Oktober 2026
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05.11.2026
Die Werkstätte im dist[ex]-Verbund greifen zentrale Herausforderungen der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit auf und verbinden fachliche Reflexion mit praxisorientierter Weiterentwicklung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung neuer Zugänge zu bislang schwer erreichbaren Zielgruppen, etwa durch niedrigschwellige Anspracheformen und die systematische Auseinandersetzung mit bestehenden Leerstellen in der Praxis. Ergänzend wird die Arbeit in digitalen Räumen in den Blick genommen, die durch dynamische Plattformlogiken und neue Formen der Vergemeinschaftung besondere Anforderungen an Intervention, Beziehungsarbeit und Qualitätssicherung stellt.
Ein weiterer Fokus liegt auf diskriminierungskritischen Perspektiven in der Beratung. Dabei wird untersucht, wie Diskriminierungserfahrungen und gesellschaftliche Machtverhältnisse Radikalisierungsverläufe beeinflussen und wie diese Aspekte systematisch in der Beratung berücksichtigt werden können. Ziel aller Werkstätten ist es, phänomenübergreifende Erfahrungen zu bündeln, praxisnahe Ansätze zu entwickeln und Fachkräfte in ihrer Handlungssicherheit nachhaltig zu stärken.
Juli 2026
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06.11.2026
Die Qualifizierung „Konflikte im kommunalen Kontext. Dynamiken verstehen. Ressourcen nutzen. Handlungssicherheit gewinnen.“ vermittelt in fünf Modulen grundlegende Kompetenzen für den professionellen Umgang mit Konflikten auf kommunaler Ebene. Teilnehmende lernen, Konfliktdynamiken frühzeitig zu erkennen, systemische Zusammenhänge zu analysieren und ihr Methodenrepertoire für eine strategische Bearbeitung zu erweitern. Das Angebot richtet sich an Mitarbeitende und Verantwortungstragende aus Verwaltung und Politik sowie an zivilgesellschaftliche Akteur:innen aus den Bereichen Demokratieförderung, Integration und Gemeinwesenarbeit.
Aktuell können Sich noch bis zum 15.05.2026 für die Qualifizierung in Präsenz anmelden.
September 2026
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31.03.2027
„Zukunftskompetenz KI“ ist eine praxisnahe Online-Fortbildungsreihe für pädagogische Fachkräfte in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahre. Die Fortbildung wird in zwei Durchgängen angeboten: von September 2026 bis März 2027 für schulische pädagogische Fachkräfte sowie von April bis Oktober 2027 für außerschulische Fachkräfte. Dank der Förderung durch die Sozialstiftung des Landkreises Darmstadt-Dieburg ist die Teilnahme kostenfrei.
Einblick in die Kursinhalte:
- Bewusstsein für digitale Medien sowie deren Chancen und Risiken
- Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und Handlungskompetenz im Umgang mit digitalen Medien
- Digitale Mündigkeit als Bestandteil demokratischer Teilhabe
In fünf Terminen und einer dreimonatigen Praxisphase setzen sich die Teilnehmenden praxisnah mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinander, lernen Projekte aus der Praxis kennen und entwickeln eigene Projektideen.
Die Veranstaltung ist auf 25 Teilnehmende begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen; die Anmeldefrist wurde verlängert, sodass eine Anmeldung auch über den Sommer hinweg möglich ist.
Die Fortbildung ist für hessische Lehrkräfte über die Lehrkräfteakademie akkreditiert. Lehrkräfte aus anderen Bundesländern sind ebenfalls willkommen und erhalten auf Wunsch eine Teilnahmebescheinigung.
Ausführliche Informationen zu Referierenden, Inhalten, Aufbau und Teilnahmebedingungen sind im Veranstaltungsflyer zu finden. Für Rückfragen steht das Organisationsteam unter jbw@ladadi.de zur Verfügung.
