Aktuelles

21.04.2017

jmd2start – Begleitung für junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst

Das Modellprojekt "jmd2start – Begleitung für junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst" berät und begleitet bundesweit an 24 Standorten junge Geflüchtete. Es unterstützt sie beim Zugang zur Sprache, Bildung, Beruf sowie der sozialen Integration. Die Initiative richtet sich an junge Menschen bis zum Alter von 27 Jahren. Durch das Zurverfügungstellen von entsprechenden Ansprechpersonen und sozialpädagogischen Angeboten soll den Geflüchteten ein Ankommen und die aktive Teilhabe an einem Leben in der Gesellschaft erleichtert werden. So werden sie bereits bei der Stellung eines Asylantrages unterstützt. Darüberhinaus erfolgt die Begleitung bei alltäglichen Fragen sowie bei der Planung ihrer Zukunft.

 

 

20.04.2017

Publikation: Umweltbildung mit Flüchtlingen

Die Broschüre "Gemeinsam aktiv - Freizeitaktivitäten mit geflüchteten Menschen partizipativ gestalten" des FORUMs Umweltbildung und der Naturfreunde Internationale aus Österreich zeigt Wege für eine aktive Teilhabe geflüchteter Menschen auf. Im Rahmen der Handreichung werden zahlreiche Hintergrundinformationen und einige Good-Practice-Beispiele speziell für Pädagoginnen und Pädagogen sowie für Freizeitanbieterinnen und Freizeitanbieter gegeben. Es werden Fragen zur Planung, zur Verständigung und zum Umgang mit Geflüchteten sowie Tipps für den Einbezug von Nachhaltigkeits- und Umweltthemen gegeben.

Die Broschüre kann trotz des österreichischen Bezuges auch als Unterstützung für deutsche Fachkräfte eingesetzt werden.

Die gesamte Broschüre finden Sie hier.

19.04.2017

ABC des Asyl- und Aufenthaltsrechts

Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat eine Orientierungshilfe zum Asyl- und Ausländerrecht insbesondere für Kindertagesstätten und Betreuungseinrichtungen veröffentlicht. In dem "ABC des Asyl- und Aufenthaltsrechts" sollen die wichtigsten Begrifflichkeiten kurz und verständlich erklärt sowie die ersten Fragen beantworten werden.

18.04.2017

Weiterbildung für Medienschaffende mit Fluchtgeschichte

Die Hamburg Media School bietet ein Weiterbildungsangebot für Medienschaffende mit Fluchtgeschichte an. Im Rahmen des gebührenfreien Kursprogramms im Bereich der Digitalen Medien werden die geflüchteten Menschen für sechs Monate inklusive anschließendem Praktikum in den Bereichen Film, Journalismus und Medienmanagement geschult. Das Programm richtet sich an Geflüchtete, die bereits eine gewisse Vorerfahrungen in dem Bereich haben. Ziel des spendenfianzierten Weiterbildungsprogramms ist es, ein breites interkulturelles Netzwerk entstehen zu lassen.

Das aktuelle Programm hat im April begonnen.

 

13.04.2017

Heimstärke

Das Fußballprojekt "Heimstärke" setzt sich für die soziale und berufliche Integration Geflüchteter ein. An drei Standorten im Rhein-Neckar-Kreis bietet das Projekt wöchentliche Fußballtrainings, Angebote zur Sprachförderung speziell in der Fußballsprache sowie die Unterstützung bei der Suche nach einem Arbeitsplatz an. Das Projekt des Vereins "Anpfiff ins Leben" und der SAP Walldorf in Kooperation mit den Fußballvereinen TSG 1899 Hoffenheim, SV Sandhausen und FC Astoria Walldorf ermöglicht den Teilnehmenden neue Freundschaften zu schließen und erleichtert überdies die aktive Teilnahme an einem Leben in der Gesellschaft. Aufgrund der hohen Interkulturalität in den einzelnen Mannschaften wird zudem die Offenheit der Teilnehmenden gestärkt.

Das Projekt wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) wissenschaftlich begleitet.

12.04.2017

Förderprogramm der Deutschen Postcode Lotterie

Die Deutsche Postcode Lotterie fördert bundesweit gemeinnützige Projekte und Organisationen. Bis zu einer Fördersumme von 10.000 Euro unterstützt die Lotterie Projekte, die sich etwa für die Chancengleichheit oder den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft einsetzen. Es ist sowohl eine Anteils- als auch eine Festbetragsfinanzierung möglich. Voraussetzung ist allerdings, dass die förderberechtigten Projekt erst nach der Antragsstellung beginnen.

Die Förderrichtlinien finden Sie hier.

 

11.04.2017

Buddies for Refugees

Die Technische Universität München (TUM) unterstützt mit ihrem Projekt "Buddies for Refugees" Geflüchtete bei ihrem Studium. In Ergänzung zum Gasthörerprogramm der TUM betreuen die studentischen Buddies die Neuzugewanderten individuell und helfen ihnen bei der Intergration in die Gesellschaft und die universitären Strukturen. Die Buddies sollen die geflüchteten Studierenden bei sprachlichen Barrieren und der Einbindung in das universitäre Umfeld unterstützen sowie bei akademischen Fragen beratend zur Seite stehen.

