Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

21.02.2020

REFUGEEUM

Mehrsprachige Internetseite für geflüchtete Menschen mit psychosomatischen Beschwerden

Mehrsprachige Internetseite für geflüchtete Menschen mit psychosomatischen Beschwerden. Flucht, Krieg und Vertreibung haben häufig psychosomatische Krankheiten zur Folge. Körperliche und seelische Beschwerden können Angst machen – vor allem, wenn unklar bleibt, was die Ursache ist und was man dagegen tun kann. Die Webseite REFUGEEUM bietet geflüchteten Menschen Informationen zu verschiedenen Belastungen, wie zum Beispiel Schlafproblemen, innerer Unruhe oder Aggression. Sie zeigt zugleich auf, was Betroffene selbst tun können. Alle Informationen stehen auf Arabisch, Albanisch, Französisch, Englisch, Deutsch, Serbisch und Persisch zur Verfügung. Die Betreiber der Website wollen vor allem Angst nehmen und deutlich machen, dass solche Reaktionen normal sind.


20.02.2020

Tagung: Integration und Teilhabe gestalten!

Eine Reise durch das Portal gibt Ihnen einen Einblick u.a. in die Themen Asylrecht, Deutschlernen, Strategien gegen Diskriminierung, Engagement von Geflüchteten im Ehrenamt u.v.m. Entdecken Sie die Einsatzmöglichkeiten des Portals in Ihrer Arbeit und tauschen Sie sich mit anderen Akteur*innen und Expert*innen aus.  

Unter anderem mit dabei: 

  • Speed-Dating mit Jens Dieckmann, Rechtsanwalt für Asylrecht 
  • Prof. Dr. Cornelia Rosebrock mit einer Einführung in Unterstützungsmöglichkeiten im Bereich Alphabetisierung und Grundbildung durch Ehrenamtliche
  • Dr. Oliver Piecha, unser Experte für Fluchtursachen und die Herkunftsländer Syrien und Irak 
  • Negin Behkam, Journalistin aus dem Iran
  • die UNO-Flüchtlingshilfe, der Paritätische NRW, das Migrationszentrum Göttingen, die Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit des Caritasverbandes Paderborn, etc.

Darüber hinaus geben wir Ihnen einen Ausblick auf zukünftige Inhalte und Schwerpunkte des Ehrenamtsportals, wobei das Thema Alphabetisierung und Grundbildung (Unterstützungsmöglichkeiten beim Lesen, Schreiben, Rechnen) im Ehrenamtskontext eine Rolle spielen wird. Und Sie lernen unseren neuen Bereich Online-Community kennen, in dem Sie schon bald andere Ehrenamtliche, Koordinator*innen und Expert*innen sowie weitere Akteur*innen kennenlernen und sich online mit Ihnen austauschen können.  

06.04.2020 - 07.04.2020 im Weiterbildungszentrum Ingelheim (WBZ), Fridtjof-Nansen-Platz 3, 55218 Ingelheim
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


20.02.2020

Bericht: IAB-Kurzbericht: Integration in Arbeitsmarkt und Bildungssystem macht weitere Fortschritte

49 Prozent der Geflüchteten, die seit 2013 nach Deutschland gekommen sind, gehen fünf Jahre nach dem Zuzug einer Erwerbstätigkeit nach. Auf Basis der dritten Welle der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten werden hier Integrationsverläufe der Schutzsuchenden untersucht, die von Jahresanfang 2013 bis Ende 2016 zugezogen sind. Rund die Hälfte der Geflüchteten, die seit 2013 nach Deutschland gekommen sind, geht fünf Jahre nach dem Zuzug einer Erwerbstätigkeit nach. Die Arbeitsmarktintegration erfolgt damit etwas schneller als bei Geflüchteten früherer Jahre. 60 Prozent der Geflüchteten gingen im zweiten Halbjahr 2018 einer Erwerbstätigkeit nach, besuchten eine Bildungseinrichtung oder nahmen an Integrationsmaßnahmen oder arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil. Der Großteil der verbleibenden 40 Prozent war aktiv auf Stellensuche, in Elternzeit oder Mutterschutz.


