Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

10.07.2018

Open Doors - Open Minds

Programm zur beruflichen Orientierung und politischen und gesellschaftlichen Bildung speziell für geflüchtete junge Frauen

Open Doors - Open Minds ist ein Programm zur beruflichen Orientierung und politischen und gesellschaftlichen Bildung speziell für geflüchtete junge Frauen im Alter von 18 bis 27 Jahren. Der nächste Durchgang für das Programm beginnt am 19. November 2018.

Die Teilnahme an dem Programm ist eine tolle Möglichkeit, um sich in der Berufswelt zu orientieren und andere politisch interessierte Frauen kennenzulernen. Das projekt bietet große Freiräume und unterstützen die Frauen, Ihren Weg zu finden und Ihrer Stimme Gewicht zu verleihen. Im Programm lernen sie wie Unternehmen und Institutionen denken und handeln und erleben hautnah wie gesellschaftliches und politisches Engagement funktioniert. Sie erwartet ein spannendes Programm mit drei Seminaren, einem Praktikum von drei Monaten, sowie Mentoring, Coaching und Networking.


09.07.2018

Wie geflüchtete Kinder erfolgreich integriert werden können

Das Trainingskonzept ist ein europaweites Erasmus+-Projekt der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd in Kooperation mit der Universität Gävle in Schweden, der Universität Mugla in der Türkei, der Universität von Kalabrien in Italien und dem Back on Track e.V. aus Berlin. Das Konzept zeigt eine ebenso einfache wie einleuchtende Lösung für die Herausforderung der Integration auf: Arabische Muttersprachler/innen, die selbst geflüchtet sind, unterstützen geflüchtete Kinder. Das Konzept wird dabei je nach Land angepasst. Denn jedes Land hat seine eigenen Baustellen. Gibt es z.B. in Schweden schon muttersprachlichen Unterricht in der Schule, ist das in Deutschland oder Italien eher die Ausnahme.

Weitere Informationen zum Projekt.


06.07.2018

Junge Geflüchtete auf dem Weg in die Ausbildung

Ergebnisse der BA/BIBB-Migrationsstudie 2016

Rund 1.400 Geflüchtete wurden für die aktuelle Migrationsstudie Ende 2016 zu ihren Erfahrungen bei der Ausbildungsplatzsuche befragt. Ein wichtiges Ergebnis der Studie ist, dass eine persönliche Betreuung bei der Ausbildungsplatzsuche in den meisten Fällen von Erfolg gekrönt ist. Mentorinnen und Mentoren, die gemeinsam mit den Geflüchteten nach passenden Angeboten suchen, sind zum Beispiel eine große Hilfe. Daneben zahlen sich Praktika und Probearbeiten für die Ausbildungsanwärterinnen und -anwärter aus.

Die Studie ist online verfügbar.


05.07.2018

Zusammen im Quartier - Kinder stärken - Zukunft sichern

Mit "Zusammen im Quartier" fördert das NRW-Sozialministerium Projekte und Maßnahmen, die die Teilhabechancen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in benachteiligten Quartieren verbessern sollen. Förderung aus dem Aktionsprogramm können beispielsweise Kommunen, Träger der Freien Wohlfahrtspflege, Sozialverbände, Kirchengemeinden, Selbsthilfegruppen, Sport
und Kulturvereine, Integrationszentren und -agenturen beantragen. Hierfür stehen bis zum Jahr 2020 jährlich acht Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln zur Verfügung.

Weitere Informationen und MAterialien zur Antragsstellung stehen online zur Verfügung.


04.07.2018

Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten

Fördermöglichkeiten und Kostenübernahme für junge Geflüchtete

Im Rahmen der „Jugendverbandsarbeit mit jungen Geflüchteten“ hat die BUNDjugend NRW in diesem Jahr die Möglichkeit, die Kosten für Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung zu übernehmen.

Weitere Informationen zu den angebotenen Freizeiten, sowie der Kostenübernahme, stellt die BUNDjugend NRW zur Verfügung.


04.07.2018

Geh deinen Weg

Stipendien- und Mentorenprogramm, welches junge talentierte Menschen mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg in die Berufswelt begleitet

Im Januar 2012 hat die Deutschlandstiftung Integration die Initiative GEH DEINEN WEG ins Leben gerufen. Mit diesem ideellen Stipendien-programm werden junge talentierte Menschen mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg in die Berufswelt begleitet und so inspirierende Leuchttürme und Vorbilder gestärkt. Ein Mentorenprogramm, exklusive Events und ein breites Netzwerk bilden die Basis dieser zukunftsweisenden Initiative.

Vorraussetzungen für das Stipendium sind:

  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Hauptwohnsitz in Deutschland
  • Alter zwischen 16 und 29 Jahren
  • Gute Deutschkenntnisse
  • Besondere berufliche, schulische, universitäre, sportliche oder sonstige Qualifikation
  • Hohe Motivation und Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen
  • Bereitschaft, sich in einem zweijährigen Programm zu engagieren

Außerdem werden für das Projekt Mentoren gesucht.

Weitere Infos gibt es auf der Seite der Deutschlandstiftung, welche dieses Stipendium ins Leben gerufen hat.


03.07.2018

WILLKOMMEN! ANGEKOMMEN?

In Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum Höxter veranstaltet das Christliche Bildungswerk Die Hegge das dreitägige Seminar.

  • Sie sind nach Deutschland geflohen und suchen hier eine neue Heimat?
  • Sie möchten Ihre Deutschkenntnisse im Alltag anwenden lernen?
  • Sie haben Ihre Kultur mitgebracht und möchten diese auch mit anderen teilen?
  • Sie wollen ihr Leben in Deutschland besser planen und bewältigen lernen?
  • Sie möchten die Deutschen und ihre Lebensweise besser verstehen?
  • Vielleicht begleiten Sie auch Geflüchtete und möchten sich einmal länger mit ihnen austauschen?

 

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular.


03.07.2018

Zuwanderungsmonitor Mai 2018

Aktuelle Daten und Indikatoren

Mehr Flüchtlinge arbeiten Jeder vierte Flüchtling aus Kriegs- und Krisenländern hat mittlerweile Arbeit. Im Mai stieg die Zahl der Beschäftigten aus diesen Ländern um rund 99.000 - 52 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Anstieg ist unter anderem auf die gute Situation am Arbeitsmarkt zurückzuführen. Der Zuwanderungsmonitor wird monatlich vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung herausgegeben.

Der Bericht steht online kostenlos zur Verfügung.


02.07.2018

Frau. Mutter. Migrationshintergrund: Ein Gewinn für Unternehmen.

In Deutschland leben knapp 4 Mio. Frauen mit Migrationshintergrund, viele von ihnen sind Mütter. Ihr Potenzial für den Arbeitsmarkt, für die Nachwuchsförderung und gegen den Fachkräftemangel bleibt noch zu oft ungenutzt.
Was können Unternehmen tun, um Mütter mit Migrationshintergrund als qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen? Wie können Unternehmen die Kompetenzen und das Potenzial motivierter Frauen besser erschließen? Und: Welche Angebote machen ein Unternehmen für Mütter mit Migrationshintergrund attraktiv?
 
Mittwoch, 04. Juli 2018
13.00 – 16.30 Uhr
 
SportCentrum Kamen Kaiserau
Jacob-Koenen-Straße 2
59174 Kamen
 

02.07.2018

Durchstarten

Fördermöglichkeiten für Projekte von neuen Expert*innen der Kulturellen Bildung

Durchstarten ist ein neues Förderprogramm des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung. Es richtet sich an Menschen, die zwar in der Kulturellen Bildung bereits tätig sind oder tätig sein wollen, aber  Barrieren ausgesetzt sind – Barrieren, die sie daran hindern, Geld für ihre eigenen Projekte zu beantragen. Durchstarten fördert via vereinfachtem Antragsverfahren Projekte, die von jungen Menschen, Menschen mit Behinderungen und Personen mit Flucht- oder Migrationserfahrung beantragt und geleitet werden, mit bis zu 1.000 € im Monat.

Die nächste Durchstarten-Runde für Projekte im Jahr 2019 beginnt im September 2018. Ab dann können wieder bis Dezember 2018 Anträge eingereicht werden. Auf der Seite des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung werden die genauen Antragsfristen zeitnah veröffentlicht.


29.06.2018

Erklärfilm "Interkulturelle Öffnung"

Oft hört man die Forderung, öffentliche Institutionen, Behörden und Organisationen aber auch Unternehmen sollen sich interkulturell öffnen, um den Anforderungen einer demokratischen Einwanderungsgesellschaft gerecht zu werden.

Doch was heißt Interkulturelle Öffnung und warum sollte man sich darauf einlassen? Und wie sieht ein interkultureller Öffnungsprozess in der Praxis aus?

Auf diese Fragen bietet das neue Erkärvideo der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung aus dem Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ) prägnante Antworten in dreieinhalb Minuten.


29.06.2018

Unterstützung von Geflüchteten bei der Arbeitssuche

Das Handbuch des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) richtet sich an Ehrenamtliche in der Geflüchtetenarbeit und bietet Informationen zur effektiven Unterstützung von geflüchteten Menschen bei der Arbeitssuche. Neben rechtlichen Bestimmungen und Handlungsanweisungen zur Rolle von Ehrenamtlichen im Bewerbungsprozess, der Sprachförderung und bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse sind auch Kontakte und Anlaufstellen gelistet.

 


28.06.2018

Fortbildung zum/r TrainerIn für Papilio-Integration

MultiplikatorIn für die Fortbildung von ErzieherInnen zum kultursensitiven Umgang mit Kindern mit Migrations ‐ und Fluchthintergrund und ihren Eltern

Papilio-Integration bestärkt Erzieher in der pädagogischen Arbeit mit Kindern mit Flucht- und Migrationshintergrund und baut Handlungsunsicherheiten im Kita-Alltag ab. Die interkulturelle Kompetenz der Erzieher wird erhöht: mit diversen Methoden und Übungen zur Wissensvermittlung, Reflexion sowie konkreten Beispielen interkulturellen Handelns.

Inhalte:

  • - Familien- und Bildungskulturen in den Hauptherkunftsländern
  • - Kultur und deren Einfluss auf unser Denken und Handeln
  • - Traumatisierung im Kindesalter und Erzieher-Kind-Interaktion
  • - Kultursensitiver Umgang mit Materialien und Routinen im Kita-Alltag
  • - Strategien zum Erreichen der Eltern
  • - Interkulturelle Kommunikation

Termin: 4.-6. September 2018 in Homberg (Ohm)
Ort: BIZ der AOK Hessen, Lärchenweg 20, 35315 Homberg (Ohm)

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular sind online zu finden.


28.06.2018

Digital Empowerment – Medienkompetenzen für geflüchtete Frauen

Das Angebot „Digital Empowerment – Medienkompetenzen für geflüchtete Frauen“ des FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB) richtet sich an Frauen mit Fluchtbiografie, die sich in Berlin und Deutschland orientieren, ihre Computer- und Sprachkenntnisse verbessern und eine berufliche Perspektive entwickeln möchten. Die Teilnehmerinnen erarbeiten sich den grundlegenden Umgang mit digitalen Medien und Technologien. Für Kinderbetreuung wird gesorgt. Zielgruppe sind geflüchtete Frauen, unabhängig von Herkunftsland, Aufenthaltsstatus, Bildungs- und beruflichen Voraussetzungen. Die Dauer des Kurses ist flexibel, er findet in Präsenzzeiten und online statt, 3 × 3 Stunden pro Woche (individuell nutzbar). Medienkompetenztrainings, Lernbegleitung und Beratung finden auf Deutsch statt.
Bei Bedarf ergänzende Übersetzung möglich (Englisch, Arabisch, Farsi).
Das Angebot ist kostenfrei.


Start: 04.07.2018 (späterer Einstieg ist möglich)


27.06.2018

openTransfer Accelerator

Transfer-Stipendium für gemeinnützige Organisationen

Mit dem “openTransfer Accelerator” fördert die Stiftung Bürgermut zehn Organisationen, die ihre Projekte auf andere Städte und Regionen ausweiten möchten. In einem dreistufigen Programm erhalten die Organisationen 12 Monate lang Unterstützung durch Workshops, Webinare und individuelle Begleitung. Teil des Stipendiums ist auch eine finanzielle Unterstützung von 8.000 € sowie die Aussicht auf weitere Finanzierung.
Um teilzunehmen, muss bis zum 01.08.2018 ein Fragebogen online ausgefüllt werden, openTransfer sendet im Anschluss die Bewerbungsunterlagen zu.