10.04.2017

Refugee First Response Center (RFRC)

Das Refugee First Response Center (RFRC) in Hamburg stellt Geflüchteten vielseitige medizinische Hilfe zur Verfügung und verbessert die medizinische Versorgung. Der "Medical First Aid Container" ("Erste-Hilfe-Container") kombiniert ärztliche Beratung und einen Dolmetscher-Service. Mit Hilfe eines "Live Video Translation service" (Live Video-Übersetzungen) werden Sprachbarrieren abgebaut und eine bedarfsgerechte Behandlung erleichtern. Unabhängig von der Herkunft der Patienten und Patientinnen sowie der Ärzte und Ärztinnen ermöglicht das Zugreifen auf einen Pool von rund 750 Video-Dolmetschern und Dolmetscherinnen in etwa 50 Sprachen eine effektive Behandlung.

 

 

07.04.2017

Frauen mit Fluchterfahrung gründen

Das Modellprojekt "Frauen mit Fluchterfahrung gründen" soll geflüchtete Frauen bei der beruflichen Selbstständigkeit und der Existenzgründung unterstützen und begleiten. Das Projekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Vereins jumpp – Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit – Frauenbetriebe e.V. möchte die Potenziale der neu ankommenden Frauen nutzen und ihre berufliche Integration fördern. Durch ein aktives Mentoring und ein spezielles Begleitprogramm werden die Frauen an die berufliche Selbstständigkeit herangeführt.

 

07.04.2017

Scherben im Kopf – Trauma und seine Folgen bei geflüchteten Kindern und Jugendlichen

Noch bis zum 31. Mai 2017 findet in der Galerie im Georgshof, Hamburg, eine Ausstellung unter dem Titel "Scherben im Kopf – Trauma und seine Folgen bei geflüchteten Kindern und Jugendlichen" statt. Das Kooperationsprojekt der Stiftung Children for Tomorrow, des Instituts für Psychotraumatologie und der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. möchte Haupt- und Ehrenamtlichen sowie die Zivilbevölkerung allgemein für den Umgang mit traumatisierten jungen Menschen sensibilisiern.

Am 19. April 2017 wird die Leiterin des Instituts für Psychotraumatologie einen Vortrag zum Thema "Trauma bei geflüchteten Kindern und Jugendlichen" halten.

07.04.2017

3. Webinar zum Thema "Extremistische Radikalisierung"

Am 24. April 2017 findet von 16 bis 17 Uhr findet das 3. Webinar der Reihe "Extremistische Radikalisierung - Herausforderung für Kommunen und Möglichkeiten der Prävention" statt.

Unter dem Titel "Islami(sti)sche Vereine als Partner in der Prävention?" werden Prof. Dr. Susanne Schröter (Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Frank Buchheit (LKA Baden-Württemberg) aus wissenschaftlicher und praktischer Sicht Kriterien zur Bestimmung und Analyse entsprechender islamistischer Gruppen sowie Austauschmöglichkeiten mit den Vereinen erörtern und diskutieren.

Das einstündige Webinar - das sich insbesondere an kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richtet - erfordert keine besonderen technischen Voraussetzungen. Es kann unkompliziert vom Arbeitsplatz oder von zu Hause aktiv oder passiv begleitet werden. Einzige Voraussetzungen sind ein internetfähiger Computer und der aktuelle Flash Player. Durch die Live-Chat-Funktion wird den Teilnehmenden ermöglicht, den Referenten Fragen zu stellen oder Anmerkungen loszuwerden.

Zur Anmeldung des Webinars geht es hier.

06.04.2017

Wohnprojekt: Hoffnungshaus Bad Liebenzell

In Bad Liebenzell, Baden Württemberg, erfolgte der Spartenstich für ein neues Wohnprojekt. Die Hoffnungsträger Stiftung und die Liebenzeller Mission wollen mit dem Projekt "Hoffnungshaus Bad Liebenzell" zur Integration von Geflüchteten und zum Abbau der Wohnungsnot bei Studierenden beitragen. Das Projekt stellt neben dem gemeinsamen Wohnen parallel Aktivitäten und Angebote für die geflüchteten Menschen zur Verfügung. Durch dieses vielfältige Angebot soll ein wichtiger Beitrag für ein inklusives Zusammenleben von Geflüchteten, Einheimischen und Studierenden geschaffen werden.

 

06.04.2017

Online-Projekt: InfoMigrants

Das Online-Projekt "InfoMigrants" möchte potenziell fluchtwillige Personen in drei Sprachen für die Gefahren und für das europäische Asylverfahren sensibilisieren und über falsche Informationen aufklären. Der Blog informiert über Neuigkeiten und aktuelle politische Entwicklungen und veröffentlicht Erfahrungsberichte von Geflüchteten. Das internationale Gemeinschaftsprojekt der drei Medienanstalten Deutsche Welle, France Médias Monde und der italienischen Nachrichtenagentur ANSA bündelt seine Expertise und möchte ein "aktuelles und vertrauenswürdiges Informationsangebot" zur Verfügung stellen.

