Veranstaltungen

Oktober 2019

24.10.2019
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30.08.2020
Schaumainkai 29-37, 60594 Frankfurt am Main
Ausstellung
Weltkulturen Museum Frankfurt am Main
Auf der ganzen Welt sind und waren Menschen in Bewegung. Mit ihnen wandern auch Lebensstile, Sprachen, Musik, Kunst und Handwerk. Vieles, was für eine Kultur als „authentisch“ gilt, erweist sich auf den zweiten Blick als „Import“. Ausgehend von den eigenen Sammlungen greift das Weltkulturen Museum assoziativ Fragen auf, die zeigen, wie die verschiedenen Kulturen der Welt schon seit jeher im Austausch stehen: Ob historische Siedlungsbewegungen, Arbeitsmigration oder Globalisierung – Menschen und damit auch ihre unterschiedlichen Kulturen stehen in stetigem Austausch. Ist Migration wirklich nur Ursache von Problemen oder vielmehr wichtiger Motor für neue Wege des Zusammenlebens in einer sich ständig verändernden Welt?

Januar 2020

29.01.2020
Naturfreundehaus Thüringen, Johannesstraße 127, 99084 Erfurt
Fortbildung
Flüchtlingsrates Thüringen e.V.

Die Fortbildung wird von Rechtsanwältin Claire Deery gehalten. Sie legt den Fokus auf die Mitwirkungspflichten bei Personen mit Duldung und Gestattung. Dabei sollen die Möglichkeiten der Passbeschaffung einzelner Herkunftsländer vermittelt werden. Insbesondere folgende Themen werden Bestandteil der Fortbildung sein:

  • Einführung/Systematik der Mitwirkungspflichten und Passbeschaffung
  • Mitwirkungspflichten im Asylverfahren
  • Mitwirkungspflichten zur Identitätsklärung/Passbeschaffung im AufenthG, insbesondere bei Duldung
  • Mitwirkung bei §60b AufenthG (Duldung für Personen mit ungeklärter Identität)
  • Sanktionsmöglichkeiten bei Nichtmitwirkung im AsylG/AufenthG
  • Dokumentation der Mitwirkung
  • Möglichkeiten der Identitätsklärung am Beispiel §25a AufenthG (Zeitpunkt/Sanktionen)
  • Möglichkeiten der Passbeschaffung einzelner Herkunftsländer: (z.B. Afghanistan, Äthiopien, Elfenbeinküste, Eritrea, Mali, Somalia)

Februar 2020

13.02.2020
silent green Kulturquartier, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin
Fachtag
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

Medien bieten wichtige Ansatzpunkte für die Präventionsarbeit. Gerade soziale und audiovisuelle Medien eignen sich, um Jugendliche zu einer reflektierten und aktiven Mediennutzung zu motivieren und ihre Urteilsfähigkeit zu fördern. Medienpädagogische Ansätze unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf, um sich in gesellschaftliche Debatten einzubringen. 

Das von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) geförderte Präventionsprojekt „RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus“ ist im März 2019 gestartet und verbindet aktive Medienarbeit mit einem Peer-to-Peer-Ansatz. Im ersten Jahr entstanden sieben Filme, welche die Perspektive von jungen Menschen auf die Themen Pluralität, Rassismus, Werte & Religion, Gender und Gesellschaftskritik aufgreifen. Die Filme sind ergänzt mit pädagogischem Material und Hintergrundinformationen für Multiplikator*innen für den Einsatz in der Präventionsarbeit und auf einer Online-Plattform zugänglich.

Der Fachtag richtet sich an pädagogische Fachkräfte und bietet einen Einblick in erste Ergebnisse des RISE-Projektes. Die Veranstaltung verbindet wissenschaftlichen Input und Praxiserfahrungen und bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Akteur*innen aus Präventionsarbeit, Politik, Wissenschaft und Jugendarbeit auszutauschen und zu vernetzen.

Die Anmeldung ist kostenfrei und noch bis 31. Januar möglich.