Weitere Informationen stehen online zur Verfügung


27.06.2018

Integration durch Qualifikation

Eine Chance für Menschen mit Fluchterfahrung in Berlin

Die Deutsche Rentenversicherung bietet geflüchteten Menschen die Möglichkeit, sich mit der Einstiegsqualifizierung (EQ21) in einem zehnmonatigen Kurs auf eine reguläre Ausbildung in der Verwaltung beziehungsweise bei der Deutschen Rentenversicherung vorzubereiten. Teil des Kurses sind Einblicke in die Berufe Fachinformatiker/in und Sozialversicherungsfachangestellte/r, darüber hinaus wird das Sprachniveau C1 angestrebt.
Der Kurs wird mit 750€ im Monat vergütet.


Kursbeginn: 01.10.2018
Bewerbung bis 15.07.2018 online möglich.

Weiterführende Informationen gibt es auf der Seite der Deutschen Rentenversicherung


26.06.2018

Studie: Ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete in Deutschland

Flucht- und Flüchtlingsforschung fordert: Vielfalt im ehrenamtlichen Engagement für Flüchtlinge fördern

Millionen von Ehrenamtlichen haben in den vergangenen Jahren Flüchtlinge in Deutschland unterstützt. Ein neuer Bericht im Auftrag des Verbundprojekts „Flucht: Forschung und Transfer“ kommt zu dem Schluss, dass wir noch wenig über die Demographie und Motive der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe wissen. Der Autor Dr. Serhat Karakayali (Humboldt Universität zu Berlin) fordert, der Vielfalt der Freiwilligen größere Aufmerksamkeit zu widmen und die ehrenamtlichen Initiativen angemessen und unkompliziert finanziell zu unterstützen.

Die Studie steht online zum Download zur Verfügung.


22.06.2018

Ausschreibung Förderung „grenzenlos willkommen“

Im Jahr 2018 werden erneut ehrenamtliche Initiativen für, mit und von geflüchteten Jugendlichen mit der Vergabe von zehn Kleinstprojekt-Förderungen (jeweils 750 €) für Projekte, an denen geflüchtete Kinder und Jugendliche beteiligt sind, gestärkt.
Die Projektentwicklung, Antragstellung, Umsetzung und Abrechnung wird bei Bedarf durch das Coaching-Programm begleitet. Zusätzlich können die Projekte mit einer Antragstellung im Förderprogramm „Noch viel mehr vor“ der Stiftung Aktion Mensch kombiniert werden.

Förderbedingungen:

  • Umsetzung eines Projektes, an dem geflüchtete Kinder und Jugendliche beteiligt sind
  • Abrechnung von Kosten, die ab dem Zeitpunkt der Bewilligung bis zum 31.12.2018 entstehen

Die Projekte können umfassen:

  • Freizeit- und Verbandsaktivitäten: Kulturelle, künstlerische, erlebnispädagogische Aktivitäten
  • Aktivitäten zur Förderung von gesellschaftlicher Teilhabe: z.B. Sprachlern-, Patenprojekte oder Projekte der politischen Bildung

Förderfähige Kosten:

  • Projektbezogenes Material, Verpflegung, Räume, Honorare Referent_innen (höchstens 50% der Gesamtfördersumme), Fahrtkosten

Antragstellung:

  • Einzureichen ist eine Projektbeschreibung und ein Finanzierungsplan (max. 2 Seiten als pdf) per E-Mail. Was möchtet ihr: Wann, mit wem, wie machen?
  • Frist: 31. Juli 2018

Die Ausschreibung, inklusive aller weiteren Informationen ist online verfügbar.


21.06.2018

SEGEMI - Sprachmittlerpool

Modellprojekt zur Integration von Geflüchteten mit Behinderung

Am 1. Juni 2018 startete der Hamburger Sprachmittlerpool für die ambulante Gesundheitsversorgung und Beratung von Menschen mit Behinderung. Das Modellprojekt wurde vom Verein „SEGEMI Seelische Gesundheit - Migration und Flucht“ in Kooperation mit der Lebenshilfe Hamburg und der Ärztekammer Hamburg konzipiert und läuft zunächst für ein Jahr.

Mit dem 1. Juni können sowohl MitarbeiterInnen in der ambulanten Beratung (von Flüchtlingen oder Menschen mit Behinderungen) als auch ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte beim Psychosozialen Beratungs- und Koordinationszentrum SEGEMI eine Sprachmittlerin / einen Sprachmittler für eine ambulante Beratung bzw. ambulante Gesundheitsversorgung mit nicht Deutsch sprechenden Patientinnen und Patienten beantragen. Das Modellprojekt wird gefördert durch die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen des „Hamburger Integrationsfonds“. Aus diesen Mitteln werden auch Fortbildungen und Supervisionen für die SprachmittlerInnen finanziert. Insgesamt 90.000 € stehen dafür bis zum Februar 2019 zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie online.


21.06.2018

Flucht, Gewalterfahrung, Trauma & Traumafolgen

Das Tagesseminar vermittelt Wissen zu Gewalterfahrungen, bespricht Symptome, die auftreten können, und Folgen, die sich beobachten lassen. Zudem wird thematisiert, was man in Krisen tun kann, um Traumatisierte zu unterstützen.

Orientiert an den Bedarfen der Teilnehmer*innen wird auf konkrete Fragen aus der Praxis und der Begleitung insbesondere geflüchteter Kinder und Jugendlicher eingegangen. Zudem soll es darum gehen, was ich selbst an Ideen und Ressourcen brauche, um hilfreich sein zu können: Wie kann ich als professionelle oder ehrenamtliche Helfer*in angemessen und unterstützend damit umgehen und gleichzeitig meine eigenen Grenzen achten?

Veranstaltungszeiten:
3. Juli 2018 und 22. September 2018, jeweils 9 bis 16.30 Uhr
Veranstaltungsort:
Jugendbildungsstätte Unterfranken, Berner Str.14, 97084 Würzburg


Die Teilnahme ist kostenfrei - Anmeldung ist unter Tel: 0931 730 410-34
oder per E-Mail an: goetz.kolle(at)jubi-unterfranken.de möglich.


20.06.2018

RefuDat

Online-Datenbank zu Gesundheitsinformationen von Menschen mit Flucht-und Migrationshintergrund

Was wissen wir über die Gesundheit von Geflüchteten? Was über Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Gesundheit?

Medienberichte über eingeschleppte Infektionskrankheiten, übermäßige Nutzung von Gesundheitsdiensten und einen hohen Versorgungsbedarf von Geflüchteten sind keine Seltenheit. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden dabei häufig ungenau wiedergegeben. Hier setzt das Projektes „RefuDat“ an der Universität Bielefeld an. Das Projektteam hat große, repräsentative Datenquellen (Statistiken/Studien) zur gesundheitlichen Lage von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland identifiziert. Informationen zu diesen Datenquellen stehen nun in einer nutzerfreundlichen Online-Datenbank zur Verfügung. Sie bietet eine Übersicht, zu welchen Gesundheitsthemen große deutschlandweite Statistiken oder Studien vorliegen und zu welchen nicht.104 Datenquellen sind derzeit in der Datenbank zu finden.


20.06.2018

"Geflüchtete Familien und Frühe Hilfen"

Fachtag des "Nationalen Zentrums Frühe Hilfen"

Welchen Beitrag können die Frühen Hilfen leisten, um das Ankommen von Familien zu unterstützen? Wie können stabile (Beziehungs-) Situationen trotz schwieriger äußerer Rahmenbedingungen hergestellt werden? Wie können dabei auch die Ressourcen und Fähigkeiten der Familien miteinbezogen werden?

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen lädt gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt und der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf am 21. September 2018 zu einem Fachtag zum Thema "Geflüchtete Familien und Frühe Hilfen" nach Frankfurt ein. Die Anmeldung ist bis 2. Juli möglich.

 

Freitag, 21. September 2018
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend


19.06.2018

Fremdheiten - Sexualitäten und Geschlechter in der Migrationsgesellschaft

10.07.2018 - 12.07.2018 in 37130 Reinhausen bei Göttingen

Seit Kurzem werden „der Migrant“ ebenso wie „die Frau“ in der Thematisierung von sexualisierter Gewalt und Integration erneut vereinheitlicht. „Das Eigene“ und „das Andere“ werden wieder gefestigt, und dabei Sexismus und Homofeindlichkeit ‚den fremden Anderen‘ zugeschrieben. „Muslimisch“ und „LSBTIQ*“ werden erneut gegenüber gestellt. An dieser Geschlechter- und Sexualpolitik im Namen der wieder angerufenen deutschen Nation haben unterschiedliche politische, religiöse und kulturelle Akteure ihre jeweiligen Interessen.

Die Fortbildung basiert auf Überlegungen der Queer und Gender Studies, der Cultural und Postcolonial Studies ebenso wie auf ethnologischen und sozialpsychologischen Studien bzw. antirassistischen und Critical-Whitenness-Debatten. Um in diese einzuführen werden Vorablektüre, Inputs mit Diskussion, Fallbeispiele, Filmausschnitte, gemeinsame Textbesprechung und geschlechter- bzw. sexualpädagogische Übungen eingesetzt.
 

Veranstaltungszeit:
10. Juli, 11.30 Uhr, bis 12. Juli 2018, 14.30 Uhr
Veranstaltungsort:
Akademie Waldschlösschen, Bildungs- und Tagungshaus, 37130 Reinhausen bei Göttingen
Kosten:
299,- EUR / 149,- EUR für Teilnehmende mit Qualifizierungsprämie


Anmeldung ist online möglich.


19.06.2018

Living with Islamophobia

Internationale Konferenz in Berlin

Die W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin, die Alice-Salomon Hochschule Berlin und das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung laden in Kooperation mit dem Rat für Migration und der Universität Salzburg vom 11. bis 12. Oktober 2018 zu der internationalen Konferenz Living with Islamophobia in Berlin ein.

Die Konferenz "Living with Islamophobia" rückt erstmals die Betroffenenperspektive ins Zentrum. Sie lenkt den Blick auf Rassifizierungsprozesse entlang von Kultur und Religion, auf Themen der Versicherheitlichung sowie die Rolle von Sexualität und Gender im antimuslimischen Rassismus – und fragt nach Strategien des Umgangs, der Erprobung von Gegennarrativen und Möglichkeiten des Empowerments.

Eine Anmeldung ist bis zum 30.09.2018 kostenlos online möglich.


18.06.2018

Der Jugend eine Chance

Förderprogramm des Fonds Soziokultur für junge Kulturinitiativen

Engagement ist auch in der Soziokultur keine Selbstverständlichkeit, sondern bedarf einer besonderen Motivation und Unterstützung. Das gilt insbesondere für junge Menschen, die erste persönliche Erfahrungen mit Kunst und Kultur sammeln wollen und dabei viele – vor allem auch finanzielle Hürden - überwinden müssen. Mit seinem Förderprogramm für junge Initiativen will der Fonds Soziokultur Jugendlichen zwischen 18 und 25 Jahren die Möglichkeit geben, eigene Projektideen im soziokulturellen Praxisfeld zu entwickeln und umzusetzen. Es hat den Anspruch, die kreativen Potentiale junger Menschen zu wecken und zu fördern. Ziel ist dabei, Jugendliche zum (längerfristigen) Engagement im soziokulturellen Praxisfeld zu ermutigen.

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sowie zur Antragsstellung und Fristen, sind auf der Seite des "Fonds Sozialkultur" zu finden.


18.06.2018

Fördermittel in der Flüchtlingshilfe

Studie des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung

Im Rahmen der Studie „Fördermittel in der Flüchtlingshilfe“ hat das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) festgestellt, dass nicht alle Initiativen von den Fördermitteln profitieren können. 37 % nehmen überhaupt keine Fördermittel in Anspruch obwohl knapp 90 % angeben, Finanzmittel zu benötigen.