06.04.2017

Forschungsprojekt "So schaffen wir das"

Das Forschungsprojekt "So schaffen wir das - eine Zivilgesellschaft im Aufbruch" hat bundesweit wegweisende Flüchtlingsprojekte untersucht. Dabei sollen sie als Gegenstück zu der aktuellen Flüchtlingspolitk und dem Abschottungsgedanken zeigen, welche anderen Wege es zum Umgang mit der aktuellen Fluchtbewegung gibt. Der Blick soll auf die neu entstandene Bürgerbewegung gerichtet werden. Dabei setzen sich die Forscherinnen und Forscher mit den speziellen Herausforderungen, unterschiedlichen Ansätzen und kreativen Lösungen auseinander. Die Ergebnisse der Untersuchung von 90 Einzelfallanalysen veröffentlichte der Rat für Migration als Buch.

Einen Gastbeitrag des Herausgebers Prof. Dr. Schiffauer beim Mediendienst Integration finden Sie hier. Schiffauer fordert unter anderem, dass das ehrenamtliche Engagement stärker in der öffentlichen Debatte beachtete werden müsse.

 

 

05.04.2017

Arbeitsmarktintegration Geflüchteter durch Integrationslotsen

Gestern hat das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für 24 Modellprojekte mit dem Namen "Überbetriebliche Integrationsmoderatorinnen und -moderatoren" den Startschuss gegeben.

Die eingesetzten Moderatorinnen und Moderatoren sollen die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Geflüchteten und speziell kleinen und mittleren Unternehmen födern, unterstützen und vereinfachen. Die Integrationslotsen stehen für alle Seiten als Ansprechpersonen zur Verfügung. Sie sollen in enger Absprache mit allen beteiligten Akteuren und Akteurinnen den Geflüchteten bei ihrer beruflichen und innerbetrieblichen Integration und dem Start auf dem Arbeitsmarkt helfen. 

Die Projektbeschreibung finden Sie hier.

05.04.2017

Hohe Zahl an Existenzgründungen durch Migrantinnen und Migranten

Die KfW Bank hat eine Analyse zur "Existenzgründung von Migranten" veröffentlicht. Die Analyse zeigt eine hohe Gründungsaktivität bei Migrantinnen und Migranten. Jährlich machen sich insgesamt 170.000 Migrantinnen und Migranten selbstständig. Das ist jede fünfte Gründerin oder jeder fünfte Gründer. Es zeigen sich zwar ensprechend höhere Abbruchquoten, allerdings schaffen die selbstständigen Migrantinnen und Migranten demgegenüber bei einer Gründung auch größere Team und somit mehr Arbeitsplätze. 

Die Ergebnisse liegen einer Sonderauswertung des KfW-Gründungsmonitors - einer repräsentativen Befragung zum Gründungsgeschehen in Deutschland - zu Grunde.

Die gesamte Analyse steht Ihnen hier zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.

05.04.2017

Jetzt bewerben: TalentAkademie & VorbilderAkademie 2017

Bis zum 05. Mai 2017 können sich Jugendliche aller Schulformen für die kostenfreie Förderprogramme "TalentAkademie & VorbilderAkademie 2017" von Bildung & Begabung, des Zentrums für Begabungsförderung in Deutschland, bewerben. Die Programme ermöglicht bundesweit insgesamt 200 jungen Menschen neue Bildungswege kennenzulernen und ihre beruflichen Möglichkeiten auszuloten.

Die Talentakademie richtet sich junge Schülerinnen und Schüler, die in den Ferien gemeinsam forschen sowie ihre Stärken entdecken und entfalten möchten.

Im Rahmen der Vorbilderakademie werden speziell Jugendliche mit Migrationshintergrund durch Bildungsangebote bei der beruflichen Zukunft unterstützt.

 

 

04.04.2017

Hop-on - Wege zum Berufsabschluss für Geflüchtete

Die Initiative "Hop-on - Wege zum Berufsabschluss für Geflüchtete" setzt sich für die berufliche Integration von Geflüchteten über 25 Jahren ein. Mithilfe der mehrsprachigen Plattform sollen Geflüchtete etwa durch das Erstellen eines digitalen Fahrplans ihren Weg in das deutsche Bildungssystem finden oder sich durch kurze Videos über die Erfahrungen anderer Geflüchteter informieren können. Das Kooperationsprojekt der INBAS und der TU Hamburg im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU) stellt überdies eine Publikation mit zahlreichen Informationen zum deutschen Bildungssystem sowie zu entsprechenden Unterstützungs- und Beratungsangeboten zur Verfügung.

04.04.2017

Sportprojekte fördern die Integration Geflüchteter

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim hat im Rahmen einer Studie die Integrationsprozesse Geflüchteter (in der Rhein-Neckar-Region) anhand des inklusives Fußballprojekt "Heimstärke" untersucht. Heimstärke setzt sich für die soziale und berufliche Integration geflüchteter Menschen durch Sport ein. Die Studie zeigt, dass die Teilnahme an dem Projekt einen positiven Einfluss auf die Integration Geflüchteten hat. Im Vergleich zu den Flüchtlingen, die nicht für das Projekt ausgewählt wurden, haben die Teilnehmenden etwa bereits mehr Kontakt zu Einheimischen.