19.02.2020

Youth 4 Youth - Mädchen fragen - Profis antworten

Die Broschüre richtet sich vorrangig an*Mädchen und junge Frauen* mit *Flucht- oder Migrationsbiografien* im Alter von 14-24 Jahren, welche zuverlässige und verständliche Informationen im Zusammenhang mit *sexueller und reproduktiver Gesundheit* suchen.
Alle in der Broschüre aufgeführten Fragen stammen von den Jugendlichen selbst und wurden von Expert*innen beantwortet. Die Berliner Netzwerkstelle HIV und Migration hat die "Youth 4 Youth" Broschüre, inklusive des Designs und der Farbgestaltung, gemeinsam mit geflüchteten Jugendlichen entwickelt.


18.02.2020

"Gemeinsam stark sein!" - Poetry Slam zum Thema Ehrenamt und Integration

Das Bündnis "Niedersachsen packt an" veranstaltet gemeinsam mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser und in Kooperation mit dem Integrationsmanagement der Stadt Hameln einen Poetry-Slam Abend im Kultur- und Kommunikationszentrum Sumpfblume in Hameln.

Eine Bühne, vier Dichterinnen und Dichter, zwei Runden, ein Thema und ein Ziel: die Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer für sich und seinen Text zu gewinnen. Das sind die Grundzutaten beim Poetry Slam „Gemeinsam stark sein!". Das Besondere: die Poetinnen und Poeten stellen sich einem echten Worte- und Themen-Mehrkampf und lesen in einer Pflicht- und einer Kür-Runde.

In der „Pflicht" stellen sie sich nachhaltig bis augenzwinkernd rasant ihren eigenen Erfahrungen und Wünschen in puncto zivilgesellschaftlichem Engagement und demokratisch aufgeklärter, politischer Haltung und treten dabei unter anderem in einen intensiv-nachhaltigen Dialog mit den Themen Ehrenamt und Flüchtlingsarbeit.

In der „Kür" öffnen die Slammerinnen und Slammer schließlich ihre funkelnden ABC-Schatzkisten und präsentieren einen fulminanten Einblick in ihre besten Bühnen-Texte. Von Kurzgeschichten bis zur literarischen Comedy, von Lyrik bis Rap und Performance-Prosa sind dem Vortrag keinerlei Grenzen gesetzt.

28.02.2020 - Am Stockhof 2a, 31785 Hameln
Weitere Informationen:


17.02.2020

Studie: Unlocking the Potential of Migrants in Germany

Das duale System der beruflichen Bildung in Deutschland leistet einen entscheidenden Beitrag zur Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt und trägt dazu bei, den Fachkräftebedarf zu decken. Doch um das Interesse an der dualen Ausbildung weiter zu stärken und um Auszubildende mit Migrationshintergrund zu einem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu führen, muss noch mehr getan werden.

Die Studie  beschreibt Initiativen, Programme und Maßnahmen zur Integration von Migrantinnen und Migranten – mit und ohne Fluchthintergrund – und formuliert abschließend Politikempfehlungen. Diese zielen zum Beispiel auf die Bereitstellung von Unterstützungsangeboten während der Berufsausbildung und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren vor Ort ab.


14.02.2020

Trautes Heim? Wohnen und Leben in niedersächsischen Flüchtlingsunterkünften

Angesichts der Probleme auf dem Wohnungsmarkt entwickeln sich Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in vielen Landkreisen und kreisfreien Städten zu Dauereinrichtungen.

Viele Kommunen machen sich daher Gedanken, wie sie – neben Maßnahmen zur Förderung eines Auszugs aus Wohnheimen – Anstrengungen unternehmen können, um in Gemeinschaftsunterkünften die Lebensbedingungen zu verbessern: Es geht um die Gewährleistung einer Privatsphäre der Bewohner und Bewohnerinnen, um Maßnahmen zum Schutz von sog. vulnerablen Geflüchteten, um die Staffelung von Gebühren und die Integration der Geflüchteten in ihr Lebensumfeld.

Mit der Fachtagung „Trautes Heim? Wohnen und Leben in niedersächsischen Flüchtlingsunterkünften“ soll eine Diskussion um diese Fragen angestoßen werden. Der Hannoversche Oberbürgermeister Belit Onay hat für diese Veranstaltung die Schirmherrschaft übernommen und wird ein Grußwort sprechen.