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05.11.2026
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24.11.2026
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30.10.2026
Die dreiteilige Fortbildungsreihe „Antisemitismus und Rassismus - Lernen, Verstehen, Handeln“ richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus Schule, außerschulischer Bildung und Sozialer Arbeit. In den Modulen werden Grundlagen zu Antisemitismus und Rassismus, rassismus- und antisemitismuskritische Bildungsarbeit sowie der Umgang mit dem Nahostkonflikt in pädagogischen Kontexten behandelt. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken, eine reflektierte professionelle Haltung zu entwickeln und den konstruktiven Umgang mit Konflikten, Emotionen und gesellschaftlichen Spannungsfeldern zu fördern.
Die Fortbildungsreihe findet in drei Modulen im Zeitraum vom 17. September bis 30. Oktober 2026 in Hannover statt, und ist kostenfrei.
Anmeldeschluss ist der 30.08.2026
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30.10.2026
Oktober 2026
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27.10.2026
Antisemitismus begegnet pädagogischen Fachkräften in unterschiedlichen Formen – von abwertenden Äußerungen und Verschwörungserzählungen bis hin zu Bildern, Symbolen oder konkreten Vorfällen. Die Fortbildungsreihe „Lernen aus der Geschichte – Gegenwart gestalten“ unterstützt Multiplikatorinnen und Lehrerinnen dabei, Antisemitismus sicherer zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
Die Reihe verbindet Wissensvermittlung, Selbstreflexion und kollegialen Austausch. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit aktuellen Erscheinungsformen von Antisemitismus, reflektieren eigene Handlungsmöglichkeiten und entwickeln mehr Sicherheit für den pädagogischen Umgang mit antisemitischen Äußerungen und emotional aufgeladenen Debatten.
Die Fortbildung umfasst eine Online-Einführung, einen E-Learning-Kurs sowie zwei zweitägige Präsenzveranstaltungen in Meppen und Nordhorn. Eine Teilnahme an allen Bestandteilen wird vorausgesetzt. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 14 begrenzt.
Anmeldung: bis 30. September 2026
Kosten: 75 Euro bei Anmeldung bis 31. August, anschließend 120 Euro bzw. ermäßigt 100 Euro; weitere Ermäßigung bei Bedarf möglich.
Die Fachstelle politische Bildung – Wissens Hub stellt am 14. Oktober 2026 in einer Online-Veranstaltung zwei aktuelle empirische Abschlussarbeiten zur nonformalen politischen Bildung vor. Präsentiert werden jeweils die Forschungsfragen, das methodische Vorgehen und zentrale Ergebnisse.
Eine der Arbeiten untersucht strukturelle Ausschlussmechanismen in der politischen Erwachsenenbildung. Im Mittelpunkt steht, warum Menschen nicht von sich aus an Angeboten politischer Bildung teilnehmen und mit welchen transformativen Strategien die aufsuchende politische Bildungsarbeit darauf reagieren kann. Die zweite Forschungsarbeit beschäftigt sich mit den nachhaltigen Wirkungen politischer Jugendbeteiligung am Beispiel einer Mitgliedschaft im Jugendstadtrat Solingen. Untersucht wird, inwiefern die Beteiligung für junge Menschen zu einer biografisch prägenden Erfahrung werden und längerfristige politische Bildungs- und Engagementprozesse anstoßen kann. Die Veranstaltung ist Teil des Unterstützungsangebots der Fachstelle für empirische Abschlussarbeiten.
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15.10.2026
Kontroverse Diskussionen können für Fachkräfte der politischen Bildung, Präventionsarbeit und Moderation zur Herausforderung werden – insbesondere dann, wenn sich Positionen verhärten, demokratische Grundwerte infrage gestellt oder Gespräche gezielt gestört werden. Die zweitägige Präsenzfortbildung „Dialog im Gegenwind“ vermittelt praxisnahe Strategien, um auch in schwierigen Gesprächssituationen handlungsfähig zu bleiben und konstruktive Dialoge zu ermöglichen. Im Mittelpunkt steht das von cultures interactive entwickelte Kommunikationsmodell „InteraKt“. Es unterscheidet verschiedene Resonanztypen und Kommunikationsformen – von kontrovers-gesprächsbereit bis strategisch-offensiv. Anhand des Modells lernen die Teilnehmenden einzuschätzen, wann ein Dialog trotz unterschiedlicher Positionen noch möglich ist und welche Reaktionen in der jeweiligen Situation angemessen sind.