15.02.2020
Virchowstraße 4; 89075 Ulm
Caritas Ulm-Alb-Donau
Die Caritas Ulm-Alb-Donau lädt am 15. Februar 2020 im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Integration und der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg zu einer Regionalkonferenz für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer. Der Fokus liegt auf der Frage, wie das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur gestaltet werden kann.

24.02.2020
Hannover
Fortbildung

Die Art und Weise, wie in einem heterogenen Umfeld untereinander kommuniziert wird, hat starke Auswirkungen darauf, ob und wie das Miteinander gestaltet und gelebt wird. Sprache ist ein sehr machtvolles Instrument, wenn es darum geht, der Welt eine Bedeutung und einen Sinn zu geben. Sprache ist nicht ausschließlich ein Instrument, um Dinge zu benennen - durch sie wird die Möglichkeit eröffnet, eine ganz eigene Welt zu "erschaffen".

Viele Menschen erleben heute häufig sprachliche Diskriminierungserfahrungen entlang von Merkmalen, die ihre Identität betreffen wie Geschlecht, Behinderung, Familienkultur, Sprachen und Ethnien. Ein diskriminierender Sprachgebrauch in Alltagssituationen, in den Medien und in Büchern findet vielfach statt, wird bewusst oder unbewusst übernommen und weitergegeben.

Ziel der Fortbildung ist es, den eigenen Sprachgebrauch zu reflektieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten anhand verschiedener Alltagssituationen zu erarbeiten.


März 2020

06.03.2020
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08.03.2020
Münchehäger Str. 6 31547 Rehburg-Loccum
Jahrestagung
Plattform Zivile Konfliktbearbeitung
Globale Herausforderungen - wie Urbanisierung, Klimawandel oder Globalisierung - verändern auch den kommunalen Raum. Der kommunale Kontext ist Austragungsort von Auseinandersetzungen, er ist auch selbst Konfliktgegenstand. Fragen des Zusammenhangs von Kommune und Konflikt im In- und Ausland sind zentraler Punkt der Konfliktbearbeitung und sollen während der Tagung mit interdisziplinärer Perspektive betrachtet und bearbeitet werden. Welche Rolle und Chancen bieten kommunale Strukturen bei der Konfliktbearbeitung?

09.03.2020
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10.03.2020
H4 Hotel Kassel Baumbacher Str. 2 34119 Kassel
Tagung
Bundeszentrale für politische Bildung
Das Internet ist Ort der Begegnung. Insbesondere für junge Menschen sind mediale Plattformen meist ein fester Bestandteil ihres Alltags – als Ort, an dem sie, Austausch, Bestätigung und Entspannung suchen und als Ort kreativer Betätigung, der Partizipation und des informellen Lernens. Gleichzeitig spiegeln sich im Internet gesellschaftliche Diskurse und Ausschlüsse, sodass das Netz auch ein Ort von sozialem Druck, Diskriminierungserfahrungen und antidemokratischer Agitation ist.

Im Präventionsprogramm der Bundesregierung (NPP) wird das Internet als einer der "Orte der Prävention" herausgestrichen. Aber auch für grundständige lebensweltlich orientierte politische Bildung und Soziale Arbeit liegen in der digitalen Lebenswelt mannigfaltige Potentiale und Herausforderungen.

Doch welche Angebote digitaler Bildungs- und Präventionsarbeit gibt es und wie können sie dabei helfen, neue Zielgruppen zu erreichen, Partizipation zu fördern und Pluralität abzubilden? Welche Strategien verfolgen antidemokratische Akteur/-innen im Netz und welche Möglichkeiten gibt es für Eltern, Pädagog/-innen, politische Bildner/-innen, Sozialarbeiter/-innen und Lehrkräfte, junge Menschen so zu fördern, dass sie tolerant und wertschätzend mit der gesellschaftlichen Vielfalt umgehen und sich resilient gegenüber antiemanzipatorischer, rassistischer und demokratiefeindlicher Agitation im Internet zeigen können?

