Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Neuigkeiten und Aktivitäten aus den Bereichen Integration & Prävention

15.11.2019

Berlin Lecture "Klimawandel und Migration"

Ziel der Berlin Lecture ist es, auf der Grundlage jüngster Erkenntnisse der Forschung gemeinsam mit Gästen aus Wissenschaft, Politik, Medienlandschaft und Zivilgesellschaft zu diskutieren, welche Herausforderungen und Folgen sich aus dem Zusammenwirken von Klimawandel und globalen Migrationsprozessen für Ökonomie, Politik und Gesellschaft ergeben. Welche direkten und indirekten Auswirkungen der Klimakatastrophe sind nach derzeitigem Stand der Wissenschaft auf globale Migrationsprozesse zu erwarten? Wie wirkt sich das Verhalten in den westlichen Industrieländern auf Migrationsprozesse selbst, sowie auf lokale Minderungs- und Anpassungsprozesse aus? Welche Rolle spielt Klimawandel für Migrationspolitiken auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene?

Prof. Frédéric Docquier, Ph.D., wird die Berlin Lecture mit einem Vortrag zu den Folgen des Klimawandels auf lokale, interregionale und internationale Migrationsbewegungen sowie die globale Einkommensungleichheit einleiten. Prof. Frédéric Docquier lehrt an der Universität Louvain-la-Neuve in Belgien und der Universität Luxemburg. Seine Arbeiten zur neuen Ökonomie des Brain Drain sowie den Ursachen und Folgen der Migration aus der Perspektive der Sende- und Zielländer haben ihn zu einem der renommiertesten und meistzitierten Migrationsökonomen in Europa und weltweit gemacht.

Auf dieser Grundlage werden auf einer Podiumsdiskussion Cem Özdemir (Die Grünen), I.E. Maria Dizon-De Vega (Botschafterin der Philippinen), Caterina Lobenstein (Die Zeit) und Richard Anders (Extinction Rebellion) die politischen, ökonomischen und sozialen Folgen diskutieren. Prof. Dr. Herbert Brücker (BIM) führt als Moderator durch den Abend.

03.12.2019 -  in Humboldt-Universität zu Berlin, Spandauer Strasse 1, 10178 Berlin, Heilig-Geist-Kapelle
Weitere Informationen sowie zur Anmeldung:


15.11.2019

Handbuch “Islam und Muslime”

Was wissen wir über den Islam als Weltreligion und die Muslime, die in Deutschland leben? Wie sind sie organisiert? Und welche Rolle spielen islamisch begründeter Extremismus auf der einen und Islamfeindlichkeit auf der anderen Seite? Auf diese und viele weitere Fragen will der Mediendienst Integration mit seinem neuen Handbuch “Islam und Muslime” Antworten geben. Das Handbuch liefert außerdem Zahlen und Fakten zur muslimischen Bevölkerung in der Welt und in Europa sowie Prognosen, wie sich diese in Zukunft entwickeln könnte.


14.11.2019

Konferenz: Für sichere Städte weltweit - Sicherheitspolitische Metropolenkonferenz Berlin

Paris, London, Madrid, Brüssel, Berlin – terroristische Anschläge auf Menschen in den Metropolen Europas haben unsere Städte verändert und stellen Politik und Gesellschaft vor neue Aufgaben. Gemeinsam mit internationalen Gästen wollen wir diskutieren, wie Metropolregionen den Herausforderungen von Radikalisierung und islamistisch motivierten Anschlägen effizient begegnen können – und zwar ohne dabei die Grundwerte von Vielfalt und Freiheit aufzugeben! Dabei vergessen wir auch nicht über die Ursachen von Radikalisierung zu sprechen und über Präventionsmaßnahmen, mit denen ihnen begegnet werden kann.
 
26.11.2019 - Hiroshimastr. 17 10785 Berlin

13.11.2019

Studie: Die Produktion von Diversität in städtischen Verwaltungen

Inwieweit sind Einwanderer und ihre Nachkommen in städtischen Verwaltungen beschäftigt? Von wem geht die "interkulturelle Öffnung" aus? Was steht ihr entgegen? Diesen Fragen ist Christine Lang in ihrer Dissertation nachgegangen. Für diese hat sie den Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien erhalten sowie eine Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.


