Aktuelles
Hier finden Sie aktuelle Information, neue Publikationen und Hinweise zu Integrations- und Migrationsthemen sowie zur Prävention von Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus.
ADD International – Unterstützung der Bewegungen von und für Menschen mit Behinderungen
ADD International unterstützt Organisationen und Aktivist, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Durch direkte finanzielle Förderung und Leadership-Trainings stärkt ADD Bewegungen von und für Menschen mit Behinderungen, insbesondere in Afrika und Asien, und trägt so zu mehr Teilhabe, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit bei.
Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen
Mit dem Programm „Allzeitorte. Gemeinsam mehr bewegen“ wird niedrigschwellige Demokratiearbeit dort gestärkt, wo Menschen ihren Alltag verbringen. Gemeinsam mit dem Bundesverband Soziokultur werden Projekte gefördert, die an Alltags- und Freizeitorten neue Räume für Austausch, Beteiligung und demokratische Erfahrungen eröffnen – getragen von lokalen Akteur und glaubwürdigen Brückenbauer.
Common Ground – Über Grenzen mitgestalten
Mit dem Projekt Common Ground – Über Grenzen mitgestalten wird die grenzübergreifende Beteiligung der Bevölkerung an der Entwicklung von Grenzregionen gestärkt. Ziel ist es, gemeinsam mit Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft nachhaltige Beteiligungsstrukturen aufzubauen, um regionale Herausforderungen über nationale Grenzen hinweg anzugehen und langfristige Lösungen zu entwickeln.
„Das ist alles bewiesen“ – Ergebnisse aus repräsentativen und qualitativen Umfragen zu Verschwörungstheorien in Deutschland
Verschwörungstheorien sind in Deutschland weit verbreitet und beeinflussen Vertrauen in Medien, Politik und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Studie „Das ist alles bewiesen“ stellt Ergebnisse aus repräsentativen und qualitativen Umfragen aus dem Jahr 2023 vor. Die von der Konrad-Adenauer-Stiftung veröffentlichte Broschüre analysiert, welche Bevölkerungsgruppen besonders anfällig für Verschwörungsdenken sind, welche Mechanismen dahinterstehen und welche Rolle politische Bildung im Umgang mit Desinformation spielt.
Zivilgesellschaftliches Lagebild antimuslimischer Rassismus. Ausgabe 2025. Antimuslimische Vorfälle in Deutschland 2024
Antimuslimischer Rassismus hat 2024 einen neuen Höchststand erreicht. Das „Zivilgesellschaftliche Lagebild antimuslimischer Rassismus 2025“ dokumentiert bundesweit 3.080 Fälle von Diskriminierung, Bedrohung und Gewalt gegenüber muslimisch gelesenen Menschen. Die von CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit herausgegebene Studie analysiert aktuelle Entwicklungen, benennt Ursachen antimuslimischen Rassismus und formuliert Empfehlungen zum Schutz Betroffener sowie zum Abbau rassistischer Strukturen.
Demokratieförderung durch Weiterbildung: Möglichkeiten und Herausforderungen anhand des Lehrgangs „Demokratieverständnis im Sinne der Geistigen Landesverteidigung"
Wie kann Weiterbildung zur Stärkung von Demokratiekompetenz beitragen? Der Beitrag „Demokratieförderung durch Weiterbildung“ geht dieser Frage am Beispiel eines Hochschullehrgangs zur Geistigen Landesverteidigung nach. Untersucht wird, wie politische Bildung, demokratische Werte und Haltungen in Schule, Erwachsenenbildung und Weiterbildung vermittelt werden können – vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Desinformation und gesellschaftlichen Herausforderungen.
Webtalk: Reden nach dem Anschlag – Erfahrungsbericht Bielefeld
Nach dem Messerangriff in Bielefeld im Mai 2025 stand neben Trauer und Verunsicherung auch die Frage im Raum, wie gesellschaftliche Spaltung und rechtsextreme Instrumentalisierung verhindert werden können.
Im Webtalk „Reden nach dem Anschlag“ berichten Mareike Wilke und Andreas Zick (IKG, Universität Bielefeld) von einem Dialogabend, der Raum für Austausch, Einordnung und Solidarität geschaffen hat.
Online | Anmeldung erforderlich.
Engagementforum 2026 -„ Ungehört? Ungesehen? Unengagiert? Gemeinsam Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken“
Viele junge Menschen sorgen sich um Umwelt- und Klimafragen, engagieren sich jedoch immer seltener in klassischen Strukturen. Das Engagementforum 2026 nimmt diese Entwicklung in den Blick und diskutiert, wie Jugendengagement für Nachhaltigkeit gestärkt werden kann. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Plätze begrenzt.
Anmeldeschluss ist der 7. Februar 2026.
29. Antifaschistische Sozialkonferenz 2026
Angriffe auf Sozialstaat und Demokratie, autoritäre Politikansätze sowie Militarisierung prägen zunehmend den politischen Alltag. Gleichzeitig werden soziale Sicherheiten abgebaut und repressive Maßnahmen normalisiert. Vor diesem Hintergrund laden wir Ende Februar 2026 zur 29. Antifaschistischen Sozialkonferenz nach Hannover ein. Ziel der Konferenz ist es, aktuelle politische Entwicklungen zu analysieren, ihre gesellschaftlichen Folgen zu diskutieren und solidarische, handlungsorientierte Antworten zu entwickeln. Das Programm umfasst einen Impulsvortrag zum Autoritarismus in der deutschen Politik, thematische Workshops zu Gewerkschaften, Antirepression und Militarisierung sowie ein moderiertes Gespräch zur politischen Standortbestimmung zwischen Demokratie und autoritären Tendenzen.
Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltungsräume sind barrierefrei zugänglich. Eine Anmeldung ist ab Mitte Januar 2026 möglich.
Digitale Labore – kompetent für Resilienz gegen Hass im Netz und Desinformation
„Digitale Labore“ thematisiert seit Januar 2025 Hass im Netz, Desinformation und Radikalisierung in Jugend- und Subkulturen. Jugendliche und junge Erwachsene werden in langfristigen Modulen oder kreativen Workshops befähigt, kritisch mit digitalen Inhalten umzugehen und eigene Formate zu entwickeln. Parallel werden Fachkräfte, Lehrende, Multiplikator:innen und engagierte Initiativen geschult, um Resilienz, Medienkompetenz und Handlungsmöglichkeiten zu stärken. Ziel ist die Förderung eines reflektierten, demokratischen Umgangs mit digitalen Räumen und die Vernetzung aktiver Akteur:innen.





