Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

24.05.2019

Vertiefungsseminar: Niederlassungserlaubnis, Einbürgerung und Widerrufsverfahren bei minderjährig Eingereisten

Was sind die Voraussetzungen für Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung – welche Sonderregelungen gibt es für minderjährig Eingereiste? Welche Passbeschaffungspflichten bestehen bei Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnissen? Was kann bei Widerrufsverfahren getan werden? Was muss bei der Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen beachtet werden?

Diese und weitere Fragen werden durch den Rechtsanwalt Dr. Stephan Hocks beantwortet.

Vorläufiges Programm

  • 9:00 Anreise und Stehkaffee
  • 9:30 Begrüßung und Einführung
  • Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung bei minderjährig Eingereisten
  • 12:30 Mittagspause
  • 13:30 Passbeschaffungspflicht bei Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnissen
  • 15:00 Pause
  • 15:15 Schutz mit Verfallsdatum? Widerrufsverfahren und Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen bei Abschiebungsverboten, subsidiärem Schutz und Flüchtlingsanerkennung.
  • 16:00 Fallbesprechungen
  • 17:00 Ende

Weitere Informationen sowie zur Anmeldung


23.05.2019

Das Asylverfahren. Deine Rechte, deine Perspektiven – erklärt für unbegleitete Minderjährige

Das neue Heft des Flüchtlingsrats Niedersachsen richtet sich an unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche und gibt einen Einblick über das Asylverfahren in Deutschland. Es werden Behörden, Einrichtungen und Menschen vorgestellt, denen die Jugendlichen auf ihrem Weg begegnen. Im Heft werden Fragen beantwortet, wie zum Beispiel: Wie kann ich einen Asylantrag stellen? Welche Rechte habe ich im Asylverfahren? Wie kann ich mich auf die Anhörung vorbereiten? Was kann ich machen, wenn mein Asylantrag abgelehnt wurde? Welche Wege und Möglichkeiten gibt es, neben dem Asylverfahren, um in Deutschland zu bleiben? Wen kann ich fragen, wenn ich Hilfe brauche? Was ändert sich, wenn ich 18 Jahre alt werde? Dies und vieles mehr wird in einfacher Sprache erklärt und durch (Schau-)Bilder ergänzt, welche die erklärten Begriffe darstellen.
Die Informationen sind allgemein gehalten, so dass das Heft bundesweit genutzt werden kann. 

Bestellung der Print-Version: Richten Sie Ihre Bestellung bitte an nds@nds-fluerat.org. Das Heft kann kostenfrei bestellt und zugeschickt werden. Die Höchstmenge beträgt 20 Exemplare. Bitte geben Sie bei ihrer Bestellung Ihre Anschrift sowie die gewünschte Stückzahl an.


22.05.2019

Webforum Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW

Mit seinem neuen „Webforum Flüchtlinge in Landesauf-nahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)” möchte der Flüchtlingsrat NRW einen transparenten Einblick in die Struktur und den Alltag von Landesaufnahmeeinrichtun-gen ermöglichen. Dazu werden auf der Informationsplattform fachliche Informationen, Medienbeiträge und Erfahrungsberichte von Besuchen vor Ort bereitgestellt. Zudem besteht in einem internen Forum die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion. Mit dem Projekt möchte der Flüchtlingsrat NRW auch einen intensiveren Austausch und eine weitreichende Vernetzung von Eh-renamtlichen in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW fördern.


21.05.2019

Infopapier: Diskussion über Kopftuchverbote für Schülerinnen

In jüngster Zeit mehren sich in Deutschland die Rufe nach einem generellen Kopftuchver-bot für muslimische Mädchen an Schulen. Begründet werden diese Forderungen insbe-sondere mit dem Schutz vor geschlechtsspe-zifischer Diskriminierung sowie dem Schutz vor elterlichem Zwang. Dies sind gewichtige kinderrechtliche Positionen, die bei der Entscheidung über ein Kopftuchverbot zu berücksichtigen sind. Ausgangspunkt für die grund- und menschenrechtliche Bewertung eines Kopftuchverbots für Schülerinnen ist die Religionsfreiheit von Kindern. Die vorliegende Information stellt den Anwendungsbereich des Rechts auf Religionsfreiheit von Kindern aus Art. 14 UN-KRK dar und gibt eine kinderrecht-liche Perspektive auf die aktuelle Debatte über Kopftuchverbote für muslimische Schülerinnen.