Hier finden Sie die gesamte (nichtrepräsentative) Studie.

04.04.2017

Syrien und Afghanistan: Politik, Kultur und Religion

Vom 15. bis 17. Mai 2017 findet im St. Jakobushaus in Goslar eine Fortbildung zum Thema "Syrien und Afghanistan: Politik, Kultur und Religion" statt. Im Rahmen des Seminars sollen die Haupt- und Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit in ihren interkulturellen und interreligiösen Kompetenzen geschult werden. Mit Hilfe von zahlreichen Hintergrundinformationen zu den Fluchtländern Afghanistan und Syrien sollen die Teilnehmenden die Länder besser kennenlernen. Durch das Erarbeiten verschiedener Fallbeispiele und das Erproben entsprechender Handlungsmöglichkeiten sollen die in der Flüchtlingshilfe Tätigen bei ihrer Arbeit unterstützt werden.

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

03.04.2017

Leitfaden zur Beantragung einer Psychotherapie für Geflüchtete

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer hat eine Arbeitshilfe zur "Beantragung einer Psychotherapie für Geflüchtete" veröffentlicht. Im Rahmen des Leitfadens werden die aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen und die sozialrechtlichen Ansprüche für die Inanspruchnahme sowie für die Finanzierung der Psychotherapien für Geflüchtete dargestellt. Überdies werden die Psychotherapeutinnen und -therapeuten auf die Voraussetzungen für das Durchführen der Therapien hingewiesen.

Den gesamten Leitfaden finden Sie hier.

03.04.2017

Niedrigschwellige Unterstützung gemeinwohlorientierter/gemeinnütziger Initiativen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales (SenIAS) Berlin fördert ehrenamtliche Initiativen, die sich für die aktive gesellschaftliche Teilhabe Geflüchteter engagieren. Gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin e.V. werden die Projekte mit Sachkosten bis zu 10.000 Euro unterstützt. Noch bis zum 30. April 2017 haben ehrenamtliche Initiativen und kleine Projekte aus Berlin die Möglichkeit einen Förderantrag zu stellen.

Die Ausschreibung der Förderung finden Sie hier.

31.03.2017

Fortbildung "Untersuchung und Dokumentation von Folter"

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum bietet eine interdisziplinäre Fortbildung zum Thema "Untersuchung und Dokumentation von Folter" an. Vom 03. bis 06. Mai 2017 werden etwa Ärzte und Ärztinnen, Juristinnen und Juristen sowie Mitarbeitende von Flüchtlingshilfe- und Menschenrechtsorganisationen in Bochum in der Untersuchung und der gerichtsfesten Dokumentation von Folter im Kontext von aufenthaltsrechtlichen Verfahren sowie internationaler Strafprozesse geschult.

Das Programmheft der Fortbildung finden Sie hier.

31.03.2017

Komödie: Homohalal

Am 04. April 2017 findet die zweite Aufführung des Theaterstücks "Homohalal" im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden statt. Die Komödie von Ibrahim Amir befasst sich mit Homophobie und der Situation von Flüchtlingen in Europa. Im Rahmen des Stücks räumt Amir mit Klischees und Vorurteilen auf und berichtet über zwischenmenschliche und kulturelle Konflikte.

Weitere Termine des Theaterstücks finden Sie hier.

Überdies finden Sie ein ausführliches Interview mit dem Autor Ibrahim Amir im Deutschlandradio Kultur.

31.03.2017

Best-Practice Kulturelle Arbeit von und mit Geflüchteten

Die Kultusministerkonferenz der Länder und die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien haben eine gemeinsame Projektdatenbank für kulturelle Projekte von und mit Geflüchteten ins Leben gerufen. Im Rahmen der Datenbank auf der Seite "Kultur öffnet Welten" werden Best-Practice-Projekte aus den einzelnen Bundesländern aufgelistet und vorgestellt. Die Webseite macht auf die innovativen, vielfältigen Möglichkeiten der kulturellen Arbeit aufmerksam.

30.03.2017

Erklärvideo für Geflüchtete: "Warum kann Alkohol für mich gefährlich werden?"

Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) hat ein Erklärvideo für Flüchtlinge zum Thema "Warum kann Alkohol für mich gefährlich werden?" veröffentlicht. Im Rahmen der mehrsprachigen Videoclips sollen Geflüchtete über mögliche Gefahren und gesundheitliche Risiken von Alkoholkonsum aufgeklärt werden. Die Aufklärungsarbeit soll gerade für mögliche Gründe des Alkoholkonsums, sei es aus Langeweile oder aufgrund traumatischer Erlebnisse, sensibilisieren.

 

 

30.03.2017

Forschungsbericht zum Forschungs-Interventions-Clusters "Solidarität im Wandel" veröffentlicht

Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung hat die aktuellen Ergebnisse zur Integration und Teilhabe von Geflüchteten veröffentlicht. Im Rahmen des Forschungs-Interventions-Clusters "Solidarität im Wandel" haben die Forscherinnen und Forscher sich interdisziplinär und empirisch mit Fragen rund um die postmigrantische Gesellschaft und deren Solidarisierungs- und Entsolidarisierungsbewegungen auseinander gesetzt. Es wurden zahlreiche Handlungsempfehlungen und wesentliche Ergebnisse von insgesamt 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 14 Teilprojekten veröffentlicht.

