Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

18.09.2018

Studie: Freiwillig Engagierte für die Integration von Geflüchteten notwendig

Jeder vierte Geflüchtete, der seit 2015 nach Deutschland gekommen ist, hat inzwischen einen Job. Freiwillig engagierte Helfer unterstützen bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Diese Hilfe könnten die Agentur für Arbeit und die Jobcenter in diesem Umfang ohne die Freiwilligen nicht gewährleisten.

Wie kann eine realistische Perspektive für die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt aussehen? Die Bertelsmann Stiftung ermittelt anhand von fünf lokalen Beispielen einen Ansatzpunkt. Unter dem Titel "'Ausbildung und Arbeit für Flüchtlinge? – Ohne die Freiwilligen können Sie das vergessen!' Über bürgerschaftliches Engagement zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration" zeigt die Studie, dass freiwilliges Engagement ein erfolgversprechendes Instrument zur Hinführung zum Arbeitsmarkt darstellt. Wir sollten auf die Kraft der Zivilgesellschaft setzen, umso mehr als dieser Integrationsweg zukünftig noch relevanter wird, da die Geflüchteten mit ihren mittlerweile erworbenen Deutschkenntnissen besser für den Arbeitsmarkt vorbereitet sind.


17.09.2018

Informationen zum Familiennachzug für Menschen mit subsidiärem Schutz


14.09.2018

Faktensammlung Diskriminierung

Die Publikation ist eine Sammlung von Quellen, die sich mit dem Thema ethnische und religiöse Diskriminierung in Deutschland beschäftigen und in den letzten zehn Jahren veröffentlicht wurden. Die einzelnen Kapitel spiegeln die aktuelle Forschungslage in verschiedenen Lebens- oder Themenbereichen wider. Daraus ergibt sich ein klares Bild: Diskriminierung aufgrund der ethnischen oder religiösen Herkunft findet sich auf dem Arbeitsmarkt, dem Wohnungsmarkt, im Bildungssystem sowie im täglichen Alltag.


13.09.2018

"Mein Weg"

„Kopftuch oder nicht, heiraten oder allein bleiben, dieser Job oder ein anderer, das entscheide ich.“

„Es wird viel über Integration und Identität diskutiert, darüber, ob ein Kopftuch ein Symbol der Abgrenzung sei. Aber für die Frauen geht es nicht darum. Es geht um ihre Selbstbestimmung als Frau, um ihre Selbstbestimmung als Muslimin“

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gibt zum vierten Mal ein Magazin für Flüchtlinge heraus. Das 24-seitige Heft mit dem Titel „Mein Weg“ erscheine zweisprachig in Deutsch/Arabisch und Deutsch/Persisch in einer Gesamtauflage von 300.000 Exemplaren, teilte das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik in Frankfurt am Main mit. Nach den ersten drei Ausgaben „Willkommen!“, „Ankommen!“ und „Bleiben!“ trägt die neue Ausgabe den Titel „Mein Weg“. Der Untertitel lautet: „Kopftuch oder nicht, heiraten oder allein bleiben, dieser Job oder ein anderer, das entscheide ich.“


12.09.2018

Fördermöglichkeiten: Ideeninitiative ,Kulturelle Vielfalt mit Musik

mit der „Ideeninitiative ,Kulturelle Vielfalt mit Musik'" möchte die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung das Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund fördern. Bis zum 5. Oktober 2018 sind deutschlandweit wieder Institutionen, Vereine, Bildungseinrichtungen, Stiftungen sowie individuelle Initiativen mit gemeinnützigen Partnern eingeladen, musisch-kulturell orientierte Projekte für ein erfolgreiches Miteinander von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Die Stiftung möchte auch Projekte zur Unterstützung und Förderung von Geflüchteten für eine Bewerbung gewinnen.

Die Umsetzung von maximal 20 der eingereichten Projektanträge unterstützt die „Ideeninitiative ,Kulturelle Vielfalt mit Musik'" mit jeweils bis zu 7.500 Euro.
Alle weitere Informationen, sowie das Online-Formular für Projektanträge.