12.11.2019

Face2Face – Begegnungsevent von Jugendlichen für Jugendliche

Über das Projekt "Face2Face - die gläserne Stadt" des Aktion Zivilcourage e.V. Pirna wird jungen Geflüchteten die Möglichkeit gegeben, Kontakte zu gleichaltrigen Jugendlichen aus der Region der sächsischen Schweiz zu knüpfen. "Face2Face" hat zum Ziel, jungen Geflüchteten und jungen Menschen aus der Region Pirna/Heidenau außerdem eine eigene Plattform zu bieten, sich kontinuierlich kennenzulernen und Vorurteile abzubauen. Unter der Führung eines Jugendleitungsteams organisiert eine Gruppe von etwa 15 Jugendlichen aus Pirna und Umgebung in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen für junge Menschen mit unterschiedlicher Herkunft. Die Bandbreite reicht dabei von gemeinsamen Kochaktionen, über Sportevents, Kunst und Kultur bis hin zu einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer. Aktuell sind deutsche Jugendliche und Geflüchtete gemeinsam im ehrenamtlichen Leitungsteam, das Flyer gestaltet, Videotrailer dreht und die Projekthomepage betreut. Über die sozialen Netzwerke wird das Projekt beworben und gleichaltrige Mitschüler/-innen und Freunde/-innen eingeladen. Durch die Events lassen sich die Bildung von Beziehungen und Freundschaften zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund über Schulgrenzen hinaus in der Region beobachten.


11.11.2019

Politikbericht und jährlicher Bericht des EMN 2018

Der jährlich erscheinende Politikbericht der nationalen Kontaktstelle des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) sowie der EU-weit vergleichende‚ jährliche Bericht des EMN zu Migration und Asyl beschreiben zentrale asyl-, migrations- und integrationspolitische Entwicklungen in Deutschland und Europa im Jahr 2018.

Der vollständige Bericht steht online zur Verfügung:


08.11.2019

Dossier: Perspektiven für diskriminierungsfreies Wohnen

In der Debatte um die akute Wohnungsnot und steigenden Mieten in deutschen Großstädten ringen Politik, Zivilgesellschaft und Wohnungswirtschaft um wirksame Antworten auf komplexe Herausforderungen. Während die Konkurrenz um bezahlbaren Wohnraum steigt, werden oft zentrale Fragen außer Acht gelassen: Wer hat es bei der Wohnungssuche besonders schwer? Und inwiefern werden gesellschaftlich immanente Diskriminierungen gerade auf angespannten Wohnungsmärkten reproduziert?


07.11.2019

Neues Modellprojekt „Weltoffene Kommunen“

Die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam ist die erste offizielle „weltoffene Kommune“ in Deutschland. Eine Vereinbarung zum Start des Modellprojekts für eine bessere Integration von Einwanderern wurde am Dienstag in Potsdam von Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) und der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), unterzeichnet. Bundesweit können sich 40 Kommunen an dem Modellprojekt beteiligen.


07.11.2019

Rollenspielen 2019 – Ab jetzt spielt Begegnung die Hauptrolle

Eine Rolle spielen in Niedersachsen? Ja, klar!
Das Modellprojekt „Rollenspielen 2019″ trägt dazu bei! Worum geht es?

Nicht ÜBER junge Männer reden, bei Rollenspielen wird MITeinander geredet. Sportlich und fair. Tischfußballturniere kombiniert mit lockeren Diskussionsrunden zu Rollenerwartungen und Zukunftsvisionen bringen junge Männer mit und ohne Flucht-/Migrationserfahrungen, dort wo sie sich wohlfühlen, an die Tische und teilhaberelevante Themen auf den Tisch.


06.11.2019

Studie: Ein funktionierendes Asylverfahrenssystem schafft Vertrauen: Was Deutschland von der Schweiz für die Lösung der Qualitätsprobleme beim Asyl lernen kann

Der Bearbeitungsstau bei den Asylverfahren hat sich inzwischen vom BAMF zu den Verwaltungsgerichten verlagert. Sie heben einen großen Teil der Asylentscheidungen auf und legen gravierende Qualitätsprobleme beim BAMF offen. Diese Probleme zeigen sich auch in extremen Unterschieden bei den Entscheidungen zwischen den BAMF-Organisationseinheiten und in der Verweigerung realistischer Fehleranalysen. Die Folgen dieser gravierenden Defizite sind Verzögerungen bei der Integration und Vertrauensverlust bei den freiwilligen Helferinnen Helfern und bei der Bevölkerung. Es entsteht der Eindruck von Staatsversagen.

Es liegt nahe, nach besserer Praxis in Nachbarländern zu suchen. In der Schweiz werden Asylentscheidungen inzwischen zügig und qualitätsvoll organisiert, auf Grund einer langfristigen Planung mit breiter Beteiligung aller Staatsebenen, effektiver Verwaltungsorganisation, präzisem Zeitmanagement, Rechtsberatung durch alle Phasen des Verfahrens und offener Kommunikation. Das vorliegende Strategiepapier richtet daher seinen Blick in die Schweiz und zeigt auf, was Deutschland von ihr für die Lösung der Qualitätsprobleme beim Asyl lernen kann.