Im Mittelpunkt steht das von cultures interactive entwickelte Kommunikationsmodell „InteraKt“. Es unterscheidet verschiedene Resonanztypen und Kommunikationsformen – von kontrovers-gesprächsbereit bis strategisch-offensiv. Anhand des Modells lernen die Teilnehmenden einzuschätzen, wann ein Dialog trotz unterschiedlicher Positionen noch möglich ist und welche Reaktionen in der jeweiligen Situation angemessen sind.
Teilnahmegebühr: 30 Euro
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18.10.2026
Das Angebot richtet sich an Menschen, die bereits ehrenamtlich, aktivistisch oder in Peer- und Community-Strukturen engagiert sind oder sich künftig stärker einbringen möchten. Ziel ist es, die Teilnehmenden fachlich zu stärken, miteinander zu vernetzen und sie als Multiplikator*innen in ihren Communities zu unterstützen. Inhaltlich geht es unter anderem um die Rolle von Peer-Begleiter*innen, Grundlagen des Asyl- und Aufenthaltsrechts, Queerness als Flucht- und Verfolgungsgrund sowie den Zugang zu Arbeitsmarkt und Ausbildung. Weitere Themen sind psychosoziale Unterstützung und traumasensibles Handeln, Empowerment und Mehrfachdiskriminierung, Peer-Counseling, Gesprächsführung, die Weitervermittlung an Fachstellen sowie persönliche Grenzen und Selbstfürsorge.
Die Qualifizierung findet auf Deutsch statt; vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse mindestens auf Niveau B1. Die Teilnahme ist kostenfrei. Kosten für die An- und Abreise mit der Deutschen Bahn sowie Unterkunft im Doppelzimmer und Verpflegung werden organisiert beziehungsweise übernommen.
Interessierte Personen können per E-Mail unter queer-refugees@lsvd.de melden.
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25.10.2026
Das Programm der Studienreise für Multiplikator:innen bietet Fachvorträge, Austauschformate und ermöglicht den Besuch von Einrichtungen vor Ort, z. B. des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg, der Europäischen Kommission in Brüssel oder des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Die Studienreise soll die Teilnehmenden dazu befähigen, in ihren Wirkungskreisen, etwa in der Lehre oder der Medienberichterstattung, eine informierte Auseinandersetzung zu aktuellen Fragen von Recht und Rechtsstaat anzustoßen und zu moderieren.
Unter dem Titel „Im Schatten aktueller Debatten? Rechter Antisemitismus als anhaltende Bedrohung“ werden Kontinuitäten, aktuelle Erscheinungsformen und antisemitische Taten aus dem rechten Spektrum eingeordnet. Dabei geht es auch um die Verbindungen zu Krisen- und Verschwörungsnarrativen sowie um die Bedeutung von Antisemitismus für Radikalisierungsprozesse. Diskutiert werden zudem die Folgen für Sicherheit, Demokratie und pädagogische Praxis.
Auf dem Podium diskutieren Prof. Dr. Andreas Zick vom IKG der Universität Bielefeld, Dr. Robert Pelzer von der Technischen Universität Berlin, Stephan J. Kramer vom Verfassungsschutz Thüringen und Sabine Reimann von der Hochschule Düsseldorf. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Beate Küpper. Sie richtet sich unter anderem an Fachkräfte aus Prävention, politischer Bildung sowie schulischer und außerschulischer Jugendarbeit, an Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Unterkünfte für geflüchtete Menschen stehen vor großen Herausforderungen: Personelle Engpässe, komplexe Unterstützungsbedarfe sowie rechtliche und politische Veränderungen – unter anderem im Zuge der GEAS-Reform – verändern die Rahmenbedingungen für wirksamen Gewaltschutz. Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Leitungskräfte aus Unterkünften für geflüchtete Menschen, Trägervertretungen, kommunale Verantwortliche, Fachberatungsstellen, psychosoziale Dienste sowie weitere Akteur*innen aus Praxis, Verwaltung und Politik. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Der bundesweite Fachtag beleuchtet, wie sich diese Entwicklungen auf Gewaltschutzstrukturen in Unterkünften auswirken und welche Handlungsmöglichkeiten unter den aktuellen Bedingungen bestehen. Im Mittelpunkt stehen fachliche Einordnungen, Praxisperspektiven und der Austausch über tragfähige Lösungen.Das Programm umfasst eine Keynote, eine Podiumsdiskussion, praxisorientierte Workshops sowie Fachimpulse zu stabilen Schutzstrukturen und bietet Raum für Vernetzung und kollegialen Austausch.