Ein wesentlicher Grund ist aus Sicht der Initiativen, dass sie Bedingungen für die Antragstellung nicht erfüllen (58%) und folglich keine Aussicht auf Erfolg sehen. So geben die Fördermittelgeber etwa vor, dass Projekte zum Förderzeitpunkt noch nicht begonnen haben dürfen. Wiederkehrende Ausgaben werden nur selten gefördert. Knapp 38 Prozent gaben an, unabhängig bleiben zu wollen. Ein Motiv dafür ist oft, dass Engagierte befürchten, als Lückenfüller für eigentlich staatliche Aufgaben instrumentalisiert zu werden. Als weitere Herausforderungen bei der Antragstellung nannten die Be-fragten den zu hohen zeitlichen Aufwand (70 %), sowie fehlenden Zugang zu Informationen (48 %).

 

Damit Fördermittel besser ankommen, schlagen die Autoren der Studie folgende Lösungsansätze vor: 

  • lokale Bedarfe besser zu identifizieren, 
  • die Unabhängigkeit anzuerkennen und geringere Vorgaben für die Vergabe von Fördermitteln anzusetzen, 
  • für die Förderung geringerer Beträge weniger bürokratische Verfahren zu wählen, 
  • die Verfahren insgesamt zu vereinfachen 
  • und Fördermittel auch für bereits laufende Aktivitäten bereitzustellen.

 

Die Studie steht zum kostenlosen download bereit und kann ebenfalls kostenlos bei der Bertelsmann Stiftung bestellt werden.


15.06.2018

Sommerfestival der Kulturen in Stuttgart

Das 17. Sommerfestival der Kulturen bietet sechs Tage lang einen großen Markt der Kulturen mit vielen schönen Dingen wie Kunsthandwerk, Schmuck, Kleidung, Taschen, Tee und Gewürze aus verschiedenen Ländern und einen Street Food Market mit jeder Menge kulinarischen Spezialitäten der Stuttgarter Migrantenvereine – sowie dieses Jahr zum ersten Mal einen Kessler-Sektstand und ein Angebot für Kinder und Jugendliche. Von Freitag bis Sonntag, 20.–22. Juli 2018, 16 bis 20 Uhr können sich die kleinen Besucherinnen und Besucher auf verschiedene Aktivitäten freuen.

Das ausführliche Programm und weitere Infos findet Ihr unter:
www.sommerfestival-der-kulturen.de


14.06.2018

Schutz finden in Deutschland: Fragen und Antworten für LSBTI*-Geflüchtete

Wie finde ich eine sichere Unterkunft? Muss ich über meine sexuelle oder geschlechtliche Identität reden? Wo finde ich Hilfe? In dem Handbuch des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) werden solche und andere Fragen zum Thema LSBTI* und Flucht auf Deutsch, Englisch, Farsi und Arabisch beantwortet. Das gedruckte Handbuch kann unter support@lsvd.de kostenfrei bestellt werden.
Darüber hinaus ist es online abrufbar.


14.06.2018

Refugee Eleven

Webvideo-Serie bestehend aus elf Kurzfilmen, in denen junge, geflüchtete Amateurfußballer aktiven und ehemaligen Profifußballern begegnen, die selbst Fluchterfahrungen gemacht haben.

"Refugee Eleven" ist ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung. Im Mittelpunkt steht eine elfteilige Webvideo-Serie, in der junge geflüchtete Amateurfußballer der Mannschaft „Refugee11“ aus Erftstadt bei Köln Fußballprofis begegnen, die selbst Fluchterfahrungen haben. Die persönlichen Geschichten der Spieler stellen individuelle Erfahrungen neben oft abstrakte Informationen zum Thema Flucht und Asyl und machen diese so erfahrbar.


13.06.2018

Übergänge in den Beruf im bayerischen Schwandorf

Ersten Folge des „Willkommen bei Freunden”-Podcasts

Im Landkreis Schwandorf in der bayerischen Oberpfalz hat sich ein erfolgreiches Netzwerk aus Berufsschule, Unternehmen und Jugendamt etabliert, das junge Geflüchtete unterstützt. Damit Bildungserfolg gelingen kann, braucht es Mitarbeitende in allen Institutionen und engagierte Lehrkräfte, die sich gemeinsam dazu entscheiden, sich weit über ihr bisheriges Jobverständnis hinaus einzusetzen. Aber vor allem auch Unternehmen, die den jungen Leuten eine Chance geben.

Der Podcast ist auf der Seite von "Wilkommen bei Freunden" zu finden.


12.06.2018

Ausbildung und Lebensunterhalt sichern

Ein zentrales Thema in der Beratung junger geflüchteter Menschen ist das Thema Ausbildung. Für viele junge Menschen, die eine Ausbildung gefunden haben, ist das erfolgreiche Absolvieren dieser noch mit großen Hürden verbunden. So stellt sich die Frage, wie während der Ausbildung der Lebensunterhalt sichergestellt wird, wenn keine oder zu wenig Ausbildungsvergütung gezahlt wird und welche weiteren Förderleistungen in Anspruch genommen werden können. Insbesondere für Menschen mit einer Aufenthaltsgestattung oder einer Duldung ergeben sich hier vielfältige Probleme, da die Rechtslage dazu widersprüchlich ist und zum Teil die Integration erschwert.


12.06.2018

Gesellschaftlicher Dialog Öffentliche Sicherheit – 1. Berliner Kongress für wehrhafte Demokratie

26.06.2018 - 26.06.2018 in Berlin

Der Kongress „Gesellschaftlicher Dialog Öffentliche Sicherheit“, unter der Präsidentschaft von Wolfgang Bosbach, MdB a.D., lädt am 26.06.18 in Berlin 400 Teilnehmende, darunter Staatssekretär Engelke (BMI) und die wichtigsten Entscheider aus Politik und Sicherheitsbehörden, ein, im Zuge von 6 Leitfragen in den interdisziplinären Dialog zu treten.

Das Eröffnungsplenum thematisiert zunächst die aktuelle Gefährdung. Kongresspräsident Wolfgang Bosbach, Staatssekretär Hans-Georg Engelke, BKA-Präsident Holger Münch, BND-Vizepräsident Guido Müller und weitere Diskutanten geben aus ihrer jeweiligen Perspektive Einblicke in Bedrohungslagen und sich daraus ergebende Herausforderungen.

In insgesamt 6 Foren werden am Kongresstag unter anderem die Themen Sicherheitsarchitektur, Digitalisierung, Übergriffe auf Beamte und die Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft diskutiert.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Website von Wegweiser.


11.06.2018

Kulturelle Vielfalt wirkt sich positiv auf Innovation aus

Neue Studie der Bertelsmann Stiftung

Die Rolle kultureller Vielfalt für Innovationen in Deutschland
Diese Studie setzt sich mit der Frage auseinander, ob und wie
sich kulturelle Vielfalt auf die Innovationskraft von Unternehmen
und Gesellschaft auswirkt. Vieles spricht dafür, dass eine
kulturell vielfältige Zusammensetzung der Mitarbeiterschaft –
also auch verschiedene Erfahrungen, Denkmuster und
Interpretationskontexte – für Kreativität und Innovationen
förderlich ist. Doch kulturelle Vielfalt wird noch nicht in jedem
Unternehmen gleichermaßen gelebt, das zeigt eine aktuelle
Studie der Bertelsmann Stiftung

Die Studie, sowie weitere Informationen sind auf der Seite der Bertelsmann Stiftung zu finden.


08.06.2018

Fortbildung zum/ zur Interkulturellen TrainerIn Zertifikatskurs in drei Modulen von September 2018 - Februar 2019

Interkulturelle Kompetenz ist eine Handlungsoption, den persönlichen Umgang mit "Fremdheit" und "Andersartigkeit"
souverän und konstruktiv zu gestalten. Interkulturelle Kompetenz setzt eine Reihe an Fach- und Sozialkompetenzen voraus. In
dieser Fortbildung erwerben die Teilnehmenden die Kompetenzen, die eigene "kulturelle Brille" aus verschiedenen
Perspektiven zu betrachten und diese in den Kontext der eigenen Tätigkeit zu stellen. Ziel ist es, ein eigenes Profil als interkulturelle/r
TrainerIn zu entwickeln und zu schärfen.

Datum
17. Sep. 2018 - 17. Feb. 2019
09:00 - 17:30

Veranstalter
Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e. V.
Telefon 0231/540910

Preis
€ 1.565,00

Anmeldungen und weitere Informationen sind online abrufbar.


08.06.2018

Flucht und Geschlecht

19.09.2018 - 21.09.2018

Diese Fortbildung widmet sich der Bedeutung von Geschlecht bei Flucht und Integration auf vielfältige Wei-se. Welche Rolle spielt Geschlecht überhaupt bei der Flucht? Welche Unterschiede gibt es zwischen Männern und Frauen bei der Integration? Und wie kann man in der Arbeit mit Geflüchteten auf diese geschlechtsspezifischen Unterschiede eingehen? Vor dem Hintergrund der haupt- und ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit und unter Anleitung ausgewiesener Expert_innen werden in Übungen verschiedene Fallbeispiele erarbeitet und Handlungsmöglichkeiten erprobt. Dabei sollen auch Konflikte des Alltags thematisiert und gemeinsam aufgearbeitet werden.

Ein ausführliches Programm folgt.

Es kann sich online schon für die Veranstaltung angemeldet werden.

 


07.06.2018

Virtuelles Migrations Museum

Am 28.05.2018 eröffnete das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) ein "virtuelles Migrationsmuseum". Dazu wurde die Sammlung des Vereins nun aufbereitet und wird online im "Virtuellen Migrationsmuseum" zugänglich sein. Im Virtuellen Migrationsmuseum durchlaufen die Besucher*innen Straßenszenen und Gebäude und setzen sich mit der Migrationsgeschichte auseinander. Der Wandel der Migrationsgeschichte wird mithilfe einer Reise durch drei Zeitebenen veranschaulicht.


06.06.2018

Neue Publikation: Angeli, Oliviero: Migration und Demokratie

Essay zum Spannungsverhältnis zwischen Migration und Demokratie

Erleben wir gerade eine »stille Gegenrevolution«, die durch die sogenannte »Flüchtlingskrise« befeuert wird – ablesbar an einer Abkehr von demokratischen Grundwerten? Angelis Essay untersucht das Problem unter vier Gesichtspunkten: Migration im politischen Denken, Migration in der Demokratie, Migration und Populismus sowie Kosten und Nutzen von Migration. Er entwickelt dabei eine idealistische und gleichzeitig pragmatische Lösung, denn er hält am Prinzip der Bewegungsfreiheit fest, orientiert sich aber auch am praktisch Machbaren.

Der Essay ist kostenpflichtig online bestellbar.


06.06.2018

Bericht: Zuwanderung zum Zweck der Erwerbstätigkeit


05.06.2018

Prävention und Deradikalisierung - wichtige Aufgaben in aufgeheizter Atmosphäre

Deutschland ist gespalten. Es bestehen in der Gesellschaft höchst unterschiedliche Ansichten zu Fragen von Asyl und Einwanderung, zu Religion und insbesondere dem Islam, zu der Frage wie gleichberechtigt man eigentlich gegenwärtig in Deutschland leben kann. Und viele Bürger_innen haben den Eindruck, dass Radikalität zugenommen habe, während gesellschaftlicher Zusammenhalt nachlasse. Zusätzlich aufgeheizt hat sich das gesellschaftliche Klima durch eine
rechtspopulistische Bewegung, die in den vergangenen Jahren größer und lauter geworden ist und ganz offen gegen die Gleichwertigkeit aller Menschen argumentiert.

Umso wichtiger ist die Frage, was man gegen Radikalisierung unternehmen kann. Es gilt einerseits zu verhindern, dass sich gerade junge Menschen radikalisieren. Andererseits besteht die Herausforderung, Menschen zu deradikalisieren, die sich für rassistische, salafistische oder antisemitische Ideen begeistern. Wie kann Präventionsarbeit gelingen, wenn die Gesellschaft insgesamt radikaler wird? Welche Anforderungen stellt die rechtspopulistische Bewegung an die Deradikalisierungsarbeit? Was können diejenigen voneinander lernen, die in der Arbeit gegen Rechtsextremismus und gegen islamistischen Extremismus aktiv sind?

