Veranstaltungen

Juli 2020

01.01.2020
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30.08.2020
Schaumainkai 29-37, 60594 Frankfurt am Main
Ausstellung
Weltkulturen Museum Frankfurt am Main
Auf der ganzen Welt sind und waren Menschen in Bewegung. Mit ihnen wandern auch Lebensstile, Sprachen, Musik, Kunst und Handwerk. Vieles, was für eine Kultur als „authentisch“ gilt, erweist sich auf den zweiten Blick als „Import“. Ausgehend von den eigenen Sammlungen greift das Weltkulturen Museum assoziativ Fragen auf, die zeigen, wie die verschiedenen Kulturen der Welt schon seit jeher im Austausch stehen: Ob historische Siedlungsbewegungen, Arbeitsmigration oder Globalisierung – Menschen und damit auch ihre unterschiedlichen Kulturen stehen in stetigem Austausch. Ist Migration wirklich nur Ursache von Problemen oder vielmehr wichtiger Motor für neue Wege des Zusammenlebens in einer sich ständig verändernden Welt?

März 2020

01.03.2020
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01.03.2021
Online
Webinar
Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge

Das Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge bietet verschiedene Webinare an, bei denen Expertinnen und Experten zu unterschiedlichen Aspekten der Beschäftigung von Geflüchteten zu Wort kommen.

Die vergangenen Webinare sind zudem online aufrufbar.


Juni 2020

15.06.2020
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22.07.2020
Online
Weiterbildung
amfn e.v.

Die Online-Weiterbildung startet am *15. Juni* und richtet sich an Migrant*innen, die bereits ehrenamtlich in Politik und Zivilgesellschaft tätig sind und daran interessiert sind, sich z.B. auf Ratsmandate, Vorstandstätigkeiten und andere ehrenamtlich leitende Funktionen zu bewerben.  
In der Weiterbildung erweitern die Teilnehmer*innen ihre Schlüsselkompetenzen für Leadershipaufgaben in Politik und Zivilgesellschaft. In sechs Workshops mit hervorragend qualifizierten Referent*innen bekommen die Teilnehmer*innen Impulse, wie sie ihre Position innerhalb der eigenen Organisation verändern können. Alle Workshops haben einen ausgeprägten Praxisbezug und bieten die Möglichkeit, eigene Fragestellungen und Fallbeispiele einzubringen. Ein begleitendes Coaching ermöglicht es allen Teilnehmer*innen, individuelle Fragestellungen zu bearbeiten.


Juli 2020

25.07.2020
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07.08.2020
Dachau
Jugendbegegnung

Seit 1983 findet in Dachau jeden Sommer die Internationale Jugendbegegnung statt. Sie wurde von jungen Menschen aus Dachau und Umgebung gegründet. Jugendliche aus verschiedenen Ländern beschäftigen sich dort mit der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, dem Nationalsozialismus und heutigen Formen von Ausgrenzung, Rassismus und Diskriminierung. Am Ort des früheren Konzentrationslagers suchen sie gemeinsam nach Antworten auf Fragen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Begleitet werden die Jugendlichen von einem Team meist ehrenamtlicher Mitarbeiter. Viele Überlebende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft berichten in persönlichen Gesprächen über ihre Erfahrungen während der Verfolgung, in Konzentrations- und Arbeitslagern oder im Widerstand.

Die 38. Internationale Jugendbegegnung Dachau findet statt vom 25. Juli – 07. August 2020 im Max Mannheimerhaus in Dachau.
Die Teilnahme ist im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglich. Die Sprache während des Programms der Internationalen Jugendbegegnung ist Englisch. Die Teilnahmegebühren betragen 300,-€. Die Unterbringung erfolgt im Max Mannheimer Haus Dachau.


29.07.2020
Online
Webinar
G mit Niedersachsen
Während sich in den vergangenen Jahren der Fokus der Unterstützungsarbeit verstärkt auf geflüchtete Frauen* gerichtet hat, wird in letzter Zeit die Frage präsenter, wie geschlechtersensibel und zugewandt mit geflüchteten Männern* gearbeitet werden kann. Wie kann dabei ein offener und nachhaltiger Dialog über Männlichkeits*-Thematiken mit geflüchteten Männern* gestaltet werden? Das Online-Seminar bietet einen ersten Einblick in das Themenfeld der gendersensiblen Männerarbeit* und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Lebenswirklichkeiten zugewanderter Männer*.

September 2020

17.09.2020
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19.09.2020
Online
Online-Konferenz
Netzwerk Fluchtforschung
Die Forschung zu Themen von Zwangsmigration, Flucht und Asyl hat sich innerhalb einer interdisziplinären Forschungslandschaft national und international etabliert. Vor diesem Hintergrund eröffnet die 3. Konferenz des Netzwerks Fluchtforschung am 17. - 19. September 2020 - aufgrund der aktuellen Lage nicht an der Universität zu Köln, sondern in digitaler Form im Internet ein internationales Forum zur Vorstellung und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse sowie zur Förderung von interdisziplinärem Austausch und Kooperationen. Die Konferenz versteht sich als Plattform für Diskussion und Vernetzung von Forscher*innen im Feld der Flucht- und Flüchtlingsforschung.