Den gesamten Forschungsbericht finden Sie hier.

30.03.2017

Multiplikatorenschulungen in der Integrationsarbeit

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert ein- oder mehrtägige Multiplikatorenschulungen für Menschen mit oder ohne Migrationshintergrund. Durch die spezielle Förderung von ehrenamtlich Tätigen soll ein wichtiger Beitrag zu ihrer Professionalisierung und Qualifizierung geleistet werden. Um das bürgerschaftliche Engagement zu unterstützen und auszubauen werden Vereine und Organisation der Integrationsarbeit, dabei insbesondere Migrantenorganisationen, bei der Weiterbildung der Ehrenamlichen mit den entsprechenden Mitteln gefördert.

Ein Antrag für die Multiplikatorenschulungen kann bis zum 31. Juli 2017 beim BAMF eingereicht werden. Die Ausschreibung finden Sie hier.

29.03.2017

Individuelle Begleitung für Geflüchtete durch Integrationsmanager

Das Land Baden-Württemberg hat gemeinsam mit den Kommunalen Landesverbänden einen Pakt für Integration beschlossen. Für die kommenden zwei Jahre unterstützt das Land die Städte und Gemeinden bei der Integration der Geflüchteten mit insgesamt 320 Millionen Euro.

Der Pakt sieht insgesamt die Einstellung von rund 1000 Integrationsmanagerinnen und -managern in den Städten und Gemeinden vor. Das flächendeckende und strukturierte Programm soll die geflüchteten Menschen mit guter Bleibeperspektive bei der aktiven Teilhabe an einem Leben in der Gesellschaft unterstützen.

Die eingesetzten Personen sollen die Geflüchteten individuell begleiten und ihnen bei der Wahrnehmung einzelner Integrationsangebote helfen. Gemeinsam soll ein passgenauer Integrationsplan erstellt werden. Auf diese Weise soll die berufliche und soziale Integration gefördert werden.

Das Kabinett muss dem vereinbarten Pakt noch zustimmen.

29.03.2017

Studie - Asyl: Zentral gesteuert – föderal interpretiert

Die Universität Konstanz hat eine Studie zum Anerkennungsverhalten des Bundesames für Migration und Flüchtlinge (BAMF) veröffentlicht. Darin zeigt sich, dass trotz bundeseinheitlicher Regelungen große Unterschiede bei den Anerkennungsquoten in den einzelnen Bundesländern liegen. Es werde eine erhebliche Divergenz zwischen den asylrechtlichen Regelungen und der Anerkennungspraxis deutlich. Besonders groß seien die Unterschiede bei der Anerkennung von Geflüchteten aus dem Irak und aus Afghanistan. Die beiden Verfasser Lisa Riedel und Prof. Dr. Gerald Schneider sprechen sich aufgrund der Feststellungen für eine Einschränkung des Handlungs- und Interpretationsspielraums der Entscheiderinnen und Entscheider aus. Sie fordern mehr Transparenz und den Einsatz von Mentoring des Entscheidungsverhaltens.

 

Hier finden Sie eine Stellungsnahme des BAMF zur Berichterstattung über die Studie. Nach Aussage des BAMF seien die Chancen auf Asyl entgegen den Ergebnissen der Studie bundesweit einheitlich.

29.03.2017

Welcome - Stipendienprogramm für Geflüchtete

Die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) fördert im Rahmen des Stipendienprogramms "Welcome" Bachelor-Studierende aus Flüchtlingsgebieten. Ein Stipendium der Stiftung ermöglicht den teilnehmenden Studierenden eine individuelle Betreuung und Begleitung. Überdies werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten fachlich, ideel sowie finanziell unterstützt. Workshops, Fachveranstaltungen oder Coachings helfen den Geflüchteten ebenso wie Büchergeld oder Reisekostenerstattungen. Das Stipendium soll den geflüchteten Menschen den erfolgreichen Abschluss ihres Studiums und einen gelungenen Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

Eine Bewerbung für das Programm ist bis zum 25. April 2017 möglich.

28.03.2017

POINT- Potenziale integrieren

Seit Januar 2017 setzt sich das Modellprojekt "POINT- Potenziale integrieren" in Berlin für die berufliche Integration von allein geflüchteten Frauen und Müttern mit Kindern ein. Die Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Kinder (BMFSFJ) und des Berliner Arbeitsmarktdienstleisters Goldnetz gGmbH wird zunächst für zwei Jahre in Berlin erprobt.

Mit Hilfe von Jobcoaches, der Möglichkeit zur Inanspruchnahme von Kinderbetreuungen sowie durch die psychosoziale Begleitung werden die Frauen unterstützt. Mittels Begleitveranstaltungen und Workshops, Netzwerktreffen und die individuelle Betreuung der Frauen soll ein wichtiger Baustein für ihre Integration auf den Arbeitsmarkt und in ein Ausbildungsverhältnis gelegt werden sowie ihre aktive Teilhabe an einem Leben in der Gesellschaft gefördert werden.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung des Projekts wurde eine Kooperationsvereinbarung unter anderem mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) geschlossen.