Mittwoch, 13.06.18
10:30 bis 17:15 Uhr

10785 Hiroshimastraße 17, 10787 Berlin

Die Anmeldung ist online möglich.


05.06.2018

Begegnungsfest "Gemeinsam in Vielfalt" am Hundertwasserhaus

Neben dem weithin bekannten Hundertwasserhaus in Magdeburg findet am 9. Juni ein interkulturelles Begegnungsfest unter dem Motto "Gemeinsam in Vielfalt - Together in diversity" statt. Dabei geht es um eine offene Begegnung verschiedener Kulturen und ein gegenseitiges Kennen- und Verstehen lernen.

Alle „Neu- und Altmagdeburger*innen“ sind dazu herzlich eingeladen. Auf dem Programm des Festes stehen ein interessantes Bühnenprogramm aus Musik und Kultur sowie Aktionen. Außerdem wollen sich migrantische, integrativ und antirassistisch arbeitende Initiativen und Vereinen mit Infoständen beteiligen und ihre Tätigkeit vorstellen. Statt übereinander sollten wir wieder mehr miteinander reden, heißt es in der Einladung. Gegenseitiges interkulturelles Verständnis und Respekt entstünden durch Begegnung auf Augenhöhe.


9. Juni 2018, 14 bis 18 Uhr
Ort: Erhard-Hübener-Platz (am Hundertwasserhaus), 39104 Magdeburg

 


04.06.2018

2. Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen

Im November 2017 kamen erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Migrantenorganisationen aus ganz Deutschland selbstbestimmt und mit eigener Agenda zusammen. Über 100 Vertreter*innen aus 60 Organisationen und Institutionen setzten mit dieser ersten Bundeskonferenz der Migrantenorganisationenein deutliches Zeichen: „Wir werden diese Gesellschaftmitgestalten!“

Bei der diesjährigen 2. Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen stehen die folgenden Themen im Fokus:

  • Empowerment und Anti-Rassismus
  • Partizipationsgesetz auf Bundesebene
  • Politische Bildung

Darüber hinaus werden zentrale Entscheidungen über die Struktur der Konferenz, das eigene Selbstverständnis und ihre Arbeitsweise getroffen. Die Geschäftsordnung zur Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen wurde von einer Arbeitsgruppe entworfen und mit der Vorbereitungsgruppe der BKMO abgestimmt.

 

Das ausführliche Programm sowie die Einladung können Sie hier nachlesen.


04.06.2018

Fakten zur Asylpolitik

Zusammenstellung der wichtigsten Informationen und Zahlen zur Asylpolitik

In einem Faktenpapier hat der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration die wichtigsten Informationen und Zahlen zur Asylpolitik in Deutschland und auf EU-Ebene zusammengestellt. Darin werden Strukturdaten, Asylverfahren und -leistungen sowie Regelungen im Bildungsbereich und für die Erwerbstätigkeit dargestellt.


01.06.2018

KAUSA Jugendforum

Stärken erkennen mit der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration

„Zeig deine Stärken“ – unter diesem Motto ermutigt das KAUSA Jugendforum junge Menschen mit Migrationshintergrund dazu, ihre Stärken zu erforschen – und ihren Weg in die Arbeitswelt zu gehen.

Jugendliche mit Migrationshintergrund stehen beim KAUSA Jugendforum im Mittelpunkt. Im Coaching erforschen sie ihre Stärken und Talente, sie lernen, sich selbstbewusst und gut zu präsentieren – und sie treffen auf Unternehmen, die vielleicht ihre zukünftigen Ausbildungsbetriebe sein könnten. Die Unternehmen haben beim KAUSA Jugendforum die Chance, motivierte potenzielle Arbeitskräfte kennenzulernen.


31.05.2018

Betriebe sehen Unterstützungsmaßnahmen positiv

Befragung zur Ausbildung Geflüchteter mit Hilfe des Qualifizierungspanel des Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Die betriebliche Ausbildung trägt wesentlich zur Integration junger Geflüchteter bei. Wie geeignet die zahlreichen Unterstützungsmaßnahmen sein können und in welchen Bereichen und welchen Betrieben Geflüchtete vor allem ausgebildet werden, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in seinem Qualifizierungspanel 2017 erfragt.

Befragt wurden sowohl Betriebe, die schon geflüchtete Menschen ausbildeten, als auch solche, die hier noch keine Erfahrungen gesammelt hatten. Im Ergebnis zeigt sich, dass alle Ausbildungsbetriebe die Unterstützungsmaßnahmen überwiegend für geeignet halten. Dies gilt verstärkt für Betriebe, die bereits selbst Geflüchtete ausbilden.

Der komplette Bericht ist online verfügbar und steht kostenlos zum Download zur Verfügung.


30.05.2018

Stadtentdecker

Kinder gestalten Stadtteilkarten für Stuttgart-Nord, -Ost und -Zuffenhausen

Als Stadtentdecker haben Kinder in drei Stuttgarter Stadtteilen ihre Nachbarschaft erkundet und neuentdecket. Aufgeteilt in drei Gruppen, sammelten die Kinder aus türkeistämmigen und geflüchteten Familien ihre Lieblingsorte und erstellten daraus kindgerechte Stadtteilkarten für die Stadtteile Zuffenhausen, Stuttgart-Nord und Stuttgart-Ost.
Nun sollen die Karten auch anderen Kindern helfen, sich im Stadtteil zurechtzufinden.

Nun sollen die Karten als eine interaktive App digitalisiert werden – mit Videobotschaften, Bewertungen und Fotos der Kinder. Auf diese Weise erreicht die Karte nicht nur ein größeres Publikum, die Kinder lernen außerdem ganz nebenbei, wie man mit Videokamera und Handy sinnvoll umgehen kann.
 


29.05.2018

Ein Spaziergang durch die arabische Kultur

Rezension zum Buch: "Erste arabische Lesestücke"

Das Taschenbuch „Erste arabische Lesestücke“, das Claudia Ott zuletzt herausgab, wendet sich unter anderen an Helfer, die durch die Bekanntschaft mit Flüchtlingen auch Interesse an der arabischen Sprache und Kultur gewonnen haben. Weil alle Texte auch in wissenschaftlicher Transkription abgedruckt seien, werde es zudem an Universitäten als Lehrbuch eingesetzt.


28.05.2018

Impulse zur intersektoralen Zusammenarbeit im Bereich Integration

Das betterplace lab hat ein neues Impulspapier zum Thema der intersektoralen Zusammenarbeit im Integrationsbereich veröffentlicht. Nachdem das Forschungsinstitut bereits 2017 die Studie „Digitale Wege zur Integration“ veröffentlichte und währenddessen über 112 Projekte im Bereich der digitalen Geflüchtetenhilfte identifizierte und 48 davon ausführlich untersuchte, wurde die Untersuchung in einem naheliegenden Themenfeld fortgeführt.

Das Impulspapier fokussiert die Zusammenarbeit von Startups, Behörden und Hilfsorganisationen, skizziert Herausforderungen aber auch Chancen. Auch die Tür an Tür – Digitalfabrik hat als Inputgeber mitgewirkt.

Das Impulspapier kann online aufgerufen werden.

 


28.05.2018

Hier ankommen - Stärken der Willkommenskultur im ländlichen Raum

Das auf dem Scheersberg neu gestartete Projekt "Hier ankommen!" richtet sich an junge Erwachsene (12 bis 27 Jahre), die ehrenamtlich tätig sind. Egal ob in der Schule, im Verein oder im Privaten. Das Projekt will vernetzen, informieren und qualifizieren, um die Ehrenamtlichen, die sich für Neuzugewanderte in ihrer Region einsetzen in ihrer Arbeit zu unterstützen.

In den Fortbildungen, die auch Vereinen offenstehen, setzen sich die Teilnehmenden mit Themen wie Flucht, Migration oder Identität und Kultur auseinander und erhalten praktische Tipps und Hilfestellungen für ihr ehrenamtliches Engagement.

Fester Bestandteil des Projektes sind darüber hinaus Tandems, Maßnahmen, an denen junge Deutsche gemeinsam mit Geflüchteten oder Zugewanderten teilnehmen. Anders als in den Fortbildungen steht hier nicht die Vermittlung interkulturellen Know-hows im Mittelpunkt, sondern Begegnung und Erfahrungsaustausch. In diese Kategorie gehört auch das Planspiel "Festung Europa". Hier werden die politischen Abläufe des Europäischen Parlaments bis zum Abstimmungsverfahren simuliert, um so politische Entscheidungsprozesse erlebbar zu machen.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat das Projekt im Rahmen ihrer Kategorie "Projekt des Monats" ausführlich vorgestellt.


25.05.2018

Professionell berichten über Migration & Integration: Kostenlose Weiterbildung für Journalist*innen

Die letzten Jahre haben deutlich gemacht, dass die Themen Migration, Integration, Flucht und Asyl geradezu omnipräsent sind. Täglich und über alle Ressortgrenzen hinweg befassen sich Journalist*innen mit diesem vielschichtigen Gebiet. Ob Lokalberichterstattung, Innen- und Weltpolitik oder Kultur: Migrations- und Integrationsaspekte spielen immer wieder eine zentrale Rolle in der Berichterstattung. Für Medienschaffende ist das eine große Herausforderung. Unser Seminar rückt das journalistische Handwerkszeug in den Mittelpunkt, das nötig ist, um professionell über diese aktuellen Fragen zu berichten.

Die Themen:

  • Wie berichten Medien über Migration & Integration?
  • Good-Practice, Bad-Practice: Wie und warum unterlaufen Fehler und werden Stereotype oder Vorurteile kommuniziert?
  • Welche Instrumente und Arbeitsweisen können helfen, um mehr Perspektiven einzubringen und differenziert zu berichten?
  • Sensibilisierung: Wie entstehen Stereotype? Wie können wir in der journalistischen Praxis einseitiger Berichterstattung vorbeugen? 
  • Professionelle Berichterstattung über Migration & Integration mit Hilfe der Wissenschaft: Zahlen, Fakten, Übungen. 
  • Tools, Checklisten, Tipps für die journalistische Arbeit.
  • Analyse, Feedback und Diskussion der eingesandten journalistischen Beiträge aller Teilnehmer*innen.

Im Seminar wechseln sich Vorträge, Übungen und gemeinsame Diskussionen über die journalistische Praxis ab. Reflektion und kollegialer Austausch stehen im Mittelpunkt.

Termin: Montag, 25. Juni, 11.30 Uhr, bis Dienstag, 26. Juni 2018, 17 Uhr

Die Weiterbildung richtet sich an freie und fest angestellte Journalist*innen aller Medienarten, die regelmäßig migrations- und integrationspolitische Themen bearbeiten oder künftig bearbeiten werden.

 

Bewerbungen für das Seminar, welches auf 12 Plätze begrenzt ist können, bis zum 03.06.2018 an bewerbung@neuemedienmacher.de versendet werden.

 


25.05.2018

Bericht: Mut zur Vielfalt – Kultureinrichtungen müssen sich weiter öffnen

Deutschland ist das Land mit den drittmeisten Einwanderern weltweit. Es hat sich in den vergangenen Jahren intensiv den Herausforderungen des Zusammenlebens in Vielfalt gestellt. Die Deutsche UNESCO-Kommission und die Bertelsmann Stiftung haben nun untersucht, welchen positiven Beitrag künstlerische Arbeit für das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft leistet.

Die Studie zeigt: Es gibt viele gute Beispiele der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Einwanderungsgesellschaft in Deutschland. Die untersuchten Beispiele können Vorbilder für neue Projekte sein, indem sie Hinweise geben, unter welchen Bedingungen Projekte wirksam werden. Die zentralen Empfehlungen der Studie lauten:
•    Erstens, es lohnt sich, das vorhandene interkulturelle Angebot der öffentlich geförderten Kunst- und Kultureinrichtungen weiter auszubauen und erfolgreiche Angebote zu verstetigen.
•    Zweitens gilt es, Ressourcen zur Förderung künstlerischer Kompetenz und Selbstorganisation bereitzustellen, um die Zugangshürden für Künstler mit Migrationshintergrund abzubauen.
•    Drittens, langfristig angelegte Förderstrukturen sind die Basis für die Umsetzung innovativer Projekten.

