Praxistage, Anbindung an ein Theaterprojekt, Ausflüge sowie Sport und Bewerbungstraining sind weitere Bestandteile dieses Integrationsprojekts, das von einer Patenschaft für die Teilnehmenden abgerundet wird. 


13.12.2017

Fortbildung: "Papilio Integration" für Kita-Fachkräfte, die Kinder mit Migrations- und Fluchthintergrund betreuen

Am 23. und 24. Januar 2018 findet in Augsburg die Fortbildung "Papilio Integration" für Kita-Fachkräfte, die Kinder mit Migrations- und Fluchthintergrund betreuen, statt.

Wie soll man reagieren, wenn die Eltern die Regeln der Kita nicht verstehen? Was tun, wenn Kinder traumatisiert erscheinen? Durch die steigende Zahl von Kindern mit Migrationshintergrund und die besonderen Umstände geflüchteter Kinder aus aller Welt wachsen die Anforderungen an das pädagogische Fachpersonal, um weiterhin eine bedarfsgerechte und professionelle Betreuung aller Kinder sicherzustellen. "Papilio Integration" soll die Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit mit Kindern in besonderen Situationen bestärken und Handlungsunsicherheiten abbauen. 

Die zweitägige praxisorientierte Fortbildung fördert das kultursensitive pädagogische Handeln in Kindertagestätten und umfasst dabei nicht nur eine Wissensvermittlung, sondern basiert vielmehr auf interaktiven Übungen und Methoden.

 


13.12.2017

Handreichung: Integration auf kommunaler Ebene

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat auf Grundlage einer Studie zum Thema Integration aus dem Frühjahr 2017 Handlungsempfehlungen für eine gelingende Integration vor Ort herausgegeben. Im Rahmen der Publikation werden die Herausforderungen sowie maßgebliche Faktoren und Maßnahmen für eine erfolgversprechende kommunale Integration aufgezeigt. Die Empfehlungen umfassen die drei Bereiche Verwaltung, Sprache, Bildung und Arbeitsmarkt sowie die Zivilgesellschaft und das Ehrenamt.

Die Handlungsempfehlungen finden Sie hier.


12.12.2017

Kleine Anfrage an die Bundesregierung: Übergriffe auf Flüchtlinge

Mit Stand vom 16. November 2017 haben dem Bundeskriminalamt (BKA) vorläufigen Zahlen zufolge Erkenntnisse zu insgesamt 57 politisch motivierten Delikten im dritten Quartal dieses Jahres vorgelegen, bei denen eine Flüchtlingsunterkunft Tatort oder direktes Angriffsziel war. Davon entfallen 54 Straftaten auf die politisch rechts motivierte Kriminalität, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/146) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/56) schreibt.

Zudem lagen dem BKA danach Erkenntnisse zu 425 politisch motivierten Delikten in der Zeit von Anfang Juli bis Ende September 2017 vor, "die sich gegen Asylbewerber/Flüchtlinge außerhalb von Asylunterkünften richten". Davon seien 416 Straftaten auf die politisch rechts motivierte Kriminalität entfallen.

Ferner verfügte das BKA laut Antwort über Erkenntnisse zu 25 politisch motivierten Delikten im dritten Quartal 2017, die sich "gegen Hilfsorganisationen beziehungsweise ehrenamtliche/freiwillige Helfer richten". Darunter befanden sich den Angaben zufolge 24 politisch rechts motivierte Straftaten.

Verletzt wurden laut Vorlage bei den begangenen Gewalttaten im dritten Quartal des laufenden Jahres 77 Menschen, darunter fünf Kinder (ein Verletzter bei Straftaten gegen Asylunterkünfte; 76 Verletzte bei Straftaten gegen Asylbewerber, davon fünf Kinder).

 

(Quelle: Inneres/Antwort - 07.12.2017 (hib 584/2017))


12.12.2017

Sozialer Zusammenhalt in Deutschland 2017

Die Bertelsmann Stiftung liefert mit der Studie "Sozialer Zusammenhalt in Deutschland 2017" empirische Erkenntnisse und aktuelle Daten zum gesellschaftlichen Miteinander. Die Studie analysiert die Situation in den einzelnen Bundesländern und Kommunen sowie diesbezüglich maßgebliche Faktoren.

Dabei stellten die Forscherinnen und Forscher unter anderem fest, dass ein "Empfinden von Ungerechtigkeit" bundesweit stark verbreitet ist. Gerade in den Regionen, wo viele Arme und von Armut gefährdete Menschen leben, ist der Zusammenhalt niedrig. Regionen und Kommunen, in denen eine höhere Arbeitslosigkeit und eine angespannte wirtschaftliche Lage gegeben ist, haben einen entscheidenden Einfluss auf den sozialen Zusammenhalt.

Die gesamte Studie finden Sie hier.


11.12.2017

SeeleFon für Flüchtlinge

Gemeinsam mit dem BKK-Dachverband und dem BKK Landesverband Nordwest bietet der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) das niederschwellige "SeeleFon für Flüchtlinge" an. Das "SeeleFon für Flüchtlinge" bietet eine Telefonberatung für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund auf deutsch, englisch, französisch und arabisch unter der Rufnummer: 0228 71002425. Die Beratung selbst ist kostenlos.