15.04.2020 -  Gartensaal, Neues Rathaus, Landeshaupstadt Hannover
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


14.02.2020

WIB. Wege ins Bleiberecht

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen freut sich ein neues Projekt vorstellen zu dürfen. WIB. Wege ins Bleiberecht ist ein vom Land Niedersachsen und der Deutschen Postcode Lotterie bewilligtes Projekt. WIB soll Wege aufzeigen, wie Menschen, die lange Zeit mit einer Duldung leben, ein gesichertes Bleiberecht erlangen können. Die Projektdurchführung ist ein Pilotprojekt des Landes Niedersachsen und wird in Kooperation mit ausgewählten Modellkommunen Niedersachsens und der Kooperativen Migrationsarbeit Niedersachsen (KMN) stattfinden.

Viele Geflüchtete leben, oft über Jahre, mit einer Duldung in Niedersachsen. Ziel des Projektes ist es, durch einen systematischen Ansatz dazu beizutragen, die hohe Zahl der Langzeitduldungen zu verringern. Es soll zunächst eine exemplarische Analyse der Gründe dafür durchgeführt werden, warum Geflüchtete ein rechtlich mögliches Aufenthaltsrecht bisher nicht erlangen konnten. Auf dieser Grundlage sollen Modelle und Konzepte entwickelt und erprobt werden, wie bestehende Hindernisse überwunden werden können.

Die Modelle, die wir in Kooperation mit ausgewählten Kommunen entwickeln, werden wir in kommunalen und landesweiten Gremien vorstellen und dafür werben, sie auch in anderen Kommunen umzusetzen. Ziel ist es, die Zahl der Langzeitgeduldeten in Niedersachsen um mindestens 30% abzusenken, Menschen, die die seit vielen Jahren in Niedersachsen leben, sollen eine rechtliche und menschliche Perspektive erhalten.


13.02.2020

Studie: Grundrechte für Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften

"Grundrechte von Geflüchteten sind ein von der Verfassung geschütztes Rechtsgut. Eine Heimunterbringung mag zwar gesetzlich zulässig sein, sie liefert aber leider auch die besten Belege dafür, dass und wie Gesetze bestimmte Personengruppen diskriminieren. Denn eine Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften setzt oft auf unbestimmte Zeit das Selbstbestimmungsrecht der Bewohner* innen außer Kraft und hintertreibt damit die Achtung der Menschenwürde. Das Asylgesetz verpflichtet geflüchtete Menschen, in Gemeinschaftsunterkünften zu leben und mit ihnen unbekannten Menschen ihre Privatsphäre auf engstem Raum teilen zu müssen."

Die vollständige Broschüre ist online verfügbar:


13.02.2020

Islam-ist - Radikalisierungsprävention Online

Die Website islam-ist.de ist ein Informationsportal rund um das Thema Islam. Sie beschäftigt sich mit Grundsatzfragen zum aktuellen Lebensalltag von muslimischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Außerdem enthält die Plattform ein Glossar mit religiösen Grund- und Schlüsselbegriffen des Islam. Die Texte im FAQ-Bereich und im Glossar werden durch eine umfangreiche Videosammlung ergänzt. Das Online-Angebot wird ständig erweitert und berücksichtigt auch gesellschaftspolitische Themengebiete. Interessierte erhalten auf islam-ist.de die Möglichkeit, sich mit Fragen zu ihrer Religion und Lebensrealität abseits der Deutungen durch extremistische Strömungen auseinanderzusetzen. Die zielgruppenorientierte Auswahl und multimediale Aufbereitung der Inhalte stellen ein Gegengewicht zu extremistischen Informationsangeboten dar. Offene Diskussion und Meinungsaustausch laden zum Dialog ein. Ziel ist es u.a., durch die Website und ihre Social-Media-Kanäle einer Radikalisierung der Zielgruppe vorzubeugen und entgegenzuwirken. Eine Kontaktaufnahme mit dem Projektteam ist z.B. über Facebook, Instagram oder Instant Messenger möglich.