28.03.2017

Religionsmonitor 2017 - Engagement für Geflüchtete – eine Sache des Glaubens?

Die Bertelsmann Stiftung hat eine Studie zum Thema: "Engagement für Geflüchtete – eine Sache des Glaubens? - Die Rolle der Religion für die Flüchtlingshilfe" veröffentlicht. Die Studie ist der Auftakt für die Publikationsreihe zum Religionsmonitor 2017.

Ziel der Befragung war es unter anderem künftige Entwicklungen zu ermitteln und zu untersuchen, welche Auswirkungen die Religion bei der gesellschaftliche Integration hat.

Wesentliches Ergebnis des Religionsmonitors 2017 ist etwa, dass sich insbesondere muslimische Vereine überdurchschnittlich engagiert zeigen. So ist fast jeder zweite Muslim oder jede zweite Muslimin in der Flüchtlingshilfe aktiv. Ängste, dass die Tätigkeit zur religiösen Einflussnahme genutzt werde, konnten widerlegt werden. Die Studie empfiehlt, dass die engagierten Menschen muslimischen Glaubens stärker unterstützt und in ihrer wichtigen Funktion als Brückenbauer oder -bauerin auch künftig eingesetzt werden sollten. Überdies solle vermehrt auf den Ausbau interreligiöser Netzwerke gesetzt werden.

Die gesamte Studie finden Sie hier.

 

 

 

28.03.2017

Verstehen Sie Deutsch - Das Quiz mit Redewendungen

Das Alumniportal Deutschland bietet zahlreiche Online-Angebote zum Erlernen der deutschen Sprache. Mit Hilfe der deutsch- und englischsprachigen App "Verstehen Sie Deutsch - Das Quiz mit Redewendungen" können alle Interessierten auf spielerische Weise die deutsche Sprachkultur und spezielle Redewendungen kennenlernen. Ab jetzt steht das Quiz auch für die Nutzung auf dem Tablet zur Verfügung. Das kostenfreie Quiz mit über 1000 Redewendungen gibt den Nutzern und Nutzerinnen einzelne Erklärungen sowie zahlreiche Anwendungsbeispiele.

 

27.03.2017

Handreichung für Kommunen: Begriffe der Einwanderungs- und Integrationspolitik

Der Kommunale Qualitätszirkel zur Integrationspolitik hat eine Handreichung rund um das Thema "Begriffe der Einwanderungs- und Integrationspolitik" herausgegeben. In der insbesondere für kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter veröffentlichen Publikation werden wichtige Begrifflichkeiten aus dem Themenfeld Integration, Migration und Teilhabe erläutert. Durch die Auseinandersetzung der Autorinnen und Autoren mit den einzelnen Begriffen sollen die befassten Fachkräfte in ihrer Arbeit gestärkt sowie auf mögliche Mehrdeutigkeiten oder auf eine bestehende Kontroversität aufmerksam gemacht und sensibilisiert werden.

Die gesamte Handreichung finden Sie hier.

27.03.2017

Aktionen für eine Offene Gesellschaft

Die Robert Bosch Stiftung fördert mit dem Projekt "Aktionen für eine Offene Gesellschaft" Aktivitäten, die sich für die gesellschaftliche Teilhabe sowie für Demokratie und Toleranz einsetzen. Beantragt werden können Förderungen für einzelne Veranstaltungen, Veranstaltungsreihen oder längerfristige Aktionen. Mit bis zu 3000 Euro unterstützt die Stiftung gemeinnützig anerkannte Organisationen, welche mit den ins Leben gerufenen Aktionen für die demokratischen Grundwerte und gegen Hass und Rassismus eintreten und sich engagieren.

Eine Bewerbungsfrist gibt es nicht, allerdings müssen die beantragten Fördervorhaben bis zum 15. Oktober 2017 realisiert worden sein.

 

24.03.2017

Repräsentative Untersuchung von geflüchteten Frauen in unterschiedlichen Bundesländern in Deutschland

Die Charité Berlin hat einen Abschlussbericht des Forschungsprojekts "Repräsentative Untersuchung von geflüchteten Frauen in unterschiedlichen Bundesländern in Deutschland – Study on Female Refugees" veröffentlicht. In fünf städtischen und ländlichen Regionen in unterschiedlichen Bundesländern wurden im Rahmen einer repräsentativen Befragung Daten zur Gesamtsituation, den Gesundheitsumständen und zum Versorgungsbedarf der geflüchteten Frauen in Deutschland erhoben.

Wesentliche Ergebnisse und Empfehlungen der Forscher und Forscherinnen sind das Erfordernis Lösungen für sprachliche Verständigungsprobleme gerade in medizinischer und psychosozialer Sicht zu suchen sowie ein Recht auf eine umfassende Gesundheitsversorgung einzuführen. Zudem sollten allein reisende Frauen seperat untergebracht und kultursensible Gewaltschutzkonzepte entwickelt werden.