Es ist ein Beratungstelefon, mit dem sich Menschen mit Fluchterfahrungen und Migrationshintergrund Hilfe holen können, wenn sie ihre seelische Balance verloren haben. In erster Linie bieten wir Vermittlungen zu Hilfsangeboten am Wohnort der Anrufenden bzw. in deren Nähe sowie Tipps zur Selbsthilfe. Eine "Telefontherapie" können und dürfen wir nicht anbieten und das wäre auch unseriös. 

Das SeeleFon für Flüchtlinge ist offen zu den folgenden Terminen: Montag bis Mittwoch von 10:00 - 12:00 und 14:00 bis 15:00.

Das Projekt wird vorerst bis Ende 2018 bestehenbleiben, dann müssen wir sehen, ob und wie es weiterläuft. Für Menschen ohne Migrationshintergrund bieten wir übrigens, auch über 2018 hinaus, ein vergleichbares Angebot unter der Rufnummer: 0228 71002424.

(Es entstehen den Anrufenden die Telefongebühren entsprechend Ihres Telefonvertrags wie für jedes übliche sonstige Telefongespräch ins deutsche Festnetz.)

Den Flyer des Projekts finden Sie hier.


11.12.2017

Vielfalt und Diskriminierung in der Seniorenpflege

Wie sind christliche Verbände in den bundesweiten Pflegeeinrichtungen auf Vielfalt eingestellt? Wie steht es um die Arbeitsbedingungen von nicht-christlichen Pflegekräften und wie ist der Umgang mit Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund? All diesen Fragen ist die Sozialwissenschaftlerin Dr. Aleksandra Lewicki bei einer Befragung von 20 Führungskräften aus von der Diakonie und der Caritas betriebenen Pflegeeinrichtungen nachgegangen.

In einer Expertise für den Mediendienst Integration stellt Dr. Aleksandra Lewicki die wesentlichen Ergebnisse ihrer Studie zum Thema: "Vielfalt und Diskriminierung in der Seniorenpflege" vor. Dabei zeigt sie auf, dass mangels ausreichend auf gesellschaftliche Vielfalt eingestellter Einrichtungen, Reformbedarf sowohl bei der Personalpolitik als auch beim Umgang mit den Pflegebedürftigen besteht.

Die gesamte Expertise finden Sie hier.

 


08.12.2017

Ungleiche Bildungschancen. Fakten zur Benachteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration hat in der Reihe "Kurz und bündig" ein Faktenpapier zu den Bildungschancen von Menschen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssytem veröffentlicht.

Von den bestehenden Ungleichheiten im deutschen Bildungssystem sind danach insbesondere junge Menschen mit Migrationshintergrund betroffen. Im Rahmen der Publikation legt der Sachverständigenrat die Befunde zu den Benachteiligungen im Einzelnen dar.

Das gesamte Papier mit den zentralen Fakten finden Sie hier.


08.12.2017

Prävention braucht Integration | 8. Papilio-Symposium für Kitas, Präventionsträger und Gesundheitsförderer

Das 8. Papilio-Symposium findet am 15. und 16. März 2018 im Löwengebäude der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt. Kernthema ist die Forderung, dass Prävention in der Kita unerlässlich ist – und dass jede Prävention auch Integration braucht. Dies vertritt der Präventionsexperte Prof. Dr. Herbert Scheithauer von der Freien Universität Berlin in seinem Impulsvortrag.

Argumente für die frühe Prävention liefert auch Dr. Joachim Bensel in seinem Vortrag „Lebenskompetenzen im Kindergarten stärken – wie der präventive Auftrag der Frühpädagogik gelingen kann“. Der Verhaltensbiologe, Fachbuchautor und Referent hat jahrzehntelange Erfahrungen im Bereich außerhäusliche Betreuung in Krippen, Kitas und Horten.

Das 8. Papilio-Symposium bleibt nicht bei der Theorie stehen: Im Wechsel mit den insgesamt fünf Vorträgen werden zielgruppenspezifische Workshops mit Praxisnutzen angeboten. Sie richten sich an alle Berufstätigen in den Bereichen Kita, Prävention und Gesundheitsförderung, von der Erzieherin über Leitung und Träger bis hin zu Trainern, Koordinatoren und Sozialplanern.

Die Fernsehmoderatorin Shary Reeves führt durch die beiden Symposiumstage. Hauptveranstalter des Symposiums ist das Sozialunternehmen Papilio, in Kooperation mit der BARMER als Präventionspartner sowie dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt. Sozialministerin Petra Grimm-Benne hat die Schirmherrschaft über das Symposium sowie für die Prävention mit Papilio in Sachsen-Anhalt übernommen.

Das ausführliche Programm finden Sie hier. Die Teilnahme kostet dank der Förderer nur 45 Euro für beide Tage, plus optional 20 Euro für die Abendveranstaltung am 15. März.

(Quelle: Pressemitteilung vom 04. Oktober 2017)

 


08.12.2017

Menschen mit Fluchterfahrung in Deutschland – Neue Herausforderungen für die Alkoholprävention?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) befasst sich in der neuen Ausgabe des Newsletters Alkoholspiegel mit dem Thema Alkoholmissbrauch unter Geflüchteten. Unter dem Titel "Menschen mit Fluchterfahrung in Deutschland – Neue Herausforderungen für die Alkoholprävention?" widmet sich die BZgA den Fragen des Umgangs und der Handhabe von Alkoholmissbrauch unter (jungen) Geflüchteten sowie möglichen präventiven Maßnahmen.

Zum Download des Newsletters geht es hier.