 


21.05.2019

Verbraucherzentrale: Informationen für Geflüchtete und Flüchtlingshelfer*innen

Worauf muss ich bei einem Bankkonto achten? Welche versteckten Kosten gibt es bei einem Handyvertrag? Was mache ich, wenn ich eine Mahnung bekomme? Was ist wichtig, wenn ich in eine neue Wohnung einziehe? Diesen und vielen weiteren Fragen geht die Vebraucherzentrale nach und beantwortet sie mit texten und Videos auf verschiedenen Sprachen.


20.05.2019

Genderkompetenz im interkulturellen Arbeitsfeld stärken

Vielfalt ist nicht erst durch die vermehrte Zuwanderung der letzten Jahre in fast allen Alltagsbereichen angekommen. Vielmehr ist sie schon lange erlebte und gelebte Realität im Arbeitsalltag.

Fachkräfte der Migrations- und Gleichstellungsarbeit stehen vor der Herausforderung, die Vermittlung der heterogenen Bedürfnisse und Perspektiven von Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen, von der sogenannten ‚Mehrheitsgesellschaft‘ und von Zugewanderten gelingend in Einklang zu bringen. Sie möchten die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen und Benachteiligungen abbauen.

Welche Rolle spielen dabei Geschlecht und Migrationserfahrung für die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten? Wie kann in der täglichen Arbeit auf migrations- und geschlechtsspezifische Vielfalt und Unterschiedlichkeit eingegangen werden? Welche (un)problematischen Rollenvorstellungen haben Zugewanderte eigentlich? Und welche eigenen Bilder und die der ‚Mehrheitsgesellschaft‘ gilt es zu hinterfragen?

28.08.2019 -  FZH Vahrenwald | Vahrenwalder Str. 92 | 30165 Hannover
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


17.05.2019

Broschüre: Fair Bleiben - Hürden abbauen und Integration erleichtern! Meilensteine der Integration Geflüchteter in Qualifizierung, Ausbildung und Arbeit

Die Broschüre präsentiert und beschreibt FairBleib Südniedersachsen-Harz in sieben Kapiteln. Lesende erhalten Einblicke in die formale Struktur und die Netzwerkpartner, sowie in die Aufgaben, Arbeitsinhalte und deren Umsetzung in den verschiedenen Projektregionen. Die Umsetzungen sind eng mit gesetzlichen Regelungen verknüpft, so dass den Leser*innen die Bedeutung dieser Rahmenbedingungen durch diese Broschüre ebenfalls nahe gebracht wird. Im Laufe der Jahre hat FairBleib verschiedene Methoden und Werkzeuge etabliert, die für die Integration von Flüchtlingen sehr erfolgreich waren und sind. Auch sie werden in der Broschüre vorgestellt.

Zur Veranschaulichung der Aufgaben von FairBleib enthält die Broschüre mehrere Fallstudien. Diese Studien spiegeln die Komplexität der Herausforderungen in Bezug auf die Integration von Flüchtlingen n Qualifikation, Ausbildung und Arbeit wider. Sie erklären aber auch die erfolgreichen Methoden, mit denen FairBleib Flüchtlingen auf dem Weg in eine sichere Zukunft in Deutschland unterstützen kann. In diesem Sinne ist FairBleib ein Best-Practice-Projekt und ein Beispiel dafür, wie in Integration von Flüchtlingen gelingen kann.


16.05.2019

Übersicht der Europawahl-Programme zu Flucht, Grenze und EU-Migration

Das Thema Migration spielt eine große Rolle in den Wahlprogrammen der Parteien für die Europawahl am 26.05.2019. Wieviel Raum Migrationsthemen in den Wahlprogrammen zur Europawahl einnehmen, ist von Partei zu Partei dennoch sehr unterschiedlich. Mediendienst Integration hat die wichtigsten Aussagen der Wahlprogramme zum Thema Migration zusammengestellt und in einer Übersicht veröffentlicht.

Wieviel Raum Migrationsthemen in den Wahlprogrammen zur Europawahl einnehmen, ist von Partei zu Partei sehr unterschiedlich. Ganze 18 Prozent des AfD-Programms drehen sich um Migrationsthemen. Bei der SPD sind es hingegen lediglich fünf Prozent.