Den gesamten Abschlussbericht finden Sie hier.

24.03.2017

Jobbegleitung "InArbeit"

Die Initiative "InArbeit" der Herzogsägmühle-Diakonie in Oberbayern setzt sich für die langfristige berufliche Integration Geflüchteter auf den Arbeitsmarkt ein. Mit Hilfe von Jobbegleiterinnen und Jobbegleitern sollen die geflüchteten Menschen auf den Arbeitsmarkt vorbereitet, in Arbeitsverhältnisse vermittelt sowie während der Beschäftigung betreut und begleitet werden. Überdies werden die beteiligten Unternehmen bei der Aufnahme und Beschäftigung der Geflüchteten unterstützt. Durch diese "rund-um"-Begleitung und die Koordinierungs- und Netzwerkarbeit der befassten Fachkräfte soll ein entscheidender Beitrag zur Integration geleistet werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

24.03.2017

Act for Impact - Förderprogramm für Gründer mit Verantwortung

Noch bis zum 02. April 2017 können sich (künftige) Sozialunternehmerinnen und Sozialunternehmer für das Förderprogramm "Act for Impact" bewerben. Das diesjährige Förderprogramm der Social Entrepreneurship Akademie gemeinsam mit der Stiftung Bildung und Gesellschaft sowie der Vodafone Institut unterstützt Startups oder Gründungsvorhaben aus dem Bereich Bildung und Integration.

Die Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie hier.

23.03.2017

Puzzle³: Ausbildungsvorbereitung für Geflüchtete

Die Stadtpiraten Freiburg e.V. möchten mit ihrer Initiative puzzle³ [puzzlehochdrei] die berufliche Integration Geflüchteter fördern. Puzzle³ unterstützt die Ausbildungsförderung von jungen Geflüchteten und schafft ein Verbindungsglied zwischen den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern und den motivierten Geflüchteten. Mit Hilfe des Schreinereiprojekts die jungen Menschen qualifiziert, geschult und für den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Durch theoretische und praktische Einheiten wird den Geflüchteten die Möglichkeit gegeben, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und somit mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. Die Geflüchteten wird durch das Projekt ein Weg in den Arbeitsmarkt geebnet und eine Möglichkeit zur aktiven Teilhabe gegeben.

Die Initiative ist zudem Teil des Crowdfunding-Projekts der Hertie Stiftung (pufii.de berichtete).

 

23.03.2017

Förderung von Kinderbetreuung um Teilnahme an Integrationskursen zu gewährleisten

Das Bundministerium des Inneren (BMI) und das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fördern künftig mit zehn Millionen Euro spezielle Kinderbetreuungsangebote. Um den Eltern die Möglichkeit zur Teilnahme an Integrationskursen zu geben, wird eine kursbegleitende Betreuung der Kinder finanziert. Gefördert werden je nach Möglichkeit eine private oder eine Regelbetreuung sowie eine Beratungspauschale für die Integrationskursträger.

23.03.2017

Leitfaden für Unternehmen: Flüchtlinge als potenzielle Arbeitskräfte

Die Charta der Vielfalt hat eine aktualisierte Fassung des Leitfadens "Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt!" für Unternehmen veröffentlicht. Im Rahmen der Publikation werden die Unternehmen über Hinweise und Tipps zu rechtlichen und praktischen Voraussetzungen informiert. Die praxisnahe Handreichung liefert zahlreiche kurze Erklärungen sowie einen übersichtlichen Aufbau und zeigt einige gute Beispiele zu eigene Erfahrungen einiger Unternehmen auf. Der Leitfaden soll Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen aktivieren und bestärken persönlich Geflüchtete in ihren Unternehmen aufzunehmen.

Den gesamten Leitfaden finden Sie hier.

22.03.2017

UNICEF-Studie zur Lage geflüchteter Kinder in Deutschland

UNICEF Deutschland hat gestern (21. März 2017) eine Studie zur "Situation von Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsunterkünften in Deutschland" veröffentlicht. Gemäß der Studie "Kindheit im Wartezustand" sind trotz der Vorreiterrolle die Deutschland bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise übernimmt, zahlreiche Defizite bei den Lebensumständen der Kinder und Jugendlichen festzustellen. So verbringen die jungen Menschen zum Teil Jahre in den Flüchtlingsunterkünften, sie haben kaum eine eigene Privatsphäre und keinen Zugang zu Bildung. Daneben gebe es allerdings auch zahlreiche positive Beispiele. UNICEF fordert für die Zukunft und für eine gelingende Integration unter anderem, dass alle Kinder und Jugendliche den gleiche Schutz und die gleichen Chancen bekommen. Die Unterbringung in den Sammelunterkünften müsse möglichst kurz sein.

Die Studie sei nach UNICEF-Geschäftsführer Schneider, nicht repräsentativ, jedoch eine aussagekräftige Momentaufnahme.

22.03.2017

AKTION.KOMMT.AN.