 

Pressemeldung der Bertelsmann Stiftung

 


24.05.2018

Polis kocht! Chancengleichheit für geflüchtete Frauen auf dem Arbeitsmarkt

Bei der Veranstaltungsreihe “Polis kocht! Außen- und Europapolitik geht durch den Magen“ können Sie in entspannter Atmosphäre mit EntscheidungsträgerInnen ins Gespräch kommen. Zuerst wird heiß gekocht – und danach bei Tisch hitzig diskutiert!

Bei der ersten Veranstaltung dieser Reihe möchten die Veranstalterzum Thema Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen diskutieren. Nach einem kurzen Input von Margrit Zauner, Abteilungsleiterin Arbeit und Berufliche Bildung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales möchten sie der Frage nachgehen, welche Hürden es für Chancengleichheit für geflüchtete Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt gibt und welche Handlungsoptionen zur Verfügung stehen.

 

25/05/2018
19:00 - 22:00 Uhr
Bi’bak
Prinzenallee 59 - Berlin-Wedding


24.05.2018

5 Millionen Euro für Sprachkurse zur kulturellen Teilhabe Geflüchteter

Pressemeldung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft und Kultur zum neuen Förderprogramm:

"Mit den Künsten sprechen lernen!" - Unter diesem Motto steht ein neues Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK), das Sprachkurse für Geflüchtete mit kulturellen Angeboten kombiniert. Das MWK stellt 2018 für das in Deutschland einmalige Programm rund 5 Millionen Euro zur Verfügung. Die „Kulturkurse" dienen der Förderung gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe und ergänzen die bisherigen Sprachförderangebote des Landes. Die Kurse werden von den Einrichtungen für Erwachsenenbildung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kultureinrichtungen angeboten. Die ersten Kurse starten voraussichtlich bereits im Oktober 2018.

 


24.05.2018

Bericht: Eritrea: ein Land im Griff einer Dikatatur

Die Broschüre beschäftigt sich mit der Situation von Geflüchteten aus Eritrea und den Perspektiven einer solidarischen Vernetzung. Die Broschüre basiert dabei in großen Teilen auf Beiträgen der Konferenz "Fluchtsituation Eritrea - kein Ende in Sicht?", die am 19. Oktober 2017 in Brüssel stattfand.

Die Broschüre kann online aufgerufen werden.

 


23.05.2018

Beschäftigung von Flüchtlingen fördern!

Vorstellung und Diskussion eines 10- Punkte - Aktionsplans für Arbeitgeber, Flüchtlinge, Staat und Zivilgesellschaft

Die Beschäftigung von Geflüchteten ist einer der wichtigsten Schritte zu gelingender Integration. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) haben zahlreiche regionale Dialoge mit Arbeitgebern und Unternehmensverbänden aus neun Ländern sowie auf Europäischer Ebene geführt, um Erfahrungen zu sammeln und sich über gelungene Ansätze auszutauschen. Das Ergebnis dieser Dialoge und weiterer Konsultationen mit Flüchtlingen, staatlichen Stellen und d er Zivilgesellschaft haben die beiden Organisationen in einem 10 - Punkte - Aktionsplan zusammengefasst, den wir gemeinsam mit dem Deutschen Industrie - und Handelskammertag vorstellen und mit Ihnen diskutieren möchten.

Um Anmeldung wird unter berlin.centre@oecd.org gebeten.


23.05.2018

Bericht: Clearingverfahren: Wie kann Radikalisierungsprävention an Schulen gelingen?

Wie lassen sich im schulischen Kontext Radikalisierungsprozesse frühzeitig erkennen und unterbrechen? Und welche Methoden sollten hierbei zum Einsatz kommen? Dafür gibt es bislang keine erprobten Konzepte. Im Rahmen eines Modellprojekts werden seit April 2016 an sechs Schulen in Deutschland Clearingverfahren getestet. Die Projektkoordinatorin Lisa Kiefer gibt einen Einblick in das Konzept und die ersten Erfahrungen aus der Praxis.

Der Bericht kann auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung nachgelesen werden.


22.05.2018

Bericht: Thesen zu guter Praxis in der Extremismusprävention und in der Programmgestaltung

Im Rahmen der Fachtagung der Bundeszentrale für politische Bildung und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg - "Grenzenloser Salafismus - Grenzenlose Prävention? - Radikalisierung, politische Bildung und internationale Ansätze der Prävention" - im Dezember 2017 in Mannheim haben Milena Uhlmann (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) und Dr. Harald Weilnböck (Cultures Interactive e. V.) "Thesen zu guter Praxis in der Extremismusprävention und in der Programmgestaltung" vorgestellt. Dieser erste Aufschlag vereint Praxiserfahrungen und Forschungsergebnisse.

Der Infodienst hat die Thesen dokumentiert und veröffentlicht nun Kommentare von Akteuren aus dem Arbeitsfeld. Aus Sicht der Demokratiepädagogik hat Kurt Edler einen Kommentar verfasst. Aus Sicht der österreichischen Beratungsstelle Extremismus liefern Verena Fabris und Fabian Reicher einen ergänzenden Kommentar.

 


22.05.2018

Ratgeber Checklisten zu Reklamation und Widerruf auf Arabisch, Farsi, Englisch und Deutsch helfen im Verbraucheralltag

Kompakte Informationen zum Reklamations- und Widerrufsrecht. Die Checklisten sind auf Arabisch, Farsi, Englisch und Deutsch verfasstund stehen zum download kostenfrei zur Verfügung.


18.05.2018

Bericht: Radicalisation Awareness Network (RAN): Das EU-Netzwerk für die Präventionspraxis

Mit dem Radicalisation Awareness Network (RAN) will die EU-Kommission gegen Extremismus vorgehen. Das wichtigste Mittel ist dabei der fachliche Austausch von Praktikerinnen und Praktikern aus verschiedenen Staaten und Fachgebieten. Wie arbeitet das Netzwerk, und was bietet RAN für die Praxis?

Der Bericht kann auf der Seite der BUndeszentrale für politische Bildung nachgelesen werden.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, den RAN Newsletter zu abonnieren.


18.05.2018

"Zurück auf Los!"

Podiumsdiskussion: Über neue Grenzen in Afrika und andere Folgen der EU-Migrationspolitik

Es gibt viele Gründe für Migration: Verfolgung und Krieg, Armut und Hunger, aber auch das Streben nach einem besseren Leben. Migration ist – kurz definiert – die mittel- oder langfristige Verlagerung des Lebensmittelpunktes. Das geschieht in großer Zahl im legalen Rahmen, aber auch außerhalb dessen und betrifft Europa in zunehmenden Maße.

Wie durchdacht und nachhaltig ist diese Politik? Auf welche gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Prozesse trifft die externe Migrationspolitik der EU in afrikanischen Staaten? Welche Möglichkeiten der Kooperation wären wünschenswert? Welche sind realistisch?

Mit:

  • Christian Jakob, Journalist „die tageszeitung" & Autor des Buchs „Diktatoren als Türsteher Europas“ (Ch. Links Verlag)
  • Dr. Melanie Müller & Dr. Isabelle Werenfels, Stiftung Wissenschaft und Politik, Mitautorinnen der Studie „Migrationsprofiteure? Autoritäre Staaten in Afrika und das europäische Migrationsmanagement“
  • Kirsten Maas-Albert, Heinrich-Böll-Stiftung, Konzeption/ Redaktion „Die Orangen in Europa schmecken besser - Über Fluchtursachen, ihre Bekämpfung und was daran nicht stimmt“ 
  • Moderation: Mekonnen Mesghena, Heinrich-Böll-Stiftung

Mittwoch, 23. Mai 2018 von 20.00 Uhr – 21.30 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung
Schumannstr. 8
10117 Berlin

Es wird außerdem einen Livestream der Veranstaltung geben.


17.05.2018

Was heißt denn eigentlich "interkulturell kompetent"?

Fortbildung

Die Stellen „Ehrenamt“ und „Migration“ bieten gemeinsam eine eineinhalbstündige Abendveranstaltung an, bei der Sie selbst erleben können, was eine interkulturelle Erfahrung ist. Anschließend sprechen wir darüber, was es bedeutet interkulturell kompetent zu sein. Ist das etwas Neues oder gab es das eigentlich schon immer? Was zeichnet interkulturell kompetente Menschen aus? Wofür braucht man das und wie ist man denn im Alltag „interkulturell kompetent“? Wie kann ich das für die Vereinsarbeit nutzen?

 

06.06.2018 (Mi.), 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr
  Anmeldeschluss ist der 29.05.2018
Anmeldungen bitte direkt an:
Landkreis Rotenburg (Wümme) Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe Frau Charbonnier Tel. 04261/983-2854 E-Mail: migration@lk-row.de

 


17.05.2018

Förderung für Medienwerkstätten und Ausstellungen mit Jugendlichen

Bündnisse organisieren Schreib-, Foto-, Audio-, Medienwerkstätten und Ausstellungen, in denen Jugendliche (12 – 18 Jahre) unterstützt von Fachkräften und Ehrenamtlichen ein selbstgewähltes Thema aus ihrer Lebenswelt künstlerisch bearbeiten. Die Jugendlichen erstellen und präsentieren ihre Reader, Zeitungen, Comics, Fotos, Hörspiele, Filme, Fernseh- oder Radiosendung etc. meist am Ende einer Kette aus mehreren Workshops in einer öffentlichen Veranstaltung in ihrem Kiez.

 

Wer wird gefördert?
Um einen Antrag stellen zu können, müssen Sie nicht Mitglied der TGD oder in einer ihrer Mitgliedsorganisationen sein. Alle Migrantenselbstorganisationen aber auch alle sonstigen Organisationen, die Bildungsbündnisse errichten möchten, werden ausdrücklich ermutigt, Förderanträge zu stellen.

Projektanträge können bis spätestens zum 31. Mai 2018 gestellt werden.

 

Weitere Informationen zu den Förderbedingungen gibt es auch auf der Seite von meinland.info


16.05.2018

„Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online“

n der politischen Bildung spielen soziale Netzwerke eine immer größere Rolle. In dem Projekt „Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online“ ging es darum, die Möglichkeiten sozialer Medien zu nutzen, um über gesellschaftliche, politische und religiöse Fragen ins Gespräch zu kommen, Gedankenanstösse zu geben und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Auf Facebook und der Ratgeber-Community gutefrage.net brachten sich sechs Teamer_innen in Diskussionen ein, initiierten neue Gespräche und hakten nach, wo rigide und unreflektierte Vorstellungen über Fragen von Identität und Religion unwidersprochen blieben.

Die Broschüre dokumentiert die Erfahrungen aus der Projektarbeit und berichtet vom Fachaustausch, an dem im Februar 2016 insgesamt 20 Initiativen und Projekte teilnahmen. In drei Dossiers zu den Themen Islam und Demokratie, Rassismus und Islamfeindlichkeit und Geschlechterrollen finden Sie konkrete Anregungen für die pädagogische Praxis in sozialen Netzwerken, aber auch in Klassenräumen.

Die Broschüre ist online abrufbar und kann unter folgender Adresse kostenpflichtig bestellt werden.


15.05.2018

„Lampedusa calling“

Kunstpädagogisches Projekt bringt Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zusammen

„Lampedusa calling“ ist ein kunstpädagogisches Integrations-Projekt im baden-württembergischen Herrenberg, das Jugendarbeit und Erwachsenenbildung vereint. Zielgruppen sind zum einen geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene und zum anderen Einheimische jeden Alters. Außerdem sollen Vereine, Verbände, Organisationen, Kommunen und Fachpersonal mit Fachwissen, Ressourcen und Kooperationen unterstützt werden.

Auf der Internetseite des Projektes, gibt es weitreichenede Informationen u.a auch zu anstehenden Ausstellungen und Veranstaltungen


15.05.2018

Geflüchtete stärken! Anregungen für die Prävention von religiös-extremistischen Ansprachen

Neue Handreichung von ufug.de

Diese Handreichung gibt Anregungen für die universelle Präventionsarbeit, die im Vorfeld von möglichen Radikalisierungsprozessen ansetzt. Dabei geht es vor allem um Angebote der Jugend- und Sozialarbeit sowie der politischen Bildung. Unabhängig von sicherheitspolitischen Interessen sind diese Angebote Voraussetzung, um Geflüchteten ein Ankommen in der Gesellschaft, Selbstwirksamkeit und reale Teilhabe zu ermöglichen.