Ein Vergleich mit dem Europawahlprogramm vor fünf Jahren zeigt: Die AfD hat ihren Kurs am stärksten geändert. 2014 hieß es noch im Wahlprogramm: „Die AfD tritt für ein offenes und ausländerfreundliches Deutschland ein". Im aktuellen Programm warnt sie hingegen, die Asyl- und Migrationspolitik bringe die europäische Zivilisation in "existenzielle Gefahr".


15.05.2019

Bericht: Das Klageverfahren – Begleitung von umF und jungen volljährigen Geflüchteten im asylrechtlichen Verfahren vor dem Verwaltungsgericht

Was ist bei dem Klageverfahren vor dem Verwaltungsgericht zu beachten? Welche konkreten Schritte sind notwendig sind, um die jungen Kläger/innen im Klageverfahren kompetent zu begleiten? Die Arbeitshilfe ist sowohl für Fälle, in denen ein/e (Amts-) Vormund/in das Klageverfahren für das minderjährige Mündel selbst führt sowie in den Fällen, in denen umF oder junge volljährige Kläger/innen durch einen/ eine Rechtsanwält/in vertreten sind, hilfreich.


15.05.2019

Niedersachsen packt an - Werkstatt Frauen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte

in Niedersachsen leben rund 700.000 Frauen mit einer Zuwande­rungsgeschichte. Viele von ihnen leben schon lange bei uns und sind fest verwurzelt. Manche haben ihre Heimatländer erst kürzlich verlassen und bemühen sich, mit ihren Familien in unserer Gesell­schaft Fuß zu fassen. Frauen spielen eine entscheidende Rolle bei der Integration ihrer Familienangehörigen und damit für den gesellschaft lichen Zusammenhalt insgesamt. Vor allem der Zugang zu Bildung und Arbeit wirkt sich positiv auf die eigene Integration und die Erfolgschancen der Kinder aus. Mütter mit Schulbildung und Arbeit sind die besten Vorbilder für ihre Kinder. Sie können „Türöffnerinnen“ zur hiesigen Kultur werden und damit die Bildung von Parallelgesell­schaften verhindern.

In der sechsten Integrationskonferenz unter dem Titel „Werkstatt Frauen mit Flucht­ und Zuwanderungsgeschichte“ wird es nun um konkrete Maßnahmen und Fragen zur Integration von geflüchteten und zugewanderten Frauen gehen: Wie können wir die gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen in Gesellschaft, Arbeit und Kultur unterstützen? Welche sprach­lichen, kulturellen und sozialen Barrieren gilt es zu überwinden? Wie gelingt es, geflüchtete Frauen an das Gesundheitssystem heranzuführen? Wie erreichen wir die Frauen mit Sprach­kursen, und wie können wir die Instrumente und Angebote bedarfsgerecht weiterentwickeln? Welche Kompetenzen und Potenziale bringen die Migrantinnen mit? Wie erleichtern wir die Anerkennung beruflicher Abschlüsse und Kompetenzen und was macht erfolgreiche Qualifizierungsprojekte aus? Was bedeutet Teilhabe konkret im Alltag und welche Kontakte und Türöffner können Frauen mit Fluchtbiografie nutzen?

Diese und weitere Fragen werden wir in vier Werkstatt­Foren „anpacken“, dabei Hemmnisse und Handlungsansätze aufzeigen und gemeinsame Lösungen erarbeiten. Auf einem Markt der Möglichkeiten wird sich eine Fülle „Guter Beispiele“ und ermutigender Projekte präsen­tieren. Erstmalig halten wir ein Angebot zur Kinderbetreuung bereit, um auch jungen Müttern zu ermöglichen, sich einzubringen. Gemeinsam mit den vielen Partnerinnen und Partnern des Bündnisses aus Kommunen, Arbeitsagenturen, Vereinen und Verbänden, Beratungsstellen, ­netzwerken und der Zivilgesellschaft lade ich Sie herzlich ein: Seien Sie am 3. Juni mit dabei, bringen Sie Ihre Kompetenz ein, tauschen Sie sich aus und zeigen Sie: Niedersachsen packt an!

03.06.2019 -  Hannover Congress Centrum (HCC)
Weiterführende Informationen sowie zur Anmeldung: