Portraitreihe

Repräsentation, Teilhabe, Empowerment

Junge Politiker*innen of Color im Gespräch

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Die plurale Migrationsgesellschaft wird in deutschen Parlamenten weiterhin kaum oder viel zu wenig abgebildet. Das ist ein Problem für die repräsentative Demokratie und für gerechte politische Teilhabe und Partizipation. Mit der Portraitreihe junger Politiker*innen of Color, die sich erstmals auf ein politisches Amt auf Landes- oder Bundesebene bewerben, möchten wir Stimmen und Perspektiven stärken, die im politischen Betrieb immer noch zu wenig repräsentiert und sichtbar sind. Welche Erfahrungen machen sie als Politiker*innen, was hat sie auf ihrem Werdegang geprägt und bestärkt und was raten sie jungen BIPoC, die sich politisch engagieren möchten?

Als Teil einer neuen Generation in diesem Land ist es unsere Aufgabe und unser Recht zu sagen: Wir gehören hierhin, wir haben eine Stimme und wir wollen mitreden, auch wenn es immer wieder in öffentlichen Debatten in Frage gestellt wird.
Marcel Hopp
Wenn wir – BIPoC, Migrant*innen, Menschen mit Fluchterfahrung – in den Parteien fehlen, dann fehlen die Perspektiven eines bedeutenden Anteils dieser Gesellschaft. Und dieser Anteil kann und darf nicht länger ignoriert werden.
Filiz Keküllüoğlu
Weiterführende Beiträge

Das neue Wir – Warum Migration dazugehört. Eine andere Geschichte der Deutschen - Heinrich-Böll-Stiftung

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Von hier – Und doch ewig anders? - Heinrich-Böll-Stiftung

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Beleidigt und bedroht

Studie
Verbale und tätliche Gewalterfahrungen gehören zunehmend zum Alltag von Politikerinnen und Politikern, die in Gemeinden und Kommunen ehrenamtlich engagiert sind. Es bedarf dringend geeigneter Maßnahmen im Umgang mit politisch motivierter Gewalt.