November 2026
Wer kann teilnehmen?
Der Workshop ist offen für alle Interessierten. Er richtet sich insbesondere an Personen, die selbst in der Bildungsarbeit oder der pädagogischen Arbeit tätig sind und Gruppen oder Teams anleiten.
Der Workshop findet über die Plattform zoom statt. Bitte achten Sie darauf, dass Sie ein internetfähiges Gerät sowie eine funktionierende Webcam haben und gut zu hören sind. Das Seminar basiert auf einer aktiven Teilnahme.
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03.12.2026
ufuq.de bietet auch 2026 eine bundesweite Online-Fortbildung für Trainerinnen, Multiplikatorinnen und Fachkräfte aus Bildungs-, Jugend- und Präventionsarbeit an. An drei ganztägigen Terminen (5. und 19. November sowie 3. Dezember 2026) werden aktuelle Entwicklungen im Themenfeld Islam, antimuslimischer Rassismus und Islamismus sowie deren Bedeutung für die pädagogische Praxis behandelt. Neben fachlichen Impulsen stehen der Austausch anhand von Fallbeispielen, praxisnahe Methoden und Handlungsmöglichkeiten für die universelle Präventionsarbeit im Mittelpunkt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 75 Euro, Bewerbungen sind bis zum 14. August 2026 möglich.
Digitale Gewalt und Desinformation stellen Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt vor große Herausforderungen. Der Aktionstag „Online nicht allein – Vernetzt gegen digitale Gewalt und Desinformation“ bietet Raum für Austausch, Vernetzung und praxisnahe Impulse zum Umgang mit diesen Entwicklungen. Die Veranstaltung gliedert sich in verschiedene thematische Programmpunkte, die ganztägig oder auch einzeln besucht werden können.
Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind jedoch begrenzt. Ein Livestream ist nicht vorgesehen.
Hass, Hetze und Desinformation können Menschen treffen, die sich vor Ort für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft engagieren. Betroffen sind etwa Kommunalpolitiker*innen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Ehrenamtliche – vom Wahlkampf über die Geflüchtetenhilfe und den Sportverein bis zur LGBTQIA+-Community.
Der Aktionstag „Online nicht allein – Vernetzt gegen digitale Gewalt und Desinformation“ bringt das Thema nach Hannover. Im Mittelpunkt stehen Austausch und Wissenstransfer sowie konkrete Strategien für den Umgang mit digitaler Gewalt. Damit soll ein Raum entstehen, in dem Erfahrungen geteilt und Handlungsmöglichkeiten gegen Hass und Hetze im Netz gestärkt werden können.
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25.11.2026
Unter dem Titel „Under Pressure. Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit für eine wehrhafte Demokratie“ bringt das dist[ex]-Community Event Fachkräfte aus der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit in Berlin zusammen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen, Rahmenbedingungen und Zukunftsfragen des Arbeitsfeldes.
An zwei Tagen bieten Diskussionen, interaktive Formate und gemeinsame Arbeitsphasen Raum für fachlichen Austausch und Vernetzung. Themen sind unter anderem die Rahmenbedingungen der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit, die Zusammenarbeit im Handlungsfeld sowie aktuelle Fragestellungen aus Praxis, Forschung und Politik. Ziel ist es, voneinander zu lernen, das Arbeitsfeld gemeinsam weiterzuentwickeln und bestehende Netzwerke zu stärken.
Das Community Event richtet sich an Fachkräfte aus der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit. Interessierte können sich bereits in eine Liste eintragen und werden über die Veranstaltung und den Anmeldeprozess informiert.
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25.11.2026
Das dist[ex] Community Event bringt Fachkräfte der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit in Berlin zusammen. Die zweitägige Veranstaltung bietet Raum für fachlichen Austausch, Vernetzung und die gemeinsame Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des Arbeitsfeldes.
Zum Auftakt diskutieren Yuliya Detlefsen vom Landesdemokratiezentrum Schleswig-Holstein, Claudia Dantschke vom Grünen Vogel e.V. und MOTRA-Verbundkoordinator Uwe Kemmesies über Herausforderungen und Perspektiven der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit. Ein World Café beschäftigt sich anschließend mit Erfolgsfaktoren und der Frage, wie Fachkräfte und Träger unter Druck wirksam und handlungsfähig bleiben können. Ein weiteres Fachgespräch thematisiert Chancen und Risiken der Einbindung von Szeneaussteiger*innen in die Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit.
Der zweite Veranstaltungstag widmet sich unter anderem Qualitätsstandards und bietet zwei Workshop-Phasen. Themen sind der Umgang mit Shitstorms und anderen Angriffen auf zivilgesellschaftliche Träger und Einzelpersonen, Fundraising als mögliche Antwort auf Förderprobleme, deeskalative Grenzsetzung im Beratungswesen sowie die strategische Gestaltung von Evaluationen. Die Ergebnisse werden abschließend im Plenum zusammengeführt.
Die Teilnahme ist kostenfrei, aber die Plätze sind begrenzt.
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28.11.2026
Unter dem Motto „Perspektiven Verbinden. Wissen teilen.“ lädt das erste Bundesforum Rechts- und Rechtsstaatsvermittlung Akteur:innen aus allen Bereichen der Rechtspflege, Bildung, Sozialen Arbeit, Wissenschaft, Journalismus und Politik nach Leipzig ein. Gemeinsam wollen wir darüber diskutieren, Recht und Rechtstaat – das Rückgrat unserer demokratischen Gesellschaft – so vermittelt werden können, dass sie für alle verständlich und anschlussfähig werden. Im Mittelpunkt stehen transdisziplinärer Austausch und praktische Lösungen: In Impulsvorträgen, Workshops und einem Barcamp werden Best-Practice-Beispiele vorgestellt, drängende Themen, und wissenschaftliche Erkenntnisse diskutiert sowie innovative Methoden erprobt. Noch bis zum 28. Juni können Interessierte im Rahmen eines Call for Contributions einen eigenen Beitrag einreichen. Unabhängig von einer eigenen Einreichung ist die Anmeldung zur Teilnahme ab dem 1. Juni geöffnet.
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03.12.2026
Die Fortbildung „LOVE-Storm Trainer*in 2026“ richtet sich an erfahrene Pädagoginnen und Trainerinnen, die Online-Rollenspiele gegen Hass im Netz in ihre Bildungsarbeit integrieren möchten. Vermittelt werden praxisnahe Methoden zur Förderung digitaler Zivilcourage, zur Deeskalation von Online-Konflikten sowie zum Einsatz des LOVE-Storm-Trainingstools. Die Ausbildung umfasst vier Präsenztage, eine begleitete Praxisphase und schließt mit einem Zertifikat ab.
Bewerbungen bis zum 31. August 2026 sind kostenfrei, danach wird eine Teilnahmegebühr erhoben.
Dezember 2026
Schule ist nicht nur Lern-, sondern auch Lebens- und Begegnungsort für Kinder und Jugendliche. Der Fachtag des Präventionsbündnisses für ein friedfertiges Gifhorn widmet sich der Frage, wie Schule, Jugendhilfe, Schulsozialarbeit, Vereine und weitere Akteur*innen besser zusammenarbeiten können, um junge Menschen nachhaltig zu unterstützen. Ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Sebastian Kurtenbach nimmt die sozialräumliche Öffnung von Schule sowie die Bedeutung von Partizipation für Bildung und Chancengerechtigkeit in den Blick. In anschließenden Workshops geht es unter anderem um Schulabsentismus, alternative Schulkonzepte, Beteiligung und Jugendarbeit, die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule sowie digitale Medien im Schulalltag.
Die Teilnahme kostet 40 Euro. Für ehrenamtlich Tätige, Personen mit JuLeiCa und Mitarbeitende gemeinnütziger Organisationen ist sie kostenfrei.
Mai 2027
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04.05.2027