Die Handreichung ist online abrufbar sowie unter folgender Adresse kostenpflichtig zu bestellen.


14.05.2018

Galerie der verlorenen Heimat

Zahlreiche Schicksale von Menschen in dem brandenburgischen Ort Wittstock haben in irgendeiner Form mit Mobilität und Ortswechseln zu tun. Die Ursachen reichen von Schule und Studium bis hin zu Flucht und Vertreibung. Die Geschichten dahinter sind von dem Journalisten und Autor Gerhard Richter in der „Galerie der verlorenen Heimat“ dokumentiert worden.

Bei verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen war Richter mit seiner Schreibmaschine vertreten und nahm die Lebensgeschichten ganz verschiedener Menschen auf. So berichtet Helmut (Jahrgang 1934) davon, wie er das Kriegsende in Wittstock erlebte. Vor dem Einmarsch der Roten Armee wurde er dabei auch Zeuge eines der sog. Todesmärsche von KZ -Häftlingen. Sabine wiederum spricht von ihrer neuen Heimat in Barcelona und wie sie dort ankam, ohne ein Wort Spanisch zu können.

Zwei große Ausstellungen mit den Geschichten haben schon stattgefunden und nun sind einige der Geschichten unter www.galerie-der-verlorenen-heimat.de nachzulesen. Das Projekt geht auf eine Initiative des Aktionsbündnisses „Wittstock bekennt Farbe“ zurück.


11.05.2018

Reisen ins europäische Ausland mit jungen Geflüchteten

Hinweise und Erfahrungen zu Reisen ins europäische Ausland mit jungen Geflüchteten

Das Hamburger Netzwerk Internationale Jugendarbeit hat Erfahrungen und Hinweise im Zusammenhang mit der Teilnahme von jungen Geflüchteten an internationalen Maßnahmen (Projekte, Seminare, Jugendbegegnungen) im europäischen Ausland zusammengestellt. Aus der Sicht von Praktiker/-innen wird dargestellt, mit welchen Herausforderungen die Akteure in dieser Situation umgehen mussten. Dem Netzwerk ist es wichtig, seine Erfahrungen für andere Interessierte und Praktiker/-innen bereitzustellen.

Die Empfehlungen beziehen sich insbesondere auf die Zusammenarbeit mit Behörden wie Ausländerbehörde, Landesjugendbehörde oder Bundespolizei, aber auch den Informationsfluss mit den Fluggesellschaften.

Das Netzwerk bietet zudem an, dass sich interessierte Personen auch an die entsprechenden Organisationen in Hamburg wenden können, die hier Erfahrungen gesammelt haben.

 


10.05.2018

Integration junger Zugewanderer fördern

Projektgelder von bis zu 70.000€ noch bis zum 31.05.2018 beantragen

Interessierte Träger haben die Möglichkeit gemeinwesenorientierte Projekte zur Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12-27 Jahren durchzuführen. Dafür stellt das Bundesjugendministerium Haushaltsmittel zur Verfügung. Ausgeschrieben werden diese Projektmittel über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Anfrage auf eine Förderung von bis zu 70.000,- Euro pro Projektjahr können noch bis zum 31. Mai gestellt werden. Es ist eine bis zu dreijährige Projektlaufzeit möglich. Gefördert werden können Maßnahmen zur Integration der jungen Menschen.

Die Projekte sollten sich einem der folgenden Schwerpunkte orientieren:

  • Themenschwerpunkt Identitätsbildung: Stärkung der eigenen Identität -Empowerment
  • Themenschwerpunkt Teilhabe: Partizipation auf Augenhöhe

Die Anträge sind bei der Zentralstelle, Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA), zu stellen.


09.05.2018

Übungsleiterausbildung für Geflüchtete

Der Landessportbund Berlin bildet in einer speziellen Ausbildung geflüchtete Menschen zum/-r Übungsleiter*in aus. Diese Ausbildung stellt die Grundlage für weitere Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten im Berliner Sport dar. In ca. 125 Lehreinheiten lernen die angehenden Trainer*innen die nötigen sportwissenschaftlichen Grundlagen, um Gruppen zu leiten, ein Training unter methodischen und trainingswissenschaftlichen Gesichtspunkten aufzubauen und Sportler*innen gesund und verletzungsfrei zu trainieren. Vorrausetzungen sind Arabisch oder Persisch als Muttersprache sowie ausreichende Deutschkenntnisse (kein Zertifikat nötig). Ausbildungszeitraum: 05.07. − 17.08.2018 (während der Berliner Sommerferien) // Zeiten: 5x wöchentlich (Montag bis Donnerstag 10 bis 14 Uhr; Freitag 09.30 bis 13.30 Uhr) 

Der Bewerbungsbogen ist online abrufbar. Bewerbungen sind noch möglich!

 

Weitere Infos auch auf der Seite des Landessportbund Berlin.


09.05.2018

Erklärvideos zu Alkohol- und Drogenkonsum in fünf Sprachen

Traumatische Flucht- und Kriegserlebnisse und gesundheitliche Beschwerden führen bei geflüchteten Menschen vielfach zu Anspannung, innerer Unruhe und Schmerzen. Hinzu kommt häufig ein durch eine mangelhafte Tagesstruktur und Langeweile gekennzeichneter Alltag. Um Beruhigung und Entspannung zu finden, greifen geflüchtete Menschen mitunter zu Alkohol, Cannabis oder Medikamenten, ohne dabei die mit dem Konsum oder der Einnahme verbundenen Risiken einschätzen zu können. Die Erklärvideos der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen (HLS) weisen auf Gefahren des Alkohol-/ und Cannabiskonsums sowie die Risiken des Medikamentenmissbrauchs hin, erläutern rechtliche Hintergründe in Deutschland und zeigen Unterstützungsangebote auf. Die Videos sind jeweils in fünf Sprachversionen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari und Tigrinya) verfügbar.


08.05.2018

„Erste Wege in Deutschland“

Sprachlern Videos für Alltagssituationen in Deutschland

Die Videos des Projektes "Erste Wege in Deutschland" zeigen Alltagssituationen in Deutschland und dienen der Sprachförderung. Zu den Videos gibt es mehrere, thematisch passende Übungen, welche das Gelernte aufgreifen, vertiefen und abfragen.

Mit der dazugehörigen App können die Videos auch auf dem Handy angesehen werden, sowie die dazugehörigen Übungen bearbeitet werden.


07.05.2018

@Ucation – Fortbildungsangebote für Talentförderer

Auch Lehrkräfte, Ausbilder und Kursleiter brauchen Fortbildung. Auf der Internetseite team@work bietet das bundesweite Talentförderzentrum Bildung & Begabung einen aktuellen Einblick in Präsenz-Workshops und praxisnahe Online-Module. Neu im Angebot ist ein Kurs, der Ausbilder in der Integration junger Geflüchteter unterstützt.


04.05.2018

Fachtag "Geflüchtete Familien und Frühe Hilfen"

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt und der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf veranstaltet das Nationale Zentrum Frühe Hilfen am 21. September 2018 in Frankfurt einen Fachtag zum Thema: "Geflüchtete Familien und Frühe Hilfen". Die Tagung richtet sich an Fachkräfte der Frühen Hilfen und an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Ziel ist, gemeinsam über gelungene Praxisbeispiele und zukünftige Herausforderungen der Arbeit mit geflüchteten Familien nachzudenken und zu diskutieren.

Interessierte können sich den Termin vormerken. Das Programm wird Ende Mai veröffentlicht. Dann besteht die Möglichkeit zur Anmeldung auf der Seite des Nationalen Zentrum Frühe Hilfen.


04.05.2018

Wohnquartiere stärken, Integration und Teilhabe fördern!

Förderung des Landes Niedersachsen für Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement: Antragstellung ab jetzt möglich.

Die Niedersächsische Landesregierung hat für 2018 1,5 Millionen Euro für die Unterstützung innovativer Projekte zur Förderung der Integration und der Teilhabe in Gebieten mit besonderen sozialen, demografischen sowie integrativen Herausforderungen bereitgestellt.

Am Wettbewerb teilnehmen können Gemeinden, Landkreise, juristische Personen des privaten Rechts (z.B. gGmbH) sowie Verbände der Wohlfahrtspflege, kirchliche Organisationen und Kammern. Anträge können ab sofort bis zum 23. Mai 2018 gestellt werden.

Weitere Informationen zu der Auslobung für 2018.


03.05.2018

Studie: Analyse: „Außerschulische politische Bildung mit jungen Geflüchteten“

Die außerschulische politische Jugendbildung kann auf umfangreiche, langjährige Erfahrungen im Themenfeld „Flucht und Migration“ zurückgreifen. Die bundesweit tätigen Mitgliedsorganisationen der Gemeinsamen Initiative der Träger der Politischen Jugendbildung im bap e.V. (GEMINI) und ihre zahlreichen Bildungseinrichtungen haben besonders in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Maßnahmen und Publikationen ein starkes Augenmerk auf diesen Bereich gelegt.

In der neu erschienenen Analyse trägt Christiane Toyka-Seid die dabei gesammelten Erkenntnisse in einer Bestandsaufnahme zusammen und benennt vor diesem Hintergrund zentrale Fragen, Themen und Herausforderungen für die praxisorientierte Weiterentwicklung der außerschulischen politischen Jugendbildung.

 


02.05.2018

Offener Co-Workingspace sowie Onlineplattform des Cameo Kollektivs

Das "Cameo Kollektiv" hält in seinen Räumen in Hannover einen Probebetrieb für einen offenen Co-Workingspace für Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen bereit. Die Räume in der Leinstraße sind der Probebetrieb eines offenen Co-Workingspace für Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen. Mit regelmäßigen Öffnungszeiten, verschiedenen Arbeitsplätzen und Equipment für Foto- und Videobearbeitung stehen dort interessierten Kreativen Werkzeuge zur Verfügung, um ihre Perspektiven auf Hannover, die Gesellschaft und ein gemeinschaftliches Zusammenleben zu zeigen.

Mit UPGRATION hat das Kollektiv desweiteren eine ergänzende Onlineplattform entwickelt. Die Erfahrungen aus dem Cameo Magazin #3 "Ankommen" sind darin eingeflossen: Über 70 Menschen aus 26 Ländern haben dafür zusammengearbeitet. Die Plattform macht mit journalistischen und künstlerischen Inhalten sichtbar, wie Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenarbeiten.


02.05.2018

Handbook Germany: “Wir sind die digitale Verwandschaft der Geflüchteten.”

Wer neu nach Deutschland kommt, braucht Informationen. Das digitale Handbuch für Deutschland "handbookgermany" bietet Informationen für Geflüchtete und alle, die neu in Deutschland sind

Wer neu nach Deutschland kommt, braucht Informationen. Das digitale Handbuch für Deutschland www.handbookgermany.de bietet Informationen für Geflüchtete und alle, die neu in Deutschland sind. Das Handbuch spricht sieben Sprachen: Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi und nun auch Paschtu (Afghanistan/Pakistan), Französisch (West- und Zentralafrika) und Türkisch. 87% der Menschen aus den zehn zugangsstärksten Herkunftsstaaten, die 2017 einen Asylantrag stellten, bekommen damit verlässliche Informationen zur Orientierung in Deutschland in ihren Muttersprachen oder den gängigen Amts- und Handelssprachen ihrer Herkunftsländer. Sämtliche Informationen auf handbookgermany.de werden laufend erweitert und aktualisiert.


30.04.2018

Handreichung: Familienzusammenführungen im Rahmen der Dublin-III-Verordnung nach Deutschland

Die Familienzusammenführung mit Angehörigen, die sich noch außerhalb der EU befinden, ist ständiger Begleiter aller Migrationsfachdienste und Einrichtungen. Aber auch die Familieneinheit innerhalb der Europäischen Union wird zunehmend ein wichtiger Bestandteil der Beratung. Wenn Familienangehörige nicht gemeinsam fliehen und über unterschiedliche EU-Mitgliedstaaten verstreut sind, wird die Familieneinheit meist nicht über das Botschaftsverfahren, sondern im Rahmen des Dublin-Verfahrens hergestellt. Hier ist Spezialwissen erforderlich, das mit dieser Handreichung erworben werden kann. Bei Bedarf können auch Fortbildungsangebote vermittelt werden.