21.09.2020
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22.09.2020
Speyer und online
Deutscher Städtetag

Im August 2019 trat das sogenannte "Geordnete Rückkehr-Gesetz" in Kraft. Ausweislich der Gesetzesbegründung wollte der Gesetzgeber damit „im Bereich der Rückkehr eine stärkere Durchsetzung des Rechts“ erreichen, da eine große Zahl ausreisepflichtiger Personen weiterhin in der Bundesrepublik bleibe. Nach gut einem Jahr ist es an der Zeit für eine erste Bilanz: Neben der Ausweisung von Straftätern werden die Auswirkungen der neuen Duldung bei ungeklärter Identität und die Neuordnung der Vorbereitungs-, Sicherungs- und Abschiebungshaft diskutiert.

Die Tagung blickt zudem über die zahlreichen Neuregelungen des "Zweiten Gesetzes zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht" hinaus und wendet sich den allgemeinen rechtlichen Grundfragen der Aufenthaltsbeendigung zu. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, ob und inwieweit die gesetzlichen Regelungen geeignet sind, um die Ausreisepflicht durchzusetzen, scheitert diese doch oftmals an fehlenden Kapazitäten - sei es in den für die Umsetzung zuständigen Behörden, sei es bei der Organisation der Ausreise als solcher.

Derzeit planen wir mit einer Vor-Ort-Durchführung der Tagung in Speyer, bieten aber auch die Möglichkeit an, sich online zuzuschalten. Eine Umstellung auf eine vollständige Online-Durchführung bleibt für den Fall einer pandemiebedingten Notwendigkeit vorbehalten.“


Oktober 2020

09.10.2020
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10.10.2020
Jugendbildungsstätte Unterfranken, Würzburg
IDa e.V.

Gut oder böse? Wahrheit oder Fake? „Männlich” oder “weiblich”? Mit oder ohne “Migrationshintergrund”? Hinter dem Stichwort „Ambiguitätstoleranz“ (auch: Widerspruchstoleranz) verbirgt sich die Fähigkeit, Mehrdeutigkeiten auszuhalten und anzuerkennen. Menschen, die das gut können, fällt es leichter, unterschiedliche politische, religiöse oder gesellschaftliche Überzeugungen und Lebenseinstellungen anzuerkennen. Sie kommen besser damit klar, dass es keine absoluten Wahrheiten gibt, sondern viele unterschiedliche Perspektiven, die sich zwar teilweise widersprechen können, aber doch mit gleicher Wahrscheinlichkeit gültig sind. Merkmale für eine auffallend geringe Ambiguitätstoleranz sind hingegen u. a. Wahrheitsobsession, Geschichtsverneinung und Reinheitsstreben.

Im IDA-Training möchten wir mit den Teilnehmenden die Fähigkeit trainieren, mit Widersprüchen und Uneindeutigkeiten in der eigenen Bildungsarbeit umzugehen. Im Mittelpunkt steht dabei die Gesprächsmethode und Haltung Mahloquet. Sie ist der jüdischen Tradition entnommen und wurde für den deutschen Kontext von Leah Carola Czollek und Gudrun Perko weiterentwickelt. Mittlerweile wird sie erfolgreich in Bereichen der Konfliktlösung, der Mediation, der Erwachsenenbildung und Lehre sowie im Social Justice und Diversity-Training angewandt. Mit Hilfe dieser Methodik widmen wir uns folgenden Fragen: Wie lässt sich Ambiguitätstoleranz erkennen? Was bedeutet sie für die eigene Kinder- und Jugendarbeit? Wie lässt sich das Konzept vermitteln? Wie hängt Ambiguitätstoleranz mit Diskriminierung sowie rechtsextremen und -populistischen Einstellungen zusammen und was bedeutet das für deren Prävention?


Dezember 2020

31.12.2020
Online
Online-Vortrag
Forum der Kulturen Stuttgart e.V.
Der habilitierte Politikwissenschaftler Farid Hafez spricht in seinem Online-Vortrag, der aufgrund der Coronakrise nicht wie eigentlich vorgesehen in der Stadtbibliothek vor Publikum und im Rahmen von "HEIMAT – Internationale Wochen gegen Rassismus" gehalten werden konnte, nun per Video über Islamophobie bzw. anti-muslimischen Rassismus in Europa: Wo sind seine Ursachen zu suchen? Was meinen wir genau, wenn wir in diesem Zusammenhang über Rassismus sprechen? Welche Zusammenhänge bestehen mit uns scheinbar vertrauteren Formen des Rassismus wie dem Antisemitismus? Farid Hafez diskutiert verschiedene Antworten, die auf diese Fragen gegeben werden.