Die Initiative AKTION.KOMMT.AN. des Landkreises Aichach-Friedberg möchte zum einen auf die erfolgreiche Integrationsarbeit aufmerksam machen und zum anderen zum Abbau möglicher Vorurteile beitragen. Mit Hilfe eines Facebook-Auftritts soll laut dem Landrat Dr. Klaus Metzger gezeigt werden, "dass Integration gut funktionieren kann, wenn alle zusammenarbeiten". Die Kampagne soll die Akteurinnen und Akteure bei ihrer Arbeit unterstützen, auf bestehendes Engagement aufmerksam machen, gute Beispiele aus der Praxis zeigen und weitere Helferinnen und Helfer für die Integrationsarbeit gewinnen. Auf der Facebook-Seite werden kurze Video-Cips, Berichte und Neuigkeiten gepostet sowie eine Plattform zum Austausch und Diskussion gegeben.

 

22.03.2017

Traumasensibler und empowernder Umgang mit Geflüchteten. Eine Schulung für Sozialarbeiter*innen

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlingsopfer und Folteropfer (BAfF e.V.) bietet am 20. und 21. April 2017 eine Schulung speziell für Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter an. Die in Berlin veranstaltete Fortbildung mit dem Titel: "Traumasensibler und empowernder Umgang mit Geflüchteten." soll den Teilnehmenden eine Einführung in die gemeinsame Arbeit mit traumatisierten geflüchteten Menschen bieten. Dabei sollen unter anderem grundlegende Kenntnisse zur Erkennung eines Traumas vermittelt sowie zum angemessenen Umgang mit den traumatisierten Menschen geben werden.

21.03.2017

Checkpoint: Demokratie - Lasst uns reden!

Am 26. März 2017 findet in Hannover eine Veranstaltung der Reihe "Checkpoint: Demokratie - Lasst uns reden!" statt. Im Rahmen der bundesweiten Debatte stehen Gespräche rund um die Theme Demokratie und Rassismus im Mittelpunkt. In der vierten Debatte geht es schwerpunktmäßig um "Demokratie und Jugend". Zu den eingeladenen Gästen gehören unter anderem Doris Schröder-Kopf, die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe aus Niedersachsen, der deutsche Rapper Spax und der Soziologe Prof. Dr. Harald Welzer.

21.03.2017

Studie: Welche Chancen haben Geflüchtete auf dem Wohnungsmarkt?

Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) hat für den Mediendienst Integration eine kurze Expertise zu den Ergebnissen ihrer Studie "Welche Chancen haben Geflüchtete auf dem Wohnungsmarkt?" veröffentlicht. Im Rahmen der Studie wurden die Situationen in Dresden und Berlin rund um das Thema Wohnungsmarkt untersucht. Es geht dabei unter anderem um Fragen des Zugangs zum Wohnungsmarkt sowie diesbezügliche Probleme und Hürden für Geflüchtete und Asylsuchende. Als zentrale Ergebnis kann festgehalten werden, dass die Wohnungssuche zahlreiche Schwierigkeiten für geflüchetete Menschen bedeutet und sie schlechte Chancen auf eine Wohnung haben. Primär lassen sich bürokratische Hürden und der angespannte Wohnungsmarkt für die Erklärung der Situation heranziehen.

 

Die gesamte Expertise finden Sie hier.

 

Am 23. März 2017 wird die im Zusammenhang mit dem Symposium "Solidarität im Wandel" die gesamte Studie vorgestellt.

21.03.2017

Abstimmung: Deutscher Integrationspreis der Hertie Stiftung

Ab heute (21. März 2017) um 12 Uhr können alle Interessierten an der Abstimmung für den Deutscher Integrationspreis der Hertie Stiftung teilnehmen. Im Rahmen des Crowdfunding Contests werden innovative und gute Integrationsprojekte gesucht. Die 20 Projekte, die nach der dreiwöchigen Abstimmungsphase die meisten Unterstützer und Unterstützerinnen haben, werden mit einer weiteren Finanzierung der Stiftung versehen und auch künftig gefördert.

 

Unter anderem nimmt das Projekt "Stitch by Stitch" (pufii.de berichtet) bei der Abstimmung teil. Die Initiative möchte bei Erreichung des Crowdfunding-Ziels mit der zusätzlichen Finanzierung die Ausbildung und Nachqualifikation der geflüchteten Schneiderinnen sicherstellen und weitere Ausbildungsplätze schaffen.

 

20.03.2017

Leitfaden zur Beantragung einer Psychotherapie für Geflüchtete

http://www.baff-zentren.org/news/beantragung-einer-psychotherapie-fuer-gefluechtete/

20.03.2017

Informationen zum Thema Flüchtlinge in Pflegeberufe integrieren

Die Caritas Deutschland gibt Tipps und Hinweise für die Integration von geflüchteten Menschen in Pflegeberufe. Dabei werden Fragen rund um Zugangswege in die Pflege, die individuelle Begleitung sowie gute Beispiele aus der Praxis weitergegeben. Im Rahmen eines kurzen Videos berichetet die Caritas über die eigenen Erfahrungen im Umgang mit den Geflüchteten. Darüber hinaus werden abschließend einige Hinweise auf weiterführende Broschüren, Webseiten und Büchern gegeben.