Die Handreichung "Familienzusammenführungen im Rahmen der Dublin-III-Verordnung nach Deutschland. Anspruch – Verfahren – Praxistipps" richtet sich an alle, die in der Beratung von Flüchtlingen tätig sind, ob in der Asylverfahrensberatung, der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) oder den Jugendmigrationsdiensten (JMD), den Einrichtungen für unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge, den Vormündern und den unzähligen freiwillig engagierten Flüchtlingshelfern.

Die Handreichung kann in gedruckter Form bei der Diakonie bestellt werden. Genauere Infos dazu gibt es auf der Seite der Diakonie

Die Handreichung steht zudem auch online zum Download zur Verfügung

 


30.04.2018

Informationsveranstaltung: Menschen verbinden Menschen

Das Projekt "Menschen verbinden Menschen" des Freiwilligenzentrums Hannover sucht freiwillige Patinnen und Paten, die Neuzugewanderte in ihrem Alltag unterstützen.

Das Ziel des Bürgerbündnisses "Menschen verbinden Menschen" ist es, dass den Zugewanderten, für die alles neu ist, das Einleben möglichst leicht fällt. Dabei können alle helfen: in der Nachbarschaft, auf Augenhöhe, als Patinnen und Paten. Das Bürgerbündnis will durch konkrete Angebote geflüchtete Menschen mit Hannoveranerinnen und Hannoveranern in Kontakt bringen und lädt zu einer Veranstaltung ein.

Die Veranstaltung zeigt, dass Hilfe in vielen Bereichen gesucht wird, wie z. B. beim Erlernen und Anwenden der deutschen Sprache oder beim Verstehen von Behördenpost, bei den ersten Schritten in die Arbeitswelt, der Suche nach einer Kita oder Schule. Auch die gemeinsame Freizeitgestaltung ist oft ein wichtiger Teil der Patenschaft. Diese Fragen werden auf der Informationsveranstaltung geklärt. Spannend zum Beispiel wird es, wenn Angelika H. und Khaklil D. aus ihrem Begleitungsalltag erzählen: Angelika stellt dar, was sie als Patin dazu bewegt, sich zu engagieren und was sich seither in ihrem Leben verändert hat. Khalil erzählt, was ihm die Begleitung bedeutet und was sich in seinem Leben verändert hat

Datum: Donnerstag, 03.05.2018
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Freiwilligenzentrum Hannover im üstra Kundenzentrum, Karmarschstr. 30/32,30159 Hannover


Auf der Seite des FreiwilligenServer-Niedersachsen finden Sie weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie zu dem Projekt "Menschen verbinden Menschen"


30.04.2018

Anerkennung ausländischer Abschlüsse: Bürokratieabbau und bessere Information können die Antragsquote erhöhen

Formale Abschlüsse sind in Deutschland von hoher Bedeutung für den Berufserfolg. Trotzdem lässt nur etwa ein Fünftel der Migranten mit beruflicher Qualifikation diese innerhalb von zwei Jahren nach der Zuwanderung in Deutschland anerkennen.

Ein elementarer Baustein für eine erfolgreiche Integration von Zuwanderern in den deutschen Arbeitsmarkt ist die Verwertung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die bereits vor dem Zuzug erworben wurden. Dazu gehört auch die formale Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen. Dies verbessert die Arbeitsmarktchancen von Migranten beträchtlich: Demnach sind der Verdienst und die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Zuwanderern, deren berufliche Qualifikation anerkannt wurde, um fast die Hälfte höher als bei Migranten ohne anerkannte Qualifikation. Das im Jahr 2012 in Kraft getretene Anerkennungsgesetz hat diese Situation leicht verbessert.

Der Bericht des Magazins des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung nimmt dabei auch Bezug auf den IAB-Kurzbericht "Arbeitsmarktintegration von Migranten in Deutschland"


27.04.2018

Politische Einstellungen und Einwanderung

Welche politischen Einstellungen haben Menschen mit Migrationsgeschichte und warum? Und welche Faktoren beeinflussen die Wahlbeteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte? Dieser Fragen geht die aktuelle FES Studie nach.

Die Studie finden Sie auf der Website der Friedrich Ebert Stiftung


27.04.2018

Projektförderung für Arbeit mit Geflüchteten in Hannover

Im Rahmen des Projekts House of Resources, gefördert durch das Bundesministerium des Innern, unterstützt MiSO im Jahr 2018:

  1. Mikroprojekte/ Bedarfe bis 500€ pro Organisation (kann sofort beantragt werden)
  2. Projektein Höhe von 500€ - 2.500 € pro Organisation

(Das House of Resources möchte in der Projektförderung zu Kooperationen von mehreren Organisationen anregen. Daher können pro Kooperationspartner weitere Mittel beantragt werden)

Anträge können gestelt werden von: Migrantenselbstorganisationen und sonstige Gruppen/ Vereine, die

  • im Bereich der Integration von MigrantInnen und Flüchtlingen tätig sind und
  • ihren Sitz in der Landeshauptstadt Hannover oder in der Region Hannover haben und dort auch aktiv sind und
  • einen dringenden Förderbedarf haben und denen aus verschiedenen Gründen andere Wege der Förderung verwehrt sind

Weitere Infos zur Antragsstellung


26.04.2018

Die aktive Aufnahme von Schutzsuchenden als Gestaltungsinstrument in der Flüchtlingspolitik

Publikation der Heinrich Böll Stiftung

Die vorliegende Studie widmet sich dem Ausloten der Chancen einer verstärkten und an den Menschenrechten orientierten internationalen Zusammenarbeit im Bereich des Flüchtlingsschutzes. In der Publikation werden die verschiedenen Instrumente der Flüchtlingsaufnahme bzw. –verteilung dargestellt, eingeordnet und bewertet.

Die Studie ist unter folgendem Link einzusehen: https://heimatkunde.boell.de/sites/default/files/e-paper_5-_aktive_fluechtlingsaunfnahme_-_baf.pdf


26.04.2018

Gleichberechtigt leben in Deutschland

Der Erklär-Film “Gleichberechtigt leben in Deutschland” von TERRE DES FEMMES informiert insbesondere geflüchtete Frauen (und Männer) über ihre Rechte und das Verbot von Gewalt gegen Frauen in Deutschland. In dem Film wird neben häuslicher Gewalt, Zwangsheirat und anderen Gewaltformen gegen Frauen auch die Freiheit, sich für eine der vielen möglichen Lebensformen zu entscheiden, thematisiert.

Der Film steht in drei verschiedenen Sprachen auf Youtube zur Verfügung


25.04.2018

Veranstaltung: Ticken kleine Städte anders? Stadtentwicklung und Integrationspolitik in Klein- und Mittelstädten

In vielen Köpfen existiert die Vorstellung von einerseits "bunten" Großstädten und andererseits "monochromen" Kleinstädten, in denen die Uhren anders ticken. In der Realität sind die über 1.300 kleineren Städte in Deutschland überaus heterogen, wie auch deren Stadtgesellschaft vielfältig ist. Die Zuwanderung bietet Chancen für die Entwicklung der Klein- und Mittelstädte und stellt diese gleichermaßen vor die Herausforderung, die zunehmende Vielfalt als Prozess zu gestalten. Der Zuzug von Geflüchteten entfaltete vielerorts eine Katalysatorwirkung: Nach Erstaufnahme und Unterbringung stellte sich nämlich rasch die Frage, wie sich das zukünftige Zusammenleben und der gesellschaftliche Zusammenhalt in einer durch Mobilität geprägten Gesellschaft gestalten lassen.

Auf der Fachtagung werden Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem dreijährigen Forschungs-Praxis-Projekt vorgestellt und in übergreifende Fachdiskurse eingebettet. In Vorträgen, Gesprächsrunden und Panels sollen ausgewählte Themen erörtert und Fragestellungen vertieft werden:

Wie verändert Vielfalt die Innenstädte?
Wie lassen sich gesellschaftliche Teilhabe und sozialer Zusammenhalt in der Migrationsgesellschaft fördern?
Welche Beiträge leisten integrierte Konzepte zur Stärkung der Innenstädte?
Welche neuen Raumangebote sind erforderlich? Wie beeinflusst die zunehmende Vielfalt die städtische Identität?

 

Die Veranstaltung findet am 26.04.2018 von 09:00 - 18:00 Uhr in Berlin statt.

Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm und zur Anmeldung gibt es auf der Veranstaltungsseite.


24.04.2018

Bericht zeigt Erfahrungen europäischer Städte bei der Integration von Migranten

Wie gehen europäische Städte mit den Herausforderungen bei der Integration von Migranten um? Dazu hat die europäische Kommission am 18.04.2018 gemeinsam mit der OECD einen Bericht vorgelegt, der neben den Erfahrungen in den Kommunen auch Empfehlungen in den Bereichen Gesundheit, Arbeit, Wohnen und Bildung enthält. Die OECD hat in dem Bericht neun europäische Großstädte, darunter Berlin, sowie die deutsche Kleinstadt Altena untersucht, um festzustellen, wie effektiv sie mit dieser Herausforderung umgehen ‒ was getan wurde, was funktioniert hat und was besser hätte laufen können.

Weitere Informationen zu dem Bericht gibt es auf der Seite der europäischen Kommision.

 


24.04.2018

Handreichung: Handlungsbedarfe für die Arbeit mit jungen Geflüchteten

Die hohe Zahl junger, nach Deutschland geflüchteter Menschen stellt die Gesellschaft vor große Aufgaben. Betrachtet man die Altersstruktur der in Deutschland schutzsuchenden Menschen, so hat im Zeitraum von 2005 bis 2014 vor allem die Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen die meisten Asylanträge gestellt. Im Hinblick auf eine gelingende schulische, berufliche und gesellschaftliche Integration sind für diese jungen Menschen Bildung, berufliche Orientierung und Ausbildung zentrale Voraussetzungen. Um den jeweils individuellen Voraussetzungen der jungen Menschen gerecht werden zu können, müssen bedarfsgerechte Angebote zur schulischen und beruflichen Integration junger Geflüchteter entwickelt und umgesetzt werden. Im Rahmen des Projekts Afin wurden Praxiserfahrungen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten reflektiert, gebündelt und ausgewertet. Hieraus wurden Empfehlungen und Forderungen abgeleitet. IN VIA hat die Handlungsbedarfe für die Jugendsozialarbeit in einer Broschüre ausführlich und leicht nachvollziehbar dargestellt.

Die komplette Handreichung können Sie hier lesen


23.04.2018

Wo liegen Probleme für geflüchtete Studierende?

Gastbeitrag von Prof. Dr. Julia von Blumenthal für den MEDIENDIENST

Bis zum Jahr 2020 könnten sich bis zu 40.000 Geflüchtete an deutschen Hochschulen einschreiben, schätzt der Stifterverband. Was müssen Hochschulen und Politik tun, um Hürden für Studierende mit Fluchterfahrung abzubauen?

Antwort auf diese Fragen gibt Prof. Dr. Julia von Blumenthal in ihrem Gastbeitrag für den Mediendienst Integration.


23.04.2018

Vorstellung des SVR-Jahresgutachtens

Vorstellung des SVR-Jahresgutachtens 2018:

„Steuern, was zu steuern ist: Was können Einwanderungs- und Integrationsgesetze leisten?“

Die neue Regierung hat sich das Ziel gesetzt, Einwanderung und Integration stärker zu steuern. Deutschland ist zwar seit langem ein Einwanderungsland, aber Bildungs- und Arbeitsmarktdaten zeigen, dass Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe immer noch auf Hürden treffen. Nachdem v. a. in den Jahren 2015 und 2016 zudem eine große Zahl Flüchtlinge nach Deutschland gekommen ist, diskutiert die Politik vermehrt über den Nutzen von Einwanderungs- und Integrationsgesetzen. Das SVR-Jahresgutachten 2018 analysiert die Chancen und Grenzen solcher Gesetze auf Bundes- sowie bei Integrationsgesetzen und -konzepten auch auf Länder- und kommunaler Ebene und liefert politische Empfehlungen zu einer verbesserten Steuerung von Migration und Integration.