Diese und viele weitere Fragen sollen im Rahmen der Tagung "Präventionsarbeit in digitalen Lebenswelten" thematisiert und diskutiert werden. Wir wollen uns mit den diesbezüglichen Gefahren sowie dem Potenzial des Internets auseinandersetzen und den Fokus auf Digitale Bildung, Webvideos und Online-Streetwork als präventive Vermittlungsformen legen.

11.03.2020
Stadtweinhaus Münster
Fachtagung
FUMA - Fachstelle Gender & Diversität NRW

Die Neue Mitte-Studie zeigt, dass ein Großteil unserer Bevölkerung eine demokratische und vielfältige Gesellschaft befürwortet. Gleichzeitig äußert ein Drittel der Bevölkerung Zustimmung zu menschenfeindlichen Einstellungen und Vorurteilen. Unsere Antwort auf diese Herausforderung ist der Anti-Bias Ansatz! Er eröffnet für die pädagogische Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe einen Möglichkeitsraum Vielfalt zu fördern, für Diskriminierung zu sensibilisieren und die Mechanismen von
Vorurteilen kritisch zu reflektieren. Somit können wir Diskriminierungen besser erkennen und den Abbau von Benachteiligungen fördern.

  • Wie kann Vorurteilen und menschenfeindlichen Haltungen entgegen gewirkt werden?
  • Was benötigen pädagogische Fachkräfte, um in analogen und digitalen Räumen eine bessere Positionierung gegen Vorurteile und menschenverachtende Äußerungen einzunehmen?
  • Wie können Handlungsstrategien für eine vorurteilsreflektierte Praxis und das eigene Umfeld entwickelt werden?

17.03.2020
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06.06.2020
Calenberger Esplanade 2, 30169 Hannover
Schulung
g-mit-niedersachsen
Wie kann Vielfalt im beruflichen und privaten Umfeld gefördert und wertschätzend verhandelt werden? Welche Möglichkeiten gibt es, verschiedenen Diskriminierungen entgegenzuwirken und neue Zugänge zu schaffen? Inwiefern spielen Geschlechterverhältnisse bei verschiedenen Begegnungen oder in Teams eine Rolle?

In der Fortbildung werden die Teilnehmer*innen eingeladen, sich intensiv und selbstreflexiv mit den Themen Gender, Migration und Diversität zu beschäftigen und eine größere Handlungssicherheit in diesem Themenfeld zu erwerben. Es geht dabei um den Erwerb von Gender- und Diversitykompetenz für das Berufs- und Privatleben sowie um die Entwicklung einer machtkritischen, diskriminierungssensiblen Perspektive. Der Fokus wird insbesondere auf der Reflexion der eigenen Haltung sowie geschlechts- und kulturspezifischen Vorstellungen liegen. Zudem bekommen die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, diversitätsbewusste Handlungsmöglichkeiten zu erforschen und auf methodisch vielfältige Weise transkulturelle Kompetenzen zu entwickeln.


Diese Schulung richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche der Arbeitsfelder Migration, Gleichstellung und Teilhabe, Fachkräfte aus der Bildungs- und Beratungsarbeit sowie weitere Interessierte. Die Teilnehmer*innen-Anzahl ist auf 16 Personen begrenzt.

30.03.2020
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01.04.2020
Gesundbrunnen 8 34369 Hofgeismar
Tagung
BumF e.V.
Bei der BumF-Frühjahrstagung 2020 steht das Thema Bildung im Fokus. Neben den aktuellen rechtlichen Entwicklungen – von Ausbildungsduldung über die sogenannte “Duldung light” –  wird die pädagogische Praxis der Jugendhilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und die Schnittstellenarbeit mit Bildungsinstitutionen behandelt. In verschiedenen Vorträgen und Fachforen setzen wir uns mit Diskriminierungsstrukturen im Bildungssystem, Empowerment in Schule, Traumasensibler Lehre und vielem mehr auseinander.