11.09.2018

„Dreifach benachteiligt? Die Integration weiblicher Flüchtlinge“

Frauen mit Flüchtlingsstatus tun sich bei der Integration in den Arbeitsmarkt deutlich schwerer als Männer, da sie mit zusätzlichen Herausforderungen kämpfen müssen. Diese Hindernisse können überwunden werden, wenn Integrationsmaßnahmen gezielter auf die Bedürfnisse von Frauen eingehen. Zu diesem Ergebnis kommt die OECD-Studie „Dreifach benachteiligt? Die Integration weiblicher Flüchtlinge“. So können Strategien, auf isolierte Frauen zuzugehen sowie Sprach- und Integrationskurse speziell für Frauen und junge Mütter zu einer deutlich höheren Erwerbsbeteiligung führen als in den Herkunftsländern.


10.09.2018

Thesenpapier: Wie kann die Rückkehrpolitik neu gestaltet werden?

Anerkannte Flüchtlinge, abgelehnte Asylbewerber sowie Asylsuchende, die vor Abschluss ihres Asylverfahrens Deutschland verlassen wollen, können Programme zur "freiwilligen Rückkehr" in Anspruch nehmen. Diese Programme sind Thema des Thesenpapiers "Gute Rückkehrpolitik braucht gute Rückkehrberatung", das vom "Bonn International Center for Conversion" (bicc) veröffentlicht wurde.


10.09.2018

Das Muslimische Quartett - Der inspizierte Muslim

Das Muslimische Quartett kommt nach Berlin: Mit Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami werden wir über das Thema "Der inspizierte Muslim - Zur Politisierung der Islamforschung in Europa" sprechen. Die Begrüßung und Einführung erfolgt durch BIM-Direktorin Prof. Dr. Naika Foroutan.
In diesem Format unterhalten sich drei wiederkehrende muslimische Gastgeber aus dem Beirat der Alhambra Gesellschaft mit einem regelmäßig wechselnden Gast über ihre Ansichten zum Islam in Deutschland und Europa. Ein solches Format soll die medialen Rollenbilder etablierter Talkrunden aufbrechen – Muslime und ihr Glaube sind nicht länger “Fremde”, sondern in Deutschland beheimatet. Die muslimischen Gastgeber sprechen ausdrücklich aus der Position von deutschen Muslimen. Deutschland ist ihre Heimat – die sie sich mit ihrem Glauben erschließen.
Diesmal greift das Quartett das Thema "Der inspizierte Muslim - Zur Politisierung der Islamforschung in Europa" mit Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami auf.  

15.10.2018 19:00 bis 22:00 Uhr
Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Bitte melden Sie sich zur Teilnahme an der Veranstaltung an.


07.09.2018

„Bildung und Teilhabe für geflüchtete Kinder und Jugendliche“

In drei Jahren Programmlaufzeit wurden durch das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ Veränderungsprozesse in über 80 Kommunen intensiv begleitet und es fand eine Zusammenarbeit mit Akteuren an weiteren 150 Standorten statt. Ausgangspunkt des im Jahr 2015 gestarteten Programms war die Vision, geflüchtete Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, ihr Grundrecht auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe auszuüben.

Beim Transferforum zur Programmbilanz stehen die drei zentralen Themenfelder Kinderschutz, Bildung und Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung im Vordergrund: Wie muss ein geschütztes und sicheres Umfeld aussehen, damit geflüchtete Kinder und Jugendliche ihre Potentiale entfalten können? Wie können Zugänge zu Ausbildung und Arbeit für Jugendliche und junge Erwachsene mit Fluchterfahrung gestaltet und ein erfolgreicher Abschluss gewährleistet werden? Und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit sie ihr eigenes Umfeld sowie gesellschaftliche Prozesse aktiv mitgestalten können?

 

09.10.2018
Kalkscheune Johannisstraße 2, 10117 Berlin

Anmeldung und weitere Informationen.


07.09.2018

„Erfolgreiche Frauen – Gelungene Integration von Frauen mit Kopftuch“

Das IQ Netzwerk Hamburg stellt in der neuen Broschüre „Erfolgreiche Frauen – Gelungene Integration von Frauen mit Kopftuch“ 10 Best Practices vor.Die beruflich erfolgreichen Frauen in dieser Broschüre zeigen: Vorurteile gegenüber dem Kopftuch müssen dringend abgebaut werden. Vielfalt im Unternehmen ist eine Bereicherung und Chance