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) lädt zu einer Pressekonferenz ein.

am Dienstag, 24. April 2018, um 10.30 Uhr

im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum III/IV,

Schiffbauerdamm 40, 10 117 Berlin.

Nach einer Vorstellung des Gutachtens durch den Vorsitzenden werden die Sachverständigen für Rückfragen zur Verfügung stehen.


20.04.2018

18. Internationale Migrationskonferenz | Migration – Medien – Öffentlichkeit

Im Kontext von Migration werden Medien auf verschiedenen Ebenen wirksam. Einerseits können sie zur Berichterstattung und zur Herstellung und Förderung bestimmter Images über Migrantinnen und Migranten beitragen, andererseits werden Medien aber auch als Erinnerungs-, Kommunikations- und Koordinationswerkzeuge genutzt.

Spätestens seit den 1960er Jahren wird der Zusammenhang zwischen Migration, Medien und Öffentlichkeit systematisch wissenschaftlich erforscht. Durch aktuelle Ereignisse, wie z.B. die so genannte „Flüchtlingskrise“ (2015/16) oder die „Kölner Silvesternacht“ (2016), ist das Thema der „medialen Integration“ erneut stark aufgewertet worden.

Der mediale Umgang mit diesen Ereignissen zeigt einerseits, dass Medien differenziert und umfassend über diese Ereignisse berichten, andererseits zeigt sich, dass Medien und Öffentlichkeit das Thema Migration oft immer noch im Kontext von religiösem Fundamentalismus/Extremismus, Kriminalität und Gefahr situieren, dass Migration für sie vor allem einen negativ konnotierten sozialen Prozess darstellt und Migrantinnen und Migranten dabei vor allem als Objekte der Zuschreibung erscheinen. Zugleich zeigt ein Blick auf die Nutzung der Neuen Medien aber auch, dass hier neue Formen von Gegenöffentlichkeiten entstehen. Vor diesem Hintergrund soll im Rahmen der internationalen Konferenz die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Migration, Medien und Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden.

Die Konferenz findet vom 21. bis 23. Juni an der Technischen Universität Köln statt. Nähere Informationen wie den Flyer und den Call for Papers finden Sie auf der Website der Migrationskonferenz.


19.04.2018

EU-Bericht: Flüchtlinge „von Tag eins an“ integrieren

EU und OECD raten in einem gemeinsamen Bericht dazu, Flüchtlinge vom ersten Tag an zu integrieren – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Behörden sollten geschult und häufiger mit Migranten besetzt werden.

http://ec.europa.eu/regional_policy/en/information/publications/reports/2018/working-together-for-the-local-integration-of-migrants


19.04.2018

CoE-Bericht: Kinder auf der Flucht brauchen auch Informationen über ihr neues Umfeld

Ein neuer Bericht der Abteilung Kinderrechte des Europarats stellt heraus, dass Kinder auf der Flucht nach Europa nicht nur Informationen über ihre Rechte benötigen, sondern auch über die Dinge, auf die sie in einer neuen Umgebung treffen werden. Diese Informationen sollten für Kinder verständlich sein. Am effektivsten wäre dies durch persönliche Gespräche mit ausgebildeten Fachkräften, denen die Kinder vertrauen. Flyer und schriftliche Informationen in klar verständlicher Sprache können als Ergänzung dienen. Informationen sollten auch von Gleichaltrigen zu Gleichaltrigen weitergegeben werden können.

Weitere Informationen auf der Website von IJAB


18.04.2018

Durch Kochen Menschen verbinden – Blog „zusammenkochen“ für Geflüchtete aus Afghanistan

Unter dem Motto eine „zusammenkochen – afghanisch-deutsche Küchenbegegnung“ führt Imraan Safi in seinem Blog und im echten Leben Menschen beim Kochen zusammen.

Adressantinnen und Adressaten des Blogs sind geflüchtete Menschen aus Afghanistan, und alle, die mit ihnen arbeiten: Fachkräfte, Ehrenamtliche, Lehrkräfte.

Einfach nachzukochende Rezepte mit Anklang an die afghanische Küche, unter Verwendung von Produkten aus dem deutschen Supermarkt, sollen das Kochen für die geflüchteten Menschen erleichtern und Essen wieder zu einem Stück Heimat machen. Zugleich unterstützen hilfreiche Tipps und kulturelle Hintergrundinformationen, sich in deutschen Geschäften und in der deutschen Esskultur zurecht zu finden. Ergänzt wird das Ganze von Glossaren rund um das Thema Kochen und Essen zum Deutschlernen.

Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Rezepten finden Sie auf der Blogseite von Imraan Safi.


17.04.2018

Informationen zu Alkohol und anderen Drogen

Die Broschüre vermittelt Risiken und Folgen des Suchtmittelkonsums ebenso wie den Zugang zu Beratung und Hilfe. Für Geflüchtete, die Farsi oder Französisch sprechen, stehen beide Broschüren ab sofort in gedruckter Version und zum Download zur Verfügung. Wie die bereits vorhandenen Broschüren in Arabisch und Englisch wurden die neuen Ausgaben zweisprachig gestaltet, um Multiplikatoren die deutsche Übersetzung des Textes zugänglich zu machen. 

Sie können beide Publikationen, auch in größerer Stückzahl, über das Bestellformular des DHS im Internet kostenfrei bestellen oder den Download nutzen.


16.04.2018

„An(ge)kommen. Augenblicke. Begegnungen. Geschichten.“

Die Wanderausstellung „An(ge)kommen. Augenblicke. Begegnungen. Geschichten.“ des Forums der Kulturen Stuttgart e.V., die am 27. April parallel zur Fachtagung im Rathaus eröffnet wird und bis zur Jubiläumsfeier des Forums am 18. Mai 2018 zu sehen ist, portraitiert Menschen mit unterschiedlichen Fluchtgeschichten. Die einzelnen Erzählungen sind sehr persönlich und gehen unter die Haut. Obwohl jede Geschichte individuell ist, gibt es viele Parallelen in den Fluchtgründen und den Erfahrungen.
Die Ausstellung beleuchtet das Thema Flucht und Fluchtursachen und gibt Geflüchteten ein Gesicht und eine Stimme.
 
Termine: Freitag, 27. April bis Freitag, 18. Mai 2018
Veranstaltungsort: Rathaus Stuttgart (EG, Altbauflügel), Marktplatz 1, 70173 Stuttgart
Öffnungszeiten: montags bis freitags, 8–18 Uhr

Gefördert durch: Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) der Engagement Global gGmbH, mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie auf der Website des Forums der Kulturen.

13.04.2018

Schule als Sackgasse? Jugendliche Flüchtlinge an segregierten Schulen

Neue Studie untersucht die Lernsituation von Flüchtlingen im deutschen Bildungssystem

Seit 2015 hat das deutsche Schulsystem schätzungsweise 130.000 jugendliche Flüchtlinge aufgenommen. Besonders in Großstädten lernen viele von ihnen an sogenannten segregierten Schulen, also an Schulen, in denen mehrheitlich Schulkinder mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Familien unterrichtet werden.

Die Studie analysiert die Beschulungspraxis an 56 ausgewählten weiterführenden Schulen in fünf Bundesländern, die als segregiert zu bezeichnen sind, und leitet daraus Handlungsempfehlungen für die Bildungsintegration von jugendlichen Flüchtlingen ab.

Zur Studie


12.04.2018

Stellenausschreibung

Koordinierungsstelle Sport & Geflüchtete sucht Mitarbeiter_in

Der VfL Eintracht Hannover v. 1848 e.V. ist mit ca. 2600 Mitgliedern einer der größten Sportvereine in Hannover und sucht zu sofort einen Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin (Teilzeit)für das Projekt der „Koordinierungsstelle Sport & Geflüchtete“.

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Netzwerkarbeit in dem Themenfeld „Sport für Geflüchtete“
  • Beratung und Begleitung von Sportvereinen bei der Arbeit mit Geflüchteten und Flüchtlingsunterkünften
  • Beratung bei der Initiierung, Finanzierung und Umsetzung von Sportangeboten für Geflüchtete
  • Erstellung und Aufbereitung von Informationsmaterialien
  • Planung und Organisation von Informationsveranstaltungen
  • Öffentlichkeitsarbeit
Weitere Informationen auf der Webseite des Vereins.

12.04.2018

Wie viele Migranten nehmen an Integrationskursen teil?

Eine Anfrage der Linkspartei fordert Antworten von der Bundesregierung.

Im Jahr 2017 nahmen rund 290.000 Personen an Integrationskursen teil. Das ergab die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei im März 2018. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr erstmals wieder gesunken. Etwa zwei Drittel der Teilnehmer waren dabei vom Jobcenter oder durch Ausländerbehörden verpflichtet worden. Rund ein Drittel der neuen Kursteilnehmer kam aus Syrien (34,8 Prozent), gefolgt vom Irak (9,5 Prozent), Afghanistan (6,9 Prozent) und Eritrea (4,2 Prozent).

Mehr Informationen zu Mehrsprachigkeit und Deutschkenntnisse bietet der Mediendienst Integration


12.04.2018

Sammelband: Salafismus und Dschihadismus in Deutschland – Ursachen, Dynamiken, Handlungsempfehlungen

Der Sammelband trägt empirische Befunde und wissenschaftliche Erkenntnisse über Salafismus und Dschihadismus in Deutschland zusammen. Die Autorinnen und Autoren befassen sich unter anderen mit radikal-islamistischen Organisationsstrukturen sowie mit „Karrieren“ im salafistischen Milieu. Sie beschreiben islamistische Narrative und mögliche Gegennarrative, internationale Verflechtungen und Ansätze zu Prävention und Deradikalisierung. Herausgeber sind Janusz Biene, Christopher Daase, Julian Junk und Harald Müller.

Auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung finden Sie weitere Informationen.


11.04.2018

Online-Weiterbildungskurse zur Arbeit mit begleiteten und unbegleiteten geflüchteten Minderjährigen

Rahmenbedingungen und Schutz in Organisationen, Verständnis für Traumafolgen und psychische Belastungen
Das Projekt SHELTER möchte für Berufsgruppen sowie Ehrenamtliche, die bei ihrer Tätigkeit Kontakt mit jungen Geflüchteten haben, spezifische Fortbildungsangebote zur Verfügung stellen. Im Rahmen des Projektes SHELTER werde im Zeitraum 2016-2019 drei Online-Kurse erstellt und evaluiert:

Kurs I: Traumafolgen und psychische Belastungen im Kontext von Flucht und Asyl – Basisinformationen für Helfende und Unterstützende

Kurs II: Umgang mit selbst- oder fremdgefährdendem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen

Kurs III: Schutzkonzepte für Organisationen, die Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen betreuen

Die Kurse werden für Fachpersonen aus medizinisch-therapeutischen und pädagogischen Berufsgruppen sowie Ehrenamtliche entwickelt. Eine Ausnahme stellt der Kurs „Trauma im Kontext Flucht und Asyl - Traumatherapie mit Geflüchteten“ dar, der sich ausschließlich an approbierte oder sich in Ausbildung zur Approbation befindliche Personen richtet.

Während der Projektlaufzeit ist die Teilnahme an den Testläufen der Onlinekurse kostenlos möglich.

Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung finden Sie auf der Website des Projekts.


10.04.2018

Ohne Paternalismus: Qualifizierungsreihe für Menschen mit Fluchterfahrung

Solidaritäts- und Antirassimusarbeit mit Geflüchteten

Die Qualifizierungsreihe läuft zwischen Mai 2018 und Januar 2019 und richtet sich an Menschen mit Fluchterfahrung und schult die Teilnehmenden als Trainer*innen, Multiplikator*innen und Berater*innen in der Bildungsarbeit, sodass sie selbst Empowerment- und Sensibilisierungsworkshops zum Thema Antirassismus durchführen können.

Am Ende der Qualifizierungsreihe soll ein eigenes Praxisprojekt (ein Empowerment- und einen Sensibilisierungsworkshop) durchführt werden, bei Bedarf mit erfahrenen Referent*innen von glokal e.V. Die Qualifizierungsreihe wird auf Deutsch stattfinden, Kenntnisse auf B1-Niveau sind dafür hilfreich.

Fragen und Anmeldung bis zum 24.04. an opat@glokal.org

Mehr Informationen auf der Website